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Jelena Sergejewna Wesnina

russische Tennisspielerin
Jelena Wesnina Tennisspieler
Jelena Wesnina
Jelena Wesnina 2014 in Wimbledon
Nation: RusslandRussland Russland
Geburtstag: 1. August 1986
Größe: 176 cm
Gewicht: 65 kg
1. Profisaison: 2002
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Dmitri Tursunow
Preisgeld: 12.527.014 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 416:336
Karrieretitel: 3 WTA, 2 ITF
Höchste Platzierung: 13 (20. März 2017)
Aktuelle Platzierung: 52
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 420:219
Karrieretitel: 18 WTA, 7 ITF
Höchste Platzierung: 1 (11. Juni 2018)
Aktuelle Platzierung: 1
Wochen als Nr. 1: 1
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Letzte Aktualisierung der Infobox:
11. Juni 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Jelena Sergejewna Wesnina (russisch Елена Сергеевна Веснина; * 1. August 1986 in Lwiw, Ukrainische SSR) ist eine russische Tennisspielerin. Mit Jekaterina Makarowa gewann sie drei Grand-Slam-Titel und 2016 die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen.

KarriereBearbeiten

Wesnina begann im Alter von sieben Jahren mit dem Tennissport. 2002 ging sie erstmals bei ITF-Turnieren an den Start, bereits 2003 konnte sie ihre ersten beiden Titel im Einzel sowie drei Turniersiege bei Doppelwettbewerben feiern.

Im Einzel zog sie 2006 bei den Australian Open erstmals ins Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers ein; sie scheiterte dort an ihrer Landsfrau Nadja Petrowa. In Wimbledon verlor sie 2009 ihr Achtelfinale mit 1:6, 3:6 gegen Jelena Dementjewa. Im Oktober 2009 erreichte sie im Einzel Platz 22 der WTA-Weltrangliste, im Juli 2013 verbesserte sie sich nochmals um einen Rang auf Platz 21, ihre bislang beste Position. In Wimbledon erzielte Wesnina 2016 ihren bislang größten Erfolg im Einzel, als sie dort erst im Halbfinale in zwei Sätzen gegen die spätere Siegerin Serena Williams ausschied.

Im Doppel gewann Wesnina 2005 mit Anastassija Rodionowa die Bell Challenge in Québec. Im Jahr darauf gewann sie an der Seite von Jelena Lichowzewa die Moorilla Hobart International. 2008 sicherte sie sich mit ihrer Landsfrau Dinara Safina den Titel beim Masters-Turnier in Indian Wells. Diesen Erfolg wiederholte sie 2011 mit Sania Mirza, mit der sie auch das Sandplatzturnier von Charleston gewann.

Im Mixed zog sie 2011 an der Seite von Mahesh Bhupathi erstmals ins Endspiel eines Grand-Slam-Turniers ein. Im Endspiel von Wimbledon standen die beiden Jürgen Melzer und Iveta Benešová gegenüber, denen sie mit 3:6 und 2:6 unterlagen. 2012 unterlag sie dort an der Seite von Leander Paes in der Vorschlussrunde Lisa Raymond und Mike Bryan mit 3:6, 7:5 und 4:6.

Seit Juni 2011 steht Wesnina in den Top Ten der Doppel-Weltrangliste. 2012 erreichte sie bei den Turnieren von Dubai, Indian Wells, Madrid und Rom jeweils das Finale. Zudem zog sie an der Seite von Sania Mirza ins Semifinale der Australian Open ein. Im Oktober gelangen ihr mit ihrer neuen Doppelpartnerin Jekaterina Makarowa in Peking und Moskau gleich zwei Turniersiege in einem Monat.

Beim Turnier von Hobart gewann Wesnina zum Jahresbeginn 2013 schließlich ihren ersten Einzeltitel auf der WTA Tour. Im Endspiel besiegte sie Mona Barthel mit 6:3 und 6:4. Bei den Australian Open zog sie erstmals seit 2006 wieder ins Achtelfinale ein, das sie mit 1:6, 1:6 gegen Wiktoryja Asaranka verlor. In Paris gelang ihr dann an der Seite von Makarowa der erste Titelgewinn bei einem Grand-Slam-Turnier. Im Finale der French Open besiegten sie in zwei Sätzen die Titelverteidigerinnen Sara Errani und Roberta Vinci. Beim WTA-Turnier in Eastbourne gewann Wesnina ihren zweiten Einzeltitel mit einem Endspielsieg über Jamie Hampton; es war ihr erster Titelgewinn auf Rasen.

Am 19. August 2013 erreichte sie in der Doppelweltrangliste Rang 4, im Februar 2014 verbesserte sie sich nochmals um einen Platz. Im selben Monat überschritt die Summe ihres Turnier-Preisgelds die Marke von fünf Millionen US-Dollar. Bei den US Open gewann sie 2014 mit Jekaterina Makarowa ihren zweiten Grand-Slam-Titel, im Finale bezwangen sie Martina Hingis und Flavia Pennetta mit 2:6, 6:3 und 6:2.

Im Jahr 2016 gewannen die beiden, nach ihrem verlorenen Finale in Roland Garros, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro sowie die inoffizielle Weltmeisterschaft, die WTA Tour Finals. In der Saison 2017 gewann sie mit Makarowa drei Titel, darunter das Turnier in Wimbledon. 2018 folgte der Titelgewinn in Madrid. Zum 11. Juni 2018 übernahmen die beiden gemeinsam erstmals die Führung in der Weltrangliste.

TurniersiegeBearbeiten

 
2014 in Eastbourne

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 12. Januar 2013 Australien  Hobart WTA International Hartplatz Deutschland  Mona Barthel 6:3, 6:4
2. 22. Juni 2013 Vereinigtes Konigreich  Eastbourne WTA Premier Rasen Vereinigte Staaten  Jamie Hampton 6:2, 6:1
3. 19. März 2017 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Premier Mandatory Hartplatz Russland  Swetlana Kusnezowa 6:76, 7:5, 6:4

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 6. November 2005 Kanada  Québec WTA Tier III Hartplatz (Halle) Russland  Anastassija Rodionowa Lettland  Līga Dekmeijere
Vereinigte Staaten  Ashley Harkleroad
6:74, 6:4, 6:2
2. 12. Januar 2007 Australien  Hobart WTA Tier IV Hartplatz Russland  Jelena Lichowzewa Spanien  Anabel Medina Garrigues
Spanien  Virginia Ruano Pascual
2:6, 6:1, 6:2
3. 22. März 2008 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Tier I Hartplatz Russland  Dinara Safina China Volksrepublik  Yan Zi
China Volksrepublik  Zheng Jie
6:1, 1:6, [10:8]
4. 19. März 2011 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Premier Mandatory Hartplatz Indien  Sania Mirza Vereinigte Staaten  Bethanie Mattek-Sands
Vereinigte Staaten  Meghann Shaughnessy
6:0, 7:5
5. 10. April 2011 Vereinigte Staaten  Charleston WTA Premier Sand Indien  Sania Mirza Vereinigte Staaten  Bethanie Mattek-Sands
Vereinigte Staaten  Meghann Shaughnessy
6:4, 6:4
6. 16. Oktober 2011 Osterreich  Linz WTA International Hartplatz (Halle) Neuseeland  Marina Eraković Deutschland  Julia Görges
Deutschland  Anna-Lena Grönefeld
7:5, 6:1
7. 7. Oktober 2012 China Volksrepublik  Peking WTA Premier Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Spanien  Nuria Llagostera Vives
Indien  Sania Mirza
7:5, 7:5
8. 21. Oktober 2012 Russland  Moskau WTA Premier Hartplatz (Halle) Russland  Jekaterina Makarowa Russland  Marija Kirilenko
Russland  Nadja Petrowa
6:3, 1:6, [10:8]
9. 16. März 2013 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Premier Mandatory Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Russland  Nadja Petrowa
Slowenien  Katarina Srebotnik
6:0, 5:7 [10:6]
10. 9. Juni 2013 Frankreich  French Open Grand Slam Sand Russland  Jekaterina Makarowa Italien  Sara Errani
Italien  Roberta Vinci
7:5, 6:2
11. 6. September 2014 Vereinigte Staaten  US Open Grand Slam Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Schweiz  Martina Hingis
Italien  Flavia Pennetta
2:6, 6:3, 6:2
12. 24. Oktober 2015 Russland  Moskau WTA Premier Hartplatz (Halle) Russland  Darja Kassatkina Rumänien  Irina-Camelia Begu
Rumänien  Monica Niculescu
6:3, 6:77, [10:5]
13. 31. Juli 2016 Kanada  Montreal WTA Premier 5 Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Rumänien  Simona Halep
Rumänien  Monica Niculescu
6:3, 7:65
14. 14. August 2016 Brasilien  Rio de Janeiro Olympische Spiele Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Schweiz  Martina Hingis
Schweiz  Timea Bacsinszky
6:4, 6:4
15. 30. Oktober 2016 Singapur  Singapur WTA Tour Championships Hartplatz (Halle) Russland  Jekaterina Makarowa Vereinigte Staaten  Bethanie Mattek-Sands
Tschechien  Lucie Šafářová
7:65, 6:3
16. 25. Februar 2017 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai WTA Premier 5 Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Tschechien  Andrea Hlaváčková
China Volksrepublik  Peng Shuai
6:2, 4:6, [10:7]
17. 15. Juli 2017 Vereinigtes Konigreich  Wimbledon Grand Slam Rasen Russland  Jekaterina Makarowa Chinesisch Taipeh  Chan Hao-ching
Rumänien  Monica Niculescu
6:0, 6:0
18. 13. August 2017 Kanada  Toronto WTA Premier 5 Hartplatz Russland  Jekaterina Makarowa Deutschland  Anna-Lena Grönefeld
Tschechien  Květa Peschke
6:0, 6:4
19. 12. Mai 2018 Spanien  Madrid WTA Premier Mandatory Sand Russland  Jekaterina Makarowa Ungarn  Tímea Babos
Frankreich  Kristina Mladenovic
2:6, 6:4, [10:8]

MixedBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 31. Januar 2016 Australien  Australian Open Hartplatz Brasilien  Bruno Soares Vereinigte Staaten  Coco Vandeweghe
Rumänien  Horia Tecău
6:4, 4:6, [10:5]

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Karriere
Australian Open AF 2 3 1 1 1 1 AF 1 1 3 2 AF
French Open 1 1 1 2 1 1 1 1 2 3 3 3 1 3
Wimbledon 2 3 2 AF 1 2 2 2 2 1 HF 2 HF
US Open 1 1 2 3 1 1 2 2 3 2 3 3 3

DoppelBearbeiten

Turnier 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 Karriere
Australian Open 1 1 2 AF AF 2 HF HF F VF AF VF F F
French Open VF 1 2 F AF F VF S 2 HF F VF 1 S
Wimbledon 1 AF 2 AF F HF VF AF AF F VF S S
US Open AF 1 2 VF VF AF AF VF S 2 HF AF S
WTA Championships F VF S HF S

PrivatesBearbeiten

Jelena Wesnina ist seit November 2015 mit dem Geschäftsmann Pawel Tabunzow verheiratet.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jelena Wesnina – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hinweis auf www.wtatennis.com