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Pam Shriver

US-amerikanische Tennisspielerin
Pam Shriver Tennisspieler
Pam Shriver
Pam Shriver 1994
Nation: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 4. Juli 1962
Größe: 183 cm
1. Profisaison: 1979
Rücktritt: 1997
Preisgeld: 5.158.123 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 625:270
Karrieretitel: 20 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 3 (20. Februar 1984)
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 622:122
Karrieretitel: 106 WTA, 0 ITF
Höchste Platzierung: 1 (18. März 1985)
Wochen als Nr. 1: 48
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Olympische Spiele
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)
Grand-Slam-Sieger im Tennis
Jahr Tennisspieler(in) Wettbewerb
1938 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Don Budge Herreneinzel
1951 AustralienAustralien Ken McGregor
AustralienAustralien Frank Sedgman
Herrendoppel
1953 Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Maureen Connolly Dameneinzel
1960 Brasilien 1960Brasilien Maria Bueno
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
1962 AustralienAustralien Rod Laver Herreneinzel
1963 AustralienAustralien Margaret Smith
AustralienAustralien Ken Fletcher
Mixed
1965 AustralienAustralien Margaret Smith
mit verschiedenen Partnern
Mixed
1967 AustralienAustralien Owen Davidson
mit verschiedenen Partnerinnen
Mixed
1969 AustralienAustralien Rod Laver Herreneinzel
1970 AustralienAustralien Margaret Court Dameneinzel
1984 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Martina Navratilova
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Pam Shriver
Damendoppel
1988 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland Steffi Graf Dameneinzel
1998 SchweizSchweiz Martina Hingis
mit verschiedenen Partnerinnen
Damendoppel
! mit verschiedenen PartnerInnen,   ! Golden Slam

Pamela „Pam“ Howard Shriver[1] (* 4. Juli 1962 in Baltimore, Maryland) ist eine ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin.

KarriereBearbeiten

Mit 16 Jahren stand sie 1978 im Damenfinale der US Open, nachdem sie im Halbfinale Martina Navrátilová mit 7:6 und 7:6 besiegt hatte; dort unterlag sie dann Chris Evert mit 5:7 und 4:6. Es sollte ihr einziges Grand-Slam-Finale im Einzel bleiben. Insgesamt stand Pam Shriver neunmal im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers (US Open: 1978, 1982 und 1983; Australian Open: 1981 bis 1983; Wimbledon: 1981, 1987 und 1988) und sie gewann 21 Einzeltitel auf der WTA Tour. Den Großteil der 1980er Jahre über zählte sie zu den zehn besten Tennisspielerinnen der Welt. Ihre höchste Position in der Einzelweltrangliste war Platz 3.

Einen ihrer letzten großen Erfolge im Einzel konnte Shriver beim Masters 1988 verbuchen, als sie dort das Finale erreichte und auf dem Weg dorthin im Viertelfinale über Chris Evert und danach im Halbfinale über Steffi Graf triumphierte.

Im Doppel war sie jedoch weitaus erfolgreicher. Mit Martina Navratilova gewann sie 20 Grand-Slam-Turniere (AUS Open: 1982 bis 1985 sowie 1987 bis 1989; French Open: 1984, 1985, 1987 und 1988; Wimbledon: 1981 bis 1984 sowie 1986; US Open: 1983, 1984, 1986 und 1987), im Jahr 1984 sogar den Grand Slam im Doppel. Von April 1983 bis Juli 1985 blieb das Team Navratilova/Shriver 109 Partien in Folge ungeschlagen.

Ihren 21. Grand-Slam-Titel gewann sie 1991 bei den US Open mit Natallja Swerawa. Bei den Olympischen Spielen konnte sie 1988 mit Zina Garrison zudem die Goldmedaille gewinnen. Insgesamt gewann Pam Shriver 106 Doppeltitel auf der Tour, davon 78 mit Navratilova.

Ihren einzigen Grand-Slam-Titel im Mixed errang sie 1987 bei den French Open an der Seite von Emilio Sánchez Vicario.

Für die US-amerikanische Fed-Cup-Mannschaft bestritt sie 20 Partien; die einzige Niederlage kassierte sie ausgerechnet im Doppel, zusammen mit Chris Evert gegen Steffi Graf/Claudia Kohde-Kilsch im Jahr 1987, als das Team der USA das Finale in Vancouver gegen Deutschland mit 1:2 verlor.

1997 trat Pam Shriver vom Profitennis zurück. Sie arbeitet heute als Sportkommentatorin für die BBC, ABC, CBS und ESPN.

ErfolgeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 28. März 1980 Vereinigte Staaten  Carlsbad WTA Hartplatz Vereinigte Staaten  Kate Latham 6:1, 6:2
2. 22. November 1981 Australien  Perth WTA Rasen Vereinigte Staaten  Andrea Jaeger 6:1, 7:64
3. 1. Mai 1983 Vereinigte Staaten  Atlanta WTA Hartplatz Vereinigte Staaten  Kathy Jordan 6:2, 6:0
4. 20. November 1983 Australien  Brisbane WTA Rasen Australien  Wendy Turnbull 6:4, 7:5
5. 12. Februar 1984 Vereinigte Staaten  Chicago WTA Teppich (Halle) Vereinigte Staaten  Barbara Potter 7:6, 2:6, 6:3
6. 17. Juni 1984 Vereinigtes Konigreich  Birmingham WTA Rasen Vereinigte Staaten  Anne White 7:6, 6:3
7. 13. Mai 1985 Australien  Sydney WTA Hartplatz Australien  Dianne Balestrat 6:3, 6:3
8. 20. Mai 1985 Australien  Melbourne WTA Teppich Vereinigte Staaten  Kathy Jordan 6:4, 6:4
9. 16. Juni 1985 Vereinigtes Konigreich  Birmingham WTA Rasen Vereinigte Staaten  Betsy Nagelsen 6:1, 6:0
10. 20. Oktober 1985 Deutschland Bundesrepublik  Filderstadt WTA Teppich (Halle) Schweden  Catarina Lindqvist 6:1, 7:5
11. 15. Juni 1986 Vereinigtes Konigreich  Birmingham WTA Rasen Bulgarien 1971  Manuela Maleewa 6:2, 7:60
12. 20. Juli 1986 Vereinigte Staaten  Newport WTA Rasen Vereinigte Staaten  Lori McNeil 6:4, 6:2
13. 14. Juni 1987 Vereinigtes Konigreich  Birmingham WTA Rasen Sowjetunion  Laryssa Sawtschenko 4:6, 6:2, 6:2
14. 19. Juli 1987 Vereinigte Staaten  Newport WTA Rasen Vereinigte Staaten  Wendy White 6:2, 6:4
15. 23. August 1987 Kanada  Toronto WTA Hartplatz Vereinigte Staaten  Zina Garrison 6:4, 6:1
16. 8. November 1987 Vereinigte Staaten  Worcester WTA Teppich (Halle) Vereinigte Staaten  Chris Evert 6:4, 4:6, 6:0
17. 3. Januar 1988 Australien  Brisbane WTA Tier V Rasen Tschechoslowakei  Jana Novotná 7:66, 7:64
18. 10. Januar 1988 Australien  Sydney WTA Tier IV Rasen Tschechoslowakei  Helena Suková 6:2, 6:3
19. 1. Mai 1988 Japan  Tokio WTA Tier III Teppich (Halle) Tschechoslowakei  Helena Suková 7:5, 6:1
20. 23. Oktober 1988 Schweiz  Zürich WTA Tier IV Teppich (Halle) Bulgarien 1971  Manuela Maleeva 6:3, 6:4

DoppelBearbeiten

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106 Turniersiege im Doppel fehlen
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Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

DoppelBearbeiten

Turnier 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 1986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 Karriere
Australian Open VF F S S S S S S S 2 2 HF F HF 2 1 1 S
French Open S S S S 2 2 S
Wimbledon 1 VF S S S S F S VF AF HF HF VF AF 1 S
US Open HF AF F HF HF S S F S S HF F S HF AF AF VF 1 S

PrivatlebenBearbeiten

Im Jahr 2002 heiratete Shriver den Schauspieler George Lazenby. Aus dieser Ehe gingen drei Kinder hervor, die 2005 geborenen Zwillingsmädchen sowie ein Sohn. Im August 2008 reichte Pam Shriver die Scheidung ein.[2] In erster Ehe war sie von Dezember 1998 mit Joe Shapiro verheiratet. Dieser verstarb 9 Monate nach Eheschließung an Krebs.[3]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pam Shriver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pamela Howard Shriver. In: olympicchannel.com. Abgerufen am 13. Juni 2019 (englisch).
  2. Pam Shriver files for divorce from former Bond George Lazenby auf theaustralian.co.au (englisch), aufgerufen am 23. Oktober 2012
  3. [1]