Erin Routliffe

neuseeländische Tennisspielerin

Erin Routliffe (* 11. April 1995 in Auckland, Neuseeland) ist eine neuseeländische Tennisspielerin.

Erin Routliffe Tennisspieler
Nation: KanadaKanada Kanada
2009–2017
NeuseelandNeuseeland Neuseeland
2017–
Geburtstag: 11. April 1995 (26 Jahre)
1. Profisaison: 2009
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Ralph Platz
Preisgeld: 159.491 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 82:84
Karrieretitel: 0 WTA, 1 ITF
Höchste Platzierung: 591 (22. Oktober 2012)
Aktuelle Platzierung: 916
Doppel
Karrierebilanz: 160:95
Karrieretitel: 1 WTA, 13 ITF
Höchste Platzierung: 67 (20. September 2021)
Aktuelle Platzierung: 67
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
20. September 2021
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

KarriereBearbeiten

Routliffe wurde in Neuseeland als Kind kanadischer Eltern geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Tennissport und bevorzugt Hartplätze. Ihr erstes Profiturnier spielte sie im Juni 2009 in Waterloo, ihre ersten Weltranglistenpunkte erhielt sie im Oktober 2011 mit Erreichen des Viertelfinals beim Turnier in Saguenay.

Ihr erstes Turnier auf der WTA Tour bestritt sie im August 2012 beim Rogers Cup, wo sie eine Wildcard für die Qualifikation erhielt. Dort besiegte sie Megan Moulton-Levy mit 6:3 und 6:4, ehe sie in der zweiten Runde der Qualifikation Iveta Benešová mit 2:6 und 2:6 unterlag. Nach diesem Turnier wurde sie auf Platz 591 in der Einzelweltrangliste geführt, ihre bislang beste Platzierung.

Für den Doppelwettbewerb bei den US Open 2015 erhielt sie mit ihrer Partnerin Maya Jansen eine Wildcard. Sie unterlagen aber bereits in der ersten Runde der Qualifikation der an fünf gesetzten Paarung Raquel Kops-Jones und Abigail Spears.[1]

Ihren bislang größten Erfolg im Einzel erzielte sie mit dem Erreichen des Finals beim mit 25.000 US-Dollar dotierten Turnier in Winnipeg im Juli 2016, wo sie gegen die US-Amerikanerin Francesca Di Lorenzo mit 4:6 und 1:6 in zwei Sätzen unterlag. Im Doppel erreichte sie mit ihrer Partnerin Laura Robson das Finale des mit 50.000 US-Dollar dotierten Turniers in Granby, wo sie dem australischen Doppel Jessica Moore und Storm Sanders mit 5:7 und 2:6 unterlagen. Anfang Oktober 2016 gewann Routliffe ihr erstes Turnier im Doppel zusammen mit ihrer Partnerin Andie K Daniell beim mit 10.000 US-Dollar dotierten Turnier in Charleston.

Bei den ASB Classic in Auckland erhielt Routliffe sowohl für die Qualifikation im Einzel als auch für den Doppelwettbewerb zusammen mit ihrer Partnerin Jade Lewis eine Wildcard. Sowohl im Einzel gegen Dalila Jakupović als auch im Doppel gegen die Paarung Shūko Aoyama und Makoto Ninomiya war das Turnier nach dem ersten Match beendet.

Im Jahr 2017 spielte Routliffe erstmals für die neuseeländische Fed-Cup-Mannschaft; ihre Fed-Cup-Bilanz weist bislang 12 Siege bei 3 Niederlagen aus.

Als Collegespielerin siegte Routliffe zusammen mit ihrer Partnerin Maya Jansen sowohl 2014 als auch 2015 bei den NCAA Division I Tennis Championships im Damendoppel.[2][3]

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 4. Februar 2018 Agypten  Scharm asch-Schaich ITF $15.000 Hartplatz Vereinigte Staaten  Nadja Gilchrist 6:3, 7:5

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 2. Oktober 2016 Vereinigte Staaten  Charleston ITF 10.000 Sand Vereinigte Staaten  Andie K Daniell Vereinigte Staaten  Quinn Gleason
Vereinigte Staaten  Whitney Kay
6:4, 6:2
2. 4. November 2017 Kanada  Toronto ITF 15.000 Hartplatz (Halle) Chile  Alexa Guarachi Belgien  Ysaline Bonaventure
Mexiko  Victoria Rodríguez
7:64, 3:6, [10:4]
3. 20. Januar 2018 Agypten  Scharm asch-Schaich ITF $15.000 Hartplatz Neuseeland  Jade Lewis Russland  Anastassija Potapowa
Russland  Jekaterina Jaschina
0:6, 7:5, [10:6]
4. 27. Januar 2018 Agypten  Scharm asch-Schaich ITF $15.000 Hartplatz Neuseeland  Jade Lewis Turkei  Berfu Cengiz
Bosnien und Herzegowina  Jasmina Tinjić
6:1, 5:7, [12:10]
5. 17. März 2018 Mexiko  Irapuato ITF $25.000 Hartplatz Chile  Alexa Guarachi Vereinigte Staaten  Desirae Krawczyk
Mexiko  Giuliana Olmos
4:6, 6:2, [10:6]
6. 14. April 2018 Vereinigte Staaten  Pelham ITF $25.000 Sand Chile  Alexa Guarachi Vereinigte Staaten  Maria Mateas
Mexiko  María José Portillo Ramírez
6:1, 6:2
7. 21. April 2018 Vereinigte Staaten  Dothan ITF $80.000 Sand Chile  Alexa Guarachi Vereinigte Staaten  Sofia Kenin
Vereinigte Staaten  Jamie Loeb
6:4, 2:6, [11:9]
8. 4. Mai 2018 Vereinigte Staaten  Charleston ITF $80.000 Sand Chile  Alexa Guarachi Vereinigte Staaten  Louisa Chirico
Vereinigte Staaten  Allie Kiick
6:1, 3:6, [10:5]
9. 1. Juni 2018 Thailand  Hua Hin ITF $25.000 Hartplatz Mexiko  Victoria Rodríguez Thailand  Nicha Lertpitaksinchai
Thailand  Peangtarn Plipuech
7:5, 3:6, [10:6]
10. 8. Juni 2018 Thailand  Hua Hin ITF $25.000 Hartplatz Mexiko  Victoria Rodríguez Japan  Mana Ayukawa
Schweiz  Nina Stadler
6:4, 6:4
11. 13. Oktober 2018 Australien  Toowoomba ITF $25.000 Hartplatz Vereinigtes Konigreich  Freya Christie Australien  Samantha Harris
Australien  Astra Sharma
7:5, 6:4
12. 11. Mai 2019 Vereinigte Staaten  Bonita Springs ITF W100 Sand Chile  Alexa Guarachi Vereinigte Staaten  Usue Maitane Arconada
Vereinigte Staaten  Caroline Dolehide
6:3, 7:65
13. 15. Februar 2020 Neuseeland  Hamilton ITF W15 Hartplatz Neuseeland  Emily Fanning Vereinigte Staaten  Sabastiani Leon
Hongkong  Ng Man-ying
6:3, 6:1
14. 16. Mai 2021 Vereinigte Staaten  Bonita Springs ITF W100 Sand Indonesien  Aldila Sutjiadi Japan  Eri Hozumi
Japan  Miyu Katō
6:3, 4:6, [10:6]
15. 25. Juli 2021 Italien  Palermo WTA 250 Sand Belgien  Kimberley Zimmermann Russland  Natela Dsalamidse
Russland  Kamilla Rachimowa
7:65, 4:6, [10:4]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Canadian Erin Routliffe has the experience of a lifetime at the US Open (sports.yahoo.com vom 14. September 2015, abgerufen am 5. Februar 2017)
  2. Jansen and Routliffe ranked No. 1 ahead of SECs (cw.ua.edu vom 14. April 2015, abgerufen am 5. Februar 2017)
  3. Maya Jansen of Freeman wins 2nd NCAA tennis title for Alabama (spokesman.com vom 2. Juni 2015, abgerufen am 5. Februar 2017)