Peng Shuai

chinesische Tennisspielerin

Peng Shuai (chinesisch 彭帥 / 彭帅, Pinyin Péng Shuài; * 8. Januar 1986 in Xiangtan, Provinz Hunan) ist eine chinesische Tennisspielerin. Ihre größten Erfolge feierte sie mit ihren beiden Grand-Slam-Titeln im Doppel, 2013 in Wimbledon und 2014 bei den French Open. Ab dem 17. Februar 2014 war sie 20 Wochen lang die Nummer 1 der Doppelweltrangliste.

Peng Shuai Tennisspieler
Peng Shuai
Peng Shuai 2019 in Wimbledon
Nation: China Volksrepublik Volksrepublik China
Geburtstag: 8. Januar 1986 (36 Jahre)
Größe: 177 cm
Gewicht: 61 kg
1. Profisaison: 2001
Spielhand: Rechts, Vorhand und Rückhand beidhändig
Trainer: Bertrand Perret
Preisgeld: 9.617.653 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 497:323
Karrieretitel: 2 WTA, 2 WTA Challenger, 11 ITF
Höchste Platzierung: 14 (22. August 2011)
Aktuelle Platzierung: 820
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 341:203
Karrieretitel: 23 WTA, 1 WTA-Challenger, 3 ITF
Höchste Platzierung: 1 (17. Februar 2014)
Wochen als Nr. 1: 20
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
7. November 2022
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

Anfang Dezember 2021 setzte die WTA alle Turniere in China und Hongkong aus, weil der Tennisspielerinnenvereinigung das Wohlergehen Pengs in China nach deren mutmaßlichen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen den ehemaligen chinesischen Funktionär Zhang Gaoli nicht gewährleistet zu sein schien. Peng selbst dementierte daraufhin, derartige Vorwürfe erhoben zu haben und erklärte, dass sie nicht mehr aktiv Tennis spiele.[1]

KarriereBearbeiten

Ihre Eltern sind der Polizeibeamte Peng Jijun und seine Frau Zhang Bing. Ein Onkel animierte Shuai im Alter von acht Jahren zum Tennisspielen. Später trainierte sie an der „International Tennis Academy of Alan Ma“ in Boca Raton, Florida.

Peng Shuai gilt als lauf- und kampfstarke Spielerin. Im Einzel feierte sie jeweils zwei Titel auf der WTA Tour und auf der WTA-Challenger-Tour. Außerdem gewann Peng 11 ITF-Turniere. Im Jahr 2000 ging sie in ihrer chinesischen Heimat erstmals auf ITF-Ebene an den Start. Sie siegte in Dotham, Prostejov, Shenzhen, Jackson, Changsha, Mumbai, Tianjin und Baotou.

Auf der WTA Tour zog Peng im Einzel bereits viermal in ein Endspiel ein (bei den Turnieren von Straßburg, Forest Hills, Guangzhou und Brüssel), sie konnte jedoch keines davon gewinnen. 2004 gab sie ihr Debüt in Wimbledon, schied dort aber bereits in der ersten Runde aus. Noch im selben Jahr (23. August) war sie unter den Top 100 der Weltrangliste und am 17. Januar 2005 bereits unter den 50 Besten. 2010 gewann sie bei den Asienspielen eine Goldmedaille im Einzel- und eine im Mannschaftswettbewerb sowie eine Bronzemedaille im Doppel. Bei den Australian Open erzielte sie 2011 mit dem Einzug ins Achtelfinale ihren bis dahin größten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier.

Andererseits gelangen ihr schon mehrere Siege über Top-Ten-Spielerinnen. So besiegte sie allein im Jahr 2011 in Auckland die an Nummer 3 gesetzte Swetlana Kusnezowa, bei den Australian Open in Melbourne die an 7 gesetzte Jelena Janković, in Doha die an 3 gesetzte Francesca Schiavone sowie in Indian Wells die Nummer 7 des Turniers, Li Na. Und in Brüssel, wo Peng im Mai 2011 selbst Position 8 der Setzliste einnahm, schlug sie auf dem Weg ins Endspiel, in dem sie der topgesetzten Caroline Wozniacki unterlag, auch die Nummer 3 des Turniers, Wera Swonarjowa. Beim Vorbereitungsturnier auf Wimbledon in Birmingham kam Peng bis ins Halbfinale, das sie gegen Sabine Lisicki glatt mit 3:6, 1:6 verlor. In Wimbledon erreichte sie ohne Mühe das Achtelfinale, in dem sich Marija Scharapowa jedoch als klar überlegen zeigte und sie mit 6:4, 6:2 besiegte. Im August 2011 erreichte Peng im Einzel mit Rang 14 ihr bislang bestes Ranking. 2012 stand sie in Wimbledon erneut im Achtelfinale, in dem sie Marija Kirilenko mit 1:6, 7:66 und 3:6 unterlag. Bei den US Open schied sie 2012 gegen Jelena Wesnina (6:75, 1:6) bereits in Runde eins aus. Weit besser lief es dort 2014, als sie erstmals in ihrer Karriere im Einzel das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreichte.

Im Doppel kann Peng neben ihren beiden Grand-Slam-Titeln noch 19 WTA-Turniersiege vorweisen, darunter drei in Rom (Premier-5-Turnier) und einen bei den WTA Championships (2013).

Im August 2018 wurde sie von der Tennis Integrity Unit für sechs Monate gesperrt und musste eine Strafe von 10.000 US-Dollar zahlen, beides zur Hälfte auf Bewährung. Sie soll versucht haben, ihre Doppelpartnerin nach Meldeschluss bei den Wimbledon Championships 2017 zum Rückzug zu bewegen. Dafür bot sie ihr eine Vergütung an, was den Regularien widersprach.[2]

Im Fed Cup kam sie für China seit 2001 zum Einsatz. Ihre Fed-Cup-Bilanz weist 17 Siege und neun Niederlagen aus.

Missbrauchsvorwürfe und VerschwindenBearbeiten

Am 2. November 2021 warf Peng dem ehemaligen chinesischen Ersten Vizepremierminister und hochrangigen Mitglied der kommunistischen Partei Zhang Gaoli in einem Posting auf der Social-Media-Plattform Weibo vor, sie 2018 sexuell missbraucht zu haben. Zhang und seine Frau hätten mit Peng Tennis gespielt und sie dann zu sich nach Hause eingeladen. Dort habe Zhang sie den ganzen Nachmittag und Abend über unter Druck gesetzt, Sex mit ihm zu haben. Sie habe dem massiven Drängen schließlich nachgegeben. Es sei eine sexuelle Beziehung der beiden gefolgt. Dies war das erste Mal, dass ein Mitglied der obersten Führungsebene der KPCh mit derartigen Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens öffentlich konfrontiert wurde.[3][4]

Innerhalb von 20 Minuten wurde ihr Post von der Plattform gelöscht sowie jegliche mediale Berichterstattung und öffentliche Diskussion durch die staatlichen Zensurbehörden unterbunden.[5][6] Peng selbst galt seitdem zunächst wochenlang als verschwunden.[7][8][9]

In einer Stellungnahme vom 14. November rief der Geschäftsführer der WTA Tour Steve Simon die chinesischen Behörden auf, die Anschuldigungen von Peng zu untersuchen. Weiter forderte er ein Ende der offiziellen chinesischen Zensur hierzu und betonte, dass die Tour erwäge, keine Turniere mehr in China auszutragen. Der chinesische Tennisverband ließ unterdessen verlautbaren, Peng sei in Sicherheit und keinen körperlichen Bedrohungen ausgesetzt.[8][9] Seit dem Vorfall versucht die WTA erfolglos, Peng zu kontaktieren.[10]

Am 17. November 2021 veröffentlichte der staatliche Auslandsfernsehsender CGTN eine E-Mail, die von Peng stammen soll. Darin heißt es, sie sei zuhause, es gehe ihr gut und ihre Vorwürfe gegen Zhang Gaoli seien unwahr. Experten bezweifeln jedoch, dass die E-Mail tatsächlich von ihr stammt.[11][12]

Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, führte am 21. November eine halbstündige Videokonferenz mit Peng und erklärte, er sei erleichtert. Dies wurde stark kritisiert, ihm wurde u. a. Naivität oder Böswilligkeit vorgeworfen. Human Rights Watch sprach nach dem IOC-Telefonat von einer „völlig neuen Form der Kollaboration“ mit Chinas Regierung. WTA-Chef Simon sagte, Videos seien gut, aber nicht genügend.[13] Am 1. Dezember kündigte er an, Turniere in China und Hongkong auszusetzen.[14] Die EU forderte schon am 30. November „nachprüfbare Beweise“, dass es Peng gut geht und sie sicher ist. Zudem pochte die EU auf uneingeschränkte und transparente Ermittlungen ihrer Anschuldigungen gegen Zhang Gaoli.[15]

Nach Einschätzung vieler Sinologen wie Mareike Ohlberg (German Marshall Fund) verfolgte der chinesische Propagandaapparat mit „Lebenszeichen“-Meldungen wie der angeblich von Peng verfassten und von CGTN als „Lebenszeichen“ präsentierten E-Mail nicht das Ziel, die Weltöffentlichkeit davon zu überzeugen, dass sich die zuvor als „vermisst“ berichtete Person in Sicherheit befinde, sondern nutze sie zur Machtdemonstration und Einschüchterung.[16] In internationalen Medien wurde die E-Mail zum Vergleich für die Methoden der chinesischen Staatsführung im Umgang mit der uigurischen Minderheit wie im Fall des als „Lebenszeichen“ veröffentlichten „Beweisvideo“ des einige Jahre zuvor verschwunden gemeldeten uigurischen Musikers Abdurehim Heyit herangezogen.[16][17][18]

Am 1. Dezember 2021 berichtete die Süddeutsche Zeitung, die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen sei zutiefst um das Wohl von Peng Shuai besorgt und wage den Machtkampf mit dem Regime. Ab sofort setze die WTA daher alle Turniere in China aus. Der Schritt dürfte für den Weltsport gewaltige Folgen haben, konstatierte die SZ.[19]

Der Fall Peng Shuais trug dazu bei, dass ein diplomatischer Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in China durch die USA wochenlang im Gespräch war,[20] bevor dieser am 6. Dezember 2021 von den USA verkündet und mit „fortdauerndem Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang“ sowie anderen Menschenrechtsverletzungen begründet wurde.[21]

In einem am 19. Dezember 2021 vom chinesischsprachigen Medienunternehmen Lianhe Zaobao veröffentlichten Video-Interview bezeichnete Peng Shuai die Diskussionen über ihren Weibo-Beitrag von November 2021 als „Missverständnisse“ und gab an, es habe sich bei dem Weibo-Beitrag um eine „private Angelegenheit“ und nicht um einen Vorwurf des sexuellen Missbrauchs gehandelt. Wörtlich sagte sie: „Ich möchte eine sehr wichtige Sache betonen: Ich habe nie etwas gesagt oder geschrieben, mit dem ich jemanden eines sexuellen Übergriffes auf mich beschuldige.“[22][23][1] Peng erklärte in dem Interview weiter, dass sie in Peking ungehindert und ohne unter Aufsicht zu stehen lebe und sagte wörtlich: „Warum sollte mich jemand überwachen? Ich bin immer frei gewesen.“[1] Zudem gab sie an, ihre E-Mail an WTA-Chef Simon von Mitte November 2021 selbst und aus eigenem Antrieb geschrieben zu haben.[23][23] Peng erklärte in diesem Interview schließlich, dass sie aufgrund der COVID-19-Pandemie China nicht zu verlassen plane und nicht mehr aktiv Tennis spiele.[1] Bei dem Video-Interview handelte es sich um die erste öffentlich gefilmte Äußerung Pengs zu dem Missbrauchthema.[22] Danach kam es zunächst zu keinen öffentlichen Auftritten mehr von ihr und ihr Schicksal galt weiterhin als ungeklärt.[1]

Die WTA reagierte auf das Video-Interview umgehend mit der Stellungnahme, die WTA sei ungeachtet dieser Videoaussage Pengs weiterhin in Sorge um sie und betrachte es nach wie vor nicht für gewährleistet, dass sich Peng frei von Zensur oder Zwang äußern könne.[22] Auch Menschenrechtsgruppen kamen zur Einschätzung, dass Peng unter Druck gesetzt wurde und sich weiterhin nicht frei bewegen konnte.[24] Einem Aufruf von Human Rights Watch gegenüber dem IOC, seinen Einfluss zu nutzen um die sofortige Sicherheit von Peng zu garantieren, schlossen sich verschiedene Verbände an.[25] Zwei Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele 2022 bewertete Human Rights Watch den Umgang des IOC mit dem Fall Pengs als fatal und warf dem IOC vor, sich in Bezug auf Peng und in Form des Präsidenten Thomas Bach zum „Sprachrohr der chinesischen Regierung gemacht“ zu haben.[26]

In einem Interview mit der französischen Sporttageszeitung L’Équipe Anfang Februar 2022 bestritt Peng abermals die Missbrauchsvorwürfe und sprach von einem enormen Missverständnis. Den Beitrag auf der Plattform Weibo habe sie damals selbst gelöscht. Zugleich kündigte sie in dem Interview das Ende ihrer Tenniskarriere an.[27]

Nach dem Interview äußerte Marc Ventouillac, einer der beiden Interviewer, seine Zweifel an der Freiheit von Peng Shuai und sagte, das Interview sei Teil der „Propaganda“-Bemühungen gewesen, das Thema herunterzuspielen und den Anschein zu erwecken, dass es keine Peng-Shuai-Affäre gäbe. Ventouillac gab aber auch an, dass Peng gesund zu sein schien und dass sie Fragen stellen konnten, die über das ursprünglich eingereichte Interview-Protokoll hinausgingen, ohne dass das Interview zensiert wurde.[28]

Berichten zufolge wurde Peng bei mehreren Veranstaltungen der Olympischen Winterspiele 2022 gesehen. Es fand ein Treffen mit Thomas Bach und anderen IOC-Beamten statt, bei dem Peng angab, nach der COVID-19-Pandemie zu beabsichtigen, nach Europa zu reisen. In Bezug auf die Frage, ob Peng frei spricht oder unter Zwang steht, gab IOC-Sprecher Mark Adams an, dass er nicht denke, dass das IOC in der Position sei, das beurteilen zu können.[29][30] Ihre Auftritte bei den Spielen und Verweise auf ihre „Vorwürfe“ bleiben in China weiterhin zensiert.[31]

TurniersiegeBearbeiten

EinzelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Finalgegnerin Ergebnis
1. 3. Juni 2001 China Volksrepublik  Baotou ITF $10.000 Sand Korea Sud  Choi Jin-young 6:3, 6:4
2. 15. Juli 2001 China Volksrepublik  Tianjin ITF $10.000 Hartplatz China Volksrepublik  Liu Nannan 6:3, 6:1
3. 24. Februar 2002 Indien  Mumbai ITF $10.000 Hartplatz Vereinigte Staaten  Sunitha Rao 6:3, 7:63
4. 20. April 2003 Vereinigte Staaten  Jackson ITF $25.000 Sand Osterreich  Tina Schiechtl 6:2, 6:4
5. 25. April 2004 Vereinigte Staaten  Dothan ITF $75.000 Sand Russland  Jewgenija Linezkaja 6:2, 6:1
6. 6. Juni 2004 Tschechien  Prostějov ITF $75.000 Sand Tschechien  Zuzana Ondrášková 6:1, 6:3
7. 7. November 2004 China Volksrepublik  Shenzhen ITF $50.000 Hartplatz China Volksrepublik  Zheng Jie 3:6, 6:1, 6:3
8. 7. November 2010 Chinesisch Taipeh  Taipeh ITF $100.000+H Teppich (Halle) Japan  Ayumi Morita 6:1, 6:4
9. 27. Juli 2014 China Volksrepublik  Nanchang WTA Challenger Hartplatz China Volksrepublik  Liu Fangzhou 6:2, 3:6, 6:3
10. 16. Oktober 2016 China Volksrepublik  Tianjin WTA International Hartplatz Vereinigte Staaten  Alison Riske 7:63, 6:2
11. 20. November 2016 China Volksrepublik  Shenzhen ITF $100.000 Hartplatz Rumänien  Patricia Maria Țig 3:6, 7:5, 6:4
12. 30. Juli 2017 China Volksrepublik  Nanchang WTA International Hartplatz Japan  Nao Hibino 6:3, 6:2
13. 18. November 2018 Vereinigte Staaten  Houston WTA Challenger Hartplatz Vereinigte Staaten  Lauren Davis 1:6, 7:5, 6:4
14. 15. Dezember 2018 Vereinigte Arabische Emirate  Dubai ITF $100.000+H Hartplatz Slowakei  Viktória Kužmová 6:3, 6:0
15. 20. Oktober 2019 China Volksrepublik  Suzhou ITF W100 Hartplatz China Volksrepublik  Zhu Lin 6:2, 3:6, 6:2

DoppelBearbeiten

Nr. Datum Turnier Kategorie Belag Partnerin Finalgegnerinnen Ergebnis
1. 21. Juli 2001 China Volksrepublik  Tianjin ITF $10.000 Hartplatz China Volksrepublik  Liu Nannan China Volksrepublik  Li Ting
China Volksrepublik  Shen Lui-li
6:4, 6:1
2. 8. November 2003 China Volksrepublik  Taizhou ITF $25.000 Hartplatz China Volksrepublik  Xie Yanze China Volksrepublik  Yang Shujing
China Volksrepublik  Yu Ying
6:3, 4:6, 6:2
3. 24. Januar 2004 Vereinigte Staaten  Boca Raton ITF $10.000 Hartplatz China Volksrepublik  Xie Yanze Vereinigte Staaten  Allison Bradshaw
Vereinigte Staaten  Julie Ditty
6:1, 6:2
4. 30. September 2007 China Volksrepublik  Guangzhou WTA Tier III Hartplatz China Volksrepublik  Yan Zi Vereinigte Staaten  Vania King
China Volksrepublik  Sun Tiantian
6:3, 6:4
5. 9. März 2008 Indien  Bangalore WTA Tier II Hartplatz China Volksrepublik  Sun Tiantian Chinesisch Taipeh  Chan Yung-jan
Chinesisch Taipeh  Chuang Chia-jung
6:4, 5:7, [10:8]
6. 14. September 2008 Indonesien  Bali WTA Tier III Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Polen  Marta Domachowska
Russland  Nadja Petrowa
6:74, 7:63, [10:7]
7. 16. Januar 2009 Australien  Sydney WTA Premier Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Frankreich  Nathalie Dechy
Australien  Casey Dellacqua
6:0, 6:1
8. 9. Mai 2009 Italien  Rom WTA Premier 5 Sand Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Slowakei  Daniela Hantuchová
Japan  Ai Sugiyama
7:5, 7:65
9. 10. Oktober 2009 China Volksrepublik  Peking WTA Premier Mandatory Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Russland  Alla Kudrjawzewa
Russland  Jekaterina Makarowa
6:3, 6:1
10. 15. Mai 2011 Italien  Rom WTA Premier 5 Sand China Volksrepublik  Zheng Jie Vereinigte Staaten  Vania King
Kasachstan  Jaroslawa Schwedowa
6:2, 6:3
11. 19. Mai 2013 Italien  Rom WTA Premier 5 Sand Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Italien  Sara Errani
Italien  Roberta Vinci
4:6, 6:3, [10:8]
12. 6. Juli 2013 Vereinigtes Konigreich  Wimbledon Grand Slam Rasen Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Australien  Ashleigh Barty
Australien  Casey Dellacqua
7:61, 6:1
13. 18. August 2013 Vereinigte Staaten  Cincinnati WTA Premier 5 Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Deutschland  Anna-Lena Grönefeld
Tschechien  Květa Peschke
2:6, 6:3, [12:10]
14. 21. September 2013 China Volksrepublik  Guangzhou WTA International Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Vereinigte Staaten  Vania King
Kasachstan  Galina Woskobojewa
6:3, 4:6, [12:10]
15. 27. Oktober 2013 Turkei  Istanbul WTA Tour Championships Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Russland  Jelena Wesnina
Russland  Jekaterina Makarowa
6:4, 7:5
16. 2. Februar 2014 Thailand  Pattaya WTA International Hartplatz China Volksrepublik  Shuai Zhang Russland  Alla Kudrjawzewa
Australien  Anastassija Rodionowa
3:6, 7:65, [10:6]
17. 15. Februar 2014 Katar  Doha WTA Premier 5 Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Tschechien  Květa Peschke
Slowenien  Katarina Srebotnik
6:4, 6:0
18. 15. März 2014 Vereinigte Staaten  Indian Wells WTA Premier Mandatory Hartplatz Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Simbabwe  Cara Black
Indien  Sania Mirza
7:65, 6:2
19. 8. Juni 2014 Frankreich  French Open Grand Slam Sand Chinesisch Taipeh  Hsieh Su-wei Italien  Sara Errani
Italien  Roberta Vinci
6:4, 6:1
20. 4. Oktober 2014 China Volksrepublik  Peking WTA Premier Mandatory Hartplatz Tschechien  Andrea Hlaváčková Simbabwe  Cara Black
Indien  Sania Mirza
6:4, 6:4
21. 12. Juni 2016 Vereinigtes Konigreich  Nottingham WTA International Rasen Tschechien  Andrea Hlaváčková Kanada  Gabriela Dabrowski
China Volksrepublik  Yang Zhaoxuan
7:5, 3:6, [10:7]
22. 24. September 2016 China Volksrepublik  Guangzhou WTA International Hartplatz Vereinigte Staaten  Asia Muhammad Belarus  Wolha Hawarzowa
Belarus  Wera Lapko
6:2, 7:63
23. 16. Oktober 2016 China Volksrepublik  Tianjin WTA International Hartplatz Vereinigte Staaten  Christina McHale Polen  Magda Linette
China Volksrepublik  Xu Yifan
7:68, 6:0
24. 7. Januar 2017 China Volksrepublik  Shenzhen WTA International Hartplatz Tschechien  Andrea Hlaváčková Rumänien  Ioana Raluca Olaru
Ukraine  Olha Sawtschuk
6:1, 7:5
25. 5. Januar 2019 China Volksrepublik  Shenzhen WTA International Hartplatz China Volksrepublik  Yang Zhaoxuan China Volksrepublik  Duan Yingying
Tschechien  Renata Voráčová
6:4, 6:3
26. 28. April 2019 China Volksrepublik  Anning WTA Challenger Sand China Volksrepublik  Yang Zhaoxuan China Volksrepublik  Duan Yingying
China Volksrepublik  Han Xinyun
7:5, 6:2
27. 21. September 2019 China Volksrepublik  Guangzhou WTA International Hartplatz Deutschland  Laura Siegemund Chile  Alexa Guarachi Mathison
Mexiko  Giuliana Olmos
6:2, 6:1

Abschneiden bei Grand-Slam-Turnieren und den WTA ChampionshipsBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Bilanz Karriere
Australian Open 2 2 1 3 1 AF 2 2 1 AF 2 1 1 1 13:14 AF
French Open 2 2 2 1 3 3 2 1 1 1 2 9:11 3
Wimbledon 1 3 1 3 2 AF AF 2 AF 1 3 1 17:12 AF
US Open 1 1 2 2 3 AF 1 2 HF 1 2 2 15:12 HF

DoppelBearbeiten

Turnier 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 Bilanz Karriere
Australian Open AF 2 2 2 VF AF AF 1 AF 2 1 1 F HF 1 1 24:16 F
French Open 1 2 AF HF 2 AF 2 S AF 1 19:9 S
Wimbledon 2 VF 1 1 VF 1 S AF 2 2 1 17:10 S
US Open VF 2 1 2 AF 2 2 1 VF VF AF HF 2 22:13 HF
WTA Championships S F 4:1 S

Weltranglistenpositionen am SaisonendeBearbeiten

Jahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020
Einzel 516 359 326 73 37 56 46 40 47 72 17 40 45 22 136 109 27 298 75 117
Doppel 660 85 61 105 20 27 12 39 25 56 4 3 872 44 9 63 49 58

WeblinksBearbeiten

Commons: Peng Shuai – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Der Fall Peng Shuai: Weiter Unklarheit über Wohlergehen der chinesischen Tennisspielerin. Die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai erhob Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen einen chinesischen Offiziellen. Danach verschwand sie. Nach internationalem Protest gab es inszenierte Auftritte und ein offizielles Dementi der Vorwürfe. Seither ist es gewollt still geworden um Peng Shuai. In: deutschlandfunk.de. 14. Januar 2022, abgerufen am 17. Januar 2022.
  2. Peng Shuai banned six months for coercing doubles partner at Wimbledon. In: tennis.com. 8. August 2018, abgerufen am 9. August 2018 (englisch).
  3. ORF.at/Agenturen: „#MeToo“: Tennis-Star Peng klagt chinesischen Politiker an. In: ORF. 3. November 2021, abgerufen am 4. November 2021.
  4. Shannon Tiezzi: Chinese tennis star accuses former top official of sexual assault. In: The Diplomat. 3. November 2021, abgerufen am 18. November 2021 (englisch).
  5. China pleads ignorance amid calls to investigate tennis star Peng Shuai's whereabouts after sexual assault claim. Abgerufen am 18. November 2021 (kanadisches Englisch).
  6. Guardian staff: Chinese tennis star accuses former vice-premier of #MeToo abuse. 3. November 2021, abgerufen am 18. November 2021 (englisch).
  7. Katrin Büchenbacher: Wo ist die chinesische Tennisspielerin Peng Shuai? In: NZZ. 18. November 2021, abgerufen am 19. November 2021.
  8. a b WTA seeks full, fair and transparent investigation into sexual assault allegations against former Chinese leader. In: wtatennis.com. 14. November 2021, abgerufen am 14. November 2021 (englisch).
  9. a b WTA Tour Seeks Chinese Inquiry Into Player’s Sexual Assault Accusation. In: nytimes.com. 15. November 2021, abgerufen am 15. November 2021 (englisch).
  10. Christopher Clarey: WTA Tour Seeks Chinese Inquiry Into Player’s Sexual Assault Accusation. In: The New York Times. 14. November 2021, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 18. November 2021]).
  11. Vermisste Tennisspielerin: Angebliche Mail von Peng Shuai beunruhigt WTA. In: Der Spiegel. 18. November 2021, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 18. November 2021]).
  12. Peng Shuai: Doubt cast on email from Chinese tennis star. In: BBC News. 18. November 2021 (bbc.com [abgerufen am 18. November 2021]).
  13. Cornelius Dieckmann: IOC-Chef Thomas Bach lässt sich für Chinas Propaganda einspannen. Warum der Olympia-Verantwortliche bei Pekings Inszenierung mitspielt, ist unverständlich. Es ist naiv – oder böswillig. Ein Kommentar. In: Der Tagesspiegel. 21. November 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  14. Fall Peng Shuai: WTA setzt Tennis-Turniere in China aus. In: Sportschau. Westdeutscher Rundfunk, 1. Dezember 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021.
  15. Fall Peng Shuai: Auch EU will "nachprüfbare Beweise". In: Sportschau. Westdeutscher Rundfunk, 30. November 2021, abgerufen am 2. Dezember 2021.
  16. a b Fabian Kretschmer: Vermisste Tennisspielerin Peng Shuai: die E‑Mail, die alles nur noch schlimmer macht. Chinas Staatssender CGTN hat eine angebliche E-Mail der vermissten Tennisspielerin Peng Shuai veröffentlicht. An der Echtheit gibt es jedoch große Zweifel. Beobachtende sehen die Nachricht vielmehr als ungeheuerliche Machtdemonstration eines Mafiastaats. In: rnd.de. 19. November 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  17. Amy Qin, Paul Mozur: China’s Silence on Peng Shuai Shows Limits of Beijing’s Propaganda. Officials have struggled to respond to a sexual assault allegation that hits at the heights of its buttoned-up political system. In: nytimes.com. 30. November 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  18. Eva Xiao: China’s Response to Peng Shuai Allegations Follows Familiar Pattern. Chinese state media journalists circulated videos of the tennis star after a public absence. In: wsj.com. 25. November 2021, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  19. Javier Cáceres, Gerald Kleffmann, Johannes Knuth: Nachricht mit Knalleffekt. SZ.de, 1. Dezember 2021 (abgerufen am 2. Dezember 2021)
  20. Winterspiele 2022 in Peking: USA verkünden diplomatischen Olympia-Boykott. Die US-Regierung macht Ernst: Bei den Olympischen Winterspielen im kommenden Februar werden keine diplomatischen Vertreter aus Washington anwesend sein. Die US-Athleten sind von dem Boykott nicht betroffen. In: tagesschau.de. 6. Dezember 2012, abgerufen am 20. Januar 2022.
  21. Victor Cha: Critical Questions: The Biden Boycott of the 2022 Beijing Winter Olympics. In: csis.org. 18. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022. Mit Verweis auf: Briefing Room: Press Briefing by Press Secretary Jen Psaki, December 6, 2021. In: whitehouse.gov. 6. Dezember 2021, abgerufen am 20. Januar 2022.
  22. a b c Tennis: Peng Shuai zieht Anschuldigungen zurück. Die zwischenzeitlich verschwundene Tennisspielerin sagt, sie sei doch nicht Opfer sexuellen Missbrauchs geworden. Die WTA ist in Sorge, ob die Chinesin sich frei von Zensur oder Zwang äußern darf. In: sueddeutsche.de. 20. Dezember 2021, abgerufen am 17. Januar 2022.
  23. a b c Chinesische Tennisspielerin: Peng Shuai will keine Missbrauchsvorwürfe erhoben haben. Der Fall Peng Shuai besorgte die Tenniswelt: Auf einen Social-Media-Beitrag zu einer Affäre mit einem Politiker folgten Wochen ohne Lebenszeichen. Nun sagte Peng in einem Video, sie habe nie einen Missbrauchsvorwurf erhoben. In: spiegel.de. 19. Dezember 2021, abgerufen am 17. Januar 2022.
  24. Stefan Nestler: Menschenrechte: Australian Open: Peng-Shuai-T-Shirts jetzt doch zugelassen. Kehrtwende: Die Veranstalter der Australian Open lassen nun doch Zuschauer mit T-Shirts in den Melbourne Park, auf denen nach dem Verbleib der chinesischen Tennisspielerin Peng Shuai gefragt wird. In: dw.com. 25. Januar 2022, abgerufen am 25. Januar 2022.
  25. Olympische Spiele: Peng Shuai beschützen. Die Sport & Rights Alliance fordert das IOC auf, Menschen vor Partnerschaften zu stellen. In: hrw.org. 17. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022.
  26. Chantal Ranke, Jan Sternberg: Human Rights Watch zu Olympia in Peking: „IOC bringt Athleten in eine schreckliche Lage“. In: rnd.de. 20. Januar 2022, abgerufen am 20. Januar 2022.
  27. Chinesische Tennisspielerin Peng Shuai bestreitet sexuelle Nötigung und beendet Karriere. In: derstandard.de. 7. Februar 2022, abgerufen am 7. Februar 2022.
  28. Associated Press: Journalist who interviewed Peng Shuai casts doubt over her freedom. 9. Februar 2022, abgerufen am 5. Juni 2022 (englisch).
  29. Peng Shuai emerges at Olympics, gives controlled interview. 7. Februar 2022, abgerufen am 5. Juni 2022 (englisch).
  30. Peng Shuai, IOC downplay concerns about tennis player’s disappearance after meeting in Beijing. Abgerufen am 5. Juni 2022 (britisches Englisch).
  31. Steven Lee Myers,Paul Mozur,Jeff Kao: How Bots and Fake Accounts Push China’s Vision of Winter Olympic Wonderland. Abgerufen am 5. Juni 2022 (englisch).