Hauptmenü öffnen

GWD Minden

Sportverein aus der ostwestfälischen Stadt Minden
(Weitergeleitet von TSV GWD Minden)

Der Turn- und Sportverein Grün-Weiß Dankersen-Minden e. V. (kurz TSV GWD Minden, GWD Minden oder GWD) ist ein Sportverein aus der ostwestfälischen Stadt Minden in Nordrhein-Westfalen, der vor allem durch die Erfolge seiner Handballsparte bekannt ist. Der Spielbetrieb der Bundesligamannschaft, die unter dem damaligen Namen TSV Grün-Weiß Dankersen zu den Gründungsmitgliedern gehört und derzeit in der Handball-Bundesliga spielt, ist in die GWD Minden Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG ausgelagert. In der Ewigen Bundesliga-Tabelle belegt sie derzeit den neunten Platz.[1] Die Zahl der Mitglieder beläuft sich auf 762.[2] Kurioserweise war der Verein in allen vom DHB neu eingerichteten oder eingleisig gestalteten bundesweiten Spielklassen im Männerbereich Gründungsmitglied.

GWD Minden
Logo
Voller Name Turn- und Sportverein Grün-Weiß Dankersen-Minden e. V.
(Hauptverein)
GWD Minden Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG
(Handball-Bundesligaspielbetrieb)
Abkürzung(en) GWD
Gegründet 31. Mai 1924
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle Kampa-Halle
Plätze 4059
Präsident Horst Bredemeier
Geschäftsführer Markus Kalusche, Frank von Behren
Trainer Frank Carstens
Liga Bundesliga
2018/19
Rang 14. Platz
DHB-Pokal Achtelfinale
Website gwd-minden.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
1967, 1970, 1971 (Feld)
1971, 1977 (Halle)
Pokalsieger
1975, 1976, 1979
International Europapokalsieger
1968, 1969, 1970

Inhaltsverzeichnis

VereinsgeschichteBearbeiten

1924 bis 1926 – Die Gründung des VereinsBearbeiten

Am 31. Mai 1924 fand in der Gastwirtschaft Chr. Piepenbrink in Dankersen – einem Ort mit etwa 5000 Einwohnern (seit der Gebietsreform 1973 ein Stadtteil Mindens) – die Gründungsversammlung einer Deutschen Turnerschaft statt. Während der Versammlung traten 45 Mitglieder männlichen Geschlechts dem zunächst reinen Turnverein bei. Es wurde ein provisorischer Vorstand unter dem Vorsitz von Anton Buhrmester gewählt. Am 20. Juni bestimmten die Mitglieder die Vereinsfarben Grün-Weiß und den Vereinsnamen „Turnverein Deutsche Eiche Dankersen DT“. Offiziell anerkannt wurde der Verein am 26. November mit der Genehmigung der beschlossenen Satzung durch das Amtsgericht Minden.[3]

Geschichte der HandballabteilungBearbeiten

1926 bis 1945 – Die frühen Vereinsjahre, NS-Zeit und Zweiter WeltkriegBearbeiten

Es ist bislang nicht endgültig geklärt, wann genau der Handballsport seinen Anfang beim TV Eiche hatte. Spätestens aber im Sommer 1927 nahm erstmals eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Die Herren starteten in der Saison 1928/29 in der Bezirksliga und erreichten durch den ersten Tabellenplatz das Aufstiegsspiel zur Gauklasse, welches gegen den MTV Minden II jedoch mit 4:6 verloren wurde. Durch eine Neueinteilung der Spielklassen aufgrund steigender Meldezahlen wurde ein Entscheidungsspiel gegen TV Jahn Minden II notwendig. Durch einen 3:2-Erfolg gelang der Aufstieg. In der Gauklasse wurde erneut der Staffelsieg geholt. Die folgende Aufstiegsrunde zur Meisterklasse wurde nicht erfolgreich bestritten. Nach einem zweiten Platz in der Saison 1930/31, klappte der Aufstieg eine Saison später durch einen 5:3-Sieg gegen den TV Altenhagen und somit wurde die Saison 1932/33 in der Meisterklasse gespielt.

Durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten und die damit verbundene Gründung von Fachverbänden verlor die Deutsche Turnerschaft die Austragung der Meisterschaftsspiele im Handball an die Deutsche Sportbehörde für Leichtathletik. Es kam zu einem Kompetenz-Streit, den beide Verbände erst Mitte September 1933 beendeten, indem sie sich auf die Austragung gemeinsamer Meisterschaften einigten. Obwohl der Minden-Ravensberger Turnbezirk in seiner Spielklasseneinteilung den TV Eiche weiterhin der Meisterklasse zugeordnet hatte, verlor man den Platz in der höchsten Spielklasse aufgrund einer Neuorganisation der Spielklassen und wurde in die Bezirksklasse eingeordnet. In der Saison 1933/34 konnte der Abstieg knapp verhindert werden.

Die folgenden vier Jahre verliefen besser. Auf zwei zweite Plätze, folgten zwei Staffelsiege. In den Saisons 1936/37 und 1937/38 erreichte man bei den ostwestfälischen Bezirksmeisterschaften jedoch nicht den benötigten zweiten Platz, um an den Aufstiegsspielen teilzunehmen. Die letzte Saison vor Kriegsausbruch beendete der TV Eiche auf Rang vier. Danach kam der Spielbetrieb fast komplett zum Erliegen. Einzelne Versuche eine Meisterschaft auszutragen, schlugen aufgrund der vielen Wehrmachts-Einberufungen junger Männer immer wieder fehl. Ende Oktober 1941 wurde das vermutlich letzte Meisterschaftsspiel vor 1946 gegen den TuS Minderheide mit 3:11 verloren.

1945 bis 1961 – TSV Grün-Weiß DankersenBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein am 21. Oktober 1945 neu gegründet. Da der Name „Eiche“ nicht mehr weitergeführt werden durfte, wurde am 6. April 1946 während einer Monatsversammlung der neue Vereinsname TSV Grün-Weiß Dankersen (GWD) gewählt.

1961 bis 1980 – Meisterschaften im Feld- und Hallenhandball, nationale und internationale PokalsiegeBearbeiten

Feldhandball

Zwischen den Jahren 1921 und 1975 gab es in Deutschland Feldhandball-Meisterschaften. In den 1960er Jahren spielte Grün-Weiß Dankersen sehr erfolgreich um die Meisterschaft mit. Der 1967 eingeführten Feldhandball-Bundesliga gehörte der Verein in sechs der sieben Sommerspielzeiten ihrer Existenz an. In der Saison 1967 gelang es dem TSV nach drei Vizemeisterschaften erstmals auch das Finalspiel zu gewinnen und deutscher Feldhandballmeister zu werden, der erste deutsche Meistertitel der Vereinsgeschichte. 1970 und 1971 folgten zwei weitere Titel. Nach dem Ende der Saison 1972 zog Grün-Weiß sich allerdings aus dem Feldhandball zurück. In den Jahren 1968 bis 1970 gewann man als einzige Mannschaft den Feldhandball-Europapokal. Bei allen drei Austragungen blieb man ohne Punktverlust.

Hallenhandball

Als Westfalenmeister 1966 qualifizierte sich GWD erst über die Zwischenrunde der Westdeutschen Meisterschaft als einer von vier Vereinen aus dem Westdeutschen HV für die neu geschaffene Bundesliga. In der Nordstaffel der zweigleisigen Liga entwickelte sich sofort eine Rivalität mit dem VfL Gummersbach. In den elf Jahren der Zweigleisigkeit wurde GWD zwei Mal Erster und sechs Mal Zweiter (immer hinter Gummersbach) und landete immer unter den besten vier Mannschaften. 1971 gelang durch einen 14:10 (10:4)-Erfolg im Finale gegen den TV Großwallstadt der Gewinn der Deutschen Meisterschaft. 1975 und 1976 war GWD als Deutscher Vizemeister jeweils für das Endspiel um den 1975 neu geschaffenen DHB-Pokal gesetzt und qualifizierte sich beide Male für den Europapokal der Pokalsieger (erst seit der Saison 1976/77 wird eine 'richtige' Pokalrunde gespielt). 1977 wurde GWD abermals im Endspiel gegen den TV Großwallstadt (21:20) zum zweiten Mal Deutscher Meister im Hallenhandball und ging damit als Titelverteidiger in die erste eingleisige Bundesligaspielzeit.

1980 bis 1995 – Zwei Abstiege, zwei Wiederaufstiege, TSV GWD MindenBearbeiten

Erstmals musste GWD nach der Saison 1980/81 in die 2. Bundesliga absteigen. Doch bereits ein Jahr später war GWD wieder Erstligist. Ein erneuter Abstieg fand in der Saison 1985/86 statt. Nach neun Jahren gelang GWD Minden in der Saison 1994/95 dann der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Am 2. November 1985 gab es einen erneuten Namenswechsel zu TSV GWD Minden[4], da man sich dadurch ein größeres Interesse der Sponsoren erhoffte.

1995 bis 2002 – Große Investitionen, Fast-Insolvenz und EnttäuschungenBearbeiten

Das erste Jahr nach dem Wiederaufstieg unter dem neuen Trainer Jürgen Kloth verlief weitgehend ruhig. Mit einem guten Saisonstart und Siegen gegen die drei Top-Teams der Liga (zu Hause gegen den THW Kiel und den TBV Lemgo, auswärts bei der SG Flensburg-Handewitt) legte man früh den Grundstein für den Klassenerhalt. Dass die beiden Absteiger HSV Düsseldorf und VfL Bad Schwartau heißen würden, zeichnete sich bereits in der Hinrunde ab. GWD konnte früh für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen und Transferaktivitäten anschieben.

 
Vlado Šola

Im Dezember 1995 fällte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das sogenannte Bosman-Urteil, das die Welt des Profisports über Nacht verändern sollte.[5] Die Ausländerbeschränkung in Vereinen für Spieler aus der EU entfiel und legte den Grundstein dafür, dass fortan die besten Handballspieler der Welt in Deutschland spielten. Die deutschen Bundesliga-Vereine einigten sich darauf, die Saison 1995/96 trotzdem mit nur jeweils einem ausländischen Spieler zu beenden. Doch GWD Minden setzte sich über diese Vereinbarung hinweg und nahm unmittelbar den kroatischen Torwart Vlado Šola unter Vertrag. Somit wurde Šola zum ersten Handballer überhaupt, der vom Bosman-Urteil profitierte.[6] Während vor allem viele Spitzenvereine auch in der Folgesaison zögerlich mit der Neuregelung umgingen, weil sie entweder ihre Gehaltsstruktur nicht gefährden wollten oder keinen Bedarf sahen, ging das Management von Minden um Günter Horn und Hans Moog erneut in die Offensive und verpflichtete reihenweise ausländische Top-Spieler wie Johan Petersson, Sigurður Bjarnason, Tomislav Farkaš und Stéphane Stoecklin.[7] Als neuen Trainer präsentierten sie zudem den Polen Zenon Łakomy.

In der Saison 1996/97 verfügte aus der Stamm-Sieben somit nur Kreisläufer Andreas Bock über einen deutschen Pass. Diese Tatsache stieß beim Rest der Liga zunächst auf Ablehnung und schnell machte eine neue Assoziation des Kürzels GWD (Ganz wenig Deutsche) die Runde. Durch die Stars erhoffte man sich mit sportlichem Erfolg den finanziellen Aufwand decken zu können. Der sportliche Erfolg blieb aus. Am Ende der Saison geriet man sogar noch in leichte Abstiegsgefahr.

GWD ließ lediglich zweimal wirklich aufhorchen. Zum Einen beim Auswärtsspiel in der Kieler Ostseehalle, als man kurz vor der Pause bereits mit acht Toren führte, am Ende aber dennoch verlor.[8] Zum Anderen beim Auswärtsspiel in der altehrwürdigen Magdeburger Hermann-Gieseler-Halle, als man dem SC Magdeburg mit 23:32 die bis dato höchste Heimniederlage der Vereinsgeschichte zufügte.

 
Horst Bredemeier

Die Schulden wuchsen auf ca. 2,8 Millionen D-Mark an.[9] Manager Moog verstrickte sich neben dem finanziellen Desaster außerdem in einen Machtkampf mit Torwart und Publikumsliebling Chrischa Hannawald, an dessen Ende Hannawalds Wechsel zur HSG LTV/WSV Wuppertal stand. Das Duo Moog/Horn wurde durch Horst Bredemeier als Manager und Jürgen Riechmann als Geschäftsführer ersetzt. GWD stand kurz vor der Insolvenz und wurde durch Bürgschaften gerettet. Ein langjähriges Entschuldungskonzept wurde in die Wege geleitet.

Stéphane Stoecklin wurde in seiner Zeit in Minden zum Welthandballer 1997 gewählt und Torschützenkönig der Bundesliga in der Saison 1997/98. Danach nahm er ein lukratives Angebot von Honda Suzuka aus Japan an.[10]

Trotz der finanziellen Probleme gelang es Bredemeier weiterhin eine nominell schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen und renommierte Spieler wie Magnus Andersson, Aaron Ziercke, Martin Frändesjö, Alexander Tutschkin und nicht zuletzt den zweifachen Welthandballer Talant Dujshebaev ausgerechnet vom Kreisrivalen TuS Nettelstedt zu verpflichten. Der Verein zählte zu dieser Zeit unter Experten immer wieder zu den Geheimfavoriten auf den Meistertitel. Doch mehr als ein Platz im oberen Mittelfeld wurde nie erreicht und die Europapokalplätze reihenweise verpasst.

Dies lag auch daran, dass es weiterhin Skandale und großes Verletzungspech gab. Tutschkin war in einen Autounfall unter Alkoholeinfluss verwickelt[11], überlebte schwer verletzt und fiel fast ein halbes Jahr aus. Dujshebaev wurde wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung für einen Tag in Untersuchungshaft genommen.[12] Auch er fiel zuvor bereits mehrere Monate mit einer Fußverletzung aus.

Einzige Erfolgserlebnisse waren zwei Teilnahmen am DHB-Pokal-Final Four in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg in den Jahren 2000 und 2001. Beide Male scheiterte GWD jedoch im Halbfinale. Besonders enttäuschend war hierbei das Jahr 2001, da es ausnahmsweise keine namhaften Mannschaften in die Halbfinalspiele geschafft hatten und Minden als Favorit ins Spiel gegen die HSG D/M Wetzlar ging, jedoch mit einem 10:17 bereits zur Halbzeit hoch zurück lag. Die Aufholjagd im zweiten Durchgang war nicht mehr von Erfolg gekrönt und man unterlag knapp mit 27:28.

2002 bis 2009 – Steter Abstiegskampf, Intermezzo in Hannover, „Wunder von Flensburg“ und EntschuldungBearbeiten

Nach Problemen mit der Zusammenstellung des Etats für die Saison 2004/05 einigte man sich mit den Betreibern der TUI Arena in Hannover (damals noch Preussag-Arena), dass GWD Minden knapp die Hälfte seiner Bundesligaspiele von der heimischen Kampa-Halle in Minden nach Hannover verlegt. Im Gegenzug finanzierte die TUI Arena einen Großteil des Etats. Bereits in der Vorsaison hatten die Mindener ihre Topspiele in Hannover ausgetragen.

Die Bundesliga-Mannschaft des TSV GWD Minden wurde offiziell in GWD Minden-Hannover umbenannt. Alle anderen Mannschaften GWDs spielten jedoch weiterhin als TSV GWD Minden. Die Spiele von GWD Minden-Hannover stießen jedoch zumeist auf geringes Interesse des hannoverschen Publikums.

Im September 2005 kam es zu Streitigkeiten zwischen der Geschäftsführung von GWD Minden-Hannover und dem Eigner der TUI Arena, Günter Papenburg. Papenburg stellte die Zahlungen an GWD Minden-Hannover ein. Er warf den Mindenern vor, sein Geld nicht für eine konkurrenzfähige Mannschaft zu verwenden. Daraufhin kündigte GWD den Vertrag mit der Arena und bestreitet nun wieder alle Spiele in Minden. Außerdem wurde der Namenszusatz „Hannover“ gestrichen, so dass die Profimannschaft nun wieder GWD Minden heißt, während das TSV nur im Namen des Stammvereins zu finden ist.

Die Tabellensituation vor dem 34. Spieltag 2007/08
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Pkt.
15. TUSEM Essen 33 07 03 23 0896:1022 −126 17:49
16. GWD Minden 33 07 02 24 0864:9810 −117 16:50
17. TuS N-Lübbecke 33 07 02 24 0844:9930 −149 16:50
18. Wilhelmshavener HV 33 04 06 23 0836:1010 −174 14:52
Die Tabellensituation nach dem 34. Spieltag 2007/08
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Pkt.
15. GWD Minden 34 08 02 24 0893:1009 −116 18:50
16. TUSEM Essen 34 07 04 23 0931:1057 −126 18:50
17. TuS N-Lübbecke 34 08 02 24 0874:1019 −145 18:50
18. Wilhelmshavener HV 34 04 06 24 0866:1047 −181 14:54

Einen Höhepunkt der Jahre, in denen GWD jede Saison um den Klassenerhalt kämpfte, stellte das wohl dramatischste Finale im Abstiegskampf der Bundesliga-Geschichte (neben der Saison 2018/19) in der Saison 2007/08 dar. Am vorletzten Spieltag unterlag man im Derby dem TuS N-Lübbecke vor heimischer Kulisse. Zwar stand man damit noch immer auf dem Relegationsplatz, doch während es für GWD am letzten Spieltag zum haushohen Favoriten und bereits feststehenden Vizemeister SG Flensburg-Handewitt ging, hatten die direkten Konkurrenten TUSEM Essen (gegen MT Melsungen) und Lübbecke (gegen die Füchse Berlin) Heimspiele gegen Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle zu bewältigen. Somit war auch den Mindenern klar, dass wohl nur ein Sieg in Flensburg zum Erreichen der Relegation reichen würde. Dies schien aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs in Kombination mit einer extremen Mindener Auswärtsschwäche (1:31 Punkte) nahezu unmöglich.

Doch an diesem letzten Spieltag schien zunächst alles für GWD zu laufen. Man ging schnell in Führung und baute diese sogar aus, sodass zur Halbzeit sogar der direkte Klassenerhalt möglich schien. Lübbecke lag zeitgleich im Hintertreffen, in Essen stand es unentschieden. Doch im zweiten Durchgang schmolz der Mindener Vorsprung und auch in den anderen Hallen wurde es immer enger. Wenige Minuten vor Schluss war der Spielstand in allen drei relevanten Spielen knapp oder remis. Jeder Treffer brachte nun eine vollkommen neue Tabellenkonstellation mit sich. Lübbecke schaffte letztendlich den Sieg, Essen erreichte ein Unentschieden. Damit war klar, dass Minden nur ein Sieg hilft. Beim Stand von 28:29 für GWD hatte Flensburg dann neun Sekunden vor dem Ende die große Gelegenheit zum Ausgleich. Thomas Mogensen war frei durch, doch Torwart Malik Beširević hielt seinen Wurf und lenkte den Ball mit der Hacke ins Toraus. Als dann auch noch die Nachricht vom Essener Unentschieden gegen Melsungen bekannt wurde, war tatsächlich sogar der direkte Klassenerhalt geschafft.[13] Minden, Essen und Lübbecke waren am Saisonende punktgleich. Nur das Torverhältnis entschied über Klassenerhalt (Minden), Relegation (Essen) und Abstieg (Lübbecke). Zur Rückkehr der Mannschaft am späten Abend organisierten die Fans eine spontane Feier und man sprach ab diesem Zeitpunkt nur noch vom „Wunder von Flensburg“.

Der Rest der Liga – allen voran der TuS N-Lübbecke und TUSEM Essen als Leidtragende – sprachen teilweise sogar recht deutlich von Betrug oder zumindest von Wettbewerbsverzerrung durch die Flensburger. Auch im Internet löste das Ergebnis aus Flensburg kontroverse Diskussionen aus, die selbst Monate danach nicht verstummten.[14]

Die folgende Saison 2008/09 wurde die beste unter Trainer Richard Ratka. Der Klassenerhalt wurde sicher erreicht.

2009 bis heute – „Fahrstuhlmannschaft“ und 90-jähriges BestehenBearbeiten

In der Saison 2009/10 stieg GWD als Tabellenletzter in die 2. Bundesliga ab. Trainer Ratka wurde nach nur einem Sieg im Februar entlassen und durch den Schweden Ulf Schefvert ersetzt. Doch auch unter seiner Führung gelang der Mannschaft lediglich ein weiterer Sieg.

Nach dem Abstieg galt Minden in der Saison 2010/11 als klarer Favorit auf den Aufstieg. Doch es gelang lediglich die Vizemeisterschaft in der Nordstaffel der 2. Handball-Bundesliga. In der anschließenden Relegation um den Aufstieg scheiterte man am Vizemeister der Südstaffel TV Hüttenberg.[15][16] Ein Jahr später wurde man in der ersten Saison der eingleisigen 2. Bundesliga Meister 2012 und stieg wieder in die 1. Liga auf.[17]

Nach durchaus gelungenem Start in der Hinrunde der Bundesliga-Saison 2012/13, verschlechterten vor allem zwei Auswärtsniederlagen bei den direkten Konkurrenten TV Neuhausen und TUSEM Essen die Mindener Position im Abstiegskampf. Im März sah sich die Vereinsführung gezwungen, Trainer Schefvert seines Amtes zu entheben und präsentierte Sead Hasanefendić als seinen Nachfolger. Unter ihm wurden die nötigen Punkte zum Klassenerhalt geholt. GWD Minden machte Hasanefendić ein Angebot zur Fortführung der Zusammenarbeit. Er lehnte jedoch ab und übernahm die tunesische Nationalmannschaft.

Als neuer GWD-Trainer wurde für die Saison 2013/14 der Kroate Goran Perkovac präsentiert, der für dieses Engagement seinen Vertrag bei der Schweizer Nationalmannschaft auflöste. Minden schaffte erneut den Klassenerhalt, auch weil man sich nicht mehr nur auf seine Heimstärke verlassen musste. Am 1. März endete mit einem 24:20-Sieg beim Bergischen HC eine fast fünfjährige und 46 Spiele andauernde Durststrecke in Bundesliga-Auswärtsspielen.

Zum 90-jährigen Bestehen des Vereins folgte der FC Barcelona einer Einladung von GWD Minden und trat am 19. August 2014 zu einem Freundschafts- und Benefizspiel zugunsten der José Carreras Leukämie-Stiftung in der Kampa-Halle an. Minden führte lange und zwischenzeitlich mit sieben Toren Vorsprung. Am Ende setzte sich jedoch Barcelona mit 31:30 (14:19) durch.[18] Im Februar 2015 wurde Trainer Goran Perkovac nach dem Abrutschen auf den 18. Tabellenplatz entlassen und durch Frank Carstens ersetzt.[19] Kurz zuvor waren bereits Spekulationen darüber entbrannt, dass der Wechsel zur neuen Saison bereits festgestanden haben soll. Doch auch mit Carstens konnten die benötigten Punkte zum Klassenerhalt nicht mehr eingefahren werden und GWD musste zum insgesamt vierten Mal aus der Bundesliga absteigen. Hauptursache hierfür waren die extremen Leistungsschwankungen während der Saison. Hohen Siegen gegen favorisierte Gegner wie die Füchse Berlin, den HSV Hamburg oder den SC Magdeburg folgten teils folgenreiche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie den TBV Lemgo, die HBW Balingen-Weilstetten, den Bergischen HC oder die SG BBM Bietigheim. Am Abstieg änderte auch ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zur vorläufigen Zulassung für den Spielbetrieb der Handball-Bundesliga vor dem Landgericht Dortmund nichts mehr. GWD wehrte sich gegen die Wertung als Absteiger. Der Antrag wurde am 25. Juni zurückgewiesen. Am 30. Juni gab GWD Minden bekannt, dass man keine weiteren Rechtsmittel einlegen werde.[20]

Die 2. Bundesliga startete in der Saison 2015/16 mit 21 Mannschaften. Jedes Team musste somit 40 Spiele absolvieren. GWD konnte bereits am viertletzten Spieltag den Aufstieg feiern. Mit vier Punkten Rückstand auf den HC Erlangen wurde der zweite Tabellenplatz belegt.

In der Saison 2016/17 konnte der Klassenerhalt als Tabellen-Zwölfter am Ende sicher erreicht werden. Am 26. März absolvierte GWD Minden als erst fünter Verein überhaupt sein 1000. Bundesliga-Spiel. Das Heimspiel gegen den Bergischen HC konnte mit 27:22 gewonnen werden.

Geschichte der anderen Abteilungen des VereinsBearbeiten

Neben der Handballabteilung als heutigem Aushängeschild des Vereins gibt es auch andere Sportabteilungen, welche die Geschichte des TSV mitprägten und auch heute noch bestehen.

TurnenBearbeiten

Der Turnsport war Beweggrund für die Gründung des Vereins im Jahr 1924 und bildete die Grundlage für die späteren Erfolge der Handballer.[21]

VolleyballBearbeiten

Die Volleyballabteilung besteht seit dem 22. September 1975 und trat am 1. Oktober 1976 dem Westdeutschen Volleyball-Verband bei.[22]

JudoBearbeiten

Die im September 1987 gegründete Judoabteilung ist die jüngste Sparte des Vereins. Maßgeblich an dessen Aufstieg beteiligt war Trainer Hasso Heyer, der 20 Jahre lang Judokas ausbildete. Gleich mehrfach errangen Schützlinge Heyers nationale und internationale Titel. Heute zählt die Abteilung rund 40 Mitglieder.[23]

WappenhistorieBearbeiten

Erfolge und TitelBearbeiten

Feldhandball

Hallenhandball

  • Deutscher Meister (2): 1971 und 1977
  • Deutscher Pokalsieger (3): 1975, 1976 und 1979
    • Vize-EHF-Europapokalsieger der Pokalsieger (1): 1976
 

StatistikenBearbeiten

Bemerkenswertes und KuriosesBearbeiten

Stand: 19. Juli 2019

  • Gründungsmitglied jeder bundesweiten Spielklasse im männlichen Bereich:
    • 1966 Hallen-Bundesliga
    • 1967 Feld-Bundesliga
    • 1977 eingleisige Bundesliga
    • 1981 2. Bundesliga
    • 2010 3. Liga (mit der 2. Mannschaft)
    • 2011 eingleisige 2. Bundesliga
    • 2011 A-Jugend-Bundesliga
  • 9. Platz in der Ewigen Bundesliga-Tabelle
  • 21. Platz in der Ewigen Zweitliga-Tabelle
  • 2. Platz in der Ewigen Feldhandball-Bundesliga-Tabelle
  • Beste Saisonbilanz aller Zeiten in der Feldhandball-Bundesliga (Saison 1969, 34 Punkte)
  • Beste Auswärtsbilanz der Feldhandball-Bundesliga insgesamt (66 Punkte)
  • Die meisten Tore aller Zeiten in einem Feldhandball-Bundesliga-Auswärtsspiel erzielt (am 20. Juli 1969 beim 26:21 beim TuS 05 Wellinghofen – gleichzeitig auch das torreichste Spiel aller Zeiten)
  • Gemeinsam mit dem TV Großwallstadt die wenigsten Gegentore aller Zeiten in einem Feldhandball-Bundesliga-Auswärtsspiel kassiert (am 31. Mai 1970 beim 12:3 bei Eintracht Braunschweig)
  • Erster DHB-Pokalsieger (Saison 1974/75)
  • Einziger Verein, der an jedem ausgespielten DHB-Pokal-Wettbewerb teilnahm
  • Einziger Sieger im Feldhandball-Europapokal-Wettbewerb (1968–1970)
  • Erster Meister der eingleisigen zweiten Bundesliga
  • Gemeinsam mit dem THW Kiel einziger Verein, der in einer Meister-Saison auch Tabellenletzter war (Saison 1970/71)
  • Viertmeiste Spieljahre in der Bundesliga (40)
  • Als fünfter Verein die Marke von eintausend Bundesliga-Spielen erreicht (im Heimspiel am 26. März 2017 gegen den Bergischen HC)
  • 1997 wurde mit Stéphane Stoecklin ein Spieler während seiner Zeit bei GWD zum Welthandballer gewählt.
  • Einmal den Bundesliga-Torschützenkönig gestellt (Stéphane Stoecklin in der Saison 1997/98)
  • Erstes Bundesliga-Tor überhaupt erzielt (Herbert Lübking am 15. Oktober 1966 im Auswärtsspiel bei Polizei SV Hannover)
  • Höchste Bundesliga-Heimniederlage aller Zeiten kassiert (am 1. März 2017 mit 17:41 gegen die SG Flensburg/Handewitt)
  • Gemeinsam mit der MT Melsungen die meisten Gegentore aller Zeiten in einem Bundesliga-Heimspiel kassiert (am 10. März 2004 beim 25:47 gegen den THW Kiel)
  • Drittlängste Serie ohne Bundesliga-Auswärtssieg in Folge nach Spielen (47 Spiele vom 24. Mai 2009 bis zum 12. Februar 2014)
  • Trotz zwei Hallen-Meisterschaften reichte es nur zu zwei Tabellenführungen in der eingleisigen Hallen-Bundesliga (am 1. Spieltag der Saison 1983/84 und am 5. Spieltag der Saison 1998/99).

VereinsrekordeBearbeiten

Stand: 10. Juli 2017

  • Meiste Bundesliga-Einsätze: Moritz Schäpsmeier (315)
  • Meiste Bundesliga-Tore: Dmitri Kuselew (1013)
  • Meiste Bundesliga-Siebenmeter-Tore: Stephan Just (215)
  • Meiste Bundesliga-Feld-Tore: Dmitri Kuselew (1009)
  • Höchster Bundesliga-Heimsieg: 29:7 gegen den RSV Mülheim am 5. November 1966
  • Höchster Bundesliga-Auswärtssieg: 31:13 bei Eintracht Hildesheim am 4. Dezember 1968
  • Höchster Feldhandball-Bundesliga-Heimsieg: 21:6 gegen den Hohner SV am 4. Juni 1969
  • Höchster Feldhandball-Bundesliga-Auswärtssieg: 22:11 bei den Reinickendorfer Füchsen am 20. Juni 1970

Spieler und TrainerBearbeiten

Erste MannschaftBearbeiten

Aktueller Kader der Saison 2019/20

Nr. Nation Name Position Größe Geburtsdatum Alter Geburtsort seit Vertrag bis Letzter Verein
1 Norwegen  Espen Christensen Tor 1,90 m 17. Juni 1985 34 Stavanger, Norwegen 01. Juli 2017 30. Juni 2020 GOG Håndbold
16 Deutschland  Malte Semisch Tor 2,08 m 05. September 1992 27 Neustadt am Rübenberge, Deutschland 01. Juli 2019 30. Juni 2021 Füchse Berlin
32 Deutschland  Leon Grabenstein Tor 2,00 m 28. November 1999 19 01. Juli 2016 HVE Villigst-Ergste
2 Schweiz  Lucas Meister Kreismitte 1,97 m 16. August 1996 23 Muttenz, Schweiz 01. Juli 2019 30. Juni 2022 Kadetten Schaffhausen
4 Deutschland  Maximilian Nowatzki Rückraum rechts 1,89 m 06. September 1999 20 Demmin, Deutschland 01. Juli 2015 30. Juni 2020 SV Fortuna ’50 Neubrandenburg
5 Deutschland  Joscha Ritterbach Linksaußen 1,82 m 31. Januar 1994 25 Lengerich, Deutschland 01. Juli 2019 30. Juni 2021 Frisch Auf Göppingen
6 Deutschland  Justus Richtzenhain Kreismitte 1,92 m 04. März 1998 21 2002 keiner
7 Griechenland  Savvas Savvas Rückraum links 1,92 m 07. Juli 1997 22 Drama, Griechenland 01. Juli 2018 30. Juni 2020 Eintracht Hildesheim
9 Norwegen  Christoffer Rambo Rückraum rechts 1,98 m 18. November 1989 29 Sandefjord, Norwegen 06. November 2013 30. Juni 2021 Dunkerque HBGL
11 Deutschland  Mats Korte Linksaußen 1,84 m 28. April 1997 22 Minden, Deutschland 2009 30. Juni 2021 TSV Hahlen
17 Weissrussland  Aljaksandr Padschywalau Rückraum Mitte 1,90 m 08. März 1996 23 Minsk, Weißrussland 01. Juli 2018 30. Juni 2021 SKA Minsk
18 Deutschland  Simon Strakeljahn Rückraum Mitte 1,90 m 12. Januar 1999 20 Georgsmarienhütte, Deutschland 01. Juli 2016 30. Juni 2020 LiT Handball NSM
19 Deutschland  Juri Knorr Rückraum Mitte 1,90 m 09. Mai 2000 19 Flensburg, Deutschland 01. Juli 2019 30. Juni 2021 FC Barcelona
20 Serbien  Miljan Pušica Rückraum links 2,01 m 30. Juni 1991 28 Prijepolje, Jugoslawien 01. Juli 2017 30. Juni 2020 Wisła Płock
21 Norwegen  Magnus Gullerud Kreismitte 1,94 m 13. November 1991 27 Kongsvinger, Norwegen 01. Juli 2016 30. Juni 2020 SønderjyskE
22 Deutschland  Marian Michalczik (C)  Rückraum links 1,99 m 01. Februar 1997 22 Beckum, Deutschland 01. Juli 2014 30. Juni 2021 Ahlener SG
27 Deutschland  Max Staar Rechtsaußen 1,87 m 18. August 1998 21 Hagen, Deutschland 04. März 2015 30. Juni 2022 TV Großwallstadt
43 Deutschland  Christoph Reißky Rückraum rechts 1,88 m 11. August 1995 24 Freiberg, Deutschland 01. Juli 2019 30. Juni 2020 Füchse Berlin
44 Norwegen  Kevin Gulliksen Rechtsaußen 1,80 m 09. November 1996 22 Oslo, Norwegen 01. Juli 2018 30. Juni 2021 Elverum Håndball
66 Deutschland  Jonas Molz Rückraum links 2,03 m 06. September 2000 19 Witten, Deutschland 01. Juli 2019 30. Juni 2021 VfL Gummersbach
Stand: 24. Juli 2019

Trainer- und Betreuerstab

Funktion Nation Name Geburtsdatum Alter
Trainer Deutschland  Frank Carstens 26. September 1971 47
Betreuer Deutschland  Benedikt Selle
Physiotherapeut Deutschland  Philipp Roessler 07. September 1976 43
Physiotherapeutin Deutschland  Britta Wagner 06. August 1965 54
Arzt Deutschland  Arndt Middelschulte
Arzt Deutschland  Jörg Pöhlmann
Stand: 19. Juli 2019

Transfers zur Saison 2019/20

Zugänge
Nation Name abgebender Verein
Deutschland  Joscha Ritterbach[24] Frisch Auf Göppingen
Schweiz  Lucas Meister[25] Kadetten Schaffhausen
Deutschland  Malte Semisch[26] Füchse Berlin
Deutschland  Christoph Reißky[27] Füchse Berlin (Leihe)
Deutschland  Jonas Molz[28] VfL Gummersbach
Deutschland  Juri Knorr[29] FC Barcelona
Deutschland  Leon Grabenstein eigene 2. Mannschaft
Deutschland  Justus Richtzenhain eigene 2. Mannschaft
Stand: 19. Juli 2019
Abgänge
Nation Name aufnehmender Verein
Slowenien  Luka Žvižej[30] Karriereende
Schweden  Andreas Cederholm[31] TBV Lemgo Lippe
Schweden  Anton Månsson[32] Olympic/Viking Helsingborg HK
Schweden  Dalibor Doder[33] Ystads IF HF
Deutschland  Lukas Kister[34] VfL Eintracht Hagen
Danemark  Kim Sonne[35] C' Chartres Métropole handball
Deutschland  Maurice Paske[36] TV Emsdetten
Stand: 19. Juli 2019


Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

Die Auswahl beschränkt sich auf Spieler, die mindestens ein A-Länderspiel absolviert haben. Es ist die heutige Nationalität angegeben. In Klammern steht der Zeitraum, in dem der Spieler für GWD Minden in der ersten Mannschaft aktiv gespielt hat.

TrainerBearbeiten

(seit 1947)

MannschaftskapitäneBearbeiten

(seit 1964)

Zweite MannschaftBearbeiten

Die zweite Männermannschaft von GWD Minden spielt in der 3. Liga. Sie dient als Unterbau der ersten Mannschaft, um junge Talente an diese heranzuführen.

In der Vergangenheit konnte sich die Mannschaft gelegentlich auch für den DHB-Pokal qualifizieren. Seit der Saison 2015/16 sind jedoch keine zweiten Mannschaften mehr zugelassen.

Aktueller Kader der Saison 2019/20

Nr. Nation Name Position Geburtsdatum Alter
TBA Deutschland  Jonas Zollitsch Tor 08. Februar 1998 21
TBA Deutschland  Christopher Braun Rechtsaußen 2000 19
TBA Deutschland  Mick Frederik Galling Linksaußen 2000 19
TBA Deutschland  Tim Huckauf Rückraum links 1998 21
TBA Deutschland  Jannik Jungmann Rückraum rechts 29. Januar 1993 26
TBA Deutschland  Patrick Mattausch Rückraum Mitte 21. Juni 2000 19
TBA Deutschland  Malte Nolting Linksaußen 05. Februar 1999 20
TBA Deutschland  Keanu Reimler Rückraum rechts 2000 19
Der Kader wird laufend durch Spieler der A-Jugend oder der 1. Mannschaft ergänzt.
Stand: 27. August 2019

Trainer- und Betreuerstab

Funktion Nation Name Geburtsdatum Alter
Trainer Deutschland  Moritz Schäpsmeier 25. September 1984 34
Co-Trainer Deutschland  Christopher Kunisch 29. Juli 1985 34
Teamkoordinator Deutschland  Guido Nolte
Physiotherapeutin Deutschland  Kerstin Eberding
Stand: 27. August 2019

Transfers zur Saison 2019/20

Zugänge
Nation Name abgebender Verein
Deutschland  Christopher Braun eigene Jugend
Deutschland  Mick Frederik Galling eigene Jugend
Deutschland  Patrick Mattausch eigene Jugend
Deutschland  Keanu Reimler eigene Jugend
Stand: 27. August 2019
Abgänge
Nation Name aufnehmender Verein
Deutschland  Jonas Gertges Handball Sport Verein Hamburg
Deutschland  Leon Grabenstein 1. Mannschaft
Deutschland  Christopher Kunisch Co-Trainer
Deutschland  Justus Richtzenhain 1. Mannschaft
Deutschland  Moritz Rodenkirchen LiT Tribe Germania
Stand: 27. August 2019

JugendarbeitBearbeiten

Die A-Jugend von GWD Minden ist Gründungsmitglied der A-Jugend-Bundesliga, die zu Beginn der Saison 2011/12 eingeführt wurde und somit die A-Jugend-Regionalligen ersetzte.

Erfolge, Titel und AuszeichnungenBearbeiten

A-JugendBearbeiten

  • Deutscher Meister (4): 1972, 1978, 1995, 2000
    • Deutscher Vizemeister (3): 1999, 2003, 2011
  • Westdeutscher Meister (6): 1995, 1999, 2000, 2002, 2003, 2011
    • Vize-Westdeutscher Meister (2): 2009, 2010
  • Westdeutscher Pokalsieger (1): 1997
  • Westfalen-Meister (6): 1995, 1996, 1999, 2000, 2002, 2003
    • Vize-Westfalen-Meister (2): 1997, 2001

B-JugendBearbeiten

  • Deutscher Meister (2): 1979, 2008
    • Deutscher Vizemeister (2): 2001, 2010
  • Westdeutscher Meister (6): 1997, 2000, 2001, 2007, 2008, 2010
    • Vize-Westdeutscher Meister (2): 2009, 2011
  • Westfalen-Meister (7): 1997, 1998, 2000, 2001, 2007, 2008, 2010

C-JugendBearbeiten

  • Deutscher Meister (1): 1998
  • Westdeutscher Meister (3): 1998, 1999, 2000
  • Westfalen-Meister (5): 1998, 1999, 2000, 2006, 2019
    • Vize-Westfalen-Meister (5): 2002, 2004, 2007, 2008, 2009
  • Bezirksmeister (6): 2004, 2006, 2007, 2008, 2009, 2012

D-JugendBearbeiten

  • Bezirksmeister (4): 2000, 2006, 2010, 2014
  • Bezirkspokalsieger (1): 2001
inoffizieller Titel

HallenBearbeiten

Kreissporthalle/Kampa-HalleBearbeiten

Die Kampa-Halle in Minden gibt es in ihrer heutigen Form als Multifunktionshalle seit 1999. Ihren Namen verdankt sie dem privaten Sponsor Kampa, der den Umbau finanziell unterstützt hat. Seitdem hat sie bei Handballspielen ein Fassungsvermögen von etwa 4.057 Zuschauern (3.457 Sitz- sowie 600 Stehplätze).[47] Von 1970 bis 1999 hieß sie Kreissporthalle und bot bei maximaler Auslastung etwa 2.600 Zuschauern Platz. In dieser Zeit verfügte die Halle zwar nur einseitig über eine Zuschauertribüne im Süden, diese war jedoch sehr hoch und lag an ihrem höchsten Punkt weit über der Deckenhöhe über dem Spielfeld. Diese Besonderheit verlieh ihr ein sehr prägnantes äußeres Aussehen, welches auch heute noch erkennbar ist. Nach der Modernisierung und der Erweiterung mit einer zusätzlichen Tribüne im Norden, die ebenfalls die Deckenhöhe in der Mitte überragt, hat die Halle nun ein symmetrischeres Aussehen. Für die Zuschauer bedeutet es jedoch große Nachteile, da man vom höchsten Punkt der beiden Tribünen nur die untersten Reihen der jeweils gegenüberliegenden Tribüne sehen kann. Die tiefergelegene Hallendecke über dem Spielfeld stellt somit nicht nur eine Sichtbehinderung dar. Sie ist auch im Hinblick auf eine gute Akustik ein Hindernis.

Preussag Arena/TUI ArenaBearbeiten

Die TUI Arena war in der Saison 2004/05 Austragungsort von acht Heimspielen. In der darauffolgenden Saison fand nur noch das erste Heimspiel in Hannover statt, bevor es zur Eskalation des Streits mit Betreiber Günter Papenburg kam. Zu Beginn der Zusammenarbeit hieß die Halle noch Preussag Arena, ehe der Name im Herbst 2004 geändert wurde. Sie hatte bei den Handballspielen ein Fassungsvermögen von etwa 10.500 Zuschauern.

Sporthalle DankersenBearbeiten

Die Sporthalle im Mindener Stadtteil Dankersen wird von allen Reserve- sowie Jugendmannschaften für ihren Trainings- und Spielbetrieb genutzt und bietet etwa 400 Zuschauern Platz.

Zuschauer und FankulturBearbeiten

Entwicklung der ZuschauerzahlenBearbeiten

Saison Liga Spiele gesamt Ø Entwicklung
2018/19 Bundesliga 17 47.764 2.809 + 05,01 %
2017/18 Bundesliga 17 45.489 2.675[48] 04,22 %
2016/17 Bundesliga 17 47.481 2.793 + 30,45 %
2015/16 2. Bundesliga 20 42.822 2.141 − 20,29 %
2014/15 Bundesliga 18 48.352 2.686 + 03,63 %
2013/14 Bundesliga 17 44.075 2.592 + 01,45 %
2012/13 Bundesliga 17 43.450 2.555 + 30,09 %
2011/12 2. Bundesliga 19 37.320 1.964 − 11,57 %
2010/11 2. Bundesliga Nord 171 37.760 2.221 − 18,64 %
2009/10 Bundesliga 17 46.407 2.730 06,25 %
2008/09 Bundesliga 17 49.500 2.912 + 00,52 %
2007/08 Bundesliga 17 49.250 2.897 + 06,94 %
2006/07 Bundesliga 17 46.059 2.709 01,06 %
2005/06 Bundesliga 17 46.544 2.738 − 12,41 %
2004/05 Bundesliga 17 53.140 3.126 + 15,14 %
2003/04 Bundesliga 17 46.150 2.715 + 06,35 %
2002/03 Bundesliga 17 43.400 2.553 + 17,60 %
2001/02 Bundesliga 17 36.900 2.171 04,07 %
2000/01 Bundesliga 19 43.000 2.263 − 19,69 %
1999/00 Bundesliga 17 47.900 2.818 + 13,63 %
1998/99 Bundesliga 15 37.200 2.480 + 02,10 %
1997/98 Bundesliga 14 34.000 2.429 00,98 %
1996/97 Bundesliga 15 36.800 2.453 + 01,24 %
1995/96 Bundesliga 15 36.350 2.423 + 60,25 %
1994/95 2. Bundesliga Nord 17 25.700 1.512 + 18,22 %
1993/94 2. Bundesliga Nord 17 21.750 1.279 + 10,07 %
1992/93 2. Bundesliga Nord 13 15.100 1.162 + 46,72 %
1991/92 2. Bundesliga Nord 13 10.300 792 − 27,00 %
1990/91 2. Bundesliga Nord 13 14.100 1.085 + 20,56 %
1989/90 2. Bundesliga Nord 13 11.700 900 + 80,00 %
1988/89 2. Bundesliga Nord 13 6.500 500 − 41,45 %
1987/88 2. Bundesliga Nord 13 11.102 854 + 42,10 %
1986/87 2. Bundesliga Nord 13 7.812 601 − 44,91 %
1985/86 Bundesliga 13 14.182 1.091 − 21,79 %
1984/85 Bundesliga 13 18.138 1.395 04,58 %
1983/84 Bundesliga 13 19.000 1.462 08,17 %
1982/83 Bundesliga 12 19.107 1.592 + 38,43 %
1981/82 2. Bundesliga Nord 11 12.650 1.150 − 31,43 %
1980/81 Bundesliga 13 21.800 1.677 + 09,97 %
1979/80 Bundesliga 13 19.830 1.525 09,50 %
1978/79 Bundesliga 13 21.900 1.685 − 13,50 %
1977/78 Bundesliga 13 25.323 1.948
1976/77 Bundesliga Nord 112 3
1975/76 Bundesliga Nord 102
1974/75 Bundesliga Nord 102
1973/74 Bundesliga Nord 09
1972/73 Bundesliga Nord 082
1971/72 Bundesliga Nord 07
1970/71 Bundesliga Nord 082
1969/70 Bundesliga Nord 07
1968/69 Bundesliga Nord 07
1967/68 Bundesliga Nord 07 3.770 539 + 10,91 %
1966/67 Bundesliga Nord 07 3.400 486
1 inklusive Relegations-Heimspielen
2 inklusive Playoff- bzw. K.o.-Runden-Heimspielen
3 inklusive wiederholten Heimspielen

FanclubsBearbeiten

Einziger offizieller Fanclub ist der Fan-Club Grün-Weiß und wurde 1982 gegründet. Daneben gibt es noch die Ultra-Gruppierung Commando 1924 (häufig auch Commando oder C1924), die seit 2003 besteht.

FreundschaftenBearbeiten

RivalitätenBearbeiten

VereinsliederBearbeiten

  • Big BallsGrün Weiß (2002)
  • Marco Buhrmester feat. Markus Oldemeyer – Wir sind GWD (2009)
  • Andy Kelle – Einmal GWD, immer GWD (2014)
  • Ayo & Sky – GWD Minden Hymne (2015)
  • Between Minds – Wir stehen hinter dir (2018)

Die Band zero/zero widmete GWD Minden in ihrem Song Minden aus dem Jahr 2011 folgende Textzeile:

„Du bist treu!
Dein grünes Blut pulsiert in den Adern,
Ob nun Zweite oder Erste: Immer hinter dem Kader!“

und ist als Anspielung auf die Verbundenheit zum Klub unabhängig von dessen Ligazugehörigkeit zu verstehen.


Der Rapper Trauma erwähnt GWD in seinem Song Mi, myself and I aus dem Jahr 2018:

„Spart Euch das Gelächter!
Spitten wie der Weserspucker – GWD und Treffer!“

SponsoringBearbeiten

Trikot-HauptsponsorenBearbeiten

AusrüsterBearbeiten

GWD Minden wird seit 1964 ununterbrochen ausschließlich von hummel ausgerüstet und spielt seitdem in Artikeln der inzwischen dänischen Firma.

POOL 100Bearbeiten

Am 3. August 1989 stellte der Verein auf einer eigens einberufenen Pressekonferenz das Projekt Pro GWD – Konzept 2000 vor. Wesentlicher Bestandteil dieses Projektes war der GWD POOL 100 und gilt auch heute noch als ein Erfolgsrezept – entgegen dem inzwischen einsetzenden Trend – für den Erhalt von Bundesligahandball in Minden abseits der großen Städte. Inspiriert wurden Teile der Vereinsführung ein Jahr zuvor vom Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig und dessen Eintracht POOL 100. Die endgültige Gründung der POOL 100 Sportwerbung Bundesliga GbR erfolgte am 1. Oktober.

Seit dem 1. Juli 2014 ist der GWD POOL 100 aus haftungsrechtlichen und steuerlichen Gründen als wirtschaftlich und organisatorisch eigenständiges Profitcenter in die GWD Minden Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG integriert.[49]

LiteraturBearbeiten

  • Philipp Koch (Hrsg.): Grün und Weiß – Traditionen, Legenden, Leidenschaft. J.C.C. Bruns, Minden 2014.

WeblinksBearbeiten

  Commons: GWD Minden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stand: nach Ende der Saison 2016/17.
  2. Stand: 18. November 2016.
  3. vgl. Koch, 2014, S. 33 f.
  4. Knicker, Jürgen: Turbulente Generalversammlung bei GW Dankersen. Entlastung erst im zweiten Anlauf. Helmut Meisolle neuer Vorsitzender / Ab sofort Namensänderung in GWD Minden. In: Mindener Tageblatt, Nr. 255, 4. November 1985, S. 26.
  5. handelsblatt.com: Aktenzeichen C-415 93 – das „Bosman-Urteil“ vom 15. Dezember 2005, abgerufen am 3. März 2015.
  6. sg-flensburg-handewitt.de: Vlado Sola: Rückkehr in die Heimat aus dem Jahr 2006, abgerufen am 4. März 2015.
  7. rhein-zeitung.de: „Handball-Weltliga“ rüstet weiter auf vom 11. September 1997, abgerufen am 3. März 2015.
  8. thw-handball.de: Ein denkwürdiges Spiel gegen GWD Minden vom 21. Dezember 1996, abgerufen am 4. März 2015.
  9. gwd-minden.de: Schulden bereits um 850.000 Mark gesenkt (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) vom 1. Dezember 2001, abgerufen am 3. März 2015.
  10. berliner-zeitung.de: Asterix schmort auf der Ersatzbank vom 3. Juni 1998, abgerufen am 4. März 2015.
  11. spiegel.de: Handball-Stars Tutschkin und Lawrow verunglückt vom 9. September 1999, abgerufen am 1. März 2015.
  12. schwaebische.de: Mindener Handballstar Duschebajew in U-Haft vom 16. Mai 2001, abgerufen 1. März 2015.
  13. gwd-minden.de: GWD gelingt Sensation in Flensburg (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) vom 18. Mai 2008, abgerufen am 15. März 2015.
  14. Das „Wunder von Flensburg“ im Zwielicht (Memento vom 15. März 2015 im Webarchiv archive.today)
  15. gwd-minden.de: GWD in Hüttenberg: Trauma statt Traum (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) vom 28. Mai 2011, abgerufen am 4. März 2015.
  16. gwd-minden.de: GWD gewinnt, aber verliert dennoch (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) vom 5. Juni 2011, abgerufen am 4. März 2015.
  17. gwd-minden.de: GWD Minden macht den Aufstieg perfekt! (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive) vom 27. April 2012, abgerufen am 4. März 2015.
  18. hallo-minden.de: Benefizspiel GWD gegen FC Barcelona vom 21. August 2014.
  19. handball-world.com: Minden mit Trainerwechsel: Perkovac macht Platz für Ex-Spieler vom 24. Februar 2015, abgerufen am 25. Februar 2015.
  20. gwd-minden.de: GWD startet in der zweiten Liga vom 30. Juni 2015, abgerufen am 30. Juni 2015.
  21. vgl. Koch, 2014, S. 19 ff.
  22. vgl. Koch, 2014, S. 49 ff.
  23. vgl. Koch, 2014, S. 31 ff.
  24. handball-world.news: Neuzugang von Frisch Auf Göppingen: Minden realisiert „Wunschbesetzung auf der Linksaußen-Position“ vom 28. September 2018, abgerufen am 29. September 2018.
  25. handball-world.news: GWD Minden verstärkt sich am Kreis, Mansson geht vom 21. Dezember 2018, abgerufen am 21. Dezember 2018.
  26. handball-world.news: Torwartwechsel - GWD Minden mit neuem Gespannpartner für Espen Christensen vom 6. März 2019, abgerufen am 6. März 2019
  27. handball-world.news: GWD Minden verpflichtet Linkshänder-Talent von den Füchse Berlin vom 30. April 2019, abgerufen am 30. April 2019
  28. handball-world.news: GWD Minden verstärkt sich mit jungem Talent im Rückraum vom 27. Mai 2019, abgerufen am 27. Mai 2019
  29. handball-world.news: GWD Minden verpflichtet deutsches Spielmacher-Talent vom FC Barcelona vom 28. Mai 2019, abgerufen am 28. Mai 2019
  30. handball-world.news: Zorman und Zvizej mit Abschiedsspiel in Celje vom 16. Juni 2019, abgerufen am 19. Juli 2019.
  31. handball-world.news: TBV Lemgo sichert sich „einen spielstarken Angriffsspieler“ vom 26. Oktober 2018, abgerufen am 26. Oktober 2018.
  32. handball-world.news: Mindener Mansson kehrt zurück nach Schweden vom 2. April 2019, abgerufen am 2. April 2019.
  33. handball-world.news: Dalibor Doder verlässt Bundesliga Richtung Schweden vom 13. März 2019, abgerufen am 13. März 2019.
  34. handball-world.news: VfL Eintracht Hagen verpflichtet Junioren-Nationalspieler vom 22. Januar 2019, abgerufen am 22. Januar 2019.
  35. handball-world.news: Mindener Sonne verlässt Handball-Bundesliga vom 28. März 2019, abgerufen am 28. März 2019
  36. handball-world.news: TV Emsdetten sichert sich Torwarttalent von GWD Minden vom 15. März 2019, abgerufen am 15. März 2019.
  37. a b c d e f g h i j k l m Statistik des schwedischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren) (schwedisch)
  38. a b c d e Statistik des dänischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren) (Memento des Originals vom 6. Februar 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.haslund.info
  39. a b c d e f g h i j k l Statistik des isländischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren)
  40. a b c d Statistik des slowenischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren) (slowenisch)
  41. a b c Statistik des spanischen Handballverbandes
  42. thw-provinzial.de Wislander „Welt-Handballer des Jahrhunderts“ (Memento des Originals vom 16. November 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.thw-provinzial.de vom 17. Juni 2000, abgerufen am 8. Januar 2017.
  43. a b Statistik des weißrussischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren)
  44. Statistik des norwegischen Handballverbandes (A-Länderspiele Herren)
  45. Statistik der ungarischen Nationalmannschaft (A-Länderspiele Herren)
  46. mt,de: GWD im Verletzungspech: Padshyvalau und Nowatzki fallen aus, Michalczik neuer Kapitän vom 9. August 2019, abgerufen am 9. August 2019.
  47. Datenblatt der Kampa-Halle Minden auf minden-luebbecke.de.
  48. Mein Handball Ticket: DKB Handball-Bundesliga - Zuschauer 2017/18 abgerufen am 20. September 2018
  49. vgl. Koch, 2014, S. 158.

Koordinaten: 52° 17′ 25,5″ N, 8° 57′ 44″ O