3. Liga (Handball) 2020/21

3. Liga (Handball) 2020/21
Logo der 3. Liga Handball
Aufsteiger VfL Eintracht Hagen, HC Empor Rostock
Absteiger keine Absteiger ermittelt
Mannschaften 72 in vier Staffeln
3. Liga (Handball) 2019/20
2. Handball-Bundesliga 2020/21

Die Saison 2020/21 der 3. Liga war die elfte Spielzeit der dritthöchsten deutschen Spielklasse im Handball der Männer.

Die Spielkommission legte den Start für die Männer auf den 3. Oktober 2020 fest.[1] Am 30. Oktober wurde der Spielbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland unterbrochen und später bis zum 28. Februar 2021 zunächst ausgesetzt.[2] Aufgrund des durch die Pandemie stark gestörten Spielbetriebs wurde dann jedoch der ursprünglich geplante Modus geändert: In der Saison gab es keine Absteiger, zwei Aufsteiger in die 2. Liga wurden unter den interessierten Vereinen ermittelt.[3]

Außerordentlicher ModusBearbeiten

Nachdem die Spielzeit wegen der COVID-19-Pandemie seit November 2020 ausgesetzt war, beschloss der Vorstand des Deutschen Handballbundes Ende Februar 2021 eine Änderung des Austragungsmodus. In der aktuellen Saison wird es danach keine Absteiger geben. Die Mannschaftzahlen für die Saison 2021/22 werden auf einen noch festzulegenden Wert erhöht. Zwei Aufsteiger in die 2. Liga wurden unter den interessierten Vereinen ermittelt. Alle anderen Vereine erhielten ein Spielangebot für eine zusätzliche Spielrunde. Die Teilnahme an Aufstiegsrunden und alternativen Wettbewerben war freiwillig; bei Nichtteilnahme entstand den Vereinen kein Nachteil. Sowohl die Mannschaftszahlen in der 3. Liga, die Zahl der Staffeln als auch die Auf- und Abstiegsregelungen für die kommenden Spielzeiten werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.[4]

AufstiegsspieleBearbeiten

Zwei Mannschaften konnten in die 2. Liga aufsteigen. Am Aufstieg interessierte Vereine mussten dies bis Ende Februar 2021 melden und bis Ende März 2021 die Lizenzunterlagen einreichen. Über den Modus einer Aufstiegsrunde wurde abhängig von der Zahl der teilnehmenden Vereine entschieden. Für die Teilnahme an einer Aufstiegsrunde meldeten 14 Vereine ihr Interesse an, nämlich aus der Staffel Süd HC Oppenweiler/Backnang, TSB Heilbronn-Horkheim, VfL Pfullingen und TV Willstätt, aus der Staffel Mitte TuS 04 KL-Dansenberg, HSG Hanau und die HSG Krefeld Niederrhein, aus der Staffel Nord-West TuS Vinnhorst, TuS Spenge und VfL Eintracht Hagen sowie aus der Staffel Nord 1. VfL Potsdam, HC Empor Rostock, MTV Braunschweig und Eintracht Hildesheim.[5]

Die gemeldeten 14 Teams spielten ab dem 10. April bis zum 16. Mai 2021 um den Aufstieg in die zweite Liga. In zwei Gruppen mit je sieben Mannschaften spielte in einer einfachen Runde zunächst jeder gegen jeden, wobei jedes Team je drei Heim- und Auswärtsspiele bestritt. Die jeweils ersten vier Mannschaften jeder Gruppe qualifizierten sich für die Zwischenrunde, die vom 22. Mai bis zum 30. Mai 2021 ausgetragen wurde. In dieser Zwischenrunde mit Hin- und Rückspielen traf der Viertplatzierte der Gruppe A auf den Ersten der Gruppe B, der Dritte der Gruppe B auf den Zweiten der Gruppe A, der Vierte der Gruppe B auf den Ersten der Gruppe A und der Dritte der Gruppe A auf den Zweiten der Gruppe B. Die Sieger trafen in der Finalrunde, die vom 5. bis zum 13. Juni 2021 stattfand, in Hin- und Rückspiel aufeinander; deren Sieger steigen in die 2. Handball-Bundesliga auf. Sofern ein möglicher Aufsteiger keine Lizenz für die 2. Handball-Bundesliga erhalten sollte, würde der 3. Platz, der dann zum Aufstieg berechtigt, am 15. und 19./20. Juni 2021 in Hin- und Rückspielen zwischen den Verlierern der Finalspiele ermittelt.[6]

Gruppe ABearbeiten

TuS Spenge
TuS Vinnhorst
VfL Eintracht Hagen
1. VfL Potsdam
Eintracht Hildesheim
HC Empor Rostock
MTV Braunschweig
Spielorte der Gruppe A
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. 1. VfL Potsdam 6 5 0 1 0178:1480 +30 0010:2000
2. VfL Eintracht Hagen 6 4 1 1 0152:1320 +20 0009:3000
3. HC Empor Rostock 6 4 0 2 0174:1630 +11 0008:4000
4. TuS Vinnhorst 6 3 0 3 0127:1290  −2 0006:6000
5. Eintracht Hildesheim 6 2 1 3 0164:1710  −7 0005:7000
6. TuS Spenge 6 1 0 5 0151:1850 −34 0002:1000
7. MTV Braunschweig 6 1 0 5 0100:1180 −18 0002:1000
Quelle: dhb.de, Stand: 16. Mai 2021

Spielergebnisse:

  • 11. April 2021: VfL Eintracht Hagen – 1. VfL Potsdam 32:26 (15:10), HC Empor Rostock – TuS Spenge 31:25 (12:16), Eintracht Hildesheim – MTV Braunschweig 32:29 (18:14)
  • 17. April 2021: TuS Vinnhorst – VfL Eintracht Hagen 26:30 (12:13), MTV Braunschweig – HC Empor Rostock 31:30 (15:16)
  • 18. April 2021: 1. VfL Potsdam – Eintracht Hildesheim 30:24 (16:11)
  • 25. April 2021: TuS Spenge – MTV Braunschweig 25:24 (12:9), HC Empor Rostock – 1. VfL Potsdam 32:34 (18:17), Eintracht Hildesheim – TuS Vinnhorst 26:30 (12:15)
  • 02. Mai 2021: 1. VfL Potsdam – TuS Spenge 23:18 (15:10), TuS Vinnhorst – HC Empor Rostock 25:27 (12:13), VfL Eintracht Hagen – Eintracht Hildesheim 28:28 (11:15)
  • 08. Mai 2021: HC Empor Rostock – VfL Eintracht Hagen 24:24 (11:11), TuS Spenge – TuS Vinnhorst 22:29 (10:16), MTV Braunschweig – 1. VfL Potsdam 16:31 (10:11)
  • 11. Mai 2021: Eintracht Hildesheim – HC Empor Rostock 24:27 (11:10)
  • 13. Mai 2021: VfL Eintracht Hagen – TuS Spenge 38:25 (21:14), TuS Vonnhorst – MTV Braunschweig 0:0 (wegen einer Corona-Infektion im MTV-Team abgesetzt und aus Sicht der Niedersachsen mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten gewertet)
  • 15. Mai 2021: MTV Braunschweig – VfL Eintracht Hagen 0:0 (wegen einer Corona-Infektion im MTV-Team abgesetzt und aus Sicht der Niedersachsen mit 0:0 Toren und 0:2 Punkten gewertet)
  • 16. Mai 2021: 1. VfL Potsdam – TuS Vinnhorst 24:17 (8:10), TuS Spenge – Eintracht Hildesheim 27:30 (14:17)

Gruppe BBearbeiten

HSG Hanau
HSG Krefeld
Dansenberg
HC Oppenweiler/Backnang
TSB Heilbronn-Horkheim
TV Willstätt
VfL Pfullingen
Spielorte der Gruppe B
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. HC Oppenweiler/Backnang 6 4 1 1 0189:1750 +14 0009:3000
2. VfL Pfullingen 6 4 0 2 0204:1840 +20 0008:4000
3. HSG Krefeld Niederrhein 6 3 1 2 0174:1730  +1 0007:5000
4. HSG Hanau 6 3 1 2 0175:1650 +10 0007:5000
5. TuS 04 KL-Dansenberg 6 3 0 3 0152:1600  −8 0006:6000
6. TV Willstätt 6 1 1 4 0178:1970 −19 0003:9000
7. TSB Heilbronn-Horkheim 6 1 0 5 0182:2000 −18 0002:1000
Quelle: dhb.de, Stand: 16. Mai 2021

Spielergebnisse:

  • 11. April 2021: HSG Krefeld Niederrhein – HSG Hanau 27:26 (12:17), TuS 04 Dansenberg – TV Willstätt 29:27 (13:12), HC Oppenweiler/Backnang – TSB Heilbronn-Horkheim 33:30 (18:10)
  • 17. April 2021: HSG Hanau – HC Oppenweiler/Backnang 24:24 (15:12), TV Willstätt – HSG Krefeld Niederrhein 28:28 (13:15), VfL Pfullingen – TuS 04 Dansenberg 34:24 (13:11)
  • 25. April 2021: HSG Krefeld Niederrhein – VfL Pfullingen 34:30 (16:13), HC Oppenweiler/Backnang – TV Willstätt 39:31 (20:19), TSB Heilbronn-Horkheim – HSG Hanau 29:37 (11:17)
  • 01. Mai 2021: TuS 04 Dansenberg – HSG Krefeld Niederrhein 24:21 (12:7), TV Willstätt – TSB Heilbronn-Horkheim 34:31 (17:16), VfL Pfullingen – HC Oppenweiler/Backnang 32:24 (14:13)
  • 08. Mai 2021: HSG Hanau – TV Willstätt 36:26 (14:13), TSB Heilbronn-Horkheim – VfL Pfullingen 40:35 (17:16)
  • 09. Mai 2021: HC Oppenweiler/Backnang – TuS 04 Dansenberg 31:25 (15:13)
  • 12. Mai 2021: TuS 04 Dansenberg – TSB Heilbronn-Horkheim 30:25 (14:10), VfL Pfullingen – HSG Hanau 39:30 (22:15)
  • 13. Mai 2021: HSG Krefeld Niederrhein – HC Oppenweiler/Backnang 33:38 (17:21)
  • 15. Mai 2021: TV Willstätt – VfL Pfullingen 32:34 (17:13)
  • 16. Mai 2021: TSB Heilbronn-Horkheim – HSG Krefeld Niederrhein 27:31 (12:17), HSG Hanau – TuS 04 Dansenberg 22:20 (10:12)

ZwischenrundeBearbeiten

  • Hinspiele (22. Mai 2021): TuS Vinnhorst – HC Oppenweiler/Backnang 27:26 (14:13), HSG Krefeld Niederrhein – VfL Eintracht Hagen 21:35 (11:15), HSG Hanau – 1. VfL Potsdam 27:35 (12:19), HC Empor Rostock – VfL Pfullingen 32:27 (14:14)
  • Rückspiele (29./30. Mai 2021): HC Oppenweiler/Backnang – TuS Vinnhorst 31:29 (17:18), VfL Eintracht Hagen – HSG Krefeld Niederrhein 23:21 (12:6), VfL Pfullingen – HC Empor Rostock 36:32 (11:17), 1. VfL Potsdam – HSG Hanau 31:21 (15:9)

Die vier Sieger der Zwischenrunde zogen in die Finalrunde ein.

FinalrundeBearbeiten

  • Hinspiele (5. Juni 2021): HC Empor Rostock – 1. VfL Potsdam 28:27 (13:16), VfL Eintracht Hagen – HC Oppenweiler/Backnang 36:31 (17:14)
  • Rückspiele (12. Juni 2021): HC Oppenweiler/Backnang – VfL Eintracht Hagen 33:39 (16:17), 1. VfL Potsdam – HC Empor Rostock 24:27 (13:14)

Die vier Teilnehmer der Finalspiele wurden auch zum DHB-Pokal 2021/2022 gemeldet.

AufstiegsmannschaftenBearbeiten

In die 2. Handball-Bundesliga 2021/2022 steigen die beiden Sieger der Finalrunde, der VfL Eintracht Hagen und der HC Empor Rostock auf.

LigapokalBearbeiten

Vereine, die nicht an der Aufstiegsrunde, aber dennoch an einem Spielbetrieb teilnehmen wollten, konnten für den Ligapokal melden. Insgesamt wurden auf diesem Weg sechs Startplätze im DHB-Pokal 2021/22 vergeben. Die jeweils Ersten und Zweiten der drei Gruppen qualifizierten sich für den Pokalwettbewerb. Auch zweite Mannschaften konnten am Ligapokal teilnehmen, sich aber nicht für den DHB-Pokal qualifizieren. Hätte eine zweite Mannschaft den ersten oder zweiten Gruppenplatz belegt, wäre die nächstbeste Mannschaft in den DHB-Pokal nachgerückt.

Gruppe NordBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. OHV Aurich 6 5 1 0 0201:1740 +27 0011:1000
2. ATSV Habenhausen 6 3 2 1 0176:1590 +17 0008:4000
3. Füchse Berlin II 6 4 0 2 0180:1660 +14 0008:4000
4. TSV Altenholz 6 3 1 2 0188:1650 +23 0007:5000
5. Oranienburger HC 6 0 4 2 0168:1780 −10 0004:8000
6. SC Magdeburg II 6 1 1 4 0162:1860 −24 0003:9000
7. TV Cloppenburg 6 0 1 5 0159:2060 −47 0001:1100
Quelle: dhb.de, Stand: 23. Mai 2021

Gruppe MitteBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. HSG Rodgau Nieder-Roden 6 4 1 1 0175:1480 +27 0009:3000
2. SV 64 Zweibrücken 6 4 1 1 0162:1520 +10 0009:3000
3. HG Saarlouis 6 2 1 3 0155:1680 −13 0005:7000
4. TV Gelnhausen 6 2 1 3 0160:1670  −7 0005:7000
5. TV Kirchzell 6 1 3 2 0152:1660 −14 0005:7000
6. ESG Gensungen/Felsberg 6 1 3 2 0148:1560  −8 0005:7000
7. HSG Biberau-Modau 6 2 0 4 0160:1550  +5 0004:8000
Quelle: dhb.de, Stand: 24. Mai 2021

Gruppe SüdBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. SG Pforzheim/Eutingen 7 7 0 0 0216:1710 +45 0014:0000
2. TGS Pforzheim 7 5 0 2 0185:1720 +13 0010:4000
3. HC Erlangen II 7 5 0 2 0177:1590 +18 0010:4000
4. HBW Balingen-Weilstetten II 7 3 1 3 0196:1900  +6 0007:7000
5. TV Plochingen 7 2 1 4 0191:2090 −18 0005:9000
6. TSV Blaustein 7 2 0 5 0188:2210 −33 0004:1000
7. SG Leutershausen 7 1 1 5 0149:1680 −19 0003:1100
8. HG Oftersheim/Schwetzingen 7 1 1 5 0185:1970 −12 0003:1100
Quelle: dhb.de, Stand: 25. Mai 2021

Qualifikanten für den DHB-Pokal 2021/22Bearbeiten

Damit haben sich folgende Mannschaften für den DHB-Pokal 2021/22 qualifiziert:

Als Teilnehmer der Finalrunde der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga: HC Empor Rostock, 1. VfL Potsdam, VfL Eintracht Hagen, HC Oppenweiler/Backnang.

Durch den Ligapokal: OHV Aurich, ATSV Habenhausen, HSG Rodgau Nieder-Roden, SV 64 Zweibrücken, SG Pforzheim/Eutingen, TGS Pforzheim.

Aufsteiger aus den Oberligen in die 3. LigaBearbeiten

Aus den Oberligen waren trotz des Saisonabbruchs weiterhin zwölf Aufsteiger in die 3. Liga vorgesehen. Da die 3. Liga selbst Aufsteiger zur 2. Bundesliga gestellt hat, hat der DHB den Landesverbänden das Angebot gemacht, Aufsteiger zu benennen. Wie diese Aufsteiger ermittelt werden, ist Sache der Landesverbände. Letztlich kristallisierten sich zwei Wege heraus: Aufstieg per Verbandsbeschluss und Aufstieg auf sportlichem Weg per Aufstiegsrunde.

Aufstiege per VerbandsbeschlussBearbeiten

Per Verbandsbeschluss stiegen die TSG A-H Bielefeld in Westfalen auf. Das gleiche gilt für den TSV Neuhausen/Filder (durch den Verband bestimmt) und die TSG Söflingen (ausgelost) in Baden-Württemberg. In Mitteldeutschland gab es mit dem SV 04 Plauen-Oberlosa nur einen Bewerber, sodass der zuständige Landesverband den Verein als Aufsteiger gemeldet hat. In Rheinland-Pfalz/Saar waren Entscheidungsspiele zwischen den Sportfreunden Budenheim und dem TV Homburg vorgesehen. Als diese coronabedingt nicht ausgetragen werden konnten, hat der zuständige Verband den Vereinen die Entscheidung überlassen, wer aufsteigen solle. Der TV Homburg verzichtete zugunsten der Sportfreunde Budenheim, da diese in den vergangenen drei Jahren stets besser platziert waren.

Keine Aufsteiger stellen die Oberligen Hessen und Ostsee-Spree. Im Falle Hessens verzichtete der Verband nach dem coronabedingten Ausfall einer geplanten Aufstiegsrunde darauf, einen Aufsteiger zu benennen.[7] Aus der Oberliga Ostsee-Spree gab es keine Meldungen zum Aufstieg.[8] Damit reduziert sich die Gesamtaufsteigerzahl auf zehn.

Aufstiegsrunden zur 3. LigaBearbeiten

In vier Regionen wurden nach Meldungen am Drittliga-Aufstieg interessierter Vereine Aufstiegsrunden durchgeführt, die regional auch im Rahmen der Corona-Pandemie genehmigt worden sind. Ein Sonderfall bildet die gemeinsame Aufstiegsrunde der Oberligen Niedersachsen und Nordsee, in der aufgrund dieser Konstellation zwei Aufstiegsplätze vergeben werden.

Aufstiegsrunde der Oberliga Bayern zur 3. Liga:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. HSC 2000 Coburg II 4 2 2 0 0095:8700  +8 0006:2000
2. SV Anzing 4 1 1 2 0069:7100  −2 0003:5000
3. DJK Waldbüttelbrunn 4 1 1 2 0059:6500  −6 0003:5000
Quelle: nuLiga Bayern, Stand: 20. Juni 2021

Aufstiegsrunde der Oberligen Niedersachsen und Nordsee zur 3. Liga:

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. TV Bissendorf-Holte 2 1 0 1 0058:5200  +6 0002:2000
2. VfL Fredenbeck 2 1 0 1 0051:5300  −2 0002:2000
3. MTV Großenheidorn 2 1 0 1 0057:6100  −4 0002:2000
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, Stand: 26. Juni 2021

Aufstiegsrunde der Regionalliga Nordrhein zur 3. Liga:

Die geplante Dreierrunde wurde durch ein Entscheidungsspiel ersetzt, nachdem das Auftaktspiel zwischen dem OSC Rheinhausen und TuSEM Essen II (18:25) ausgetragen worden war, der OSC aber erklärte, nach einem medizinischen Zwischenfall auf eine weitere Teilnahme zu verzichten.[9] TuSEM Essen II gewann das Entscheidungsspiel mit 27:19 gegen die SG Ratingen.[10]

Aufstiegsspiele der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zur 3. Liga:

Die DHK Flensborg gewann gegen die SG Flensburg-Handewitt II Hin- und Rückspiel (27:25, 33:24) der Aufstiegsrunde.[11]

Aufsteiger zur 3. LigaBearbeiten

Damit stehen die folgenden zehn Teams als Aufsteiger zur 3. Liga fest: TSG A-H Bielefeld, TSV Neuhausen/Filder, TSG Söflingen, SV 04 Plauen-Oberlosa, Sportfreunde Budenheim, HSC 2000 Coburg II, TV Bissendorf-Holte, VfL Fredenbeck, DHK Flensborg und TuSEM Essen II.

Ursprünglicher ModusBearbeiten

Geplant war die Durchführung des Spielbetriebs nach dem bekannten Modus. Danach besteht die 3. Liga aus vier Staffeln, deren Zusammensetzung nach geografischen Gesichtspunkten erfolgte.[12] Gespielt wird in jeder Staffel ein Doppelrundenturnier. Zwei der vier Staffelsieger sollten in die 2. Handball-Bundesliga aufsteigen, so dass nach der Hin- und Rückrunde eine Relegation gefolgt wäre. Aus jeder Staffel sollten die letzten vier Mannschaften absteigen. Nach dem Start in den Staffeln am 3. Oktober 2020 wurde am 30. Oktober der Spielbetrieb aufgrund der COVID-19-Pandemie in Deutschland unterbrochen; er wurde später zunächst bis zum 28. Februar 2021 ausgesetzt; letztlich wurde die Saison abgebrochen und die Spiele in den Staffeln wurden annulliert.

Staffel Nord-WestBearbeiten

Ahlener SG
ASV Hamm-Westfalen II
ATSV Habenhausen
ESG Gensungen/Felsberg
GSV Eintracht Baunatal
HB Hannover-Burgwedel
HSV Hannover
OHV Aurich
LiT 1912
SG Menden Sauerland-Wölfe
SGSH Dragons
Team HandbALL Lippe II
TSV GWD Minden II
TuS Spenge
TuS Vinnhorst
TuS Volmetal
TV Cloppenburg
VfL Eintracht Hagen
Spielorte der 3. Liga Nord-West Saison 2020/21
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1. TuS Spenge 2 2 0 0 0065:5000 +15 0004:0000
2. GSV Eintracht Baunatal 2 2 0 0 0070:5100 +19 0004:0000
3. TuS Vinnhorst 2 2 0 0 0057:4400 +13 0004:0000
4. SGSH Dragons 1 1 0 0 0029:2300  +6 0002:0000
5. VfL Eintracht Hagen 1 1 0 0 0027:1400 +13 0002:0000
6. SG Menden Sauerland Wölfe 2 1 0 1 0049:5000  −1 0002:2000
7. Ahlener SG 2 1 0 1 0057:6700 −10 0002:2000
8. TSV GWD Minden II 2 1 0 1 0054:4800  +6 0002:2000
9. OHV Aurich 2 1 0 1 0058:5800  ±0 0002:2000
10. ATSV Habenhausen (N) 2 1 0 1 0043:3600  +7 0002:2000
11. LiT 1912 2 1 0 1 0057:5100  +6 0002:2000
12. HSV Hannover 2 1 0 1 0055:6600 −11 0002:2000
13. TV Cloppenburg (N) 0 0 0 0 0000:0000  ±0 0000:0000
14. ASV Hamm-Westfalen II (N) 1 0 0 1 0031:3400  −3 0000:2000
15. ESG Gensungen/Felsberg (N) 1 0 0 1 0023:2900  −6 0000:2000
16. TuS Volmetal 2 0 0 2 0052:6000  −8 0000:4000
17. Team HandbALL Lippe II 2 0 0 2 0040:5200 −12 0000:4000
18. HB Hannover-Burgwedel 2 0 0 2 0040:6000 −20 0000:4000
Quelle: DHB.de, Stand: 11. Oktober 2020

Legende:

  • ursprünglich geplant: Teilnahme an Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • ursprünglich geplant: Absteiger in die Oberligen
  • (N) Aufsteiger der Saison 2019/20 (Neuling)

    Staffel Nord-OstBearbeiten

    1. VfL Potsdam
    Eintracht Hildesheim
    Füchse Berlin Reinickendorf II
    HC Burgenland
    HC Empor Rostock
    HG Hamburg-Barmbek
    HSG Eider Harde
    HSG Ostsee N/G
    Mecklenburger Stiere Schwerin
    MTV Braunschweig
    Northeimer HC
    Oranienburger HC
    SC DHfK Leipzig II
    SC Magdeburg II
    Stralsunder HV
    SV Anhalt Bernburg
    TSV Altenholz
    TSV Burgdorf II
    Spielorte der 3. Liga Nord-Ost Saison 2020/21
    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. HC Empor Rostock 5 5 0 0 0162:1160 +46 0010:0000
    2. Eintracht Hildesheim 5 5 0 0 0161:1230 +38 0010:0000
    3. Oranienburger HC 5 4 0 1 0131:1060 +25 0008:2000
    4. 1. VfL Potsdam 5 4 0 1 0142:1240 +18 0008:2000
    5. SV Anhalt Bernburg 5 3 1 1 0127:1080 +19 0007:3000
    6. MTV Braunschweig (N) 5 3 1 1 0140:1290 +11 0007:3000
    7. Mecklenburger Stiere Schwerin 5 3 0 2 0150:1440  +6 0006:4000
    8. HSG Ostsee N/G 5 3 0 2 0144:1500  −6 0006:4000
    9. Northeimer HC 5 1 2 2 0143:1500  −7 0004:6000
    10. Füchse Berlin Reinickendorf II 5 2 0 3 0132:1470 −15 0004:6000
    11. HC Burgenland (N) 5 1 1 3 0138:1420  −4 0003:7000
    12. HG Hamburg-Barmbek 5 1 1 3 0126:1450 −19 0003:7000
    13. TSV Altenholz 5 3 1 1 0096:1050  −9 0007:3000
    14. SC Magdeburg II 4 1 0 3 0096:1140 −18 0002:6000
    15. SC DHfK Leipzig II 5 1 0 4 0131:1500 −19 0002:8000
    16. Stralsunder HV (N) 5 1 0 4 0147:1680 −21 0002:8000
    17. HSG Eider Harde (N) 5 1 0 4 0132:1640 −32 0002:8000
    18. TSV Burgdorf II 3 0 0 3 0071:8400 −13 0000:6000
    Quelle: DHB.de, Stand: 1. November 2020

    Legende:

  • ursprünglich geplant: Teilnahme an Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • ursprünglich geplant: Absteiger in die Oberligen
  • (N) Aufsteiger der Saison 2019/20 (Neuling)

    Staffel MitteBearbeiten

    HG Saarlouis
    HSC Bad Neustadt
    1
    HSG Bieberau-Modau
    HSG D-M II
    HSG Hanau
    HSG Krefeld
    HSG Rodgau
    2
    4
    SV 64 Zweibrücken
    TSG Haßloch
    Dansenberg
    3
    TV Gelnhausen
    TV Hochdorf
    TV Kirchzell
    VfL Gummersbach II
      1 HSG Bergische Panther; 2 TuS 82 Opladen; 3 Leichlinger TV; 4 Longericher SC
    Spielorte der 3. Liga Mitte Saison 2020/21
    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. HG Saarlouis 2 2 0 0 0065:4800 +17 0004:0000
    2. TuS 04 Dansenberg 2 2 0 0 0057:5000  +7 0004:0000
    3. HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II 1 1 0 0 0031:2700  +4 0002:0000
    4. Longericher SC Köln 1 1 0 0 0028:2100  +7 0002:0000
    5. Leichlinger TV 1 1 0 0 0029:2800  +1 0002:0000
    6. HSG Hanau 2 1 0 1 0051:5600  −5 0002:2000
    7. HSG Krefeld Niederrhein (N) 2 1 0 1 0053:5700  −4 0002:2000
    8. TSG Haßloch 2 1 0 1 0044:4000  +4 0002:2000
    9. HSC Bad Neustadt 2 1 0 1 0036:4100  −5 0002:2000
    10. HSG Rodgau Nieder-Roden 2 1 0 1 0048:5300  −5 0002:2000
    11. SV 64 Zweibrücken (N) 2 1 0 1 0048:4200  +6 0002:2000
    12. TV Hochdorf 2 1 0 1 0047:4500  +2 0002:2000
    13. TuS 82 Opladen (N) 0 0 0 0 0000:0000  ±0 0000:0000
    14. HSG Bergische Panther 1 0 0 1 0025:2700  −2 0000:2000
    15. VfL Gummersbach II 1 0 0 1 0026:3400  −8 0000:2000
    16. HSG Bieberau-Modau 1 0 0 1 0028:2900  −1 0000:2000
    17. TV Gelnhausen 2 0 0 2 0038:4500  −7 0000:4000
    18. TV Kirchzell 2 0 0 2 0048:5900 −11 0000:4000
    Quelle: DHB.de, Stand: 10. Oktober 2020

    Legende:

  • ursprünglich geplant: Teilnahme an Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • ursprünglich geplant: Absteiger in die Oberligen
  • (N) Aufsteiger der Saison 2019/20 (Neuling)

    Staffel SüdBearbeiten

    HBW
    Balingen-
    Weilstetten II
    HC Oppenweiler/Backnang
    HG Oftersheim/Schwetzingen
    HSG Konstanz II
    Rhein-Neckar-Löwen II
    SG Leutershausen
    SG Pforzheim-Eutingen
    Salamander Kornwestheim
    TGS Pforzheim
    TSB Heilbronn-Horkheim
    TSV Blaustein
    Germania Großsachsen
    TV Willstätt
    TV Plochingen
    VfL Pfullingen
    HaSpo Bayreuth
    HC Erlangen II
    Günzburg
    Teilnehmer aus Bayern
    Vereine der 3. Liga Süd 2019/20
    Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
    1. HC Oppenweiler/Backnang 2 2 0 0 0062:5500  +7 0004:0000
    2. TSB Heilbronn-Horkheim 2 2 0 0 0060:4500 +15 0004:0000
    3. Rhein-Neckar Löwen II 2 2 0 0 0065:5600  +9 0004:0000
    4. TV Willstätt 2 2 0 0 0063:5800  +5 0004:0000
    5. SV Salamander Kornwestheim 2 2 0 0 0062:5800  +4 0004:0000
    6. SG Pforzheim/Eutingen 2 1 1 0 0049:4400  +5 0003:1000
    7. HSG Konstanz II 2 1 0 1 0051:4900  +2 0002:2000
    8. TV Plochingen 2 1 0 1 0062:6600  −4 0002:2000
    9. HaSpo Bayreuth (N) 2 1 0 1 0056:5100  +5 0002:2000
    10. HC Erlangen II 2 1 0 1 0064:5800  +6 0002:2000
    11. SG Leutershausen 2 0 2 0 0049:4900  ±0 0002:2000
    12. TV Germania Großsachsen 2 0 1 1 0056:5700  −1 0001:3000
    13. HBW Balingen-Weilstetten II 2 0 1 1 0054:5500  −1 0001:3000
    14. VfL Günzburg (N) 2 0 1 1 0046:5100  −5 0001:3000
    15. TGS Pforzheim 2 0 0 2 0049:5800  −9 0000:4000
    16. TSV Blaustein 2 0 0 2 0042:6000 −18 0000:4000
    17. VfL Pfullingen 2 0 0 2 0059:6900 −10 0000:4000
    18. HG Oftersheim/Schwetzingen (N) 2 0 0 2 0047:5700 −10 0000:4000
    Quelle: DHB.de, Stand: 11. Oktober 2020

    Legende:

  • ursprünglich geplant: Teilnahme an Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
  • ursprünglich geplant: Absteiger in die Oberligen
  • (N) Aufsteiger der Saison 2019/20 (Neuling)

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. KENNBUCHSTABEN VERGEBEN. Abgerufen am 10. August 2020.
    2. www.dhb.de, „SPIELBETRIEB BIS 28. FEBRUAR AUSGESETZT“, 11. Januar 2021
    3. www.dhb.de, „MODUSÄNDERUNG FÜR DIE 3. LIGA BESCHLOSSEN“, 24. Februar 2021, abgerufen am 28. Februar 2021
    4. www.dhb.de, „MODUSÄNDERUNG FÜR DIE 3. LIGA BESCHLOSSEN“, 24. Februar 2021, abgerufen am 28. Februar 2021
    5. www.dhb.de, „Meldungen für Aufstiegsrunde 3. Liga Männer“, 2. März 2021, abgerufen am 4. März 2021
    6. www.dhb.de, „SCHLÜSSELZAHLEN AUSGELOST“, 18. März 2021, abgerufen am 20. März 2021
    7. Hessischer Handball-Verband, Pressemitteilung. Abgerufen am 19. Juni 2021.
    8. NRZ.de Artikel über Aufstiegsregelungen in den Landesverbänden. Abgerufen am 19. Juni 2021.
    9. NRZ.de: Medizinischer Zwischenfall: OSC Rheinhausen sagt Spiel ab. Abgerufen am 26. Juni 2021.
    10. Regionalliga Nordrhein 21/22 Aufstiegsrunde Regionalliga Nordrhein Männer Tabelle und Spielplan (Aktuell). Abgerufen am 4. Juli 2021.
    11. Wochenübersicht vom 31.08.2020 - 06.09.2020. 5. September 2020, abgerufen am 27. Juni 2021.
    12. Spielkommission legt Staffeleinteilung der 3. Liga fest. Abgerufen am 10. August 2020.