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3. Liga (Frauen-Handball)

dritthöchste Liga im deutschen Frauen-Handball

Die 3. Liga wurde im Zuge der Ligenstrukturreform des Deutschen Handballbundes (DHB) zur Saison 2010/11 eingeführt. Sie ersetzt die bisherigen fünf Regionalligen im deutschen Handball, die von den jeweils einzelnen Regionalverbänden ausgerichtet wurden.

3. Liga
Logo der 3. Liga

Voller Name 3. Liga Frauen
Aktuelle Saison 2018/19
Sportart Handball
Verband Deutscher Handballbund
Ligagründung 2010
Mannschaften seit Saison 2015/16:
48 (4 Staffeln à 12 Teams)
Titelträger HSG Hannover-Badenstedt (Nord)
HC Leipzig (Ost)
HSV Solingen-Gräfrath (West)
HSG Freiburg (Süd)
Rekordmeister TSG Ketsch (3×)
Website www.dhb.de
2. Handball-Bundesliga Frauen (II)
Oberligen (IV)

Die 3. Liga wird nach der letzten Sitzung des Erweiterten Vorstandes des DHB durch Änderung der Spielordnung vom DHB geleitet.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Normalerweise nehmen 56 Mannschaften an der 3. Liga teil. Die Verteilung auf die vier Staffeln (Nord, Ost, Süd und West) mit jeweils 14 Mannschaften erfolgt nach rein geographischen Gesichtspunkten, nicht wie bisher nach Regionalverbandszugehörigkeit. Die Aufteilung wird künftig jährlich erneut vorgenommen, es kann daher zu Wechseln einzelner Vereine zwischen den Staffeln kommen.

Aus der 2. Bundesliga steigen vier Mannschaften in die 3. Liga ab. Die vier Staffelsieger steigen in die 2. Bundesliga auf. Verzichtet eine Mannschaft auf den Aufstieg, spielen die Staffelzweiten die freien Aufstiegsplätze aus. Die drei Letztplatzierten jeder Staffel steigen in die jeweiligen Oberligen ab. Folgende Landesverbände erhalten jeweils einen (gemeinsamen) Aufstiegsplatz in die 3. Liga:

  • Hamburg/Schleswig-Holstein (Meister der OL Hamburg/Schleswig-Holstein)
  • Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern (Meister der OL Ostsee/Spree)
  • Sachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt (Meister der OL Mitteldeutschland)
  • Bremen/Westliches Niedersachsen (Meister der OL Nordsee)
  • Östliches Niedersachsen (Meister der OL Niedersachsen)
  • Westfalen (Meister der OL Westfalen)
  • Niederrhein/Mittelrhein (Sieger der Relegation zwischen den Meistern der OL Niederrhein und der OL Mittelrhein)
  • Rheinland/Rheinhessen/Pfalz/Saar (Meister der OL Rheinland-Pfalz/Saar)
  • Hessen (Meister der OL Hessen)
  • Baden/Südbaden (Meister und Vizemeister der OL Baden-Württemberg)
  • Württemberg (Meister und Vizemeister der OL Baden-Württemberg)
  • Bayern (Meister der OL Bayern)

In den ersten beiden Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 kann es zu gesonderten Auf- und Abstiegsregelungen kommen.[1]

Qualifikation zur Saison 2010/11Bearbeiten

2. Bundesliga (5 Teams)Bearbeiten

Die beiden letzten Teams jeder Staffel der 2. Bundesliga (Nord und Süd) und der Verlierer der Relegation der beiden Drittletzten steigen in die neue 3. Liga ab.

Regionalligen (40 Teams)Bearbeiten

Die fünf Regionalliga-Meister steigen direkt in die 2. Bundesliga auf. Qualifiziert sind die Mannschaften, die die Saison 2009/2010 auf den Plätzen 2 bis 9 abschließen. Die letzten fünf Teams (Plätze 10 und tiefer) jeder Staffel steigen in die Oberligen ab (insgesamt 25 Absteiger).

Oberligen (11 Teams)Bearbeiten

Aus den insgesamt 16 derzeit bestehenden Oberligen steigen sieben Meister direkt in die neue 3. Liga auf. In Play-Off-Spielen ermitteln die zwölf verbliebenen Landesmeister die vier weiteren Aufsteiger.

Qualifizierte Landesmeister

  • Meister OL Nordsee
  • Meister OL Niedersachsen
  • Meister OL Westfalen
  • Meister OL Rheinland-Pfalz/Saar
  • Meister OL Hessen
  • Meister OL Bayern
  • Meister OL Baden-Württemberg

Play-Offs Nordost I

  • Meister OL Hamburg – Meister OL Schleswig-Holstein

Play-Offs Nordost II

  • Meister OL Mecklenburg-Vorpommern – Meister OL Berlin-Brandenburg

Play-Offs Nordrhein

  • Meister OL Niederrhein – Meister OL Mittelrhein

Play-Offs Mitteldeutschland

  • Meister OL Sachsen
  • Meister OL Thüringen
  • Meister OL Sachsen-Anhalt

Meister der 3. LigaBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DHB: Spielordnung (Memento vom 25. Dezember 2010 im Internet Archive) (PDF; 395 kB)