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3. Liga (Handball)

dritthöchste Spielklasse im deutschen Männer-Handball

Die 3. Liga ist die dritthöchste Spielklasse im deutschen Handball. In vier Staffeln nach weitgehend geographischen Aspekten mit jeweils 16 Mannschaften werden Meisterschaften ausgespielt; die vier Staffelmeister qualifizierten sich dabei bis 2019 direkt für den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

3. Liga
Logo der 3. Liga

Aktuelle Saison 2018/19
Sportart Handball
Verband Deutscher Handballbund
Ligagründung 2010
Mannschaften 64 (4 Staffeln à 16 Teams)
Land/Länder DeutschlandDeutschland Deutschland
Titelträger HC Empor Rostock (Nord), ThSV Eisenach (Ost), HSG Krefeld (West), HSG Konstanz (Süd)
Rekordmeister TuS Ferndorf (4)
Website www.dhb.de
2. Handball-Bundesliga (II)
Oberligen (IV)

Die 3. Liga wurde im Zuge einer Ligenstrukturreform des Deutschen Handballbundes (DHB) zur Saison 2010/2011 eingeführt und wird vom DHB geleitet. Sie ersetzte die bis dahin bestehenden fünf Regionalligen, die von den einzelnen Regionalverbänden ausgerichtet wurden. Diese wurden in Folge dieser Reform größtenteils aufgelöst.

Inhaltsverzeichnis

ModusBearbeiten

Normalerweise nehmen 64 Mannschaften an der 3. Liga teil. Die Verteilung auf die vier Staffeln erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten, nicht nach Regionalverbandszugehörigkeit. Die Aufteilung wird jährlich erneut vorgenommen, es kann daher zu Wechseln einzelner Vereine zwischen den Staffeln kommen.

Aus der 2. Bundesliga stiegen in der Saison 2018/19 einmalig fünf Mannschaften in die 3. Liga ab, da die 2. Liga in dieser Spielzeit auf 18 Teams reduziert wurde. Die vier Staffelsieger spielten in einer Relegation drei Aufsteiger in die 2. Bundesliga aus. Die drei Letztplatzierten jeder Staffel steigen in die Oberligen der verschiedenen Landesverbände oder vereinbarter Zusammenschlüsse (siehe unten) ab. Bei Punktgleichheit am Ende der Saison geben die Spielergebnisse der betreffenden Mannschaften gegeneinander („direkter Vergleich“) den Ausschlag für die Platzierung.[1]

Die Aufstiegsplätze zur 3. Liga verteilen sich auf die einzelnen Landesverbände wie folgt:

  • Hamburg/Schleswig-Holstein (Meister der OL Hamburg - Schleswig-Holstein)
  • Berlin/Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern (Meister der OL Ostsee-Spree)
  • Sachsen/Thüringen/Sachsen-Anhalt (Meister der OL Mitteldeutschland)
  • Bremen/Westliches Niedersachsen (Meister der OL Nordsee)
  • Östliches Niedersachsen (Meister der OL Niedersachsen)
  • Westfalen (Meister der OL Westfalen)
  • Niederrhein/Mittelrhein (Meister der Regionalliga Nordrhein)
  • Rheinland/Rheinhessen/Pfalz/Saar (Meister der OL Rheinland-Pfalz/Saar)
  • Hessen (Meister der OL Hessen)
  • Baden/Südbaden/Württemberg (Meister und Vizemeister der OL Baden-Württemberg)
  • Bayern (Meister der Bayernliga)

Für die ersten beiden Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 galten durch die Zusammenführung der Ligen gesonderte Auf- und Abstiegsregelungen.

Meister der 3. LigaBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. DHB-Spielordnung, §43 (Memento vom 13. August 2012 im Internet Archive) (pdf-Datei; 389 kB)