3. Liga (Handball)

dritthöchste Spielklasse im deutschen Männer-Handball

Die 3. Liga ist die dritthöchste Spielklasse im deutschen Handball. In vier Staffeln nach weitgehend geographischen Aspekten mit jeweils 16 Mannschaften werden Meisterschaften ausgespielt; die vier Staffelmeister qualifizierten sich dabei bis 2019 direkt für den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

3. Liga
Logo der 3. Liga Handball

Aktuelle Saison 2020/21
Sportart Handball
Verband Deutscher Handballbund
Ligagründung 2010
Mannschaften 64 (4 Staffeln à 16 Teams)
Land/Länder DeutschlandDeutschland Deutschland
Titelträger N/W: Wilhelmshavener HV
N/O: Dessau-Roßlauer HV
Mitte: TV Großwallstadt
Süd: TuS Fürstenfeldbruck
Rekordmeister TuS Ferndorf (4)
Website www.dhb.de
2. Handball-Bundesliga (II)
Oberligen (IV)

Die 3. Liga wurde im Zuge einer Ligenstrukturreform des Deutschen Handballbundes (DHB) zur Saison 2010/2011 eingeführt und wird vom DHB geleitet. Sie ersetzte die bis dahin bestehenden fünf Regionalligen, die von den einzelnen Regionalverbänden ausgerichtet wurden. Diese wurden in Folge dieser Reform größtenteils aufgelöst.

Modus Saison 2019/2020Bearbeiten

Es nehmen 64 Mannschaften an der 3. Liga teil. Die Verteilung auf die vier Staffeln erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten, nicht nach Regionalverbandszugehörigkeit. Die Aufteilung wird jährlich erneut vorgenommen, es kann daher zu Wechseln einzelner Vereine zwischen den Staffeln kommen.[1]

Gespielt wird in jeder Staffel ein Doppelrundenturnier.

Zwei Staffelsieger der 3. Liga steigen in die 2. Bundesliga auf. Sie werden durch Entscheidungsspiele aller aufstiegsberechtigter Staffelsieger ermittelt. Die beiden Verlierer dieser Entscheidungsspiele ermitteln in zwei zusätzlichen Entscheidungsspielen die Mannschaft, die als dritter Staffelsieger gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga einen weiteren Platz in der 2. Bundesliga 2020/2021 ausspielt.[1]

Aus jeder Staffel steigen am Ende der Saison die Mannschaften auf den Tabellenplätzen 14, 15 und 16 ab. Scheidet ein Verein vorzeitig aus der Meisterschaftsrunde aus, so wird er auf die Zahl der Absteiger in der jeweiligen Staffel angerechnet und kann in der darauf folgenden Runde kein Aufsteiger in die 3. Liga sein.[1]

Aus den zwölf Oberligabereichen steigen am Ende der Saison 2019/2020 jeweils 12 Mannschaften in die 3. Liga auf.[1]

Meister der 3. LigaBearbeiten

Saison Nord / Nord-West Ost / Nord-Ost West Süd
2010/11 HSG Tarp-Wanderup SC DHfK Leipzig TuS Ferndorf SG Leutershausen
2011/12 SV Henstedt-Ulzburg EHV Aue TuS Ferndorf SG Leutershausen
2012/13 HSG Tarp-Wanderup DJK Rimpar Wölfe TSV Bayer Dormagen TSV Friedberg
2013/14 SV Henstedt-Ulzburg GSV Eintracht Baunatal TSV Bayer Dormagen HSC 2000 Coburg
2014/15 Wilhelmshavener HV SC Magdeburg II TuS Ferndorf SG Leutershausen
2015/16 Dessau-Roßlauer HV TV Hüttenberg Leichlinger TV HSG Konstanz
2016/17 TSV Altenholz HC Elbflorenz Neusser HV SG Nußloch
2017/18 Handball Sport Verein Hamburg TV Großwallstadt TuS Ferndorf SV Salamander Kornwestheim
2018/19 HC Empor Rostock ThSV Eisenach HSG Krefeld HSG Konstanz
2019/20 Wilhelmshavener HV Dessau-Roßlauer HV TV Großwallstadt TuS Fürstenfeldbruck
2020/21

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d 3. Liga Durchführungsbestimmungen 2019/20. In: www.dhb.de. Abgerufen am 30. Dezember 2019.