Hauptmenü öffnen

DJK Rimpar

deutscher Sportverein in Rimpar
(Weitergeleitet von DJK Rimpar Wölfe)

Die Sportgemeinschaft Deutsche Jugendkraft Rimpar e. V. ist ein Sportverein aus Rimpar im unterfränkischen Landkreis Würzburg im Norden Bayerns. Der Verein hat etwa 1400 Mitglieder. Die DJK Rimpar ist Mitglied im DJK-Sportverband e.V., Landesverband Bayern, Diözesanverband Würzburg. Die erste Männer-Handballmannschaft des Vereins tritt unter dem Namen DJK Rimpar Wölfe in der 2. Handball-Bundesliga an. Der wirtschaftliche Träger der Handball-Männermannschaft ist die DJK Rimparer Wölfe GmbH.

DJK Rimpar
Voller Name Sportgemeinschaft Deutsche Jugendkraft Rimpar e. V. (Hauptverein)
DJK Rimparer Wölfe GmbH (Spielbetrieb Profi-Handball)
Spitzname(n) Wölfe
Gegründet 1928
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle Dreifachsporthalle Markt Rimpar
Plätze ca. 1000
Präsident Fred Hofmann
Trainer Ceven Klatt
Liga 2. Handball-Bundesliga
2018/19
Rang 9. Platz
DHB-Pokal Achtelfinale
Website djk-rimpar.de
www.wolfsrevier.de
Heim
Auswärts


GeschichteBearbeiten

 
Vereinslogo DJK Rimpar

Hervorgehend aus dem katholischen Burschenverein (Männer ab 18 Jahren) und dem katholischen Jugendverein (Jugendliche unter 18 Jahren) wurde im März 1928 auf Initiative von Kaplan Joseph Stürmer ein Sportverein unter dem Namen DJK Rimpar gegründet. Es wurde Fußball gespielt und eine Turnerriege aufgebaut. 1930 kam eine Rhönradabteilung dazu. Im Jahr 1934 wurde der Verein durch die NSDAP verboten und aufgelöst. Im Mai 1949 wurde die DJK Rimpar mit den Abteilungen Rhönrad und Turnen unter Kaplan Erich Ziegler wieder ins Leben gerufen. Im Jahr 1953 wurde die Handballabteilung gegründet, 1961 eine Tischtennisabteilung und 1963 eine Abteilung für Damengymnastik. Seit 1968 existiert eine Abteilung Karate, seit 1974 die Turngruppen „Mutter und Kind“ und Kinderturnen. 1979 erfolgte die Gründung der Schwimm- und Skitabteilung. Im Jahr 1980 kamen die Abteilungen Volleyball und Trimm-Trab, 1984 Leichtathletik hinzu. 1986 wurde die Kraftsportabteilung, sowie die Abteilung Seniorensport und Jazzdance ins Leben gerufen, 1991 Bowling und 2005 Badminton.

2014 eröffnete die DJK Rimpar eine in Eigenleistung gebaute Dreifachsporthalle, um Breiten- und Leistungssport in allen Sparten anbieten zu können.[1]

HandballBearbeiten

 
Vereinslogo DJK Rimpar (Handball)
 
Vereinslogo Rimparer Wölfe

Nach ersten Anfängen 1951 mit Trainingseinheiten in der Pfarrscheune in Rimpar sowie ersten Freundschaftsspielen 1952 wurde 1953 die Handballabteilung durch Aufnahme des offiziellen Spielbetriebs mit einer Männer-, Jugend- und Schülermannschaft gegründet. Erster Abteilungsleiter war Elmar Remling, Spielertrainer der Männermannschaft Herbert Strauß. Seit dem Bau der Schulturnhalle an der neuen Siedlung 1954 wurde neben Groß- und Kleinfeldhandball auch Hallenhandball gespielt.

Im Jahr 1994 stieg die erste Männermannschaft der DJK Rimpar unter Trainer Adrian Pasula erstmals von der Landes- in die Bayernliga auf, jedoch nach zwei Jahren in der höchsten bayerischen Spielklasse wieder ab.

2007 stiegen die Männer unter dem ehemaligen Nationalspieler und Spielertrainer Heiko Karrer erneut in die Bayernliga auf. In der Saison 2008/2009 erreicht man ungeschlagen die Meisterschaft in der Bayernliga und stieg 2009 in die Regionalliga Süd auf. Aufgrund von Ligaumstrukturierungen scheiterten die Rimparer Handballer als 10. der Regionalliga Süd an der Qualifikation für die neu geschaffene 3. Liga und mussten erneut in die Bayernliga absteigen. Bereits in der folgenden Saison stieg das Team als Meister in die 3. Liga auf und wurde für die Saison 2011/12 in die Staffel Ost eingeteilt.

Seit 2011 tritt die erste Handball-Männermannschaft der DJK Rimpar als „DJK Rimpar Wölfe“ an. Der wirtschaftliche Träger der Männermannschaft ist seitdem die DJK Rimparer Wölfe GmbH. Deren Geschäftsführer ist Roland Sauer.

Zur Saison 2012/13 übernahm Jens Bürkle, nachdem er seine aktive Karriere bei HBW Balingen-Weilstetten beendet hatte, die Mannschaft als Trainer. Gleich in seinem ersten Trainerjahr gelang ihm in der Saison 2012/13 mit der Mannschaft die Meisterschaft in der 3. Liga, Staffel Ost und der damit verbundene Aufstieg in die eingleisige 2. Handball-Bundesliga. Die Saison 2013/14 beendeten die Rimparer Wölfe, angetreten mit dem kleinsten Etat der Liga, auf Platz 14 der Abschlusstabelle.

Im Jahr 2012 wurde die DJK Rimpar von der Handball-Bundesliga im erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb „Vorbildliche Talentförderung im Handball-Amateurbereich“ prämiert.

Aufbauend auf die erfolgreiche Jugendarbeit im Verein und im Zuge der weiteren Professionalisierung stieg 2013 die 2. Männermannschaft in die Landesliga und im darauf folgenden Jahr direkt in die Bayernliga auf. Die erste Damenmannschaft spielt seit dem Abstieg aus der Bayernliga 2009 in der Landesliga Nord.

Spielstätte der DJK Rimpar Wölfe ist die s.Oliver Arena in Würzburg, auch Spielstätte der s.Oliver Baskets Würzburg. Die s.Oliver Arena hat eine Kapazität von etwa 3000 Zuschauern.[2] Alle weiteren Handball-Mannschaften der DJK Rimpar tragen ihre Heimspiele in der 1.000 Zuschauer fassenden Dreifachsporthalle der Marktgemeinde Rimpar, die unter Einheimischen auch „Hölle Nord“ genannt wird – Rimpar zählte zu Bayernligazeiten noch zu den nördlichsten Vereinen der Liga – sowie in der daneben gelegenen, vereinseigenen DJK Halle aus.

Zur Saison 2014/15 konnte der DJK mit dem 5. Tabellenplatz ihre bisher beste Platzierung erreichen und konnten sogar über mehrere Spieltage die Tabellenspitze halten. Bis zum vorletzten Spieltag wurde um den Aufstieg mitgespielt.

Matthias Obinger wurde zur Saison 2015/16 neuer Trainer als Nachfolger von Jens Bürkle, der zum Erstligisten TSV Hannover-Burgdorf wechselte.[3] Die Saison 2015/16 wurde mit dem 14. Tabellenplatz in der 2. Handball-Bundesliga abgeschlossen, womit sich die Mannschaft zum Verbleib in der Liga in der Saison 2016/17 qualifiziert hat.

Die Saison 2016/2017 war die bisher erfolgreichste in der Vereinsgeschichte. Bis zum letzten Spieltag spielte die Mannschaft um den Aufstieg mit. Durch die Niederlage beim VfL Bad Schwartau während der TV Hüttenberg und der TUS Friesenheim gewannen, rutschte sie von Platz 2 auf Platz 4 ab.

MannschaftBearbeiten

Nr. Name Geburtstag Nation Position im Verein Letzter Verein
16 Andreas Wieser 30.10.1995 Deutschland  TW 2016 TV Rödelsee
21 Markus Leikauf 24.01.1992 Deutschland  TW Jgd. eigene Jugend
22 Max Brustmann 04.11.1982 Deutschland  TW Jgd. HSC Bad Neustadt
08 Dominik Schömig 14.05.1994 Deutschland  RM/LA Jgd. eigene Jugend
10 Lukas Böhm 06.01.1994 Deutschland  RR 2016 HSC Bad Neustadt
11 Felix Karle 14.04.2000 Deutschland  RA Jgd. eigene Jugend
13 Patrick Gempp 13.06.1996 Deutschland  KM 2017 TV Großwallstadt
17 Patrick Schmidt 14.04.1992 Deutschland  RM 2015 TV Hüttenberg
18 Steffen Kaufmann 29.12.1992 Deutschland  RR 2013 TV Großwallstadt
20 Lukas Siegler 14.01.1997 Deutschland  RL Jgd. eigene Jugend
27 Philipp Meyer 25.03.1997 Deutschland  RA/KM 2017
33 Michael Schulz 08.04.1996 Deutschland  KM 2018 HG Saarlouis
41 Fin Backs 22.04.1998 Deutschland  LA 2018 MT Melsungen
43 Benedikt Brielmeier 14.03.1990 Deutschland  RL 2014 HBW Balingen-Weilstetten
64 Benjamin Herth 03.08.1985 Deutschland  RM/RL 2016 SC DHfK Leipzig Handball
68 Julian Sauer 06.07.1988 Deutschland  RA Jgd. eigene Jugend
TR Matthias Obinger 27.02.1980 Deutschland  Trainer Jgd. HSC Bad Neustadt
CT Josef Schömig 23.12.1964 Deutschland  Co-Trainer Jgd. eigene Jugend

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. http://www.mainpost.de/regional/wuerzburg/Segen-fuer-die-neue-Halle;art736,8112114
  2. Archivlink (Memento des Originals vom 19. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rimparerhandballer.de
  3. Archivlink (Memento des Originals vom 9. Juli 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.rimparerhandballer.de