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UnternehmensgeschichteBearbeiten

Charles Mochet gründete 1924 das Unternehmen in Puteaux und begann mit der Produktion von Automobilen und Fahrrädern. Der Markenname der Kraftfahrzeuge lautete zunächst CM. 1930 endete die Automobilproduktion zunächst. Nach dem Tod von Charles Mochet im Jahre 1934 leitete sein Sohn Georges Mochet das Unternehmen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden auch wieder Automobile, diesmal unter dem Markennamen Mochet. 1958 endete die Automobilproduktion. 1969 wurde das Unternehmen aufgelöst.[1]

FahrzeugeBearbeiten

Automobile mit dem Markennamen CMBearbeiten

Zwischen 1924 und 1930 stellte das Unternehmen Cyclecars her.[2][3] Für den Antrieb sorgte ein Einzylinder-Zweitaktmotor mit 350 cm³ Hubraum. Der Motor war im Heck montiert und trieb über eine Kette die Hinterachse an. Das Getriebe verfügte über drei Gänge. Ab 1929 stand ein Motor mit 142 cm³ Hubraum zur Verfügung.

Automobile mit dem Markennamen MochetBearbeiten

Ab 1945 standen erneut Kleinstwagen im Sortiment. Die Einzylindermotoren von Ydral mit Hubräumen zwischen 100 und 175 cm³ waren im Heck montiert. Die angebotenen Karosserien wurden im Lauf der Zeit überarbeitet, sodass sie unter anderen mehr Wetterschutz boten.

Motorlose FahrzeugeBearbeiten

Das Unternehmen stellte Liegeräder und vierrädrige Fahrradautos her.

Fahrzeuge dieses Herstellers sind in verschiedenen Automuseen zu besichtigen.

LiteraturBearbeiten

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • George Nick Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, Paris 1975. (französisch)

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mochet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. a b Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. a b Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours.