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Aérocarène

ehemaliger Automobilhersteller

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Christian Desbenoît und der Ingenieur Bodu gründeten 1947 das Unternehmen in Courbevoie und begannen mit der Produktion von Automobilen. Der Vertrieb erfolgte unter dem Markennamen Aérocarène.[3] 1948 endete die Produktion.

FahrzeugeBearbeiten

Das einzige Modell war der Aérocarène 700.[2] Dies war ein Kleinwagen mit drei Rädern, bei dem sich das einzelne Rad hinten befand.[1] Für den Antrieb sorgte ein Zweizylinder-Zweitaktmotor mit 684 cm³ Hubraum und 23 PS Leistung,[2] der im Heck montiert war. Die Höchstgeschwindigkeit war mit 120 km/h angegeben.[1] Das kleine Coupé verfügte über keine Türen.[2] Stattdessen wurde der vordere Teil der Karosserie nach vorne geschoben, um das Ein- und Aussteigen zu ermöglichen.[2] Bei einem Radstand von 242,5 cm und einer vorderen Spurbreite von 152 cm war das Fahrzeug 343 cm lang. Das Leergewicht war mit 280 kg angegeben.

LiteraturBearbeiten

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  • George Nick Georgano (Chefredakteur): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 1: A–F. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1. (englisch)
  • René Bellu: Les voitures françaises des années 50. Editions Jean-Pierre Delville, Paris 1983, ISBN 2-85922-032-1. (französisch)* René Bellu: Automobilia. Ausgabe 4. Toutes les voitures françaises 1947. Salon 1946. Histoire & Collections, Paris 1997. (französisch)
  • René Bellu: Automobilia. Ausgabe 7. Toutes les voitures françaises 1948. Salon 1947. Histoire & Collections, Paris 1998. (französisch)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Bellu: Toutes les voitures françaises 1947.
  2. a b c d e f Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.
  3. a b Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.