U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021

Fußballturnier

Die Endrunde der 23. U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021 sollte ursprünglich im Juni 2021 in Slowenien und Ungarn stattfinden. Als Gastgeber waren die slowenische und die ungarische Mannschaft automatisch für die Endrunde der letzten 16 Teams qualifiziert. Alle anderen 53 UEFA-Mitglieder nahmen an der Qualifikation teil. Es durften Spieler teilnehmen, die am oder nach dem 1. Januar 1998 geboren wurden.

U-21-Fußball-Europameisterschaft 2021
UEFA Under 21 Championship
UEFA Under21 Championship.svg
Anzahl Nationen 16 (von 55 Bewerbern)
Europameister DeutschlandDeutschland Deutschland (3. Titel)
Austragungsort SlowenienSlowenien Slowenien
UngarnUngarn Ungarn
Eröffnungsspiel 24. März 2021
Endspiel 6. Juni 2021
Spiele 31
Tore 83 (⌀: 2,68 pro Spiel)
Torschützenkönig DeutschlandDeutschland Lukas Nmecha (4 Tore)
Bester Spieler PortugalPortugal Fábio Vieira
Gelbe Karte Gelbe Karten 141 (⌀: 4,55 pro Spiel)
Gelb-Rote Karte Gelb-Rote Karten (⌀: 0,23 pro Spiel)
Rote Karte Rote Karten (⌀: 0,06 pro Spiel)

Aufgrund der COVID-19-Pandemie beschloss die UEFA am 17. Juni 2020, den Wettbewerb in zwei Phasen durchzuführen:[1] Die Gruppenspiele fanden von 24. bis zum 31. März 2021 statt, die Finalrunde vom 31. Mai bis zum 6. Juni 2021.[2]

QualifikationBearbeiten

Die 53 Mannschaften spielten in acht Gruppen à sechs Mannschaften und eine Gruppe mit fünf Mannschaften jeweils ein Hin- und Rückspiel. Die neun Gruppensieger und der beste Gruppenzweite hätten sich für die Endrunde qualifizieren sollen, während die anderen acht Gruppenzweiten in den Play-offs mit Hin- und Rückspiel gegeneinander hätten antreten sollen, um die vier verbleibenden Teilnehmer zu ermitteln. Aufgrund der COVID-19-Pandemie, die eine Terminverschiebung verursachte, wurden die Play-off-Spiele gestrichen.[3] Stattdessen qualifizierten sich die fünf besten Gruppenzweiten direkt für die Endrunde. Die Mannschaften Ungarns und Sloweniens nahmen als Veranstalter direkt teil.

Die Gruppenspiele der Qualifikation fanden im Zeitraum vom 18. März 2019 bis zum 17. November 2020 statt.

ModusBearbeiten

Die erstmals 16 Mannschaften im Wettbewerb einer U-21-Fußball-Europameisterschaftsendrunde wurden vorab in vier Gruppen à vier Mannschaften eingeteilt. Die Gruppensieger und Gruppenzweiten erreichten das Viertelfinale. Ab dieser Runde ging es im K.-o.-Format weiter. Bei Punktgleichheit mehrerer Mannschaften nach der Gruppenphase wurde die Platzierung nach folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge ermittelt, wobei der Direkte Vergleich Vorrang hatte:[4]

  1. höhere Punktzahl aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  2. bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  3. größere Anzahl erzielter Tore aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften
  4. wenn nach der Anwendung der Kriterien 1 bis 3 immer noch mehrere Mannschaften denselben Platz belegen, werden die Kriterien 1 bis 3 erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften, um deren definitive Platzierung zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien 5 bis 8 angewendet
  5. bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  6. größere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen
  7. geringere Gesamtzahl an Strafpunkten auf der Grundlage der in allen Gruppenspielen erhaltenen gelben und roten Karten (rote Karte = 3 Punkte, gelbe Karte = 1 Punkt, Platzverweis nach zwei gelben Karten = 3 Punkte)
  8. Platzierung in der U-21-Nationalmannschafts-Koeffizientenrangliste, die für die Auslosung der Endrunde verwendet wurde

Trafen zwei Mannschaften im letzten Gruppenspiel aufeinander, die dieselbe Anzahl Punkte, die gleiche Tordifferenz und dieselbe Anzahl Tore aufwiesen, und endete das betreffende Spiel unentschieden, wurde die endgültige Platzierung der beiden Teams durch Elfmeterschießen ermittelt, vorausgesetzt, dass keine andere Mannschaft derselben Gruppe nach Abschluss der Gruppenphase dieselbe Anzahl an Punkten hatte.

TeilnehmerBearbeiten

Für die Endrunde hatten sich folgende Mannschaften qualifiziert:

AuslosungBearbeiten

Die Auslosung fand am 10. Dezember 2020 in Nyon statt.[2]

Gruppe A

Gruppe B

Gruppe C

Gruppe D

SpielorteBearbeiten

SlowenienBearbeiten

Celje Koper Ljubljana Maribor
Celje
Koper
Ljubljana
Maribor
Spielorte
Stadion Z’dežele Stadion ŠRC Bonifika Stadion Stožice Stadion Ljudski vrt
Kapazität: 13.059 Kapazität: 04.047 Kapazität: 16.155 Kapazität: 12.702
       

UngarnBearbeiten

Budapest Győr Székesfehérvár Szombathely
Budapest
Győr
Székesfehérvár
Szombathely
Spielorte
Bozsik Aréna Alcufer Stadion MOL Aréna Sóstó Haladás Sportkomplexum
Kapazität: 08.468 Kapazität: 04.335 Kapazität: 014.201 Kapazität: 09.859
     

VorrundeBearbeiten

Gruppe ABearbeiten

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Niederlande  Niederlande  3  1  2  0 008:300  +5 05
 2. Deutschland  Deutschland  3  1  2  0 004:100  +3 05
 3. Rumänien  Rumänien  3  1  2  0 003:200  +1 05
 4. Ungarn  Ungarn  3  0  0  3 002:110  −9 00
Mi., 24. März 2021 um 21 Uhr in Budapest
Rumänien Niederlande 1:1 (1:1)
Mi., 24. März 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Ungarn Deutschland 0:3 (0:0)
Sa., 27. März 2021 um 18 Uhr in Budapest
Ungarn Rumänien 1:2 (0:0)
Sa., 27. März 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Deutschland Niederlande 1:1 (0:0)
Di., 30. März 2021 um 18 Uhr in Székesfehérvár
Niederlande Ungarn 6:1 (1:0)
Di., 30. März 2021 um 18 Uhr in Budapest
Deutschland Rumänien 0:0

Gruppe BBearbeiten

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Spanien  Spanien  3  2  1  0 005:000  +5 07
 2. Italien  Italien  3  1  2  0 005:100  +4 05
 3. Tschechien  Tschechien  3  0  2  1 002:400  −2 02
 4. Slowenien  Slowenien  3  0  1  2 001:800  −7 01
Mi., 24. März 2021 um 18 Uhr in Maribor
Slowenien Spanien 0:3 (0:0)
Mi., 24. März 2021 um 18 Uhr in Celje
Tschechien Italien 1:1 (0:1)
Sa., 27. März 2021 um 18 Uhr in Celje
Slowenien Tschechien 1:1 (1:0)
Sa., 27. März 2021 um 21 Uhr in Maribor
Spanien Italien 0:0
Di., 30. März 2021 um 21 Uhr in Maribor
Italien Slowenien 4:0 (3:0)
Di., 30. März 2021 um 21 Uhr in Celje
Spanien Tschechien 2:0 (0:0)

Gruppe CBearbeiten

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Danemark  Dänemark  3  3  0  0 006:000  +6 09
 2. Frankreich  Frankreich  3  2  0  1 004:100  +3 06
 3. Russland  Russland  3  1  0  2 004:600  −2 03
 4. Island  Island  3  0  0  3 001:800  −7 00
Do., 25. März 2021 um 18 Uhr in Szombathely
Russland Island 4:1 (3:0)
Do., 25. März 2021 um 21 Uhr in Győr
Frankreich Dänemark 0:1 (0:0)
So., 28. März 2021 um 15 Uhr in Győr
Island Dänemark 0:2 (0:2)
So., 28. März 2021 um 21 Uhr in Szombathely
Russland Frankreich 0:2 (0:2)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Győr
Dänemark Russland 3:0 (2:0)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Szombathely
Island Frankreich 0:2 (0:2)

Gruppe DBearbeiten

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Portugal  Portugal  3  3  0  0 006:000  +6 09
 2. Kroatien  Kroatien  3  1  0  2 004:500  −1 03
 3. Schweiz  Schweiz  3  1  0  2 003:600  −3 03
 4. England  England  3  1  0  2 002:400  −2 03
Do., 25. März 2021 um 15 Uhr in Koper
England Schweiz 0:1 (0:0)
Do., 25. März 2021 um 21 Uhr in Koper
Portugal Kroatien 1:0 (0:0)
So., 28. März 2021 um 18 Uhr in Koper
Kroatien Schweiz 3:2 (1:0)
So., 28. März 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
Portugal England 2:0 (0:0)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Ljubljana
Schweiz Portugal 0:3 (0:1)
Mi., 31. März 2021 um 18 Uhr in Koper
Kroatien England 1:2 (0:1)

FinalrundeBearbeiten

ViertelfinaleBearbeiten

Mo., 31. Mai 2021 um 18 Uhr in Budapest
Niederlande  Niederlande Frankreich  Frankreich 2:1 (0:1)
Mo., 31. Mai 2021 um 18 Uhr in Maribor
Spanien  Spanien Kroatien  Kroatien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
Mo., 31. Mai 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Danemark  Dänemark Deutschland  Deutschland 2:2 n. V. (1:1, 0:0) 5:6 i. E.
Mo., 31. Mai 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
Portugal  Portugal Italien  Italien 5:3 n. V. (3:3, 2:1)

HalbfinaleBearbeiten

Do., 3. Juni 2021 um 18 Uhr in Maribor
Spanien  Spanien Portugal  Portugal 0:1 (0:0)
Do., 3. Juni 2021 um 21 Uhr in Székesfehérvár
Niederlande  Niederlande Deutschland  Deutschland 1:2 (0:2)

FinaleBearbeiten

So., 6. Juni 2021 um 21 Uhr in Ljubljana
Deutschland  Deutschland Portugal  Portugal 1:0 (0:0)

Beste TorschützenBearbeiten

Nachfolgend aufgelistet sind die Torschützen der Endrunde, die mindestens zwei Tore erzielt haben.[5]

Rang Spieler Tore Spielminuten
1 Deutschland  Lukas Nmecha 4 442
2 Italien  Patrick Cutrone 3 251
Portugal  Dany Mota 3 257
Niederlande  Myron Boadu 3 333
Spanien  Javi Puado 3 382
7 Spanien  Dani Gómez 2 34
Portugal  Francisco Conceição 2 178
Deutschland  Florian Wirtz 2 221
Portugal  Francisco Trincão 2 168
Niederlande  Cody Gakpo 2 198
Danemark  Anders Dreyer 2 256
Italien  Gianluca Scamacca 2 265
Frankreich  Odsonne Édouard 2 272
Kroatien  Luka Ivanušec 2 390
Deutschland  Ridle Baku 2 527
Niederlande  Perr Schuurs 2 450

Anmerkung: Das Tor von Florian Wirtz im Halbfinale zum 1:0 gegen die Niederlande nach 29 Sekunden ist das schnellste Tor der U-21-EM-Geschichte.[6]

KaderBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Die folgenden Spieler standen im von Trainer Stefan Kuntz verantworteten Wettbewerbsaufgebot.[7] Lukas Nmecha (drei Spiele) und Markus Schubert (ohne Einsatz) nahmen bereits an der EM 2019 teil. Youssoufa Moukoko war während der Vorrunde verletzungsbedingt nicht einsatzfähig.[8] Aufgrund dieser Verletzung fiel er im Verein bis zum Saisonende und damit auch für die Finalrunde aus.[9] Stephan Ambrosius zog sich Ende April 2021 einen Kreuzbandriss zu.[10]

Im Vergleich zur Vorrunde wurden zudem Florian Krüger und Malick Thiaw nicht nominiert. Die vier Spieler wurden ersetzt durch Paul Jaeckel, Florian Wirtz, Karim Adeyemi und Janni Serra.[11] Einen Tag nach der Nominierung des Kaders für die Finalrunde musste Maxim Leitsch seine Teilnahme verletzungsbedingt absagen. Er wurde durch Lars Lukas Mai ersetzt.[12] Janni Serra fiel ebenfalls vor Beginn der Finalrunde aus, woraufhin Shinta Appelkamp in das Team rückte.[13]

Position Nr. Name Verein (Liga) Geburtsdatum Spiele Tore
Tor 12 Finn Dahmen 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga) 27. März 1998 6 0
23 Lennart Grill Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga) 25. Jan. 1999 ohne Einsatz
01 Markus Schubert Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 12. Juni 1998 ohne Einsatz
Abwehr 14 Stephan AmbrosiusVR Hamburger SV (2. Bundesliga) 18. Dez. 1998 ohne Einsatz
14 Paul JaeckelFR SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 22. Juli 1998 1 0
15 Ismail Jakobs 1. FC Köln (Bundesliga) 17. Aug. 1999 5 0
19 Maxim LeitschVR VfL Bochum (2. Bundesliga) 18. Mai 1998 ohne Einsatz
19 Lars Lukas MaiFR SV Darmstadt 98 (2. Bundesliga) 31. März 2000 1 0
05 Amos Pieper Arminia Bielefeld (Bundesliga) 17. Jan. 1998 6 0
03 David Raum SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 22. Apr. 1998 6 0
04 Nico Schlotterbeck 1. FC Union Berlin (Bundesliga) 1. Dez. 1999 6 0
16 Malick ThiawVR FC Schalke 04 (Bundesliga) 8. Aug. 2001 ohne Einsatz
02 Josha Vagnoman Hamburger SV (2. Bundesliga) 11. Dez. 2000 4 0
Mittelfeld/
Sturm
18 Karim AdeyemiFR Osterreich  FC Red Bull Salzburg (Bundesliga) 18. Jan. 2002 3 0
16 Shinta AppelkampFR Fortuna Düsseldorf (2. Bundesliga) 1. Nov. 2000 ohne Einsatz
21 Ridle Baku VfL Wolfsburg (Bundesliga) 8. Apr. 1998 6 2
11 Mërgim Berisha Osterreich  FC Red Bull Salzburg (Bundesliga) 11. Mai 1998 6 0
09 Jonathan Burkardt 1. FSV Mainz 05 (Bundesliga) 11. Juli 2000 5 1
06 Niklas Dorsch Belgien  KAA Gent (Division 1A) 15. Jan. 1998 5 0
20 Vitaly Janelt England  FC Brentford (EFL Championship) 10. Mai 1998 4 0
22 Mateo Klimowicz VfB Stuttgart (Bundesliga) 6. Juli 2000 3 0
18 Florian KrügerVR FC Erzgebirge Aue (2. Bundesliga) 13. Feb. 1999 1 0
08 Arne Maier (C)  Arminia Bielefeld (Bundesliga) 8. Jan. 1999 6 0
07 Youssoufa MoukokoVR Borussia Dortmund (Bundesliga) 20. Nov. 2004 ohne Einsatz
10 Lukas Nmecha Belgien  RSC Anderlecht (Division 1A) 14. Dez. 1998 6 4
13 Salih Özcan 1. FC Köln (Bundesliga) 11. Jan. 1998 4 0
17 Anton Stach SpVgg Greuther Fürth (2. Bundesliga) 15. Nov. 1998 4 0
07 Florian WirtzFR Bayer 04 Leverkusen (Bundesliga) 3. Mai 2003 3 2
Stand: 6. Juni 2021
VR nur Vorrunde
FR nur Finalrunde

SchweizBearbeiten

Die folgenden Spieler standen im von Trainer Mauro Lustrinelli verantworteten Wettbewerbsaufgebot.[14]

Position Nr. Name Verein (Liga) Geburtsdatum Spiele Tore
Tor 01 Philipp Köhn FC Wil (Challenge League) 2. Apr. 1998 ohne Einsatz
12 Timothy Fayulu FC Sion (Super League) 24. Juli 1999 ohne Einsatz
21 Anthony Racioppi Frankreich  FCO Dijon (Ligue 1) 31. Dez. 1998 3 0
Abwehr 03 Silvan Sidler FC Luzern (Super League) 7. Juli 1998 1 0
04 Jan Bamert FC Sion (Super League) 9. März 1998 2 0
05 Cédric Zesiger BSC Young Boys (Super League) 24. Juni 1998 2 0
07 Kevin Rüegg Italien  Hellas Verona (Serie A) 5. Aug. 1998 3 0
15 Leonidas Stergiou FC St. Gallen (Super League) 3. März 2002 1 0
20 Miro Muheim FC St. Gallen (Super League) 24. März 1998 2 0
23 Jordan Lotomba Frankreich  OGC Nizza (Ligue 1) 29. Sep. 1998 3 0
Mittelfeld 02 Jasper van der Werff FC Basel (Super League) 9. Dez. 1998 2 0
06 Toni Domgjoni FC Zürich (Super League) 4. Sep. 1998 3 0
08 Bastien Toma Belgien  KRC Genk (Division 1A) 24. Juni 1999 3 0
10 Petar Pušić Grasshopper Club Zürich (Challenge League) 25. Jan. 1999 1 0
13 Fabian Rieder BSC Young Boys (Super League) 16. Feb. 2002 1 0
16 Simon Sohm Italien  Parma Calcio (Serie A) 11. Apr. 2001 1 0
17 Kastriot Imeri Servette FC (Super League) 27. Juni 2000 3 1
22 Alexandre Jankewitz England  FC Southampton (Premier League) 25. Dez. 2001 3 0
Sturm 09 Jérémy Guillemenot FC St. Gallen (Super League) 6. Jan. 1998 3 0
11 Andi Zeqiri England  Brighton & Hove Albion (Premier League) 22. Juni 1999 3 0
14 Dan Ndoye Frankreich  OGC Nizza (Ligue 1) 25. Okt. 2000 3 1
18 Filip Stojilković FC Aarau (Challenge League) 4. Jan. 2000 ohne Einsatz
19 Felix Mambimbi BSC Young Boys (Super League) 18. Jan. 2001 3 0

SchiedsrichterBearbeiten

Die UEFA nominierte zunächst für die Gruppenphase zwölf Schiedsrichtertrios, bestehend aus jeweils einem Hauptschiedsrichter und zwei Assistenten. Zudem wurden vier Schiedsrichter nominiert, die ausschließlich in der Rolle als Vierter Offizieller eingesetzt werden konnten. Im Unterschied zur vorherigen Turnierausgabe kam in den Spielen nicht der Videobeweis zum Einsatz.[15]

Land Schiedsrichter Schiedsrichterassistenten Anmerkung
Spanien  Spanien Ricardo de Burgos Bengoetxea1
Guillermo Cuadra Fernández
José Enrique Naranjo Pérez
Íñigo Prieto López de Ceráin
Polen  Polen Bartosz Frankowski Jakub Winkler
Dawid Igor Golis
Niederlande  Niederlande Dennis Higler Johan Balder
Joost van Zuilen
Belgien  Belgien Lawrence Visser Thibaud Nijssen
Ruben Wyns
Rien Vanyzere1
Georgien  Georgien Giorgi Kruaschwili Lewan Waramischwili
Zaza Pipia
Finale
Frankreich  Frankreich François Letexier Cyril Mugnier
Mehdi Rahmouni
Italien  Italien Maurizio Mariani Alberto Tegoni
Daniele Bindoni
Turkei  Türkei Halil Umut Meler Ibrahim Çağlar Uyarcan
Mustafa Emre Eyisoy
Deutschland  Deutschland Harm Osmers Eduard Beitinger
Dominik Schaal
Schweden  Schweden Glenn Nyberg Mahbod Begi
Andreas Söderkvist
Halbfinale
Bosnien und Herzegowina  Bosnien und Herzegowina Irfan Peljto Davor Beljo
Senad Ibrišembegović
Schweiz  Schweiz Sandro Schärer Stephane de Almeida
Bekim Zogaj
Halbfinale
Vierte Offizielle
1 Kurz vor Beginn der Gruppenphase positiv auf COVID-19 getestet und von der Liste gestrichen.

Übertragung und BerichterstattungBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Im Januar 2019 wurde bekannt, dass Seven.One Sports, die Sportrechteagentur von ProSiebenSat.1 Media, mit dem Deutschen Fußball-Bund einen Übertragungsrechtevertrag abgeschlossen hat.[16] Folglich wurden alle Qualifikationsspiele der deutschen Mannschaft zur Europameisterschaft 2021 bei den frei empfangbaren Sendern ProSieben Maxx (sieben Spiele) und ProSieben (ein Spiel) im Rahmen der Fernsehsendung ran Fußball übertragen. Parallel wurden sie ebenfalls auf der Sport-Website ran.de gesendet.

Seven.One Sports sicherte sich ebenfalls die Übertragungsrechte an den Spielen der Endrunde 2021.[17] Die Vereinbarung mit der UEFA wurde Anfang Februar 2021 bekannt. Während alle Spiele mit deutscher Beteiligung auf ProSieben übertragen wurden, wurden fast alle anderen Spiele auf ProSieben Maxx gesendet. Zudem waren alle 31 Spiele auf ran.de zu sehen.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die Übertragungen aus Fernsehstudios in Unterföhring moderiert und kommentiert.[18]

  und  
Funktion Vorrunde Finalrunde
Studio-Moderatoren Christian Düren Anna Kraft Christian Düren Anna Kraft
Studio-Experten René Adler Markus Feulner René Adler Markus Babbel
Vor-Ort-Reporter Max Zielke (in Ungarn)
Lisa Hofmann (in Slowenien)
Max Zielke (Begleiter der DFB-Elf)
Lisa Hofmann
Studio-Reporter Icke Dommisch Icke Dommisch
Studio-Kommentatoren Matthias Stach
Uwe Morawe
Franz Büchner
Uwe Morawe
Franz Büchner

ran.de übernahm bei Spielen, die gleichzeitig auf ProSieben oder ProSieben Maxx übertragen wurden, das Sendesignal und somit auch den Live-Kommentar. Bei Spielen, die nur auf ran.de gezeigt wurden, wurden entweder auf internationale, englische Kommentatoren zurückgegriffen oder ein deutscher Kommentator eingesetzt.

ÖsterreichBearbeiten

Der ORF sicherte sich die Übertragungsrechte für die Endrunde der Europameisterschaft 2021.[19]

Schweiz und LiechtensteinBearbeiten

Die SRG-SSR-Anstalten SRF, RTS, RSI sowie RTR sicherten sich ebenfalls die Übertragungsrechte für die Endrunde der Europameisterschaft 2021.[19]

Für die Deutschschweiz wurden alle Spiele der Schweizer Nationalmannschaft sowie einige weitere Spiele auf SRF zwei übertragen. Alle 31 Spiele waren in Livestreams auf der Homepage oder in der App zu sehen.[20] Die TV-Übertragungen wurden von Annette Fetscherin moderiert und von Reto Held kommentiert.

Während für die französische Schweiz einige Spiele im Fernsehen auf RTS 2 und in Livestreams auf RTS Sport gezeigt wurden, wurden für die italienische Schweiz einige Spiele im Fernsehen auf RSI LA 2 und in Livestreams auf RSI Sport übertragen.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. U21-Euro: Neues Format angekündigt. uefa.com, 17. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020.
  2. a b Endrunde der U21-Euro: Deutschland gegen Niederlande. de.uefa.com, abgerufen am 10. Dezember 2020.
  3. UEFA competitions to resume in August. uefa.com (englisch).
  4. Reglement der UEFA-U21-Europameisterschaft 2019-21. uefa.com, abgerufen am 12. März 2021.
  5. Torjägerliste, auf kicker.de
  6. Wirtz erzielt schnellstes Tor bei einer U21-Endrunde. uefa.com, 3. Juni 2021, abgerufen am 7. Juni 2021.
  7. Der Kader für die Europameisterschaft in Ungarn und Slowenien. dfb.de, abgerufen am 22. März 2021.
  8. Mit Dahmen auf Sieg spielen - Moukoko verpasst U-21-Debüt. kicker.de, 29. März 2021, abgerufen am 31. März 2021.
  9. Moukoko fehlt Dortmund für den Rest der Saison. kicker.de, 5. April 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  10. Im Training verletzt: Ambrosius erleidet erneut Kreuzbandriss. kicker.de, 28. April 2021, abgerufen am 28. April 2021.
  11. U 21: Kuntz beruft Kader für EM-Finalrunde. dfb.de, 24. Mai 2021, abgerufen am 24. Mai 2021.
  12. Leitsch fällt aus, Mai neu im Kader. dfb.de, 25. Mai 2021, abgerufen am 25. Mai 2021.
  13. Kiels Serra fehlt verletzt bei U21-EM – Düsseldorfs Appelkamp rückt nach. transfermarkt.de, abgerufen am 30. Mai 2021.
  14. Squad. uefa.com, abgerufen am 22. März 2021.
  15. 2021 UEFA Under-21 Championship (Group Stage from 24 to 31 March 2021) - Selected Officials. Law5 - The Referee, 1. März 2021, abgerufen am 2. März 2021 (englisch).
  16. Thomas Lückerath: Fußball bei ProSieben: U21-Länderspiele bis 2023 gesichert. DWDL.de, 13. Januar 2019, abgerufen am 21. März 2021.
  17. Alexander Krei: ProSieben sichert sich Live-Rechte an U21-Europameisterschaft. DWDL.de, 2. Februar 2021, abgerufen am 21. März 2021.
  18. Alexander Krei: ProSieben präsentiert seine Mannschaft für die U21-EM. DWDL.de, 19. März 2021, abgerufen am 21. März 2021.
  19. a b Wo die U21-Euro 2021 zu sehen ist. uefa.com, 10. Dezember 2020, abgerufen am 21. März 2021.
  20. Alle Infos zur U21-Fussball-EM 2021. Blick.ch, abgerufen am 21. März 2021.