Hauptmenü öffnen

Der FC Luzern, kurz FCL, ist ein Fussballverein aus Luzern. Die Vereinsfarben sind entsprechend dem Stadt- und Kantonswappen Blau und Weiss. Die Heimspiele werden seit 2011 in der Swissporarena ausgetragen, die auf der Luzerner Allmend am Standort des alten Stadions neu errichtet wurde.

FC Luzern
Vorlage:Infobox Fußballklub/Wartung/Kein Bild
Basisdaten
Name Fussball-Club Luzern
(Verein)
FC Luzern-Innerschweiz AG
(Profispielbetrieb und Nachwuchs)
Sitz Luzern, Kanton Luzern
Gründung 12. August 1901
Farben Blau-Weiss
Präsident Philipp Studhalter
Website fcl.ch
Erste Mannschaft
Cheftrainer Thomas Häberli
Spielstätte Swissporarena
Plätze 16'490
Liga Super League
2018/19 5. Rang
Heim
Auswärts

Die erste Mannschaft spielt in der Super League, der höchsten Spielklasse der Schweiz. Sie gewann bisher einmal die Meisterschaft und zweimal den Schweizer Cup. Die zweite Mannschaft (U-21) spielt in der 1. Liga (4. Spielklasse, Gruppe 2) und die Frauenmannschaft in der Nationalliga A (1. Spielklasse). Zudem besitzt der Verein eine Volleyball- und eine Bocciasektion.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Von der Gründung bis zum hundertjährigen BestehenBearbeiten

Erstmals Erwähnung fand der FC Luzern am 6. Mai 1897 in einem Inserat im Luzerner Tagblatt, in welchem zu einer Sitzung im Café Alpenclub aufgerufen wurde.[1] Bis zur offiziellen Gründung am 12. August 1901 im Restaurant Seidenhof vergingen allerdings mehr als vier Jahre. Dem Schweizerischen Fussballverband trat man zwei Jahre später bei und spielte die erste Meisterschaftssaison in der dritthöchsten Spielklasse, der damaligen Serie C.[2] Im Jahr 1936 gelang schliesslich der erstmalige Aufstieg in die Nationalliga als höchste Spielklasse. 1960 holte sich die Mannschaft mit dem Cup den ersten bedeutenden Titel.[3] 1989 feierte man zum ersten und bisher einzigen Mal den Meistertitel.[4] 1992 wurde der Club zum zweiten Mal Cupsieger.[5] Das hundertjährige Bestehens des Vereins wurde im Jahr 2001 mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Barcelona gefeiert.[5] Allerdings ging die FC Luzern AG noch im selben Jahr Konkurs und zwei Jahre später konnte der Abstieg in die neu geschaffene Challenge League nicht mehr verhindert werden.[6]

2006 bis 2011 – Wiederaufstieg und StadionprojektBearbeiten

Saison Liga Platz Punkte Tore Ø Zuschauer Cup
2006/07 SL 8. 33 31:58 7'732 Final
2007/08 SL 6. 44 40:49 9'180 Achtelfinal
2008/09 SL 9. 35 45:62 8'074 Halbfinal
2009/10 SL 4. 58 66:55 7'550 Viertelfinal
2010/11 SL 6. 48 62:57 7'993 Achtelfinal
Heimspiele 2009/10 und 2010/11 im Stadion Gersag

Zur Saison 2006/07 stieg der FC Luzern wieder auf und somit spielte er erstmals in der Super League. Neuer Hauptsponsor war fortan die Steg Computer GmbH. Da mit Aufstiegstrainer René van Eck keine Einigung auf eine Vertragsverlängerung erzielt werden konnte, wurde er durch den Trainerneuling Ciriaco Sforza ersetzt. Neben dem Hauptziel Ligaerhalt erreichte die Mannschaft durch einen 3:2-Auswärtssieg beim damals amtierenden und späteren Meister FC Zürich den Cupfinal. Diesen verlor sie gegen den FC Basel nach einem umstrittenen Elfmeter in der 93. Spielminute mit 0:1.

Die Saison 2007/08 beendete der Verein auf dem sechsten Platz.

Der Start in die Saison 2008/09 misslang der Mannschaft deutlich. Nach zwölf Runden lag sie mit nur zwei Punkten abgeschlagen am Tabellenende, woraufhin Ciriaco Sforza gehen musste. Aber auch sein Nachfolger Roberto Morinini war mit einem Punkt aus sechs Spielen wenig erfolgreich. Rolf Fringer wurde im November neuer Trainer und führte die Mannschaft auf den Barrageplatz. Nachdem das Hinspiel gegen den FC Lugano auswärts 0:1 verloren gegangen war, konnte das letzte Spiel in der Geschichte des Allmendstadions am 13. Juni mit 5:0 gewonnen werden.

Vor der Saison 2009/10 wurde der Zuzug von Nationalspieler Hakan Yakin bekanntgeben. Die Mannschaft erreichte unter seiner Regie den vierten Platz und damit die Berechtigung für die Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League 2010/11 der folgenden Spielzeit.

Nach einer starken Vorrunde wurde der Verein in der Saison 2010/11 Wintermeister. Aufgrund eines sportlich schwachen Frühjahrs trennte man sich jedoch von Rolf Fringer. Für den Rest der Saison übernahm U-18-Trainer Christian Brand interimistisch. Die Mannschaft belegte am Schluss den sechsten Platz.

2011 bis 2016 – Neues Stadion und ProfessionalisierungBearbeiten

Saison Liga Platz Punkte Tore Ø Zuschauer Cup
2011/12 SL 2. 54 46:32 14'180 Final
2012/13 SL 8. 42 41:52 12'384 1. Runde
2013/14 SL 4. 51 48:54 11'291 Halbfinal
2014/15 SL 5. 47 54:46 10'923 Achtelfinal
2015/16 SL 3. 54 59:50 11'292 Halbfinal
Saison 2011/12 mit 34 statt 36 Spielen

Auf die Saison 2011/12 hin konnte der FC Luzern in die Swissporarena einziehen. Das erste Pflichtspiel im neuen Stadion fand am 31. Juli gegen den FC Thun statt und endete torlos. Das offizielle Eröffnungsspiel am 3. September gegen den Hamburger SV endete 2:2. Neuer Hauptsponsor seit dem Einzug ist die aus der Region stammende Otto’s AG, mit der ein Zweijahresvertrag abgeschlossen wurde. Mit der Verpflichtung von Murat Yakin, dem älteren Bruder von Captain Hakan Yakin, als Cheftrainer erhoffte man sich neben einem «Stadioneffekt» zusätzlich sportlichen Erfolg, der sich zunächst auch einstellte. Die Saison 2011/12 war nach der Meistersaison 1988/89 die zweiterfolgreichste der Vereinsgeschichte. Die Mannschaft wurde Vizemeister und erreichte dank einem 1:0-Auswärtssieg im Halbfinal gegen den FC Sion den Cupfinal. Im Endspiel musste sie sich aber wie in der Meisterschaft dem FC Basel geschlagen geben. Zudem erhielten die FCL-Spieler Alain Wiss und Adrian Winter ihr erstes Aufgebot für die Schweizer Nationalmannschaft. Im April 2012 konnte schliesslich die neu geschaffene Stelle des Sportchefs mit Heinz Herrmann besetzt und somit die letzte Lücke in der sportlichen Leitung geschlossen werden. Damit sah Präsident Walter Stierli seine Arbeit endgültig als getan an und übergab sein Amt an den Luzerner Hotelier Mike Hauser.

Nach einem schwachen Start in die 2012/13 trennte sich der Verein nach sechs Spielen mit nur drei gewonnenen Punkten von Murat Yakin. Seine Funktionen übernahm Ryszard Komornicki, der 2001 schon einmal Trainer der Mannschaft gewesen war. Doch nach dem Ausscheiden aus dem Cup in der ersten Runde und einer noch sieglosen Rückrunde musste er im April 2013 bereits wieder gehen. Schon zwei Monate eher wurde auch das Arbeitsverhältnis mit Heinz Hermann beendet; er soll das erweiterte Anforderungsprofil eines Sportchefs nicht erfüllt haben. Dessen Stelle wurde zeitgleich mit der neuerlichen Trainerentlassung mit Alex Frei besetzt, der unmittelbar davor beim FC Basel seine Spielerkarriere beendet hatte, während der er auch für den FCL spielte.[7] Als erste Amtshandlung setzte er den argentinisch-schweizerischen Doppelbürger Carlos Bernegger als neuen Cheftrainer ein, der familiäre Wurzeln im Luzerner Entlebuch hat.[8] Unter Bernegger holte die Mannschaft in den restlichen zehn Spielen 20 von 30 möglichen Punkten. Im Verlauf der Saison wurde zudem der Vertrag mit Hauptsponsor Otto’s vorzeitig bis 2015 verlängert.[9]

In der Vorbereitungsphase zur Saison 2013/14 wurde Frei auf der Suche nach einem zu Bernegger passenden Assistenztrainer im Luzerner Urgestein Thomas Wyss fündig.[10] Als Ersatz für Nachwuchschef Laurent Prince, der Ende Juni in gleicher Funktion zum Schweizerischen Fussballverband wechselte, verpflichtete er den ehemaligen FCL-Trainer Andy Egli.[11] Im Dezember wurde Mike Hauser von Rudolf Stäger als Präsident abgelöst. Der langjährig in der Innerschweiz wohnhafte Bankkaufmann führt das Amt als erster in Vollanstellung mit geschäftsführender Funktion.[12] Aus sportlicher Sicht verlief die Saison mit Platz 2 zur Winterpause zunächst positiv. Trotz wechselhaften Leistungen in der Rückrunde wurde der 4. Tabellenrang und somit die Europa-League-Qualifikation erreicht. Ausserdem stiess man im Schweizer Cup 2013/14 bis in den Halbfinal vor, der gegen den FC Basel knapp verloren ging (0:1).

Der Start in die Saison 2014/15 begann denkbar schlecht. So schied man in der Europa-League-Qualifikation gegen den FC St. Johnstone nach einem 1:1 im Hin- und Rückspiel im Penaltyschiessen aus. Nach elf Ligaspielen ohne Sieg, fünf Unentschieden und sechs Niederlagen musste Bernegger seinen Platz im Oktober 2014 als Trainer der 1. Mannschaft räumen. Sein Nachfolger wurde Markus Babbel. Trotz zwei Siegen und zwei Unentschieden wurde die Vorrunde als Letzter mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Sion beendet. Als Folge der schlechten Resultate trat Sportchef Alex Frei am letzten Spieltag der Vorrunde per sofort zurück. In der Winterpause konnte Rolf Fringer als neuer Sportchef gewonnen werden. Ebenfalls neu zum FC Luzern als Co-Trainer stiess Roland Vrabec vom FC St. Pauli. Die Rückrunde konnte schliesslich mit 10 Siegen, 4 Unentschieden und 4 Niederlagen auf dem 2. Platz der Rückrundentabelle hinter dem FC Basel bzw. auf dem 5. Rang abgeschlossen werden. Dieser reichte nicht zur Qualifizierung für die Europa League, da der FC Sion den Cup-Final gewann.

In der Saison 2015/16 konnte die Vorrunde auf dem hervorragenden 4. Platz in der Liga und mit dem Halbfinaleinzug im Schweizer Cup abgeschlossen werden. Trotzdem wurde zu Beginn des neuen Jahres Sportchef Rolf Fringer gekündigt. Als Grund wurden die unterschiedlichen Auffassungen über die künftige strategische Ausrichtung des FC Luzern angegeben.[13] Der Start in die Rückrunde misslang mit drei Niederlagen in Folge völlig. Assistenztrainer Roland Vrabec, der den Verein auf Ende Saison verlassen sollte und dem die Vereinsführung noch Anfang Februar das Vertrauen aussprach, wurde er Ende Februar per sofort freigestellt. Das Vertrauensverhältnis zwischen Vrabec und Cheftrainer Babbel soll für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit aus Sicht des Vereins nicht mehr gegeben gewesen sein.[14] Nach dem turbulenten Rückrundenstart konnte sich der FCL dank Ruhe innerhalb des Vereins und Festhalten am Cheftrainer wieder erholen. Mit guten Leistungen des Teams und 28 Punkten aus den letzten 13 Spielen stiess der FC Luzern noch auf den 3. Rang vor, das viertbeste Resultat in der Vereinsgeschichte, das zur Europa-League-Qualifikation reichte. Am 24. Mai 2016 wurde bekannt, dass die geschäftliche Führung des FC Luzern reorganisiert wird. Die bisher von Ruedi Stäger in einem 60-Prozent-Pensum wahrgenommenen Aufgaben Geschäftsführung und Vereinspräsidium sollen aufgeteilt werden. Neu übernehme ein zu 100 Prozent angestellter CEO die Geschäftsführung des Clubs, gleichzeitig würden das Präsidium und die FCL Holding AG zusammengelegt. Dadurch würden die regelmässigen Verwechslungen der beiden Präsidien aufgehoben und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltungsrat und Clubleitung gestärkt. Der Holding-Präsident Philipp Studhalter werde somit neu auch ClubPräsident. Die neugeschaffene CEO-Position werde ausgeschrieben.[15]

2017 bis – Neue VereinsführungBearbeiten

Saison Liga Platz Punkte Tore Ø Zuschauer Cup
2016/17 SL 5. 50 62:66 10'955 Halbfinal
2017/18 SL 3. 54 51:51 10'051 Viertelfinal
2018/19 SL 5. 46 56:61 9'364 Halbfinal

In die Saison 2016/17 startet der FC Luzern sehr stark mit 4 Siegen aus den ersten fünf Spielen. In der Europa-League-Qualifikation gegen den US Sassuolo Calcio schied man leider nach einem 1:1 im Hinspiel und 0:3 Rückspiel aus. Über 1000 Luzerner begleiteten ihre Mannschaft lautstark und farbenfroh nach Italien.[16] Im Oktober 2016 wurde der ehemalige Spieler Marcel Kälin neuer CEO des Vereins.[17] Die Vorrunde schloss der FCL mit Rang 4 und der Viertelfinalqualifikation im Schweizer Cup ab. Ab der Rückrunde wurde noch mehr auf die eigenen Nachwuchsspieler gesetzt. In der 28. Runde im Heimspiel gegen den FC St. Gallen spielten beim FC Luzern nur Spieler mit einem Schweizer Pass.[18] Nach diversen Unruhen im und um den Verein und sportlichen auf und ab in der Rückrunde wurde die Saison auf Rang 5 beendet, was die erneute Europa-League-Qualifikation bedeutete. Im Schweizer Cup 2016/17 schied man im Halbfinal beim FC Sion nach einem 0:0 nach 120 Minuten im Penaltyschiessen aus.

In der Saison 2017/18 mit nur 2 Siegen nach 13 Runden fand der sich der FC Luzern am Tabellenende wieder. In der Europa-League-Qualifikation gegen NK Osijek schied man mit dem Gesamtergebnis von 2:3 leider aus. Im Schweizer Cup 2017/18 schied der FC Luzern im Viertelfinal beim FC Basel nach einem 1:2 aus. Die Vorrunde und 3 weiteren Siegen beendete der FC Luzern auf Rang 9. Am 5. Januar 2018 gab der Verein die Entlassung von Cheftrainer Markus Babbel nach über 3 Jahren im Amt wegen interner Differenzen bekannt. Auch sein Assistent Patrick Rahmen verließ den Verein.[19] Am 9. Januar stellte man mit dem ehemaligen Spieler Gerardo Seoane Babbels Nachfolger vor.[20] Nach einer spektakulären Aufholjagd in der Rückrunde mit 10 Siegen und 34 Punkten beendete der FC Luzern die Saison auf Rang 3, was die Egalisierung des viertbesten Resultats in der Vereinsgeschichte und die erneute Europa-League-Qualifikation bedeutete. Zudem trat der CEO Marcel Kälin am 28. März 2018 von seinem Amt zurück.[21]

Zur Saison 2018/19 übernahm René Weiler das Amt des Cheftrainers, nachdem Gerardo Seoane überraschend nach nur einer halben Saison als Super League-Trainer in der Sommerpause vom BSC Young Boys abgeworben wurde.[22][23] In der Europa-League-Qualifikation gegen Olympiakos Piräus schied man mit dem Gesamtergebnis von 1:7 chancenlos aus. Die Vorrunde schloss der FCL mit Rang 5 und der Viertelfinalqualifikation im Schweizer Cup ab. Am 17. Februar 2019 wurde René Weiler nach Differenzen in der sportlichen Entwicklung entlassen.[24] Am 21. Februar wurde Thomas Häberli als neuer Cheftrainer vorgestellt.[25] Mit Häberli erreichte der FC Luzern im Schweizer Cup 2018/19 den Halbfinal gegen den FC Thun, wo man leider zuhause mit 0:1 unterlag. Die Meisterschaft wurde auf dem 5. Rang beendet, was die vierte Europa-League-Qualifikation in Serie bedeutete.

StadienBearbeiten

Stadion Allmend (1934–2009)Bearbeiten

Der FC Luzern bestritt seine Heimspiele im Stadion Allmend. Erstellt wurden die Sportanlage Allmend im Jahre 1934, bestehend aus mehreren Fussballfeldern und einem Hauptfeld mit einer kleinen Holztribüne. In den folgenden Jahren wurden Sportanlagen immer wieder verändert und ergänzt. So wurde beispielsweise 1957 die Tribüne auf 2500 Sitzplätze ausgebaut. Ein grösserer Umbau erfolgte in den Jahren 1981 bis 1983 mit dem Um- und Neubau der Haupttribüne sowie des Neubaus der gedeckten Mitteltribüne (war die Stehrampe der FCL-Fans). Die letzte bauliche Erweiterung erfolgte im Jahr 1995 mit dem Bau der «LUMAG-Tribüne» (Nord-Tribüne, gedeckte Sitzplätze).

Insbesondere in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren galt die Allmend unter gegnerischen Teams als «uneinnehmbare Festung». Das Publikum trieb die Mannschaft zu Siegen und zum Meistertitel 1989. Über die Fans des FC Luzern wurde international berichtet. Der Zuschauer-Stadionrekord liegt bei 26'100 aus dem Jahre 1993 (Spiel in der Auf-/Abstiegsrunde gegen FC Basel (4:1)). Das theoretische Fassungsvermögen auf der Allmend lag bei etwa 25'000 Zuschauern. Vom Verband wurden aber nur noch 13'000 Zuschauer zugelassen.

Swissporarena (Seit 2011)Bearbeiten

Projekt «Sportarena Allmend Luzern»Bearbeiten

Ab 2007 konnte das Stadion Allmend die Mindestanforderungen der Swiss Football League nicht mehr erfüllen. Seit Herbst 2005 führten die Stadt Luzern und private Investoren Gespräche über einen Neubau des Stadions Allmend. Nachdem eine Direktvergabe eines Stadionneubaues mit Mantelnutzung politisch auf grossen Widerstand stiess, entschied sich das Parlament der Stadt Luzern im September 2006 für die Ausschreibung eines Investorenwettbewerbes. Insgesamt wurden darauf fünf Wettbewerbsbeiträge eingereicht, wobei die Jury im Mai 2007 empfahl, mit den drei erstrangierten Projekten Nachverhandlungen aufzunehmen. Im September 2007 entschied der Stadtrat (Exekutive), das ursprünglich bereits erstplatzierte Projekt «KOI» der Luzerner Architekten Daniele Marques und Iwan Bühler weiterzuverfolgen, wobei sich die beiden anderen Projekte formell bereits zurückgezogen haben.

Neben dem eigentlichen Fussballstadion mit ca. 17'000 Sitzplätzen ist auch der Bau eines Sportgebäudes mit Turnhalle, Hallenbad und Fitnesscenter vorgesehen. Die Projektentwicklung wird durch die Halter Unternehmungen geführt.[26] Zwecks Querfinanzierung des Stadions (im Sinne eines Baurechtzinses) sieht das Projekt aber auch die Erstellung von zwei Wohn-Hochhäuser (ca. 88 und 77 Meter) vor. Da für dieses Projekt eine Zonenplanänderung erforderlich wurde, mussten die Stimmberechtigten über die Zonenplanänderung zusammen mit dem Projektierungskredit an der Urne abstimmen. Insbesondere die Erstellung der beiden Wohnhäuser stiess dabei bei Politik und Bevölkerung auf grossen Widerstand. Mit einer Mehrheit von ca. 54 % entschied sich die Stimmbevölkerung der Stadt Luzern am 24. Februar 2008 für die Zonenplanänderung und somit für die Weiterbearbeitung des Projekts «KOI» aus.

Am 30. November 2008 konnte die Stimmbevölkerung an einer weiteren Volksabstimmung über die Zustimmung zu den Baurechtsverträgen (für Stadion, Sportgebäude und Wohnhäuser) sowie über die von der öffentlichen Hand zu bezahlenden Beiträge (für Stadion, Hallenbad, Zufahrten/Vorzone) abstimmen. Nach einem hart geführten Abstimmungskampf zwischen Befürworter und Gegner entschied eine Mehrheit von 55,1 % Ja-Stimmen, das Projekt zu realisieren. Wegen inzwischen erledigten Einsprachen zum Gestaltungsplan und zur Baubewilligung verzögerte sich der Baubeginn mindestens um ein halbes Jahr bis im Sommer 2009.

Im August 2009 begannen die Abrissarbeiten und im März 2010 der Bau der neuen Swissporarena sowie der beiden (lange umstrittenen) Hochhäuser und der Sporthalle. Bis Mitte 2011 spielte der FCL im Stadion Gersag in Emmenbrücke, wo das bestehende Kleinstadion provisorisch auf ein Fassungsvermögen von 8000 Zuschauer erweitert wurde.

Die im Dezember 2009 durch den Präsidenten Walter Stierli verkündete Entscheidung, im neuen Stadion aus betriebswirtschaftlichen Gründen einen Kunstrasen der neusten Generation zu verlegen, wurde etwa ein Jahr später aufgrund der Einsicht, dass Naturrasen wegen der primären Nutzung als Fussballstadion geeigneter ist, revidiert.

FCL.RADIOBearbeiten

Das Blindenradio FC Luzern war ein Projekt des FC Luzern in Zusammenarbeit mit der Blindenorganisation Luzern, um blinden und schwer sehbehinderten Menschen das jeweilige Sportereignis zu vermitteln. Das Blindenradio sendete immer live bei Heimspielen und war rund ums Stadion auf 92,4 MHz empfangbar.

Ab dem 21. Februar 2016 mit dem Heimspiel gegen den FC St. Gallen startete neu das FCL.Radio. Es werden alle Wettbewerbsspiele des FC Luzern live über die volle Spieldauer über diesen Kanal ausgestrahlt. Das FCL.Radio sendet ausschliesslich digital.[27]

OrganisationBearbeiten

PräsidentenBearbeiten

Trainer seit 1901Bearbeiten

Von Bis Präsidenten[28]
1901 1903 Walter Adam
1903 1904 Alfred Möri
1904 1905 Guido Gisler
1905 1906 Alfred Möri
1905 1906 Alois Räber
1906 1907 Adolf Coulin
1907 1908 Walter Schmid
1907 1908 Josef Imgrüth
1908 1910 Gottlieb Leutwyler
1910 1911 Ernst Blaser
1911 1912 Rudolf Stauber
1911 1912 Gottlieb Leutwyler
1912 1914 Godi Vogt
1913 1915 Josef Winiger
1915 1916 Hans Döbeli
1916 1917 Emil Kaller
1916 1917 Godi Vogt
1917 1918 Emil Modespacher
1918 1919 Walter Lehmann
1919 1920 Rudolf Stauber
1920 1921 Godi Vogt
1921 1923 Emil Modespacher
1923 1924 Albrik Lüthy
Von Bis Präsidenten[28]
1924 1925 Hugo Sproll
1925 1926 Anton Zimmermann
1926 1927 Josef Schuler
1927 1930 Emil Meister
1931 1932 Emil Schmid
1932 1934 Theodor Mugglin
1934 1943 Otto Bucher
1943 1945 Josef Kaufmann
1945 1949 Franz Wangler
1949 1954 Josef Notz
1954 1958 Werner Ludin
1958 1963 Klaus Honauer
1963 1969 Erwin Müller
1969 1975 Edy Renggli
1975 1998 Romano Simioni
1998 2001 Albert Koller
2001 2002 Jules Häfliger
2002 2005 Pedro Pfister
2005 2012 Walter Stierli
2012 2013 Mike Hauser
2013 2016 Rudolf Stäger
2016 Philipp Studhalter

SportchefsBearbeiten

Name Amtszeit
Heinz Hermann 2012–2013
Alexander Frei 2013–2015
Rolf Fringer 2015–2016
Rémo Meyer 2017–

Trainer seit 1921Bearbeiten

Von Bis Trainer[29]
1921 1924 Dionys Schönecker
1927 1929 Franz Konya
1929 Otto Hamacek
1929 Albert Halter, Albert Mühleisen
1930 1931 Dragan Nemes
1931 1933 Horace Williams
1933 1934 Josef Gerspach
1934 1935 Carlos Heinlein
1935 1937 Adolf Vögeli
1937 1938 Josef Uridil
1938 Robert Lang
1938 1939 Erwin Moser
1939 Wilhelm Szigmond
1942 1945 Josef Winkler
1945 1946 Gerhard Walter
1946 1949 Werner Schaer
1949 1951 Fritz Hack
1951 1955 Hermann Stennull
1955 1961 Rudi Gutendorf
1961 1962 Josef Brun, Josef Weber
1962 1964 Franz Linken
Von Bis Trainer[29]
1964 1969 Ernst Wechselberger
1969 1970 Juan Schwanner
1970 1971 Werner Schley, Josef Brun
1971 Robert Meyer
1971 Egon Milder, Josef Vogel
1971 Josef Brun
1971 1974 Albert Sing
1974 1975 Illjas Pasic
1975 Paul Wolfisberg, Josef Vogel
1975 1976 Otto Luttrop
1976 René Hüssy
1976 1978 Albert Sing
1978 1982 Paul Wolfisberg, Josef Vogel
1982 1983 Milan Nikolic
1983 1985 Bruno Rahmen
1985 1992 Friedel Rausch
07/1992 12/1993 Bertalan Bicskei
12/1993 Paul Wolfisberg, Timo Konietzka
01/1994 06/1994 Timo Konietzka
07/1994 02/1997 Jean-Paul Brigger
03/1997 10/1997 Kudi Müller
Von Bis Trainer[29]
11/1997 09/1998 Martin Müller
09/1998 11/1998 Egon Coordes
11/1998 12/1998 André "Bigi" Meyer
01/1999 06/2001 Andy Egli
07/2001 08/2001 Ryszard Komornicki
08/2001 06/2002 Raimondo Ponte
06/2002 06/2003 Hans-Peter Zaugg
07/2003 10/2003 Urs Schönenberger
11/2003 06/2006 René van Eck
07/2006 07/2008 Ciriaco Sforza
08/2008 10/2008 Roberto Morinini
11/2008 05/2011 Rolf Fringer
05/2011 06/2011 Christian Brand
07/2011 08/2012 Murat Yakin
08/2012 04/2013 Ryszard Komornicki
04/2013 10/2014 Carlos Bernegger
10/2014 01/2018 Markus Babbel
01/2018 05/2018 Gerardo Seoane
06/2018 02/2019 René Weiler
02/2019 Thomas Häberli

ErfolgeBearbeiten

NationalBearbeiten

Ewige TabelleBearbeiten

Der FC Luzern liegt derzeit auf dem 9. Rang der ewigen Tabelle der Super League.

InternationalBearbeiten

Der grösste Erfolg der Vereinsgeschichte ist der Gewinn der Meisterschaft im Jahr 1989 unter dem deutschen Trainer Friedel Rausch. Des Weiteren stand der Verein sechsmal im Cupfinal, wobei er den Titel zweimal gewinnen konnte: 1960 gegen Grenchen 1:0 und 1992 gegen Lugano 3:1 n. V. Zuletzt verlor er allerdings viermal in Folge das Endspiel: 1997 gegen Sion 3:3 n. V. 4:5 n. E., 2005 als Zweitligist gegen den FC Zürich 1:3 und zweimal gegen Basel 0:1 (2007) und 1:1 n. V. 2:4 n. E. (2012). Die Vizemeisterschaft und das Erreichen des Cupfinals 2012 sowie die die Teilnahmen an der Uefa Europa League 2010, 2012, 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 sind die jüngsten Erfolge der Vereinsgeschichte.

Der höchste Sieg in einem Pflichtspiel gelang dem FC Luzern am 18. August 2013 im Cup mit einem 11:0 gegen den FC Murten. Der zweithöchste gelang am 14. September 1984 im Cup mit einem 10:0 gegen den FC Bellach. Der höchste Heimsieg im neuen Stadion gelang am 30. April 2015 mit einem 6:2 gegen den FC St. Gallen, nachdem der Rekord bereits am 22. Februar mit einem 4:0 gegen den FC Aarau gebrochen wurde.

Teilnahmen an internationalen WettbewerbenBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
1960/61 Europapokal der Pokalsieger Viertelfinal Italien  AC Florenz 2:9 0:3 (H) 2:6 (A)
1986/87 UEFA-Pokal 1. Runde Sowjetunion  Spartak Moskau 0:1 0:0 (A) 0:1 (H)
1989/90 Europapokal der Landesmeister 1. Runde Niederlande  PSV Eindhoven 0:5 0:3 (A) 0:2 (H)
1990/91 UEFA-Pokal 1. Runde Ungarn  MTK Budapest FC 3:2 1:1 (A) 2:1 (H)
2. Runde Osterreich  FC Admira/Wacker 1:2 0:1 (H) 1:1 (A)
1992/93 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Bulgarien  Lewski Sofia (a)2:2(a) 1:2 (A) 1:0 (H)
2. Runde Niederlande  Feyenoord Rotterdam 2:4 1:0 (H) 1:4 (A)
1997/98 Europapokal der Pokalsieger 1. Runde Tschechien  Slavia Prag 2:6 2:4 (A) 0:2 (H)
2010/11 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Niederlande  FC Utrecht 1:4 0:1 (A) 1:3 (H)1
2012/13 UEFA Europa League Play-offs Belgien  KRC Genk 2:3 2:1 (H) 0:2 (A)
2014/15 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Schottland  FC St. Johnstone 2:2
(4:5 i. E.)
1:1 (H) 1:1 (A)
2016/17 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Italien  US Sassuolo Calcio 1:4 1:1 (H) 0:3 (A)
2017/18 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Kroatien  NK Osijek 2:3 0:2 (A) 2:1 (H)
2018/19 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Griechenland  Olympiakos Piräus 1:7 0:4 (A) 1:3 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

1 Heimspiel im Stadion Letzigrund in Zürich

GesamtbilanzBearbeiten

Wettbewerb Spiele S U N T+ T-
Europacup der Landesmeister 2 0 0 2 0 5
Europacup der Cupsieger 8 2 0 6 8 21
UEFA-Cup / Europa League 18 3 6 9 13 28
Gesamt 28 5 6 17 21 54

Stand: 16. August 2018

Die 1. MannschaftBearbeiten

Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

Stand: 31. August 2018

Nummer Spieler Nationalität Geburtsdatum Im Verein seit Letzter Verein

Torhüter

1 David Zibung Schweizer  10. Januar 1984 1999 Eigener Nachwuchs
21 Mirko Salvi Schweizer  14. Februar 1994 2018 Grasshopper Club Zürich (Leihe)
22 Loïc Jacot Schweizer  7. Oktober 1999 2018 Neuchâtel Xamax FCS (Leihe)

Verteidigung

2 Otar Kakabadze Georgier  27. Juni 1995 2018 Gimnàstic de Tarragona
3 Lazar Cirkovic Serbe  22. August 1992 2018 FK Partizan Belgrad
4 Stefan Knežević Schweizer  30. Oktober 1996 2015 Eigener Nachwuchs
5 Lucas Brasilianer  22. Juli 1992 2017 FC Le Mont-sur-Lausanne
7 Claudio Lustenberger (C)  Schweizer  6. Januar 1987 2006 SC Kriens
15 Marvin Schulz Deutscher  15. Januar 1995 2017 Borussia Mönchengladbach
17 Simon Grether Schweizer  20. Mai 1992 2016 FC Wohlen
25 Yannick Schmid Schweizer  11. Mai 1995 2017 FC Wohlen
27 Christian Schwegler Schweizer  6. Juni 1984 2017 FC Red Bull Salzburg
34 Silvan Sidler Schweizer  7. Juli 1998 2012 Eigener Nachwuchs
36 Dren Feka Kosovare  Deutscher  9. Juni 1997 2017 Hamburger SV II

Mittelfeld

8 Olivier Custodio Schweizer  10. Februar 1995 2017 FC Lausanne-Sport
11 Pascal Schürpf Schweizer  15. Juli 1989 2017 FC Vaduz
13 Tsiy William Ndenge Deutscher  13. Juni 1997 2018 Borussia Mönchengladbach
19 Christian Schneuwly Schweizer  7. Februar 1988 2016 FC Zürich
23 Stefan Wolf Schweizer  20. Oktober 1998 2015 Eigener Nachwuchs
35 Filip Ugrinic Schweizer Serbe  5. Januar 1999 2010 Eigener Nachwuchs
42 Idriz Voca Schweizer  15. Mai 1997 2008 Eigener Nachwuchs
68 Francisco Rodríguez Schweizer  14. September 1995 2016 VfL Wolfsburg

Stürmer

9 Tomi Juric Australier  Kroate  22. Juli 1991 2016 Roda JC Kerkrade
10 Blessing Eleke Nigerianer  5. März 1996 2018 MS Aschdod
20 Shkelqim Demhasaj Schweizer  19. April 1996 2017 FC Schaffhausen
24 Ruben Vargas Schweizer  5. August 1998 2015 Eigener Nachwuchs

Ausgeliehene SpielerBearbeiten

Name Nat. Geboren am Im Verein seit Letzter Verein Aktueller Verein
Dario Ulrich Schweizer  12. März 1998 2010 Nachwuchs SC Kriens
Simon Enzler Schweizer  16. Oktober 1997 2012 Nachwuchs SC Kriens
Marco Rüedi Schweizer  4. November 1997 - Nachwuchs SC Kriens
Remo Arnold Schweizer  17. Januar 1997 2009 Nachwuchs FC Winterthur
Daniel Follonier Schweizer  18. Januar 1994 2017 FC Sion Servette FC
Walerian Gwilia Georgier  24. Mai 1994 2018 BATE Baryssau Górnik Zabrze
Stand: 15. Februar 2019

Transfers der Saison 2018/19Bearbeiten

Zugänge Abgänge
Sommer 2018
Stand: 14. September 2018
1 nach Leihe definitive Übernahme
2 ausgeliehen
3 war ausgeliehen

BetreuerstabBearbeiten

Name Nat. Funktion
Thomas Häberli Schweizer  Cheftrainer
Thomas Binggeli Schweizer  Assistenztrainer
Manuel Klökler Deutscher  Assistenztrainer
Lorenzo Bucchi Italiener  Torhütertrainer
Christian Schmidt Franzose  Konditionstrainer
Stand: 22. Februar 2019

Bekannte SpielerBearbeiten

Name Nat. Zeitraum Position
Ralf Neuhaus Deutscher  1914–1928 Abwehr
Kudi Müller Schweizer  1968–1971 Sturm
Peter Risi Schweizer  1979–1984 Sturm
Ottmar Hitzfeld Deutscher  1980–1983 Sturm
David Fairclough Engländer  1983–1985 Sturm
Herbert Baumann Schweizer  1984–1998 Abwehr
Sigurður Grétarsson Isländer  1985–1990 Sturm
Roger Wehrli Schweizer  1985–1990 Mittelfeld
Jürgen Mohr Deutscher  1986–1989 Mittelfeld
Adrian Knup Schweizer  1989–1992 Sturm
Semir Tuce Bosnier  1989–1995 Sturm
Stefan Wolf Schweizer  1990–1997 Abwehr
René van Eck Niederländer  1990–1998 Abwehr
Gábor Gerstenmájer Rumäne  1993–1995 Mittelfeld
Petar Aleksandrov Bulgare  1995–1998 Sturm
Martin Fink Schweizer  1995–1998 Sturm
Agent Sawu Simbabwer  1995–1998 Sturm
Ludwig Kögl Deutscher  1996–1999 Mittelfeld
Name Nat. Zeitraum Position
Rémo Meyer Schweizer  1997–2000 Mittelfeld
Alex Frei Schweizer  1999–2000 Sturm
Kubilay Türkyılmaz Schweizer  Türke  1999/2001 Sturm
Christoph Spycher Schweizer  1999–2001 Mittelfeld
Blaise Nkufo Schweizer  2000 Sturm
Marco Branca Italiener  2000–2001 Sturm
Christophe Ohrel Schweizer  2000–2001 Mittelfeld
Nestor Subiat Schweizer  Argentinier  2001 Sturm
Ike Shorunmu Nigerianer  2002 Tor
Pirmin Schwegler Schweizer  2003–2005 Mittelfeld
Ratinho Brasilianer  2004–2006 Mittelfeld
Jean-Michel Tchouga Kameruner  2004–2009 Sturm
Fabian Lustenberger Schweizer  2005–2007 Mittelfeld
Mauro Lustrinelli Schweizer  2007–2008 Sturm
Davide Chiumiento Schweizer  Italiener  2007–2010 Mittelfeld
Hakan Yakin Schweizer  Türke  2009–2011 Mittelfeld
Cristian Ianu Rumäne  2009–2012 Sturm
Dimitar Rangelov Bulgare  2012–2014 Sturm
Name Nat. Zeitraum Position
Alain Wiss Schweizer  2002–2015 Mittelfeld
Oliver Bozanic Australier  Kroate  2013–2015 Mittelfeld
Dario Lezcano Paraguayer  2012–2016 Sturm
Remo Freuler Schweizer  2014–2016 Mittelfeld
Ricardo Costa Portugiese  2016–2017 Abwehr

Weitere Spieler sind in der Kategorie:Fußballspieler (FC Luzern) zu finden.

Bekannte TrainerBearbeiten

Nachwuchsabteilung / JuniorenförderungBearbeiten

Der FC Luzern hat eine grosse Juniorenabteilung. Die Luzerner besitzen eine U11, U12, 2xU13 (1 Team unter dem Namen FCL Schwyz-Uri), 2xU14 (1 Team unter dem Namen FCL Schwyz-Uri), U15, U16, U17, U18 und U21-Mannschaft. Wobei die U17 und U18 Teams in Partnerschaft mit dem SC Kriens betrieben werden (Stand: Saison 2017/18). Der FC Luzern führt zweimal jährlich das FCL-Camp durch wo sich Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren anmelden können.[30] Ausserdem führt der FC Luzern jährlich das Internationale Pfingstmasters-Turnier auf Stufe U10, U11, U12 und U13 durch.[31] Das beste Schweizer Team auf Stufe U12 vertritt danach die Schweiz am Weltturnier Danone Nation Cup.

Im November 2014 wurde die Pilatus-Academie eröffnet wo hauptsächlich Fussballtalente des FC Luzern ausgebildet werden.[32]

Die zweite Mannschaft (U-21) spielt in der 1. Liga (vierthöchste Spielklasse).

Der jüngste und wahrscheinlich grösste Erfolg in der Geschichte der Nachwuchsabteilung des FC Luzern ist der Sieg 2015 am Blue Stars/FIFA Youth Cup.[33]

Bekannte bei der Nachwuchsabteilung des FC Luzern ausgebildete Spieler sind u. a. die Schweizer Nationalspieler Stephan Lichtsteiner, Pirmin Schwegler, Fabian Lustenberger, Haris Seferovic und Alain Wiss.

Weitere VereinssektionenBearbeiten

FrauenfussballBearbeiten

Ursprünglich bildeten die FC Luzern Frauen die Frauenfussballabteilung des FC Sursee. Sie wurden am 1. Juli 2004 aus dem Verein herausgelöst und unter dem Namen SC LUwin.ch als eigenständiger Verein gegründet, womit sie der erste reine Frauenfussballclub der Schweiz sind. Mit dem Ziel der verbesserten Förderung des Frauenfussballs in der Zentralschweiz wurden sie 2011 dem FCL als Sektion angegliedert. Mit derselben Absicht wurde am 1. Juli 2014 die Frauenfussballabteilung des SC Kriens eingegliedert, wodurch die FCL Frauen unter diesem Namen erstmals in der höchsten Spielklasse vertreten sind. Dank fünf Meistertiteln (2002 bis 2006) und vier Cupsiegen (2002, 2004 bis 2006) zählt die Frauenmannschaft zu den erfolgreichsten des Schweizer Frauenfussballs. Zudem lancierten berühmte Spielerinnen wie Lara Dickenmann oder Ramona Bachmann beim Verein ihre internationalen Karrieren.

VolleyballBearbeiten

FC Luzern Volleyball wurde 1946 gegründet und ist somit einer der ältesten Volleyballvereine der Schweiz. Er besteht heute aus einem Herren- und mehreren Damenteams. Der grösste Erfolg ist der Gewinn des Meistertitels 1959, dem ersten der im Schweizer Frauenvolleyball überhaupt verliehen wurde. Dennoch ist man nach dem Concordia BTV Luzern und dem VBC Luzern nur der dritterfolgreichste Verein der Stadt.

Stand Juni 2015 stellte der FC Luzern sowohl ein NLA- als auch ein NLB-Team. Diese Teams wurden jedoch aufgrund einer Neuorientierung im Luzerner Volleyball nach der Gründung des neuen Verein Volley Luzern im Sommer 2017 zurückgezogen.

BocciaBearbeiten

Die Boccia-Sektion FC Luzern wurde 1931 gegründet.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivlink (Memento des Originals vom 11. September 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.stadtluzern.ch
  2. http://fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=89929
  3. http://fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=89932
  4. http://fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=89934
  5. a b http://fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=89935
  6. http://fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=89936
  7. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1617
  8. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1646
  9. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1399
  10. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1735
  11. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1764
  12. http://www.fcl.ch/dynasite.cfm?dsmid=78931&action=viewdet&ID=1971
  13. Der FC Luzern kündigt Rolf Fringer fcl.ch 7. Januar 2016
  14. Der FC Luzern stellt Roland Vrabec per sofort frei fcl.ch 22. Februar 2016
  15. Reorganisation beim FC Luzern fcl.ch 24. Mai 2016
  16. Die rund 1000 mitgereisten Luzerner Fans in ihrem Sektor (Memento des Originals vom 12. August 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.luzernerzeitung.ch luzernerzeitung.ch 4. August 2016
  17. Marcel Kälin ist neuer CEO beim FC Luzern luzernerzeitung.ch 6. September 2016
  18. Luzern und Thun sind die schweizerischsten Teams blick.ch 19. April 2017
  19. FC Luzern trennt sich von Babbel. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 5. Januar 2018.
  20. Wo der neue FC-Luzern-Coach Seoane den Hebel ansetzen will. In: nzz.ch. Neue Zürcher Zeitung, abgerufen am 9. Januar 2018.
  21. Marcel Kälin per sofort nicht mehr CEO radiopilatus.ch 28. März 2018
  22. René Weiler wird Cheftrainer beim FC Luzern fcl.ch 21. Juni 2018
  23. Seoane wechselt zum BSC Young Boys fcl.ch 1. Juni 2018
  24. DER FC LUZERN STELLT RENÉ WEILER PER SOFORT FREI fcl.ch 17. Februar 2019
  25. THOMAS HÄBERLI WIRD NEUER CHEFTRAINER DES FC LUZERN fcl.ch 21. Februar 2019
  26. Halter Unternehmungen, Entwicklungsprojekt Sportarena Luzern (Memento des Originals vom 2. August 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.halter-unternehmungen.ch
  27. Sendestart FCL.RADIO fcl.ch 19. Februar 2016
  28. a b FC Luzern
  29. a b c FC Luzern
  30. FC Luzern Nachwuchsportal
  31. Luzerner Pfingstmasters
  32. Pilatus Academie
  33. Luzerner Premiere – 1:0 gegen den FC Zürich (Memento des Originals vom 1. Oktober 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.youthcup.ch