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U-19-Fußball-Europameisterschaft 2016
UEFA Under 19 Championship 2016
UEFA U-19 European Championship.svg
Anzahl Nationen (von 54 Bewerbern)
Europameister FrankreichFrankreich Frankreich (7. Titel)
Austragungsort DeutschlandDeutschland Deutschland
Eröffnungsspiel 11. Juli 2016
Endspiel 24. Juli 2016
Spiele 16
Tore 55 (⌀: 3,44 pro Spiel)
Zuschauer 165.529 (⌀: 10.346 pro Spiel)
Torschützenkönig FrankreichFrankreich Jean-Kévin Augustin (6)
Gelbe Karte Gelbe Karten 64 (⌀: 4 pro Spiel)
Gelb-Rote Karte Gelb-Rote Karten (⌀: 0,06 pro Spiel)
Teilnehmer der U-19-Europameisterschaft 2016 in Baden-Württemberg
  • Europameister
  • Sieger WM-Play-off
  • Finale
  • WM-Play-off
  • Halbfinale
  • Gruppenphase
  • Die Endrunde der 32. U-19-Europameisterschaft fand vom 11. bis 24. Juli 2016 in Deutschland statt. Insgesamt nahmen acht Mannschaften daran teil. Es wurde in zehn verschiedenen Stadien in neun Städten Baden-Württembergs gespielt. Die besten fünf Mannschaften qualifizierten sich als europäische Vertreter für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea.

    Titelverteidiger Spanien konnte sich nicht für die Endrunde der U-19-Europameisterschaft qualifizieren.

    Inhaltsverzeichnis

    VergabeBearbeiten

    Das Exekutivkomitee des europäischen Verbandes der UEFA hat dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) den Zuschlag für die Ausrichtung der U-19-Europameisterschaft 2016 gegeben.[1] Die Entscheidung wurde am 20. März 2012 in Istanbul bekannt gegeben. In Deutschland waren in den vergangenen Jahren bereits die Europameisterschaften der U-21 (2004) und U-17 (2009) und die U-20-WM (2010) der Juniorinnen ausgespielt worden. Der DFB erteilte am 21. März 2014 den Landesverbänden Baden und Württemberg den Zuschlag für die Durchführung.[2]

    QualifikationBearbeiten

    Die Qualifikation zu dem Turnier fand in zwei Stufen statt. Auf die erste Qualifikationsrunde folgte eine zweite Runde, Eliterunde genannt. Deutschland war als Gastgeber direkt qualifiziert.

    Erste RundeBearbeiten

    Die Auslosung der ersten Runde erfolgte am 3. Dezember 2014 in Nyon. Spanien erhielt vorab ein Freilos für die Eliterunde. Die übrigen 52 Teilnehmer wurden auf 13 Gruppen à vier Mannschaften aufgeteilt. Die Gruppenersten und -zweiten sowie der beste Gruppendritte, für dessen Ermittlung nur die Spiele gegen die beiden Gruppenersten zählten, erreichten die Eliterunde im Frühjahr 2015.

    EliterundeBearbeiten

    Die sieben Gruppensieger der Eliterunde qualifizierten sich für die Endrunde. Die Auslosung für diese fand am 3. Dezember 2015 statt. Die Einteilung in die Lostöpfe erfolgte am 21. November 2015.[3]

    Die Schweiz spielte in Gruppe 2 vom 25. bis 30. März 2016 in Italien noch gegen Israel und die Türkei, Österreich war Gastgeber von Gruppe 3 und spielte vom 24. bis 29. März gegen Tschechien, Rumänien und die Slowakei.[4] Österreich qualifizierte sich als Gruppensieger für die Endrunde, während die Schweiz gegen Italien ausschied.

    TeilnehmerBearbeiten

    Gastgeber Deutschland war automatisch für die Endrunde gesetzt. Somit gab es sieben weitere Plätze, die an die sieben Gruppensieger der Eliterunde vergeben wurden.

    Die offizielle Auslosung für die Endrunde der U-19-Euro 2016 fand am 12. April 2016 in Stuttgart statt.

    Kader aus dem deutschsprachigen RaumBearbeiten

    DFB-AuswahlBearbeiten

    Trainer: Guido Streichsbier (* 21. Oktober 1969)

    Position Name Verein Geburts-
    datum
             
    Torhüter Florian Müller 1. FSV Mainz 05 13. Nov. 1997 2 0 0 0 0
    Torhüter Dominik Reimann Borussia Dortmund 18. Juni 1997 2 0 0 0 0
    Abwehr Lukas Boeder Bayer 04 Leverkusen 18. Apr. 1997 2 0 0 0 0
    Abwehr Gino Fechner RB Leipzig 05. Sep. 1997 3 0 1 0 0
    Abwehr Benedikt Gimber (C)  SV Sandhausen 19. Feb. 1997 4 0 0 0 0
    Abwehr Gökhan Gül VfL Bochum 17. Juli 1998 3 1 1 0 0
    Abwehr Jannes Horn VfL Wolfsburg 06. Feb. 1997 2 0 2 0 0
    Abwehr Maximilian Mittelstädt Hertha BSC 18. Mär. 1997 3 0 2 0 0
    Abwehr Phil Neumann FC Schalke 04 08. Juli 1997 4 1 0 0 0
    Mittelfeld Max Besuschkow VfB Stuttgart 31. Mai 1997 3 0 1 0 0
    Mittelfeld Amara Condé VfL Wolfsburg 06. Jan. 1997 2 0 0 0 0
    Mittelfeld Benjamin Henrichs Bayer 04 Leverkusen 23. Feb. 1997 4 0 0 0 0
    Mittelfeld Marvin Mehlem Karlsruher SC 11. Sep. 1997 3 1 0 0 0
    Mittelfeld Fabian Reese FC Schalke 04 29. Nov. 1997 3 0 0 0 0
    Mittelfeld Suat Serdar 1. FSV Mainz 05 11. Apr. 1997 4 1 1 0 0
    Angriff Philipp Ochs TSG 1899 Hoffenheim 17. Apr. 1997 4 4 1 0 0
    Angriff Janni Serra Borussia Dortmund 13. Mär. 1998 4 0 0 0 0
    Angriff Cedric Teuchert 1. FC Nürnberg 14. Jan. 1997 4 1 0 0 0

    ÖFB-AuswahlBearbeiten

    Trainer: Rupert Marko (* 24. November 1963)

    Position Name Verein Geburts-
    datum
             
    Torhüter Paul Gartler SK Rapid Wien 10. Mär. 1997 3 0 0 0 0
    Torhüter Tobias Schützenauer SK Sturm Graz 19. Mai 1997 0 0 0 0 0
    Abwehr Sandro Ingolitsch FC Liefering 18. Apr. 1997 0 0 0 0 0
    Abwehr Manuel Maranda FC Admira Wacker 09. Juli 1997 1 0 0 0 0
    Abwehr Stefan Perić Deutschland  VfB Stuttgart II 13. Feb. 1997 2 0 2 0 0
    Abwehr Stefan Posch Deutschland  TSG 1899 Hoffenheim 14. Mai 1997 3 0 0 0 0
    Abwehr Maximilian Wöber SK Rapid Wien 04. Feb. 1998 3 0 1 0 0
    Mittelfeld Albin Gashi SK Rapid Wien 25. Jan. 1997 2 0 0 0 0
    Mittelfeld Benjamin Kaufmann FC Liefering 14. Juni 1997 3 0 1 0 0
    Mittelfeld Marco Krainz (C)  SC Austria Lustenau 17. Mai 1997 3 0 1 0 0
    Mittelfeld Sandi Lovrić SK Sturm Graz 28. Mär. 1998 3 0 0 0 0
    Mittelfeld Philipp Malicsek SK Rapid Wien 03. Juni 1997 3 0 0 0 0
    Mittelfeld Xaver Schlager FC Red Bull Salzburg 28. Sep. 1997 3 1 1 0 0
    Mittelfeld Simon Pirkl FC Wacker Innsbruck 03. Apr. 1997 3 0 1 0 0
    Mittelfeld Wilhelm Vorsager FC Admira Wacker 29. Juni 1997 1 0 0 0 0
    Angriff Fabian Gmeiner Deutschland  VfB Stuttgart 27. Jan. 1997 3 0 0 0 0
    Angriff Patrick Hasenhüttl Deutschland  FC Ingolstadt 04 II 20. Mai 1997 2 0 0 0 0
    Angriff Arnel Jakupovic England  FC Middlesbrough 29. Mai 1998 3 1 0 0 0

    AustragungsorteBearbeiten

    Spielorte 2016 in Baden-Württemberg, Deutschland

    Die Europameisterschaft fand ausschließlich in Spielorten im Bundesland Baden-Württemberg statt. Das Eröffnungsspiel wurde am 11. Juli 2016 in der Mercedes-Benz Arena in Stuttgart gespielt, das Finale am 24. Juli in der Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim.[2] Die weiteren Spielorte für die Gruppe A mit der DFB-Auswahl waren das Gazi-Stadion auf der Waldau in Stuttgart, das Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen und die Arena in Großaspach. Die Gruppe B spielte in Heidenheim, Aalen und Ulm. Die Halbfinals fanden in Mannheim, das WM-Play-off-Spiel in Sandhausen statt.[5]

    Aalen Aspach Heidenheim Mannheim Reutlingen
    Scholz Arena
    Kapazität: 14.500
    Mechatronik Arena
    Kapazität: 10.000
    Voith-Arena
    Kapazität: 15.000
    Carl-Benz-Stadion
    Kapazität: 27.000
    Stadion an der Kreuzeiche
    Kapazität: 15.228
             
    2 Vorrundenspiele 2 Vorrundenspiele 2 Vorrundenspiele 2 Halbfinals 2 Vorrundenspiele
    Sinsheim Stuttgart Ulm Sandhausen
    Rhein-Neckar-Arena
    Kapazität: 30.150
    Mercedes-Benz Arena
    Kapazität: 60.449
    Gazi-Stadion auf der Waldau
    Kapazität: 11.490
    Donaustadion
    Kapazität: 19.500
    Hardtwaldstadion
    Kapazität: 15.300
             
    Finale Eröffnungsspiel 1 Vorrundenspiel 2 Vorrundenspiele WM-Play-off

    VorrundeBearbeiten

    ModusBearbeiten

    Die Vorrunde wurde in zwei Gruppen mit jeweils vier Mannschaften ausgetragen. Die zwei Gruppensieger und Zweitplatzierten qualifizierten sich für das Halbfinale, die beiden Drittplatzierten qualifizierten sich für das Play-Off-Spiel zur U-20-Weltmeisterschaft 2017.

    Wenn zwei oder mehr Mannschaften derselben Gruppe nach Abschluss der Gruppenspiele die gleiche Anzahl Punkte aufweisen, wird die Platzierung nach folgenden Kriterien in dieser Reihenfolge ermittelt:

    a. höhere Punktzahl aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
    b. bessere Tordifferenz aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
    c. größere Anzahl erzielter Tore aus den Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften;
    d. wenn nach der Anwendung der Kriterien a) bis c) immer noch mehrere Mannschaften denselben Platz belegen, werden die Kriterien a) bis c) erneut angewendet, jedoch ausschließlich auf die Direktbegegnungen der betreffenden Mannschaften, um deren definitive Platzierung zu bestimmen. Führt dieses Vorgehen keine Entscheidung herbei, werden die Kriterien e) bis h) angewendet;
    e. bessere Tordifferenz aus allen Gruppenspielen;
    f. größere Anzahl erzielter Tore aus allen Gruppenspielen;
    g. geringere Gesamtzahl an Strafpunkten auf der Grundlage der in allen Gruppenspielen erhaltenen gelben und roten Karten (rote Karte = 3 Punkte, gelbe Karte = 1 Punkt, Platzverweis nach zwei gelben Karten in einem Spiel = 3 Punkte);
    h. Losentscheid.

    Treffen zwei Mannschaften im letzten Gruppenspiel aufeinander, die dieselbe Anzahl Punkte sowie die gleiche Tordifferenz und gleiche Anzahl Tore aufweisen, und endet das betreffende Spiel unentschieden, wird die endgültige Platzierung der beiden Mannschaften durch Elfmeterschießen ermittelt, vorausgesetzt, dass keine andere Mannschaft derselben Gruppe nach Abschluss aller Gruppenspiele dieselbe Anzahl Punkte aufweist. Haben mehr als zwei Mannschaften dieselbe Anzahl Punkte, finden die oberen Kriterien Anwendung.

    Gruppe ABearbeiten

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. Portugal  Portugal  3  1  2  0 006:500  +1 05
     2. Italien  Italien  3  1  2  0 003:200  +1 05
     3. Deutschland  Deutschland  3  1  0  2 006:500  +1 03
     4. Osterreich  Österreich  3  0  2  1 002:500  −3 02
    11. Juli 2016, 12 Uhr in Stuttgart (Mercedes-Benz Arena)
    Deutschland Italien 0:1 (0:0)
    11. Juli 2016, 19 Uhr in Aspach (Mechatronik Arena)
    Portugal Österreich 1:1 (0:1)
    14. Juli 2016, 12 Uhr in Reutlingen (Stadion an der Kreuzeiche)
    Italien Österreich 1:1 (1:1)
    14. Juli 2016, 19:30 Uhr in Aspach (Mechatronik Arena)
    Deutschland Portugal 3:4 (1:1)
    17. Juli 2016, 19:30 Uhr in Reutlingen (Stadion an der Kreuzeiche)
    Österreich Deutschland 0:3 (0:0)
    17. Juli 2016, 19:30 Uhr in Stuttgart (Gazi-Stadion)
    Italien Portugal 1:1 (1:0)

    Gruppe BBearbeiten

    Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
     1. England  England  3  3  0  0 006:300  +3 09
     2. Frankreich  Frankreich  3  2  0  1 008:300  +5 06
     3. Niederlande  Niederlande  3  1  0  2 005:800  −3 03
     4. Kroatien  Kroatien  3  0  0  3 002:700  −5 00
     
    Der Mannschaftsbus Englands in Ulm
    12. Juli 2016, 12 Uhr in Ulm (Donaustadion)
    Kroatien Niederlande 1:3 (1:2)
    12. Juli 2016, 19:30 Uhr in Heidenheim (Voith-Arena)
    Frankreich England 1:2 (1:2)
    15. Juli 2016, 12 Uhr in Ulm (Donaustadion)
    Niederlande England 1:2 (1:1)
    15. Juli 2016, 19:30 Uhr in Aalen (Scholz Arena)
    Kroatien Frankreich 0:2 (0:1)
    18. Juli 2016, 12 Uhr in Heidenheim (Voith-Arena)
    England Kroatien 2:1 (2:0)
    18. Juli 2016, 12 Uhr in Aalen (Scholz Arena)
    Niederlande Frankreich 1:5 (1:2)

    FinalrundeBearbeiten

    Laut einem Beschluss des UEFA-Exekutivkomitees vom 2. Mai 2016 durfte bei diesem Turnier in einer Verlängerung jede Mannschaft eine vierte Einwechslung vornehmen.[6]

    Spiel um Platz 5Bearbeiten

    Neben den vier Halbfinalisten qualifizierte sich auch der Fünftplatzierte für die U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea.

    21. Juli 2016, 19 Uhr in Sandhausen
    Deutschland  Deutschland Niederlande  Niederlande 3:3 n. V. (2:2, 1:0), 5:4 i. E.

    HalbfinaleBearbeiten

    21. Juli 2016, 12 Uhr in Mannheim
    England  England Italien  Italien 1:2 (0:1)
    21. Juli 2016, 17 Uhr in Mannheim
    Portugal  Portugal Frankreich  Frankreich 1:3 (1:1)

    FinaleBearbeiten

    Frankreich Italien
    Frankreich 
    Finale
    24. Juli 2016, 20:30 Uhr (MESZ) in Sinsheim (Rhein-Neckar-Arena)
    Ergebnis: 4:0 (2:0)
    Zuschauer: 25.100
    Schiedsrichter: Əliyar Ağayev (Aserbaidschan  Aserbaidschan)
    Spielbericht
    Italien 


    Paul Bernardoni - Faitout Maouassa, Issa Diop, Jérôme Onguéné, Clément Michelin - Kylian Mbappé, Lucas Tousart (C) , Denis Poha (85. Marcus Thuram), Ludovic Blas (81. Jérémy Gelin) - Jean-Kévin Augustin, Amine Harit
    Trainer: Ludovic Batelli
    Alex Meret - Federico Dimarco, Mauro Coppolaro, Filippo Romagna (C) , Davide Vitturini - Alberto Picchi (46. Patrick Cutrone), Manuel Locatelli, Nicolò Barella, Paolo Ghiglione (78. Francesco Cassata)- Simone Minelli (56. Simone Edera), Andrea Favilli
    Trainer: Paolo Vanoli
      1:0 Jean-Kévin Augustin (5.)
      2:0 Ludovic Blas (19.)
      3:0 Lucas Tousart (82.)
      4:0 Issa Diop (90.+2')
      Diop (49.), Michelin (84.)   Barella (33.), Vitturini (41.), Locatelli (80.), Favilli (84.), Cassata (87.)

    Beste TorschützenBearbeiten

    Nachfolgend sind die besten Torschützen der Endrunde dieser Europameisterschaft aufgelistet.[7] Die Rangfolge entspricht den offiziellen Regeln der UEFA, nach denen zur Ermittlung des Torschützenkönigs bei gleicher Toranzahl die Zahl der Vorlagen und die Spielminuten ausschlaggebend sind.

    Rang Spieler Tore
    1 Frankreich  Jean-Kévin Augustin 6
    2 Frankreich  Kylian Mbappé 5
    3 Italien  Federico Dimarco 4
    Deutschland  Philipp Ochs 4
    5 Niederlande  Sam Lammers 3
    6 Frankreich  Ludovic Blas 2
    England  Dominic Solanke 2
    England  Isaiah Brown 2
    Niederlande  Abdelhak Nouri 2
    Portugal  Buta 2
    Niederlande  Steven Bergwijn 2
    12 Kroatien  Nikola Moro 1
    Portugal  Gonçalo Rodrigues 1
    Osterreich  Xaver Schlager 1
    Frankreich  Issa Diop 1
    Deutschland  Marvin Mehlem 1
    Niederlande  Dennis Van Der Heijden 1
    Portugal  Asumah Ankrah 1
    Portugal  Pedro Empis 1
    Portugal  Pedro Pacheco 1
    Deutschland  Suat Serdar 1
    Deutschland  Cedric Teuchert 1
    Kroatien  Josip Brekalo 1
    Portugal  Alexandre Silva 1
    Italien  Manuel Locatelli 1
    Osterreich  Arnel Jakupovic 1
    Deutschland  Gökhan Gül 1
    Deutschland  Phil Neumann 1
    Frankreich  Lucas Tousart 1

    Hinzu kommen die Eigentore des Franzosen Clément Michelin, des Kroaten Silvio Anočić und des Italieners Alberto Picchi. Alle drei Spieler trafen in ihrem jeweiligen Spiel gegen England (2× Gruppenphase, 1× Halbfinale) ins eigene Netz.

    Mannschaft des TurniersBearbeiten

    Torhüter Abwehr Mittelfeld Stürmer Bester Spieler

    Italien  Alex Meret
    Portugal  Pedro Silva

    England  Fikayo Tomori
    Frankreich  Issa Diop
    Frankreich  Christ-Emmanuel Maouassa
    Deutschland  Phil Neumann
    Italien  Filippo Romagna
    Portugal  Rúben Dias

    Osterreich  Xaver Schlager
    Frankreich  Amine Harit
    Frankreich  Lucas Tousart
    Niederlande  Abdelhak Nouri
    Portugal  Pedro Rodrigues

    Frankreich  Jean-Kévin Augustin
    Frankreich  Ludovic Blas
    Frankreich  Kylian Mbappé
    Niederlande  Sam Lammers
    Portugal  Aurélio Buta

    Frankreich  Jean-Kévin Augustin

    [8]

    SchiedsrichterBearbeiten

    Am 31. Mai 2016 nominierte die UEFA sechs Schiedsrichter aus sechs Ländern, die von acht Assistenten unterstützt werden.[9] Dabei gibt es keine festen Teams aus Schiedsrichtern und Assistenten. Zwei weitere Schiedsrichter, welche als 4. Offizielle zum Einsatz kommen, komplettieren das Feld der Unparteiischen der Endrunde. Trotz des Austragungsortes in Deutschland wurde von der UEFA kein Schiedsrichter aus dem deutschsprachigen Raum für diese Endrunde nominiert.

    Schiedsrichter Jahrgang Assistenten Jahrgang Vierte Offizielle Jahrgang
    Aserbaidschan  Əliyar Ağayev2 1987 Albanien  Ridiger Çokaj 1984 Montenegro  Nikola Dabanović 1981
    Spanien  Alejandro Hernández Hernández1 1982 Russland  Igor Demeschko 1978 Malta  Alan Mario Sant 1980
    Rumänien  Radu Marian Petrescu 1982 Montenegro  Milutin Đukić 1979
    Israel  Roi Reinshreiber 1980 Litauen  Vladimir Gerasimovs 1987
    Belgien  Bart Vertenten 1988 Norwegen  Geir Oskar Isaksen 1988
    Ukraine  Anatolij Schabtschenko 1979 Schottland  Douglas Ross
    Island  Birkir Sigurðarson 1985
    Slowenien  Manuel Vidali
    1 Hernández leitete zusammen mit den Assistenten Đukić und Ross das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Italien.
    2 Ağayev leitete zusammen mit den Assistenten Đukić und Demeschko das Finale zwischen Italien und Frankreich.

    TicketsBearbeiten

    Ab dem 5. Februar 2016 konnten Fans im offiziellen Vorverkauf über die Ticketportale des DFB und über die Vorverkaufsstätten der Besitzer der jeweiligen Stadien Tickets erwerben. Die Ticketpreise variierten dabei je nach Wert der Begegnung. So kostete ein Einzelticket für ein Vorrundenspiel zwischen vier und neun Euro, ein Einzelticket für ein Halbfinale oder das Play-off-Spiel kostete zwischen sechs und zehn Euro. Vereine und Schülergruppen hatten die Möglichkeit, ein Gruppenticket zu erwerben. Ab einer Anzahl von zehn Personen kostete der Eintritt bei einem Gruppenticket für alle Spiele inklusive Halbfinale und Play-Off-Spiel zwei Euro pro Person.[10]

    FernsehübertragungBearbeiten

    Der Sportsender Eurosport hat sich die Übertragungsrechte für die EM-Endrunde in Deutschland gesichert. Der Sender zeigte sechs der 12 Vorrundenspiele auf Eurosport 1, darunter alle drei Begegnungen mit deutscher Beteiligung. Ein Halbfinale sowie das Finale am 24. Juli wurden auf Eurosport 1 übertragen,[11] das Play-Off-Spiel um den Startplatz zur U-20-Fußball-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea wurde aufgrund der Teilnahme der deutschen Mannschaft an dieser Partie vom ursprünglichen Sendeplatz auf Eurosport 2 auf den Sender Eurosport 1 übertragen. Stattdessen zeigte Eurosport 2 das zweite Halbfinale.

    WeblinksBearbeiten

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. U-19-EM 2016 in Deutschland. In: kicker.de. Kicker-Sportmagazin, 20. März 2012, abgerufen am 4. Dezember 2014.
    2. a b U 19-EM 2016 in Baden und Württemberg. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 21. März 2014, abgerufen am 25. März 2014.
    3. U19: Setzliste für Eliterunde. In: uefa.com. UEFA, 19. November 2015, abgerufen am 25. November 2015.
    4. Paul Saffer: Schwere Gegner für Spaniens U19. In: uefa.com. UEFA, 3. Dezember 2015, abgerufen am 8. Dezember 2015.
    5. U 19-EM 2016: Auftakt in Stuttgart, Finale in Sinsheim. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 3. Dezember 2014, abgerufen am 3. Dezember 2014.
    6. Entscheidungen des UEFA-Exekutivkomitees. In: uefa.com. UEFA, 2. Mai 2016, abgerufen am 5. Mai 2016.
    7. Statistiken. In: de.uefa.com. UEFA, abgerufen am 12. Juli 2016.
    8. Deutschland 2016: Technical report. In: uefa.com. Abgerufen am 18. April 2017.
    9. Spieloffizielle. In: uefa.com. UEFA, 31. Mai 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
    10. Vorverkauf für U-19-EM in Baden-Württemberg. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 5. Februar 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.
    11. Fernsehzeitplan. In: uefa.com. UEFA, 4. Juli 2016, abgerufen am 5. Juli 2016.