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Rumänische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

Rumänien
Logo des Rumänischen Fußballverbandes
Verband Federația Română de Fotbal
Konföderation UEFA
Cheftrainer Mirel Rădoi
Co-Trainer Florin Constantinovici
Kapitän Andrei Radu
FIFA-Code ROU
Heim
Auswärts


Erfolge bei Turnieren
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1998)
Beste Ergebnisse Halbfinale 2019
(Stand: Juni 2019)

Die rumänische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft rumänischer Fußballspieler. Sie untersteht der Federația Română de Fotbal, dem rumänischen Fußballverband, und repräsentiert ihn auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände aber auch bei der Europameisterschaft des europäischen Kontinentalverbandes UEFA oder der Fußball-Weltmeisterschaft der FIFA. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die rumänische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

GeschichteBearbeiten

Bei der U-21-Euro 1998 waren die Rumänen Gastgeber und dadurch das erste und bisher einzige Mal für die EM-Endrunde qualifiziert. Da zu diesem Zeitpunkt der Wettbewerb gleich im K.O.-Modus startete, war für die Rumänen das Turnier bereits nach dem Viertelfinale, als in der ersten Runde, beendet. Man trennte sich von den Niederlanden 1:2, was das Aus bei der ersten Teilnahme bedeutete.

Für das Turnier von 2006 wurde das Team in die Gruppe 1 gelost. Dort traf es auf die Niederlande, Tschechien, Mazedonien, Finnland und Armenien. Nach gutem Start mit Siegen über Finnland und Mazedonien, erfolgte schnell die Ernüchterung mit einer 1:4-Niederlage gegen die Auswahl Tschechiens. Nach einem 2:0-Erfolg gegen den Mitkonkurrenten aus den Niederlanden, war das Team auf gutem Weg zur Qualifikation für die Europameisterschaft. Doch nur fünf Tage nach diesem Sieg folgte eine 0:1 Schlappe gegen Außenseiter Mazedonien. Zwar verloren die Rumänen keines der folgenden Spiele, aber weder die Tschechen, noch die Niederländer gaben sich blöße, so dass das Team nur den dritten Platz erreichte und den nötigen zweiten Rang um zwei Punkte verpasste.

Da die nächste Europameisterschaft nach der EM 2006 nicht erst wie üblich zwei Jahre später, sondern bereits 2007 stattfand, wurde die entsprechende Qualifikation in einem Schnellverfahren ausgespielt. Angefangen mit einer Vorrunde, über eine kurze Gruppenphase mit drei Mannschaften und den Play-Off-Games. Rumänien brauchte erst in die Gruppenphase einsteigen. Den Osteuropäern wurden noch die Mannschaften aus Deutschland und Nordirland, zugelost. Es fand nur ein Spiel gegen jede Mannschaft statt, so dass die Teams je einmal Auswärts und einmal Heimrecht hatten. Im ersten Spiel am 16. August 2006 siegte das Team klar gegen die Nordirische Mannschaft mit 3:0. Weniger klar präsentierte sich das Deutsche Team, die am 2. Spieltag "nur" 3:2 gegen die Inselfußballer aus Nordirland gewannen. So musste das letzte Spiel am 5. September 2006 zwischen Rumänien und Deutschland für den Einzug in die Play-Offs entscheiden. Dabei setzte sich die BRD-Auswahl deutlich mit 5:1 durch.

Bei der Qualifikation zur Euro 2009 dtraf man auf Frankreich, Wales, Bosnien-Herzegowina und Malta. Für den Einzug in die Play-Off-Runde, musste der Sieg in dieser Gruppe erreicht werden. Gleich am 1. Spieltag gab es ein 1:1-Unentschieden gegen Frankreich. Auch das Rückspiel endete mit einem Unentschieden. So nahmen sich die Favoriten dieser Gruppen gegenseitig die Punkte. Da Frankreich bereits eine Niederlage gegen Wales einstecken mussten, und sich vorher die Punkte mit Rumänien teilen musste, war der letzte Spieltag dieser Gruppe am 9. September 2008 entscheidend, die Franzosen trafen auf Bosnien-Herzegowina und gewannen dieses Spiel mit 1:0. Im abschließenden Gruppenspiel benötigte Rumänien einen Sieg gegen Wales, unterlag aber letztlich dem Gruppensieger vor heimischer Kulisse mit 0:3.

Teilnahme bei U-21 EuropameisterschaftenBearbeiten

1978 nicht qualifiziert
1980 nicht qualifiziert
1982 nicht qualifiziert
1984 nicht qualifiziert
1986 nicht qualifiziert
1988 nicht qualifiziert
1990 nicht qualifiziert
1992 nicht qualifiziert
1994 in Frankreich nicht qualifiziert
1996 in Spanien nicht qualifiziert
1998 in Rumänien Viertelfinale
2000 in der Slowakei nicht qualifiziert
2002 in der Schweiz nicht qualifiziert
2004 in Deutschland nicht qualifiziert
2006 in Portugal nicht qualifiziert
2007 in den Niederlanden nicht qualifiziert
2009 in Schweden nicht qualifiziert
2011 in Dänemark nicht qualifiziert
2013 in Israel nicht qualifiziert
2015 in Tschechien nicht qualifiziert
2017 in Polen nicht qualifiziert
2019 in Italien Halbfinale

Bemerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.

Aktueller KaderBearbeiten

Kader für die Europameisterschaft in Italien und San Marino (16. bis 30. Juni 2019).[1]

Name Verein Geburtsdatum
Torhüter
Andrei Radu (C)  Italien  CFC Genua 28. Mai 1997
Cătălin Căbuz Rumänien  FC Hermannstadt 18. Juni 1996
Andrei Vlad Rumänien  Steaua Bukarest 15. Apr. 1999
Abwehr
Ionuț Nedelcearu Russland  FK Ufa 25. Apr. 1996
Alexandru Pașcanu England  Leicester City 18. Sep. 1998
Cristian Manea Rumänien  CFR Cluj 09. Aug. 1997
Florin Ștefan Rumänien  Sepsi OSK 09. Mai 1996
Radu Boboc Rumänien  Viitorul Constanța 24. Apr. 1999
Virgil Ghiță Rumänien  Viitorul Constanța 04. Juni 1998
Adrian Rus Ungarn  MOL Vidi FC 18. Mär. 1996
Ricardo Grigore Rumänien  Dinamo Bukarest 07. Apr. 1999
Mittelfeld
Dragoș Nedelcu Rumänien  Steaua Bukarest 16. Feb. 1997
Ianis Hagi Rumänien  Viitorul Constanța 22. Okt. 1998
Florinel Coman Rumänien  Steaua Bukarest 10. Apr. 1998
Vlad Dragomir Italien  AC Perugia Calcio 24. Apr. 1999
Alexandru Cicâldău Rumänien  Universitatea Craiova 08. Juli 1997
Dennis Man Rumänien  Steaua Bukarest 26. Aug. 1998
Andrei Ciobanu Rumänien  Viitorul Constanța 18. Jan. 1998
Darius Olaru Rumänien  Gaz Metan Mediaș 03. Mär. 1998
Tudor Băluță England  Brighton & Hove Albion 27. Mär. 1999
Angriff
George Pușcaș Italien  US Palermo 08. Apr. 1996
Andrei Ivan Osterreich  SK Rapid Wien 04. Jan. 1997
Adrian Petre Danemark  Esbjerg fB 11. Feb. 1998

TrainerstabBearbeiten

  • Mirel Rădoi – Cheftrainer
  • Florin Constantinovici – Co-Trainer
  • Adrian Boingiu – Co-Trainer
  • Eugen Anghel – Torwarttrainer
  • Horaţiu Baciu – Fitnesstrainer
  • Vlad Munteanu – Teammanager

Ehemalige SpielerBearbeiten

Ehemalige TrainerBearbeiten

(unvollständig)

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. FRF: Ei sunt România U21 la EURO 2019. Abgerufen am 28. Mai 2018 (rumänisch).

WeblinksBearbeiten