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Isländische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

Island
Logo des Isländischen Fußballverbandes
Spitzname(n) Strákarnir okkar
Verband Knattspyrnusamband Íslands
Konföderation UEFA
Cheftrainer Arnar Viðarsson, seit 2019
Kapitän Jón Dagur Thorsteinsson
Rekordtorschütze Hólmar Örn Eyjólfsson (27)
Rekordspieler Emil Atlason (8)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code ISL
Heim
Auswärts


Erfolge bei Turnieren
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 1 (Erste: 2011)
Beste Ergebnisse Vorrunde 2011
(Stand: 29. Juli 2019)

Die isländische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft isländischer Fußballspieler. Sie unterliegt dem Isländischen Fußball-Verband und repräsentiert ihn international auf U-21-Ebene, etwa in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände oder bei Europameisterschaften des Kontinentalverbandes UEFA. Spielberechtigt sind Spieler, die beim ersten Qualifikationsspiel zu einem Turnier ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die isländische Staatsangehörigkeit besitzen.

Rekordnationalspieler ist der Innenverteidiger Hólmar Örn Eyjólfsson mit 27 Einsätzen.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Von 1978 bis 2009 konnte sich die U-21-Auswahl von Island nie für ein von der UEFA ausgetragenes Turnier qualifizieren. Ende des Jahres 2010 gelang erstmals die Qualifikation für eine Endrunde. Zuerst beendete man die Gruppenphase der Qualifikation zur U-21-Europameisterschaft als zweiter hinter Tschechien und vor Deutschland, sodass man sich für die Playoffs qualifizieren konnte. In den zwei Spielen konnte man die Schottische Auswahl zweimal mit 2:1 besiegen und qualifizierte sich so für die Endrunde in Dänemark.[1]

In der Endrunde wurde man zusammen mit der Schweiz, Weißrussland und Gastgeber Dänemark in die Gruppe A gelost. Die ersten beiden Spiele gegen Weißrussland und die Schweiz gingen verloren, das letzte gegen Dänemark konnte jedoch mit 3:1 gewonnen werden und so beendete man das Turnier auf dem 5. Platz. Dieses junge Team unter Trainer Eyjólfur Sverrisson beinhaltete diverse zukünftige Nationalspieler, wie Birkir Bjarnason, Alfreð Finnbogason, Jóhann Berg Guðmundsson, Aron Gunnarsson, Kolbeinn Sigþórsson oder auch Gylfi Sigurðsson. Eine „goldene“ Generation, die ein paar Jahre später auch die A-Auswahl zur Europameisterschaft 2016 und Weltmeisterschaft 2018 führen konnte.

Die Qualifikation zur Europameisterschaft 2011 ist bis heute der größte Erfolg der Geschichte der isländischen U-21-Nationalmannschaft.

Turnierbilanzen bei U-21-EuropameisterschaftenBearbeiten

Jahr Gastgeberland[Anm. 1] Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis
1978 bis 2009 nicht qualifiziert
2011 Danemark  Dänemark 5. Platz
2013 Israel  Israel nicht qualifiziert Spanien
2015 Tschechien  Tschechien nicht qualifiziert
2017 Polen  Polen nicht qualifiziert

Anmerkungen:

  1. Zwischen 1978 und 1992 fanden die Endrunden der U-21-Europameisterschaft nicht in einem Gastgeberland statt, sondern wurden durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen ausgetragen.

EndrundenkaderBearbeiten

Rekordspieler und -torschützenBearbeiten

Rekordspieler
Spiele Spieler Geburtsdatum Debüt
27 Hólmar Örn Eyjólfsson 06.08.1990 16.11.2007
26 Bjarni Þór Viðarsson 05.03.1988 11.10.2005
25 Birkir Bjarnason 27.05.1988 28.02.2006
21 Orri Sigurður Ómarsson 18.02.1995 06.02.2013
19 Haraldur Björnsson 11.01.1989 22.08.2007
19 Ómar Jóhannsson 02.03.1981 16.08.2000
19 Rúrik Gíslason 25.02.1988 11.10.2005
19 Bjarni Eggerts Guðjónsson 26.02.1979 01.06.1996
19 Pétur Hafliði Marteinsson 14.07.1973 unbekannt
18 Sigurvin Ólafsson 18.07.1976 28.02.1995
Stand: 29. Juli 2019 [2]
Rekordschützen
Tore Spieler Geburtsdatum Spiele
8 Emil Atlason 22.07.1993 12
7 Hannes Sigurðsson 10.04.1983 14
6 Jóhann Berg Guðmundsson 27.10.1990 14
6 Gylfi Sigurðsson 08.09.1989 14
6 Bjarni Þór Viðarsson 05.03.1988 26
6 Rúrik Gíslason 25.02.1988 19
6 Albert Guðmundsson 15.06.1997 15
5 Sigurvin Ólafsson 18.07.1976 18
5 Alfreð Finnbogason 01.02.1989 11
5 Hólmbert Aron Friðjónsson 19.04.1993 10
Stand: 29. Juli 2019 [3]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sigurdsson stunners push Iceland past Scotland In: UEFA vom 11. Oktober 2010 (abgerufen am 27. Juli 2019)
  2. ksi.is abgerufen am 29. Juli 2019
  3. ksi.is abgerufen am 29. Juli 2019

WeblinksBearbeiten