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Serbische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

Serbien
Србија/Srbija
Fed serbie.svg
Spitzname(n) Орлићи/Orlići
(„Die Adlerchen“)
Verband Fudbalski savez Srbije (FSS)
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Nike
Cheftrainer Nenad Lalatović
Kapitän Nemanja Maksimović
Rekordtorschütze Uroš Đurđević (15)
Rekordspieler Branislav Ivanović (33)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code SRB
Heim
Auswärts
Bilanz
30 Spiele
18 Siege
6 Unentschieden
6 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
TschechienTschechien Tschechien 0:1 Serbien SerbienSerbien
(Uherské Hradiště; 15. August 2006)
Höchster Sieg
SerbienSerbien Serbien 8:0 Ungarn UngarnUngarn
(Belgrad; 7. September 2008)
Höchste Niederlage
SerbienSerbien Serbien 0:3 Schweden SchwedenSchweden
(Novi Sad; 6. Oktober 2006)
Erfolge bei Turnieren
Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4 (Erste: 2004)
Beste Ergebnisse Zweiter 2007
(Stand: 19. Juni 2009)

Die serbische U-21-Fußballnationalmannschaft (serbisch-kyrillisch Фудбалска репрезентација Србије за играче до 21 године/Fudbalska reprezentacija Srbije za igrače do 21 godine) ist eine Auswahlmannschaft serbischer Fußballspieler. Sie unterliegt dem Fudbalski savez Srbije (FSS), dem Serbischen Fußball-Bund und repräsentiert ihn international auf U-21-Ebene, etwa in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände oder bei Europameisterschaften des Kontinentalverbände UEFA.

Die Mannschaft wird, sowohl von der FIFA als auch von der UEFA, als direkter Nachfolger der Jugoslawischen U-21- (1976–2003) und der Serbisch-montenegrinischen U-21-Fußballnationalmannschaft (2003−2006) behandelt. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die serbische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel bzw. am 1. Januar des in den Turnierregeln genannten Jahres maßgeblich. So durften für die 2013 begonnene Qualifikation zur EM 2015 Spieler eingesetzt werden, die am oder nach dem 1. Januar 1992 geboren wurden.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Nachdem man zuvor als Serbien-Montenegro, als dessen Nachfolgemannschaft man sich versteht, erfolgreich an den beiden U21-Endrunden 2004 in Deutschland und 2006 in Portugal teilgenommen hat, gelangte man 2004 bis ins Finale der EM ehe man an Italien mit 3:0 scheiterte. Zwei Jahre später gelang der Mannschaft der Halbfinaleinzug wo man jedoch im Elfmeterschießen 5:4 gegen die Ukraine unterlag. Den letzten großen Erfolg stellt die Finalteilnahme bei der EM 2007 statt. Im Finale unterlag man dem Gastgeber Niederlande mit 4:1. Der Finaleinzug 2007 stellt zudem die erste Teilnahme und den größten Erfolg der U21-Serbiens seit der Abspaltung Montenegros im Jahr 2006 dar. Für die EM 2009 in Schweden qualifizierte man sich über die Relegationsspiele gegen Dänemark, in denen man sowohl im Heim- als auch im Rückspiel 1:0 siegte. Nachdem man die EM 2011 in Dänemark und die EM 2013 in Israel verpasste, gelang unter Radovan Ćurčić die Qualifikation für die EM 2015 in Tschechien. Dabei qualifizierte man sich über die Play-off-Spiele gegen Titelverteidiger Spanien, als man nach einem 0:0 Heimspiel, im Rückspiel im Estadio Ramón de Carranza in Cádiz 2:1 siegte. Den Siegtreffer gelang Filip Kostić vom VfB Stuttgart in der Nachspielzeit. Als Ćurčić zum Nachfolger von Dick Advocaat bei der A-Nationalmannschaft-Serbiens benannt worden war, folgte ihm Mladen Dodić, der nun die U21-Serbiens bei der EM 2015 betreuen wird.

Teilnahme bei U-21-EuropameisterschaftenBearbeiten

1978 nicht qualifiziert
1980 nicht qualifiziert
1982 nicht qualifiziert
1984 nicht qualifiziert
1986 nicht qualifiziert
1988 nicht qualifiziert
1990 nicht qualifiziert
1992 nicht qualifiziert
1994 in Frankreich nicht qualifiziert
1996 in Spanien nicht qualifiziert
1998 in Rumänien nicht qualifiziert
2000 in der Slowakei nicht qualifiziert
2002 in der Schweiz nicht qualifiziert
2004 in Deutschland Finale
2006 in Portugal Vierter
2007 in den Niederlanden Finale
2009 in Schweden Vorrunde
2011 in Dänemark nicht qualifiziert
2013 in Israel nicht qualifiziert
2015 in Tschechien Vorrunde
2017 in Polen qualifiziert

Bemerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.

Aktueller KaderBearbeiten

Nummer Spielername Verein Geburtstag
Torhüter
- Boris Radunović Italien  Atalanta Bergamo 26. Mai 1996
- Stefan Čupić Serbien  OFK Belgrad 7. Mai 1994
- Filip Manojlović Serbien  FK Bežanija 25. April 1996
Abwehr
- Vukašin Jovanović Russland  Zenit St. Petersburg 17. Mai 1996
- Bojan Nastić Serbien  FK Vojvodina Novi Sad 6. Juli 1994
- Radovan Pankov Serbien  FK Vojvodina Novi Sad 5. August 1995
- Miloš Veljković Deutschland  SV Werder Bremen 26. September 1995
- Milan Gajić Frankreich  Girondins Bordeaux 28. Januar 1996
- Petar Golubović Italien  AC Pisa 19. Juli 1994
- Nemanja Antonov Schweiz  Grasshopper Club Zürich 6. Mai 1995
- Srđan Babić Spanien  Real Sociedad San Sebastián 22. April 1996
Mittelfeld
- Saša Lukić Serbien  Patizan Belgrad 13. August 1996
- Luka Stojanović Zypern Republik  Apollon Limassol 4. Januar 1994
- Nemanja Maksimović Kasachstan  FK Astana 26. Januar 1995
- Saša Zdjelar Griechenland  Olympiakos Piräus 20. März 1995
- Marko Grujić c Serbien  FK Roter Stern Belgrad 13. April 1996
- Andrija Luković Niederlande  PSV Eindhoven 24. Oktober 1994
- Sergej Milinković-Savić Italien  Lazio Rom 27. Februar 1995
- Danilo Pantić Niederlande  Vitesse Arnheim 26. Oktober 1996
Angriff
- Aleksandar Čavrić Danemark  Aarhus GF 18. Mai 1995
- Fejsal Mulić Deutschland  TSV 1860 München 3. Oktober 1994
- Ognjen Ožegović Serbien  FK Vojvodina Novi Sad 6. Juni 1994
- Uroš Đurđević Italien  US Palermo 2. März 1994
Trainer
- Tomislav Sivić - 29. August 1966

c Mannschaftskapitän

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten