Frisch Auf Göppingen

Die TPSG Frisch Auf Göppingen ist ein Sportverein aus Göppingen in Baden-Württemberg. Der Verein wurde 1896 als Turnclub Frisch Auf Göppingen (TC Frisch Auf Göppingen) gegründet.

Frisch Auf Göppingen (Hauptverein)
Name Turn- und Polizeisportgemeinschaft
Frisch Auf Göppingen e.V.
Vereinsfarben Grün-Weiß
Gegründet 29. August 1896
Gründungsort Göppingen
Vereinssitz Hohenstaufenstraße 142
73033 Göppingen
Mitglieder etwa 2200
Abteilungen 18
Vorsitzender Thomas Lander
Homepage www.fagp.de

Frisch Auf ist weltweit vor allem durch die Erfolge seiner Handball-Männermannschaft bekannt geworden, die zwischen 1954 und 1972 insgesamt neunmal Deutscher Meister in der Halle wurde, zudem zweimal auf dem Feld und zweimal den Europapokal der Landesmeister gewann. Mit vier Europapokalsiegen in den Jahren 2011, 2012, 2016 und 2017 gelingt Frisch Auf der Brückenschlag zu den Erfolgen der Vergangenheit und die Rückkehr in den deutschen und europäischen Spitzenhandball.

Außerdem spielt auch die Frauen-Handballmannschaft von Frisch Auf seit 2009 wieder in der Bundesliga, nachdem diese bereits 2006/2007 ein Jahr lang erstklassig war, den Klassenerhalt damals allerdings nicht schaffte.

Darüber hinaus betreibt der Verein Abteilungen für zahlreiche weitere Sportarten (insgesamt 18 Abteilungen). TPSG steht für Turn- und Polizeisportgemeinschaft.

GeschichteBearbeiten

Die TPSG Frisch Auf Göppingen wurde 1896 als Turnclub Göppingen gegründet. Ab 1917 trat der Handball auch in Göppingen stärker in den Vordergrund. Im Oktober 1920 gründete sich im Verein eine eigene Handballabteilung[1]. Im Februar 1921 folgte das erste offizielle Handballspiel gegen die Turngemeinde Göppingen. In den 1920er Jahren entwickelte sich der Spielverkehr auf regionaler Ebene, ehe sich Göppingen in den 1930er und 1940er Jahren zur Handball-Hochburg im Filstal und Nordwürttemberg entwickelte. 1971 fusionierte der Turnclub Frisch Auf Göppingen mit dem Polizeisportverein Göppingen zur Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen.[2]

Handball MännerBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Frisch Auf 1946 erstmals Württembergischer Meister im Feldhandball. Danach begann die große Zeit des Vereins im überregionalen Handball, als die Kempa-Brüder nach Göppingen kamen; Bernhard Kempa war Anfang der 1950er Jahre die „dominierende Figur im deutschen Handball“.[3] Unter seiner Führung holte Frisch Auf bereits 1949 im Feldhandball seinen ersten von insgesamt zwölf Süddeutschen Meistertiteln bis 1968.[1][4] Im Jahr 1953 gewann der Turnclub auch erstmals die Württembergische Landesmeisterschaft in der Halle, die von da an bis 1966 mit einer Ausnahme immer an Göppingen ging.[5]

Das Jahr des überregionalen Durchbruchs mit Deutschen Meistertiteln in der Halle und auf dem Großfeld war 1954. Es begann mit einem Ereignis, welches den Erfolg der Göppinger zunächst komplett in Frage zu stellen schien: Bei einem Verkehrsunfall auf der Rückfahrt von einem Spiel verletzten sich sechs Göppinger Spieler so schwer, dass ihre sportliche Laufbahn beendet war.[6] Damit mussten sechs Spieler aus der A-Jugend in die erste Mannschaft aufrücken, die gleich beim ersten überregionalen Auftritt die erste Süddeutsche Meisterschaft im Hallenhandball für den Turnclub gewannen.[7] Dennoch wurden der Mannschaft um Bernhard Kempa beim anschließenden Endrundenturnier um die Deutsche Hallenmeisterschaft 1954 wenig Chancen eingeräumt, sie galt schlicht als zu unerfahren – der Sieg im Endspiel über den Seriensieger seit 1950, SV Polizei Hamburg, wurde in der Szene als große Überraschung wahrgenommen; als Sensation galt zeitgenössisch dann der Titelgewinn im selben Jahr 1954 im damals noch wesentlich populäreren Feldhandball.[6] Damit war der Grundstein der Göppinger Erfolgsgeschichte gelegt. Die Mannschaft wurde nochmals 1957 Deutscher Feldhandballmeister, v. a. aber machte Frisch Auf sich einen Namen als spielstarke Hallenhandballmannschaft: Zwischen 1954 und 1967 wurde der Titel des Süddeutschen Meisters zwölfmal gewonnen,[7] siebenmal wurde Göppingen anschließend Deutscher Meister im Hallenhandball (1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961 und 1965), außerdem zweimal Vizemeister (1957 und 1962) und war damit mit Abstand die erfolgreichste Mannschaft im Hallenhandball vor Einführung der Hallenhandball-Bundesliga zur Spielzeit 1966/67. In den Jahren 1960 und 1962 feierte Göppingen als erste deutsche Vereinsmannschaft internationale Erfolge mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister (Name seit 1994: EHF Champions League). Dies war umso bemerkenswerter, als Göppingen zur damaligen Zeit noch keine eigene Handballhalle hatte.[8]

Allerdings verpasste Frisch Auf 1966 zunächst genauso wie die drei anderen „Altmeister“ (THW Kiel, SV Polizei Hamburg und Berliner SV 1892) die Qualifikation für die neu geschaffene Hallenhandball-Bundesliga durch eine 2:3-Niederlage gegen den TSV Zirndorf im entscheidenden Platzierungsspiel der Vorrunde der Süddeutschen Meisterschaft.[9] Erst 1967 gelang der Mannschaft als Süddeutscher Meister, nach einem hart umkämpften 14:13 im dritten Entscheidungsspiel in Dietzenbach gegen den Südwestmeister TV 05 Erbach aus dem Saarland, der Aufstieg. In den folgenden sieben Jahren belegte Frisch Auf immer einen der ersten beiden Plätze der Bundesliga-Südstaffel, in den Finalspielen 1970 und 1972 gelangen die beiden letzten nationalen Titelgewinne, 1973 außerdem nochmals die Vizemeisterschaft. Im Jahre 1984 wurde der Verein zu einem Zwangsabstieg verurteilt, nachdem Göppingen dem Spieler Jerzy Klempel Geld bezahlt hatte, was damals nach dem Amateurstatut nicht erlaubt war. Es gelang zwar der direkte Wiederaufstieg, doch 1989 musste Frisch Auf den sportlichen Abstieg in die 2. Bundesliga hinnehmen.

Nachdem die Göppinger ab 1989 zweitklassig spielten – dabei von 1994 bis 1997 in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Scharnhausen, dessen Spielrecht für die 2. Bundesliga sie nach Auflösung der Spielgemeinschaft übernahmen[10] –, stiegen sie erst 2001 wieder in die erste Liga auf. Im Jahr 2011 gelang dem Traditionsverein nach 49 Jahren ohne internationalen Titel der Sieg im EHF-Pokal gegen den TV Großwallstadt. Diesen Cup konnte Frisch Auf ein Jahr später gegen die französische Mannschaft Dunkerque HBGL verteidigen.[11] 2013 verlor man im Halbfinale des Wettbewerbs im Final-Four-Turnier in Nantes gegen die Rhein-Neckar Löwen.[12] 2016 dagegen gewann Göppingen den EHF-Cup beim Final-Four-Turnier in Nantes durch Siege gegen Chambery HB und den Gastgeber HBC Nantes zum dritten Mal und verteidigte den Pokal 2017 beim Endturnier in Göppingen mit Erfolgen gegen den SC Magdeburg und die Füchse Berlin.[13] Im Jahr 2018 erreichte Frisch Auf erneut das EHF-Cup Final-Four-Turnier in Magdeburg, unterlag aber im Halbfinale den Füchsen Berlin mit 24:27.

Handball FrauenBearbeiten

Nachdem die Frauenmannschaft von Frisch Auf Göppingen bereits in der Saison 2006/07 in der ersten Handball-Bundesliga gespielt hatte, den Klassenerhalt aber nicht schaffte, gelang in der folgenden Saison direkt der Wiederaufstieg. Somit ist Frisch Auf Göppingen als einziger deutscher Handballverein seit der Saison 2008/09 sowohl mit seiner Herren- als auch mit seiner Frauenmannschaft in der jeweiligen 1. Bundesliga und seit der Saison 2009/10 in den Europapokal-Wettbewerben vertreten.

Ehemalige SpielerBearbeiten

Männer HandballbundesligamannschaftBearbeiten

Frisch Auf Göppingen
 
Voller Name FRISCH AUF! Göppingen Management & Marketing GmbH
Abkürzung(en) FAG
Gegründet 1993
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5600
Geschäftsführer Gerd Hofele
Trainer Hartmut Mayerhoffer
Liga Handball-Bundesliga
2019/20
Rang 11. Platz
DHB-Pokal Achtelfinale
Website www.frischauf-gp.de
Heim
Auswärts
Größte Erfolge
National Deutscher Meister
1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961, 1965, 1970, 1972
Deutscher Vizemeister
1973
Deutscher Feldhandball-Meister
1954, 1957
International Europapokal der Landesmeister
1960, 1962
Europapokal der Landesmeister-Finalist
1959
EHF-Pokalsieger
2011, 2012, 2016, 2017
EHF-Pokal-Finalist
2006

Kader 2020/21Bearbeiten

Nr. Nat. Name Position Geburtstag Größe seit Letzter Verein
12 Deutschland  Daniel Rebmann TW 16.01.1994 1,90 m 2012 eigene Jugend
99 Slowenien  Urh Kastelic TW 27.02.1996 2,01 m 2019 RK Zagreb
02 Deutschland  Oskar Neudeck RL 04.02.2002 1,90 m 2011 eigene Jugend
03 Deutschland  Nicolai Theilinger RR 09.02.1992 1,93 m 2019 HC Erlangen
04 Deutschland  Tim Kneule RM 18.08.1986 1,90 m 2006 TV Neuhausen/Erms
10 Deutschland  Sebastian Heymann RL 01.03.1998 1,98 m 2016 TSB Heilbronn-Horkheim
13 Deutschland  Tim Kaulitz LA 11.08.2001 1,80 m eigene Jugend
14 Danemark  Jacob Bagersted KM 25.03.1987 1,94 m 2017 SC Magdeburg
17 Danemark  Tobias Ellebæk RL 15.05.1992 1,93 m 2020 Aalborg Håndbold
18 Deutschland  Isaiah Klein RM 25.02.2001 1,85 m eigene Jugend
23 Island  Janus Daði Smárason RM 01.01.1995 1,84 m 2020 Aalborg Håndbold
24 Deutschland  Marcel Schiller LA 15.08.1991 1,89 m 2013 TV 1893 Neuhausen
27 Deutschland  Marco Rentschler RA 28.12.1994 1,85 m 2015 SG BBM Bietigheim
30 Deutschland  Axel Goller RA 27.03.2000 1,80 m 2018 JSG Echaz-Erms / Vfl Pfullingen
31 Deutschland  Christos Erifopoulos RM 03.01.2000 1,80 m 2019 TV Großwallstadt
41 Deutschland  Till Hermann LA 22.12.1996 1,79 m 2019 MTV Großenheidorn
42 Serbien  Nemanja Zelenović RR 27.02.1990 1,94 m 2018 SC Magdeburg
44 Kroatien  Krešimir Kozina KM 25.06.1990 1,96 m 2017 Füchse Berlin
T Deutschland  Hartmut Mayerhoffer 26.07.1969 2018

Zu- und Abgänge 2020/21Bearbeiten

ZugängeBearbeiten

AbgängeBearbeiten

SaisonstatistikenBearbeiten

Saison Liga Platz Spiele S N U Tore Tordifferenz Punkte DHB-Pokal Europapokal
2019/20 Handball-Bundesliga 11. 26 11 14 1 679:684 −5 23:29 Achtelfinale
2018/19 Handball-Bundesliga 8. 34 17 15 2 901:899 +2 36:32 Viertelfinale
2017/18 Handball-Bundesliga 10. 34 12 15 7 903:909 −6 31:37 Viertelfinale EHF-Pokal 4. Platz
2016/17 Handball-Bundesliga 10. 34 12 19 3 934:960 −26 27:41 2. Runde EHF-Pokalsieger
2015/16 Handball-Bundesliga 6. 32 19 12 1 888:820 +68 39:25 Viertelfinale EHF-Pokalsieger
2014/15 Handball-Bundesliga 5. 36 19 13 4 976:961 +15 42:30 Viertelfinale
2013/14 Handball-Bundesliga 12. 34 9 17 8 972:989 −17 26:42 Viertelfinale
2012/13 Handball-Bundesliga 11. 34 15 17 2 950:905 +45 32:36 3. Runde EHF Europa Pokal 4. Platz
2011/12 Handball-Bundesliga 8. 34 15 16 3 901:914 −13 33:35 Achtelfinale EHF-Pokalsieger
2010/11 Handball-Bundesliga 5. 34 20 9 5 941:893 +48 45:23 Halbfinale EHF-Pokalsieger
2009/10 Handball-Bundesliga 6. 34 22 10 2 1001:985 +16 46:22 Viertelfinale EHF-Pokal-Viertelfinale
2008/09 Handball-Bundesliga 6. 34 20 12 2 1015:921 +94 42:26 Achtelfinale
2007/08 Handball-Bundesliga 9. 34 14 17 3 953:958 −5 31:37 Achtelfinale
2006/07 Handball-Bundesliga 10. 34 14 18 2 1003:1018 −15 30:38 2. Runde
2005/06 Handball-Bundesliga 8. 34 17 14 3 989:977 +12 37:31 3. Runde EHF-Pokalfinale
2004/05 Handball-Bundesliga 8. 34 17 15 2 978:963 +15 36:32 Halbfinale
2003/04 Handball-Bundesliga 14. 34 9 23 2 890:954 −64 20:48 4. Runde
2002/03 Handball-Bundesliga 11. 34 11 18 5 881:921 −40 27:41 Halbfinale
2001/02 Handball-Bundesliga 11. 34 11 19 4 824:879 −55 26:42 4. Runde
2000/01 2. Handball-Bundesliga Süd 1. 34 27 3 4 956:738 +218 58:10 4. Runde
1999/00 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 34 27 5 2 920:777 +143 56:12 3. Runde
1998/99 2. Handball-Bundesliga Süd 6. 34 20 11 3 901:806 +95 43:25 3. Runde
1997/98 2. Handball-Bundesliga Süd 7. 34 19 14 1 884:840 +44 39:29 2. Runde
1996/97 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
4. 34 21 12 1 949:856 +93 43:25 1. Runde
1995/96 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
3. 34 25 9 0 894:725 +169 50:18 3. Runde
1994/95 2. Handball-Bundesliga Süd
Als SG Göppingen/Scharnhausen
5. 34 21 10 3 794:742 +52 45:23 2. Runde
1993/94 2. Handball-Bundesliga Süd 17. 34 8 24 2 657:707 −50 18:50 1. Runde
1992/93 2. Handball-Bundesliga Süd 9. 26 546:546 0 24:28 1. Runde
1991/92 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 543:489 +54 35:17 4. Runde
1990/91 2. Handball-Bundesliga Süd 3. 26 601:546 +55 40:12 1. Runde
1989/90 2. Handball-Bundesliga Süd 4. 26 544:528 +16 30:22 Viertelfinale
1988/89 Handball-Bundesliga 13. 26 8 15 3 521:574 −53 19:33 2. Runde
1987/88 Handball-Bundesliga 7. 26 12 13 1 522:562 −40 25:27 Achtelfinale
1986/87 Handball-Bundesliga 11. 26 9 14 3 547:602 −55 21:31 1. Runde
1985/86 Handball-Bundesliga 9. 26 9 14 3 615:656 −41 21:31 Achtelfinale
1984/85 2. Handball-Bundesliga Süd 2. 28 674:534 +140 45:11 1. Runde
1983/84 Handball-Bundesliga* 7. 26 13 12 1 570:595 −25 27:25 Achtelfinale
1982/83 Handball-Bundesliga 5. 24 13 10 1 505:491 +14 27:21 Viertelfinale
1981/82 Handball-Bundesliga 11. 26 8 15 3 453:487 −34 19:33 Achtelfinale
1980/81 Handball-Bundesliga 4. 26 14 8 4 394:378 +16 32:20 Achtelfinale
1979/80 Handball-Bundesliga 7. 26 12 12 2 452:427 +25 26:26 Halbfinale
1978/79 Handball-Bundesliga 4. 26 16 9 1 467:423 +44 33:19 Achtelfinale
1977/78 Handball-Bundesliga 8. 26 11 13 2 431:422 +9 24:28 Achtelfinale
1976/77 Handball-Bundesliga Süd 5. 18 10 7 1 288:277 +11 21:15 Viertelfinale
1975/76 Handball-Bundesliga Süd 8. 18 6 10 2 291:324 −33 14:22
1974/75 Handball-Bundesliga Süd 6. 18 8 8 2 320:318 +2 18:18
1973/74 Handball-Bundesliga Süd
Halbfinale
2. 16 10 4 2 312:269 +43 22:10
1972/73 Handball-Bundesliga Süd
Finale
1. 14 9 3 2 265:208 +57 20:8 Europapokal der Landesmeister
Viertelfinale
1971/72 Handball-Bundesliga Süd
Deutscher Meister
1. 14 12 0 2 274:218 +56 24:4
1970/71 Handball-Bundesliga Süd
Halbfinale
2. 14 10 0 4 233:219 +14 20:8 Europapokal der Landesmeister
2. Runde
1969/70 Handball-Bundesliga Süd
Deutscher Meister
1. 14 13 0 1 268:200 +68 26:2
1968/69 Handball-Bundesliga Süd 2. 14 9 1 4 246:202 +44 19:9
1967/68 Handball-Bundesliga Süd 2. 14 9 0 5 236:205 +31 18:10
1966/67 Verbandsliga Württemberg
Regionalmeister Süd
1. 9 96:44 +52 16:2
  • Zwangsabstieg in die 2. Bundesliga wegen Verstosses gegen das Amateurstatut[20][21]

Zuschauerstatistik BundesligaBearbeiten

Saison Gesamtzuschauer Durchschnitt Auslastung [%]
2019/20 49.800 4.150 74,1
2018/19 75.600 4.447 79,4
2017/18 70.500 4.147 74,1
2016/17 88.450 4.612 82,4
2015/16 81.600 4.800 85,7
2014/15 78.400 4.913 87,7
2013/14 82.000 4.823 86,1
2012/13 79.000 4.647 83,0
2011/12 78.850 4.638 82,8
2010/11 81.000 4.765 85,1
2009/10 84.600 4.976 89,0
2008/09 87.600 5.153 83,4*
2007/08 73.376 4.316 86,1*
2006/07 67.459 3.968 93,6*
2005/06 61.152 3.597 90,4*
2004/05 68.552 4.032 86,0*

[22][23]

  • Bis 2007 spielte Frisch Auf in der damals noch nicht umgebauten Hohenstaufenhalle (3.980 Plätze, heute: EWS Arena) und wich für die Spitzenspiele in die Porsche-Arena (6.181 Plätze) und die Hanns-Martin-Schleyer-Halle (10.000 Plätze) nach Stuttgart aus. Während der Umbauphase in der Rückrunde der Saison 2007/08 sowie der kompletten Saison 2008/09 spielte Frisch Auf ausschließlich in der Porsche-Arena in Stuttgart. Seit der Saison 2009/10 spielt Frisch Auf nun nur noch in der umgebauten und wesentlich erweiterten EWS Arena in Göppingen (5.600 Plätze).

Fan-HymneBearbeiten

Im Februar 2009 veröffentlichte die Band Die Fraktion, die auch schon mehrere Lieder für den VfB Stuttgart schuf, die Frisch Auf-Fanhymne "Mit Herz und Hand". Zustande kam das Lied, weil die Großmutter des Gitarristen Marc Lory die Band bat, ein Lied für ihren Heimatverein zu machen.[24]

Liste der TrainerBearbeiten

  • 07/1966–06/1971: Bernhard Kempa
  • 07/1971–06/1973: Edmund Meister
  • 07/1973–12/1974: Heinz Tröger
  • 01/1975–06/1976: Erwin Singer
  • 07/1976–12/1976: Hans-Joachim Klein
  • 01/1977–06/1978: Horst Singer
  • 07/1978–06/1980: Erwin Blum
  • 07/1980–06/1982: Wolf-Dieter Nagel
  • 07/1982–06/1984: Erwin Blum
  • 07/1984–06/1996: Hans Moser
  • 07/1986–06/1987: Horst Keilwerth
  • 07/1987–06/1988: Zdravko Miljak
  • 07/1988–06/1989: Arnulf Dümmel
  • 07/1989–12/1989: Armin Eisele
  • 12/1989–12/1992: Thomas Kibele (2. Liga)
  • 12/1992–06/1993: Rolf Schlögl (2. Liga)
  • 07/1993–06/1994: Stefan König (2. Liga)
  • 07/1994–04/1996: Rolf Brack (2. Liga, SG mit Scharnhausen)
  • 04/1996–07/1998: Oleg Gagin (2. Liga, SG mit Scharnhausen)
  • 07/1998–07/2000: Kurt Reusch (2. Liga)
  • 07/2000–12/2003: Christian Fitzek (2. Liga, Aufstieg 2001)
  • 12/2003–02/2004: Milomir Mijatović
  • 02/2004–02/2004: Marc Nagel
  • 02/2004–07/2004: Kurt Reusch/Marc Nagel
  • 07/2004–12/2013: Velimir Petković
  • 12/2013–07/2014: Aleksandar Knežević
  • 07/2014–09/2017: Magnus Andersson
  • 09/2017–06/2018: Rolf Brack
  • seit 06/2018: Hartmut Mayerhoffer

Frauen HandballbundesligamannschaftBearbeiten

Frisch Auf Göppingen
Voller Name Frisch Auf Frauen Bundesliga GmbH
Abkürzung(en) FAG
Spitzname(n) FA Frauen
Gegründet 1923
Vereinsfarben Grün-Weiß
Halle EWS Arena
Plätze 5.600 Plätze
Geschäftsführer Aleksandar Knežević
Trainer Aleksandar Knežević
Liga Handball-Bundesliga Frauen
2019/20
Rang 11. Platz
DHB-Pokal Final Four
Website frischauf-frauen.de
Heim
Auswärts


 
Mannschaftsbus der Frisch Auf Frauen am 12. August 2011

Kader für die Saison 2020/21Bearbeiten

Nr. Nat. Name Position Geburtstag seit Letzter Verein
T Deutschland  Aleksandar Knežević Trainer 26.12.1968 2009
1 Deutschland  Anne Bocka TW 05.11.1993 2020 HSG Bad Wildungen
23 Niederlande  Jasmina Rebmann-Janković TW 06.12.1986 2019 Toulon Saint-Cyr Var Handball
83 Ungarn  Edit Lengyel TW 04.05.1983 2015 TuS Metzingen
Polen  Olivia Kamińska TW 09.09.1998 2020 Neckarsulmer Sport-Union
2 Deutschland  Anja Brugger RR, RA 01.11.1992 2012 VfL Waiblingen
5 Schweiz  Lisa Frey RL 16.02.1995 2020 Vendsyssel Håndbold
8 Rumänien  Roxana Alina Ioneac RL 31.01.1989 2019 TV Nellingen
11 Tschechien  Michaela Hrbková RA 14.07.1987 2016 Siófok KC
13 Slowenien  Iris Anđić LA 11.11.1991 2014 HSG Blomberg-Lippe
18 Schweiz  Romy Morf-Bachmann RM, RL 22.09.1989 2019 HSG Bad Wildungen
19 Deutschland  Alexandra Tinti KM 21.07.1992 2020 1. FSV Mainz 05
21 Tschechien  Šárka Marčíková RM, RL, RR 12.03.1992 2020 SG H2Ku Herrenberg
22 Deutschland  Sina Ehmann RL 03.11.2000 2019
25 Schweiz  Pascale Wyder RM 25.06.1995 2020 Spono Eagles
32 Slowenien  Lina Krhlikar KM 29.06.1989 2015 Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern
93 Luxemburg  Tina Welter LA, RA 30.01.1993 2019 VfL Waiblingen

Zugänge 2020/21Bearbeiten

Abgänge 2020/21Bearbeiten

Liste der TrainerBearbeiten

  • ???? – 07/2003: Günter Schweizer
  • 07/2003 – 01/2006: Heike Kemmner
  • 01/2006 – 01/2006 Hagen Gunzenhauser
  • 01/2006 – 10/2006: Olaf Schimpf
  • 10/2006 – 10/2007: Hagen Gunzenhauser
  • 10/2007 – 07/2009: Emir Hadzimuhamedovic
  • 07/2009 – 12/2013: Aleksandar Knežević
  • 12/2013 – 12/2013: Nedeljko Vujinović
  • 12/2013 – 07/2014: Vasile Oprea
  • seit 07/2014: Aleksandar Knežević

JugendarbeitBearbeiten

Die Frisch Auf-Jugendabteilung besteht aus insgesamt ca. 250 Kindern und Jugendlichen ab 8 Jahren. Für die 13- bis 18-Jährigen steht die Weiterentwicklung von Koordination, Technik, Konditionsaufbau und die Schulung von Wettkampfverhalten, Durchsetzungsvermögen, Wille und Ehrgeiz im Vordergrund.
Die Frisch Auf-Jugendtrainer besuchen dabei regelmäßig Fortbildungen zu Kommunikation, Konfliktmanagement, Gruppendynamik, Sportmedizin und Sportförderung. Die Mannschaften der männlichen C-, B- und A-Jugend werden im Nachwuchscenter der Profimannschaft geführt und spielen in der höchsten Spielklasse ihrer Altersgruppe. <man[36]

NachwuchscenterBearbeiten

Seit 2008 betreibt Frisch Auf nach den Lizenzrichtlinien der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga ein Nachwuchscenter, das zunächst vom ehemaligen Frisch Auf-Spieler Pascal Morgant geleitet wurde. Inzwischen führt der Sportliche Leiter von Frisch Auf Christian Schöne das Nachwuchscenter. Frisch Auf Göppingen erhält regelmäßig das Jugendzertifikat der LIQUI MOLY Handball-Bundesliga.
Ziele des Nachwuchscenter sind u. a. ein altersgerechtes, leistungsorientiertes Training und ein einheitliches Ausbildungskonzept für die Mannschaften aller Altersklassen. Außerdem sollen die Talente an den Bundesliga-Kader herangeführt werden und sich Frisch Auf als anerkannter Ausbildungsverein etablieren.[37]

KooperationenBearbeiten

Frisch Auf Göppingen kooperiert im Handball mit dem TSB Horkheim, TV Plochingen und VfL Pfullingen.

SportstättenBearbeiten

EWS ArenaBearbeiten

Die Heimat der beiden Bundesligamannschaften (Frauen/Männer) im Handball ist die 5.600 Zuschauer (davon 3.678 Sitzplätze) fassende EWS Arena (bis Mai 2008 Hohenstaufenhalle) in Göppingen. Diese wurde von 1964 bis 1967 gebaut und von 2008 bis 2009 umgebaut und erweitert. Während der Umbauzeit trug die Herrenmannschaft ihre Heimspiele in der Porsche-Arena in Stuttgart aus, die Damenmannschaft wich in die Neckartalsporthalle in Wernau aus. Der Spitzname der Halle ist Hölle Süd.

Weitere SportstättenBearbeiten

  • Städtisches Frisch Auf Stadion
  • Natowiese
  • Städtischer Allwetterplatz (Kunstrasen)
  • Judohalle Frisch Auf Göppingen
  • Parkhaus-Sporthalle
  • Sporthalle Bergreute Schlierbach
  • Sporthalle Bereitschaftspolizei
  • Turnhalle Bodenfeld
  • Turnhalle Grundschule im Stauferpark
  • Sporthalle im Berufsschulszetrum Öde
  • Turnhalle Hohenstaufen Gymnasium
  • Turnhalle Freihof Gymnasium
  • Turnhalle Werner Heisenberg-Gymnasium
  • Gymnastikhalle Werner Heisenberg-Gymnasium
  • Turnhalle Schiller Realschule
  • Turnhalle Albert Schweitzer Schule
  • Turnhalle Walter Hensel Schule
  • Wilhelm Busch Schule
  • Fitnessstudio Sport Planet

AbteilungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Kempa, Bernhard: Ball ist Trumpf; Vaihingen/Enz: IPa-Buch; 2000.
  • Kießling, Thomas; Tilp, Michael (Hrsg.): Monsieur Handball – Bernhard Kempa, die spannende Geschichte der Handball-Legende; Eislingen: M. Tilp; 2007, ISBN 978-3-00-023365-4.
  • Stadtverwaltung Göppingen in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis Bundesliga-Handball und der TPSG Frisch Auf Göppingen: Frisch Auf Göppingen, Höhen und Tiefe – 30 Jahre Handballgeschichte 1946–1976; Göppingen: Stadtverwaltung; 1976.
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 90 [Neunzig] Jahre Frisch Auf Göppingen, 65 Jahre Handball im Frisch Auf, 40 Jahre Tischtennis im Frisch Auf: Jubiläumsschrift und Frisch-Auf-Nachrichten, Rückblick und aktuelles Sportgeschehen; Göppingen: TPSG FA; 1986.
  • Turn- und Polizeisportgemeinschaft Frisch Auf Göppingen e.V. (Hrsg.): 100 Jahre Frisch Auf Göppingen: 1896–1996, die wechselhafte Geschichte eines Vereins, 75 Jahre Handball im Frisch Auf; Göppingen: TPSG FA; 1996.
  • Turnclub Göppingen: Festschrift zum 75-jährigen [fünfundsiebzigjährigen] Jubiläum des TC Frisch Auf Göppingen und 50 [fünfzig] Jahre Handball im Frisch Auf Göppingen; Göppingen: TC Frisch Auf Göppingen; 1971.
  • Frisch Auf: Der Aufstieg; Göppingen: Till Herwig, Alexander Kolb u. a.; 2001, ISBN 3-9803777-5-X

WeblinksBearbeiten

Commons: FRISCH AUF! Göppingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Fritz Daferner, Siegfried Molterer: Festschrift zum 30-jährigen Jubiläum der Handballabteilung des Turnclubs Frisch Auf Göppingen. Hrsg.: Turnclub Frisch Auf Göppingen. Göppingen 30. September 1950, S. 1, 5.
  2. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Historie, abgerufen: 19. August 2011.
  3. Eggers (Hrsg.): Handball. Göttingen 2004, S. 132, ISBN 3-89533-465-0.
  4. Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1946–1975 (Männer/Feldhandball), abgerufen am 19. April 2014.
  5. Webers (Red.): Landesmeister im Süddeutschen HV 1949–1966 (Männer/Halle), abgerufen am 19. April 2014.
  6. a b Eggers (Hrsg.), Handball, Göttingen 2004, S. 124 f, ISBN 3-89533-465-0.
  7. a b Webers (Red.): Meister der Regionalverbände 1947–1981 (Männer/Halle), abgerufen am 19. April 2014.
  8. Eggers (Hrsg.): Handball. Göttingen 2004, S. 128f, ISBN 3-89533-465-0.
  9. Reutlinger General-Anzeiger, 80. Jahrgang, Nr. 30 vom 7. Februar 1966, S. 12.
  10. Frisch Auf war 1994 sportlich aus der 2.Bundesliga abgestiegen und behielt nur durch die Bildung der SG mit dem Erstligaabsteiger Scharnhausen die Ligazugehörigkeit.
  11. IG Handball e.V.(Hrsg.): 34:28 gegen US Dunkerque: Der EHF-Pokal bleibt in Göppingen! 24. Mai 2012, abgerufen am 24. Mai 2012.
  12. Göppingen verliert gegen Rhein-Neckar-Löwen Stuttgarter Zeitung online, 18. Mai 2013, abgerufen am 19. Mai 2013.
  13. Felix Buß: Göppingen triumphiert bei Heim-Final-Four zum vierten Mal im EHF Cup. In: handball-world.news. 21. Mai 2017, abgerufen am 22. Mai 2017.
  14. handball-world.news: Frisch Auf Göppingen verpflichtet isländischen Nationalspieler vom 10. September 2019, abgerufen am 10. September 2019
  15. handball-world.news: Tobias Ellebaek wechselt im Sommer zu Frisch Auf! Göppingen vom 11. Februar 2020, abgerufen am 11. Februar 2020
  16. handball-world.news: Göppinger Ivan Sliskovic verlässt Handball-Bundesliga vom 4. Februar 2020, abgerufen am 4. Februar 2020
  17. handball-world.news: Josip Peric verlässt Frisch Auf Göppingen vom 30. April 2020, abgerufen am 30. April 2020
  18. handball-world.news: Nach Abschied von Frisch Auf Göppingen - Tim Sørensen mit neuem Verein in Dänemark vom 31. Juli 2020, abgerufen am 31. Juli 2020
  19. handball-world.news: Aufsteiger HSC 2000 Coburg verpflichtet Pouya Norouzi Nezhad vom 28. Mai 2020, abgerufen am 28. August 2020
  20. Handball-Bundesliga GmbH: TOYOTA Handball-Bundesliga - Gesamt-Tabelle 2006–2011, abgerufen: 13. September 2011
  21. Handball-Bundesliga GmbH: DHB-Pokal 2006–2011, abgerufen: 13. September 2011
  22. Quelle: Handball-Statistik.de 7thSENSE GmbH: Handball-Statistik.de, abgerufen: 22. August 2011, Handballworld.com
  23. Mein Handball Ticket: DKB Handball-Bundesliga - Zuschauer 2017/18, abgerufen am 16. Oktober 2018.
  24. Die Fraktion GbR: Aus Liebe zur Oma, 6. Februar 2009, abgerufen am 11. April 2018
  25. handball-world.news: Frisch Auf Göppingen mit erster Verstärkung für den Rückraum vom 4. März 2020, abgerufen am 4. März 2020.
  26. handball-world.news: Spono Eagles vermelden Wechsel von Top-Scorerin Pascale Wyder nach Göppingen vom 25. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020.
  27. handball-world.news: Neue Torfrau für Frisch Auf Göppingen: Anne Bocka kommt aus Bad Wildungen vom 15. Juni 2020, abgerufen 15. Juni 2020
  28. handball-world.news: Personalplanungen nicht abgeschlossen - Frisch Auf Göppingen schließt Lücke am Kreis vom 22. Juni 2020, abgerufen 22. Juni 2020
  29. handball-world.news: Frisch Auf! Frauen verpflichten Schweizer Spielmacherin vom 4. Juli 2020, abgerufen 4. Juli 2020
  30. handball-world.news: Nachverpflichtung: Frisch Auf Göppingen bereits heute mit neuer Torhüterin vom 19. September 2020, abgerufen am 20. September 2020
  31. handball-world.news: VfL Waiblingen verpflichtet Torhüterin von Frisch Auf Göppingen vom 12. März 2020, abgerufen am 12. März 2020.
  32. handball-world.news: Bestätigt: Johanna Schindler wechselt von Göppingen zu Hypo Niederösterreich vom 16. April 2020, abgerufen am 16. April 2020.
  33. handball-world.news: Wer kommt im Sommer - und wer geht? Die große Wechselbörse der Handball Bundesliga Frauen vom 1. April 2020, abgerufen am 1. April 2020.
  34. handball-world.news: Tschechin Petra Adamkova verlässt Frisch Auf Göppingen vom 18. April 2020, abgerufen am 18. April 2020.
  35. handball-world.news: Linkshänderin noch gesucht: Der Kader von Frisch Auf Göppingen für die Saison 2020/21 vom 11. Juli 2020, abgerufen am 28. August 2020.
  36. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Unser Ausbildungsanspruch, abgerufen: 8. September 2011.
  37. TPSG Frisch Auf Göppingen e.V.: Ziele, abgerufen: 8. September 2011.