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KarriereBearbeiten

Keith Greene wuchs im Umfeld der britischen Rennmannschaft Gilby Engineering auf, die seinem Vater gehörte. Es war daher kein Wunder dass Greene schon mit 18 Jahren zum Motorsport fand. 1958 war ein Lotus Eleven schon sein zweites Rennfahrzeug mit dem er bei britischen Sportwagenrennen an den Start ging.

1959 startete er seine Monoposto-Karriere und wurde schon bei seinem ersten Rennen Zweiter beim Formel-2-Rennen in Aintree. Greene bestritt bis 1961 seine Rennen mit Boliden von Cooper als Gilby einen eigenen Rennwagen für die 1,5-Liter-Formel der damaligen Formel 1 baute. Greene ging mit dem Wagen beim Großen Preis von Großbritannien 1961 an den Start. Sein Debüt in dieser Motorsportklasse hatte er schon ein Jahr davor gegeben und im Gegensatz zum Vorjahr schaffte er diesmal mit dem fünfzehnten Rang immerhin eine Platzierung.

1962 wurde Greene mit dem Gilby, der jetzt einen V8-Motor von B.R.M. im Heck hatte starker Dritter beim Großen Preis von Neapel, geschlagen nur von den beiden Werks-Ferrari von Willy Mairesse und Lorenzo Bandini.

Als sich Gilby nach anhaltender Erfolglosigkeit Ende 1962 vom Motorsport zurückzog fuhr Greene wieder Sport- und Tourenwagenrennen. Ende der 1960er-Jahre trat er vom aktiven Sport zurück war aber noch bis Mitte der 1990er-Jahre Manager von diversen Rennteams in Großbritannien.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Automobil-WeltmeisterschaftBearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1960 Gilby Engineering Cooper T45 Maserati 2.5 L4 1 NC
1961 Gilby Engineering Gilby 61 Climax 1.5 L4 1 NC
1962 Gilby Engineering Gilby 62 BRM 1.5 V8 1 NC
Gesamt 3

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1959                  
DNQ
1960                    
DNF
1961                
15
1962                  
DNS DNF DNQ
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1959 Vereinigtes Konigreich  Team Lotus Engineering Lotus Mk17 Vereinigtes Konigreich  Alan Stacey Ausfall überhitzter Zylinder

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1958 David Piper
Gilby Engineering
Lotus Eleven Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
15 10
1959 David Piper
Lotus
Lotus 15
Lotus 17
Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
29 DNF 11
1960 Taylor and Crawley Racing Team Lotus 15 Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
18
1963 Richard Jacobs MG Midget Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Belgien  SPA Italien  MAI Deutschland  NÜR Italien  CON Deutschland  ROS Frankreich  LEM Italien  MON Deutschland  WIS Frankreich  TAV Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Italien  MON Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI
15 15
1964 Dick Jacobs MG Midget Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Italien  MON Belgien  SPA Italien  CON Deutschland  NÜR Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  SIM Deutschland  NÜR Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
24 6
1965 BMC
Donald Healey
MG Midget
Austin-Healey Sprite
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  BOL Italien  MON Italien  MON Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  MUG Deutschland  ROS Frankreich  LEM Frankreich  REI Italien  BOZ Deutschland  FRE Italien  CCE Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI
27 6
1966 Henri Perrier Porsche 911 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MON Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  MUG Italien  CCE Deutschland  HOK Schweiz  SIM Deutschland  NÜR Osterreich  ZEL
24
1967 Chris Barber Lotus 47 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Deutschland  HOK Italien  MUG Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  CCE Osterreich  ZEL Schweiz  OVI Deutschland  NÜR
DNF DNF

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten