Hauptmenü öffnen

Der Große Preis von Frankreich 1961 fand am 2. Juli 1961 auf dem Circuit de Reims-Gueux bei Reims statt und war das vierte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1961.

Flag of France.svg Großer Preis von Frankreich 1961
Renndaten
4. von 8 Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1961
Streckenprofil
Name: XLVIIe Grand Prix de l'A.C.F.
Datum: 2. Juli 1961
Ort: Reims, Frankreich
Kurs: Circuit de Reims-Gueux
Länge: 431,704 km in 52 Runden à 8,302 km

Wetter: trocken, sonnig, heiß
Pole-Position
Fahrer: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Hill ItalienItalien Ferrari
Zeit: 2:24,9 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Hill (Runde 20) ItalienItalien Ferrari
Zeit: 2:27,1 min
Podium
Erster: ItalienItalien Giancarlo Baghetti ItalienItalien Ferrari
Zweiter: Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Dan Gurney DeutschlandDeutschland Porsche
Dritter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jim Clark Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lotus-Climax

BerichteBearbeiten

HintergrundBearbeiten

Für den Großen Preis von Frankreich wurden 26 Fahrzeuge gemeldet. Ferrari verringerte die Anzahl seiner Wagen wieder auf drei, es fuhren Phil Hill, Wolfgang Graf Berghe von Trips und Richie Ginther. Olivier Gendebien fuhr keine weiteren Rennen für die Scuderia Ferrari. Lotus setzte ebenfalls drei Wagen ein, neben den Stammfahrern Jim Clark und Innes Ireland erhielt Willy Mairesse ein Cockpit. Für Mairesse war dies das einzige Rennen für Lotus, er wechselte anschließend zu Ferrari, währenddessen Lotus den Rest der Saison mit Clark und Ireland fuhr.

Viele Teams hatten private Wagen für den Grand Prix gemeldet. Die Scuderia Serenissima meldete einen Cooper T51 und einen De Tomaso F1 sowohl für Maurice Trintignant als auch für Giorgio Scarlatti. Beide Fahrer qualifizierten sich mit dem Cooper für das Rennen. Trintignant fuhr dann den Cooper, Scarlatti in seinem letzten Automobilweltmeisterschaftsrennen den De Tomaso F1. Dieser Wagen hatte sein Debüt und wurde in den folgenden Jahren, jedoch ohne größere Erfolge, mehrfach eingesetzt. Die FISA (Federazione Italiana Scuderie Automobilistiche[1]) - eine Vereinigung italienischer Rennteams (die Namensgleichheit mit dem internationalen Automobilsportverband war rein zufällig) - hatte mit Ferrari ein Abkommen getroffen, einem jungen italienischen Fahrer den Aufstieg zu ermöglichen. Dieser Fahrer war Giancarlo Baghetti, der zuvor bereits zwei nicht zur Automobilweltmeisterschaft zählende Grand Prixs gewonnen hatte. Ferrari stellte der FISA bei ihrem einzigen Rennen einen Ferrari 156 zur Verfügung.

Stirling Moss war sowohl für das Rob Walker Racing Team gemeldet, als auch für das UDT Laystall Racing Team. Moss fuhr Training und Rennen jedoch ausschließlich beim Rob Walker Racing Team. Das UDT Laystall Racing Team fuhr hingegen mit Henry Taylor, der schon beim ersten Saisonrennen für das Team gemeldet war. Sein Teamkollege wurde Lucien Bianchi, der zum UDT Laystall Racing Team wechselte. Für Camoradi International waren Masten Gregory und Ian Burgess gemeldet. Gregory fuhr das letzte Mal in seiner Karriere einen Cooper und wechselte danach ebenfalls zum UDT Laystall Racing Team, wo er Fahrer eines privaten Lotus 18/21 wurde. Das Yeoman Credit Racing Team erhöhte die Anzahl seiner Fahrzeuge auf zwei. Neben Stammfahrer John Surtees fuhr Roy Salvadori erstmals für das Team. Salvadori kehrte somit nach mehreren Rennen Pause wieder in die Automobilweltmeisterschaft zurück. Sein letzter Grand Prix zuvor war der Große Preis von Großbritannien 1960. Außerdem fuhr Michael May nach zwei Rennen Pause wieder für die Scuderia Colonia und Bernard Collomb debütierte mit einem eigenen Wagen.

In der Fahrerwertung führte Phil Hill mit einem Punkt Vorsprung auf seinen Teamkollegen Graf Berghe von Trips. Der dritte Ferrari-Fahrer Ginther war punktgleich mit Moss, was die Überlegenheit des Ferraris verdeutlichte. Auch in der Konstrukteurswertung führte Ferrari deutlich vor Lotus, nachdem das Team die letzten beiden Rennen gewonnen hatte. Mit Tony Brooks und Jack Brabham nahmen zwei ehemalige Sieger am Rennen teil. Cooper war im Vorjahr siegreich, Ferrari zuvor fünfmal.

Nachdem der Circuit Reims-Gueux vier Jahre in Folge der Austragungsort des Großen Preises von Frankreich war, wechselte man in der folgenden Saison zur Strecke Rouen-les-Essarts, fuhr aber 1962 wieder in Reims.

TrainingBearbeiten

Zum dritten Mal in Folge war Ferrari das überlegene Team im Training, mehrere Sekunden war der Wagen schneller als die Konkurrenz und die drei Fahrer belegten die ersten drei Startplätze. Phil Hill sicherte sich ebenfalls zum dritten Mal in Folge die Pole-Position vor seinen Teamkollegen Graf Berghe von Trips und Ginther. Dabei betrug der Abstand zu beiden mehr als eine Sekunde. Schnellster Fahrer, der keinen Ferrari fuhr, war Moss. Er belegte Startplatz vier und war ebenfalls mehr als eine Sekunde schneller als die Fahrer die sich hinter ihm qualifizierten.

Im Mittelfeld waren die Abstände zwischen den Fahrern geringer. Clark qualifizierte sich auf Rang fünf vor Graham Hill auf B.R.M. Die Gruppe komplettierte Surtees auf Position sieben. Achter wurde Bruce McLaren, der für das Cooper-Werksteam fuhr, vor Dan Gurney auf Porsche und Ireland.

RennenBearbeiten

Das Startduell gewann Phil Hill, er führte die ersten Runden vor seinen Teamkollegen Ginther und Graf Berghe von Trips, die sich um Position zwei duellierten. Nachdem sich Ginther von der Strecke gedreht hatte, übernahm Moss den dritten Rang. Sein Wagen war den beiden führenden Ferraris jedoch unterlegen. Im Mittelfeld entwickelte sich ein Kampf zwischen sieben Wagen, an dem Gurney, Bonnier, Clark, Ireland, Graham Hill, McLaren und Baghetti involviert waren. Anschließend überholte Ginther Moss, der wenige Runden später wegen Bremsproblemen mehrere Plätze zurückfiel.

Durch die hohen Temperaturen an der Strecke hatte das Rennen eine hohe Ausfallquote. Bereits in der vierten Rennrunde startete eine Serie von technisch bedingten Ausfällen, die den Rennverlauf maßgeblich bestimmten. Lewis Wagen überhitzte, ebenso der B.R.M. von Brooks. Surtees schied aufgrund eines Unfalls aus, zwei Runden später hatte Collomb einen Motorschaden. In Runde 14 gab der amtierende Weltmeister Jack Brabham wegen eines technischen Defekts auf, es folgten Motorschäden von Scarlatti und Graf Berghe von Trips. Vor dem Ausfall hatte Graf Berghe von Trips die Führung von Phil Hill durch eine Stallorder übernommen und diese vier Runden lang gehalten. Im Mittelfeld gab es weitere Ausfälle, die Wagen von Bianchi und Carel Godin de Beaufort überhitzen, Mairesse erlitt einen Motorschaden und Moss stellte seinen Wagen in Runde 31 endgültig ab, da die Bremsprobleme weiter andauerten.

An der Spitze lag Phil Hill bis zur Runde 38 auf Position eins vor Ginther, als er sich von der Strecke drehte und mit einer Runde Rückstand das Rennen fortsetzte. Ginther führte dann jedoch nur wenige Runden, da auch bei ihm ein Motorschaden auftrat. Er wurde jedoch noch auf Platz 15 klassifiziert da er die dafür erforderliche Renndistanz zurückgelegt hatte. Damit hatte die Konkurrenz des Ferrari-Werksteams die Chance auf den Sieg. Baghetti setzte sich im Duell um die Spitze durch und führte in seinem ersten Grand Prix der Automobilweltmeisterschaft. Drei Umläufe später wurde er jedoch von Bonnier überholt, der das letzte Mal in seiner Karriere einen Grand Prix anführte. Für das Porsche-Werksteam waren dies die ersten Führungskilometer in ihrer Teamgeschichte bei der Automobilweltmeisterschaft. Während Bonnier nach nur einer Runde auf Platz eins wieder zurückfiel, entwickelte sich in den letzten Runden ein Duell um den Sieg zwischen Baghetti und Gurney, bei dem beide Fahrer sich oft gegenseitig überholten. Der Zweikampf wurde erst vor der Ziellinie entschieden, als Baghetti besser aus der letzten Kurve herauskam und Gurney ungefähr 100 Meter vor dem Ziel überholte.

Baghetti wurde somit nach Giuseppe Farina und Johnnie Parsons der dritte Fahrer, der sein Debütrennen gewann, dies blieb jedoch sein einziger Sieg und seine einzige Podest-Platzierung in der Automobilweltmeisterschaft. Zuvor gewann viele Jahre lang kein Italiener, der letzte Erfolg zuvor war der Sieg von Luigi Musso beim Großen Preis von Argentinien 1956. Sein Team, FISA fuhr keine weiteren Rennen mehr und behielt somit als einziges Team der Geschichte eine Gewinnquote von 100 %. Für den Konstrukteur Ferrari war es der dritte Sieg in Folge.

Gurney wurde Zweiter und erreichte damit die erste Podestplatzierung für Porsche. Clark wurde Dritter vor seinem Teamkollegen Ireland. McLaren kam auf Rang fünf ins Ziel. Graham Hill erzielte mit Platz sechs die ersten Saisonpunkte von B.R.M. Bonnier verfehlte die Punkteränge auf Position sieben. Mit einer Runde Rückstand klassifizierte sich Salvadori auf Platz acht. Außerdem wurden Phil Hill, Taylor, May, Gregory, Trintignant, Burgess und Ginther noch gewertet. Einige dieser Fahrer hatten mehr als neun Runden Rückstand.

In der Fahrerwertung gab es auf den ersten vier Positionen keine Veränderungen, da Phil Hill, Graf Berghe von Trips, Moss und Ginther keine Punkte erreichten. Baghetti stieg auf Rang fünf in die Fahrerwertung ein. Noch hatten alle Fahrer die theoretische Chance Weltmeister zu werden. In der Konstrukteurswertung baute Ferrari seinen Vorsprung vor Lotus auf 14 Punkte aus. Porsche verbesserte sich auf Rang drei und hatte nach dem Grand Prix drei Punkte Vorsprung auf Cooper. Alle Teams hatten noch die Chance Konstrukteursweltmeister zu werden, Ferrari hatte die Möglichkeit im nächsten Rennen vorzeitig diesen Titel zu gewinnen mit einem Sieg und wenn Lotus dabei maximal Dritter gewesen wäre.

MeldelisteBearbeiten

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes Konigreich  Cooper Car Company 02 Australien  Jack Brabham Cooper T55 Climax 1.5 L4 D
04 Neuseeland  Bruce McLaren
Vereinigtes Konigreich  Team Lotus 06 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Lotus 21 Climax 1.5 L4 D
08 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark
48 Belgien  Willy Mairesse
Deutschland  Porsche System Engineering 10 Schweden  Jo Bonnier Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
12 Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Niederlande  Ecurie Maarsbergen 14 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
Italien  Scuderia Ferrari SpA SEFAC 16 Vereinigte Staaten  Phil Hill Ferrari 156 Ferrari 1.5 V6 D
18 Vereinigte Staaten  Richie Ginther
20 Deutschland  Wolfgang Graf Berghe von Trips
Vereinigtes Konigreich  Owen Racing Organisation 22 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill BRM P48/57 Climax 1.5 L4 D
24 Vereinigtes Konigreich  Tony Brooks
Vereinigtes Konigreich  Rob Walker Racing Team 26 Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Lotus 18/21[# 1] Climax 1.5 L4 D
Vereinigtes Konigreich  UDT Laystall Racing Team 26 Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Lotus 18[# 1] Climax 1.5 L4 D
28 Belgien  Lucien Bianchi Lotus 18/21
30 Vereinigtes Konigreich  Henry Taylor
Italien  Scuderia Serenissima 32 Frankreich  Maurice Trintignant Cooper T51[# 2] Maserati 1.5 L4 D
Italien  Giorgio Scarlatti Cooper T51[# 2] Maserati 1.5 L4
34 Frankreich  Maurice Trintignant De Tomaso F1-001[# 2] OSCA 1.5 L4
Italien  Giorgio Scarlatti De Tomaso F1-001[# 2] OSCA 1.5 L4
Vereinigte Staaten  Camoradi International 36 Vereinigte Staaten  Masten Gregory Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
38 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Lotus 18
Vereinigtes Konigreich  Yeoman Credit Racing Team 40 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
42 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori
Vereinigtes Konigreich  H&L Motors 44 Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
Italien  Scuderia Colonia 46 Schweiz  Michael May Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
Frankreich  FISA[2] 50 Italien  Giancarlo Baghetti Ferrari 156 Ferrari 1.5 V6 D
Frankreich  Bernard Collomb 52 Frankreich  Bernard Collomb Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
Anmerkungen
  1. a b Moss war für zwei Teams gemeldet. Er fuhr den Lotus 18/21 des Rob Walker Racing Teams mit der Nummer 26 in den Trainingssitzungen und im Rennen.
  2. a b c d Maurice Trintignant und Giorgio Scarlatti waren auf beide Wagen des Teams gemeldet. Beide Fahrer fuhren den Cooper T51 mit der Nummer 32 in den Trainingssitzungen, Trintignant diesen Wagen im Rennen, Scarlatti den De Tomaso F1-001 mit der Startnummer 34 im Rennen.

KlassifikationenBearbeiten

StartaufstellungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
01 Vereinigte Staaten  Phil Hill Italien  Ferrari 2:24,9 206,26 km/h 01
02 Deutschland  Wolfgang Graf Berghe von Trips Italien  Ferrari 2:26,4 204,15 km/h 02
03 Vereinigte Staaten  Richie Ginther Italien  Ferrari 2:26,8 203,59 km/h 03
04 Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:27,6 202,49 km/h 04
05 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:29,0 200,59 km/h 05
06 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  B.R.M.-Climax 2:29,1 200,45 km/h 06
07 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:29,1 200,45 km/h 07
08 Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:29,4 200,05 km/h 08
09 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Deutschland  Porsche 2:29,6 199,78 km/h 09
10 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:29,8 199,51 km/h 10
11 Vereinigtes Konigreich  Tony Brooks Vereinigtes Konigreich  B.R.M.-Climax 2:29,9 199,38 km/h 11
12 Italien  Giancarlo Baghetti Italien  Ferrari 2:30,5 198,59 km/h 12
13 Schweden  Jo Bonnier Deutschland  Porsche 2:30,5 198,59 km/h 13
14 Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:31,0 197,93 km/h 14
15 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:31,2 197,67 km/h 15
16 Vereinigte Staaten  Masten Gregory Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:31,3 197,54 km/h 16
17 Niederlande  Carel Godin de Beaufort Deutschland  Porsche 2:31,8 196,89 km/h 17
18 Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:32,0 196,63 km/h 18
19 Belgien  Lucien Bianchi Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:35,8 191,83 km/h 19
20 Belgien  Willy Mairesse Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:35,8 191,83 km/h 20
21 Frankreich  Bernard Collomb Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 2:36,8 190,61 km/h 21
22 Schweiz  Michael May Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:37,9 189,28 km/h 22
23 Frankreich  Maurice Trintignant Vereinigtes Konigreich  Cooper-Maserati 2:39,7 187,15 km/h 23
24 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:39,7 187,15 km/h 24
25 Vereinigtes Konigreich  Henry Taylor Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 2:40,3 186,45 km/h 25
26 Italien  Giorgio Scarlatti Vereinigtes Konigreich  Cooper-Maserati 2:47,1 178,86 km/h 26

RennenBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde Ausfallgrund
01 Italien  Giancarlo Baghetti Italien  Ferrari 52 2:14:17,5 12 2:31,0
02 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Deutschland  Porsche 52 + 0,1 09 2:30,8
03 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 52 + 1:01,1 05 2:30,1
04 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 52 + 1:10,3 10 2:34,0
05 Neuseeland  Bruce McLaren Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 52 + 1:41,8 08 2:34,5
06 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 52 + 1:41,9 06 2:32,3
07 Schweden  Jo Bonnier Deutschland  Porsche 52 + 3:15,4 13 2:31,8
08 Vereinigtes Konigreich  Roy Salvadori Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 51 + 1 Runde 15 2:33,7
09 Vereinigte Staaten  Phil Hill Italien  Ferrari 50 + 2 Runden 01 2:27,1
10 Vereinigtes Konigreich  Henry Taylor Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 49 + 3 Runden 25 2:37,2
11 Schweiz  Michael May Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 48 + 4 Runden 22 2:40,7
12 Vereinigte Staaten  Masten Gregory Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 43 + 9 Runden 16 2:33,1
13 Frankreich  Maurice Trintignant Vereinigtes Konigreich  Cooper-Maserati 42 + 10 Runden 23 2:45,0
14 Vereinigtes Konigreich  Ian Burgess Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 42 + 10 Runden 24 2:44,9
15 Vereinigte Staaten  Richie Ginther Italien  Ferrari 40 + 12 Runden 03 2:31,2
Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 31 DNF 04 2:30,4 Bremsen
Belgien  Willy Mairesse Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 27 DNF 20 2:38,2 Motorschaden
Niederlande  Carel Godin de Beaufort Deutschland  Porsche 23 DNF 17 2:39,1 Überhitzung
Belgien  Lucien Bianchi Vereinigtes Konigreich  Lotus-Climax 21 DNF 19 2:42,8 Überhitzung
Deutschland  Wolfgang Graf Berghe von Trips Italien  Ferrari 18 DNF 02 2:31,0 Motorschaden
Italien  Giorgio Scarlatti Italien  De Tomaso-OSCA 15 DNF 26 2:48,0 Motorschaden
Australien  Jack Brabham Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 14 DNF 14 2:38,8 Öldruck
Frankreich  Bernard Collomb Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 06 DNF 21 2:54,6 Motorschaden
Vereinigtes Konigreich  Tony Brooks Vereinigtes Konigreich  B.R.M.-Climax 04 DNF 11 2:35,6 Überhitzung
Vereinigtes Konigreich  John Surtees Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 04 DNF 07 2:32,1 Unfall
Vereinigtes Konigreich  Jackie Lewis Vereinigtes Konigreich  Cooper-Climax 04 DNF 18 2:44,3 Überhitzung

WM-Stände nach dem RennenBearbeiten

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte. Es zählten nur die fünf besten Ergebnisse aus acht Rennen. In der Konstrukteurswertung bekamen die ersten sechs des Rennens 8, 6, 4, 3, 2, 1 Punkte, es zählten dabei nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

FahrerwertungBearbeiten

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 Vereinigte Staaten  Phil Hill Ferrari 19
02 Deutschland  Wolfgang Graf Berghe von Trips Ferrari 18
03 Vereinigtes Konigreich  Stirling Moss Lotus-Climax 12
04 Vereinigte Staaten  Richie Ginther Ferrari 12
05 Italien  Giancarlo Baghetti Ferrari 9
06 Vereinigte Staaten  Dan Gurney Porsche 9
07 Vereinigtes Konigreich  Jim Clark Lotus-Climax 8
08 Belgien  Olivier Gendebien Ferrari 3
09 Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland Lotus-Climax 3
10 Neuseeland  Bruce McLaren Cooper-Climax 3
11 Vereinigtes Konigreich  John Surtees Cooper-Climax 2
12 Vereinigtes Konigreich  Graham Hill B.R.M.-Climax 1
13 Australien  Jack Brabham Cooper-Climax 1

KonstrukteurswertungBearbeiten

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Italien  Ferrari 30
02 Vereinigtes Konigreich  Lotus 16
03 Deutschland  Porsche 9
04 Vereinigtes Konigreich  Cooper 6
05 Vereinigtes Konigreich  B.R.M. 1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hintergründe zu Baghettis Formel-1-Debut 1961 auf 8w.forix.com (abgerufen am 5. Dezember 2017)
  2. Der Wagen wurde von der FISA gemeldet; den Einsatz übernahm die Scuderia Ferrari