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Porsche 906 mit der Startnummer 156. Ignazio Capuano und Ferdinando Latteri fuhren diesen Wagen an die achte Stelle der Gesamtwertung
Ferrari 330P3 Spyder mit der Fahrgestellnummer 0846. Lorenzo Bandini verunfallte mit dem Wagen im Rennen
Alpine A110. Bester Alpine im Ziel war der Wagen mit der Nummer 72; an die sechste Stelle der Gesamtwertung gefahren von Roger Delageneste und José Rosinski

Die 50. Targa Florio, auch 50° Targa Florio, Piccolo Circuito delle Madonie, Sicilia, auf Sizilien fand am 8. Mai 1966 statt und war der vierte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Inhaltsverzeichnis

Vor dem RennenBearbeiten

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft 1965 begann mit zwei Rennen in den Vereinigten Staaten. Am Daytona International Speedway wurde erstmals ein 24-Stunden-Rennen ausgetragen. Die Veranstaltung endete mit dem Erfolg von Ken Miles und Lloyd Ruby im Ford Mk.II. Auch beim nachfolgenden 12-Stunden-Rennen von Sebring, das zu 14mal zur Weltmeisterschaft zählte, siegen Miles und Ruby. Diesmal auf einem Ford X1 Roadster.

Im April begann die europäische Sportwagen-Weltmeisterschafts-Saison mit dem Wertungslauf in Monza. John Surtees und Mike Parkes gewannen auf einem Werks-Ferrari 330P3 Coupé.

Das RennenBearbeiten

Teams, Fahrzeuge und FahrerBearbeiten

In den 1960er-Jahren hatte sich das Rennen auf den öffentlichen Straßen in den sizilianischen Bergen zwischen Cerda und Caltavuturo zu einer Auseinandersetzung zwischen den Werksmannschaften von Porsche und Ferrari entwickelt. 1959 hatte Porsche mit Edgar Barth und Wolfgang Seidel am Steuer eines Porsche 718 RSK 1500 den ersten Sieg bei einem Sportwagen-Weltmeisterschaftslauf gefeiert. Auch 1960, Targa Florio 1963 und 1964 gewann Porsche. Ferrari siegte 1961, 1962 und im Vorjahr.

Auch 1966 sollte dies nicht anders sein. Die Teamführung der Scuderia bereitete vier Wagen für Training und Rennen vor, einen 330P3 Spyder und drei Dino 206. Den 330P3 fuhren Nino Vaccarella und Lorenzo Bandini, zwei der Dino wurden Jean Guichet, Giancarlo Baghetti, Ludovico Scarfiotti und Mike Parkes anvertraut. Der dritte Dino wurde von der Scuderia Sant Ambroeus gemeldet, von der Scuderia jedoch eingesetzt und betreut. Fahrer waren Giampiero Biscaldi und Mario Casoni. Die drei Dinos unterschieden sich technisch voneinander. Der 2-Liter-V6-Mittelmotor im Wagen von Scarfiotti und Parkes hatte eine Benzindirekteinspritzung mit Doppelzündung. Der Motor im Coupé von Guichet und Parkes hatte neben der Doppelzündung normale Vergaser. Ohne Doppelzündung und Einspritzung mussten Biscaldi und Casoni bei ihrem Coupé auskommen. Aus dem Feld der privat eingesetzten Ferrari fanden zwei GT-Wagen Erwähnung. Im Ferrari 250LM von Antonio Nicodemi und Francesco Lessona, sowie dem Ferrari 275 GTB/C von Luciano Conti und Vittorio Venturi wurden die herkömmlichen 3,3-Liter-V12-Motoren durch 4-Liter-Aggregate ersetzt.

Porsche hatte durch den Bau von 50 Fahrzeugen die Homologation des Porsche 906 für die Rennklasse der Sportwagen-Prototypen geschafft. Zehn 906 waren bei der Targa am Start, darunter vier Werkswagen. Colin Davis und Günter Klass fuhren einen 906 mit 2,2-Liter-Achtzylinder-Boxermotor, der schon im 904/8 Verwendung fand. Das Fahrzeug von Gerhard Mitter und Joakim Bonnier hatte einen 2,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor mit einer Bosch-Direkteinspritzung. Der einzige am Start befindliche Ford GT40 wurde von Ford France gemeldet und von Guy Ligier und Henri Greder gefahren.

In den kleinen GT- und Sportwagenklassen galten die Rennwagen von Lancia und Alpine in der 1,3-Liter-Klasse. Knapp ein Dutzend Lancia Fulvia HF waren am Start, darunter ein Werkswagen für Leo Cella und Achille Marzi. Unter den Alpine A110 befanden sich zwei von Renault gemeldeter Werkswagen, bei dem Jean Vinatier, Pierre Orsini, Pauli Toivonen und Bengt Jansson am Steuer saßen.

Der RennverlaufBearbeiten

Am Samstagabend vor dem Renntag ging über der Region eine heftiges Gewitter nieder, das bis weit nach Mitternacht andauerte. Als das Rennen am Sonntag um 8 Uhr in früh gestartet wurde hatten sich die dunklen Wolken noch immer nicht verzogen. Erster am Start war Giuseppe Garofalo mit einer Fulvia HF, dann folgten im Abstand von 20 Sekunden die restlichen Teilnehmer; als Letzter Nino Vaccarella im 330P3. Nach der ersten Runde kam Leo Cella in seiner Fulvia HF als Erster wieder bei Start-und-Ziel vorbei. Er war als Neunter ins Rennen gegangen und hatte in nur einer Runde die acht vor gestarteten Konkurrenten überholt. Im Rennen führte jedoch Vaccarella mit drei Sekunden Vorsprung auf den Porsche von Gerhard Mitter, der in der zweiten Runde die Spitze übernahm und in diesem Umlauf um 18 Sekunden schneller war als Vaccarella.

Während der dritten Runde setzte erneute Regen ein, der im Laufe der Veranstaltung immer stärker wurde. Der finnische Rallyepilot Timo Mäkinen zeigte seine fahrerischen Fähigkeiten und fuhr mit seinem MGB ein spektakuläres Rennen. Der Regen forderte Tribut bei Fahrern und Technik. Die Ferrari-Dino-Piloten hatten Probleme mit den Scheibenwischern, die zu klein dimensioniert waren. Entscheiden wurde das Rennen durch Unfälle. Hans Herrmann hatte in der siebten Runden einen Unfall mit dem 906, in derselben Runde endete auch das Rennen für den führenden Bandini im 330P3, der von Strecke abkam und ausschied. Wenig später schied Mitter im nunmehr an der Spitze fahrenden Porsche aus, als er beim Überholen mit dem Wagen de Teamkollegen Günter Klaas kollidierte.

Am Ende siegte dennoch ein Porsche. Willy Mairesse und Herbert Müller gewann im 906 der Scuderia Filipinetti. Acht Minuten dahinter kam Guichet und Baghetti im besten Ferrari als Zweite ins Ziel.

ErgebnisseBearbeiten

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 S 2.0 148 Schweiz  Scuderia Filipinetti Belgien  Willy Mairesse
Schweiz  Herbert Müller
Porsche 906 10
2 P 2.0 196 Italien  SpA Ferrari SEFAC Frankreich  Jean Guichet
Italien  Giancarlo Baghetti
Ferrari Dino 206S 10
3 P 2.0 144 Deutschland  Porsche System Engineering Italien  Vincenzo Arena
Italien  Antonio Pucci
Porsche 906 10
4 S 1.6 126 Italien  Autodelta SpA Italien  Enrico Pinto
Italien  Nino Todaro
Alfa Romeo Giulia TZ2 10
5 S 2.0 150 Schweiz  Scuderia Filipinetti Frankreich  Claude Bourillot
Italien  Umberto Maglioli
Porsche 906 10
6 S 1.3 72 Frankreich  Alpine Frankreich  Roger Delageneste
Frankreich  José Rosinski
Alpine A110 10
7 S 1.3 78 Frankreich  Regie Renault Frankreich  Jean Vinatier
Frankreich  Pierre Orsini
Alpine A110 10
8 S 3.0 156 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Ignazio Capuano
Italien  Ferdinando Latteri
Porsche 906 10
9 GT + 1.6 64 Vereinigtes Konigreich  British Motor Co. Finnland  Timo Mäkinen
Vereinigtes Konigreich  John Rhodes
MGB 10
10 S 1.6 130 Italien  Autodelta SpA Belgien  Lucien Bianchi
Italien  Roberto Bussinello
Alfa Romeo Giulia TZ2 10
11 GT 1.3 18 Italien  HF Squadra Corse Italien  Leo Cella
Italien  Achille Marzi
Lancia Fulvia HF 10
12 S + 2.0 176 Frankreich  Ford France Frankreich  Guy Ligier
Frankreich  Henri Greder
Ford GT40 9
13 S 1.6 114 Italien  Autodelta SpA Italien  Teodoro Zeccoli
Italien  Giacomo Russo
Alfa Romeo Giulia TZ2 9
14 P 2.0 210 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Giampiero Biscaldi
Italien  Mario Casoni
Ferrari Dino 206S 9
15 S 2.0 154 Schweiz  Ecurie Basilisk Schweiz  Hans Kühnis
Schweiz  Heini Walter
Porsche 906 9
16 S + 2.0 180 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Clemente Ravetto
Italien  Gaetano Starrabba
Ferrari 250LM 9
17 P + 2.0 232 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Antonio Nicodemi
Italien  Francesco Lessona
Ferrari 250LM 4.0 9
18 S 1.3 74 Frankreich  Societé Automobiles Alpine Frankreich  Jean-Pierre Hanrioud
Frankreich  Jean-François Piot
Alpine A110 9
19 GT + 1.6 66 Vereinigtes Konigreich  British Motor Co. Vereinigtes Konigreich  Andrew Hedges
Vereinigtes Konigreich  John Handley
MGB 9
20 P 2.0 208 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Co. Finnland  Rauno Aaltonen
Vereinigtes Konigreich  Clive Baker
Austin-Healey Sprite 9
21 P 2.0 214 Italien  ASA Italien  Silvestre Semilia
Italien  Raffaele Pinto
ASA 411 9
22 S 1.3 98 Frankreich  Joseph Thomas Frankreich  Joseph Thomas
Frankreich  André Guilhaudin
Alpine A110 9
23 GT 1.3 36 Italien  HF Squadra Corse Italien  Claudio Maglioli
Italien  Marco Crosina
Lancia Fulvia HF 9
24 S 1.6 120 Italien  Scuderia Sant Ambroeus Italien  Nanni Galli
Italien  Girolamo Capra
Alfa Romeo Giulia TZ 9
25 GT + 1.6 60 Italien  Corrado Ferlaino Italien  Corrado Ferlaino
Italien  Carlo Fabri
Porsche 911 9
26 GT + 1.6 54 Italien  Tullio Sergio Marchesi Italien  Tullio Sergio Marchesi
Italien  Renzo Sinibaldi
Ferrari 275 GTB/C 9
27 S 1.3 100 Italien  Giovanni Rizzo Italien  Giovanni Rizzo
Italien  Stefano Alongi
Alfa Romeo Giulietta SZ 9
28 S 1.6 122 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Pietro Lo Piccolo
Italien  Salvatore Sutera
Alfa Romeo Giulia TZ 9
29 S 1.6 128 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Bartolomeo Donato
Italien  Emanuele Trapani
Alfa Romeo Giulia TZ 9
30 S + 2.0 174 Vereinigtes Konigreich  Epstein Enterprises Ltd. Australien  Paul Hawkins
Vereinigtes Konigreich  Jackie Epstein
Ferrari 250LM 9
31 GT + 1.6 52 Frankreich  Jean-Loup Pellecuer Frankreich  Jean-Pierre Nicolas
Frankreich  Jean-Loup Pellecuer
Porsche 911 9
32 GT 1.3 4 Italien  Peloritana Italien  „Trinaccira“
Italien  Giuseppe Pirrone
Lancia Fulvia HF 9
33 GT 1.3 24 Italien  Settecolli Italien  R. Tornielli
Italien  Carlo Pietromarchi
Lancia Fulvia HF 9
34 GT 1.3 34 Italien  Nord-Ovest Italien  Francesco Cosentino
Italien  Walfrido Orecchioni
Lancia Fulvia HF 9
35 GT 1.3 2 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Giuseppe Garofalo
Italien  Vincenzo Mirto Randazzo
Lancia Fulvia HF 9
36 P 2.0 206 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Franco Tagliavia
Italien  Pietro Termini
Ferrari 500TRC 8
37 S 1.3 82 Italien  Aretusa Italien  „Tio Pepe“
Italien  „Sancho“
Alfa Romeo Giulietta SZ 8
38 S 1.3 84 Italien  Scuderia Etna Italien  Mauro Battista
Italien  Alfio Monaco
Alfa Romeo Giulietta SZ 8
39 S + 2.0 168 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Marsala
Italien  Adriano Reale
Ferrari 250 GTO 64 8
40 S 1.3 88 Italien  Nissena Italien  Salvatore Maggiore
Italien  Giuseppe Valenza
Abarth-Simca 1300 Bialbero 8
41 S 1.6 116 Italien  Nissena Italien  Carmelo Guigno
Italien  Giuseppe Parla
Alfa Romeo Giulia TZ 8
42 P + 2.0 224 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Günter Klass
Vereinigtes Konigreich  Colin Davis
Porsche 906-8 7
43 S 1.3 86 Italien  Vittorio Orlando Italien  Vittorio Orlando
Italien  Emanuele Benedetto
Alfa Romeo Giulietta SZ 7
44 GT 1.6 48 Italien  Settecolli Italien  Rolando Tarenghi
Italien  Licio Pardi
Porsche 356 SC 7
Ausgefallen
45 S 2.0 146 Italien  Turillo Barbuscia Italien  Turillo Barbuscia
Italien  Secondo Ridolfi
Porsche 904 GTS 6
46 P 2.0 202 Italien  ASA Italien  Giorgio Pianta
Italien  Sir Ortensio
ASA 411 6
47 P 2.0 204 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Ludovico Scarfiotti
Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Ferrari Dino 206S 6
48 P 2.0 218 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Gerhard Mitter
Schweden  Joakim Bonnier
Porsche 906E 6
49 P + 2.0 230 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Nino Vaccarella
Italien  Lorenzo Bandini
Ferrari 330 P3 Spyder 6
50 GT 1.3 10 Italien  Peloritana Italien  Franco Lisitano
Italien  Giuseppe Calarese
Alfa Romeo Giulietta Sprint Veloce 5
51 GT 1.3 14 Italien  Giuseppe de Gregorio Italien  Giuseppe de Gregorio
Italien  Libero Marchiolo
Lancia Fulvia HF 5
52 S 1.6 124 Italien  Autodelta SpA Italien  Alessandro Federico
Italien  Romano Martini
Alfa Romeo Giulia TZ2 5
53 P 2.0 200 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Hans Herrmann
Deutschland  Dieter Glemser
Porsche 906 5
54 P 2.0 216 Italien  ASA Italien  Spartaco Dini
Italien  Giuseppe Dalla Torre
ASA 411 5
55 GT 1.3 26 Italien  Scuderia Pegaso Italien  „Goldfinger“
Italien  Mario Raimondo
Lancia Fulvia HF 3
56 S 1.3 90 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Enzo Buzzetti
Italien  Giuseppe Virgilio
Abarth 1300 OT 3
57 GT 1.3 12 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Sergio Mantia
Italien  Renzo Lumetta
Lancia Fulvia HF 2
58 S 1.3 76 Frankreich  Regie Renault Finnland  Pauli Toivonen
Schweden  Bengt Jansson
Alpine A110 2
59 S 1.3 96 Italien  Peloritana Italien  B. Gumina
Italien  Toti Fenga
Alfa Romeo Giulietta SZ 2
60 P 2.0 192 Italien  Bardahl Italy Italien  Filippo di Liberto
Italien  Antonino Ciccia
Osca MT4 1500 2
61 P + 2.0 228 Italien  Nettuno Italien  Luciano Conti
Italien  Vittorio Venturi
Ferrari 275 GTB/C 2
62 GT 1.3 32 Italien  Scuderia Pegaso Italien  Salvatore Gagliano
Italien  Cucina
Glas 1304 TS 1
63 S 2.0 152 Schweiz  Scuderia Filipinetti Schweiz  Dieter Spoerry
Schweiz  André Bungener
Porsche 906 1
64 S + 2.0 162 Vereinigtes Konigreich  Ted Worswick Vereinigtes Konigreich  Ted Worswick
Vereinigtes Konigreich  Alan Minshaw
Austin-Healey 3000 1
65 S + 2.0 178 Vereinigte Staaten  Ecurie Cinquante Cinq Vereinigte Staaten  Ed Freutel
Vereinigte Staaten  Tony Settember
Shelby Cobra 427 1
66 P + 2.0 226 Italien  Bizzarrini Prototipi Schweiz  Edgar Berney
Italien  Antonio Nieri
Bizzarrini GT Strada 5300 1
67 S 1.3 92 Italien  Scuderia Etna Italien  Alfio Gambero
Italien  Francesco Patané
Abarth-Simca 1300 Bialbero 1
68 S 2.0 142 Italien  Alfonso Merendino Italien  Alfonso Merendino
Italien  Gaetano Lo Jacono
Porsche 356B Carrera 2 1
69 S + 2.0 170 Vereinigte Staaten  Squadra Bardahl Vereinigte Staaten  Art Swanson
Vereinigte Staaten  Robert Ennis
Ferrari 250LM 1
70 P 2.0 220 Vereinigtes Konigreich  A.F.N. Porsche Cars Great Britain Vereinigtes Konigreich  Mike De Udy
Sudafrika  Peter de Klerk
Porsche 906 1
Nicht gestartet
71 S 1.3 80 Italien  Sucderia Pegaso Italien  Vito Tipa
Italien  „Seil“
Abarth-Simca 1300 Bialbero 1
72 P 2.0 194 Vereinigtes Konigreich  Coburn Improvements Vereinigtes Konigreich  Harry Martin
Vereinigtes Konigreich  Jack Wheeler
Austin-Healey Sebring Sprite Coupé 2
73 GT + 1.6 T Vereinigtes Konigreich  British Motor Co. Finnland  Timo Mäkinen
Vereinigtes Konigreich  John Rhodes
Vereinigtes Konigreich  Andrew Hedges
Vereinigtes Konigreich  John Handley
MGB 3
74 P 2.0 T Deutschland  Porsche System Engineering Italien  Vincenzo Arena
Italien  Antonio Pucci
Deutschland  Gerhard Mitter
Schweden  Joakim Bonnier
Deutschland  Hans Herrmann
Deutschland  Dieter Glemser
Porsche 904/6 4
75 P 2.0 T Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Gerhard Mitter
Schweden  Joakim Bonnier
Deutschland  Hans Herrmann
Deutschland  Dieter Glemser
Italien  Vincenzo Arena
Italien  Antonio Pucci
Porsche 906 5
76 GT 1.6 42 Italien  Marco Svedi
Italien  Vito Sabbia
Alfa Romeo GTA 6
77 GT 1.6 44 Italien  Mario de Tommasi Italien  Mario de Tommasi
Italien  Carlo Ardizzone
Alfa Romeo GTA 7

1 nicht gestartet 2 Unfall im Training 3 Trainingswagen 4 Trainingswagen 5 Trainingswagen 6 Start vom Veranstalter verweigert 7 Start vom Veranstalter verweigert

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
78 GT 1.3 6 Italien  Carlo Facetti Lancia Fulvia HF
79 GT 1.3 8 Italien  Dino Morazzoni
Italien  Giuliano Facetti
Lancia Fulvia HF
80 GT 1.3 16 Italien  Giovanni Rigano
Italien  Antonio Romano
Lancia Fulvia HF
81 GT 1.3 20 Italien  Ansano Cecchini
Italien  Ansano Cecchini
Lancia Fulvia HF
82 GT 1.3 22 Italien  Luigi Foschi Lancia Fulvia HF
83 GT 1.3 28 Italien  Gregorio Garzone
Italien  Giorgio Benini
Lancia Fulvia HF
84 GT 1.3 30 Italien  Ivanhoe Avorio
Italien  „Terry“
Lancia Fulvia HF
85 GT 1.6 46 Italien  Angelo Bonaccorsi
Italien  Perseo
Alfa Romeo Giulia
86 GT + 1.6 56 Vereinigtes Konigreich  Mike De Udy
Sudafrika  Peter de Klerk
Porsche 911
87 GT + 1.6 58 Italien  Rolando Tarenghi Porsche 911
88 GT + 1.6 62 Italien  Giovanni Pessina
Italien  Piero Botalla
Porsche 911
89 S 1.3 94 Frankreich  Jean Valabregue
Frankreich  Michel Moisset
Alpine A110
90 S 1.6 112 Italien  Vittorio Mascari Alfa Romeo Giulia TZ
91 S 1.6 118 Italien  Giuseppe Sirugo
Italien  „Gordon“
Alfa Romeo Giulia TZ
92 S + 2.0 164 Italien  Antonio Nicodemi Ferrari 250LM
93 S + 2.0 166 Italien  Scuderia St. Ambroeus Italien  Luigi Taramazzo Ferrari 250LM
94 S + 2.0 172 Italien  Roberto Dari
Italien  Fabio Cinesi
Lancia Flaminia Zagato
95 P 2.0 198 Italien  Baldassare Taormina
Italien  Pasquale Tacci
Alfa Romeo
96 P 2.0 212 Italien  Guido Garufi
Italien  Antonio di Salvo
Alfa Romeo

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
P + 2.0 Italien  Antonio Nicodemi Italien  Francesco Lessona Ferrari 250LM Rang 17
P 2.0 Frankreich  Jean Guichet Italien  Giancarlo Baghetti Ferrari Dino 206S Rang 2
S + 2.0 Frankreich  Guy Ligier Frankreich  Henri Greder Ford GT40 Rang 12
S 2.0 Belgien  Willy Mairesse Schweiz  Herbert Müller Porsche 906 Gesamtsieg
S 1.6 Italien  Enrico Pinto Italien  Nino Todaro Alfa Romeo Giulia TZ2 Rang 4
S 1.3 Frankreich  Roger Delageneste Frankreich  José Rosinski Alpine A110 Rang 6
GT + 1.6 Finnland  Timo Mäkinen Vereinigtes Konigreich  John Rhodes MGB Rang 9
GT 1.6 Italien  Rolando Tarenghi Italien  Licio Pardi Porsche 356 SC Rang 44
GT 1.3 Italien  Leo Cella Italien  Achille Marzi Lancia Fulvia HF Rang 11

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 96
  • Gestartet: 70
  • Gewertet: 44
  • Rennklassen: 9
  • Zuschauer: 300000
  • Wetter am Renntag: Regen ab Mitte des Rennens
  • Streckenlänge: 72,000 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 7:16:32,300 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 10
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 720,000 km
  • Siegerschnitt: 98,960 km/h
  • Pole Position: keine
  • Schnellste Rennrunde: Gerhard Mitter – Porsche 906E (#218) – 4:19,000 = 107,152 km/h
  • Rennserie: 4. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966

LiteraturBearbeiten

  • Pino Fondi: Targa Florio – 20th Century Epic. Giorgio Nada Editore Vimodrone 2006, ISBN 88-7911-270-8.

WeblinksBearbeiten

Vorgängerrennen
1000-km-Rennen von Monza 1966
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen von Spa-Francorchamps 1966