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12-Stunden-Rennen von Sebring 1966

Sebring International Raceway, Sebring, Florida, USA
Der nach dem Rennende disqualifizierte Ford GT40 MK.II von Dan Gurney und Jerry Grant
Der Charles-Vögele-Porsche 906 mit Joseph Siffert am Steuer drei Monate nach dem Sebring-Rennen beim 1000-km-Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings. Mit demselben Wagen beenden Siffert und Vögele das Rennen an der sechsten Stelle der Gesamtwertung
Chaparral 2D
Der Streckenverlauf 1966 mit dem Webster Turn

Das 15. 12-Stunden-Rennen von Sebring, auch Sebring 12 Hours of Endurance for The Alitalia Trophy, Sebring, fand am 26. März 1966 auf dem Sebring International Raceway statt und war der zweite Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

Inhaltsverzeichnis

Das RennenBearbeiten

Nach der Abwesenheit 1965, als ein Konflikt über die Einteilung der Rennklassen mit den Veranstaltern nicht abschließend gelöst werden konnte, kehrte die Scuderia Ferrari als Werksteam nach Sebring zurück. Die Rennmannschaft aus Maranello meldete zwei Wagen, einen Dino 206S sowie einen 330P3. Der im Frühjahr 1966 entwickelte Dino 206S war das Nachfolgemodell des 206P aus dem Jahr 1965. Oft wurde er als „kleiner“ 330P3 bezeichnet, da sich die Karosserien, die beide bei Piero Drogo gebaut wurden, sehr ähnlich waren. Wie alle 1960er-Dino-Sportwagen hatte der Wagentyp einen 2-Liter-V6-Mittelmotor. Gefahren wurde der Wagen von den beiden Italienern Ludovico Scarfiotti und Lorenzo Bandini. Der 330P3 war die Weiterentwicklung des P2. Da Hubraumvergrößerung nicht zur Philosophie von Ferrari gehörte – die Ford GT40 hatten teilweise 7-Liter-V8-Motoren – war bessere Leistung nur durch ein reduziertes Gewicht und eine verbesserte Aerodynamik zu erreichen. Dieses verbesserte P-Modell pilotierten Mike Parkes und Bob Bondurant. Das North American Racing Team meldete für Pedro Rodríguez und Mario Andretti einen 365P2, die für Privatteams vorgesehene Variante der P-Modelle.

Die Ford-Teams brachten neben den GT40s bereits die MK.-II-Modelle nach Sebring. Dazu kam ein X1-Roadster,[1] der von Carroll Shelby gemeldet und von Ken Miles und Lloyd Ruby gefahren wurde. Dieser Wagen war ein Einzelstück, ausgestattet mit einer Spyder-Karosserie, und ist nicht mit der späteren Targa-Dach-Variante des GT40 zu verwechseln. Vorjahressieger Jim Hall meldete zwei Chaparral 2D und Roger Penske zwei Chevrolet Corvette.

Porsche kam mit vier Werkswagen nach Sebring, zwei 906 und zwei 904 GTS. In den kleinen Klassen gab es Werksengagements von Autodelta für Alfa Romeo, der British Motor Corporation, der Donald Healey Motor Company und von Triumph

Fatale UnfälleBearbeiten

Im Qualifikationstraining hatte Dan Gurney im GT40 Mk. II mit 2:54.600 Minuten und einem Schnitt von 172,554 km/h die schnellste Rundenzeit erzielt und startete aus der Pole-Position. Als die Startflagge fiel, konnte Gurney den Wagen nicht rechtzeitig starten und kam erst zum Fahren, als der Führende Walt Hansgen in einem weiteren Mk. II wieder bei Start und Ziel ankam. Es folgte eine der größten Aufholjagden in der Geschichte des Rennens, und nach 24 Runden lag Gurney in Führung. In der vierten Rennstunde lagen Gurney und sein Rennpartner Jerry Grant komfortabel vor dem Werks-Ferrari von Parkes/Bondurant und dem X1 Roadster von Miles und Ruby an der Spitze, als der Kanadier Jean Ouellet in seinem GT40 zum Fahrerwechsel an die Box kam. Der in Rimouski geborene Ouellet fuhr einen der beiden privat gemeldeten GT40 aus seinem Heimatland und übergab das Steuer an seinen Kollegen Bob McLean, der im Training der Schnellste der vier Fahrer war. Den zweiten Wagen pilotierten Eppie Wietzes und Craig Fisher. McLean verließ die Box vollgetankt und mit vier neuen Reifen ausgestattet, als er vor der Haarnadel einen Reifen verlor. Der Wagen kam von der Strecke ab, überschlug sich mehrmals, rammte einen Telefonmasten und ging in Flammen auf. Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Nach dem Bekanntwerden des fatalen Ausgangs zog das Team den zweiten Wagen zurück.

Wenig später ereignete sich ein zweiter Unfall, mit diesmal weitreichenderen Folgen. Für die Kollision zwischen Don Webster, der einen Porsche 906 fuhr, und Mario Andretti im Ferrari 356P2 gab es nach dem Rennen unterschiedliche Erklärungen. Die Folge dieses Zwischenfalls waren vier tote Zuschauer. Der beim Unfall schwer verletzte Webster sagte im Krankenhaus den anwesenden Journalisten, er wäre von dem sich vor ihm drehenden Ferrari von Andretti getroffen und dabei ins feuchte Gras der Webster-Kurve geschoben worden, wo er die Herrschaft über den Wagen verlor. Andretti wiederum gab zu Protokoll, dass er sich zwar gedreht, den Wagen von Webster dabei aber nicht berührt habe. Beim Ferrari klemmte beim Herunterschalten das Getriebe; statt vom vierten in den fünften, schaltete Andretti in den ersten Gang. Der Wagen brach ruckartig aus und drehte sich mehrmals um die eigene Achse. Websters Porsche prallte in ein altes Flughafengebäude und tötete beim Aufprall vier Menschen, die dort in einem für Zuschauer verbotenen Areal standen. Unter den Toten war Patricia Heacock, die Ehefrau eines Geschäftsmannes, der auch Funktionär des Rennens war[2].

Es war der schlimmste Unfall in der Geschichte des Rennens, und nach der Veranstaltung wurde heftige Kritik an den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen laut. Zwischendurch stand sogar ein Ende des Rennens im Raum bzw. eine Verlegung an einen anderen Austragungsort.

Drama am RennendeBearbeiten

Nach den Unfällen trat das Renngeschehen in den Hintergrund, dennoch gab es ein dramatischen Finale. Dan Gurney begann als überlegen Führender die letzte Rennrunde, in der der MK. II nach einem Motorschaden wenige hundert Meter vor der Ziellinie ausrollte. Gurney versuchte den Wagen über den Zielstrich zu schieben, wurde aber von Miles knapp vor der Linie überholt, der nur diese letzten paar Meter im Rennen führte. Zu allem Überfluss wurden Gurney und Grant nachträglich disqualifiziert, da Anschieben auf der Strecke verboten war. Für Miles und den zweitplatzierten Walt Hansgen war Sebring 1966 eines ihrer letzten Rennen. Beide verunglückten wenige Monate später bei Testfahrten tödlich.

ErgebnisseBearbeiten

SchlussklassementBearbeiten

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Fahrzeug Runden
1 P + 5.0 1 Vereinigte Staaten  Shelby American Inc. Vereinigtes Konigreich  Ken Miles
Vereinigte Staaten  Lloyd Ruby
Ford X1 Roadster 228
2 P + 5.0 3 Vereinigte Staaten  Holman & Moody Vereinigte Staaten  Walt Hansgen
Vereinigte Staaten  Mark Donohue
Ford GT40 MK.II 216
3 S 5.0 19 Vereinigtes Konigreich  Essex Wire Corporation Vereinigte Staaten  Skip Scott
Vereinigte Staaten  Peter Revson
Ford GT40 213
4 P 2.0 52 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Hans Herrmann
Vereinigte Staaten  Joe Buzzetta
Porsche 906 209
5 P 2.0 46 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Ludovico Scarfiotti
Italien  Lorenzo Bandini
Ferrari Dino 206S 206
6 P 2.0 49 Schweiz  Charles Vögele Schweiz  Joseph Siffert
Schweiz  Charles Vögele
Porsche 906 206
7 S 2.0 54 Deutschland  Porsche Germany Vereinigte Staaten  George Follmer
Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Porsche 904 GTS 205
8 P 2.0 50 Vereinigte Staaten  Ed Hugus Vereinigte Staaten  Lake Underwood
Vereinigte Staaten  Ed Hugus
Porsche 906 204
9 GT + 5.0 9 Vereinigte Staaten  Roger Penske Vereinigte Staaten  George Wintersteen
Vereinigte Staaten  Ben Moore
Chevrolet Corvette Sting Ray 201
10 S + 5.0 6 Vereinigte Staaten  Scuderia Bear Vereinigte Staaten  Bob Grossman
Vereinigte Staaten  Ed Lowther
Shelby Cobra Roadster 197
11 GT + 5.0 8 Vereinigte Staaten  Harold Whims Vereinigte Staaten  Donald Yenko
Vereinigte Staaten  Dave Morgan
Vereinigte Staaten  Harold Whims
Shelby Cobra Roadster 197
12 P + 4.0 4 Vereinigte Staaten  Holman & Moody Vereinigte Staaten  A. J. Foyt
Vereinigte Staaten  Ronnie Bucknum
Ford GT40 Mk.II 192
13 S 5.0 23 Vereinigte Staaten  Scuderia Bear Vereinigte Staaten  Bruce Jennings
Vereinigte Staaten  Richard Holquist
Ford GT40 189
14 S 1.6 63 Italien  Autodelta SpA Italien  Giacomo Russo
Schweiz  Gaston Andrey
Alfa Romeo Giulia TZ2 189
15 S 5.0 80 Vereinigte Staaten  Tom Payne Vereinigte Staaten  Bob Said
Vereinigte Staaten  Ray Cuomo
Vereinigte Staaten  John Addison
Shelby Cobra 188
16 S 2.0 56 Kanada  Jacques Duval Kanada  Jacques Duval
Kanada  Horst Kroll
Porsche 904 GTS 188
17 GT 2.0 59 Vereinigtes Konigreich  British Motor Co. Vereinigtes Konigreich  Roger Mac
Australien  Peter Manton
MGB 178
18 P 2.0 67 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Co. Australien  Paul Hawkins
Finnland  Timo Mäkinen
Austin-Healey Sprite 175
19 GT 2.5 41 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Co. Vereinigte Staaten  Steve Froines
Vereinigte Staaten  Bill Pendleton
Triumph TR4A 172
20 GT 2.0 51 Vereinigte Staaten  RBM Motors Vereinigte Staaten  Jack Ryan
Vereinigte Staaten  Lin Coleman
Porsche 911 168
21 S 1.3 65 Vereinigte Staaten  Fred Baker Vereinigte Staaten  Fred Baker
Vereinigte Staaten  Bill Kirtley
Alpine A110 168
22 S + 5.0 7 Vereinigte Staaten  Space Science Service Vereinigte Staaten  John Bentley
Vereinigte Staaten  Art Latta
Vereinigte Staaten  Herb Byrne
Shelby Cobra 427 166
23 GT 2.5 40 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Co. Vereinigte Staaten  Dick Gilmartin
Vereinigte Staaten  Mike Rothschild
Triumph TR4A 162
24 S 1.3 69 Vereinigte Staaten  Capt. Kenneth Sellers Vereinigte Staaten  Kenneth Sellers
Vereinigte Staaten  Robert Shaw
Alpine A110 162
25 S 2.0 58 Vereinigte Staaten  Carl Haas Automobiles Vereinigte Staaten  William McKemie
Vereinigte Staaten  Fred Opert
Elva Courier Mk.IV 153
26 GT 2.5 42 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Co. Kanada  Ludwig Heimrath senior
Kanada  Craig Hill
Triumph TR4A 151
27 GT 2.5 92 Vereinigte Staaten  John Kingham Vereinigte Staaten  Milo Vega
Vereinigte Staaten  Bob Kingham
Vereinigte Staaten  Herb Byrne
Triumph TR4A 131
28 P 2.0 66 Vereinigtes Konigreich  Donald Healey Motor Co. Finnland  Rauno Aaltonen
Vereinigtes Konigreich  Clive Baker
Austin-Healey Sprite 121
29 GT 5.0 32 Vereinigte Staaten  Richard Robson Vereinigte Staaten  Rajah Rodgers
Vereinigte Staaten  Bill Buchman
Vereinigte Staaten  Richard Robson
Jaguar XKE 121
Disqualifiziert
30 P + 5.0 2 Vereinigte Staaten  Shelby American Inc. Vereinigte Staaten  Dan Gurney
Vereinigte Staaten  Jerry Grant
Ford GT40 MK.II 227
31 S 5.0 22 Vereinigte Staaten  William Wonder Vereinigte Staaten  William Wonder
Vereinigte Staaten  Bob Brown
Ford GT40 100
32 P 3.0 43 Vereinigte Staaten  Fergus Import Motors Vereinigte Staaten  Ben Hall
Vereinigte Staaten  Al Costner
Morgan Plus 4SS 35
33 P 3.0 36 Vereinigte Staaten  Ross MacGrotty Chevrolet Vereinigte Staaten  Russ MacGrotty
Vereinigte Staaten  Art Riley
Vereinigte Staaten  Ed Myers
Yenko Stinger 25
Ausgefallen
34 P 5.0 26 Vereinigte Staaten  North American Racing Team Mexiko 1934  Pedro Rodríguez
Vereinigte Staaten  Mario Andretti
Ferrari 365P2 188
35 P 2.0 48 Vereinigte Staaten  Otto Zipper Vereinigte Staaten  Don Wester
Vereinigte Staaten  Scooter Patrick
Porsche 906 182
36 P 5.0 27 Italien  SpA Ferrari SEFAC Vereinigtes Konigreich  Mike Parkes
Vereinigte Staaten  Bob Bondurant
Ferrari 330P3 172
37 P 3.0 44 Vereinigtes Konigreich  British Motor Co. Vereinigtes Konigreich  Paddy Hopkirk
Vereinigtes Konigreich  Andrew Hedges
MGB 157
38 S 1.3 68 Vereinigte Staaten  Howard Hanna Vereinigte Staaten  Howard Hanna
Vereinigte Staaten  Morrow Decker
Matra Djet MB8S 148
39 S 2.0 47 Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham Vereinigte Staaten  Briggs Cunningham
Vereinigte Staaten  Dave Jordan
Vereinigte Staaten  John Fitch
Porsche 904 GTS 148
40 S 5.0 25 Vereinigtes Konigreich  Alan Mann Racing Vereinigtes Konigreich  John Whitmore
Australien  Frank Gardner
Ford GT40 146
41 S 5.0 24 Vereinigtes Konigreich  Alan Mann Racing Vereinigtes Konigreich  Graham Hill
Vereinigtes Konigreich  Jackie Stewart
Ford GT40 142
42 GT 2.0 85 Vereinigte Staaten  Continental Cars Ltd. Vereinigte Staaten  Albert Ackerly
Vereinigte Staaten  Arch McNeill
MGB 137
43 P 2.0 53 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Gerhard Mitter
Deutschland  Günter Klass
Porsche 906 120
44 P 2.0 55 Deutschland  Porsche System Engineering Deutschland  Udo Schütz
Deutschland  Dieter Glemser
Porsche 904 GTS 114
45 S 5.0 17 Kanada  Comstock Racing Team Kanada  Eppie Wietzes
Kanada  Craig Fisher
Ford GT40 96
46 S 2.0 57 Vereinigte Staaten  Wetanson & Ripley Vereinigte Staaten  Millard Ripley
Vereinigte Staaten  Herb Wetanson
Porsche 904 GTS 94
47 P 2.0 87 Vereinigte Staaten  Keymo Motors Corporation Vereinigte Staaten  Charlie Kolb
Vereinigte Staaten  John Fulp
Porsche 904/8 Bergspyder 87
48 S 5.0 18 Kanada  Comstock Racing Team Kanada  Bob McLean
Kanada  Jean Ouellet
Ford GT40 83
49 GT 5.0 82 Vereinigte Staaten  Terry Kohler Vereinigte Staaten  Jerry Kohler
Vereinigte Staaten  Michael Reina
Vereinigte Staaten  Walt Biddle
Shelby GT350 71
50 S 5.0 33 Vereinigte Staaten  Art Swanson Vereinigte Staaten  Art Swanson
Vereinigte Staaten  Robert Ennis
Ferrari 250LM 70
51 P + 5.0 10 Vereinigte Staaten  Roger Penske Vereinigte Staaten  Dick Thompson
Vereinigte Staaten  Dick Guldstrand
Chevrolet Corvette Grand Sport 65
52 S 1.6 62 Italien  Autodelta SpA Belgien  Lucien Bianchi
Frankreich  Bernard Consten
Alfa Romeo Giulia TZ2 61
53 S 3.0 35 Vereinigte Staaten  Jack Slottag Vereinigte Staaten  Jack Slottag
Vereinigte Staaten  Larry Perkins
Ferrari 250 GTO 61
54 P 3.0 39 Vereinigtes Konigreich  Standard Triumph Motor Co. Vereinigte Staaten  Bob Tullius
Vereinigte Staaten  Charlie Gates
Triumph TR4A 47
55 S 5.0 21 Vereinigtes Konigreich  Peter Sutcliffe Vereinigtes Konigreich  Innes Ireland
Vereinigtes Konigreich  Peter Sutcliffe
Ford GT40 47
56 P + 5.0 11 Vereinigte Staaten  Chaparral Cars Inc. Vereinigte Staaten  Hap Sharp
Vereinigte Staaten  Jim Hall
Chaparral 2D 35
57 S 5.0 20 Vereinigtes Konigreich  Essex Wire Corporation Vereinigte Staaten  Masten Gregory
Vereinigte Staaten  Augie Pabst
Ford GT40 30
58 P + 5.0 12 Vereinigte Staaten  Chaparral Cars Inc. Schweden  Joakim Bonnier
Vereinigte Staaten  Phil Hill
Chaparral 2D 27
59 GT 1.6 60 Vereinigte Staaten  Autolab Imports Vereinigte Staaten  Bob Colombosian
Vereinigte Staaten  John Todd
Lotus Elan 25
60 S 1.6 60 Italien  Autodelta SpA Italien  Teodoro Zeccoli
Italien  Giacomo Russo
Alfa Romeo Giulia TZ2 22
61 S 1.6 64 Vereinigte Staaten  Filippo Theodoli Vereinigte Staaten  Sam Posey
Vereinigte Staaten  Harry Theodoracopulos
Alfa Romeo Giulia TZ2 16
62 S 1.3 89 Vereinigte Staaten  Sherman Smith Vereinigte Staaten  Edgar Schantz
Vereinigte Staaten  Sherman Smith
Abarth-Simca 1300 Bialbero 13
63 GT 2.0 84 Vereinigte Staaten  Roger West Vereinigte Staaten  Roger West
Vereinigte Staaten  Tommy Charles
MGB 7
64 P 3.0 37 Vereinigte Staaten  McMillan Ring Free Oil Co. Vereinigte Staaten  Donna Mae Mims
Vereinigte Staaten  John Luke
Yenko Stinger 1
Nicht gestartet
65 P 5.0 30 Vereinigte Staaten  Francis Gillebard Vereinigte Staaten  Skip Hudson
Vereinigte Staaten  Francis Gillebard
Ferrari 330P 1
66 GT 5.0 31 Vereinigte Staaten  Jaguar Cars of Winter Haven Vereinigte Staaten  Dave Hull
Vereinigte Staaten  Bob Kingham
Jaguar XKE 2
67 P 5.0 34 Vereinigte Staaten  Don Fong Vereinigte Staaten  Tom O'Brien
Vereinigte Staaten  George Parsons
Ferrari 275P 3
68 GT 2.5 38 Vereinigte Staaten  Anatoly Arutunoff Vereinigte Staaten  Anatoly Arutunoff
Vereinigte Staaten  Bryan Crow
Lancia Flaminia Zagato 4

1 nicht gestartet 2 verstopfter Ölfilter 3 nicht gestartet 4 Elektrikschaden

Nur in der MeldelisteBearbeiten

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Pos. Klasse Nr. Team Fahrer Chassis
69 S 1.6 Vereinigte Staaten  Autolab Imports Vereinigte Staaten  John Todd Lotus Elan
70 S 2.0 Vereinigte Staaten  Art Riley Volvo P1800
71 S 2.0 Vereinigte Staaten  Brumos Porsche Vereinigte Staaten  Peter Gregg
Vereinigte Staaten  George Barber
Porsche 904 GTS
72 P + 5.0 5 Vereinigte Staaten  Kar Kraft Neuseeland  Bruce McLaren Ford GTJ
73 P 5.0 14 Vereinigte Staaten  Frank Arciero Vereinigte Staaten  Bud Tingelstad
Vereinigte Staaten  Roger McCluskey
Arciero Mk2
74 P 5.0 15 Italien  de Tomaso Automobili Belgien  Pierre Noblet
Italien  Franco Bernabei
Italien  Umberto Maglioli
De Tomaso Sport 5000
75 GT 5.0 16 Vereinigte Staaten  Ben Warren Vereinigte Staaten  John Scott
Vereinigte Staaten  Ben Warren
Vereinigte Staaten  C. C. Canada
Vereinigte Staaten  Donald Russell
Shelby GT350
76 P 5.0 28 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Nino Vaccarella
Frankreich  Jean Guichet
Ferrari 330P3
77 P 5.0 29 Italien  SpA Ferrari SEFAC Frankreich  Jean Guichet
Italien  Lorenzo Bandini
Vereinigte Staaten  Bob Bondruant
Ferrari 330P3
78 P 2.0 45 Italien  SpA Ferrari SEFAC Italien  Giampiero Biscaldi
Italien  Mario Casoni
Ferrari Dino 206S
79 S + 5.0 81 Vereinigte Staaten  Archway Ford Vereinigte Staaten  Harold Keck
Vereinigte Staaten  Gary Morgan
Shelby Cobra
80 GT 5.0 83 Vereinigte Staaten  Michael Reina Vereinigte Staaten  Don Kearney
Vereinigte Staaten  Michael Reina
Shelby GT350
81 GT 2.0 86 Vereinigte Staaten  Kenneth Chambliss Vereinigte Staaten  Ernie Croucher
Vereinigte Staaten  Pete Glenn
MGB
82 S 1.6 90 Peru  Eduardo Dibós Chappuis Peru  Eduardo Dibós Chappuis
Peru  Mario Colabattisti
Alfa Romeo Giulia TZ2

KlassensiegerBearbeiten

Klasse Fahrer Fahrer Fahrzeug Platzierung im Gesamtklassement
P + 5.0 Vereinigtes Konigreich  Ken Miles Vereinigte Staaten  Lloyd Ruby Ford X1 Roadster Gesamtsieg
P 2.0 Deutschland  Hans Herrmann Vereinigte Staaten  Joe Buzzetta Porsche 906 Rang 4
S + 5.0 Vereinigte Staaten  Bob Grossman Vereinigte Staaten  Ed Lowther Shelby Cobra Roadster Rang 10
S 5.0 Vereinigte Staaten  Skip Scott Vereinigte Staaten  Peter Revson Ford GT40 Rang 3
S 2.0 Vereinigte Staaten  George Follmer Vereinigte Staaten  Peter Gregg Porsche 904 GTS Rang 7
S 1.6 Italien  Giacomo Russo Schweiz  Gaston Andrey Alfa Romeo Giulia TZ2 Rang 14
S 1.3 Vereinigte Staaten  Fred Baker Vereinigte Staaten  Bill Kirtley Alpine A110 Rang 21
GT + 5.0 Vereinigte Staaten  George Wintersteen Vereinigte Staaten  Ben Moore Chevrolet Corvette Sting Ray Rang 9
GT 2.5 Vereinigte Staaten  Steve Froines Vereinigte Staaten  Bill Pendleton Triumph TR4A Rang 19
GT 2.0 Vereinigtes Konigreich  Roger Mac Australien  Peter Manton MGB Rang 17

RenndatenBearbeiten

  • Gemeldet: 82
  • Gestartet: 64
  • Gewertet: 29
  • Rennklassen: 10
  • Zuschauer: unbekannt
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 8,369 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 12:01:14,800 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 228
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 1908,038 km
  • Siegerschnitt: 158,728 km/h
  • Pole Position: Dan Gurney - Ford GT40 MK.II (#2) - 2:54,600 = 172,554 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Jerry Grant - Ford GT40 MK.II (#2) - 2:54,800 = 172,351 km/h
  • Rennserie: 2. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966

LiteraturBearbeiten

  • Ken Breslauer: Sebring. The official History of America's Great Sports Car Race. David Bull, Cambridge MA 1995, ISBN 0-9649722-0-4.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ford X1 Roadster
  2. Zu den tödlichen Unfällen 1966
Vorgängerrennen
24-Stunden-Rennen von Daytona 1966
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
1000-km-Rennen von Monza 1966