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Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Rekorde und Statistiken zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018. Vereinsbezogene Daten sind vom Stand zum Ende der Saison 2017/2018.

Inhaltsverzeichnis

SpielerBearbeiten

  • Rafael Márquez (Mexiko) nahm zum fünften Mal an der WM teil, womit er den Rekord von Landsmann Antonio Carbajal und Lothar Matthäus einstellen konnte. Márquez hält nun auch die Rekordmarke mit der längsten Zeitspanne zwischen seinem ersten und letzten WM-Spiel mit 16 Jahren und 29 Tagen (zuvor Carbajal mit 16 Jahren und 25 Tagen).
  • Essam El-Hadary (Ägypten) ist mit 45 Jahren und fünf Monaten der älteste Spieler, der je für eine WM-Endrunde nominiert wurde.[1] Durch seinen Einsatz im letzten Gruppenspiel am 25. Juni wurde er mit 45 Jahren und 161 Tagen zum ältesten WM-Spieler.[2]
  • Daniel Arzani (Australien) war mit 19 Jahren und 163 Tagen der jüngste Teilnehmer. Er wurde im Spiel gegen Frankreich in der 84. Minute eingewechselt.
  • Sofyan Amrabat (Marokko), der in der 76. Minute im Spiel gegen den Iran für seinen Bruder Nordin eingewechselt wurde, ist der erste Spieler in der WM-Geschichte, der für seinen Bruder eingewechselt wurde.[3]
  • 30 Mannschaften nominierten mindestens einen Spieler aus der heimischen Liga, aber nur England ausschließlich Spieler der heimischen Liga. Dagegen nominierten Schweden und der Senegal nur Spieler aus fremden Ligen. In der folgenden Tabelle ist für jeden Kader die Zahl der Spieler in der heimischen Liga und in ausländischen Ligen der verschiedenen Kontinentalverbände zusammengefasst (Stand: vor der WM). So spielten z. B. 15 Spieler der deutschen Mannschaft in der Bundesliga, acht in anderen europäischen Ligen. Kein Spieler spielt im Bereich der ozeanischen Konföderation. Island, Nigeria und Panama nominierten die meisten Spieler aus verschiedenen Ländern (einschließlich der eigenen Liga) – je 13.
Afrika Asien und Australien Europa Nord- und Mittelamerika Südamerika Heimat
England  England 23
Russland  Russland 2 21
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 3 20
Spanien  Spanien 6 17
Deutschland  Deutschland 8 15
Korea Sud  Südkorea 5 5 13
Frankreich  Frankreich 14 9
Iran  Iran 2 12 9
Agypten  Ägypten 4 10 1 8
Japan  Japan 14 1 8
Mexiko  Mexiko 12 3 8
Costa Rica  Costa Rica 10 6 1 6
Portugal  Portugal 1 16 6
Tunesien  Tunesien 2 5 10 6
Peru  Peru 5 9 4 5
Argentinien  Argentinien 1 17 1 4
Polen  Polen 19 4
Australien  Australien 4 16 3
Brasilien  Brasilien 1 19 3
Danemark  Dänemark 20 3
Kolumbien  Kolumbien 14 2 4 3
Serbien  Serbien 20 3
Kroatien  Kroatien 21 2
Marokko  Marokko 1 20 2
Panama  Panama 5 12 4 2
Uruguay  Uruguay 14 2 5 2
Belgien  Belgien 2 20 1
Island  Island 22 1
Nigeria  Nigeria 1 2 19 1
Schweiz  Schweiz 22 1
Schweden  Schweden 1 21 1
Senegal  Senegal 1 22
  • Die meisten Spieler (108) waren bei Vereinen in England tätig, der größte Teil von ihnen in der Premier League, manche auch in unterklassigen Ligen. In 27 Kadern standen Spieler, die in England spielten.
  • Je ein Spieler spielte in Finnland, Guinea, Honduras, Norwegen, Paraguay, Rumänien, der Slowakei und Südafrika.
  • Von den Ländern, die nicht qualifiziert sind, waren die Serie A und B in Italien mit 52 Spielern am stärksten vertreten.

TrainerBearbeiten

  • Ältester Trainer: Óscar Tabárez (Uruguay) – 71 Jahre und 104 Tage beim ersten Spiel gegen Ägypten, damit nach Otto Rehhagel (71 Jahre und 317 Tage bei der WM 2010) zweitältester WM-Trainer[4]
  • Jüngster Trainer: Aliou Cissé (Senegal) – 42 Jahre und 87 Tage beim ersten Spiel gegen Polen
  • Die meisten Trainer kamen aus Argentinien, neben der argentinischen Mannschaft wurden Ägypten, Kolumbien und Peru von Argentiniern trainiert. Es folgten Spanien mit drei Trainern (Belgien, Saudi-Arabien und Spanien), Deutschland, Frankreich, Portugal und Kolumbien mit je zwei Trainern, wobei die kolumbianischen Trainer nur andere Mannschaften betreuten.
  • Zwölf Mannschaften wurden von ausländischen Trainern trainiert, davon zwei Mannschaften (Australien und Dänemark) von Trainern, deren Heimatländer (Niederlande bzw. Norwegen) nicht für die WM qualifiziert waren.
  • Die dienstältesten Teamchefs der WM waren wie 2014 Joachim Löw und Óscar Tabárez, die seit 2006 die deutsche bzw. uruguayische Auswahl betreuen. Tabárez war allerdings zuvor bereits von 1988 bis 1990 Trainer Uruguays, während Löw bereits als Co-Trainer seit 2004 für die deutsche Auswahl tätig war. Neben ihnen waren bereits Didier Deschamps (Frankreich), José Pékerman (Trainer von Kolumbien) und Carlos Queiroz (Trainer des Iran) bei der WM 2014 mit ihren derzeitigen Mannschaften sowie Jorge Sampaoli (Argentinien) mit Chile und Fernando Santos mit Griechenland bei der WM 2014 dabei.
  • Am kürzesten im Amt war Fernando Hierro (Spanien), der zwei Tage vor dem ersten Spiel seiner Mannschaft deren Trainer wurde. Neben ihm wurden noch Mladen Krstajić (Serbien), Bert van Marwijk (Trainer von Australien) Akira Nishino (Japan) und Juan Antonio Pizzi (Trainer von Saudi-Arabien) erst nach der erfolgreichen Qualifikation Trainer ihrer derzeitigen Mannschaften. Von diesen hatte sich allerdings van Marwijk mit Saudi-Arabien für die WM qualifiziert, danach aber seinen Vertrag nicht verlängert. Für Hierro endete seine Amtszeit mit dem Achtelfinalaus.
  • Ein Trainer (Didier Deschamps/1998) konnte bereits als Spieler Weltmeister werden. Er führte Frankreich zum erneuten WM-Titel und ist daher nach Mário Zagallo (Brasilien, 1958/1970) und Franz Beckenbauer (Deutschland, 1974/1990) die dritte Person, der dieser Erfolg als Spieler und als Trainer oder Teamchef gelang. Außer ihm nahmen auch Aliou Cissé (2002), Gareth Southgate (England/1998), Óscar Ramírez (Costa Rica/1990), Adam Nawałka (Polen/1978), Stanislaw Tschertschessow (Russland/1994 und ohne Einsatz 2002) und Mladen Krstajić (Serbien/2006 mit Serbien & Montenegro) als Spieler an einer WM-Endrunde teil.
  • Zwei Trainer gewannen mit ihrer Mannschaft schon eine Kontinentalmeisterschaft: Óscar Tabárez (Uruguay/Copa América 2011) und Fernando Santos (Portugal/EM 2016). Zudem wurde Hervé Renard (Trainer von Marokko) mit Sambia und der Elfenbeinküste Afrikameister, Juan Antonio Pizzi gewann mit Chile die Copa América Centenario 2016 und Jorge Sampaoli ebenfalls mit Chile die Copa América 2015.

ToreBearbeiten

  • Erster Torschütze: Juri Gasinski (Russland) in der 12. Minute des Eröffnungsspiels ([5]).
  • Letzter Torschütze: Mario Mandžukić (Kroatien) in der 69. Minute des Endspiels.
  • Erstes Jokertor: Denis Tscheryschew (Russland) – 19 Minuten nach seiner Einwechslung im Eröffnungsspiel (erstes Jokertor in einem Eröffnungsspiel[5]).
  • Schnellstes Jokertor: Artjom Dsjuba (Russland) – 1 Minute nach seiner Einwechslung in der 70. Minute im Eröffnungsspiel.
  • Erstes Eigentor: Aziz Bouhaddouz (Marokko) – 5. Minute der Nachspielzeit im Gruppenspiel gegen den Iran.
  • Erstes Elfmetertor: Cristiano Ronaldo (Portugal) – 4. Minute im Gruppenspiel gegen Spanien.
  • Erster verschossener Elfmeter: Lionel Messi (Argentinien) – 64. Minute im Gruppenspiel gegen Island.
  • Frühestes Tor: Mathias Jørgensen (Dänemark) – 55 Sekunden im Achtelfinalspiel gegen Kroatien (in der Rangliste der schnellsten WM-Tore steht er damit an 13. Stelle).[6]
  • Spätestes Tor in der regulären Spielzeit: Neymar (Brasilien) – 90.+7' Minute im Gruppenspiel gegen Costa Rica (spätestes Tor in der WM-Geschichte in einem Spiel ohne Verlängerung[7]).
  • Jüngster Torschütze: Kylian Mbappé (Frankreich) mit 19 Jahren und 183 Tagen – im Gruppenspiel gegen Peru.[8]
  • Ältester Torschütze: Felipe Baloy (Panama) mit 37 Jahren und 120 Tagen – im Gruppenspiel gegen England.[9]
  • Schnellstes Ausgleichstor: Mario Mandžukić (Kroatien) erzielt in 3 Minuten und 39 Sekunden das Tor zum 1:1-Ausgleich, zwei Minuten und 44 Sekunden nach dem 0:1 im Achtelfinalspiel gegen Dänemark – von Mathias Jørgensen.[6]
  • Die meisten Tore in einem Spiel: Cristiano Ronaldo (Portugal) im Spiel gegen Spanien und Harry Kane (England) im Spiel gegen Panama – jeweils 3 Treffer.
  • Die meisten Tore als Joker: Denis Tscheryschew (Russland) – 2 Treffer, beide im Eröffnungsspiel (kein weiterer Spieler traf als Joker spielübergreifend mehr als einmal).
  • Torreichste Spiele:
    • 7 Tore: Belgien–Tunesien 5:2 (Vorrunde, Gruppe G); England–Panama 6:1 (Vorrunde, Gruppe G); Frankreich–Argentinien 4:3 (Achtelfinale)
    • 6 Tore: Portugal–Spanien 3:3 (Vorrunde, Gruppe B); Frankreich–Kroatien 4:2 (Finale)
    • 5 Tore: Russland–Saudi-Arabien 5:0 (Vorrunde, Gruppe A); Belgien–Japan 3:2 (Achtelfinale)
  • Die meisten Tore im gesamten Wettbewerb (inklusive Qualifikation): Cristiano Ronaldo (Portugal) – insgesamt 19 Treffer.
  • 100. Tor des Turniers: Lionel Messi (Argentinien) in der 14. Spielminute im dritten Gruppenspiel gegen Nigeria.[10]
  • Treffer aus der größten Distanz: Mit ca. 27,6 Meter war Angel Di Marias zwischenzeitlicher 1:1-Ausgleich für Argentinien im Achtelfinalspiel gegen Frankreich das aus größter Distanz erzielte Tor bei der WM 2018.[11]
  • Die Torschützenkönige der beiden vorangegangenen Weltmeisterschaften (Thomas Müller für Deutschland und James Rodríguez für Kolumbien) schieden ohne einen weiteren eigenen Treffer aus dem Turnier aus.
  • Torschützenkönig Harry Kane erzielte sein letztes Tor bereits im Achtelfinale und blieb den Rest des Turnieres ohne weiteren Treffer. Fünf erzielte Tore in der Vorrunde reichten jedoch, um sich uneinholbar an die Spitze der Torjägerliste zu setzen. Die mit vier Treffern ebenfalls gut platzierten Cristiano Ronaldo und Romelu Lukaku trafen ausschließlich in der Gruppenphase.
  • Kane traf innerhalb der Spielzeit dreimal vom Elfmeterpunkt und ein weiteres Mal im Elfmeterschießen gegen Kolumbien. Mit vier verwandelten Strafstößen und ohne Fehlschuss ist er somit auch der sicherste Elfmeterschütze des Turniers.
  • Das englische Team erreichte den vierten Platz, ohne in der K.O.-Runde ein einziges Tor aus dem Spiel heraus zu erzielt zu haben; alle drei Tore fielen durch Standards.
  • Zwei Tore im Spiel um Platz 3 stellen die schlechteste Ausbeute seit 1974 dar. Bei allen folgenden Turnieren fielen im „kleinen Finale“ mindestens drei Tore.
  • Das Finale wiederum war mit sechs Treffern das torreichste Endspiel seit 1966 (England gegen Deutschland, 4:2 n. V.) und wird in dieser Hinsicht nur vom Finale 1958 mit sieben Toren (Schweden gegen Brasilien, 2:5) getoppt. Ebenfalls sechs Tore fielen außerdem in den Endspielen 1930 und 1938.
  • Mario Mandžukić ist der erste Spieler überhaupt, welcher in einem WM-Finale ein Eigentor schoss. Somit ist er auch der erste Spieler überhaupt, der in einem Endspiel für beide Mannschaften traf.

TorschützenBearbeiten

Die Reihenfolge der Einzelspieler richtet sich im Wesentlichen nach den Kriterien der FIFA für den „Goldenen Schuh“.

Rang Spieler Tore (davon Strafst.) Vorlagen Spielzeit in Minuten
01 England  Harry Kane 6 (3) 0 573
02 Frankreich  Antoine Griezmann 4 (3) 2 570
03 Belgien  Romelu Lukaku 4 (0) 1 476
04 Russland  Denis Tscheryschew 4 (0) 0 304
05 Portugal  Cristiano Ronaldo 4 (1) 0 360
06 Frankreich  Kylian Mbappé 4 (0) 0 534
07 Russland  Artjom Dsjuba 3 (1) 1 254
08 Belgien  Eden Hazard 3 (1) 2 518
09 Kroatien  Mario Mandžukić 3 (0) 1 608
10 Kroatien  Ivan Perišić 3 (0) 1 632
11 Kolumbien  Yerry Mina 3 (0) 0 300
12 Spanien  Diego Costa 3 (0) 0 320
13 Uruguay  Edinson Cavani 3 (0) 0 343
14 Tunesien  Wahbi Khazri 2 (0) 2 264
15 Brasilien  Philippe Coutinho 2 (0) 2 436
16 Japan  Takashi Inui 2 (0) 1 292
17 Uruguay  Luis Suárez 2 (0) 1 450
Brasilien  Neymar 2 (0) 1 450
19 Kroatien  Luka Modrić 2 (1) 1 694
20 Argentinien  Sergio Agüero 2 (0) 0 178
21 Agypten  Mohamed Salah 2 (1) 0 180
22 Nigeria  Ahmed Musa 2 (0) 0 207
23 Australien  Mile Jedinak 2 (2) 0 270
Korea Sud  Heung-Min Son 2 (0) 0 270
25 Schweden  Andreas Granqvist 2 (2) 0 450
26 England  John Stones 2 (0) 0 645
27 Kolumbien  Juan Quintero 1 (0) 2 310
28 Argentinien  Lionel Messi 1 (0) 2 360
29 Russland  Alexander Golowin 1 (0) 2 402
30 Belgien  Thomas Meunier 1 (0) 2 450
31 Belgien  Kevin De Bruyne 1 (0) 2 540
32 Japan  Keisuke Honda 1 (0) 1 47
33 Kroatien  Milan Badelj 1 (0) 1 103
34 Peru  Paolo Guerrero 1 (0) 1 208
35 Deutschland  Marco Reus 1 (0) 1 210
36 Argentinien  Marcos Rojo 1 (0) 1 225
37 Japan  Shinji Kagawa 1 (1) 1 232
38 Senegal  M’Baye Niang 1 (0) 1 247
39 Argentinien  Gabriel Mercado 1 (0) 1 270
Nigeria  Victor Moses 1 (1) 1 270
41 Belgien  Dries Mertens 1 (0) 1 298
42 Mexiko  Hirving Lozano 1 (0) 1 317
43 Belgien  Nacer Chadli 1 (0) 1 327
44 Mexiko  Chicharito 1 (0) 1 330
45 Kolumbien  Juan Cuadrado 1 (0) 1 331
46 Schweiz  Xherdan Shaqiri 1 (0) 1 351
47 Danemark  Christian Eriksen 1 (0) 1 390
48 Schweden  Ola Toivonen 1 (0) 1 400
49 Russland  Mário Fernandes 1 (0) 1 472
50 England  Jesse Lingard 1 (0) 1 527
51 England  Kieran Trippier 1 (0) 1 580
52 Kroatien  Domagoj Vida 1 (0) 1 630
53 England  Harry Maguire 1 (0) 1 645
54 Marokko  Youssef En-Nesyri 1 (0) 0 18
55 Panama  Felipe Baloy 1 (0) 0 21
56 Brasilien  Renato Augusto 1 (0) 0 50
57 Spanien  Iago Aspas 1 (0) 0 69
58 Brasilien  Roberto Firmino 1 (0) 0 82
59 Belgien  Adnan Januzaj 1 (0) 0 86
60 Costa Rica  Kendall Waston 1 (0) 0 90
61 Schweiz  Josip Drmić 1 (0) 0 112
62 Belgien  Michy Batshuayi 1 (0) 0 113
63 Tunesien  Dylan Bronn 1 (0) 0 114
64 Portugal  Ricardo Quaresma 1 (0) 0 116
65 Marokko  Khalid Boutaïb 1 (0) 0 141
66 Spanien  Nacho 1 (0) 0 160
67 Iran  Karim Ansarifard 1 (1) 0 178
68 Tunesien  Ferjani Sassi 1 (1) 0 194
69 Senegal  Moussa Wagué 1 (0) 0 196
70 Danemark  Mathias Jørgensen 1 (0) 0 219
71 Polen  Jan Bednarek 1 (0) 0 225
72 Argentinien  Ángel Di María 1 (0) 0 237
73 Japan  Genki Haraguchi 1 (0) 0 246
74 Schweiz  Steven Zuber 1 (0) 0 252
75 Peru  André Carrillo 1 (0) 0 259
76 Island  Alfreð Finnbogason 1 (0) 0 264
77 Russland  Juri Gasinski 1 (0) 0 266
78   Aleksandar Mitrović 1 (0) 0 268
79 Danemark  Yussuf Poulsen 1 (0) 0 269
80 Serbien  Aleksandar Kolarov 1 (0) 0 270
Tunesien  Fakhreddine Ben Youssef 1 (0) 0 270
Polen  Grzegorz Krychowiak 1 (0) 0 270
Island  Gylfi Sigurðsson 1 (1) 0 270
Korea Sud  Young-gwon Kim 1 (0) 0 270
Senegal  Sadio Mané 1 (0) 0 270
Saudi-Arabien  Salem Al-Dawsari 1 (0) 0 270
Saudi-Arabien  Salman Al-Faraj 1 (1) 0 270
Deutschland  Toni Kroos 1 (0) 0 270
89 Japan  Yūya Ōsako 1 (0) 0 308
90 Mexiko  Carlos Vela 1 (1) 0 315
91 Belgien  Marouane Fellaini 1 (0) 0 316
92 Schweiz  Blerim Džemaili 1 (0) 0 326
93 Kroatien  Andrej Kramarić 1 (0) 0 333
94 Brasilien  Paulinho 1 (0) 0 354
95 Schweiz  Granit Xhaka 1 (0) 0 360
Uruguay  José María Giménez 1 (0) 0 360
Portugal  Pepe 1 (0) 0 360
98 England  Dele Alli 1 (0) 0 364
99 Kolumbien  Falcao 1 (0) 0 377
100 Spanien  Isco 1 (0) 0 390
101 Schweden  Emil Forsberg 1 (0) 0 417
102 Schweden  Ludwig Augustinsson 1 (0) 0 450
Brasilien  Thiago Silva 1 (0) 0 450
104 Frankreich  Paul Pogba 1 (0) 0 539
105 Frankreich  Benjamin Pavard 1 (0) 0 540
Belgien  Jan Vertonghen 1 (0) 0 540
Frankreich  Samuel Umtiti 1 (0) 0 540
108 Kroatien  Ante Rebić 1 (0) 0 547
109 Frankreich  Raphaël Varane 1 (0) 0 630
110 Kroatien  Ivan Rakitić 1 (0) 0 639
Endstand[12]

EigentoreBearbeiten

Verschossene StrafstößeBearbeiten

Im Spielverlauf zugestandene Strafstöße, die nicht verwandelt wurden.

Man of the MatchBearbeiten

Mann des Spiels Partie Mann des Spiels Partie Mann des Spiels Partie
Gruppenphase
Spieltag 1 Spieltag 2 Spieltag 3
Denis Tscheryschew (RUS) (1) Russland  5:0 Saudi-Arabien  Denis Tscheryschew (RUS) (2) Russland  3:1 Agypten  Luis Suárez (URY) (2) Uruguay  3:0 Russland 
Mohamed El-Shenawy (EGY) Agypten  0:1 Uruguay  Luis Suárez (URY) (1) Uruguay  1:0 Saudi-Arabien  Mohamed Salah (EGY) Saudi-Arabien  2:1 Agypten 
Amine Harit (MAR) Marokko  0:1 Iran  Cristiano Ronaldo (PRT) (2) Portugal  1:0 Marokko  Ricardo Quaresma (PRT) Iran  1:1 Portugal 
Cristiano Ronaldo (PRT) (1) Portugal  3:3 Spanien  Diego Costa (ESP) Iran  0:1 Spanien  Isco (ESP) Spanien  2:2 Marokko 
Antoine Griezmann (FRA) (1) Frankreich  2:1 Australien  Christian Eriksen (DEN) Danemark  1:1 Australien  N’Golo Kanté (FRA) Danemark  0:0 Frankreich 
Yussuf Poulsen (DEN) Peru  0:1 Danemark  Kylian Mbappé (FRA) (1) Frankreich  1:0 Peru  André Carrillo (PER) Australien  0:2 Peru 
Hannes Þór Halldórsson (ISL) Argentinien  1:1 Island  Luka Modrić (HRV) (2) Argentinien  0:3 Kroatien  Lionel Messi (ARG) Nigeria  1:2 Argentinien 
Luka Modrić (HRV) (1) Kroatien  2:0 Nigeria  Ahmed Musa (NGA) Nigeria  2:0 Island  Milan Badelj (HRV) Island  1:2 Kroatien 
Aleksandar Kolarov (SRB) Costa Rica  0:1 Serbien  Philippe Coutinho (BRA) (2) Brasilien  2:0 Costa Rica  Paulinho (BRA) Serbien  0:2 Brasilien 
Philippe Coutinho (BRA) (1) Brasilien  1:1 Schweiz  Xherdan Shaqiri (CHE) Serbien  1:2 Schweiz  Blerim Džemaili (CHE) Schweiz  2:2 Costa Rica 
Hirving Lozano (MEX) Deutschland  0:1 Mexiko  Chicharito (MEX) Korea Sud  1:2 Mexiko  Jo Hyeon-woo (KOR) Korea Sud  2:0 Deutschland 
Andreas Granqvist (SWE) Schweden  1:0 Korea Sud  Marco Reus (GER) Deutschland  2:1 Schweden  Ludwig Augustinsson (SWE) Mexiko  0:3 Schweden 
Romelu Lukaku (BEL) Belgien  3:0 Panama  Eden Hazard (BEL) (1) Belgien  5:2 Tunesien  Adnan Januzaj (BEL) England  0:1 Belgien 
Harry Kane (ENG) (1) Tunesien  1:2 England  Harry Kane (ENG) (2) England  6:1 Panama  F. Ben Youssef (TUN) Panama  1:2 Tunesien 
Yūya Ōsako (JPN) Kolumbien  1:2 Japan  Sadio Mané (SEN) Japan  2:2 Senegal  Jan Bednarek (POL) Japan  0:1 Polen 
M’Baye Niang (SEN) Polen  1:2 Senegal  James Rodríguez (COL) Polen  0:3 Kolumbien  Yerry Mina (COL) Senegal  0:1 Kolumbien 
Finalrunde
Achtelfinale Kylian Mbappé (FRA) (2) Frankreich  4:3 Argentinien  Neymar (BRA) Brasilien  2:0 Mexiko 
Edinson Cavani (URY) Uruguay  2:1 Portugal  Eden Hazard (BEL) (2) Belgien  3:2 Japan 
Igor Akinfejew (RUS) Spanien  3:4 i. E.1 Russland  Emil Forsberg (SWE) Schweden  1:0 Schweiz 
Kasper Schmeichel (DEN) Kroatien  3:2 i. E.2 Danemark  Harry Kane (ENG) (3) Kolumbien  3:4 i. E.3 England 
Viertelfinale Antoine Griezmann (FRA) (2) Uruguay  0:2 Frankreich  Jordan Pickford (ENG) Schweden  0:2 England 
Kevin de Bruyne (BEL) Brasilien  1:2 Belgien  Luka Modrić (HRV) (3) Russland  3:4 i. E.4 Kroatien 
Halbfinale Samuel Umtiti (FRA) Frankreich  1:0 Belgien  Ivan Perišić (HRV) Kroatien  2:1 i. V.5 England 
Spiel um Platz 3 Eden Hazard (BEL) (3) Belgien  2:0 England 
Finale Antoine Griezmann (FRA) (3) Frankreich  4:2 Kroatien 
  • (Zahl) = Anzahl der Auszeichnungen bei mehr als einer.

Inoffizielle GesamttabelleBearbeiten

Von der FIFA wird keine offizielle Gesamttabelle geführt. Die Tabelle ist manuell nach den verschiedenen Kriterien sortierbar. Spiele, die im Elfmeterschießen entschieden wurden, werden als Unentschieden gewertet. Diese Tabelle ist vorsortiert nach den erreichten Runden und nach dem Modus der Gruppenplatzierung.

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte       FP Gruppe
 1. Frankreich  Frankreich  7  6  1  0 014:600  +8 19 11 0 0 11 C1
 2. Kroatien  Kroatien  7  4  2  1 014:900  +5 14 15 0 0 15 D1
 3. Belgien  Belgien  7  6  0  1 016:600 +10 18 11 0 0 11 G1
 4. England  England  7  3  1  3 012:800  +4 10 8 0 0 8 G2
 5. Uruguay  Uruguay  5  4  0  1 007:300  +4 12 3 0 0 3 A1
 6. Brasilien  Brasilien  5  3  1  1 008:300  +5 10 7 0 0 7 E1
 7. Schweden  Schweden  5  3  0  2 006:400  +2 09 8 0 0 8 F1
 8. Russland  Russland  5  2  2  1 011:700  +4 08 6 1 0 9 A2
 9. Kolumbien  Kolumbien  4  2  1  1 006:300  +3 07 9 0 1 13 H1
10. Spanien  Spanien  4  1  3  0 007:600  +1 06 2 0 0 2 B1
11. Danemark  Dänemark  4  1  3  0 003:200  +1 06 6 0 0 6 C2
12. Mexiko  Mexiko  4  2  0  2 003:600  −3 06 9 0 0 9 F2
13. Portugal  Portugal  4  1  2  1 006:600  ±0 05 7 0 0 7 B2
14. Schweiz  Schweiz  4  1  2  1 005:500  ±0 05 9 0 1 13 E2
15. Japan  Japan  4  1  1  2 006:700  −1 04 5 0 0 5 H2
16. Argentinien  Argentinien  4  1  1  2 006:900  −3 04 11 0 0 11 D2
17. Senegal  Senegal  3  1  1  1 004:400  ±0 04 6 0 0 6 H3
18. Iran  Iran  3  1  1  1 002:200  ±0 04 7 0 0 7 B3
19. Korea Sud  Südkorea  3  1  0  2 003:300  ±0 03 10 0 0 10 F3
20. Peru  Peru  3  1  0  2 002:200  ±0 03 5 0 0 5 C3
21. Nigeria  Nigeria  3  1  0  2 003:400  −1 03 4 0 0 4 D3
22. Deutschland  Deutschland  3  1  0  2 002:400  −2 03 2 1 0 5 F4
23. Serbien  Serbien  3  1  0  2 002:400  −2 03 9 0 0 9 E3
24. Tunesien  Tunesien  3  1  0  2 005:800  −3 03 4 0 0 4 G3
25. Polen  Polen  3  1  0  2 002:500  −3 03 3 0 0 3 H4
26. Saudi-Arabien  Saudi-Arabien  3  1  0  2 002:700  −5 03 1 0 0 1 A3
27. Marokko  Marokko  3  0  1  2 002:400  −2 01 8 0 0 8 B4
28. Island  Island  3  0  1  2 002:500  −3 01 3 0 0 3 D4
29. Costa Rica  Costa Rica  3  0  1  2 002:500  −3 01 6 0 0 6 E4
30. Australien  Australien  3  0  1  2 002:500  −3 01 7 0 0 7 C4
31. Agypten  Ägypten  3  0  0  3 002:600  −4 00 5 0 0 5 A4
32. Panama  Panama  3  0  0  3 002:110  −9 00 11 0 0 11 G4
218 2 2 232
Weltmeister
Finalist
Dritter
Vierter
Aus im Viertelfinale
Aus im Achtelfinale
Aus in der Vorrunde
A1 Platzierung in der Gruppe
Fair-Play-Wertung (FP):
  je 1 Punkt
  je 3 Punkte;
erste Gelbe Karte ist hier enthalten
  je 4 Punkte


PlatzverweiseBearbeiten

  • Die erste rote Karte erhielt Carlos Sánchez (Kolumbien) in der 3. Minute des ersten Gruppenspiels gegen Japan wegen absichtlichen Handspiels im Strafraum zur Verhinderung eines Tores.

Sperren auf Grund von KartenBearbeiten

Jeder Spieler, der mit   oder   vom Platz verwiesen wurde, war für das nächste Spiel gesperrt und musste mit weiteren Disziplinarstrafen rechnen. Jeder Spieler, der innerhalb des Turniers in zwei verschiedenen Spielen je eine Verwarnung ( ) erhielt, war für das auf die zweite Verwarnung folgende Turnierspiel gesperrt. Bestand zum Ende des Viertelfinals nur eine Verwarnung, so wurde diese gestrichen – der Spieler „geht unbelastet ins Halbfinale“.[14]

Spieler Vergehen Sperre im Spiel
Iran  Saeid Ezatolahi   im WM-Qualifikationsspiel
gg. Südkorea am 31. August 2017
Gruppe B gg. Marokko
Kolumbien  Carlos Sánchez   in Gruppe H gg. Japan Gruppe H gg. Polen
Danemark  Yussuf Poulsen   in Gruppe C gg. Peru
  in Gruppe C gg. Australien
Gruppe C gg. Frankreich
Kroatien  Marcelo Brozović   in Gruppe D gg. Nigeria
  in Gruppe D gg. Argentinien
Gruppe D gg. Island
Deutschland  Jérôme Boateng   in Gruppe F gg. Schweden Gruppe F gg. Südkorea
Panama  Armando Cooper   in Gruppe G gg. Belgien
  in Gruppe G gg. England
Gruppe G gg. Tunesien
Panama  Michael Murillo   in Gruppe G gg. Belgien
  in Gruppe G gg. England
Gruppe G gg. Tunesien
Russland  Igor Smolnikow   in Gruppe A gg. Uruguay Achtelfinale gg. Spanien
Marokko  Karim El Ahmadi   in Gruppe B gg. Iran
  in Gruppe B gg. Spanien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Schweden  Sebastian Larsson   in Gruppe F gg. Deutschland
  in Gruppe F gg. Mexiko
Achtelfinale gg. die Schweiz
Mexiko  Héctor Moreno   in Gruppe F gg. Deutschland
  in Gruppe F gg. Schweden
Achtelfinale gg. Brasilien
Korea Sud  Jung Woo-young   in Gruppe F gg. Mexiko
  in Gruppe F gg. Deutschland
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Schweiz  Stephan Lichtsteiner   in Gruppe E gg. Brasilien
  in Gruppe E gg. Costa Rica
Achtelfinale gg. Schweden
Schweiz  Fabian Schär   in Gruppe E gg. Brasilien
  in Gruppe E gg. Costa Rica
Achtelfinale gg. Schweden
Serbien  Nemanja Matić   in Gruppe E gg. Schweiz
  in Gruppe E gg. Brasilien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Serbien  Aleksandar Mitrović   in Gruppe E gg. Schweiz
  in Gruppe E gg. Brasilien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Senegal  M’Baye Niang   in Gruppe H gg. Japan
  in Gruppe H gg. Kolumbien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Tunesien  Ferjani Sassi   in Gruppe G gg. Belgien
  in Gruppe G gg. Panama
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Portugal  Cristiano Ronaldo   in Gruppe B gg. Iran
  im Achtelfinale gg. Uruguay
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Brasilien  Casemiro   in Gruppe E gg. Schweiz
  im Achtelfinale gg. Mexiko
Viertelfinale gg. Belgien
Schweden  Mikael Lustig   in Gruppe F gg. Mexiko
  im Achtelfinale gg. Schweiz
Viertelfinale gg. England
Frankreich  Blaise Matuidi   in Gruppe C gg. Peru
  im Achtelfinale gg. Argentinien
Viertelfinale gg. Uruguay
Danemark  Mathias Jørgensen   in Gruppe C gg. Frankreich
  im Achtelfinale gg. Kroatien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Argentinien  Éver Banega   in Gruppe D gg. Nigeria
  im Achtelfinale gg. Frankreich
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Argentinien  Javier Mascherano   in Gruppe D gg. Nigeria
  im Achtelfinale gg. Frankreich
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Argentinien  Nicolás Otamendi   in Gruppe D gg. Kroatien
  im Achtelfinale gg. Frankreich
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Schweiz  Valon Behrami   in Gruppe E gg. Brasilien
  im Achtelfinale gg. Schweden
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Schweiz  Michael Lang   im Achtelfinale gg. Schweden UEFA Nations League 2018/19 gegen Island am 8. September 2018
Mexiko  Héctor Herrera   in Gruppe F gg. Deutschland
  im Achtelfinale gg. Brasilien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Kolumbien  Wilmar Barrios   in Gruppe H gg. Japan
  im Achtelfinale gg. England
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Uruguay  Rodrigo Bentancur   in Gruppe A gg. Russland
  im Viertelfinale gg. Frankreich
keine,
da Mannschaft ausgeschieden
Belgien  Thomas Meunier   in Gruppe G gg. Panama
  im Viertelfinale gg. Brasilien
Halbfinale gg. Frankreich
Russland  Juri Gasinski   in Gruppe A gg. Uruguay
  im Viertelfinale gg. Kroatien
keine,
da Mannschaft ausgeschieden

SchiedsrichterBearbeiten

  • Ravshan Ermatov (Usbekistan), bereits WM-Rekordschiedsrichter, leitete beim Spiel Argentinien gegen Kroatien zum zehnten Mal ein WM-Spiel.
  • Der deutsche Schiedsrichter Felix Brych nahm als amtierender Welt-Schiedsrichter teil, wurde allerdings nach nur einem Einsatz in der Vorrunde für keine weitere Partie mehr nominiert und vor den Viertelfinal-Spielen nach Hause geschickt. Im politisch brisanten Vorrundenspiel zwischen Serbien und der Schweiz (1:2) hatte er bei einem vermeintlichen Foul am serbischen Stürmer im Schweizer Strafraum keinen Elfmeter gegeben. Weiterhin ließ er politische (und damit verbotene) Jubel der Schweizer Granit Xhaka, Xherdan Shaqiri und Stephan Lichtsteiner ungeahndet (die Spieler formten nach ihren Toren Doppeladler mit den Händen, eine Anspielung auf die Flagge Albaniens – was die Serben als eindeutige Provokation wahrnahmen). Brych wurde im Anschluss an die Partie von serbischen Medien und Vertretern des serbischen Fußballs heftig kritisiert. So verglich ihn Mladen Krstajić, der Trainer der serbischen Nationalmannschaft, einen Tag nach dem verlorenen Spiel mit Kriegsverbrechern der Jugoslawienkriege: „Ich würde ihn nach Den Haag schicken. Damit sie ihm den Prozess machen, wie sie ihn uns gemacht haben“. Hierfür wurde Krstajić mit einer Geldstrafe von 5000 Franken belegt. Der serbische Verband musste darüber hinaus 54.000 Franken für „diskriminierende Banner“ und Schlachtrufe durch die Fans bezahlen. Für ihren verbotenen Jubel zahlten Xhaka und Shaqiri je 10.000 Franken, Lichtsteiner 5000 Franken Strafe.

SonstigesBearbeiten

  • Erstmals seit Einführung der FIFA-Weltrangliste war der Gastgeber der WM der in der FIFA-Weltrangliste zum Zeitpunkt der Auslosung und unmittelbar vor dem Turnier am schlechtesten platzierte Teilnehmer und traf im Eröffnungsspiel auf den am zweitschlechtesten platzierten Teilnehmer Saudi-Arabien, der als erste asiatische Mannschaft ein WM-Eröffnungsspiel bestritt.
  • Erstmals kam bei einer WM der Videoassistent zum Einsatz. Im Spiel Frankreich gegen Australien gab es einen Strafstoß für Frankreich und eine gelbe Karte für Joshua Risdon nach Videobeweis, womit erstmals in der WM-Geschichte eine Schiedsrichterentscheidung revidiert wurde.
  • Japan ist das erste asiatische Team, das bei einer Weltmeisterschaft gegen eine südamerikanische Nationalmannschaft gewann (2:1 in der Gruppenphase gegen Kolumbien).
  • Erstmals gab es bei einer WM-Endrunde an den ersten beiden Spieltagen (32 Spiele) kein torloses Spiel. Zuvor lag die Marke bei 26 Spielen, als es bei der WM 1954 kein torloses Spiel gab.[15]
  • Im letzten Gruppenspiel zwischen Südkorea und Deutschland wurde der Rekord der längsten Nachspielzeit dieser Weltmeisterschaft aufgestellt. Die zweite Halbzeit wurde um insgesamt 9 Minuten und 18 Sekunden nachgespielt.
  • Mit ihrem Aus in der Vorrunde setzte die deutsche Mannschaft einen Trend fort: Wie bei den Turnieren 2014 (Spanien) und 2010 (Italien) überstand der Titelverteidiger die Gruppenphase nicht. Von den bis dato fünf Meisterschaften im 21. Jahrhundert war dies bereits das vierte frühe Ausscheiden des amtierenden Titelträgers, da auch 2002 die Franzosen die K.O.-Runde nicht erreichten. Lediglich Brasilien blieb dieses Schicksal 2006 erspart und das Team erreichte immerhin das Viertelfinale.
  • Erstmals seit 1982 überstand keine afrikanische Mannschaft die Vorrunde.
  • Zum ersten Mal erzielte in einem WM-Turnier keine Mannschaft weniger als zwei Tore.
  • Das Gruppenspiel Japan gegen Polen war das 1.000. Spiel einer europäischen Nationalmannschaft in der Geschichte der Weltmeisterschaft.[16]
  • Die russische Nationalmannschaft (inkl. die sowjetische Nationalmannschaft) nahm zum ersten Mal in ihrer Geschichte bei einem Elfmeterschießen bei einer WM teil – im Achtelfinalspiel gegen Spanien.[6]
  • Alexander Jerochin (Russland) ist der erste Spieler, der bei einem WM-Spiel als vierter Spieler eingewechselt wurde – in der 97. Minute der Verlängerung im Achtelfinalspiel gegen Spanien. Diese Partie ist zudem das erste WM-Spiel überhaupt, in der acht Spieler ausgewechselt wurden.[6]
  • Die englische Mannschaft gewann erstmals bei einer WM-Endrunde ein Elfmeterschießen. Trotz einiger Teilnahmen bei internationalen Turnieren, galten die Three Lions als ausgesprochen glücklos wenn auf diese Weise ein Sieger ermittelt werden musste. Der Sieg im Achtelfinale gegen Kolumbien war somit eine Premiere.
  • Weder Deutschland noch Brasilien – die beiden erfolgreichsten Nationen bei Weltmeisterschaften – erreichten das Halbfinale. Das gab es zuvor nur bei der ersten WM 1930.
  • Zum vierten Mal in Folge nach 2006, 2010 und 2014 ist auch 2018 eine Mannschaft aus Europa Weltmeister geworden. Dies gelang zuvor noch keinem Kontinentalverband.
  • Erstmals seit 1998 gewann mit Kroatien eine Mannschaft ein Halbfinale, in welchem sie zunächst zurücklag: Nachdem die Engländer früh führten, folgten der Ausgleich und Siegtreffer der Kroaten. Letztmals gelang ein solcher Spieldreh dem späteren Weltmeister Frankreich im eigenen Land – gegen Kroatien. Die Finalisten der folgenden 20 Jahre konnten entweder eine erspielte Führung halten (wobei nur Uruguay im Halbfinale gegen die Niederlande 2010 ein zwischenzeitlicher Ausgleich gelang) oder aber nach einem torlosen Spiel das Elfmeterschießen gewinnen. Zu keinem Zeitpunkt lagen jedoch der spätere Welt- und Vizeweltmeister im Semifinale hinten.
  • Zum ersten Mal bestritten zwei Mannschaften, die zuvor bereits in der Vorrunde aufeinandergetroffen waren, das Spiel um Platz 3. In beiden Spielen konnte sich Belgien gegen England durchsetzen.
  • Mit den Siegen der kroatischen Auswahl gegen Dänemark und Russland im Elfmeterschießen, sowie gegen England in der Verlängerung, konnte sich erstmals eine Mannschaft mit drei Siegen nach der regulären Spielzeit (Verlängerung/Elfmeterschießen) in der K.O.-Phase für das Endspiel einer Weltmeisterschaft qualifizieren.
  • Zum ersten Mal trafen im Viertelfinale mit Kroatien und Russland zwei Mannschaften aufeinander, die ihr Achtelfinale im Elfmeterschießen gewannen. Das Viertelfinale 2018 wurde von Kroatien gewonnen – ebenfalls im Elfmeterschießen. Kroatien ist damit die zweite Mannschaft seit Argentinien 1990, die zwei in einem Turnier aufeinander folgende Elfmeterschießen für sich entscheiden konnte.
  • Kein Halbfinal-Teilnehmer der vorangegangenen Weltmeisterschaft konnte bei diesem Turnier tatsächlich überzeugen: Weltmeister Deutschland überstand wie bereits erwähnt die Gruppenphase nicht, während Vize-Weltmeister Argentinien nach nur knapp überstandener Vorrunde im Achtelfinale verlor. Die drittplatzierten Niederländer waren bereits in der Qualifikation gescheitert. Als letzter Halbfinalist von 2014 erreichte Brasilien trotz wesentlich größerer Ambitionen lediglich das Viertelfinale. Dass sich die vier bestplatzierten Mannschaften eines Turnieres gänzlich von denen des vorangegangen unterschieden, war zuvor nur 1934 und 1966 der Fall.

Auswirkungen auf die FIFA-WeltranglisteBearbeiten

Frankreich wurde durch die Siege bei der WM-Endrunde erstmals seit 2002 wieder Weltranglistenführender, während Deutschland durch sein schlechtes Abschneiden von Platz 1 auf Platz 15 abrutschte. Nach der WM belegten Teilnehmer der Endrunde die ersten 11 Plätze der Weltrangliste. Mit Chile, das in der Südamerikaqualifikation scheiterte und im Juni noch auf Platz 9 lag, folgt auf Platz 12 die erste Mannschaft, die sich nicht für die Endrunde qualifiziert hatte. Da gleichzeitig mit der August-Rangliste eine neue Wertung eingeführt wurde, sind die Punkte nicht vergleichbar und werden daher nicht gelistet.

Mannschaft Platz (Juni 2018) Platz (August 2018) Veränderung Plätze Bemerkung
Frankreich  Frankreich 7 1 6↑ beste Platzierung seit 2002
Belgien  Belgien 3 2 1↑ beste Platzierung seit 2016
Brasilien  Brasilien 2 3 1↓
Kroatien  Kroatien 20 4 16↑ beste Platzierung seit Juni 2013
Uruguay  Uruguay 14 5 9↑ beste Platzierung seit 2014
England  England 12 6 6↑ beste Platzierung seit 2013
Portugal  Portugal 4 7 3↓ schlechteste Platzierung seit Juni 2017
Schweiz  Schweiz 6 8 2↓
Spanien  Spanien 10 9 1↑
Danemark  Dänemark 12 9 3↑ beste Platzierung seit 2012
Argentinien  Argentinien 5 11 6↓ schlechteste Platzierung seit 1997
Schweden  Schweden 24 13 11↑ beste Platzierung seit 2005
Kolumbien  Kolumbien 16 14 2↑
Deutschland  Deutschland 1 15 14↓ schlechteste Platzierung seit 2005
Mexiko  Mexiko 15 16 1↓
Polen  Polen 8 18 10↓ schlechteste Platzierung seit 2016
Peru  Peru 11 20 9↓
Tunesien  Tunesien 21 23 3↓
Senegal  Senegal 27 24 3↑
Costa Rica  Costa Rica 23 32 9↓
Iran  Iran 37 32 5↑
Island  Island 22 32 10↓
Serbien  Serbien 34 36 2↓
Australien  Australien 36 43 7↓
Marokko  Marokko 41 46 5↓
Russland  Russland 70 49 21↑ Bester Aufsteiger insgesamt nach Rängen
Nigeria  Nigeria 48 49 1↓
Japan  Japan 61 55 6↑
Korea Sud  Südkorea 57 57 =
Agypten  Ägypten 45 65 20↓ Größter Absteiger insgesamt nach Rängen
Panama  Panama 55 69 14↓
Saudi-Arabien  Saudi-Arabien 67 70 3↓

Quelle der Werte (Zahlen gerundet, daher kann es Abweichungen bei den Differenzen geben, die auf Basis der ungerundeten Werte berechnet wurden): FIFA[17]

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten