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Isco [ˈisko], bürgerlich Francisco Román Alarcón Suárez (* 21. April 1992 in Benalmádena), ist ein spanischer Fußballspieler. Der offensive Mittelfeldspieler steht seit der Saison 2013/14 bei Real Madrid unter Vertrag und spielt für die spanische Nationalmannschaft.

Isco
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Isco (2018)
Personalia
Name Francisco Román
Alarcón Suárez
Geburtstag 21. April 1992
Geburtsort BenalmádenaSpanien
Größe 176 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
1997–1999 PDM Benalmádena
1999–2006 Atlético Benamiel
2006–2010 FC Valencia
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010–2011 FC Valencia 4 0(0)
2011–2013 FC Málaga 69 (14)
2013– Real Madrid 171 (33)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008 Spanien U16 3 0(1)
2008–2009 Spanien U17 21 0(6)
2010 Spanien U18 1 0(1)
2010–2011 Spanien U19 12 0(7)
2011 Spanien U20 6 0(1)
2011–2014 Spanien U21 19 (10)
2012 Spanien U23 5 0(0)
2013– Spanien 32 (11)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 23. Januar 2019

2 Stand: 1. Juli 2018

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Isco begann seine Laufbahn mit fünf Jahren bei Patronato Deportivo Municipal Benalmádena in der Altersklasse Prebenjamín (U-8).[1] Zwei Jahre später wechselte er zu Atlético Benamiel, einem Verein aus dem Ortsteil Arroyo de la Miel in Benalmádena.[2] Im Alter von 14 Jahren gelangte Isco zum FC Valencia, für dessen Jugendmannschaften er von 2006 an spielte. Ab der Saison 2009/10 gehörte er dem Kader der zweiten Mannschaft an, für die er in der Segunda División B in zwei Spielzeiten 52 Ligaspiele bestritt und 16 Tore erzielte. Am 14. November 2010 debütierte Isco im Rahmen eines 2:0-Heimsieges gegen den FC Getafe als Einwechselspieler in der Primera División. In dieser Rolle bestritt er in der Saison 2010/11 insgesamt vier Erstligaspiele.

Zur Saison 2011/12 wechselte Isco zum Ligakonkurrenten FC Málaga. Anfangs erneut nur als Einwechselspieler eingesetzt, rückte Isco bei seinem neuen Verein schnell in die Stammformation auf. Am 21. November 2011 schoss er für die Andalusier beim 3:1-Auswärtssieg gegen Racing Santander sein erstes Tor in der Primera División. Im weiteren Saisonverlauf entwickelte sich Isco zu einem der „Shooting-Stars“ der Liga. Er bestritt 32 Ligaspiele, schoss fünf Tore und erhielt die Auszeichnung des Golden Boy als bester Nachwuchsspieler Europas. Mit dem FC Málaga erreichte er den vierten Tabellenplatz. Daraufhin qualifizierte sich der Klub über die Play-Off Runde erstmals in der Vereinsgeschichte für die UEFA Champions League. In der Spielzeit 2012/13 etablierte sich Isco trotz seines jungen Alters als Leistungsträger seiner Mannschaft. Er bestritt insgesamt 47 Pflichtspiele, erzielte zwölf Tore und erreichte mit Málaga als Debütant und Außenseiter das Viertelfinale der Champions League.

Zur Saison 2013/14 wechselte Isco zum spanischen Rekordmeister Real Madrid. Er unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2018.[3] In seinem Ligadebüt für die Königlichen erzielte Isco den 2:1-Siegtreffer gegen Betis Sevilla. Gleich in seiner ersten Saison gewann er unter Carlo Ancelotti die UEFA Champions League 2013/14 und war dabei mit 12 Einsätzen und drei Toren einer der Leistungsträger. Obwohl er in keiner seiner ersten fünf Spielzeiten in Madrid weniger als 30 Ligaspiele bestritt und aufgrund seiner starken Technik, Ästhetik und Ruhe am Ball zum Publikumsliebling avancierte,[4] war Isco selten ein unangefochtener Stammspieler. Speziell in den Spielzeiten 2016/17 und 2017/18 kämpfte er sich jeweils erst gegen Saisonende zurück in die Startformation.[5] Im September 2017 verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis 2022.[6] Er war ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die unter Trainer Zinédine Zidane zwischen 2016 und 2018 drei weitere Champions-League-Titel gewann und stand bei den Finalspielen 2017 und 2018 in der Startelf.

NationalmannschaftBearbeiten

Isco kam ab der U16-Nationalmannschaft für alle spanischen Juniorennationalmannschaften zum Einsatz und nahm an der U17-Weltmeisterschaft 2009 (6 Spiele, 3 Tore) und der U20-Weltmeisterschaft 2011 (4 Spiele, 1 Tor) teil. Am 15. Mai 2012 wurde er von Vicente del Bosque in den erweiterten Kader der A-Nationalmannschaft für die Europameisterschaft 2012 aufgenommen, anschließend aber nicht für den endgültigen Kader nominiert. 2012 nahm er am Olympischen Fußballturnier teil, in dem er mit der Auswahlmannschaft bereits nach der Vorrunde ausschied. Am 6. Februar 2013 gab er beim 3:1-Testspielsieg gegen Uruguay als Einwechselspieler sein A-Länderspiel-Debüt. Im Juni 2013 nahm er mit der U21-Nationalmannschaft an der Europameisterschaft teil, wurde in allen fünf Turnierspielen eingesetzt und erzielte drei Tore, darunter auch den Treffer zum zwischenzeitlichen 4:1 beim 4:2-Finalsieg gegen Italien. Vicente del Bosque verzichtete auf eine Nominierung Iscos zur Weltmeisterschaft 2014 und Europameisterschaft 2016.[7]

ErfolgeBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Isco – Sammlung von Bildern
  • Isco in der Datenbank von fussballdaten.de
  • Isco in der Datenbank von weltfussball.de
  • Isco in der Datenbank von transfermarkt.de
  • Isco auf der Website des spanischen Fußballverbandes (spanisch)
  • Isco auf der Website von Real Madrid

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. «Con ocho años, Isco ya era el que más corría». In: ABC. 28. November 2014, abgerufen am 28. November 2014 (spanisch).
  2. El talento 'anchito' que emergió en la escuela del Benamiel. In: As. 4. Juli 2013, abgerufen am 4. Juli 2013 (spanisch).
  3. realmadrid.com: Isco, new Real Madrid player (Memento des Originals vom 1. Juli 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.realmadrid.com, 27. Juni 2013 (englisch)
  4. Das Genie, das endlich eins sein darf. In: Spox.com. 31. Mai 2017, abgerufen am 11. Juni 2018.
  5. Isco: „Bei Real bekommst du kein Selbstvertrauen“. In: Sport Bild. 28. März 2018, abgerufen am 11. Juni 2018.
  6. Isco has signed his contract extension with Real Madrid. In: realmadrid.com. 15. September 2017, abgerufen am 11. Juni 2018 (englisch).
  7. Lucas Vázquez deja fuera de la Eurocopa a Isco y Saúl Ñíguez. Abgerufen am 22. Juli 2016.