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NeuerungenBearbeiten

Die Wettkämpfe unterlagen einer Anzahl von Veränderungen.

Nach 1994 wurde erstmals wieder ein Mannschaftszeitfahren durchgeführt, die Mannschaften setzten sich aus Profiteams zu je sechs Fahrern zusammen. Die Teilnahme der UCI ProTeams war dabei verbindlich. Weitere Teams qualifizierten sich nach den Zwischenständen der UCI-Ranglisten zum 15. August 2012: Auf Einladung konnten die ersten 20 europäischen Teams der UCI Europe Tour, die ersten fünf amerikanischen bzw. asiatischen der UCI America Tour bzw. UCI Asia Tour und das jeweils erste afrikanische bzw. ozeanische der UCI Africa Tour bzw. UCI Oceania Tour teilnehmen. Im Frauenrennen starteten auf Einladung die ersten 20 UCI Women’s Teams der UCI-Weltrangliste.[1]

Auch die Junioren-Straßen-Weltmeisterschaften, die seit 2004 in einem separaten Wettbewerb durchgeführt wurden, wurden wieder im Rahmen der WM ausgetragen. Die Weltmeisterschaften dauerten deshalb über eine Woche, mehr als doppelt so lange wie in den Jahren zuvor. Geplant war zudem ein reichhaltiges Rahmenprogramm, darunter eine Ausstellung sowie ein Schülerrennen.

KursBearbeiten

Der Kurs für die Einzel-Straßenrennen der verschiedenen Kategorien (außer für die Juniorinnen) bestand aus einer 100 Kilometer langen Strecke durch die Provinz Limburg sowie einer anschließenden 16,5 Kilometer langen Runde bei Valkenburg, die hinter dem Cauberg endete.

ZeitplanBearbeiten

  • Samstag, 15. September
Eröffnungsfeier in Maastricht
  • Sonntag, 16. September
Mannschaftszeitfahren der Frauen (Elite) Sittard-Geleen-Valkenburg (31,9 km)
Mannschaftszeitfahren der Männer (Elite) Sittard/Geleen-Valkenburg (50,8 km)
  • Montag, 17. September
Einzelzeitfahren der Junioren Landgraaf-Valkenburg
Einzelzeitfahren der Männer (U23) Landgraaf-Valkenburg
  • Dienstag, 18. September
Einzelzeitfahren der Juniorinnen Eijsden-Margraten-Valkenburg
Einzelzeitfahren der Frauen (Elite) Eijsden/Margraten-Valkenburg (24,3 km)
  • Mittwoch, 19. September
Einzelzeitfahren der Männer (Elite) Heerlen-Valkenburg (44,6 km)
  • Freitag, 21. September
Straßenrennen der Juniorinnen (66 km)
  • Samstag, 22. September
Straßenrennen der Frauen (Elite) (132 km)
Straßenrennen Männer (U23) (132 km)
  • Sonntag, 23. September
Straßenrennen der Junioren (132 km)
Straßenrennen der Männer (Elite) (265 km)

Ergebnisse MännerBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

 
Philippe Gilbert wurde Weltmeister im Straßenrennen.
Platz Athlet Land Zeit
1 Philippe Gilbert Belgien  BEL 6:10:41 h
2 Edvald Boasson Hagen Norwegen  NOR + 0:04 min
3 Alejandro Valverde Spanien  ESP + 0:05 min
4 John Degenkolb Deutschland  GER + 0:05 min
5 Lars Boom Niederlande  NED + 0:05 min
6 Allan Davis Australien  AUS + 0:05 min
7 Thomas Voeckler Frankreich  FRA + 0:05 min
8 Ramūnas Navardauskas Litauen  LTU + 0:05 min
9 Sergio Henao Kolumbien  COL + 0:05 min
10 Óscar Freire Spanien  ESP + 0:05 min
17 Michael Albasini Schweiz  SUI + 0:05 min
22 Stefan Denifl Osterreich  AUT + 0:05 min
27 Fabian Wegmann Deutschland  GER + 0:05 min
37 Paul Martens Deutschland  GER + 0:05 min
50 Michael Schär Schweiz  SUI + 2:21 min
63 Mathias Frank Schweiz  SUI + 2:21 min
67 Steve Morabito Schweiz  SUI + 2:21 min
70 Simon Geschke Deutschland  GER + 2:21 min
79 Johannes Fröhlinger Deutschland  GER + 2:53 min
80 Christian Knees Deutschland  GER + 2:53 min
106 Matthias Brändle Osterreich  AUT + 8:55 min
111 Marcus Burghardt Deutschland  GER + 8:55 min

DNF: Grégory Rast (SUI), Oliver Zaugg (SUI), Daniel Schorn (AUT)

EinzelzeitfahrenBearbeiten

 
Tony Martin errang den WM-Titel im Einzelzeitfahren
Platz Athlet Land Zeit (h) Abstand (min)
1 Tony Martin Deutschland  GER 0:58:38,76
(46,755 km/h)
2 Taylor Phinney Vereinigte Staaten  USA 0:58:44,13 + 0:05,37
3 Wassil Kiryjenka Weissrussland  BLR 1:00:23,75 + 1:44,57
4 Tejay van Garderen Vereinigte Staaten  USA 1:00:28,13 + 1:49,37
5 Fredrik Kessiakoff Schweden  SWE 1:00:29,32 + 1:50,56
6 Dmitri Grusdew Kasachstan  KAZ 1:00:35,20 + 1:56,44
7 Jan Bárta Tschechien  CZE 1:00:51,25 + 2:12,49
8 Alex Dowsett Vereinigtes Konigreich  GBR 1:01:04,82 + 2:26,06
9 Alberto Contador Spanien  ESP 1:01:08,76 + 2:30,00
10 Adriano Malori Italien  ITA 1:01:19,30 + 2:40,54
14 Riccardo Zoidl Osterreich  AUT 1:01:36,03 + 2:57,27
27 Patrick Gretsch Deutschland  GER 1:02:27,54 + 3:48,78
36 Bert Grabsch Deutschland  GER 1:02:55,61 + 4:16,85

Nach dem Titelgewinn beim Mannschaftszeitfahren am Sonntag holte sich Tony Martin am Mittwoch seine zweite Weltmeisterschaft 2012, mit der er seinen Sieg von 2011 wiederholte. 58 Fahrer gingen bei regnerischem und windigem Wetter auf die 44,6 Kilometer lange Strecke von Heerlen nach Valkenburg, auf der mit dem Bundersberg und dem Cauberg zwei Steigungen zu bewältigen waren. Mit dem Schweizer Olympiasieger von 2008 und vierfachen Zeitfahrweltmeister Fabian Cancellara und dem britischen Zeitfahr-Olympiasieger von 2012 Bradley Wiggins fehlten zwei Favoriten, sodass Martin zunächst nur den Spanier Alberto Contador, Vuelta-Gewinner von 2012, als schärfsten Konkurrenten fürchtete. Dies erwies sich jedoch schnell als unbegründet, denn schon nach 31 Kilometern hatte Martin, der als Letzter ins Rennen geschickt worden war, den zwei Minuten vor ihm gestarteten Spanier überholt. Als hartnäckigster Gegner erwies sich stattdessen der 22-jährige US-Fahrer Taylor Phinney. Dieser war bei der ersten Zeitmessung bei Kilometer 14,3 vier Sekunden schneller als Martin. Erst nach etwa 30 Kilometern lag der Deutsche mit 14 Sekunden vor dem U-23-Weltmeister von 2010. Kurz vor dem Ziel war der Vorsprung auf acht Sekunden geschrumpft, und für Phinney kam noch einmal Hoffnung auf, als sich Martin an den beiden Steigungen schwer tat. Schließlich reichte dem Titelverteidiger ein Vorsprung von fünf Sekunden vor Phinney zur erneuten Weltmeisterschaft. Martins Kommentar: „Ich musste 110 Prozent geben, am Ende war ich völlig fertig. Das war eines der härtesten Finals meine Karriere. Das war das erste Highlight der Saison, in das ich in perfekter Verfassung gehen konnte.“ Die beiden weiteren deutschen Starter Patrick Gretsch (27.) und Ex-Weltmeister Bert Grabsch (36.) enttäuschten.

MannschaftszeitfahrenBearbeiten

Platz Land Athleten Zeit (h)
1 Belgien  Omega Pharma-Quickstep Peter Velits/Kristof Vandewalle/Niki Terpstra/
Tony Martin/Sylvain Chavanel/Tom Boonen
1:03:17,17
(50,532 km/h)
2 Vereinigte Staaten  BMC Racing Team Tejay van Garderen/Manuel Quinziato/Marco Pinotti/
Taylor Phinney/Philippe Gilbert/Alessandro Ballan
1:03:20,40
3 Australien  Orica GreenEdge Svein Tuft/Jens Mouris/Cameron Meyer/
Sebastian Langeveld/Luke Durbridge/Sam Bewley
1:04:04,23
4 Italien  Liquigas-Cannondale Peter Sagan/Maciej Paterski/Vincenzo Nibali/
Kristijan Koren/Tiziano Dall’Antonia/Maciej Bodnar
1:04:21,90
5 Niederlande  Rabobank Cycling Team Luis León Sánchez/Wilco Kelderman/Robert Gesink/
Rick Flens/Stef Clement/Lars Boom
1:04:25,30
6 Spanien  Movistar Team Rubén Plaza/Wassil Kiryjenka/Wladimir Karpez/
José Ivan Gutierrez/Jonathan Castroviejo/Andrey Amador
1:04:35,74
7 Russland  Katusha Team Eduard Worganow/Gatis Smukulis/Denis Menschow/
Aljaksandr Kuschynski/Wladimir Gussew/Maxim Belkow
1:04:35,98
8 Luxemburg  RadioShack-Nissan Haimar Zubeldia/Jens Voigt/Jesse Sergent/
Jaroslaw Popowytsch/Andreas Klöden/Tony Gallopin
1:04:38,39
9 Vereinigtes Konigreich  Sky ProCycling Geraint Thomas/Ian Stannard/Sergio Henao/
Juan Antonio Flecha/Alex Dowsett/Edvald Boasson Hagen
1:04:49,50
10 Vereinigte Staaten  Garmin-Sharp Johan Van Summeren/Andrew Talansky/Ramūnas Navardauskas/
Martijn Maaskant/Thomas Dekker/Jack Bauer
1:04:52,30
11 Kasachstan  Astana Pro Team Dmitri Murawjow/Tanel Kangert/Dmitri Grusdew/
Andrij Hrywko/Alexander Djatschenko/Assan Basajew
1:05:02,14
12 Niederlande  Vacansoleil-DCM Lieuwe Westra/Tomasz Marczyński/Marco Marcato/
Gustav Larsson/Martijn Keizer/Thomas De Gendt
1:05:05,38

Insgesamt nahmen 32 Teams teil.

Ergebnisse FrauenBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit
1 Marianne Vos Niederlande  NED 3:14:29
2 Rachel Neylan Australien  AUS + 0:10 min
3 Elisa Longo Borghini Italien  ITA + 0:18 min
4 Amber Neben Vereinigte Staaten  USA + 0:33 min
5 Anna van der Breggen Niederlande  NED + 0:55 min
6 Rossella Ratto Italien  ITA + 3:40 min
7 Linda Villumsen Neuseeland  NZL + 4:37 min
8 Judith Arndt Deutschland  GER + 4:37 min
9 Emma Johansson Schweden  SWE + 4:37 min
10 Paulina Brzeźna-Bentkowska Polen  POL + 4:37 min
19 Hanka Kupfernagel Deutschland  GER + 4:49 min
34 Charlotte Becker Deutschland  GER + 4:54 min
45 Claudia Häusler Deutschland  GER + 4:58 min
57 Trixi Worrack Deutschland  GER + 5:03 min
62 Jennifer Hohl Schweiz  SUI + 5:39 min
70 Ina-Yoko Teutenberg Deutschland  GER + 5:41 min

DNF: Romy Kasper (GER), Patricia Schwager (SUI), Doris Schweizer (SUI), Daniela Pintarelli (AUT)

EinzelzeitfahrenBearbeiten

 
Judith Arndt gewann das Einzelzeitfahren der Frauen
Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Judith Arndt Deutschland  GER 32:26,46
(44,573 km/h)
2 Evelyn Stevens Vereinigte Staaten  USA 33:00,23 + 0:33,77 min
3 Linda Villumsen Neuseeland  NZL 33:07,03 + 0:40,57 min
4 Emma Pooley Vereinigtes Konigreich  GBR 33:15,79 + 0:49,33 min
5 Ellen van Dijk Niederlande  NED 33:20,47 + 0:54,01 min
6 Ina-Yoko Teutenberg Deutschland  GER 34:00,20 + 1:33,74 min
7 Amber Neben Vereinigte Staaten  USA 34:09,88 + 1:43,42 min
8 Trixi Worrack Deutschland  GER 34:11,02 + 1:44,56 min
9 Martina Sáblíková Tschechien  CZE 34:25,90 + 1:59,44 min
10 Shara Gillow Australien  AUS 34:26,21 + 1:59,75 min
20 Patricia Schwager Schweiz  SUI 35:19,03 + 2:52,57 min
23 Martina Ritter Osterreich  AUT 35:31,24 + 3:04,78 min

Zwei Tage nach dem Gewinn der Silbermedaille im Mannschaftszeitfahren trat die 36-jährige Judith Arndt am Dienstagnachmittag als Titelverteidigerin im Einzelzeitfahren an. Das Rennen fand auf einem 24,3 Kilometer langen Kurs in Eijsden statt. Die Fahrerinnen hatten wie bei den Männern vor dem Ziel den 1200 Meter langen Anstieg des Caubergs zu bewältigen, waren aber durch Rückenwind begünstigt. Im Feld der 42 Starterinnen fehlten die Olympiasiegerin Kristin Armstrong aus den USA, die Olympia-Dritte Olga Zabelinskaya aus Russland und die Lokalmatadorin Marianne Vos. So ging Judith Arndt als unbestrittene Favoritin ins Rennen, als Titelverteidigerin als Letzte der Teilnehmerinnen. Mit Tempo 44,6 km/h fuhr sie eine überlegen Bestzeit und sicherte sich ihren vierten Weltmeisterschaftstitel mit einem Vorsprung von 33 Sekunden gegenüber der Zweitplatzierten Evelyn Stevens aus den Vereinigten Staaten. Ina-Yoko Teutenberg als Sechste und Trixi Worrack auf Platz acht rundeten das gute Ergebnis der deutschen Frauen ab.

MannschaftszeitfahrenBearbeiten

Platz Land Athletinnen Zeit (min)
1 Deutschland  Team Specialized-lululemon Trixi Worrack/Ellen van Dijk/Ina-Yoko Teutenberg/
Evelyn Stevens/Amber Neben/Charlotte Becker
46:31,69
(44,103 km/h)
2 Australien  Orica-AIS Linda Villumsen/Alexis Rhodes/Melissa Hoskins/
Loes Gunnewijk/Shara Gillow/Judith Arndt
46:55,82
3 Niederlande  AA Drink-leontien.nl Kirsten Wild/Emma Pooley/Sharon Laws/
Jessie Daams/Lucinda Brand/Chantal Blaak
48:30,95
4 Niederlande  Rabobank Women Cycling Team Marianne Vos/Annemiek van Vleuten/Iris Slappendel/
Pauline Ferrand-Prévot/Thalita de Jong/Tatjana Antoschina
48:52,03
5 Russland  RusVelo Olga Sabelinskaja/Irina Molischewa/Hanka Kupfernagel/Romy Kasper/Swetlana Bubnenkowa/Natalia Bojarskaja 49:02,21
6 Italien  Be Pink Silvia Valsecchi/Julija Martissowa/Elke Gebhardt/
Simona Frapporti/Noemi Cantele/Alena Amjaljussik
49:46,43
7 Italien  SC Michela Fanini Rox Grete Treier/Valentina Scandolara/Azucena Sanchez/
Martina Rutsikowa/Claudia Leal/Alexandra Burschenkowa
51:08,89
8 Norwegen  Hitec Products-Mistral Home Cycling Team Thea Thorsen/Lise Nostvold/Emilie Moberg/
Elisa Longo Borghini/Tone Lima/Cecilie Johnsen
51:09,67
9 Niederlande  Dolmans-Boels Cyclingteam Emma Trott/Winanda Spoor/Pauliena Rooijakkers/
Nina Kessler/Janneke Ensing/Martine Bras
51:31,80
10 Belgien  Lotto Belisol Ladies Kim Schoonbaert/Ludivine Henrion/Kaat Hannes/
Anne-Sophie Duyck/Sofie De Vuyst/Robyn De Groot
52:03,62
11 Niederlande  Skil-Argos Adrie Visser/Monique van de Ree/Esra Tromp/
Amy Pieters/Kelly Markus/Suzanne de Goede
52:04,94
12 Belgien  Sengers Ladies Cycling Team Geerike Schreurs/Inge Roggeman/Birgit Lavrijssen/
Claudia Koster/Vera Koedooder/Kimberly Buyl
52:17,54

Ergebnisse Männer U23Bearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Alexei Luzenko Kasachstan  KAZ 4:20:15
2 Bryan Coquard Frankreich  FRA + 0:00 min
3 Tom Van Asbroeck Belgien  BEL + 0:00 min
4 Hugo Houle Kanada  CAN + 0:00 min
5 Luka Pibernik Slowenien  SLO + 0:00 min
6 Esteban Chaves Kolumbien  COL + 0:00 min
7 Hernando Bohórquez Kolumbien  COL + 0:00 min
8 Kenneth Vanbilsen Belgien  BEL + 0:00 min
9 Wouter Wippert Niederlande  NED + 0:00 min
10 Sam Bennett Irland  IRL + 0:00 min
11 Patrick Konrad Osterreich  AUT + 0:00 min
17 Silvan Dillier Schweiz  SUI + 0:00 min
25 Michel Koch Deutschland  GER + 0:00 min
29 Nikias Arndt Deutschland  GER + 0:00 min
36 Rick Zabel Deutschland  GER + 0:00 min
53 Georg Preidler Osterreich  AUT + 0:09 min
63 Marcel Aregger Schweiz  SUI + 0:25 min
80 Lukas Pöstlberger Osterreich  AUT + 0:31 min
84 Emanuel Buchmann Deutschland  GER + 0:31 min
86 Jan Sokol Osterreich  AUT + 0:31 min
98 Jasha Sütterlin Deutschland  GER + 1:14 min

DNF: Gabriel Chavanne (SUI), Andreas Hofer (AUT)

EinzelzeitfahrenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Anton Worobjow Russland  RUS 44:09,02
(48,923 km/h)
2 Rohan Dennis Australien  AUS 44:53,41 + 0:44,39 min
3 Damien Howson Australien  AUS 45:00,14 + 0:51,12 min
4 Lasse Norman Hansen Danemark  DEN 45:02,30 + 0:53,28 min
5 Rasmus Christian Quaade Danemark  DEN 45:11,58 + 1:02,56 min
6 Marlen Smorka Ukraine  UKR 45:18,44 + 1:09,42 min
7 Rasmus Sterobo Danemark  DEN 45:34,26 + 1:25,24 min
8 Jasha Sütterlin Deutschland  GER 45:37,72 + 1:28,70 min
9 Sergei Tschernezki Russland  RUS 45:46,97 + 1:37,95 min
10 Tom Dumoulin Niederlande  NED 45:49,80 + 1:40,78 min
15 Gabriel Chavanne Schweiz  SUI 46:26,07 + 2:17,05 min
23 Patrick Konrad Osterreich  AUT 46:55,11 + 2:46,09 min
24 Jakob Steigmiller Deutschland  GER 46:57,82 + 2:48,80 min

Ergebnisse JuniorenBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (h)
1 Matej Mohorič Slowenien  SLO 3:00:45
2 Caleb Ewan Australien  AUS + 0:00 min
3 Josip Rumac Kroatien  CRO + 0:00 min
4 Federico Zurlo Italien  ITA + 0:00 min
5 Jonathan Dibben Vereinigtes Konigreich  GBR + 0:00 min
6 Kevin Deltombe Belgien  BEL + 0:00 min
7 Thomas Boudat Frankreich  FRA + 0:00 min
8 Tom Bohli Schweiz  SUI + 0:00 min
9 Mathieu van der Poel Niederlande  NED + 0:00 min
10 Søren Kragh Andersen Danemark  DEN + 0:00 min
13 Phil Bauhaus Deutschland  GER + 0:00 min
17 Lukas Spengler Schweiz  SUI + 0:00 min
26 Arne Egner Deutschland  GER + 0:00 min
29 Silvio Herklotz Deutschland  GER + 0:00 min
39 Tobias Derler Osterreich  AUT + 0:00 min
41 Dennis Paulus Osterreich  AUT + 0:00 min
43 Jan Brockhoff Deutschland  GER + 0:00 min
71 Gian Friesecke Schweiz  SUI + 0:00 min
76 Nico Denz Deutschland  GER + 0:00 min
77 Dominic von Burg Schweiz  SUI + 0:17 min
86 Maximilian Schachmann Deutschland  GER + 0:28 min
102 Kilian Frankiny Schweiz  SUI + 1:01 min
108 Gregor Mühlberger Osterreich  AUT + 2:11 min
109 Patrick Bosman Osterreich  AUT + 2:11 min

EinzelzeitfahrenBearbeiten

Platz Athlet Land Zeit (min) Abstand
1 Oskar Svendsen Norwegen  NOR 35:34,75
(44,857 km/h)
2 Matej Mohorič Slowenien  SLO 35:41,79 + 0:07,04 min
3 Maximilian Schachmann Deutschland  GER 35:46,58 + 0:11,83 min
4 Alexander Morgan Australien  AUS 35:47,35 + 0:12,60 min
5 Mathias Krigbaum Danemark  DEN 35:48,43 + 0:13,68 min
6 Nathan Van Hooydonck Belgien  BEL 35:54,12 + 0:19,37 min
7 Brent Luyckx Belgien  BEL 35:55,28 + 0:20,53 min
8 Mads Würtz Schmidt Danemark  DEN 35:56,50 + 0:21,75 min
9 Ryan Mullen Irland  IRL 36:00,91 + 0:26,16 min
10 Taylor Eisenhart Vereinigte Staaten  USA 36:01,04 + 0:26,29 min
16 Jan Brockhoff Deutschland  GER 36:25,12 + 0:50,37 min
24 Lukas Spengler Schweiz  SUI 36:56,83 + 1:22,08 min
32 Tom Bohli Schweiz  SUI 37:12,86 + 1:38,11 min

Ergebnisse JuniorinnenBearbeiten

StraßenrennenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit
1 Lucy Garner Vereinigtes Konigreich  GBR 2:11:26 h
2 Eline Gleditsch Brustad Norwegen  NOR + 0:00 min
3 Anna Zita Maria Stricker Italien  ITA + 0:00 min
4 Sophie Williamson Neuseeland  NZL + 0:00 min
5 Jessy Druyts Belgien  DEL + 0:00 min
6 Rasa Pocyte Litauen  LTU + 0:00 min
7 Sheyla Gutiérrez Spanien  ESP + 0:00 min
8 Cecilie Uttrup Ludwig Danemark  DEN + 0:00 min
9 Emily Roper Australien  AUS + 0:00 min
10 Alicja Ratajczak Polen  POL + 0:00 min
27 Corinna Lechner Deutschland  GER + 0:18 min
32 Madeleine Ortmüller Deutschland  GER + 0:18 min
37 Anna Knauer Deutschland  GER + 0:32 min
40 Caroline Baur Schweiz  SUI + 0:32 min
41 Ann-Leonie Weichmann Deutschland  GER + 0:32 min
42 Elisabeth Riegler Osterreich  AUT + 0:32 min
50 Stefanie Bochsler Schweiz  SUI + 0:59 min
57 Ramona Forchini Schweiz  SUI + 0:59 min

EinzelzeitfahrenBearbeiten

Platz Athletin Land Zeit (min) Abstand
1 Elinor Barker Vereinigtes Konigreich  GBR 22:26,29
(41,714 km/h)
2 Cecilie Uttrup Ludwig Danemark  DEN 23:02,16 + 35,87 s
3 Demi de Jong Niederlande  NED 23:29,42 + 1:03,13 min
4 Emily Roper Australien  AUS 23:34,47 + 1:08,18 min
5 Ramona Forchini Schweiz  SUI 23:36,71 + 1:10,42 min
6 Eva Mottet Frankreich  FRA 23:37,88 + 1:11,59 min
7 Christina Siggaard Danemark  DEN 23:39,55 + 1:13,26 min
8 Corinna Lechner Deutschland  GER 23:39,64 + 1:13,35 min
9 Nicky Zijlaard Niederlande  NED 23:41,13 + 1:14,84 min
10 Lourdes Oyarbide Spanien  ESP 23:41,55 + 1:15,26 min
24 Anna Knauer Deutschland  GER 24:05,78 + 1:39,49 min
38 Larissa Brühwiler Schweiz  CHE 22:03,70 min + 2:45,07 min

MedaillenspiegelBearbeiten

Platz Nation       Gesamt
1 Deutschland  Deutschland 2 0 1 3
2 Australien  Australien 1 3 1 5
3 Norwegen  Norwegen 1 2 0 3
4 Slowenien  Slowenien 1 1 0 2
5 Niederlande  Niederlande 1 0 1 2
Belgien  Belgien 1 0 1 2
6 Russland  Russland 1 0 0 1
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1 0 0 1
Kasachstan  Kasachstan 1 0 0 1
7 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 0 2 0 2
8 Danemark  Dänemark 0 1 0 1
Frankreich  Frankreich 0 1 0 1
9 Italien  Italien 0 0 2 2
10
Spanien  Spanien 0 0 1 1
Weissrussland  Weißrussland 0 0 1 1
Kroatien  Kroatien 0 0 1 1
Total 9 9 9 27

AufgeboteBearbeiten

DeutschlandBearbeiten

Männer

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Bert Grabsch, Patrick Gretsch}, Tony Martin (persönliches Startrecht als Titelträger)
Straßenrennen: Marcus Burghardt, Gerald Ciolek, John Degenkolb, Johannes Fröhlinger, Simon Geschke, Bert Grabsch, Patrick Gretsch, Christian Knees, Paul Martens, Dominik Nerz, Tony Martin, Marcel Sieberg, Fabian Wegmann[2]

Frauen

Zeitfahren: Judith Arndt, Hanka Kupfernagel, Mieke Kröger, Ina-Yoko Teutenberg, Trixi Worrack

Straßenrennen: Judith Arndt, Charlotte Becker, Sarah Düster, Claudia Häusler, Sarah Lena Hofmann, Romy Kasper, Hanka Kupfernagel, Bianca Schnitzmeier, Ina-Yoko Teutenberg, Trixi Worrack

Männer U23

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Michel Koch, Jasha Sütterlin, Jakob Steigmiller, Mario Vogt

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 5): Nikias Arndt, Emanuel Buchmann, Jan Dieteren, Michel Koch, Matthias Plarre, Theo Reinhardt, Jasha Sütterlin, Mario Vogt, Rick Zabel, Ruben Zepuntke

Junioren

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Jan Brockhoff (RSC Hildesheim), Arne Egner (RSV Oberhausen), Silvio Herklotz (Stevens Hamburg), Maximilian Schachmann (RSC Berlin)

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 6): Yannik Achterberg (Team Baier Landshut), Jan Brockhoff (RSC Hildesheim), Phil Bauhaus (RC Bocholt), Nico Denz (Velo Bike Club Waldshut-Tiengen), Arne Egner (RSV Oberhausen), Silvio Herklotz (Stevens Hamburg), Maximilian Schachmann (SC Berlin), Tristan Wedler (RSC Cottbus)

Juniorinnen

Zeitfahren (mögliche Starterzahl: 2): Anna Knauer (RSC Hildesheim), Corinna Lechner (KSC Puch), Madeleine Ortmüller (RSG Buchenau), Ann-Leonie Wiechmann (RSC Hildesheim)

Straßenrennen (mögliche Starterzahl: 4): Anna Knauer (RSC Hildesheim), Corinna Lechner (KSC Puch), Madeleine Ortmüller (RSG Buchenau), Tatjana Paller (Velo Oberland Holzkirchen), Gudrun Stock (RC Die Schwalbe München), Ann-Leonie Wiechmann (RSC Hildesheim)

ÖsterreichBearbeiten

Männer

Zeitfahren: Riccardo Zoidl (ARBÖ-Gourmetfein Wels)

Straßenrennen: Matthias Brändle (Team Netapp), Stefan Denifl (Vacansoleil), Daniel Schorn (Team Netapp), Ersatz: Marco Haller (Katusha), Matthias Krizek (Team Veneto Marchiol)

Frauen

Zeitfahren: Martina Ritter (ARBÖ Vitalogic NÖ)

Straßenrennen: Martina Ritter (ARBÖ Vitalogic NÖ), Andrea Graus (ARBÖ Vitalogic NÖ), Daniela Pintarelli (Scappa Speed Queens)

Männer U23

Zeitfahren: Andreas Hofer (Team Vorarlberg), Patrick Konrad (Team Vorarlberg), Ersatz: Lukas Pöstlberger (ARBÖ Wels Gourmetfein)

Straßenrennen: Andreas Hofer (Team Vorarlberg), Patrick Konrad (Team Vorarlberg), Lukas Pöstlberger (ARBÖ Wels Gourmetfein), Georg Preidler (Team Type 1 Sanofi), Jan Sokol (ARBÖ Wels Gourmetfein)

Junioren

Zeitfahren:

Straßenrennen: Patrick Bosman (RC ARBÖ Wörgl), Tobias Derler (ASVÖ Volksbank Birkfeld), Gregor Mühlberger (ASKÖ Mazda Eder Walding), Dennis Paulus (Die NÖ Radunion), Alexander Wachter (ÖAMTC Raika Inzing)

Juniorinnen

Zeitfahren: Straßenrennen: Elisabeth Riegler (ARBÖ Löffler Ladies Team)

SchweizBearbeiten

Männer

Zeitfahren: kein Starter

Straßenrennen: Michael Albasini (GreenEdge Cycling Team), Mathias Frank (BMC Racing Team), Steve Morabito (BMC Racing Team), Grégory Rast (RadioShack-Nissan Trek) Michael Schär (BMC Racing Team), Oliver Zaugg (RadioShack-Nissan Trek)

Frauen

Zeitfahren: Patricia Schwager (Forno d’Asolo Colavita)

Straßenrennen: Jennifer Hohl (Faren Honda Team), Patricia Schwager (Forno d’Asolo Colavita), Doris Schweizer (Fassa Bortolo – Servetto)

Männer U23

Zeitfahren: Gabriel Chavanne (RSC Aaretal Münsingen), Silvan Dillier (EKZ Racing Team)

Straßenrennen: Marcel Aregger (Atlas Personal-Jakroo), Gabriel Chavanne (RSC Aaretal Münsingen), Silvan Dillier (EKZ Racing Team)

Junioren

Zeitfahren: Tom Bohli (Tower Sports VC Eschenbach), Lukas Spengler (RRC Diessenhofen)

Straßenrennen: Tom Bohli (Tower Sports VC Eschenbach), Kilian Frankiny (BMC-Hottinger Cycling Team), Gian Friesecke (Team M.F. Hügler Wetzikon), Lukas Spengler (RRC Diessenhofen), Dominic Von Burg (RRC Nordwest Reigoldswil)

Juniorinnen

Zeitfahren: Ramona Forchini (MTB Kader Zentralschweiz)

Straßenrennen: Caroline Baur (Bigla Cycling Team), Ramona Forchini (MTB Kader Zentralschweiz), Stefanie Bochsler (Bigla Cycling Team)

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Technical Guide der UCI pdf 3,37 MB (englisch) abgerufen am 19. Juli 2012.
  2. Der ursprünglich für das Straßenrennen nominierte Linus Gerdemann musste seinen Start wegen Knieproblemen nach einem Sturz bei der Vuelta a España 2012 absagen.