Hauptmenü öffnen
Bryan Coquard Straßenradsport
Bryan Coquard (2015)
Bryan Coquard (2015)
Zur Person
Spitzname Le Coq
Geburtsdatum 25. April 1992
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Disziplin Bahn, Straße
Fahrertyp Bahnausdauer, Straßensprinter
Körpergröße 169 cm
Renngewicht 58 kg
Zum Team
Aktuelles Team Vital Concept-B&B Hotels
Funktion Fahrer
Wichtigste Erfolge
Silber Olympische Spiele 2012 – Omnium
Weltmeister Bahnweltmeisterschaften 2015 - Madison
Gesamtwertung 4 Jours de Dunkerque
Letzte Aktualisierung: 6. Juni 2019

Bryan Coquard (* 25. April 1992 in Saint-Nazaire) ist ein französischer Radrennfahrer. Im Bahnradsport wurde er unter anderem Olympiazweiter und Weltmeister. Auf der Straße gewann er zahlreiche Rennen des internationalen Kalenders vornehmlich im Sprint.

WerdegangBearbeiten

Als Juniorenfahrer errang Bryan Coquard bei den Junioren-Bahnweltmeisterschaften in Moskau den Titel im Omnium auf der Bahn. Im Jahr darauf wurde er Vize-Europameister der Junioren im Straßenrennen sowie Dritter der Europameisterschaft im Scratch.

2011 startete Coquard in der Elite, wurde französischer Meister in der Mannschaftsverfolgung sowie im Scratch, im Zweier-Mannschaftsfahren wurde er Vizemeister, gemeinsam mit Morgan Lamoisson. Bei den Bahn-Europameisterschaften im Oktober in Apeldoorn errang er die Silbermedaille im Omnium, nachdem er schon zuvor an selber Stelle im März bei den Weltmeisterschaften einen achten Rang in derselben Disziplin belegt hatte. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London errang Bryan Coquard die Silbermedaille im Omnium. Zusammen mit wurde er zusammen mit Morgan Kneisky bei den Bahnweltmeisterschaften 2015 Weltmeister im Madison.

Auf der Straße erhielt Coquard 2013 seinen ersten Vertrag bei einem internationalen Radsportteam, dem französischen Professional Continental Team Europcar. Der leichte nur 1,69 Meter große Coquard gilt als Sprintspezialist, der mit einem Renngewicht von 58 Kilogramm vor allem auf leicht ansteigenden Zielgeraden oder kurvigen Schlusssprints erfolgreich ist.[1] Er gewann zahlreiche Eintagesrennen und Tagesabschnitte von internationalen Wettbewerben sowie 2016 die Gesamtwertung der 4 Jours de Dunkerque einer Rundfahrt der hors categorie.

Bei der Tour de France 2015 wurde Coquard im Zielsprint der Schlussetappe auf der Champs-Elysées hinter André Greipel; 2016 wurde er auf der vierten Etappe auf ansteigender Zielgrade von Marcel Kittel nur um 2,5 Zentimeter geschlagen.[1][2] 2016 gewann er die Gesamtwertungen von 4 Jours de Dunkerque und der Boucles de la Mayenne. Bis 2019 gelangen ihm zahlreiche weitere Etappensiege bei Rundfahrten, 2019 gewann er den Grote Prijs Marcel Kint.

EhrungenBearbeiten

2013 wurde Coquard Ritter des französischen Nationalverdienstordens.[3]

ErfolgeBearbeiten

StraßeBearbeiten

2010
  •   Europameisterschaft – Straßenrennen (Junioren)
2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019

BahnBearbeiten

2009
  •   Weltmeister – Omnium (Junioren)
  •   Europameister – Scratch
2010
2011
2012
2013
2015

Grand Tour-PlatzierungenBearbeiten

Grand Tour 2014 2015 2016 2017 2018
  Giro d’Italia
  Tour de France 104 110 113
  Vuelta a España

TeamsBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bryan Coquard – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Alasdair Fortheringham: Leicht und schnell. In: Procycling, Deutsche Ausgabe. September, 2016, S. 22 ff.
  2. Kittel wusste im Ziel nicht, dass er gewonnen hat. In: radsport-news.com. 24. August 2016, abgerufen im Januar 2016.
  3. auf legiondhonneur.fr, abgerufen am 21. März 2013 und Cérémonie de remise de décorations aux médaillés Olympiques de Londres (Memento vom 12. März 2013 im Internet Archive) auf elysee.fr, abgerufen am 21. März 2013