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GeografieBearbeiten

Bermering liegt im Saulnois, 10 Kilometer westlich von Albestroff auf einer Höhe zwischen 229 und 282 Metern über dem Meeresspiegel, die mittlere Höhe beträgt 260 Meter. Das Gemeindegebiet umfasst 5,73 Quadratkilometer.

GeschichteBearbeiten

Bermering wurde erstmals 927 als Vermeringa in pago Salminsi im Kopialbuch der Abtei Sankt Arnulf in Metz urkundlich erwähnt. 1034 wurde sie ebenda als Bermeringe erwähnt. Die Abteien Sankt Arnulf und Saint-Martin de la Glandière in Longeville-lès-Saint-Avold hatten Landbesitz in Bermering.[1] Die Ortschaft war aufgeteilt zwischen der Kastellanei von Haboudange und der Bailliage von Morhange.[2] Ab 1751 gehörte sie teilweise zur Bailliage von Dieuze.[3]

1793 erhielt Bermering im Zuge der Französischen Revolution den Status einer Gemeinde und 1801 das Recht auf kommunale Selbstverwaltung. Es gehörte von 1801 bis 1871 zum früheren Département Meurthe, das 1871 in Département Meurthe-et-Moselle umbenannt wurde. 1871 wurde die Gemeinde wegen Gebietsveränderungen durch den Verlauf des Deutsch-Französischen Kriegs (1870–1871) in das neu geschaffene Reichsland Elsaß-Lothringen des Deutschen Reiches eingegliedert. Das Reichsland Elsaß-Lothringen bestand bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (1914–1918) und wurde danach Frankreich angeschlossen. Bermering lag in jener Zeit im Département Moselle, diese Änderung wurde auch 1918 beibehalten, als Moselle endgültig wieder Frankreich zugesprochen wurde.[4]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
289 305 288 285 233 223 238

WappenBearbeiten

Das Wappen der Gemeinde erinnert an die beiden Abteien, die Ländereien in Bermering besaßen. Es ist blau mit einem goldenen Adler, der für die Abtei Sankt Arnulf steht. Die Flügel des Adlers sind ausgebreitet. Um den Adler liegt ein rotes Chape (zwei Dreiecke, die wie ein Mantel eine Spitze umgeben), auf dem sich zwei silberne Eicheln befinden, die für die Abtei Saint-Martin de la Glandière stehen. Gland ist das französische Wort für „Eichel“.[1]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bermering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b http://genealogie-lorraine.fr/info/blasons_57.php?blason=BERMERING (Memento vom 13. November 2008 im Internet Archive) (französisch) Abgerufen am 6. März 2010
  2. Bermering auf quid.fr (Memento des Originals vom 20. September 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.quid.fr
  3. Henri Lepage: Dictionnaire topographique du département de la Meurthe. In: Société d'archéologie lorraine et du Musée historique lorrain (Hrsg.): Dictionnaire topographique de la France. 18. Auflage. Band 18, Nr. 14+63. Imprimerie impériale, Paris 1862, S. 15+42+95 (in Google Books [abgerufen am 6. März 2010]).(französisch)
  4. Bermering auf cassini.ehess.fr (französisch) Abgerufen am 6. März 2010