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GeografieBearbeiten

Walscheid liegt etwa elf Kilometer südöstlich von Sarrebourg in den Vogesen auf einer Höhe zwischen 294 und 983 m über dem Meeresspiegel; die mittlere Höhe beträgt 400 m. Das Gemeindegebiet umfasst 38,35 km².

Ortsteile von Walscheid sind Eigenthal, Sitifort, Saint-Léon (Leonsberg), Netzenbach, Beimbach, Nonnenbourg (Nonnenburg) und Rothstein. Die Gemeinde liegt, bis auf den westlich gelegenen Ortsteil Eigenthal, knapp auf der deutschen Seite der ehemaligen deutsch-französischen Sprachgrenze.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 880 erstmals als Walterescett erwähnt. Das Dorf war bis 1661 deutsch, kam dann zu Frankreich, wurde 1871 wieder deutsch und dann 1919 wieder französisch. In der Zeit von 1940 bis 1944 unterstand es wieder der deutschen Verwaltung und danach wieder der französischen.

Die Gegend gehörte den Grafen von Dagsburg. Auf dem Dürrenberg im heutigen Ortsteil Saint-Léon bauten sie ihre Burg Dürrenstein, in der am 21. Juni 1002 Bruno von Egisheim, der spätere Papst Leo IX. geboren wurde.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 1.683 1.709 1.742 1.676 1.624 1.621 1.645 1.579

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Assomption-de-la-Bienheureuse-Vierge-Marie
  • Kapelle Jésus-Ressuscité
  • Kapelle des Altersheims Saint-Christophe
  • Kapelle Saint-Léon
  • Ehemalige Kapelle Saint-Nicolas
  • Reste der Kapelle Saint-Léon
  •  
    Chapelle d'Eigental
    Chapelle d'Eigenthal

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Dagobert Fischer: "L'ancien prieuré de Dürrenstein, près de Walscheid (comté de Dabo)", In: Mémoires de la Société d'Archéologie Lorraine, Bd. 2 14, 1872, S. 301–324 (frz.)
  • Jean-Baptiste Boog: Les Annales de Walscheid, village lorrain au pied des Vosges, Pierron, Sarreguemines, 1972

WeblinksBearbeiten

  Commons: Walscheid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien