Réning

Gemeinde in Frankreich

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Réning
Réning (Frankreich)
Réning (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins
Kanton Le Saulnois
Gemeindeverband Saulnois
Koordinaten 48° 57′ N, 6° 51′ OKoordinaten: 48° 57′ N, 6° 51′ O
Höhe 215–261 m
Fläche 3,95 km²
Einwohner 132 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km²
Postleitzahl 57670
INSEE-Code
Réning mit Kirche St. François-d'Assise
Kirche St. François-d'Assise

Réning (deutsch Reiningen) ist eine französische Gemeinde mit 132 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.

Geographie Bearbeiten

Réning liegt in Lothringen, 60 Kilometer südöstlich von Metz, 32 Kilometer nordöstlich von Château-Salins und zweieinhalb Kilometer nördlich von Albestroff (Albesdorf) am rechten Ufer der Albe auf einer mittleren Höhe von 223 m. Das Gemeindegebiet umfasst 3,95 km².Die Gemeinde liegt im Regionalen Naturpark Lothringen.

Geschichte Bearbeiten

Die Ortschaft gehörte früher zum Herzogtum Lothringen.[1]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Ackerbau und Viehzucht.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Das Dorf war von 1973 bis 1998 ein Teil der Gemeinde Albestroff.

Demographie Bearbeiten

Um 1871 war die Einwohnerschaft deutschsprachig.[1]

Anzahl Einwohner seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 151 150 148 148 141 130 130 135

Wappen Bearbeiten

Auf dem Gemeindewappen erinnern die geschwungenen Bänder an die Kastellanei von Dieuze, von der Réning abhing; die Vögel sind die Symbole des Heiligen Franz von Assisi, des Schutzpatrons der Gemeinde.[2]

Literatur Bearbeiten

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 175 (books.google.com).

Weblinks Bearbeiten

Commons: Réning – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b c Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 493 (google.books.com).
  2. Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)