Grémecey

französische Gemeinde

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Grémecey
Grémecey (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins
Kanton Le Saulnois
Gemeindeverband Saulnois
Koordinaten 48° 48′ N, 6° 24′ OKoordinaten: 48° 48′ N, 6° 24′ O
Höhe 205–313 m
Fläche 9,04 km²
Einwohner 105 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 12 Einw./km²
Postleitzahl 57170
INSEE-Code
Kirche St. Vit

Grémecey ist eine französische Gemeinde mit 105 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde Grémecey liegt in Lothringen, 56 Kilometer südöstlich von Metz, acht Kilometer südwestlich von Château-Salins und 25 Kilometer nordöstlich von Nancy, auf einer Anhöhe, zwischen 205 und 313 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 9,02 km².

GeschichteBearbeiten

Die Ortschaft war noch 1413 Lehen des Bistums Metz, kam dann aber an das Herzogtum Lothringen[1] und wurde 1661 im Zuge der Bestimmungen des Friedens von Vincennes von Frankreich annektiert. Das Seminar von Pont-à-Mousson besaß hier den Zehnten.[1]

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an Deutschland zurück, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst-, Gemüse-, etwas Wein- und Hopfenbau sowie Viehzucht.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und stand unter deutscher Verwaltung.

Das Dorf trug 1915–1019 und 1940–1944 den eingedeutschten Namen Gremsich.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 110 109 88 95 117 111 103 105

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche St. Vit

LiteraturBearbeiten

  • Grémecey, Kreis Château-Salins, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Grémecey (meyersgaz.org).
  • Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 482 (google.books.de).
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 171 (books.google.de).

WeblinksBearbeiten

Commons: Grémecey – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 482 (google.books.de).