Mittersheim

französische Gemeinde

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Mittersheim
Mittersheim (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins
Kanton Sarrebourg
Gemeindeverband Sarrebourg Moselle Sud
Koordinaten 48° 52′ N, 6° 57′ OKoordinaten: 48° 52′ N, 6° 57′ O
Höhe 221–272 m
Fläche 18,05 km²
Einwohner 603 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 33 Einw./km²
Postleitzahl 57930
INSEE-Code

Mittersheim ist eine französische Gemeinde mit 603 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins und zum Kanton Sarrebourg.

GeographieBearbeiten

Mittersheim liegt etwa 16 Kilometer nordwestlich von Sarrebourg (deutsch Saarburg) am Saarkanal auf einer Höhe zwischen 221 und 272 m über dem Meeresspiegel. Der Nordosten und der Süden des 16,77 km² umfassenden Gemeindegebietes sind Teil des Regionalen Naturparks Lothringen.

Der Ort liegt am Nordufer des Grand Étang de Mittersheim (Großer Mittersheimer Weiher), der auch Lac Vert genannt wird. An der Nordgrenze der Gemeinde liegt der Weiler Pont-Neuf (Neubrück), ansonsten besteht das Gemeindegebiet größtenteils aus Wald (Forêt de Fénétrange).

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 1328 unter dem Namen Villa de Muterchingen erwähnt, 1524 als Myttersheim.[1]

Bis zum Jahr 1766 gehörte der Ort zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Dann kam er zu Frankreich. Nach dem Frieden von Frankfurt gehörte er von 1871 bis 1918 wieder zum Deutschen Reich, und 1919 wurde er erneut Frankreich einverleibt.

DemographieBearbeiten

Anzahl Einwohner seit Ende des Zweiten WeLtkriegs
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 606 641 639 632 627 571 563 598

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Mittersheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 786 (online).