Hallering

französische Gemeinde

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Hallering
Hallering (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Faulquemont
Gemeindeverband District Urbain de Faulquemont
Koordinaten 49° 7′ N, 6° 33′ OKoordinaten: 49° 7′ N, 6° 33′ O
Höhe 260–378 m
Fläche 3,55 km²
Einwohner 113 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 32 Einw./km²
Postleitzahl 57690
INSEE-Code
Rathaus (Mairie) und Kirche St. Antonius

Hallering (deutsch Halleringen) ist eine französische Gemeinde mit 113 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt in Lothringen, etwa dreißig Kilometer östlich von Metz, zehn Kilometer südsüdöstlich von Boulay-Moselle (Bolchen) und zehn Kilometer nordnordwestlich von Faulquemont (Falkenberg) an einem Bach.

GeschichteBearbeiten

Der Ort gehörte früher zum Herzogtum Lothringen[1] im Heiligen Römischen Reich und wurde 1284 erstmals als Halderchanges erwähnt,[2] dann als Halleringe (1356), Halderinga (1371) und Halleringen (1683).

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet von Frankreich zurück an Deutschland, und das Dorf wurde dem Kreis Bolchen im Bezirk Lothringen des Reichslandes Elsaß-Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst- und Tabakbau sowie Viehzucht.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und stand unter deutscher Verwaltung.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2019
Einwohner 88 104 84 88 81 102 114 113

WappenBearbeiten

Die drei silbernen Sparren auf rotem Grund im Wappen sind die Symbole der Familie Rollingen (französisch Raville), der Halleringen gehörte. Die drei Lilien sind das Attribut des Hl. Antonius, Schutzpatron der Gemeinde.[3]

LiteraturBearbeiten

  • Halleringen, Kreis Bolchen, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Halleringen (meyersgaz.org).
  • Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 367 (google.books.com).
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 126 (books.google.com).

WeblinksBearbeiten

Commons: Hallering – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 367 (google.books.com).
  2. S. Hirzel - Forschungen zur Deutschen Landeskunde-Vol.30-N°3
  3. Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)