Dalstein

französische Gemeinde

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Dalstein
Dalstein (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Bouzonville
Gemeindeverband Bouzonvillois-Trois Frontières
Koordinaten 49° 18′ N, 6° 25′ OKoordinaten: 49° 18′ N, 6° 25′ O
Höhe 222–337 m
Fläche 3,97 km²
Einwohner 376 (1. Januar 2020)
Bevölkerungsdichte 95 Einw./km²
Postleitzahl 57320
INSEE-Code
Kirche der Gesegneten Jungfrau Maria

Dalstein ist eine französische Gemeinde mit 376 Einwohnern (Stand 1. Januar 2020) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde Dalstein liegt in Lothringen, 31 Kilometer nordöstlich von Metz, 26 Kilometer nordnordwestlich von Boulay-Moselle (Bolchen) und elf Kilometer westlich von Bouzonville (Busendorf) am Ursprung des Dalsteiner Bachs, zwischen Thionville (Diedenhofen) und Saarlouis.

Zur Gemeinde gehört das anderthalb Kilometer nordöstlich des Dorfkerns auf einer Anhöhe gelegene Kirchdorf Menskich (Menskirchen).

GeschichteBearbeiten

Die Ortschaft gehörte im Mittelalter zum Herzogtum Lothringen[1] im Heiligen Römischen Reich.

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam das Gebiet an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Bolchen im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Wein-, Obst- und Gemüsebau.[1]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 154 174 175 190 188 223 317 371

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Nähe des Ortes, zwischen Dalstein und Férange (Fehringen) in der Gemeinde Ébersviller (Ebersweiler), befinden sich Befestigungsanlagen der Maginot-Linie (die Artilleriestellungen von Fort MichelsbergL’ouvrage d’artillerie du Michelsberg).

 
Ehemaliges Kraftwerk in der Artilleriestellung des Forts Michelsberg

VerkehrBearbeiten

Der Bahnhof Dalstein-Menskirch lag an der mittlerweile stillgelegten Bahnstrecke Merzig–Bettelainville.

LiteraturBearbeiten

  • Dalstein, Kreis Bolchen, Elsass-Lothringen, in: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Dalstein (meyersgaz.org).
  • Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 359 (google.books.com).
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 172–122 (books.google.com).

WeblinksBearbeiten

Commons: Dalstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 359 (google.books.com).