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GeografieBearbeiten

Zu Flétrange gehört der Ortsteil Dorviller. Nachbargemeinden sind Haute-Vigneulles im Norden, Bambiderstroff im Nordosten, Créhange im Osten, Elvange im Süden und Guinglange im Westen.

GeschichteBearbeiten

Die älteste erhaltene Erwähnung stammt von 1379 als Flettringen.[2] Das Dorf war in der Folgezeit ein Lehen der Familie von Burne an die von Esche. Als 1453 Susanna von Burne das Dorf an die Herrschaft Lichtenberg verkaufte[3], kam es zu Schwierigkeiten zwischen den neuen Lehnsherren und dem Lehnsträger, Werner von Esche. Diesem wurde daraufhin das Lehen entzogen und es 1454 an Simunt von Mauchenheim neu verliehen.[4] Da in dem Dorf die Hoheitsrechte der Lehensträger ausübte, wurde es nicht in ein Amt der Herrschaft Lichtenberg eingegliedert.[5]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1975 1982 1990 1999 2006 2009 2010
Einwohner[6] 500 686 742 735 841 890 901

LiteraturBearbeiten

  • Fritz Eyer: Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts. In: Schriften der Erwin-von-Steinbach-Stiftung. 2. Auflage, Im Text unverändert, um eine Einführung erweiterter Nachdruck der Ausgabe Strassburg, Rhenus-Verlag, 1938. Band 10. Pfaehler, Bad Neustadt an der Saale 1985, ISBN 3-922923-31-3 (268 Seiten).

WeblinksBearbeiten

  Commons: Flétrange – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eyer, S. 234.
  2. Mémoires de l’Académie Nationale de Metz. Bd. 45 (1864).
  3. Eyer, S. 74.
  4. Eyer, S. 202f.
  5. Eyer, S. 234.
  6. Daten aus INSEE@1@2Vorlage:Toter Link/recensement.insee.fr (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.