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GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa 21 Kilometer nordwestlich von Mailand etwa 25 Kilometer südöstlich von Varese und grenzt unmittelbar an die Metropolitanstadt Mailand und bedeckt eine Fläche von 10,6 km². Die Nachbargemeinden sind Cerro Maggiore (MI), Gerenzano, Origgio, Rescaldina (MI) und Saronno.

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde kann ihre Ursprünge auf das vierte Jahrhundert nach Christus zurückverfolgen. Im Mittelalter war es Sitz eines der beiden Hauptzweige der Crivelli-Familie, direkte Nachkommen der Sanbonifacio von Verona; der andere Zweig war der Crivelli De Parabiago, sie waren eines der mächtigsten Adelsgeschlechter der Marca di Lombardia; ursprünglich Franken, sind sie seit 377 nach Christus in den Güter des Erzbistum Mailands registriert.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1871 1881 1901 1921 1931 1951 1971 1981 1991 2001 2011 2016 2018
Einwohner 2340 2477 2455 2642 3328 3855 4483 5671 8453 8632 9493 10446 10582 10565

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Kirche Santa Maria del Soccorso bewahrt am Hochaltar den Fresko Madonna col Bambino e Santi des Malers Bernardino Marchiselli 'de Quagis', genannt Bernazzano (* um 1480 in Inzago; † 1522 in Mailand) (1507)[2][3]
  • Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo mit Glockenturm 1712
  • Kirche Santi Cosma e Damiano erstmal erwähnt im 13. Jahrhundert
  • Palazzo Crivelli-Villani in der Piazza San Pietro

VerkehrBearbeiten

Uboldo liegt an der Autostrada A9 von Mailand Richtung Chiasso (Schweiz) bzw. Comer See. Die Gemeinde wird ferner in West-Ost-Richtung von der früheren Strada Statale 527 Bustese (heute: Provinzstraße) durchquert. Der nächste Bahnhof liegt in Saronno bzw. in Gerenzano.

VeranstaltungenBearbeiten

  • Palio di Uboldo. Die Gemeinde ist in vier Quartiere unterteilt: Bell, in dessen Wappen sich die Kirche der Heiligen Peter und Paul (gelb) befindet; Lazzarett, die in der Nähe der alten Kapelle von Lazzaretto steht, in der sich die Kranke der Pest während der großen Epidemie von 600 (grün) aufhielten; San Cosma, das seinen Namen von der Kirche der Heiligen Cosmas und Damian aus dem 13. Jahrhundert (weiß) hat; Taron, das an der Straße steht, die Uboldo mit Cerro Maggiore (rot) verbindet. Jedes Jahr, zwischen der ersten und zweiten Juniwoche, findet der Palio delle contrade statt.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Alessandra Brambilla: Campione d’Italia. Santa Maria dei Ghirli. In Giovanni Agosti, Jacopo Stoppa, Marco Tanzi (a cura di): Il Rinascimento nelle terre ticinesi. Da Bramantino a Bernardino Luini. Itinerari. Officina Libraria, Milano 2010.
  • Uboldo (italienisch) auf tuttitalia.it/lombardia

WeblinksBearbeiten

  Commons: Uboldo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Santa Maria del Soccorso auf viagginellastoria.it (italienisch)
  3. Alessandra Brambilla: Campione d’Italia, Santa Maria dei Ghirli, ... Officina Libraria, Milano 2010, S. 77.