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Cairate ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Varese in der Region Lombardei.

Cairate
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Cairate (Italien)
Cairate
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Lokale Bezeichnung Cairàa
Koordinaten 45° 41′ N, 8° 53′ OKoordinaten: 45° 41′ 10″ N, 8° 52′ 35″ O
Höhe 276 m s.l.m.
Fläche 11,31 km²
Einwohner 7.720 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 683 Einw./km²
Stadtviertel Bolladello, Peveranza
Angrenzende Gemeinden Carnago, Cassano Magnago, Castelseprio, Fagnano Olona, Locate Varesino (CO), Lonate Ceppino, Tradate
Postleitzahl 21050
Vorwahl 0331
ISTAT-Nummer 012029
Volksbezeichnung cairatesi
Schutzpatron Rosenkranzfest (7. Oktober)
Website Cairate
Gemeinde Cairate in der Provinz Varese

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa 14 Kilometer südsüdöstlich von Varese am Zusammenfluss von Tenore und Olona. Cairate grenzt unmittelbar an die Provinz Como. Die bedeckt eine Fläche von 11,31 km². Zu Cairate gehören die Fraktionen Bolladello und Peveranza. Die Nachbargemeinden sind: Carnago, Cassano Magnago, Castelseprio, Fagnano Olona, Locate Varesino (CO), Lonate Ceppino und Tradate.

GeschichteBearbeiten

Während der Herrschaft der Langobarden wurden in Cairate die Befestigungsanlagen errichtet. Bis 1287 stand die Gemeinde unter der Contado del Seprio, dem heutigen Castelseprio. Mit dem Jahr 1287 erlangten die Herzöge von Mailand (die Visconti) die Kontrolle über die Gegend.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1751 1805 1853 1859 1881 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2011 2016 2017 2018
Einwohner 609 809 1285 1397 2831 2960 3494 4625 7027 6969 7301 7830 7791 7769 7720
 
Pfarrkirche Sant’Ambrogio
 
Kirche San Martino
 
Fraktion Bolladello
 
Kirche Santa Maria Assunta im Ortsteil Peveranza

VerkehrBearbeiten

Die frühere Bahnstrecke der Valmoreabahn von Castellanza nach Mendrisio (Tessin, Schweiz) wurde 1928/1977 geschlossen. Teile der Strecke sind wieder eröffnet worden. Diese endet aber bereits in Malnate. Eine Wiedereröffnung bis Cairate ist nicht geplant.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Klosterkirche Santa Maria Assunta, mit Fresko des Malers Aurelio Luini (1560) und Kloster Santa Maria Assunta (8. Jahrhundert–1799) im Ortsteil Peveranza[2]
  • Pfarrkirche Sant’Ambrogio.
  • Kirche Santi Pietro e Stefano.

LiteraturBearbeiten

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 205.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Cairate Online auf italienisch

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cairate – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Cairate (italienisch) auf lombardiabeniculturali.it, abgerufen 17. Dezember 2015.
  • Cairate (italienisch) auf tuttitalia.it/lombardia
  • Cairate (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Cairate (italienisch) auf lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/va

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Kloster Santa Maria Assunta (Foto) (italienisch) auf lombardiabeniculturali.it, abgerufen 31. Juli 2015.