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Porto Ceresio ist eine Gemeinde in der Provinz Varese in der Region Lombardei an einer kleinen Bucht am Luganersee gegenüber der Schweiz.

Porto Ceresio
Wappen
Porto Ceresio (Italien)
Porto Ceresio
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Koordinaten 45° 54′ N, 8° 54′ OKoordinaten: 45° 54′ 0″ N, 8° 54′ 0″ O
Höhe 280 m s.l.m.
Fläche 5,34 km²
Einwohner 2.940 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 551 Einw./km²
Angrenzende Gemeinden Besano, Brusimpiano und Cuasso al Monte in Italien und Brusino Arsizio, Meride, Morcote (CH-TI)
Postleitzahl 21050
Vorwahl 0332
ISTAT-Nummer 012113
Volksbezeichnung portoceresini
Schutzpatron Ambrosius von Mailand (7. Dezember)
Website Porto Ceresio
Gemeinde Porto Ceresio in der Provinz Varese
Blick über den Bootshafen auf das Ortszentrum von Porto Ceresio
Porto Ceresio
Blick auf Morcote seit Porto Ceresio

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde umfasst die Fraktionen Cà del Monte, Ronco Falcione, Monte Grumello, Monte Casolo, Poncia, Selva Piana, Case Moro und Albero di Sella. Die Nachbargemeinden sind Besano, Brusimpiano und Cuasso al Monte in Italien und Brusino Arsizio, Meride und Morcote im Kanton Tessin.

Porto Ceresio hat eine Fläche von 4,8 km² und eine Bevölkerungsdichte von 639,17 Einwohnern pro km². Es liegt auf 280 m ü. M. Die Höhe des Gemeindegebietes reicht von 210 m bis zu 955 m ü. M., somit beträgt die Differenz vom niedrigsten zum höchsten Punkt 745 m.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1606 1751 1805 1853 1871 1881 1901 1921 1951 1971 1991 2001 2011 2018
Einwohner 63 188 326 *593 788 874 912 1117 1710 2980 2959 3068 3001 2943
 

Die Gemeinde Porto Ceresio hat in der Volkszählung von 1991 2959 Einwohner registriert. In der Volkszählung von 2001 wurden 3068 Einwohner registriert. Somit ist die Bevölkerung in der Dekade von 1991 bis 2001 um 3,68 % gewachsen.

Die Einwohner verteilen sich auf 1209 Haushalte. Im Durchschnitt leben also 2,54 Personen pro Haushalt.

VerkehrBearbeiten

Neben einem Bahnhof (Bahnstrecke Varese–Porto Ceresio) ist der Ort auch an die Staatsstraße 344 nach Varese angebunden. Außerdem verkehren Boote der Società Navigazione del Lago di Lugano. Seit 1894 ist der Bahnhof von Porto Ceresio die nördliche Endstation der Eisenbahnstrecke Varese-Porto Ceresio, die ursprünglich vom Mittelmeer-Netzwerk verwaltet und dann an die Staatsbahnen zur Verwaltung übergeben wurde.

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Agostino Bossi, Wallfahrtskirche Maria im Sand, Altar 1778

LiteraturBearbeiten

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 211.
  • Lombardia (esclusa Milano)– Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Porto Ceresio Online auf italienisch

WeblinksBearbeiten

  Commons: Porto Ceresio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.