Brinzio

italienische Gemeinde

Brinzio ist eine italienische Gemeinde (comune) in der Provinz Varese in der Region Lombardei.

Brinzio
Vorlage:Infobox Gemeinde in Italien/Wartung/Wappen fehltKein Wappen vorhanden.
Brinzio (Italien)
Brinzio
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Varese (VA)
Lokale Bezeichnung Ol Brinsc
Koordinaten 45° 53′ N, 8° 47′ OKoordinaten: 45° 53′ 17″ N, 8° 47′ 22″ O
Höhe 510 m s.l.m.
Fläche 6,41 km²
Einwohner 799 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte 125 Einw./km²
Postleitzahl 21030
Vorwahl 0332
ISTAT-Nummer 012021
Volksbezeichnung brinziesi
Schutzpatron Peter und Paul (29. Juni)
Website Brinzio
Gemeinde Brinzio in der Provinz Varese
Panorama von Brinzio
Felsblock
Dorfbewohnerkreis Ur Grupp

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt etwa neun Kilometer nordnordwestlich von Varese am Parco regionale Campo dei Fiori und gehört zur Comunità montana Valli del Verbano. Brinzio bedeckt eine Fläche von 6,41 km². Die Nachbargemeinden sind Bedero Valcuvia, Castello Cabiaglio, Induno Olona, Rancio Valcuvia, Valganna und Varese.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wird erstmals 979 urkundlich erwähnt. Das Dorf wurde von zwei consoli regiert, einem Dekan und einigen Abgeordneten, auch vicini genannt. Die Beständigkeit des konsularischen Ordens und der vicinia ist in weiterer Korrespondenz dokumentiert, die auf das Ende des 16. Jahrhunderts und auf den Beginn des 17. Jahrhunderts zurückgeht; insbesondere wird am 6. April 1645 die Anwesenheit des Konsuls Giovanni Maria de Vanino in Cuvio bezeugt, der an der Übernahme der Fehde von Val Cuvia durch Stefano und Pietro Cotta teilgenommen hat. 1751 wurde das Dorf in das Abteil des Herzogtums Mailand, Bezirk des Pieve di Valcuvia aufgenommen.

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1861 1881 1901 1921 1951 1971 1981 1991 2001 2011 2016 2017 2018
Einwohner 565 532 587 541 516 606 630 731 804 873 816 799 809

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Eine Partnerschaften bestehen mit Chaux (Frankreich) seit dem 4. Mai 2013.[2][3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Pfarrkirche Santi Pietro e Paolo
  • Betkapelle Madonna Addolorata
  • Villa Ranchet
  • Denkmal General Galvaligi
  • Seelein
  • Wasserfall del Pesegh
  • Felsblock
 
Wasserfall del Pesegh

LiteraturBearbeiten

  • Anna Ferrari-Bravo, Paola Colombini: Guida d’Italia. Lombardia (esclusa Milano). Milano 1987, S. 215.
  • Lombardia – Touring club italiano, Touring Editore (1999), ISBN 88-365-1325-5, Brinzio Online auf italienisch.

WeblinksBearbeiten

Commons: Brinzio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Brinzio (italienisch) auf wikivoyage.org, abgerufen 30. Juli 2015.
  • Brinzio (italienisch) auf lombardiabeniculturali.it, abgerufen 17. Dezember 2015.
  • Brinzio (italienisch) auf tuttitalia.it/lombardia
  • Brinzio (italienisch) auf comuni-italiani.it
  • Brinzio (italienisch) auf lombardia.indettaglio.it/ita/comuni/va

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2019.
  2. Brinzio gemellata con Chaux: due giorni di eventi (Memento des Originals vom 7. Juni 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www3.varesenews.it - Varesenews.it, 23. April 2013.
  3. Brinzio - Chaux: gemellaggio ufficializzato@1@2Vorlage:Toter Link/www3.varesenews.it (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. - Varesenews.it, 19. Mai 2013.