Hauptmenü öffnen

KarriereBearbeiten

Pasotti, der seine Rennen fast ausschließlich unter dem Pseudonym Pam bestritt, begann seine Rennkarriere in den späten 1950er-Jahren bei Clubrennen in Italien. 1962 wurde er Werksfahrer bei Abarth und gewann in diesem Jahr die Coppa Cittá di Enna, einen Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft. Außerdem siegte er bei der Coppa Carri in Monza. 1963 triumphierte er, diesmal auf einem Fiat-Abarth 1000, erneut bei einem Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft, als er bei der Coppa Maifredi, einem GT-Rennen auf einem 16,4 km langen Rundkurs am Gardasee, siegreich blieb.

1966 wiederholte er seinen Sieg bei der Coppa Cittá di Enna. Zu diesem Zeitpunkt hatte er Abarth bereits verlassen und ging für die italienische Rennmannschaft Scuderia Brescia Corse bei GT- und Sportwagenrennen an den Start. Diesem Rennteam blieb er bis zum Ende seiner Karriere verbunden.

1971 fuhr er den Ferrari 512M der Scuderia in der Weltmeisterschaft und wurde gemeinsam mit Mario Casoni Vierter beim 1000-km-Rennen von Zeltweg. 1973 hatte er seinen einzigen Einsatz beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, denn er als 15. der Gesamtwertung beendete. Seinen letzten Erfolg feierte er 1977, als er Siebter bei der Targa Florio wurde.

Marsilio Pasotti starb am 2. August 1989 im Alter von 50 Jahren nach langer Krankheit. Neben seinen Aktivitäten als Rennfahrer war er auch ein bekannter Konstrukteur von Segelbooten am Gardasee.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung
1973 Italien  Scuderia Brescia Corse Alfa Romeo 33TT3 Italien  Carlo Facetti Italien  Teodoro Zeccoli Rang 15

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1962 Abarth Fiat-Abarth 1000
Fiat-Abarth 850
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  MAI Italien  TAR Deutschland  BER Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Frankreich  TAV Italien  CCA Vereinigtes Konigreich  RTT Deutschland  NÜR Vereinigte Staaten  BRI Vereinigte Staaten  BRI Frankreich  PAR
1 6
1963 Abarth Fiat-Abarth 1000 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Belgien  SPA Italien  MAI Deutschland  NÜR Italien  CON Deutschland  ROS Frankreich  LEM Italien  MON Deutschland  WIS Frankreich  TAV Deutschland  FRE Italien  CCE Vereinigtes Konigreich  RTT Schweiz  OVI Deutschland  NÜR Italien  MON Italien  MON Frankreich  TDF Vereinigte Staaten  BRI
1 DNF
1966 Scuderia Brescia Ferrari Dino 206S Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MON Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  MUG Italien  CCE Deutschland  HOK Schweiz  SIM Deutschland  NÜR Osterreich  ZEL
1
1967 Eduardo Lualdi Ferrari Dino 206S Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Deutschland  HOK Italien  MUG Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  CCE Osterreich  ZEL Schweiz  OVI Deutschland  NÜR
DNF
1970 Scuderia Brescia Abarth 2000S
Abarth 2000 OT
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigte Staaten  WAT Osterreich  ZEL
8 9
1971 Scuderia Brescia Ferrari 512M Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Osterreich  ZEL Vereinigte Staaten  WAT
4
1972 Scuderia Brescia Abarth Osella SE-021
Abarth-Osella 2000
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Osterreich  ZEL Vereinigte Staaten  WAT
DNF DNF
1973 Scuderia Brescia Alfa Romeo T33 Vereinigte Staaten  DAY Italien  VAL Frankreich  DIJ Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Osterreich  ZEL Vereinigte Staaten  WAT
DNF 5 15 7
1974 Scuderia Brescia Lola T292 Italien  MON Belgien  SPA Deutschland  NÜR Italien  IMO Frankreich  LEM Osterreich  ZEL Vereinigte Staaten  WAT Frankreich  LEC Vereinigtes Konigreich  BRH Sudafrika 1961  KYA
DNF

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissedre: 24 Stunden du Mans. 1923–1992. 2 Bände. Édition d'Art J. B. Barthelemy, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten