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RekordeBearbeiten

KristallkugelnBearbeiten

Herren
  • Der Österreicher Marcel Hirscher gewann den Gesamtweltcup („große Kristallkugel“) achtmal – Hirscher errang diese acht Siege in Folge. Fünf Gesamtsiege errang der für Luxemburg startende Marc Girardelli, je viermal gewannen der Italiener Gustav Thöni, der Schweizer Pirmin Zurbriggen und der Österreicher Hermann Maier.
  • Der Schweizer Pirmin Zurbriggen gewann als bislang einziger Skifahrer die Gesamtwertung sowie vier der fünf Disziplinenwertungen („kleine Kristallkugel“) in einer Saison (1986/87: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Kombination, Gesamtweltcup), allerdings wurde damals für die alpine Kombination keine Kristallkugel vergeben.
  • Marcel Hirscher ist mit 20 Kristallkugeln (8 Gesamt, 6 Riesenslalom, 6 Slalom) Rekordhalter bei den Herren.
Damen
  • Die Österreicherin Annemarie Moser-Pröll gewann den Gesamtweltcup sechsmal, davon fünfmal in Folge (die ersten drei Gesamtsiege als Annemarie Pröll)
  • Die US-Amerikanerin Lindsey Vonn gewann als erste Athletin vier Kristallkugeln in einer Saison (insgesamt zweimal [2009/10 und 2011/12]).
  • Die Slowenin Tina Maze gewann 2012/13 die Gesamtwertung und drei weitere Disziplinenwertungen (für die Super-Kombination wurde keine Kugel vergeben), in den anderen beiden Disziplinen Abfahrt und Slalom belegte sie Platz zwei.
  • Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin gewann 2018/19 die Gesamtwertung sowie drei Disziplinenwertungen (Slalom, Riesenslalom und Super-G).
  • Lindsey Vonn hält den Rekord mit 20 Kristallkugeln (4 Gesamt, 8 Abfahrt, 5 Super-G, 3 Kombination) bei den Damen.

GesamtweltcupBearbeiten

Folgend alle Gewinner des Gesamtweltcups.

Herren
Rang Sportler Anzahl der Siege Saisonen
01. Osterreich  Marcel Hirscher 08 2011/12, 2012/13, 2013/14, 2014/15, 2015/16,
2016/17, 2017/18, 2018/19
02. Luxemburg  Marc Girardelli 05 1984/85, 1985/86, 1988/89, 1990/91, 1992/93
03. Osterreich  Hermann Maier 04 1997/98, 1999/2000, 2000/01, 2003/04
Italien  Gustav Thöni 1970/71, 1971/72, 1972/73, 1974/75
Schweiz  Pirmin Zurbriggen 1983/84, 1986/87, 1987/88, 1989/90
06. Vereinigte Staaten  Phil Mahre 03 1980/81, 1981/82, 1982/83
Schweden  Ingemar Stenmark 1975/76, 1976/77, 1977/78
08. Osterreich  Stephan Eberharter 02 2001/02, 2002/03
Frankreich  Jean-Claude Killy 1967, 1968
Norwegen  Lasse Kjus 1995/96, 1998/99
Vereinigte Staaten  Bode Miller 2004/05, 2007/08
Osterreich  Karl Schranz 1968/69, 1969/70
Norwegen  Aksel Lund Svindal 2006/07, 2008/09
14. Norwegen  Kjetil André Aamodt 01 1993/94
Schweiz  Paul Accola 1991/92
Frankreich  Luc Alphand 1996/97
Italien  Piero Gros 1973/74
Schweiz  Carlo Janka 2009/10
Kroatien  Ivica Kostelić 2010/11
Schweiz  Peter Lüscher 1978/79
Osterreich  Benjamin Raich 2005/06
Italien  Alberto Tomba 1994/95
Liechtenstein  Andreas Wenzel 1979/80
Stand: Saisonende 2018/19
Damen
Rang Sportlerin Anzahl der Siege Saisonen
01. Osterreich  Annemarie Pröll / Moser-Pröll 06 1970/71, 1971/72, 1972/73, 1973/74, 1974/75, 1978/79
02. Vereinigte Staaten  Lindsey Vonn 04 2007/08, 2008/09, 2009/10, 2011/12
03. Kroatien  Janica Kostelić 03 2000/01, 2002/03, 2005/06
Osterreich  Petra Kronberger 1989/90, 1990/91, 1991/92
Schweiz  Vreni Schneider 1988/89, 1993/94, 1994/95
Vereinigte Staaten  Mikaela Shiffrin 2016/17, 2017/18, 2018/19
07. Osterreich  Anna Veith 02 2013/14, 2014/15
Schweiz  Michela Figini 1984/85, 1987/88
Kanada  Nancy Greene 1967, 1968
Schweiz  Erika Hess 1981/82, 1983/84
Schweden  Anja Pärson 2003/04, 2004/05
Deutschland  Katja Seizinger 1995/96, 1997/98
Schweiz  Maria Walliser 1985/86, 1986/87
Liechtenstein  Hanni Wenzel 1977/78, 1979/80
15. Osterreich  Michaela Dorfmeister 01 2001/02
Frankreich  Michèle Jacot 1968/69
Osterreich  Gertrud Gabl 1969/70
Osterreich  Renate Götschl 1999/2000
Schweiz  Lara Gut-Behrami 2015/16
Osterreich  Nicole Hosp 2006/07
Slowenien  Tina Maze 2012/13
Vereinigte Staaten  Tamara McKinney 1982/83
Osterreich  Alexandra Meissnitzer 1998/99
Deutschland  Rosi Mittermaier 1975/76
Schweiz  Lise-Marie Morerod 1976/77
Schweiz  Marie-Theres Nadig 1980/81
Deutschland  Maria Riesch 2010/11
Osterreich  Anita Wachter 1992/93
Schweden  Pernilla Wiberg 1996/97
Stand: Saisonende 2018/19

SaisonsiegeBearbeiten

Stand: Saisonende 2018/19. Fett geschriebene Sportler sind noch aktiv; die fett geschriebene Saison ist noch nicht beendet.

Herren
Rang Name Land Siege Saison
01. Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 13 2017/18
Hermann Maier Osterreich  Österreich 2000/01
Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 1978/79
04. Jean-Claude Killy Frankreich  Frankreich 12 1967
05. Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 11 1984/85
Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 1979/80
Alberto Tomba Italien  Italien 1994/95
Pirmin Zurbriggen Schweiz  Schweiz 1986/87
09. Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 10 2001/02
Hermann Maier Osterreich  Österreich 1997/98
Hermann Maier Osterreich  Österreich 1999/00
Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 1976/77
Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 1980/81
14. Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 09 2002/03
Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 1988/89
Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 2018/19
Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 2011/12
Alberto Tomba Italien  Italien 1987/88
Alberto Tomba Italien  Italien 1991/92
Damen
Rang Name Land Siege Saison
01. Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 17 2018/19
02. Vreni Schneider Schweiz  Schweiz 14 1988/89
03. Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 12 2017/18
Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2011/12
05. Tina Maze Slowenien  Slowenien 11 2012/13
Anja Pärson Schweden  Schweden 2003/04
Annemarie Moser Osterreich  Österreich 1972/73
Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2016/17
Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2009/10
10. Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 10 1974/75
11. Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 09 2000/01
Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 2005/06
Marie-Theres Nadig Schweiz  Schweiz 1979/80
Marie-Theres Nadig Schweiz  Schweiz 1980/81
Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2008/09
Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2015/16
Pernilla Wiberg Schweden  Schweden 1996/97

PunkterekordeBearbeiten

Die folgende Tabelle zeigt, wie viele Punkte für den Sieg in der Gesamtwertung gereicht haben. Die Punkte für zweite oder dritte Plätze in der Gesamtwertung werden hier nicht betrachtet – so hat z. B. Lindsey Vonn 2010/11 als Zweite 1725 Punkte erzielt, womit sie ihr drittbestes Ergebnis in dieser Aufstellung deutlich übertroffen hat und vor Alexandra Meissnitzer an neunter Stelle läge. Kjetil Andre Aamodt hatte in den Saisonen 1998/99 und 1999/2000 für seine zweiten Plätze mit 1442 bzw. 1440 mehr Punkte erreicht als bei seinem einzigen Gesamtsieg 1993/94 (1392 Punkte) und Benjamin Raich hatte 2004/05 für seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung 1454 Punkte erreicht, mehr als für seinen ebenfalls einzigen Gesamtsieg im Jahr 2005/06 (1410 Punkte); mittlerweile sind beide damit nicht mehr in den Top Ten.

Stand: Saisonende 2018/19

Herren
Rang Name Land Punkte Saison
1 Hermann Maier Osterreich  Österreich 2000 1999/2000
2 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 1795 2015/2016
3 Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 1702 2001/2002
4 Paul Accola Schweiz  Schweiz 1699 1991/1992
5 Hermann Maier Osterreich  Österreich 1685 1997/1998
6 Bode Miller Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1648 2004/2005
7 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 1620 2017/2018
8 Hermann Maier Osterreich  Österreich 1618 2000/2001
9 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 1599 2016/2017
10 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 1546 2018/2019
Damen
Rang Name Land Punkte Saison
1 Tina Maze Slowenien  Slowenien 2414 2012/2013
2 Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 2204 2018/2019
3 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1980 2011/2012
4 Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 1970 2005/2006
5 Pernilla Wiberg Schweden  Schweden 1960 1996/1997
6 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1788 2008/2009
7 Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1773 2017/2018
8 Maria Höfl-Riesch Deutschland  Deutschland 1728 2010/2011
9 Alexandra Meissnitzer Osterreich  Österreich 1672 1998/1999
10 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 1671 2009/2010
Anmerkungen
  • In der Saison 1991/92 kam es zu einer Änderung der Punktevergabe. Bis dahin erhielten zunächst nur die besten 10, später die besten 15 Läufer in einem Weltcuprennen Punkte, der Sieger jeweils 25 Punkte; seitdem erhalten die besten 30 Läufer Punkte, der Sieger 100 Punkte.
  • Eine eigene Tabelle für die Zeit vor 1991/92 wäre nicht wirklich aussagekräftig, weil das Reglement mehrmals geändert wurde. So konnte z. B. im allerersten Weltcupjahr (1967) Jean-Claude Killy das damals mögliche Punktemaximum erreichen; aber da nur die drei besten Ergebnisse pro Disziplin (Abfahrt, Slalom und Riesenslalom) gewertet wurden, konnten seine dafür erzielten 3 x 75 = 225 Punkte von nachfolgenden Siegern der Gesamtwertung häufig übertroffen werden, da ihnen mehr Ergebnisse angerechnet wurden.
  • In den Top Ten der Herren konnte sich Marcel Hirscher viermal platzieren. Bei den Damen konnte sich Lindsey Vonn dreimal in den Top Ten platzieren.

PodestplätzeBearbeiten

Stand: 1. Dezember 2019

Herren
Rang Name Land Podien
1 Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 155
2 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 138
3 Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 100
4 Hermann Maier Osterreich  Österreich 96
5 Benjamin Raich Osterreich  Österreich 92
6 Alberto Tomba Italien  Italien 88
7 Pirmin Zurbriggen Schweiz  Schweiz 83
8 Aksel Lund Svindal Norwegen  Norwegen 80
9 Bode Miller Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 79
10 Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 75
Damen
Rang Name Land Podien
1 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 137
2 Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 113
3 Renate Götschl Osterreich  Österreich 110
4 Vreni Schneider Schweiz  Schweiz 101
5 Anja Pärson Schweden  Schweden 95
6 Hanni Wenzel Liechtenstein  Liechtenstein 89
7 Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 87
8 Maria Höfl-Riesch Deutschland  Deutschland 81
8 Tina Maze Slowenien  Slowenien 81
10 Katja Seizinger Deutschland  Deutschland 76

AltersrekordeBearbeiten

Die Altersgrenzen haben sich nach oben hin etwas verschoben. Vorzeitige Karriere-Beendigungen geschehen/geschahen hauptsächlich wegen Verletzungen oder Absinken der Leistungen, da oder dort auch wegen Erreichen eines „Highlights“ (z. B. Olympia- oder Weltmeisterschaftssieg – oder -medaille).

HerrenBearbeiten

Gerade im Herrenbereich (dort wiederum bei den „Speedfahrern“) gibt es viel mehr „Oldies“ als in früheren Zeiten.

  • Vor allem Didier Cuche und Marco Büchel haben diverse Altersrekorde in Verbindung mit erreichten Siegen und Podiums aufgestellt.
  • Patrik Järbyn (* 16. April 1969 – Karriere-Ende März 2012) ist als ältester Podestfahrer (19. Dez. 2008) und wegen Überschreitens der „40-Jahr-Grenze“ zu nennen.
  • Zwar ist Hubertus von Hohenlohe Spitzenreiter, jedoch war nur einmal ein 5. Rang in einer Kombination (bei fünf Klassierten) sein „Bestresultat“.
  • Als ältester Sieger eines Herrenslaloms ist Mario Matt per 15. Dezember 2013 vermerkt.

Hinsichtlich eines recht frühen Karriereendes von bekannten Läufern (vor allem Siegläufern) war es u. a. Jean-Claude Killy, der nicht ganz fünf Monate vor seinem 25. Geburtstag im April 1968 sein letztes Rennen bestritt. Ähnlich auch Carlo Senoner (ebenfalls 1968) oder Alfred Matt (1973), wie überhaupt dieses Alter bei vielen (speziell bis in die späten 1980er Jahre) zutrifft.

  • Nur 23-jährig war Jure Franko bei seinem Karriereschluss 1985.
  • Tyler Palmer ist bereits mit 22 Jahren (oder knapp jünger) zurückgetreten.
  • Hansi Hinterseer beendete zwar 24-jährig seine Weltcup-Laufbahn, fuhr aber noch fünf Jahre als Profi.

Verhältnismäßig früh kam auch das Karriereende einiger französischer Läufer im Dezember 1973, als sie – teilweise noch nicht 25-jährig – vom Verband ausgeschlossen wurden, wobei einige davon noch für ein paar Jahre in den USA als Profis anheuerten.

Älteste Herren bei ihrem letzten Sieg:
Didier Cuche:            16. Aug. 1974 – letzter Sieg 24. Feb. 2012 = 37 Jahre und 192 Tage
Didier Défago:            2. Okt. 1977 – letzter Sieg 26. Jan. 2014 = 36 Jahre und 116 Tage
Marco Büchel:             4. Nov. 1971 – letzter Sieg 18. Jan. 2008 = 36 Jahre und  75 Tage
Hermann Maier:            7. Dez. 1972 – letzter Sieg 30. Nov. 2008 = 35 Jahre und 359 Tage
Michael Walchhofer:      28. Apr. 1975 – letzter Sieg 12. März 2011 = 35 Jahre und 319 Tage
Stephan Eberharter:      24. März 1969 – letzter Sieg  6. März 2004 = 34 Jahre und 348 Tage
Leonhard Stock:          14. März 1958 – letzter Sieg 12. Dez. 1992 = 34 Jahre und 274 Tage
Mario Matt:               9. Apr. 1979 – letzter Sieg 15. Dez. 2013 = 34 Jahre und 251 Tage
Hannes Reichelt:          5. Juli 1980 – noch aktiv    7. März 2015 = 34 Jahre und 245 Tage
Lasse Kjus:              14. Jan. 1971 – letzter Sieg 10. März 2005 = 34 Jahre und  56 Tage
Bode Miller:             12. Okt. 1977 – letzter Sieg  2. Dez. 2011 = 34 Jahre und  51 Tage
Hannes Trinkl:            1. Feb. 1968 – letzter Sieg  2. März 2002 = 34 Jahre und  30 Tage

DamenBearbeiten

Im Damenbereich sind hinsichtlich Karriere-Ende auch Schwangerschaften zu nennen, doch gab es nur wenige (meist führten sie nur zu einer „Babypause“ – wie bei Ulrike Maier oder Karin Roten). Aus den letzten Jahren ist allerdings jenes von Isolde Kostner bekannt, die – fast 31-jährig – während der Saison 2005/06 ihren Rücktritt erklärte.

Sehr frühe (überraschende) „Ausstiege“ gab es von Mateja Svet, Michela Figini und Petra Kronberger. Auch Isabelle Mir im Alter von 24 Jahren im März 1973 oder Olga Pall, die im März 1970 mit 22 Jahren und 4 Monaten ihr letztes Rennen bestritt, gehören dazu. Kiki Cutter hörte zwar schon im Februar 1970, noch nicht 21-jährig, im Weltcup auf, doch sie fuhr noch einige Jahre in der „Women's Pro Tour“ in Nordamerika. Noch jünger war Judy Nagel, die mit circa 18 Jahren und 7 Monaten schon im März 1970 ihr letztes Weltcup-Rennen bestritt. Eine weitere US-Läuferin war Penny McCoy, die (9. Okt. 1949) sich nach der Saison 1968/69 zurückzog.

Wie bei den Herren, haben auch hier Altersrekorde erst in jüngerer Vergangenheit zugenommen. Der Großteil aller Läuferinnen in den Anfangsjahren des Weltcups beendete mit höchstens 27 Jahren die Karriere, darunter befinden sich auch die damals ältesten Siegläuferinnen wie u. a. Christa Kinshofer, Hanni Wenzel, Marie-Theres Nadig und Annemarie Moser-Pröll bzw. aus noch früheren Jahren Rosi Mittermaier oder Jacqueline Rouvier. Um die knapp 25 Jahre waren Nancy Greene und Marielle Goitschel als Siegerinnen bei den Olympischen Spielen 1968, welche mit dem damaligen Saisonende aufhörten.

Die ewig jungen Damen bei ihrem letzten Sieg:
Elisabeth Görgl:         20. Feb. 1981 – letzter Sieg 21. Dez. 2014 = 33 Jahre und 304 Tage
Lindsey Vonn:            18. Okt. 1984 – letzter Sieg  4. Feb. 2018 = 33 Jahre und 109 Tage
Michaela Dorfmeister:    25. März 1973 – letzter Sieg  5. März 2006 = 32 Jahre und 345 Tage
Anita Wachter:           12. Feb. 1967 – letzter Sieg 28. Dez. 1999 = 32 Jahre und 319 Tage
Marlies Schild:          31. Mai  1981 – letzter Sieg 17. Dez. 2013 = 32 Jahre und 200 Tage
Alexandra Meissnitzer:   18. Juni 1973 – letzter Sieg  4. Dez. 2005 = 32 Jahre und 169 Tage
Tina Maze:                2. Mai  1983 – letzter Sieg 12. Dez. 2014 = 31 Jahre und 225 Tage
Renate Götschl:           6. Aug. 1975 – letzter Sieg 14. März 2007 = 31 Jahre und 221 Tage
Veronika Velez Zuzulova: 15. Juli 1984 – letzter Sieg 15. Jan. 2016 = 31 Jahre und 184 Tage
Carolina Ruiz Castillo:  14. Okt. 1981 – letzter Sieg 23. Feb. 2013 = 31 Jahre und 133 Tage
Nicole Hosp:              6. Nov. 1983 – letzter Sieg 30. Nov. 2014 = 31 Jahre und  25 Tage
Carole Montillet:         7. Apr. 1973 – letzter Sieg  1. Feb. 2004 = 30 Jahre und 300 Tage
Jugendrekorde – Alter beim ersten Sieg

Mikaela Shiffrin (* 13. März 1995), gewann erstmals am 20. Dezember 2012; sie liegt damit zwar nicht ganz an vorderster Front, jedoch hat sie dies mit Seriensiegen (und auch diversen „großen Titeln“, u. a. 2014 jüngste Slalom-Olympiasiegerin aller Zeiten) übertroffen.

Siege in Speedbewerben erfolgten sowohl bei Damen als auch Herren erst mit einem etwas höheren Alter – Ausnahmen bilden Sylvia Eder bzw. Herbert Plank.

Christa Zechmeister:      4. Dez. 1957 – erster Sieg  7. Dez. 1973 = 16 Jahre und   3 Tage
Pamela Behr:             21. Sep. 1956 – erster Sieg  9. Dez. 1972 = 16 Jahre und  79 Tage
Betsy Clifford:          15. Okt. 1953 – erster Sieg 14. Feb. 1970 = 16 Jahre und 122 Tage
Sylvia Eder:             24. Aug. 1965 – erster Sieg 19. Jan. 1982 = 16 Jahre und 148 Tage
Patricia Emonet:         22. Juli 1956 – erster Sieg  2. Jan. 1973 = 16 Jahre und 164 Tage
Bernadette Zurbriggen:   30. Aug. 1956 – erster Sieg  7. März 1973 = 16 Jahre und 189 Tage
Perrine Pelen:            3. Juli 1960 – erster Sieg 26. Jan. 1977 = 16 Jahre und 207 Tage
Kathy Kreiner:            4. Mai  1957 – erster Sieg  6. Jan. 1974 = 16 Jahre und 247 Tage
Annemarie Moser-Pröll:   27. März 1953 – erster Sieg 25. Jan. 1970 = 16 Jahre und 304 Tage
Hanni Wenzel:            14. Dez. 1956 – erster Sieg 20. Dez. 1973 = 17 Jahre und   6 Tage
Janica Kostelić:          5. Jan. 1982 – erster Sieg 17. Jan. 1999 = 17 Jahre und  12 Tage
Michèle Jacot:            5. Jan. 1952 – erster Sieg  9. Feb. 1969 = 17 Jahre und  36 Tage

Marie-Theres Nadig (* 8. März 1954) war zwar 1972 eine der jüngsten Alpin-Olympiasiegerinnen, aber sie gewann erst am 24. Jan. 1975 ihr erstes Weltcuprennen.

Lara Gut (* 27. April 1991) wird als jüngste Siegerin eines Super-Gs (20. Dezember 2008 in St. Moritz) geführt, doch war sie hierbei schon 17 Jahre und 237 Tage alt (was auch wieder die These bestätigt, dass in den Speed-Disziplinen die Siegerinnen grundsätzlich etwas älter waren. Die Herren waren alle etwas älter).

Piero Gros:              30. Okt. 1954 – erster Sieg   8. Dez. 1972 = 18 Jahre und  40 Tage
Leonardo David:          27. Sep. 1960 – erster Sieg   7. Feb. 1979 = 18 Jahre und 133 Tage
Ingemar Stenmark:        18. März 1956 – erster Sieg  22. Dez. 1974 = 18 Jahre und 279 Tage
Gustav Thöni:            28. Feb. 1951 – erster Sieg  11. Dez. 1969 = 18 Jahre und 287 Tage
Christian Orlainsky:     17. Feb. 1962 – erster Sieg   4. Jan. 1981 = 18 Jahre und 322 Tage
Hans Hinterseer:          2. Feb. 1954 – erster Sieg   8. März 1973 = 19 Jahre und  35 Tage
Pirmin Zurbriggen:        4. Feb. 1963 – erster Sieg  24. März 1982 = 19 Jahre und  49 Tage
Joël Gaspoz:             25. Sep. 1962 – erster Sieg   8. Dez. 1981 = 19 Jahre und  75 Tage
Herbert Plank:            3. Sep. 1954 – erster Sieg  10. Dez. 1973 = 19 Jahre und  99 Tage
Jean-Noël Augert:        17. Aug. 1949 – erster Sieg   6. Jan. 1969 = 19 Jahre und 143 Tage
Klaus Heidegger:         19. Aug. 1957 – erster Sieg   9. Jan. 1977 = 19 Jahre und 144 Tage
Henrik Kristoffersen:     2. Juli 1994 – erster Sieg  28. Jan. 2014 = 19 Jahre und 211 Tage

RennenBearbeiten

  • Die meisten unmittelbar hintereinander ausgetragenen Rennen gewann bei den Herren Jean-Claude Killy in der Saison 1967 (sechs Siege in Serie, und das sogar zweimal in dieser Saison: vom 9. bis 27. Januar 1967 mit drei Abfahrten, zwei Slaloms und einem Riesenslalom, vom 4. bis 24. März 1967 mit zwei Abfahrten, einem Slalom und drei Riesenslaloms) und bei den Damen Vreni Schneider in der Saison 1988/89 (acht Siege in Serie vom 16. Dezember 1988 bis 8. Januar 1989 mit vier Slaloms, drei Riesenslaloms und einer Kombination; ihr kam dabei entgegen, dass in diesem Zeitraum keine Abfahrt und auch kein Super-G stattfand und dass sie mit dem Slalom von Altenmarkt am 16. Dezember 1988 gleichzeitig die Kombinationswertung aus Abfahrt und Slalom gewann, aber auch mit sieben Rennsiegen in Serie läge sie unangefochten in Führung).

Die meisten Rennen einer Disziplin hintereinander gewann

  • Den Abfahrerinnen der Schweiz gelang es in den Saisonen 1987/88 und 1988/89, alle (jeweils) acht Abfahrten zu gewinnen.
  • Vom 23. Februar 1997 (Garmisch-Partenkirchen) bis 13. Februar 2000 (St. Anton am Arlberg) gewannen die österreichischen Herren alle 19 veranstalteten Super-Gs, wobei sie im letzten in dieser Serie sogar zu einem „ex-aequo-Sieg“ kamen.
  • Nebst dem Gewinn aller Wertungen konnten die Damen des ÖSV in der Saison 2006/07 mit 23 Saisonsiegen und 54 Podestplätzen neue Rekordmarken aufstellen.

GeschwindigkeitBearbeiten

  • Am 19. Januar 2013 erreichte Johan Clarey in der Abfahrt von Wengen mit 161,9 km/h die höchste je gemessene Geschwindigkeit im alpinen Skiweltcup. Die höchste Durchschnittsgeschwindigkeit in einem Weltcuprennen erzielte mit 112,37 km/h Armin Assinger bei der Abfahrt am 15. März 1993 in Sierra Nevada.

Größte VorsprüngeBearbeiten

HerrenBearbeiten
DamenBearbeiten
Anmerkung: Als die Damen ihre Riesenslaloms noch in einem Durchgang gefahren sind, waren 2,96 Sek. von Annemarie Moser-Pröll (AUT) auf Françoise Macchi (FRA) am 11. März 1971 in Abetone der größte Vorsprung.
Anmerkung: Die bisherige Rekordmarke war im März 1968 in Abetone aufgestellt worden, als Florence Steurer 3,00 Sekunden vor Annie Famose gewann.[1]

NegativrekordeBearbeiten

Eine der längsten Serien, als „große Skilauf-Nation“ in einer Disziplin sieglos zu sein, erlebten die österreichischen Damen im Riesenslalom: Nach dem Sieg vom 17. März 1978 im Finale von Arosa durch Annemarie Moser-Pröll (im 89. Damen-RTL der Weltcup-Geschichte) dauerte es über elf Jahre bis zum 3. Dezember 1989 in Vail, als Anita Wachter die „Durststrecke“ im mittlerweile 174. Damen-RTL beendete.

Ähnliches widerfuhr den Schweizer Damen im Slalom. Der Sieg beim City Event in Stockholm am 23. Februar 2016 durch Wendy Holdener war nicht nur der erste Sieg der Schweiz überhaupt in einem Parallelslalom (bzw. Parallel-Rennen), sondern auch der erste Damen-Slalom-Sieg seit jenem von Marlies Oester in Berchtesgaden am 20. Januar 2002 (dieser hatte den 76. Schweizer Sieg in dieser Disziplin dargestellt) – somit gab es eine 14-jährige Sieglosigkeit vom 311. Damen-Slalom der Weltcup-Geschichte bis zum 441. (alle Zahlen gerechnet inkl. Parallelslaloms und City Events).

Einen besonderen Tiefpunkt erlebte die Damen-Slalommannschaft des ÖSV auch am 21. Januar 1981 in Crans-Montana: Ohnehin in der gesamten Saison (und auch die folgende) sieglos und meist nur mit bescheidenen Platzierungen ausgestattet, kam es zusätzlich durch Verletzungen (Regina Sackl, Lea Sölkner und Ingrid Eberle) dazu, dass Roswitha Steiner mit Start-Nr. 32 als erste in der Startliste aufschien und schlussendlich Elke Kunschitz (Start-Nr. 55) mit Rang 36 (Rückstand 12,09 Sek.), dies bei 38 Klassierten, als Einzige in die Wertung kam.[2][3]

Andere Negativa können noch in einer totalen Sieglosigkeit des Schweizer Herrenteams vom 30. Januar 2004 (Didier Cuche Abfahrt Garmisch-Partenkirchen) bis zum 7. Januar 2007 (Marc Berthod Slalom Adelboden) oder die Nicht-Qualifikationen des Slalomteams der Schweizer Herren beim Saisonfinale 2012 und auch „Null-Meldungen“ im Klassement aufgrund des Ausscheidens der jeweils einzig Qualifizierten in den Finali 2013 bis 2015 genannt werden – wie überhaupt hinsichtlich der ständig vertretenen Nationen das Herrenteam der Schweiz hinsichtlich Slalomsiegen – nicht nur im Vergleich zum Damenteam bezüglich Slalom, sondern auch zu den Erfolgen in den anderen Disziplinen, eine bescheidene Bilanz aufzuweisen hat (13 Siege in nun fast 50 Weltcupjahren bei 459 gefahrenen Slaloms inkl. einem k.o.- und zwei Parallel-Slaloms (Stand 1. März 2016)).

Vermerkt ist auch, dass die Schweizer Damen in der Saison 1970/71 überhaupt nur zu sieben Punkten kamen. Rita Good mit vier Punkten wurde 30. und Vreni Inäbnit mit drei Punkten 33. in der Einzelwertung.[4]

Sonstige EreignisseBearbeiten

  • Ein besonderes Erlebnis hatten die US-Damen bei ihrer Anreise zu den Weltcuprennen in Lienz (Osttirol) im Dezember 1969. Irrtümlich wurde der Flug nach Linz in Oberösterreich vorgenommen, so dass von dort erst die Anreise fortgesetzt werden musste. Allerdings hatte dieses Missgeschick keine Auswirkungen, denn Judy Nagel gewann sowohl Riesenslalom als auch Slalom.
  • Das ZDF verweigerte „wegen Schleichwerbung“ vorerst eine Direktübertragung des Damenslaloms aus Garmisch-Partenkirchen am 4. Januar 1975. Erst als ein Teil der Reklametafeln weggeräumt worden war, wurde während des ersten Durchgangs mit der Übertragung begonnen, der Anfang des Rennens wurde als Aufzeichnung nachgeliefert. Die Zeitnehmungsfirma, deren Reklametafel auch entfernt worden war, drohte kurzfristig mit dem Abbruch der Zeitmessung[5]
  • Eine Besonderheit gab es auch am 20. und 21. März 1982 in L’Alpe d’Huez, wo die Damen einen Slalom und Riesenslalom fuhren. Dort wurde der Slalom am 20. März nach einem Durchgang wegen der Wetterverhältnisse abgebrochen (es führte Tamara McKinney) und der zweite Durchgang erst am 21. März durchgeführt. Allerdings kam es am 21. März zuerst am Vormittag zur Abhaltung des Riesenslalom, am Nachmittag folgte der ausständige Slalomdurchgang. Beide Rennen wurden von Erika Hess gewonnen.[6]
Auch der Damenslalom von Maribor vom 26./27. Februar 1995 wurde (witterungsbedingt) an zwei Tagen ausgetragen; Vreni Schneider, die nach dem ersten Lauf geführt hatte, holte den Sieg.
  • Oft mussten wegen Absagen zwei Rennen am selben Ort an einem Tag gefahren werden. Dem Franzosen Luc Alphand gelang es am 14. Januar 1995 in Kitzbühel, zwei (verkürzte) Abfahrten zu gewinnen. Bei den Damen war es die Schweizerin Corinne Rey-Bellet: Es war dies am 16. Januar 1999 in St. Anton, als sie vorerst in der Abfahrt überhaupt den ersten Karriere-Sieg landete und danach noch den Super-G für sich entschied.
  • Zum ersten und bisher einzigen Mal gewann ein Geschwisterpaar am selben Tag ein Weltcuprennen, am 5. Januar 2003 gewann Janica Kostelić den Slalom in Bormio, ihr Bruder Ivica jenen in Kranjska Gora.
  • Die Final-Rennen 1969/70 in den USA fanden ohne die Vertreterinnen des österreichischen Skiverbandes statt. Dieser sagte die Reise wegen „sportlicher Aussichtslosigkeit“ ab (Meldung vom 14. Februar 1970).
  • Auch bei den vom 2. bis 6. Februar 1994 in der Sierra Nevada ausgetragenen Bewerben (Abfahrt, Slalom – beide mit zusätzlicher Kombinationswertung – und Super-G) waren die ÖSV-Damen nicht am Start, doch gab es hierfür einen traurigen Hintergrund, nämlich den tödlichen Rennunfall von Ulrike Maier am 29. Jänner.

Ex-aequo-SiegeBearbeiten

  • Bis auf Kombinationsbewerbe gab es bereits in allen Disziplinen von Damen und Herren zumindest einmal eine „Ex-aequo-Platzierung“ auf Rang 1.
  • In zwei Rennen, jeweils bei den Damen, kam es sogar zu einem Dreifach-Sieg: Am 26. Oktober 2002 beim Riesenslalom in Sölden durch Tina Maze (SLO), Andrine Flemmen (NOR) und Nicole Hosp (AUT) sowie am 3. März 2006 beim Super-G von Hafjell durch Nadia Styger (SUI), Lindsey Vonn (USA) und Michaela Dorfmeister (AUT), wobei Kelly Vanderbeek als Viertplatzierte um nur 0,01 Sek. zurücklag.

HerrenBearbeiten

Abfahrt
21. Jan. 1978 Hahnenkamm Kitzbühel Sepp Ferstl & Josef Walcher
29. Dez. 2012 Bormio Hannes Reichelt & Dominik Paris
28. Feb. 2014 Kvitfjell Kjetil Jansrud & Georg Streitberger
14. März 2018 Åre Matthias Mayer & Vincent Kriechmayr
Super-G
3. März 1985 Furano Daniel Mahrer & Steven Lee
6. Feb. 2000 St. Anton Fritz Strobl & Werner Franz
11. März 2005 Lenzerheide Bode Miller & Daron Rahlves
2. März 2012 Lenzerheide Beat Feuz & Klaus Kröll
Slalom
8. März 2003 Shigakogen Kalle Palander & Rainer Schönfelder
11. März 2006 Shigakogen Kalle Palander & Reinfried Herbst
Riesenslalom
8. Jan. 2011 Adelboden Aksel Lund Svindal & Cyprien Richard

DamenBearbeiten

Abfahrt
3. März 1967 Sestriere Marielle Goitschel & Giustina Demetz
24. Jan. 1997 Cortina d’Ampezzo Heidi Zurbriggen & Isolde Kostner
19. Jan. 2009 Altenmarkt-Zauchensee Anja Pärson & Dominique Gisin
Super-G
17. Jan. 1994 Cortina d’Ampezzo Pernilla Wiberg & Alenka Dovžan
1. Feb. 2004 Haus im Ennstal Maria Riesch & Carole Montillet
10. Feb. 2008 Sestriere Fabienne Suter & Andrea Fischbacher
Slalom
16. März 1997 Vail Pernilla Wiberg & Lara Magoni
20. Nov. 1999 Copper Mountain Špela Pretnar & Christel Pascal
20. Jan. 2002 Berchtesgaden Marlies Oester & Kristina Koznick
11. Jan. 2011 Flachau Maria Riesch & Tanja Poutiainen
Riesenslalom
22. März 1987 Sarajevo Maria Walliser & Vreni Schneider
4. Feb. 2006 Ofterschwang Anja Pärson & María José Rienda
25. Okt. 2014 Sölden Mikaela Shiffrin & Anna Fenninger
1. Feb. 2019 Maribor Mikaela Shiffrin & Petra Vlhová

Knappste PodiumentscheidungenBearbeiten

Herren
  • Abfahrt
29. Dez. 2012 – Bormio: Hinter den ex-aequo-Siegern Dominik Paris und Hannes Reichelt belegte Aksel Lund Svindal mit nur 0,01 Sek. Rückstand Rang 3 (der Viertplatzierte Klaus Kröll lag nur um eine weitere Hundertstelsekunde dahinter)
  • Super-G
2. März 2012 – Kvitfjell: Hinter den ex-aequo-Siegern Beat Feuz und Klaus Kröll kam Kjetil Jansrud mit 0,03 Sek. auf den 3. Rang
  • Slalom
11. Jan. 2015 – Adelboden: Stefano Gross mit 0,02 Sek. vor Fritz Dopfer und 0,03 Sek. vor Marcel Hirscher

SonstigesBearbeiten

  • Was die Kombinationen betrifft, so gab es in der Saison 1986/87 innerhalb einer Woche bei den Herren bei den ohnehin nur zwei diesbezüglichen Entscheidungen die kuriose Situation, dass bei jener vom Lauberhorn in Wengen (18. Januar) nur Pirmin Zurbriggen (SUI) klassiert war und danach bei jener vom Hahnenkamm in Kitzbühel (25. Januar) nebst Sieger Zurbriggen mit Andreas Wenzel (LIE) gerade zwei Athleten gewertet wurden. Grund war die damalige Regel, dass nur die ersten 30 Platzierten der Abfahrt auch für die Kombinationswertung in Frage kamen, und außerdem beim Slalom nur die ersten 30 nach dem ersten Durchgang im zweiten Lauf zugelassen waren.[7] Erst danach wurde diese Regelung aufgehoben und nun grundsätzlich alle in der Abfahrt Klassierten für die Kombination in Frage kamen und im Slalom der „Cut der ersten 30“ für die „reinen“ Kombinierer nicht galt (sie konnten aber nicht in die Slalomwertung aufrücken).
  • Die im vorherigen Beitrag angesprochene „Dreißigerregel“ wurde in diesem Zeitraum vor allem für die Slaloms und Riesenslaloms von Bedeutung, wonach zum zweiten Durchgang nur mehr die ersten 30 des ersten Laufes, und diese in umgekehrter Startreihenfolge, zugelassen werden. Erstmals gab es diesen Versuch aber schon am 10. März 1985 beim Herren-Riesenslalom in Aspen (Sieg von Marc Girardelli). Vorerst wollte man sogar dieses Rennen nicht werten. Ingemar Stenmark sprach sich gegen diese Einführung „wegen Benachteiligung“ der Führenden nach dem ersten Lauf aus und machte eine Fortsetzung seiner Karriere sogar davon abhängig, dass weiterhin nach dem bisherigen System gefahren werde.[8]
  • Von den teilnehmenden Nationen, die sich regelmäßig oder zumindest teilweise in den Top Ten platzierten, sind Japan und Großbritannien noch sieglos. Japans Bestplatzierungen gab es praktisch nur in Slaloms: Es waren dies der dritte Platz von Naoki Yuasa am 18. Dezember 2012 in Madonna di Campiglio sowie Rang 7 in Kitzbühel vom 24. Januar 1976 durch Masami Ichimura; auch Toshihiro Kaiwa belegte Rang 7: in Wengen am 6. Februar 1977, am 5. Januar 1978 belegte er in Oberstaufen Rang 5; erneut Rang 10 gab es für ihn am 15. Januar 1978 (wiederum) in Wengen. Rang 6 ist für Osama Kodama am 8. Januar 1980 in Lenggries notiert.
Anzufügen ist, dass es auch diverse gute Kombi-Plätze (meist durch Shinya Chiba) gab. Die größte Sensation hätte Akira Sasaki am 19. Januar 2003 in Wengen geliefert, als er mit Startnummer 65 um vier Hundertstelsekunden den Sieg verpasste.
Wengen war auch für Kentarō Minagawa ein guter Platz (Rang 4 am 15. Januar 2006). Kurz darauf (24. Januar 2006 in Schladming) gab es für ihn Rang 6. Beim Heimrennen in Shiga Kogen am 11. März 2006 begeisterten Sasaki und Minagawa mit den Rängen 6 und 7.
  • Für Großbritannien gab es einen Top-Platz für Divina Galica (Rang 3 in der Damenabfahrt vom 17. Januar 1968 in Bad Gastein) und weitere Top-Ten-Ränge von ihr und dazu von Gina Hathorn und Valentina Illife; zuletzt war es Chemmy Alcott mit Rang 9 (Abfahrt Cortina am 18. Januar 2004); bei den Herren sticht der zweite Rang von Konrad Bartelski am 13. Dezember 1981 bei der Abfahrt von Gröden hervor; Martin Bell belegte in der Abfahrt vom 5. Dezember 1986 in Val d’Isère Rang 6, Alain Baxter holte am 14. Januar 2001 beim Slalom in Wengen Rang 7, Finlay Mickel wurde Zehnter bei der Lauberhorn-Abfahrt am 14. Januar 2006. Elf Jahre später, am 22. Januar 2017, erreichte Dave Ryding mit Platz 2 im Hahnenkammslalom den ersten britischen Podestplatz seit 1981.
  • Bei Live-Übertragungen galt der Herren-Riesenslalom in Adelboden lange Zeit als Sorgenkind. Eine TV-Übertragung war überhaupt nicht möglich, die Radioreporter waren am Startbereich im Einsatz und konnten sich nur an der mitlaufenden Zeitnehmung orientieren, um den Hörern mitzuteilen, mit welcher Zeit die Läufer das Rennen beendeten. Ab Januar 2006 wurde der Bewerb in Adelboden vom Dienstag auf das Wochenende (mit dem Riesenslalom am Samstag und einem zusätzlichen Bewerb, dem Slalom, am Sonntag) verlegt.
  • Nebst diversen Einzel-Disqualifikationen (siehe z. B. Hermann Maier, dieser sogar zweimal, beide Male in Val d’Isère – nebst der „roten Linie“ war es am 17. Dezember 2000 eine vor dem Rennen wegen Überschreitung der Besichtigungszeit; Quelle: u. a. Kronenzeitung vom 18. Dezember 2000) gab es noch eine größere am 9. Januar 1988 beim Damen-Super-G in Lech, die von den österreichischen Medien als „Steck- bzw. Sicherheitsnadel-Affäre“ bezeichnet wurde: Bei diesem Rennen wurden überdimensionale Startnummern verteilt, die im Fahrtwind flatterten. Vier ÖSV-Damen befestigten diese mit Sicherheits- bzw. Stecknadeln an ihren Anzügen. Weil dies gegen das Reglement verstieß, wurden sowohl Siegerin Sigrid Wolf als auch Anita Wachter (Rang 5), Sylvia Eder (10) und Lisi Kirchler (12) disqualifiziert; der Rennsieg ging an Zoë Haas.[9][10]
  • Die größten Verbesserungen nach dem ersten Durchgang zum Sieg gelangen:
    • Riesenslalom der Damen: Martina Ertl (GER) von Rang 17 am 28. Oktober 2000 in Sölden
    • Riesenslalom der Herren: Cyprien Richard (FRA) von Rang 21 am 8. Januar 2011 in Adelboden
    • Slalom der Damen: Anja Pärson (SWE) von Rang 15 am 3. Dezember 1998 in Mammoth Mountain
    • Slalom der Herren Benjamin Raich (AUT) von Rang 23 am 7. Jänner 1999 in Schladming
    • Slalom der Herren: Marc Berthod (SUI) von Rang 27 am 7. Januar 2007 in Adelboden
    • Alpine Kombination der Herren: Mario Matt (AUT) von Rang 30 am 14. Januar 2007 in Wengen.

Siegesserien in einer DisziplinBearbeiten

HerrenBearbeiten

  • Abfahrt
  9 Siege  Franz Klammer:         saisonübergreifend: die vier letzten 1975/76 und die fünf ersten 1976/77
  6 Siege  Franz Klammer:         1974/75
  5 Siege  Jean-Claude Killy:     1967
  4 Siege  Roland Collombin:      1973/74
  4 Siege  Peter Wirnsberger:     1985/86
  • Super-G
  4 Siege  Hermann Maier:         1997/98
  4 Siege  Hermann Maier:         1998/99
  • Riesenslalom
 14 Siege  Ingemar Stenmark:      saisonübergreifend: der letzte aus 1977/78, alle zehn in 1978/79 und die ersten drei in 1979/80
  5 Siege  Marcel Hirscher:       2017/18
  5 Siege  Ingemar Stenmark:      1980/81
  4 Siege  Jean-Claude Killy:     1967
  4 Siege  Ted Ligety:            saisonübergreifend: je zwei zu Saisonende 2012/13 und zu Saisonbeginn 2013/14
  4 Siege  Marcel Hirscher:       2014/15
  4 Siege  Alexis Pinturault:     2015/16
  4 Siege  Marcel Hirscher:       saisonübergreifend: die letzten drei in der Saison 2016/17 und der erste 2017/18
  • Slalom
  9 Siege  Alberto Tomba:         saisonübergreifend: zwei Siege 1993/94 und sieben zu Beginn 1994/95
  5 Siege  Ingemar Stenmark:      1976/77
  5 Siege  Ingemar Stenmark:      saisonübergreifend: vier Siege 1979/80 und einer zu Beginn 1980/81
  5 Siege  Marc Girardelli:       1984/85
  5 Siege  Giorgio Rocca:         2005/06
  5 Siege  Marcel Hirscher:       2017/18
  4 Siege  Thomas Sykora:         1996/97
  4 Siege  Kalle Palander:        2002/03
  4 Siege  Henrik Kristoffersen:  2016
  4 Siege  Marcel Hirscher:       saisonübergreifend: zwei Siege 2017/18 und die ersten zwei 2018/19

DamenBearbeiten

  • Abfahrt
 11 Siege  Annemarie Moser-Pröll: saisonübergreifend: acht Siege 1972/73 und drei zu Beginn 1973/74
  6 Siege  Picabo Street:         saisonübergreifend: fünf Siege am Ende 1994/95 und einer zu Beginn 1995/96
  6 Siege  Lindsey Vonn:          saisonübergreifend: ein Sieg am Ende 2008/09 und fünf zu Beginn 2009/10
  5 Siege  Marie-Theres Nadig:    saisonübergreifend: drei Siege am Ende 1979/80 und zwei zu Beginn 1980/81
  4 Siege  Annemarie Moser-Pröll: 1971/72
  4 Siege  Lindsey Vonn:          2017/18
  • Super-G:
  5 Siege  Katja Seizinger:       saisonübergreifend: zwei am Ende 1996/97 und drei zu Beginn 1997/98
  5 Siege  Lindsey Vonn:          saisonübergreifend: zwei am Ende 2014/15 und drei zu Beginn 2015/16
  4 Siege  Lindsey Vonn:          2008/09
  • Riesenslalom:
  8 Siege  Deborah Compagnoni:    saisonübergreifend: je vier zum Ende 1996/97 und zu Beginn 1997/98
  5 Siege  Annemarie Moser-Pröll: 1974/75
  5 Siege  Christa Kinshofer:     1978/79
  5 Siege  Hanni Wenzel:          1979/80
  5 Siege  Vreni Schneider:       1988/89
  5 Siege  Sonja Nef:             2000/01
  5 Siege  Anja Pärson:           saisonübergreifend: vier noch 2003/04, einer zu Beginn 2004/05
  5 Siege  Anna Fenninger:        saisonübergreifend: vier zum Ende 2013/14 und einer zu Beginn 2014/15
  4 Siege  Denise Karbon:         2008/09
  4 Siege  Tina Maze:             2012/13
  • Slalom:
  8 Siege  Vreni Schneider:       saisonübergreifend: sieben Siege 1988/89, erster Sieg 1989/90
  8 Siege  Janica Kostelić:       2000/01
  7 Siege  Mikaela Shiffrin:      saisonübergreifend: drei zum Ende 2015/16 und vier zu Beginn 2016/17
  7 Siege  Mikaela Shiffrin:      saisonübergreifend: zwei zum Ende 2017/18 und die ersten fünf 2018/19
  6 Siege  Erika Hess:            1980/81
  5 Siege  Marlies Schild:        2011/12
  5 Siege  Mikaela Shiffrin:      saisonübergreifend: drei zum Ende 2014/15 und zwei zu Beginn 2015/16
  5 Siege  Mikaela Shiffrin:      2017/18
  5 Siege  Mikaela Shiffrin:      saisonübergreifend: letzte drei 2018/19 und zwei zu Beginn 2019/20
  4 Siege  Ingrid Lafforgue:      1969/70
  4 Siege  Christa Zechmeister:   1973/74
  4 Siege  Lise-Marie Morerod:    saisonübergreifend: letzter Slalom 1974/75, die ersten drei 1975/76
  4 Siege  Erika Hess:            1981/82
  4 Siege  Ylva Nowén:            1997/98
  4 Siege  Anja Pärson:           2001/02
  4 Siege  Anja Pärson:           2003/04
  4 Siege  Marlies Schild:        2006/07
  4 Siege  Maria Riesch:          2008/09

TeamBearbeiten

  • In der Saison 1998/99 erzielte das österreichische Skiteam der Herren am 21. Dezember 1998 beim Super-G von Innsbruck auf dem Patscherkofel einen von Hermann Maier angeführten neunfachen Erfolg, gefolgt vom 2. Christian Mayer, 3. Fritz Strobl, 4. Stephan Eberharter, 5. Rainer Salzgeber, 6. Hans Knauß, 7. Patrick Wirth, 8. Andreas Schifferer und 9. Werner Franz, was bisher unerreicht geblieben ist.

Die übrigen RekordeBearbeiten

Herren
  • Abfahrt:
29. Dez. 1998:  Bormio                 – 6-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
 5. Dez. 1997:  Beaver Creek           – 5-fach-Sieg Österreich,  Andreas Schifferer
 4. Dez. 1999:  Lake Louise            – 5-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
 2. Feb. 2002:  St. Moritz             – 5-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
11. Feb. 1973:  St. Moritz             – 4-fach-Sieg Österreich,  Werner Grissmann
24. Jan. 1982:  Lauberhorn Wengen      – 4-fach-Sieg Österreich,  Harti Weirather
14. März 1987:  Calgary (Nakiska)      – 4-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
17. Dez. 1994:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Armin Assinger
15. Dez. 1996:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
29. Dez. 1997:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
15. März 2000:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hannes Trinkl
 9. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
29. Dez. 2001:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Fritz Strobl
29. Dez. 2001:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hans Grugger
 3. März 1967:  Sestriere              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Jean-Claude Killy
11. Jan. 1969:  Lauberhorn Wengen      – 3-fach-Sieg Österreich,  Karl Schranz
16. Jan. 1971:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Schweiz,     Walter Tresch
 5. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
 1. Feb. 1975:  Megève                 – 3-fach-Sieg Schweiz,     Walter Vesti
 8. Jan. 1977:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
21. Jan. 1984:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Franz Klammer
15. Aug. 1986:  Las Leñas              – 3-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
 7. März 1987:  Aspen                  – 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen
23. Jan. 1988:  Leukerbad              – 3-fach-Sieg Italien,     Michael Mair
 6. Jan. 1989:  Laax                   – 3-fach-Sieg Österreich,  Leonhard Stock
17. Jan. 1992:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer5
23. Jan. 1999:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hans Knauss
 8. Jan. 2000:  Chamonix               – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
16. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Italien,     Alessandro Fattori
20. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier3
 4. März 2001:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
28. Dez. 2001:  Bormio                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Greber
12. Jan. 2002:  Lauberhorn Wengen      – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
14. Dez. 2002:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
 6. Dez. 2003:  Beaver Creek           – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
14. Feb. 2004:  St. Anton              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
19. Feb. 2005:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
10. Dez. 2005:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Michael Walchhofer
28. Jan. 2006:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
21. Feb. 2015:  Saalbach-Hinterglemm   – 3-fach-Sieg Österreich,  Matthias Mayer
28. Feb. 2015:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
  • Super-G:
21. Dez. 1998:  Patscherkofel          – 9-fach Sieg Österreich,  Hermann Maier
12. Dez. 1982:  Val d’Isère            – 5-fach-Sieg Schweiz,     Peter Müller
27. Nov. 1998:  Aspen                  – 5-fach Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
27. Jan. 2003:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 5-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
 6. Dez. 1997:  Beaver Creek           – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
16. März 2000:  Bormio                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier6
30. Nov. 2003:  Lake Louise            – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
11. März 2004:  Sestriere              – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
11. Jan. 1998:  Schladming             – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
 9. Jan. 1999:  Schladming             – 3-fach Sieg Österreich,  Hermann Maier
 7. März 1999:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
11. März 1999:  Sierra Nevada          – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
13. Feb. 2000:  St. Anton              – 3-fach-Sieg Österreich,  ex aequo Fritz Strobl & Werner Franz
19. Jan. 2001:  Hahnenkamm Kitzbühel   – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
 4. März 2001:  Kvitfjell              – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
17. Dez. 2004:  Gröden                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
 3. Dez. 2007:  Beaver Creek           – 3-fach-Sieg Österreich,  Hannes Reichelt
18. Dez. 2015:  Gröden                 – 3-fach-Sieg Norwegen,    Aksel Lund Svindal
  • Riesenslalom:
 7. Jan. 1974:  Berchtesgaden          – 5-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
16. Dez. 1973:  Saalbach-Hinterglemm   – 4-fach-Sieg Österreich,  Hubert Berchtold
30. Jan. 1988:  Schladming             – 4-fach-Sieg Österreich,  Rudolf Nierlich
14. Jan. 1990:  Alta Badia             – 4-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll7
14. März 1998:  Crans Montana          – 4-fach-Sieg Österreich,  Stephan Eberharter
25. Okt. 1998:  Sölden                 – 4-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
16. Feb. 1969:  Kranjska Gora          – 3-fach-Sieg Österreich,  Reinhard Tritscher
 6. Jan. 1967:  Berchtesgaden          – 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
8./10. März 1968:  Meribel             – 3-fach-Sieg Frankreich,  Georges Mauduit
11. Jan. 1983:  Adelboden              – 3-fach-Sieg Schweiz,     Pirmin Zurbriggen
14. Dez. 1986:  Alta Badia             – 3-fach-Sieg Italien,     Richard Pramatton
23. Jan. 1990:  Veysonnaz              – 3-fach-Sieg Österreich,  Richard Kröll
22. Dez. 1999:  Saalbach-Hinterglemm   – 3-fach-Sieg Österreich,  Christian Mayer
18. März 2000:  Bormio                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
10. Dez. 2000:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Hermann Maier
17. März 2012:  Schladming             – 3-fach-Sieg Österreich,  Marcel Hirscher
19. März 2016:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Frankreich,  Thomas Fanara
  • Slalom:
14. Jan. 2001:  Wengen                 – 5-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
 5. Feb. 1967:  Madonna di Campiglio   – 4-fach-Sieg Frankreich,  Guy Périllat
25. Jan. 1970:  Megeve                 – 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
15. März 1970:  Voss                   – 3-fach-Sieg Frankreich,  Patrick Russel
 6. Jan. 1975:  Garmisch-Partenkirchen – 3-fach-Sieg Italien,     Piero Gros
19. Dez. 1976:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Italien,     Fausto Radici
27. Jan. 1996:  Sestriere              – 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Reiter
 1. März 1998:  Yongpyong              – 3-fach-Sieg Norwegen,    Ole Christian Furuseth
19. Dez. 2000:  Madonna di Campiglio   – 3-fach-Sieg Österreich,  Mario Matt
  • Kombination:
19. Dez. 1982:  Gröden/Val d’Isère     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Franz Heinzer
30. Jan. 1994:  Chamonix               – 3-fach-Sieg Norwegen,    Kjetil-André Aamodt
11. Dez. 2009:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Benjamin Raich
22. Jan. 2016:  Kitzbühel              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Alexis Pinturault
Damen
  • Abfahrt
 9. März 1968:  Abetone                – 6-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
21. März 1970:  Jackson Hole           – 5-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
 1. Feb. 1973:  Schruns:               – 5-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
15. Jan. 1970:  Bad Gastein            – 4-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
20. Dez. 1976:  Zell am See            – 4-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
 9. Jan. 1970:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
 9. Jan. 1973:  Pfronten               – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
10. Jan. 1973:  Pfronten               – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
16. Jan. 1973:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
10. Feb. 1973:  St. Moritz             – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
 6. Dez. 1973:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
 7. Jan. 1976:  Hasliberg              – 3-fach-Sieg Österreich,  Brigitte Totschnig
21. Dez. 1984:  Santa Caterina         – 3-fach-Sieg Österreich,  Elisabeth Kirchler
 9. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
10. Jan. 1985:  Bad Kleinkirchheim     – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
12. Dez. 1986:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Schweiz,     Michela Figini
 4. Dez. 1987:  Val d’Isère            – 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
16. Jan. 1988:  Zinal                  – 3-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
24. Feb. 1989:  Steamboat Springs      – 3-fach Sieg Schweiz,     Michela Figini
16. Dez. 1995:  St. Anton              – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer8
27. Jan. 2007:  San Sicario            – 3-fach-Sieg Österreich,  Renate Götschl
 6. Dez. 2014:  Lake Louise            – 3-fach-Sieg USA,         Lindsey Vonn
14. Jan. 2018:  Bad Kleinkirchheim     – 3-fach-Sieg Italien,     Sofia Goggia
  • Super-G
 9. Dez. 1990:  Altenmarkt/Zauchensee  – 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
13. März 1997:  Vail                   – 3-fach-Sieg Deutschland, Katja Seizinger
 4. Jan. 2004:  Mégève                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
 4. Dez. 2005:  Lake Louise            – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
  • Riesenslalom
 8. Jan. 1971:  Oberstaufen            – 5-fach-Sieg Frankreich,  Michelle Jacot
18. Jan. 1987:  Bischofswiesen         – 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
12. Feb. 1971:  Mont Sainte-Anne       – 3-fach-Sieg Frankreich,  Isabelle Mir
19. Feb. 1972:  Banff                  – 3-fach-Sieg Österreich,  Annemarie Pröll
22. März 1987:  Sarajewo               – 3-fach-Sieg Schweiz,     ex aequo Maria Walliser & Vreni Schneider
15. März 1993:  Hafjell                – 3-fach-Sieg Deutschland, Christine Meier-Höck
 2. März 1996:  Narvik                 – 3-fach-Sieg Italien,     Deborah Compagnoni
 4. Jan. 2004:  Megeve                 – 3-fach-Sieg Österreich,  Alexandra Meissnitzer
28. Dez. 2006:  Semmering              – 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
25. Jan. 2009:  Cortina d’Ampezzo      – 3-fach-Sieg Österreich,  Kathrin Zettel
19. Mrz. 2017:  Aspen                  – 3-fach Sieg Italien,     Federica Brignone
  • Slalom
10. März 1968:  Abetone                – 4-fach-Sieg Frankreich,  Florence Steurer
 4. Feb. 1971:  Mürren                 – 4-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
 3. März 1973:  Monte Saint-Anne       – 4-fach-Sieg Frankreich,  Patricia Emonet
 6. März 1988:  Aspen                  – 4-fach-Sieg Österreich,  Roswitha Steiner4
13. März 1990:  Vemdalen               – 4-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
26. Jan. 1967:  St. Gervais            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Annie Famose
12. März 1967:  Franconia              – 3-fach-Sieg Frankreich,  Marielle Goitschel
14. Jan. 1971:  Grindelwald            – 3-fach-Sieg Frankreich,  Britt Lafforgue
30. Nov. 1987:  Courmayeur             – 3-fach-Sieg Österreich,  Anita Wachter
11. Nov. 2006:  Levi                   – 3-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
  • Kombination
 8./12. Dez. 1985: Sestriere/Val d’Isère – 4-fach-Sieg Schweiz,   Erika Hess
11./12. Jan. 1986: Badgastein          – 4-fach-Sieg Schweiz,     Maria Walliser
10./11. Jan. 1987: Mellau              – 4-fach-Sieg Schweiz,     Brigitte Oertli
    15. Dez. 2006: Reiteralm           – 4-fach-Sieg Österreich,  Marlies Schild
13./14. Jan. 1990: Haus                – 3-fach-Sieg Österreich,  Petra Kronberger
    20. Dez. 1997: Val d’Isère         – 3-fach-Sieg Deutschland, Hilde Gerg
    31. Jan. 1998: Åre                 – 3-fach-Sieg Deutschland, Hilde Gerg
3 auf Rang drei ex-aequo-Platzierung Stephan Eberharter mit Daron Rahlves
4 auf Rang vier ex-aequo-Platzierung Karin Buder mit Pascaline Freiher
5 Sprint-Abfahrt
6 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung von Andreas Schifferer mit Werner Franz
7 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Rudolf Nierlich mit Hubert Strolz
8 auf Rang 3 eine ex-aequo-Platzierung Renate Götschl mit Picabo Street
  • In der Saison 1969/70 belegte das französische Damenteam in der Weltcup-Gesamtwertung die ersten vier Plätze, was in der Saison 1986/87 durch einen fünffachen Erfolg der Schweizerinnen übertroffen wurde. Bei den Herren gab es in der Gesamtwertung zwei Dreifach-Erfolge durch das österreichische Skiteam in den Saisonen 1997/98 und 2003/04.
  • Wenn die ersten Plätze der Gesamtwertung auf möglichst viele verschiedene Nationen zu verteilen waren, dann wurde bei den Herren in der Saison 2012/13 und bei den Damen in der Saison 2013/14 jeweils ein neuer Rekord aufgestellt, als Läufer aus sieben verschiedenen Nationen auf den ersten sieben Plätzen landeten. Bis dahin war die Höchstmarke sechs: bei den Herren waren 1978/79, 1979/80 und 1988/89 die ersten sechs Plätze von Läufern verschiedener Nationen belegt, bei den Damen 1978/79 und 2002/03.
  • Dass in einer Saison der Gesamtweltcup und alle Einzeldisziplinen von derselben Nation gewonnen wurden, kam schon mehrmals vor: Bei den Herren in der Saison 1967 durch Frankreich und 1997/98 durch Österreich, bei den Damen 1969/70 durch Frankreich, 1986/87 durch die Schweiz und 2006/07 durch Österreich.

Siege mit hoher StartnummerBearbeiten

  • Jeweils mit der Startnummer 66 gewannen in der Weltcup-Saison 1993/94 der Liechtensteiner Markus Foser und die Slowenin Katja Koren ein Weltcuprennen.
    • Nach sieben Rennen, bei denen Foser sich nie besser als auf Rang 24 platzieren konnte, gelang ihm am 17. Dezember 1993 beim Abfahrtslauf von Gröden eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Weltcups. Begünstigt durch die hohe Startnummer fuhr Foser Bestzeit und düpierte seine Kontrahenten. Der Grund dafür war, dass mit fortschreitendem Rennen die Sonne hinter dem Langkofel hervorkam und durch die Sonneneinstrahlung vor allem der obere Streckenteil schneller wurde.
    • Koren gewann am 22. Dezember 1993 mit der Startnummer 66 ebenso überraschend den Super-G in der Flachau.
  • Ivica Kostelić gewann am 25. November 2001 den Weltcupslalom von Aspen (Colorado) mit Startnummer 64.
  • Josef Strobl gewann am 16. Dezember 1994 die Weltcupabfahrt von Val-d’Isère mit Startnummer 61. Es war erst sein zweites Weltcuprennen.

Die höchsten Startnummern bei Riesenslaloms waren

  • die Nr. 40 der Französin Nathalie Bouvet am 24. November 1989 in Park City,
  • bei den Herren von Piero Gros (ITA) mit Nr. 45 am 8. Dezember 1972 in Madonna di Campiglio.

Die höchste Startnummer der Herren bei einem Super-G-Sieg trug der Österreicher Hannes Trinkl am 22. Dezember 1993 in Lech mit der Nr. 51. Österreichs Renate Götschl war bei ihrem Slalomsieg am 14. März 1993 in Lillehammer mit Startnummer 42 unterwegs. Letztlich profitierte Tina Maze (SLO) am 2. Februar 2008 ebenfalls von den schneller werdenden Bedingungen, als sie mit Nr. 47 die Abfahrt in St. Moritz gewann. Am 13. Januar 2017 gewann Niels Hintermann mit Startnummer 51 die Alpine Kombination von Wengen. Er profitierte als 22. nach dem Slalom von dem immer stärker werdenden Schneefall.

BestenlistenBearbeiten

Die folgende „Bestenliste“ bezieht sich auf den Alpinen Skiweltcup, der 1967 eingeführt wurde; einige der darin angeführten Läufer und Läuferinnen haben bereits vor 1967 bedeutende Rennen gewonnen, die aber nicht zum Weltcup zählten und daher in dieser Statistik nicht enthalten sind (insbesondere Jean-Claude Killy und Karl Schranz). Außerdem gab es exzellente Skirennläufer, die ihre Karriere vor der Einführung des Weltcups beendet haben und daher hier überhaupt nicht erscheinen – beispielsweise Toni Sailer, in den Jahren 1956–1958 dreifacher Olympiasieger und siebenfacher Weltmeister, und Christl Cranz, die in den Jahren 1934–1939 zwölf Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften gewonnen hat – oder die ihre Karriere so kurz nach der Einführung des Weltcups beendet haben, dass sie nicht mehr zehn Weltcup-Siege erreicht haben, um in dieser Liste zu erscheinen, wie z. B. Marielle Goitschel, 1962–1968 zweifache Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin, Siegerin bei sechs Weltcuprennen und im ersten Weltcup-Jahr 1967 Zweite der Gesamtwertung mit nur vier Punkten Rückstand auf die Siegerin Nancy Greene.

Bestenliste HerrenBearbeiten

Rang Sportler von bis Siege Abfahrt Super-G9 Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation10
Parallel-
rennen11
01. Schweden  Ingemar Stenmark 1974 1989 86 0 0 46 40 0 0
02. Osterreich  Marcel Hirscher 2009 2019 67 0 01 31 32 0 03
03. Osterreich  Hermann Maier 1997 2008 54 15 24 14 0 01 0
04. Italien  Alberto Tomba 1987 1998 50 0 0 15 35 0 0
05. Luxemburg  Marc Girardelli 1983 1996 46 03 09 07 16 11 0
06. Schweiz  Pirmin Zurbriggen 1982 1990 40 10 10 07 02 11 0
07. Osterreich  Benjamin Raich 1999 2012 36 0 01 14 14 07 0
Norwegen  Aksel Lund Svindal 2005 2019 14 17 04 0 01 0
09. Vereinigte Staaten  Bode Miller 2001 2017 33 08 05 09 05 06 0
10. Osterreich  Stephan Eberharter 1998 2004 29 18 06 05 0 0 0
11. Vereinigte Staaten  Phil Mahre 1976 1983 27 0 0 07 09 11 0
12. Osterreich  Franz Klammer 1973 1984 26 25 0 0 0 01 0
Kroatien  Ivica Kostelić 2001 2017 0 01 0 15 09 01
14. Vereinigte Staaten  Ted Ligety 2006 noch aktiv 25 0 0 24 0 01 0
15. Schweiz  Peter Müller 1977 1988 24 19 02 0 0 03 0
Frankreich  Alexis Pinturault 2012 noch aktiv 0 01 12 02 08 01
Italien  Gustav Thöni 1969 1977 0 0 11 08 04 01
18. Schweiz  Michael von Grünigen 1993 2003 23 0 0 23 0 0 0
19. Norwegen  Kjetil Jansrud 2012 noch aktiv 22 08 12 0 0 01 01
20. Norwegen  Kjetil André Aamodt 1992 2003 21 01 05 06 01 08 0
Schweiz  Didier Cuche 1998 2012 12 06 03 0 0 0
22. Osterreich  Michael Walchhofer 2003 2011 19 14 03 0 0 02 0
23. Frankreich  Jean-Claude Killy12 1967 1968 18 06 0 07 05 0 0
Norwegen  Lasse Kjus 1994 2005 10 02 02 0 04 0
Norwegen  Henrik Kristoffersen 2014 noch aktiv 0 0 03 15 0 0
26. Schweiz  Franz Heinzer 1982 1993 17 15 0 0 0 02 0
27. Italien  Dominik Paris 2008 noch aktiv 16 12 04 0 0 0 0
28. Frankreich  Jean-Noël Augert12 1969 1973 15 0 0 02 13 0 0
Osterreich  Mario Matt 2000 2015 0 0 0 14 01 0
30. Osterreich  Günther Mader 1986 1997 14 01 06 02 01 04 0
Finnland  Kalle Palander 2003 2007 0 0 04 10 0 0
Liechtenstein  Andreas Wenzel 1978 1985 0 01 03 04 06 0
33. Italien  Kristian Ghedina 1990 2001 13 12 01 0 0 0 0
Deutschland  Felix Neureuther 2010 2019 0 0 01 11 0 01
Osterreich  Hannes Reichelt 2005 noch aktiv 06 06 01 0 0 0
Frankreich  Patrick Russel 1968 1971 0 0 04 09 0 0
37. Frankreich  Luc Alphand 1995 1997 12 10 02 0 0 0 0
Italien  Piero Gros 1972 1975 0 0 07 05 0 0
Vereinigte Staaten  Daron Rahlves 2000 2006 09 03 0 0 0 0
Osterreich  Karl Schranz12 1968 1972 08 0 04 0 0 0
41. Schweiz  Beat Feuz 2011 noch aktiv 11 08 03 0 0 0 0
Schweiz  Carlo Janka 2008 noch aktiv 03 01 04 0 03 0
Italien  Giorgio Rocca 2003 2006 0 0 0 11 0 0
44. Osterreich  Helmut Höflehner 1983 1990 10 10 0 0 0 0 0
Schweiz  Bernhard Russi12 1970 1977 09 0 01 0 0 0
Osterreich  Thomas Stangassinger 1989 1999 0 0 0 10 0 0
Stand: 27. Oktober 2019
9 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
10 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.
11 In der Saison 1974/75 wurde jeweils ein Parallelslalom ausgetragen, sowie in der Saison 1997/98 einer bei den Herren und zwei bei den Damen. Seit der Saison 2010/11 ist der Parallelslalom fester Bestandteil des Weltcups, der Parallel-Riesenslalom wurde in der Saison 2015/16 bei den Herren und zur Saison 2019/20 bei den Damen eingeführt.
12 Die drei Siege von Jean-Claude Killy bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble sowie die Siege von Bernhard Russi in der Abfahrt, von Karl Schranz im Riesenslalom und von Jean-Noël Augert im Slalom der WM 1970 in Gröden sind in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Bestenliste DamenBearbeiten

Rang Sportler von bis Siege Abfahrt Super-G9 Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation10
Parallel-
rennen11
01. Vereinigte Staaten  Lindsey Vonn 2004 2019 82 43 28 04 02 05 0
02. Osterreich  Annemarie Moser-Pröll 1970 1980 62 36 0 16 03 07 0
Vereinigte Staaten  Mikaela Shiffrin 2012 noch aktiv 01 03 10 42 01 05
04. Schweiz  Vreni Schneider 1984 1995 55 0 0 20 34 01 0
05. Osterreich  Renate Götschl 1993 2007 46 24 17 0 01 04 0
06. Schweden  Anja Pärson 1998 2011 42 06 04 11 18 03 0
07. Osterreich  Marlies Schild 2004 2013 37 0 0 01 35 01 0
08. Deutschland  Katja Seizinger 1991 1998 36 16 16 04 0 0 0
09. Liechtenstein  Hanni Wenzel 1973 1984 33 02 0 12 11 08 0
10. Schweiz  Erika Hess 1981 1986 31 0 0 06 21 04 0
11. Kroatien  Janica Kostelić 1999 2006 30 01 01 02 20 06 0
12. Deutschland  Maria Höfl-Riesch 2004 2014 27 11 03 0 9 04 0
13. Schweiz  Michela Figini 1984 1990 26 17 03 02 0 04 0
Slowenien  Tina Maze 2003 2017 04 01 14 04 03 0
15. Osterreich  Michaela Dorfmeister 1995 2006 25 07 10 08 0 0 0
Schweiz  Maria Walliser 1983 1990 14 03 06 0 02 0
17. Schweiz  Lara Gut-Behrami 2008 noch aktiv 24 07 12 04 0 01 0
Schweiz  Lise-Marie Morerod 1975 1978 0 0 14 10 0 0
Schweiz  Marie-Theres Nadig 1975 1981 13 0 06 0 05 0
Schweden  Pernilla Wiberg 1991 1999 02 03 02 14 03 0
21. Frankreich  Carole Merle 1988 1993 22 0 12 10 0 0 0
22. Deutschland  Hilde Gerg 1994 2004 20 07 08 0 02 02 01
23. Vereinigte Staaten  Tamara McKinney 1981 1987 18 0 0 09 09 0 0
Osterreich  Anita Wachter 1987 1999 0 02 14 01 01 0
25. Deutschland  Viktoria Rebensburg 2010 noch aktiv 17 0 03 14 0 0 0
26. Italien  Deborah Compagnoni 1992 1998 16 0 02 13 01 0 0
Osterreich  Petra Kronberger 1989 1992 06 02 03 03 02 0
28. Italien  Isolde Kostner 1994 2004 15 12 03 0 0 0 0
Schweiz  Sonja Nef 1996 2003 0 0 13 02 0 0
Frankreich  Perrine Pelen 1977 1984 0 0 0 15 0 0
Osterreich  Anna Veith 2011 noch aktiv 0 03 11 0 01 0
32. Deutschland  Martina Ertl-Renz 1994 2003 14 0 02 10 02 0 0
Kanada  Nancy Greene13 1967 1968 03 0 08 03 0 0
Osterreich  Alexandra Meissnitzer 1995 2005 02 07 05 0 0 0
35. Frankreich  Tessa Worley 2008 noch aktiv 13 0 0 13 0 0 0
36. Osterreich  Nicole Hosp 2002 2014 12 0 01 05 05 01 0
37. Deutschland  Irene Epple 1980 1983 11 01 01 06 0 03 0
Finnland  Tanja Poutiainen 2004 2011 0 0 05 06 0 0
39. Italien  Federica Brignone 2007 noch aktiv 10 0 02 05 0 03 0
Frankreich  Michèle Jacot 1969 1971 01 0 06 03 0 0
Osterreich  Monika Kaserer 1973 1977 0 0 08 01 0 01
Frankreich  Françoise Macchi 1968 1972 02 0 06 02 0 0
Deutschland Bundesrepublik  Rosi Mittermaier 1969 1976 0 0 01 08 01 0
Stand: 1. Dezember 2019
9 Der Super-G wurde in der Saison 1982/83 im Weltcup eingeführt.
10 Die Super-Kombination (seit der Saison 2005/06) wird in der Spalte Kombination mitgezählt.
11 In der Saison 1974/75 wurde jeweils ein Parallelslalom asugetragen, sowie in der Saison 1997/98 einer bei den Herren und zwei bei den Damen. Seit der Saison 2010/11 ist der Parallelslalom fester Bestandteil des Weltcups, der Parallel-Riesenslalom wurde in der Saison 2015/16 bei den Herren und zur Saison 2019/20 bei den Damen eingeführt.
13 Der Riesenslalom-Sieg von Nancy Greene bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble ist in dieser Aufstellung mit berücksichtigt.

Bestenlisten in den EinzeldisziplinenBearbeiten

AbfahrtBearbeiten

Stand: Saisonende 2018/19

Herren
Rang Name Land Siege
1 Franz Klammer Osterreich  Österreich 25
2 Peter Müller Schweiz  Schweiz 19
3 Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 18
4 Franz Heinzer Schweiz  Schweiz 15
4 Hermann Maier Osterreich  Österreich 15
6 Aksel Lund Svindal Norwegen  Norwegen 14
6 Michael Walchhofer Osterreich  Österreich 14
8 Didier Cuche Schweiz  Schweiz 12
8 Kristian Ghedina Italien  Italien 12
8 Dominik Paris Italien  Italien 12
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 43
2 Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 36
3 Renate Götschl Osterreich  Österreich 24
4 Michela Figini Schweiz  Schweiz 17
5 Katja Seizinger Deutschland  Deutschland 16
6 Maria Walliser Schweiz  Schweiz 14
7 Marie-Theres Nadig Schweiz  Schweiz 13
8 Isolde Kostner Italien  Italien 12
9 Maria Höfl-Riesch Deutschland  Deutschland 11
10 Picabo Street Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 9

Super-GBearbeiten

Stand: Saisonende 2018/19

Herren
Rang Name Land Siege
1 Hermann Maier Osterreich  Österreich 24
2 Aksel Lund Svindal Norwegen  Norwegen 17
3 Kjetil Jansrud Norwegen  Norwegen 12
4 Pirmin Zurbriggen Schweiz  Schweiz 10
5 Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 9
6 Didier Cuche Schweiz  Schweiz 6
6 Stephan Eberharter Osterreich  Österreich 6
6 Günther Mader Osterreich  Österreich 6
6 Hannes Reichelt Osterreich  Österreich 6
6 Markus Wasmeier Deutschland  Deutschland 6
Damen
Rang Name Land Siege
1 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 28
2 Renate Götschl Osterreich  Österreich 17
3 Katja Seizinger Deutschland  Deutschland 16
4 Carole Merle Frankreich  Frankreich 12
4 Lara Gut-Behrami Schweiz  Schweiz 12
6 Michaela Dorfmeister Osterreich  Österreich 10
7 Hilde Gerg Deutschland  Deutschland 8
8 Alexandra Meissnitzer Osterreich  Österreich 7
8 Tina Weirather Liechtenstein  Liechtenstein 7
10 Marina Kiehl Deutschland  Deutschland 6

RiesenslalomBearbeiten

Stand: 27. Oktober 2019

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 46
2 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 31
3 Ted Ligety Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 24
4 Michael von Grünigen Schweiz  Schweiz 23
5 Alberto Tomba Italien  Italien 15
6 Hermann Maier Osterreich  Österreich 14
6 Benjamin Raich Osterreich  Österreich 14
8 Alexis Pinturault Frankreich  Frankreich 12
9 Gustav Thöni Italien  Italien 11
10 Bode Miller Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 9
Damen
Rang Name Land Siege
1 Vreni Schneider Schweiz  Schweiz 20
2 Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 16
3 Tina Maze Slowenien  Slowenien 14
3 Lise-Marie Morerod Schweiz  Schweiz 14
3 Anita Wachter Osterreich  Österreich 14
3 Viktoria Rebensburg Deutschland  Deutschland 14
7 Deborah Compagnoni Italien  Italien 13
7 Sonja Nef Schweiz  Schweiz 13
7 Tessa Worley Frankreich  Frankreich 13
10 Hanni Wenzel Liechtenstein  Liechtenstein 12

SlalomBearbeiten

Stand: 1. Dezember 2019

Herren
Rang Name Land Siege
1 Ingemar Stenmark Schweden  Schweden 40
2 Alberto Tomba Italien  Italien 35
3 Marcel Hirscher Osterreich  Österreich 32
5 Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 16
6 Ivica Kostelić Kroatien  Kroatien 15
6 Henrik Kristoffersen Norwegen  Norwegen 14
6 Mario Matt Osterreich  Österreich 14
6 Benjamin Raich Osterreich  Österreich 14
9 Jean-Noël Augert Frankreich  Frankreich 12
10 Felix Neureuther Deutschland  Deutschland 11
Damen
Rang Name Land Siege
1 Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 42
2 Marlies Schild Osterreich  Österreich 35
3 Vreni Schneider Schweiz  Schweiz 34
4 Erika Hess Schweiz  Schweiz 21
5 Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 20
6 Anja Pärson Schweden  Schweden 18
7 Perrine Pelen Frankreich  Frankreich 15
8 Pernilla Wiberg Schweden  Schweden 14
9 Hanni Wenzel Liechtenstein  Liechtenstein 11
10 Lise-Marie Morerod Schweiz  Schweiz 10

(Super-) KombinationBearbeiten

Stand: 22. Februar 2019

Herren
Rang Name Land Siege
1 Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 11
1 Phil Mahre Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 11
1 Pirmin Zurbriggen Schweiz  Schweiz 11
4 Ivica Kostelić Kroatien  Kroatien 9
5 Kjetil André Aamodt Norwegen  Norwegen 8
5 Alexis Pinturault Frankreich  Frankreich 8
7 Benjamin Raich Osterreich  Österreich 7
8 Bode Miller Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 6
8 Andreas Wenzel Liechtenstein  Liechtenstein 6
10 Lasse Kjus Norwegen  Norwegen 4
10 Günther Mader Osterreich  Österreich 4
10 Gustav Thöni Italien  Italien 4
Damen
Rang Name Land Siege
1 Hanni Wenzel Liechtenstein  Liechtenstein 8
2 Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 7
2 Brigitte Oertli Schweiz  Schweiz 7
4 Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 6
5 Marie-Theres Nadig Schweiz  Schweiz 5
5 Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 5
7 Michela Figini Schweiz  Schweiz 4
7 Renate Götschl Osterreich  Österreich 4
7 Erika Hess Schweiz  Schweiz 4
7 Maria Höfl-Riesch Deutschland  Deutschland 4

Sieger in allen DisziplinenBearbeiten

Bisher gelang es fünf Männern und sieben Frauen, im Weltcup in allen fünf Disziplinen zu gewinnen. Die Super-Kombination und die klassische Variante der Kombination werden zusammengezählt.

Die nur unregelmäßig ausgetragenen Parallelrennen werden in dieser Statistik üblicherweise nicht gesondert berücksichtigt. Werden sie jedoch als sechste Disziplin gezählt, ist Mikaela Shiffrin seit dem 2. Dezember 2018 die bislang einzige Person, die in allen sechs Disziplinen gewonnen hat. Ihre fünf Parallel-Siege sind in der Tabelle nur in der Summe inkludiert.[11]

Herren
Name Land Siege Abfahrt Super-G Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation
Marc Girardelli Luxemburg  Luxemburg 46 3 9 7 16 11
Pirmin Zurbriggen Schweiz  Schweiz 40 10 10 7 2 11
Bode Miller Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 33 8 5 9 5 6
Kjetil André Aamodt Norwegen  Norwegen 21 1 5 6 1 8
Günther Mader Osterreich  Österreich 14 1 6 2 1 4
Stand: Saisonende 2017/2018
Damen
Name Land Siege Abfahrt Super-G Riesen-
slalom
Slalom Kombi-
nation
Lindsey Vonn Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 82 43 28 4 2 5
Mikaela Shiffrin Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 62 1 3 10 42 1
Anja Pärson Schweden  Schweden 42 6 4 11 18 3
Janica Kostelić Kroatien  Kroatien 30 1 1 2 20 6
Tina Maze Slowenien  Slowenien 26 4 1 14 4 3
Pernilla Wiberg Schweden  Schweden 24 2 3 2 14 3
Petra Kronberger Osterreich  Österreich 16 6 2 3 3 2
Stand: Saisonende 2018/19
Anmerkungen
  • Janica Kostelić, Petra Kronberger, Marc Girardelli und Tina Maze haben Siege in allen Disziplinen in einer Saison feiern können. Bode Miller gelang das innerhalb eines Kalenderjahres.
  • Den Disziplinenweltcup hat noch niemand in allen fünf Disziplinen gewonnen.
    • Am nächsten kam Marc Girardelli, der im Super-G dreimal Zweiter der Disziplinenwertung wurde und die anderen fünf Weltcupwertungen inklusive Gesamtweltcup mindestens einmal gewinnen konnte.
    • Pirmin Zurbriggen gewann in allen Disziplinen außer dem Slalom und im Jahr 1987 als bisher einziger Skirennläufer in einer Saison vier von fünf Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und Kombination) und dazu den Gesamtweltcup.
    • Tina Maze konnte sich in der Saison 2012/13 in allen Disziplinen unter den zwei besten klassieren. Sie gewann den Gesamtweltcup, den Super-G-Weltcup, den Riesenslalom- und den Superkombinationweltcup, den Sieg im Abfahrts- und im Slalomweltcup verfehlte sie mit Rang zwei knapp.
    • Kjetil André Aamodt gewann alle Disziplinweltcups außer den in der Abfahrt, Maria Höfl-Riesch ebenfalls alle außer den im Riesenslalom.
    • Bode Miller gewann Weltcupwertungen in drei Disziplinen (Super-G, Riesenslalom, Kombination-inkl. Superkombination) und wurde in jeder Disziplin mindestens Zweiter der jeweiligen Weltcupwertung.
    • Auch Lindsey Vonn gewann bisher drei Disziplinenweltcups (Abfahrt, Super-G und Superkombination) und wurde im Riesenslalomweltcup mindestens Zweite bzw. im Slalomweltcup einmal Dritte.
    • Jean-Claude Killy gewann 1967 alle Disziplinenwertungen, damals waren es aber nur drei (Abfahrt, Slalom, Riesenslalom).
  • Bode Miller ist der erste Läufer der Weltcupgeschichte, der in jeder Disziplin mindestens fünf Weltcupsiege vorweisen kann.
  • Bei den Damen konnte Anja Pärson als bisher einzige Athletin mindestens drei Siege in jeder Disziplin einfahren.
  • Anja Pärson ist die bisher einzige Athletin, die in allen fünf Disziplinen einen Weltmeistertitel errungen hat.
  • Am nächsten kommt ihr in dieser Kategorie Janica Kostelić, die in allen fünf Disziplinen bei einem Großanlass (Weltmeisterschaft und Olympia) schon siegreich war.

Neben diesen Personen gibt es acht weitere, die vor Einführung des Super-G 1983 in allen zu ihrer Zeit gefahrenen Disziplinen gewonnen haben:

Name Land Siege Abfahrt Riesen-
slalom
Slalom
Annemarie Moser-Pröll Osterreich  Österreich 62 36 16 3
Hanni Wenzel17 Liechtenstein  Liechtenstein 25 2 12 11
Jean-Claude Killy Frankreich  Frankreich 18 6 7 5
Nancy Greene Kanada  Kanada 14 3 8 3
Michèle Jacot18 Frankreich  Frankreich 10 1 6 3
Françoise Macchi Frankreich  Frankreich 10 2 6 2
Henri Duvillard Frankreich  Frankreich 6 3 2 1
Reinhard Tritscher18 Osterreich  Österreich 4 1 2 1
17 Hanni Wenzel hat ihre erste Abfahrt im Dezember 1983 gewonnen, als im Weltcup bereits die ersten Super-G Rennen gefahren worden waren (im Januar 1983 hatte sie einen zweiten Platz im Super-G von Verbier errungen); allerdings wird für den Bewerb Super-G erst seit dem Winter 1985/86 eine eigene Kristallkugel vergeben, und Hanni Wenzel beendete ihre Rennsportaktivitäten 1984.
18 Michèle Jacot und Reinhard Tritscher beendeten jeweils ihre Karriere 1975: in der Saison 1974/75 wurden erstmals Kombinationen im Weltcup gewertet, von denen sie keine gewinnen konnten. Annemarie Moser-Pröll und Hanni Wenzel haben auch Kombinationen gewonnen, alle anderen in dieser Liste beendeten ihre Karriere noch vor Einführung der Kombination im Weltcup. Eigene Kristallkugeln für die Kombinationswertung gibt es erst seit dem Winter 2006/07.

Darüber hinaus konnte Annemarie Moser-Pröll in drei der zu ihrer Zeit ausgetragenen Disziplinen (Abfahrt, Riesenslalom und Kombination) auch mindestens jeweils einmal den Disziplinenweltcup für sich entscheiden, im Slalom wurde sie einmal Zweite der Disziplinenwertung.

NationenlistenBearbeiten

(Stand nach Saisonende 2016/17)

WeltcuprennenBearbeiten

EinzeldisziplinenBearbeiten

Es gab inkl. aller Kombinations-Entscheidungen 1672 für die Herren und 1563 für die Damen, Summe 3235.
Bei den Herren gab es 10 ex aequo-Siege, bei den Damen 15 (davon zwei in dreifacher Ausfertigung).

  • Aufteilung nach Disziplinen bzw. nach Damen und Herren:
    • Abfahrt (DH): 391 Rennen/396 Siege bzw. 470 Rennen/473 Siege
    • Super-G (SG): 218 Rennen/223 Siege bzw. 198 Rennen/202 Siege
    • Riesenslalom (GS): 396 Rennen/401 Siege bzw. 397 Rennen/398 Siege
    • Slalom, inkl. k.o.-Slalom (SL): 446 Rennen/450 Siege bzw. 470 Rennen/472 Siege
    • City-Events (CE): je 6 bei Damen und Herren
    • Parallel-Slaloms (P): 3 für Damen und 2 für Herren
    • Parallel-Riesenslalom (P-GS): 2 für Herren
    • Kombinationen (C): 72 herkömmliche und 29 Super- oder Alpine Kombis bzw. 93/34
Erfolgreichste Nationen
  • Damen
    • Österreich 370
    • Schweiz 300
    • USA 189
    • Deutschland 183
    • Frankreich 156
    • Schweden 84
    • Italien 75
    • Slowenien/Jugoslawien 55
    • Liechtenstein 43
    • Kanada 39
    • Kroatien 30
    • Finnland 12
    • Spanien 11
    • Norwegen 9
    • Slowakei 7
    • Neuseeland, Russland und Tschechien/ČSSR je 5
    • Australien und Polen je 1
    AUS AUT BUL CAN CRO CS SVK FIN FRA GER ITA LIE LUX NOR NZE POL RUS SLO SPA SWE SUI USA
C     –  22   –   3   6  1   –   –   –  12   2   8   –   –   –   –   –   4   –   6  27  10
DH    – 114   –  15   1  1   –   –  24  48  18   3   –   –   –   –   4   8   1   8  88  63
GS    –  93   –  10   2  –   –   6  48  49  30  14   –   4   –   –   –  20   7  16  77  25
SG    –  55   –   5   1  –   –   –  23  42  13   5   –   2   –   –   1   6   –   8  31  31
SL    1  85   –   6  20  3   6   6  60  30  12  13   –   3   5   1   –  17   3  45  76  58
CE    –   –   –   –   –  –   1   –   –   1   –   –   –   –   –   –   –   –   –   1   1   2
P     –   1   –   –   –  –   –   –   1   1   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –
Ges.  1 370   –  39  30  5   7  12 156 183  75  43   –   9   5   1   5  55  11  84 300 189
  • Herren:
    • Österreich 490
    • Schweiz 266
    • Italien 178
    • Norwegen 143
    • Frankreich 136
    • USA 126
    • Schweden 118
    • Luxemburg 46
    • Deutschland 43
    • Kanada 37
    • Kroatien 26
    • Liechtenstein und Slowenien/Jugoslawien je 24
    • Finnland 14
    • Russland/Sowjetunion 6
    • Australien 2
    • Bulgarien, Polen und Spanien je 1
    AUS AUT BUL CAN CRO CS SVK FIN FRA GER ITA LIE LUX NOR NZE POL RUS SLO SPA SWE SUI USA
C     –  22   –   –   9  –   –   –   8   2   5   6  11  14   –   –   –   –   –   –  31  19
DH    1 177   –  29   –  –   –   –  30   6  35   3   3  39   –   –   1   3   –   – 117  29
GS    – 102   –   2   –  –   –   4  34   2  49   4   7  22   –   –   3   1   –  53  71  44
SG    1  75   –   6   1  –   –   –   5   6  14   3   9  36   –   –   –   –   –   3  34   9
SL    – 111   1   –  15  –   –  10  57  25  74   8  16  31   –   1   2  20   1  62  13  25
CE    –   2   –   –   1  –   –   –   1   2   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –
P-GS  –   –   –   –   –  –   –   –   1   –   –   –   –   1   –   –   –   –   –   –   –   –
P     –   1   –   –   –  –   –   –   –   –   1   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –   –
Ges.  2 490   1  37  26  –   –  14 136  43 178  24  46 143   –   1   6  24   1 118 266 126

TeambewerbeBearbeiten

Teambewerbe (ausgetragen ab 2005/06)

  • Gesamtzahl 12
    • je drei Siege für die Schweiz und für Österreich
    • je zwei für Deutschland und Schweden
    • je einer für Italien und Tschechien
Gesamtweltcup nach Nationen
  • Damen:
    • AUT 17
    • SUI 12
    • USA 6
    • GER 4
    • CRO und SWE je 3
    • CAN und LIE je 2
    • FRA und SLO je 1
  • Herren:
    • AUT 15
    • SUI 7
    • ITA 6
    • LUX, NOR und USA je 5
    • FRA und SWE je 3
    • CRO und LIE je 1
  • Gesamt:
    • AUT 32
    • SUI 19
    • USA 11
    • ITA & SWE je 6
    • LUX & NOR je 5
    • CRO & FRA & GER je 4
    • LIE 3
    • CAN 2
    • SLO 1

NationencupBearbeiten

Der Nationencup ging 2018/19 zum 40. Mal an Österreich, davon 30-mal (seit 1989/90) in Serie. Österreichs Herren konnten ihn seit einschließlich 1992/93 immer gewinnen. Das Damenteam hingegen wurde erstmals seit 1997/98 (damals gewann Deutschland) besiegt, wobei der Erfolg für das deutsche Team eine Premiere darstellte.

Nach 51 Jahren Weltcup gab es nur zwei weitere Nationen, die diese Gesamtwertung gewannen: die Schweiz acht Mal und Frankreich fünf Mal.

Mit den USA, Deutschland und Italien (von 1973/74 bis 1975/76 bei den Herren – und 2016/17 beim Damenteam) waren es zudem nur drei Nationen, die in einer Teilwertung voran waren.

Durchschlagende Erfolge (sowohl Gesamt- wie auch Damen und Herren) gab es wie folgt:
Österreich: 28; Frankreich und Schweiz je dreimal.

Disziplinen-WeltcupsBearbeiten

Hinsichtlich der Disziplinen-Weltcups gab es Siege wie folgt:

Damen
Gesamtzahl 229
  • Aufgeteilt nach Disziplinen:
    • DH (inkl. einmal ex aequo): 52
    • SG (erst ab 1985/86): 32
    • GS (inkl. zweimal ex aequo): 53
    • SL (inkl. zweimal ex aequo): 53
    • C (einmal 1975/76 und ab 1979/80 exkl. 2003/04, inkl. einmal ex aequo): 39
  • Aufteilung Damen nach Nationen:
    • AUT 56
    • SUI 47
    • GER 33
    • FRA & USA je 25
    • SWE 11
    • SLO (YUG) 8
    • CRO 7
    • LIE 6
    • CAN & ITA je 4
    • FIN 3
Detail-Aufteilung Damen nach Disziplinen
  • DH: AUT 18, SUI & USA je 10, GER 7, FRA 4, ITA 2, SLO 1
  • SG: GER 8, AUT & FRA je 6, USA 5, SUI 4, SLO 2, LIE 1
  • GS: AUT & SUI je 12, GER 9, FRA 5, SWE 3, CAN & FIN & ITA & LIE & SLO (YUG) & USA je 2
  • SL: SUI 13, AUT 11, FRA 9, USA 5, GER & SWE je 4, CRO 3, CAN & FIN & LIE & SLO je 1
  • C: AUT 9, SUI 8, GER 5, CRO & SWE je 4, USA 3, LIE & SLO je 2, CAN & FRA je 1
Herren
Gesamtzahl 237
  • Aufgeteilt nach Disziplinen:
    • DH (inkl. einmal ex aequo): 52
    • SG (erst ab 1985/86): 32
    • GS (inkl. zweimal ex aequo): 53
    • SL (inkl. viermal ex aequo): 55
    • C (ab 1974/75, exkl. 1977/78; inkl. viermal ex aequo): 46
  • Aufteilung Herren nach Nationen:
    • AUT 63
    • SUI 40
    • NOR 29
    • FRA 23
    • ITA 20
    • USA 19
    • SWE 17
    • LUX 10
    • CRO 5
    • GER 4
    • LIE 3
    • CAN & SLO (YUG) je 2
    • FIN 1
  • Detail-Aufteilung Herren nach Disziplinen:
    • DH: AUT 23, SUI 16, FRA & NOR je 4, ITA & LUX je 1, CAN 1
    • SG: NOR 11, AUT 8, SUI 7, USA 2, CAN & FRA & GER & ITA je 1
    • GS: AUT 13, SUI 9, ITA & USA je 8, SWE 7, FRA 4, NOR 3, LUX 1
    • SL: AUT 13, FRA & SWE je 10, ITA 8, LUX 3, CRO & GER & NOR & SLO (YUG) je 2, FIN & SUI & USA je 1
    • C: NOR 9, USA 8, SUI 7, AUT 6, FRA & LUX je 4, CRO & LIE 3, GER & ITA je 1
Gesamt-Zusammenrechnung der Disziplinen-Wertungen Damen und Herren nach Nationen (467 Wertungen)
  • AUT 119
  • SUI 87
  • FRA 48
  • USA 44
  • GER 37
  • NOR 29
  • SWE 28
  • ITA 24
  • CRO 12
  • LUX & SLO je 10
  • LIE 9
  • CAN 6
  • FIN 4

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Shiffrin gewinnt Aspen-Slalom mit Rekordvorsprung. derStandard.at, 28. November 2015, abgerufen am 29. November 2015.
  2. Nur Kraml und Kirchler stark. Arbeiterzeitung Wien, 20. Januar 1981, S. 11.
  3. Slalom existiert nicht mehr. Arbeiterzeitung, 22. Januar 1981, S. 10.
  4. Sport Zürich.
  5. Arbeiterzeitung Wien, 5. Januar 1975, S. 12.
  6. E. Hess: An einem Tag zwei Siege. Arbeiterzeitung Wien, 22. März 1982, S. 8.
  7. Arbeiterzeitung, 19. Januar 1987, S. 19, Glosse Sorgenkind.
  8. Neue Regel wurde boykottiert. Arbeiterzeitung Wien, 12. März 1985, S. 10 sowie Glosse Wortführer.
  9. Kronen-Zeitung, 10. Januar 1988.
  10. Arbeiterzeitung, 11. Januar 1988, S. 20.
  11. Shiffrin gelingt historischer Triumph. orf.at, 2. Dezember 2018, abgerufen am 2. Dezember 2018.