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Marie-Michèle Gagnon

kanadische Skirennläuferin
Marie-Michèle Gagnon Ski Alpin
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 25. April 1989 (30 Jahre)
Geburtsort Lévis, Kanada
Größe 175 cm
Gewicht 66 kg
Karriere
Disziplin Riesenslalom, Slalom,
Super-G, Kombination
Verein Mont-Orignal
Status aktiv
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 13. Dezember 2008
 Einzel-Weltcupsiege 2
 Gesamtweltcup 13. (2013/14)
 Abfahrtsweltcup 51. (2013/14)
 Super-G-Weltcup 19. (2013/14)
 Riesenslalomweltcup 14. (2015/16)
 Slalomweltcup 6. (2013/14)
 Kombinationsweltcup 1. (2013/14)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Slalom 0 0 2
 Kombination 2 0 0
letzte Änderung: 17. März 2019

Marie-Michèle Gagnon (* 25. April 1989 in Lévis, Québec) ist eine kanadische Skirennläuferin. Ihre stärksten Disziplinen sind Riesenslalom und Slalom sowie die Kombination.

BiografieBearbeiten

Gagnon fuhr ihre ersten FIS-Rennen im Dezember 2004. Im Nor-Am Cup ging sie erstmals im November 2005 an den Start. In der Saison 2006/07 erreichte sie mit zwei Siegen den ersten Rang in der Superkombinationswertung, den zweiten Rang in der Super-G-Wertung und den fünften Rang in der Gesamtwertung. Verletzungsbedingt konnte sie in der Saison 2007/08 kein einziges Rennen bestreiten.

Am 13. Dezember 2008 hatte Gagnon beim Riesenslalom in La Molina ihre Premiere im Weltcup. Nachdem sie sich in den drei folgenden Rennen nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren konnte, überraschte sie am 25. Januar 2009 in Cortina d’Ampezzo: Mit der hohen Startnummer 43 fuhr sie im Riesenslalom auf den neunten Platz und holte damit ihre ersten Weltcuppunkte. Im Februar hatte sie bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère keinen Erfolg, sowohl im Riesenslalom als auch im Slalom fiel sie im ersten Durchgang aus. In Slalom von Ofterschwang am 7. März 2009 fuhr sie auf den achten Platz und holte damit ihre ersten Weltcuppunkte im Slalom. Im Nor-Am Cup 2008/09 feierte Gagnon vier Siege und sicherte sich damit den Gesamtsieg sowie den Sieg in der Riesenslalomwertung. Zum Ende der Saison 2008/09 wurde sie Kanadische Meisterin in der Super-Kombination.

Im Winter 2009/10 war ihr bestes Weltcupergebnis ein 14. Platz im Slalom von Levi. Im Nor-Am Cup 2009/10 erreichte sie mit zwei Siegen den dritten Platz in der Riesenslalomwertung und Rang fünf im Gesamtklassement. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 erzielte sie Rang 21 im Riesenslalom und Platz 31 im Slalom. Die Saison beendete sie mit zwei kanadischen Meistertiteln in der Super-Kombination und im Slalom. Seit dem Winter 2010/11 fährt Gagnon nicht mehr im Nor-Am Cup, sondern konzentriert sich nun voll auf den Weltcup. Am 12. Dezember 2010 erzielte sie das beste Ergebnis der Saison 2010/11, als sie beim Riesenslalom in St. Moritz auf den fünften Platz fuhr. Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde sie 22. im Super-G und 23. im Riesenslalom. Am Saisonende kamen weitere drei kanadische Meistertitel hinzu.

Auch in der Weltcupsaison 2011/12 hielt sich Gagnon nahe der Weltspitze und erzielte mehrere Top-10-Platzierungen. Nachdem sie am 4. März 2012 als Fünfte des Slaloms von Ofterschwang ihr Karrierebestergebnis egalisiert hatte, fuhr sie sechs Tage später im Slalom von Åre auf den dritten Platz, gleichbedeutend mit ihrer ersten Podestplatzierung. Im Slalomweltcup wurde sie Zehnte. Ihren ersten Weltcupsieg feierte sie in der Weltcupsaison 2013/14 in der Super-Kombination in Altenmarkt-Zauchensee am 12. Januar 2014. Es war der erste Weltcup-Podestplatz eines kanadischen Skiläufers in dieser Disziplin überhaupt.[1] Aufgrund des Entfalls der zweiten Super-Kombination in Crans-Montana stand Gagnon nach nur einem Bewerb als Kombinations-Weltcupsiegerin fest.

Im darauf folgenden Winter 2014/15 konnte Gagnon dieses Niveau nicht ganz halten und klassierte sich fünfmal in den Top 10. Der Winter 2015/16 brachte wieder eine Leistungssteigerung: Sie wurde Dritte des Slaloms in Crans-Montana und gewann am 28. Februar 2016 in Soldeu erneut eine Weltcup-Kombination. Ihr bestes Ergebnis in der Saison 2016/17 war ein vierter Platz. Anfang Dezember 2017 stürzte sie im Abfahrtstraining in Lake Louise schwer und zog sich im rechten Knie einen Kreuzbandriss zu, womit sie für die restliche Saison ausfiel.[2]

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PrivatesBearbeiten

Gagnon ist mit dem amerikanischen Skirennläufer Travis Ganong liiert.

ErfolgeBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

  • 4 Podestplätze, davon 2 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
12. Januar 2014 Zauchensee Österreich Superkombination
28. Februar 2016 Soldeu Andorra Superkombination

WeltcupwertungenBearbeiten

Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
2008/09 73. 63 35. 31 33. 32
2009/10 103. 21 43. 21
2010/11 29. 225 49. 5 16. 87 22. 85 15. 48
2011/12 21. 373 44. 5 26. 75 10. 248 12. 45
2012/13 21. 349 32. 25 23. 104 17. 143 4. 77
2013/14 13. 521 51. 2 19. 66 19. 121 6. 232 1. 100
2014/15 28. 279 31. 29 34. 19 11. 186 5. 45
2015/16 16. 598 44. 8 14. 174 11. 271 4. 145
2016/17 14. 452 30. 44 15. 156 15. 152 7. 100
2017/18 86. 40 37. 14 38. 26
2018/19 46. 167 23. 77 24. 70 13. 20

Nor-Am CupBearbeiten

  • Saison 2006/07: 5. Gesamtwertung, 1. Kombinationswertung, 2. Super-G-Wertung
  • Saison 2008/09: 1. Gesamtwertung, 1. Riesenslalomwertung, 6. Slalomwertung
  • Saison 2009/10: 5. Gesamtwertung, 3. Riesenslalomwertung, 10. Slalomwertung
  • Saison 2013/14: 7. Slalomwertung
  • Saison 2015/16: 6. Riesenslalomwertung, 7. Slalomwertung
  • 25 Podestplätze, davon 16 Siege

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

MeistertitelBearbeiten

Gagnon ist 14-fache kanadische Meisterin:

  • Super-G (2): 2013, 2016
  • Riesenslalom (3): 2011, 2013, 2016
  • Slalom (6): 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2016
  • Kombination (3): 2009, 2010, 2011

Weitere ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gagnon celebrates 1st World Cup win, Canada’s 1st in super combined. (Nicht mehr online verfügbar.) alpinecanada.org, 12. Januar 2014, archiviert vom Original am 15. Januar 2014; abgerufen am 14. Januar 2014 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.alpinecanada.org
  2. Kanadisches Ski-Ass verpasst Olympia. Kleine Zeitung, 2. Dezember 2017, abgerufen am 14. Dezember 2017 (französisch).