Sestriere

Gemeinde in der Region Piemont, Italien

Sestriere (piemontesisch ël Sestrier, französisch Sestrières, okzitanisch Sestrieras oder la Sestriera) ist eine Gemeinde mit 919 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2022) in der italienischen Region Piemont. Der nahe der Grenze zu Frankreich gelegene Ort in der Metropolitanstadt Turin ist ein Wintersportort.

Sestriere
Sestriere (Italien)
Sestriere (Italien)
Staat Italien
Region Piemont
Metropolitanstadt Turin (TO)
Koordinaten 44° 57′ N, 6° 53′ OKoordinaten: 44° 57′ 0″ N, 6° 53′ 0″ O
Höhe 2035 m s.l.m.
Fläche 25 km²
Einwohner 919 (31. Dez. 2022)[1]
Postleitzahl 10058
Vorwahl 0122
ISTAT-Nummer 001263
Bezeichnung der Bewohner Sestrieresi
Schutzpatron Sant’Edoardo (13. Oktober)
Website Gemeinde Sestriere

Lage und Ortsteile Bearbeiten

Der Ort liegt auf einer gleichnamigen 2035 Meter hohen Passhöhe zwischen dem Val Chisone und dem Susatal (Val di Susa). Im Nordwesten wird er vom 2701 Meter hohen Monte Fraitève überragt, im Südosten vom Monte Sises (2658 m) und von der Punta Rognosa (3280 m). Zu Sestriere gehören die Ortsteile Sestriere Colle auf der Passhöhe, Sestriere Borgata im Val Chisone, Champlas du Col und Champlas Janvier im Susatal.

Entwicklung Bearbeiten

 
Ansicht von Sestriere
 
Ansicht von Sestriere von Monte Motta

Fiat-Gründer Giovanni Agnelli Senior ließ Anfang der 1930er-Jahre zwei Hotels und zwei Seilbahnen bauen, darunter eine von Adolf Bleichert & Co. erstellte Pendelbahn. Später folgten noch ein weiteres Hotel, eine Sprungschanze und die ersten Sesselbahnen sowie Europas höchster 18-Loch-Golfplatz. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Einrichtungen beschädigt, in den 1950er-Jahren dann wieder aufgebaut.

Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Claviere, Sauze d’Oulx, Cesana Torinese und Pragelato hat sich Sestriere zum Skigebiet Via Lattea zusammengeschlossen. Die bekanntesten Pisten, auf denen auch Wettkämpfe stattfinden, sind Banchetta, Fraitève und Sises. Insgesamt hat Sestriere 146 Pisten und 92 Lifte/Bahnen. Die Gesamtlänge der Skiabfahrten beträgt 400 Kilometer, davon sind 120 künstlich beschneit.

Gemeindepartnerschaft Bearbeiten

Sport Bearbeiten

Wintersport Bearbeiten

Der Ort ist regelmäßig Austragungsort von alpinen Skiweltcuprennen; hier fanden auch die Alpinen Skiweltmeisterschaften 1997 statt. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin wurden in Sestriere die alpinen Skiwettbewerbe ausgetragen. Sestriere beheimatet auch eines der drei olympischen Dörfer dieser Winterspiele. Es umfasst 75.000 Quadratmeter und liegt zentral im Ort.

Am 16. Juli 2021 erhielt Sestriere zusammen mit den weiteren Veranstaltungsorten Turin, Bardonecchia und Pragelato von Special Olympics International den Zuschlag für Austragung der Special Olympics World Winter Games 2025.[2]

Tour de France Bearbeiten

Sestriere schien erstmals im Jahr 1952 im Programm der Tour de France auf und diente auf der 11. Etappe als zweite Bergankunft des Rennens. Das Ziel befand sich auf einer Höhe von mehr als 2000 Metern, was ein Novum in der Geschichte der Tour de France darstellte. Nachdem er bereits die erste Bergankunft in Alpe d’Huez gewonnen hatte, triumphierte Fausto Coppi auch in Sestriere und baute seinen Vorsprung in der Gesamtführung auf rund 20 Minuten aus, womit er den Grundstein für seinen zweiten Gesamtsieg legte. Die damals befahrene Westauffahrt wurde als Anstieg der 2. Kategorie klassifiziert.[3]

In den Jahren 1956 und 1966 wurde Sestriere jeweils auf dem Weg nach Turin durchfahren. Die Organisatoren nutzten weiterhin die Westauffahrt, die von Cesana Torinese auf 11,5 Kilometern 679 Höhenmeter überwindet, was einer Durchschnittssteigung von sechs Prozent entspricht. Der Anstieg galt von nun an als Bergwertung der 1. Kategorie. Mit Charly Gaul und Julio Jiménez führten in jenen Jahren bekannte Fahrer über die Passhöhe.[4]

Nach längerer Abwesenheit kehrte Sestriere in den 1990er Jahren gleich dreimal als Bergankunft ins Programm der Tour de France zurück. Im Jahr 1992 sicherte sich der Italiener Claudio Chiappucci den Etappensieg, während Miguel Indurain das Gelbe Trikot übernahm und bis zum Ende der Rundfahrt nicht mehr abgeben sollte.[5] Bei der Tour de France 1996 war es der Däne Bjarne Riis der mit seinem Etappensieg in Sestriere die Gesamtführung übernahm und so den Grundstein für seinen Tour-de-France-Gesamtsieg legte.[6] Im Jahr 1999 feierte Lance Armstrong im Gelben Trikot seinen ersten Etappensieg bei einer schweren Alpenetappe und baute zugleich seinen Vorsprung im Gesamtklassement auf mehr als sechs Minuten aus.[7] Auch der US-Amerikaner sollte im Anschluss Paris als Gesamtsieger erreichen, ehe er im Nachhinein aufgrund eines Dopingskandals disqualifiziert wurde.[8]

Die bislang letzte Überfahrt von Sestriere fand im Jahr 2011 statt, als die 17. Etappe zwischen Gap und Pinerolo erneut über die Westauffahrt führte. Mit Rubén Pérez sicherte sich damals ein weiterer Spanier die Bergwertung.[9]

Im Jahr 2024 soll die Tour de France im Rahmen der 4. Etappe erneut über Sestriere führen. Nach dem Start in Pinerolo soll erstmals die Ostauffahrt genutzt werden, ehe die Strecke über den Col de Montgenèvre und Col du Galibier nach Valloire führt. Die Organisation gibt die Ostauffahrt mit einer Länge von 39,9 Kilometern mit einer durchschnittlichen Steigung von 3,7 % an, wobei die Kategorie der Bewertung noch nicht bekannt ist.[10]

Sieger der Bergwertung bei der Tour de France
Jahr Etappe Bergwertung Fahrer Auffahrt
1952* 11. Etappe 2. Kategorie Italien  Fausto Coppi West (über Champlas du Col)
1956 17. Etappe 1. Kategorie Luxemburg  Charly Gaul West (über Champlas du Col)
1966 17. Etappe 1. Kategorie Spanien  Julio Jiménez West (über Champlas du Col)
1992* 13. Etappe 1. Kategorie Italien  Claudio Chiappucci West (über Champlas du Col)
1996* 9. Etappe 1. Kategorie Danemark  Bjarne Riis West (über Champlas du Col)
1999* 9. Etappe 1. Kategorie Vereinigte Staaten  Lance Armstrong West (über Champlas du Col)
2011 17. Etappe 1. Kategorie Spanien  Rubén Pérez West (über Champlas du Col)
2024 4. Etappe Ost

* Bergankunft

Giro d’Italia Bearbeiten

Im Jahr 1911 führte die 3. Austragung des Giro d’Italia auf der 5. Etappe erstmals über Sestriere. Der rund 300 Kilometer lange Abschnitt zwischen Mondovì und Turin gilt als die erste Bergetappe der Italien-Rundfahrt, da das Etappenrennen in Sestriere zum ersten Mal eine Seehöhe von 2000 Metern passierte.[11] Den Etappensieg sicherte sich der Franzose Lucien Petit-Breton, der in der nicht asphaltierten Ostauffahrt Probleme hatte den anderen Fahrern zu folgen und erst auf der anschließenden Abfahrt den Kontakt zur Spitze wieder herstellen konnte.[12] Im Jahr 1914 wurde auf der 1. Etappe erstmals die Westtauffahrt befahren, wobei 44 der 81 Starter die Rundfahrt bereits am ersten Tag verließen.[11]

Nach einer weiteren Überfahrt im Jahr 1931 wurde beim Giro d’Italia 1935 erstmals eine Bergwertung in Sestriere abgenommen, bei der sich der Italiener Gino Bartali die meisten Punkte sicherte. Im Jahr 1949 war es sein Rivale Fausto Coppi der auf der 17. Etappe über fünf Alpenpässe führte und nach dem abschließenden Anstieg von Sestriere als Sieger in Pinerolo ankam. Fausto Coppi gewann die Etappe mit einem Vorsprung von rund 12 Minuten vor Gino Bartali, übernahm die Maglia Rosa und sicherte sich wenige Tage später seinen dritten von insgesamt fünf Gesamtsiegern beim Giro d’Italia.[13] In den Jahren 1964, 1972, 1982 und 1986 war die Überquerung von Sestriere stets ein Teil von anspruchsvollen Bergetappen, wobei sich die Ost- und Westauffahrt abwechselten.

 
Der Anstieg nach Sestriere beim Giro d’Italia 1991

Im Jahr 1991 fand erstmals eine Bergankunft in Sestriere statt, wobei der Zielort über Sauze di Cesana aus westlicher Richtung erreicht wurde.[14] Der Schlussanstieg wurde im Finale der Etappe zweimal befahren. Zunächst sicherte sich der Spanier Santos Hernández die erste Bergwertung, ehe sein Landsmann Eduardo Chozas Olmo die Etappe gewann.[9] Im Jahr 1993 ging erneut eine Etappe in Sestriere zu Ende, wobei diese als Einzelzeitfahren über 55 Kilometer mit Start in Pinerolo ausgetragen wurde. Miguel Indurain gewann die Etappe und baute seine Führung im Gesamtklassement aus, ehe er wenige Tage später seinen zweiten Giro d’Italia gewann.[15] In der nachfolgenden Austragung des Jahres 1994 endete die vorletzte Etappe mit einer weiteren Bergankunft in Sestriere, die der Schweizer Pascal Richard für sich entschied.[16] Im Jahr 2000 führte erneut ein Einzelzeitfahren nach Sestriere, das am vorletzten Etappentag über den Gesamtsieg der Rundfahrt entschied. Anders als im Jahr 1993 führte die Strecke von Briançon zunächst über den Col de Montgenèvre, ehe die rund 9 Kilometer lange Westauffahrt über Sauze di Cesana erfolgte. Stefano Garzelli legte die 34 Kilometer rund zwei Minuten schneller als sein Landsmann Francesco Casagrande zurück und schlüpfte so vor dem abschließenden Tag in Mailand in die Maglia Rosa.[17]

Beim Giro d’Italia 2005 ging erneut eine Etappe in Sestriere zu Ende, wobei im Vorfeld der deutlich anspruchsvollere Schotter-Anstieg des Colle delle Finestre befahren wurde.[18] Die Kombination der beiden Anstiege wurde seither zwei weitere Male in den Jahren 2011 und 2015 als vorletzte Etappe genutzt.[19][20] Dazwischen stand im Jahr 2009 ein weiteres Mal die Westauffahrt auf dem Programm.[21] Neben der Kombination mit dem Colle delle Finestre hätte die Ostauffahrt nach Sestriere im Jahr 2013 als vorletzter Anstieg vor dem steilen Schlussanstieg nach Jafferau (Bardonecchia) genutzt werden sollen, musste jedoch aufgrund von Schneefall aus dem Programm genommen werden.[22] Im Jahr 2018 entschloss sich die Organisation des Giro d’Italia eine Kombination aus Colle delle Finestre, Sestriere und dem Anstieg nach Jafferau auf der 19. Etappe auszutragen. Die vierfache Tour-de-France-Sieger Chris Froome, der in den ersten beiden Wochen bereits viel Zeit verloren hatte, griff im Colle delle Finestre rund 80 Kilometer vor dem Ziel an und distanzierte die anderen Gesamtklassement-Fahrer. Als Solist erreichte er Sestriere mit einem Vorsprung von rund zwei Minuten, ehe er die Etappe gewann und das Rosa Trikot von Simon Yates übernahm, der mehr als eine halbe Stunde auf seinen Landsmann verlor.[23]

Die bislang letzte Zielankunft in Sestriere fand auf der vorletzten Etappe des Giro d’Italia 2020 statt. Ursprünglich hätte die Etappe über mehrere französische Alpenpässe führen sollen, was jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht umgesetzt wurde. Stattdessen führte die Strecke von Alba über die Ostauffahrt nach Sestriere, ehe die Westauffahrt über Sauze di Cesana im Finale zweimal befahren wurde.[24] Vor dem Start der Etappe waren mit Wilco Kelderman, seinem Teamkollegen Jai Hindley und dem Briten Tao Geoghegan Hart die ersten drei Fahrer in der Gesamtwertung nur durch 15 Sekunden getrennt. Im Schlussanstieg griff Tao Geoghegan Hart an und setzte sich gemeinsam mit Jai Hindley von dem gesamtführenden Wilco Kelderman ab. Im Sprint gewann Tao Geoghegan Hart die Etappe und lag vor dem Abschlusszeitfahren zeitgleich mit Jai Hindley auf dem ersten Rang, wobei sich der Brite schlussendlich den Gesamtsieg sicherte.[25][26]

Sieger der Bergwertung beim Giro d’Italia (ab dem Jahr 1935*)
Jahr Etappe Bergwertung Fahrer Auffahrt
1935 17. Etappe GPM Italien  Gino Bartali Ost
1949 17. Etappe GPM Italien  Fausto Coppi West (über Champlas du Col)
1964 20. Etappe GPM Italien  Franco Bitossi West (über Champlas du Col)
1972 14. Etappe GPM Spanien  Francisco Galdós Ost
1982 21. Etappe GPM Belgien  Lucien Van Impe West (über Champlas du Col)
1986 14. Etappe GPM Italien  Stefano Giuliani Ost
1991* 13. Etappe unbekannt Spanien  Santos Hernández West (über Sauze di Cesana)
unbekannt Spanien  Eduardo Chozas Olmo West (über Sauze di Cesana)
1993* 19. Etappe unbekannt Spanien  Miguel Indurain Ost
1994* 21. Etappe unbekannt Schweiz  Pascal Richard West (über Sauze di Cesana)
unbekannt Schweiz  Pascal Richard West (über Sauze di Cesana)
2000* 20. Etappe 1. Kategorie Tschechien  Jan Hruška West (über Sauze di Cesana)
2005* 19. Etappe 1. Kategorie Moldau Republik  Ruslan Ivanov Ost (ab Pourrieres)
2009 10. Etappe 1. Kategorie Italien  Stefano Garzelli West (über Champlas du Col)
2011* 20. Etappe 2. Kategorie Belarus  Wassil Kiryjenka Ost (ab Pourrieres)
2015* 20. Etappe 3. Kategorie Italien  Fabio Aru Ost (ab Pourrieres)
2018 19. Etappe 3. Kategorie Vereinigtes Konigreich  Chris Froome Ost (ab Pourrieres)
2020* 20. Etappe 2. Kategorie Italien  Filippo Fiorelli Ost
1. Kategorie Kolumbien  Einer Rubio West (über Sauze di Cesana)
1. Kategorie Vereinigtes Konigreich  Tao Geoghegan Hart West (über Sauze di Cesana)

* In den Jahren 1911, 1914 und 1931 wurde keine Bergwertung ausgetragen

** Bergankunft (1993 und 2000 in Form eines Einzelzeitfahrens)

Rallyesport Bearbeiten

Von 1950 bis 1960 war Sestriere Ausgangspunkt der ca. 1800 km langen Rallye Sestriere über Bologna und Rom. 1960 wurde die Veranstaltung durch eine behördliche Anweisung abgebrochen.

Weblinks Bearbeiten

Commons: Sestriere – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Sestriere – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2022. ISTAT. (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2022).
  2. Redazione Agenzia Nova: The 2025 Winter Special Olympics assigned to Turin. In: Agenzia Nova. 16. Juli 2021, abgerufen am 2. August 2023 (englisch).
  3. 39ème Tour de France 1952 - 11ème étape. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  4. 1956 Tour de France results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  5. 79ème Tour de France 1992 - 13ème étape. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  6. 83ème Tour de France 1996 - 9ème étape. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  7. 86ème Tour de France 1999 - 9ème étape. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  8. Armstrong verliert alle Tour-de-France-Titel. 24. August 2012, abgerufen am 25. Oktober 2023.
  9. a b CyclingCols - Sestriere. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  10. Stage 4 - Pinerolo > Valloire - Tour de France 2024. Abgerufen am 25. Oktober 2023 (englisch).
  11. a b Editions – Giro d’Italia 2021: Official Site. In: Giro d'Italia 2020: Official Site. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  12. 1911 Giro d'Italia. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  13. 1949 Giro d'Italia by BikeRaceInfo. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  14. 1991 – IL GIRO DI CHIOCCIOLI : Il Ciclismo. Abgerufen am 25. Oktober 2023 (englisch).
  15. Giro d'Italia 1993 Stage 19 (ITT) results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  16. 1994, L’AVREBBE VINTO PANTANI SE… : Il Ciclismo. Abgerufen am 25. Oktober 2023 (englisch).
  17. Giro d'Italia 2000 Stage 20 (ITT) results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  18. Giro d'Italia 2005 Stage 19 results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  19. Giro d'Italia 2011 Stage 20 results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  20. Giro d'Italia 2015 Stage 20 results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  21. Giro d'Italia 2009 Stage 10 results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  22. Giro d'Italia 2013 Stage 14 results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.
  23. ahood: How Froome and Team Sky blew up the Giro. In: Velo. 25. Mai 2018, abgerufen am 25. Oktober 2023 (amerikanisches Englisch).
  24. Giro 2020 Route stage 20: Alba – Sestriere. 24. Oktober 2020, abgerufen am 25. Oktober 2023 (englisch).
  25. Patrick Fletcher last updated: Giro d'Italia: Geoghegan Hart wins stage 20 on Sestriere. 24. Oktober 2020, abgerufen am 25. Oktober 2023 (englisch).
  26. Giro d'Italia 2020 Stage 21 (ITT) results. Abgerufen am 25. Oktober 2023.