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Nadia Styger Ski Alpin
Nadia Styger (Altenmarkt-Zauchensee 2009)
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 11. Dezember 1978 (40 Jahre)
Geburtsort Zug, Schweiz
Größe 171 cm
Gewicht 69 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G,
Riesenslalom, Kombination
Verein SV Sattel-Hochstückli
Status zurückgetreten
Karriereende Juni 2011
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 Åre 2007 Mannschaft
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Schladming 1997 Abfahrt
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 27. Februar 1999
 Einzel-Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 11. (2005/06)
 Abfahrtsweltcup 6. (2006/07, 2007/08)
 Super-G-Weltcup 3. (2005/06, 2009/10)
 Riesenslalomweltcup 24. (2005/06)
 Kombinationsweltcup 36. (2005/06)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 0 0
 Super-G 3 1 1
 Mannschaft 0 1 0
 

Nadia Styger (* 11. Dezember 1978 in Zug) ist eine ehemalige Schweizer Skirennfahrerin. Sie war sechsfache Schweizer Meisterin im Super-G und im Abfahrtslauf. Im Weltcup gewann sie vier Rennen.

Inhaltsverzeichnis

BiografieBearbeiten

Den ersten internationalen Erfolg ihrer Karriere feierte Styger 1997 bei der Juniorenweltmeisterschaft in Schladming, wo sie in der Abfahrt Dritte wurde. In den nächsten Jahren wurde ihre Karriere durch schwere Verletzungen mehrfach unterbrochen. Nachdem sie die gesamte Saison 1997/98 verletzungsbedingt keine Rennen bestreiten konnte, musste sie auch im Winter 1999/2000 aufgrund einer Kreuzband- und Meniskusverletzung zwei Monate pausieren. Nach einer weiteren Knieverletzung im November 2000 beim Training in Lake Louise versäumte sie auch den Rest dieses Winters, und nach einem Kreuzbandriss beim Riesenslalom in Sölden im Oktober 2001 war auch die Saison 2001/02 für sie bereits früh zu Ende.[1]

Im Februar 1999 startete Styger erstmals im Weltcup, eine Woche später ließ sie mit Platz elf in der Weltcupabfahrt von St. Moritz aufhorchen. Nach ihren zahlreichen Verletzungen konnte sie sich schließlich in der Saison 2003/04 in der Weltspitze etablieren, am 11. März 2004 feierte sie im Super-G von Sestriere ihren ersten Weltcupsieg. In den Saisons 2005/06 und 2009/10 erreichte sie den dritten Platz im Super-G-Weltcup.

Styger nahm bisher viermal an Alpinen Skiweltmeisterschaften teil. 2003 wurde sie in St. Moritz 20. im Riesenslalom. Zwei Jahre später belegte sie bei der Weltmeisterschaft 2005 in Santa Caterina im Super-G den achten und in der Abfahrt den neunten Rang. Bei der Weltmeisterschaft 2007 in Åre wurde sie Vierte in der Abfahrt und Siebte im Super-G. Trotz eines Ausfalls in ihrem Lauf gewann sie mit dem Schweizer Team die Bronzemedaille im abschliessenden Mannschaftswettbewerb. Mit ihrem Sieg am 22. Februar 2008 in Whistler Mountain, wobei sie Lindsey Vonn um 0,01 sec. schlug, beendete sie auch eine beinahe 6 Jahre andauernde Sieglosigkeit der Schweizer Damen in einer Weltcup-Abfahrt (zuletzt hatte Corinne Rey-Bellet am 2. März 2002 in Lenzerheide gesiegt). - Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val-d’Isère startete sie nur in der Abfahrt, kam aber nicht ins Ziel. Bei Olympischen Spielen erreichte sie 2006 in Turin den fünften Platz in der Abfahrt (zudem Platz 24 im Riesenslalom und Rang 35 im Super-G) und 2010 in Vancouver Platz sechs im Super-G und Rang zwölf in der Abfahrt.

Am 19. November 2010 erlitt Styger beim Riesenslalomtraining in Nakiska einen offenen Unterschenkelbruch. Sie fiel für die gesamte Saison 2010/11 aus.[1] Am 28. Juni 2011 erklärte sie ihren Rücktritt als Skirennfahrerin. Sie eröffnet in ihrem Wohnort Sattel (Kanton Schwyz) ein Fitness-Studio.[2]

ErfolgeBearbeiten

Olympische SpieleBearbeiten

WeltmeisterschaftenBearbeiten

WeltcupwertungenBearbeiten

WeltcupsiegeBearbeiten

  • 6 Podestplätze in Einzelrennen, davon 4 Siege:
Datum Ort Land Disziplin
11. März 2004 Sestriere Italien Super-G
9. Dezember 2005 Aspen USA Super-G
3. März 2006 * Hafjell Norwegen Super-G
22. Februar 2008 Whistler Kanada Abfahrt

* zeitgleich mit Michaela Dorfmeister und Lindsey Kildow

EuropacupBearbeiten

  • Saison 1998/99: 4. Gesamtwertung, 4. Abfahrtswertung, 5. Super-G-Wertung
  • 3 Podestplätze, davon 1 Sieg

JuniorenweltmeisterschaftenBearbeiten

Weitere ErfolgeBearbeiten

  • Dreifache Schweizer Meisterin in der Abfahrt (2003, 2005, 2006)
  • Dreifache Schweizer Meisterin im Super-G (1999, 2003, 2006)
  • 13 Siege in FIS-Rennen (12 × Riesenslalom, 1 × Abfahrt)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Nadia Styger: Offener Beinbruch - sofort Operation in Kanada - WM-Winter vorbei. www.skionline.ch, 19. November 2010, abgerufen am 20. November 2010
  2. Pechvogel Nadia Styger hat genug - Rücktritt. Neue Zürcher Zeitung, 28. Juni 2011, abgerufen am 28. Juni 2011