Preußen Münster

Sportverein aus Münster, Nordrhein-Westfalen

Der SC Preußen 06 e. V. Münster ist ein Sportverein aus Münster. Der Verein war 1951 Finalist im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft und 1963 Gründungsmitglied der Bundesliga. Die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß-Grün, das Wappentier ist der Preußische Adler. Der Verein hat 3.893 Mitglieder (Stand: 14. Januar 2024).[1]

Preußen Münster
Logo von Preußen Münster
Verein
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Name Sportclub Preußen 06 e. V. Münster
Sitz Münster, Nordrhein-Westfalen
Gründung 30. April 1906
(als FC Preußen 1906)
Farben Schwarz-Weiß-Grün
Mitglieder 3.893 (Stand: 14. Januar 2024)[1]
Präsident Bernward Maasjost
Fußballunternehmen
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Name Sportclub Preußen Münster 06
GmbH & Co. KGaA
Kommanditaktionäre SC Preußen 06 e. V. Münster,
diverse andere Aktionäre
Komplementärin Sportclub Preußen Münster 06
Geschäftsführungs-GmbH
→ 100 %: Preußen Münster e. V.
Geschäftsführung
(Komplementärin)
Peter Niemeyer (Sport)
Markus Sass (Finanzen/Stadion/Organisation)
Ole Kittner (Strategie/Entwicklung)
Website scpreussen-muenster.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Sascha Hildmann
Spielstätte Preußenstadion
Plätze 11.744 (im Umbau)
Liga 3. Liga
2022/23 1. Platz   (Regionalliga West)
Heim
Auswärts
Ausweich

Die professionelle Fußballabteilung ist seit dem 28. Februar 2018 in die Sportclub Preußen Münster 06 GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, deren Kommanditaktionär der Verein ist. Die zur Geschäftsführung berechtigte und voll haftende Komplementärin ist die Sportclub Preußen Münster 06 Geschäftsführungs-GmbH, deren Anteile vollständig vom Verein gehalten werden. Die erste Mannschaft des SC Preußen spielt seit 2023 nach dem Wiederaufstieg in der 3. Liga. Die Zweite Mannschaft spielt in der Oberliga Westfalen. Die A-Junioren spielen seit der Saison 2014/15 in der A-Junioren-Bundesliga Staffel West und sind damit ebenso erstklassig wie die B-Junioren in der B-Junioren-Bundesliga Staffel West und die C-Junioren in der Regionalliga West.

Geschichte Bearbeiten

Gründung und Aufstieg in die höchste Spielklasse Bearbeiten

 
Altes Vereinswappen

Gegründet wurde der Verein am 30. April 1906 von Schülern des heutigen Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums unter dem Namen „FC Preußen“. Fußballhistoriker vermuten, dass der Name wohl patriotische Gründe hatte. Zu Beginn besaß der FC Preußen noch keinen eigenen Platz, so dass mit Genehmigung des Kommandierenden Generals Freiherr von Bissing auf einem Exerzierplatz der Armee an der Loddenheide gespielt wurde. Als Bedingung des Generals mussten die Tore nach jedem Spiel allerdings wieder abgebaut werden. Das erste Spiel gewannen die Münsteraner gegen den FC Osnabrück am 24. Juni 1907 mit 5:0. Nach der Aufnahme des Vereins in den Westdeutschen Spielverband spielte man zunächst zweitklassig, bis man bereits 1908 in die A-Klasse (1. Liga) aufstieg. Im Jahr 1910 zog der FCP zum Feldschlösschen an die Sentruper Höhe in Münsters Westen um. 1914 wurde der Verein zum ersten Mal Westfalenmeister. Dieser Erfolg wiederholte sich im Jahr 1921, in dem die Umbenennung in „Sportclub Preußen“ vorgenommen wurde. Zwischen 1916 und 1926 spielte der SCP auf dem Münstermannplatz, der sich unweit des heutigen Preußenstadions befand.[3]

Dort wurde der Verein 1925 Teil der deutschen Rundfunkgeschichte, als am 1. November 1925 erstmals (durch Bernhard Ernst) ein Livekommentar gesprochen wurde (Spiel gegen Arminia Bielefeld).[4] Seit 1926 spielt Preußen Münster im Preußenstadion an der Hammer Straße.

Von 1933 bis 1936 und nochmals von 1938 bis 1941 gehörten die Preußen für insgesamt sechs Spielzeiten der Gauliga Westfalen an, der damals neben 15 anderen Gauligen höchsten deutschen Spielklasse.

Nach dem Krieg in der Oberliga West Bearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte sich der Verein nach mehreren Abstiegen und Wiederaufstiegen ab Ende der 1940er Jahre endgültig in der damals erstklassigen Oberliga West etablieren. Josef Oevermann hatte daran großen Anteil, da er als Fußballobmann und Unternehmer den sogenannten „Preußen-Ring“ ins Leben rief, ein Pendant zum heutigen Sponsorenpool. Oevermanns Unterstützung erlaubte es den Preußen, eine Reihe überdurchschnittlicher Angreifer ins Münsterland zu locken, die 1950/51 als „100.000-Mark-Sturm“ legendär wurden. Dies waren Rechtsaußen Felix „Fiffi“ Gerritzen vom VfB Oldenburg, der nicht nur 1951 gegen Österreich Ecken direkt verwandeln konnte, der Dortmunder Borusse und spätere Rekordschütze der Dortmunder Alfred „Adi“ Preißler, Mittelstürmer Rudi Schulz, Linksaußen Josef „Jupp“ Lammers und Halbstürmer „Sigi“ Rachuba (SpVgg Erkenschwick), dazu kamen noch Friedel Weghorst und ab 1952 Werner Erb, der jedoch bald zu Altona 93 zurückkehrte.

Die Spieler bestritten allerdings später, so viel Geld bekommen zu haben. Adi Preißler erinnerte sich an eine Tankstelle, die er pachten konnte, mit der aber wegen der damaligen Benzin-Rationierung kein Geld zu verdienen gewesen sei; und Gerritzen erzählte: „Nach dem Training bekamen wir eine Flasche Milch und ein Würstchen mit Kartoffelsalat. Das kostete 1,90 DM, und die wurden auch noch auf unser Vertragsspielergehalt angerechnet, bis wir dagegen auf die Barrikaden gingen.“ Die griffige Formulierung „100.000-Mark-Sturm“ geht wohl auf einen Journalisten zurück, der damit den Wert der Angriffsreihe umschreiben wollte, die mit dem Erreichen des Meisterschaftsendspiels 1951 ihren sportlichen Höhepunkt erlebte.

Mit Siegfried Rachuba, der von 1949 bis 1959 das Preußendress trug, ist ein Mitglied dieser Angriffsreihe bis in die Gegenwart Münsters erfolgreichster Erstligatorschütze aller Zeiten; er erzielte in 238 Oberligaspielen 97 Treffer sowie vier der 23 Preußen-Tore in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft 1951.

Der „100.000-Mark-Sturm“
Name Spiele Tore Jahre
Rudolf „Rudi“ Schulz 280 30 1950–1962
„Sigi“ Rachuba 238 97 1949–1959
Felix „Fiffi“ Gerritzen 166 83 1950–1958
Josef „Jupp“ Lammers 151 47 1949–1956
Friedel Weghorst 075 26 1948–1952
Alfred „Adi“ Preißler 028 19 1950–1952
Werner Erb 004 01 1952–1953

Deutsche Vizemeisterschaft, Gründung der Bundesliga und Abstieg Bearbeiten

In der Saison 1950/51 kam die Mannschaft auf Platz 2 der Oberliga West, einen Punkt hinter dem FC Schalke 04. In den anschließenden Gruppenspielen zur deutschen Meisterschaft schaltete Preußen Münster den 1. FC Nürnberg, den Hamburger SV und Tennis Borussia Berlin aus. Dabei wurde beim letzten Gruppenheimspiel gegen Nürnberg mit weit über 40.000 Zuschauern wohl der ewige Zuschauerrekord im Preußenstadion aufgestellt; es endete mit 6:4. Um den Gruppensieg im letzten Spiel zu erringen und damit ins Finale um die deutsche Meisterschaft einzuziehen, musste der SCP in Berlin gegen Tennis Borussia gewinnen und das schlechtere Torverhältnis gegenüber dem 1. FC Nürnberg wettmachen. Die Preußen gewannen gegen TeBe nach einem 0:2-Rückstand mit 8:2 und zogen ins Endspiel ein. Die Mannschaft wurde in Münster empfangen, als wäre sie bereits Deutscher Meister geworden. Mindestens 23.000 Menschen drängten sich auf dem Münsteraner Prinzipalmarkt, um die Mannschaft zu sehen. Im Endspiel vor 100.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin gegen den 1. FC Kaiserslautern brachte Gerritzen Preußen kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit in Führung. Zwei Tore von Ottmar Walter, drei Jahre später Weltmeister mit Deutschland, stellten aber schließlich den 2:1-Sieg und damit die erste Meisterschaft der Pfälzer sicher.[5]

In der Oberligasaison 1953/54 gelang Preußen noch einmal ein vierter Platz, ansonsten erreichte die Mannschaft nur Plätze im Mittelfeld. Umso überraschender kam für zahlreiche Beobachter 1963 Münsters Aufnahme in die neugegründete Fußball-Bundesliga.

1962 unternahm die Mannschaft eine Südamerikareise und gewann dabei gegen die Nationalmannschaften Chiles und Argentiniens mit 3:0 und 2:1. Im Mai und Juni 1963 nahm Preußen Münster als einer von 14 Vereinen aus ebenso vielen Ländern an der vierten von sechs Ausspielungen der International Soccer League in den USA teil. Mit drei Siegen und drei Niederlagen belegte Preußen den fünften Platz in der vom Gesamtgewinner West Ham United FC angeführten Gruppe von sieben Teilnehmern.[6]

 
Dieter Stosberg spielte von 1966 bis 1973 für Preußen Münster

Am 24. August 1963 trennte sich Preußen in seinem ersten Bundesligaspiel vor 38.000 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion mit 1:1 vom Hamburger SV. Damit war das Stadion in Münster das erste ausverkaufte Stadion der Bundesligageschichte. Falk Dörr brachte dabei die Münsteraner nach 72 Minuten in Führung, die aber acht Minuten später den Ausgleich durch Charly Dörfel hinnehmen mussten. Bereits nach der Hinrunde belegte Preußen den 15. und vorletzten Platz und am Saisonende trennte die Münsteraner ein Punkt von Platz 14. Höchster Sieg war ein 3:0 beim VfB Stuttgart am 20. Spieltag, während ein 0:5 beim Rückrundenauftakt in Hamburg im Rahmen einer Serie von fünf Niederlagen in Serie die höchste Niederlage darstellte. Hermann Lulka war mit neun Toren vor Manfred Rummel mit sieben Treffern der beste Torschütze der von Richard Schneider, anfangs der 1950er Meistertrainer in Kaiserslautern, angeleiteten Preußen.

Nach dem Abstieg kam Preußen in der Regionalliga West nicht über Mittelmaß hinaus und manchmal kamen sogar Abstiegssorgen auf. Die Zuschauerzahlen stagnierten auf niedrigem Niveau. Die beste Platzierung war der fünfte Platz 1973/74 in der letzten Saison der alten Regionalliga. Die fünf Regionalligen wurden danach in die zweigleisige 2. Bundesliga überführt, für deren Nordstaffel sich Preußen qualifizierte.

Im Jahr 1966 feierte der SC Preußen Münster sein 60-jähriges Vereinsbestehen. Zu diesem Anlass wurde u. a. ein Freundschaftsspiel gegen den FC Bayern München veranstaltet, das Preußen Münster mit 2:1 für sich entscheiden konnte.[7]

Zweite Bundesliga, Abstieg und Wiederaufstieg Bearbeiten

Die besten Chancen, wieder in die Bundesliga zurückzukehren, bestanden 1976, 1978 und 1979, als Preußen jeweils Dritter der 2. Bundesliga Nord wurde und damit die Relegationsspiele um den Aufstieg um einen Platz verpasste. Besonders in Erinnerung geblieben ist dabei das 4:1 gegen den direkten Aufstiegsrivalen Borussia Dortmund bei strömendem Regen vor über 40.000 Zuschauern im überfüllten Preußenstadion am viertletzten Spieltag 1975/76. Ein Unentschieden und eine Niederlage in den letzten beiden Saisonspielen setzten den Hoffnungen jedoch ein Ende.

Im Jahre 1978 traten Präsident Günter Wellerdieck und andere Mitglieder des Vorstands nach einer Schwarzkartenaffäre und offengelegten Steuerrückständen des Vereins von ihren Ämtern zurück und hinterließen dem SCP einen Schuldenberg von ca. 3 Mio. D-Mark, der durch einen Vergleich und großen Einsatz der Münsteraner Bevölkerung auf 700.000 D-Mark gesenkt werden konnte. Allerdings bedeutete dies das Ende der Aufstiegsambitionen des SCP.[8] Dabei bewarben sich Jürgen Möllemann und Reinhold Schmelter um die Nachfolge[9], der bei der Wahl erfolgreiche Schmelter gab jedoch trotz der erfolgreichen Rettung des Klubs vor der Insolvenz nach nur einjähriger Amtszeit aufgrund vereinsinterner Widerstände sein Amt wieder ab.

Zur Saison 1981/82 führte der DFB die eingleisige 2. Bundesliga ein. Mit dem 13. Platz der Vorsaison konnte sich Münster für diese nicht qualifizieren und wurde erstmals drittklassig.

Nach sechs vergeblichen Anläufen wurde der SC Preußen 1988 Meister der Oberliga Westfalen, scheiterte jedoch in der damals noch ausgespielten Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga an Hertha BSC und Eintracht Braunschweig.

 
Eintrittskarte aus der Saison 1987/88 in der Oberliga Westfalen

Im Jahre 1989 gelang den Preußen unter Helmut Horsch die Titelverteidigung in der Oberliga durch ein torloses Remis am letzten Spieltag beim SC Verl und einer gleichzeitigen Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Arminia Bielefeld beim VfB Rheine. Nach einem 0:0 im entscheidenden Spiel der Aufstiegsrunde im Preußenstadion gegen den MSV Duisburg stieg der SC Preußen wieder in die 2. Bundesliga auf. Zur neuen Saison verließ Horsch die Preußen und wechselte zum Fußballverband Westfalen. Ihm folgte Elmar Müller auf den Trainerstuhl.

Die folgende Zweitligasaison schloss Münster als Tabellenzwölfter ab. Preußen gelang es in diesem Jahr, den FC Schalke 04 sowohl zu Hause (2:1) als auch auswärts (1:0) zu schlagen. In der laufenden Saison erfolgte wegen des ausbleibenden Erfolgs ein Trainerwechsel von Elmar Müller zu Ernst Mareczek, zuvor Sportlicher Leiter bei den Adlerträgern.

Abstieg in die Dritt- und Viertklassigkeit Bearbeiten

Gleich im Jahr darauf folgte mit dem Abstieg die große Ernüchterung. Wurde mit Gerd Roggensack noch hoffnungsvoll ein renommierter Trainer und mit Harald Kügler ein versierter Zweitligaspieler verpflichtet, gelang es den Preußen nicht, erfolgreich Fußball zu spielen. Im Frühjahr 1991 wurde daher Siegfried Melzig als vermeintlicher Retter engagiert. Ihm gelang es jedoch ebenso wenig, mit den Preußen die Klasse zu halten; Preußen stieg als Tabellenachtzehnter erneut in die Oberliga Westfalen ab.

In den beiden folgenden Saisons wurde der SC Preußen jeweils Meister, scheiterte in den Aufstiegsrunden jedoch am Wuppertaler SV und an Rot-Weiss Essen. 1994 genügte Platz 2 zur Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga West/Südwest. Im selben Jahr gewann Münster die deutsche Amateurmeisterschaft nach einem 1:0 im Finale gegen Kickers Offenbach. In den folgenden sechs Spielzeiten in der Regionalliga stellte der SC Preußen meist nur Mittelmaß dar. Dennoch wurde der Verein mit 306 Punkten aus 206 Spielen „ewiger Tabellenführer“ dieser im Jahr 2000 wieder aufgelösten Liga.

 
Ansgar Brinkmann spielte in seiner Karriere in insgesamt fünf Saisons für Preußen Münster

Zur Saison 2000/01 führte der DFB eine neue zweigleisige Regionalliga ein. Der SC Preußen konnte sich am letzten Spieltag der Vorsaison durch ein 4:1 über den SC Verl vor über 10.000 Zuschauern dafür qualifizieren und wurde der Regionalliga Nord zugeteilt.

Gleich in der ersten Saison stand der Verein dicht vor der Rückkehr in die 2. Liga. Doch am vorletzten Spieltag gelang es nicht, eine 1:0-Führung beim direkten Aufstiegskonkurrenten Fortuna Köln über die Zeit zu bringen und so war die Mannschaft auf Schützenhilfe anderer Vereine angewiesen, die ausblieb.

In den folgenden Saisons war Preußen Münster regelmäßig in den Abstiegskampf verstrickt. 2002 wurde dabei die Klasse nur gehalten, weil aus der 2. Bundesliga nur eine Mannschaft in die Regionalliga Nord absteigen musste und sich dort die Zahl der Absteiger von vier auf drei reduzierte. 2004 gelang der Klassenerhalt am letzten Spieltag in einem Abstiegsendspiel gegen Wattenscheid 09, das nach dem 1:0-Sieg der Preußen in die Oberliga musste. Eigens für dieses Spiel wurde das Motto „Männer, ihr müsst brennen“ ausgegeben und der entscheidende Treffer zur Rettung vor 10.200 Zuschauern gelang Martin Hauswald in der 45. Minute.

Anfang 2005 wurden der seit Oktober 1991 amtierende Vorstandsvorsitzende Thomas Herda und sein Schatzmeister Hermann Brück durch ein vierköpfiges Team um den neuen Präsidenten Marco de Angelis ersetzt. Es sollten neue Impulse gesetzt werden, um den weiteren Niedergang des SCP zu verhindern. Zur Saison 2005/06 übernahm Colin Bell den Trainerposten von Hans-Werner Moors. Moors, der bereits das dritte Mal als Trainer der Preußen fungierte und auch in seiner aktiven Zeit für den SCP gespielt hatte, passte nicht in das Konzept der neuen Vereinsführung. Im November 2005 wurde Bell nach Erfolglosigkeit entlassen und in der Winterpause kehrte sein Vorgänger zurück, um ein viertes Mal auf der Trainerbank des SC Preußen Platz zu nehmen.[15] Doch auch Moors konnte nicht verhindern, dass der SCP am Ende der Saison 2005/06, genau zum 100. Geburtstag des Vereins, nach einer 1:2-Niederlage gegen den Wuppertaler SV am vorletzten Spieltag abgestiegen war. Auch der folgende 3:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen (A) konnte das Blatt nicht mehr wenden. Damit wurden die Preußen zum ersten Mal nach 100 Jahren Vereinsgeschichte viertklassig. In der Oberligaspielzeit 2006/07 wurde der angestrebte sofortige Wiederaufstieg in die Regionalliga unter Trainer Georg Kress mit einem 6. Platz dann deutlich verfehlt.

Die Saison 2007/08 wurde unter dem neuen Trainer Roger Schmidt und mit einem fast gänzlich veränderten Kader in Angriff genommen. Da ein Aufstieg in eine höhere Spielklasse aufgrund der Einführung der 3. Liga in dieser Spielzeit nicht möglich war, war das Ziel, sich für die neue viertklassige Regionalliga zu qualifizieren. Dieses wurde bereits frühzeitig erreicht. Außerdem sicherte sich Preußen Münster am vorletzten Spieltag mit einem 2:0-Sieg in Hamm die Meisterschaft. Darüber hinaus wurden auch noch der Verbandspokal und der Kreispokal gewonnen, womit sich die Preußen erstmals seit 1997 für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizierten und dort dem VfL Bochum im seit langer Zeit wieder ausverkauften Preußenstadion erst im Elfmeterschießen mit 5:6 unterlagen. In der Saison 2008/09 spielten die Preußen in der viertklassigen Regionalliga West eine gute Rolle, ohne allerdings in den Aufstiegskampf eingreifen zu können. In der Abschlusstabelle belegte Münster schließlich Platz 4. Zudem gewann man erneut den Westfalenpokal, so dass der Verein auch in der Saison 2009/10 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten war. Dort traf man vor 18.200 Zuschauern auf den Bundesligisten Hertha BSC und verlor erst durch zwei Gegentore in den letzten zwei Minuten der nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit notwendig gewordenen Verlängerung mit 1:3.[16] Extra für dieses Spiel wurde von der Stadt eine Sondergenehmigung erteilt, um die Zuschauerkapazität von 15.050 Plätzen auf über 18.000 zu erhöhen.[17]

In der Saison 2009/10 konnte sich Münster zum dritten Mal in Folge für den DFB-Pokal qualifizieren. Dort traf man in der ersten Hauptrunde auf den Bundesligisten VfL Wolfsburg, schied jedoch wie in den Jahren zuvor aus. Das Spiel endete mit 1:2 (0:0) für Wolfsburg.

Die Mannschaft wurde vom Sportbund der Stadt Münster beim Ball des Sports als Mannschaft des Jahres 2011, 2012 und auch 2014 ausgezeichnet.[18][19][20][21]

 
Björn Kopplin im Kampf um den Ball. Spielszene aus der Saison 2015/2016 im Spiel Preußen Münster gegen Holstein Kiel

Aufstieg und Dekade in der 3. Liga (2011 bis 2020) Bearbeiten

 
Preußen Münster gegen VfL Wolfsburg in der 1. Runde des DFB-Pokals 2010/11 (Endergebnis 1:2) mit Rauch und bengalischem Feuer im Bereich der ehemaligen Münsteraner Ultra-Gruppierung „Curva Monasteria“

In der Saison 2010/11 stieg Preußen Münster unter Trainer Marc Fascher bereits am 31. Spieltag vorzeitig in die 3. Liga auf. Nach sieben Siegen in Folge sicherten sich die Preußen beim Spiel gegen die Zweitvertretung von Borussia Mönchengladbach nicht nur vorzeitig den Aufstieg, sie stellten gleichzeitig mit 18.500 Zuschauern (ausverkauft) einen neuen Rekord in der seit 2008 bestehenden Regionalliga West auf.

In der Saison 2012/13 belegte der Verein mit einem Punkt Rückstand zu dem auf Platz 3 stehenden VfL Osnabrück den vierten Tabellenplatz. Des Weiteren konnte der Bundesligist SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals nach Verlängerung mit 4:2 bezwungen werden. In der ersten Runde des DFB-Pokals 2013/14 wurde der Zweitligist FC St. Pauli mit 1:0 besiegt und der Verein erreichte am Ende der Saison Platz 6.

In den Jahren 2012 bis 2014 wurde gehäuft über Ausschreitungen der Anhänger des Vereins berichtet.[32] Insbesondere wurden mit 27 Vorfällen mit pyrotechnischen Gegenständen in diesem Zeitraum mehr Zwischenfälle gezählt als bei allen anderen bundesdeutschen Profivereinen.[32] Der Verein musste allein für diese 27 Straftaten mehr als 60.000 Euro an den DFB zahlen, der ebenso wie die Polizei und Ordnungsbehörden den Verein unter strenge Beobachtung stellte und mit Auflagen belegte.[32] Preußen Münster reagierte darauf mit einer Verschärfung der Maßnahmen zur Wahrung der Stadionsicherheit, die bei Teilen der Fans auf Unmut stieß.[32] Teile des Maßnahmenkataloges wurden nach Fanprotesten nach bereits kurzer Zeit wieder zurückgenommen.[33]

Am 10. Spieltag 2015/16 wurde ein Zuschauerausschluss gegen die Münsteraner Fans für das Derby beim VfL Osnabrück ausgesprochen. Die Sicherheitsbehörden griffen zusammen mit beiden Vereinen und dem DFB zu dieser Maßnahme, da in der Vergangenheit auf beiden Seiten Pyrotechnik eingesetzt wurde. Die Alternative zum Ausschluss der Preußen-Fans wären Auflagen wie personalisierte Tickets, keine freie Wahl des Anreisewegs und eine strenge Reduzierung des Kartenkontingents gewesen.[34] Dies war für den SC Preußen keine ernsthafte Option. Nach Bekanntgabe des Ausschlusses entschied sich die Osnabrücker Fanszene zu einem Stimmungsboykott. Das Münsteraner Fanprojekt meldete eine Demonstration am Spieltag an, um gegen den Gästeausschluss zu demonstrieren. Die gewünschte Route sollte durch die Osnabrücker Innenstadt gehen. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg untersagte dies aber kurzfristig und ließ nur eine Kundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz zu. Diese verlief mit 450 Teilnehmern friedlich.[35]

Neuaufbau in der Regionalliga (ab 2020) Bearbeiten

Am Ende der Drittligasaison 2019/20 stieg der SC Preußen Münster unter Trainer Sascha Hildmann nach zehn Jahren erneut in die viertklassige Regionalliga West ab. Damit endete nach einer Dekade die erneute Periode des Profifußballs beim SCP.

In der Saison 2021/22 traf Preußen Münster in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den VfL Wolfsburg. Nach 120. Minuten siegte der VfL Wolfsburg in Münster 3:1, da aber der VfL anstatt fünf erlaubten Einwechslungen sechs Mal wechselte, wurde das Spiel im Nachhinein 2:0 für Münster gewertet. In der zweiten Runde schied Münster allerdings nach einem 1:3 gegen Hertha BSC aus. In der Regionalligasaison 2021/22 stand Preußen nach 34 Spielen mit 74 Punkten auf Platz eins. Im Spiel gegen Rot-Weiss Essen am 26. Spieltag kam es zu einem Eklat: Nachdem Münster den Ausgleich in der 72. Minute zum 1:1 erzielt hatte, flog aus einem Essener Block ein Knallkörper auf den Rasen und landete neben den Münsteraner Ersatzspielern. Marvin Thiel fasste sich sofort ans Ohr. Es wurde ein Knalltrauma festgestellt. Jannik Borgmann war ebenfalls nicht mehr spielfähig. Das Spiel wurde abgebrochen und im Nachhinein 2:0 für Münster gewertet. Am Ende der Saison setzte sich Rot-Weiss Essen mit einem um drei Tore besseren Torverhältnis und mehr geschossenen Toren gegenüber dem SCP durch und stieg in die 3. Liga auf. In die folgende Regionalligasaison ging der SC Preußen abermals als ein Favorit auf den Aufstieg. Die Mannschaft der letzten Saison blieb größtenteils beisammen und wurde noch ergänzt. Die Preußen spielten bereits zu Anfang der Spielzeit oben mit und konnten nach und nach einen Vorsprung auf die Konkurrenz aus Wuppertal, Aachen und Mönchengladbach herausarbeiten. Am 30. Spieltag sollte der SCP gegen den 1. FC Düren zum Auswärtsspiel antreten. Da die Westkampfbahn des FCD die Verbandsvorgaben für ein solches Spiel nicht erfüllte, wurde das Spiel vom Westfälischen Fußballverband in das Ausweichstadion des FCD, das Waldstadion in Wegberg, verlegt. Düren wollte aber das Spiel unbedingt im eigenen Stadion austragen und begann mit dem Umbau des Gästeblocks, um die Vorgaben des Verbandes nachträglich zu erfüllen. Es wurden keinerlei Kontakte nach Wegberg geknüpft, um die Austragung in Wegberg zu ermöglichen. Der Gästeblock wurde nicht rechtzeitig fertig, um von den Sicherheitsbehörden und dem Verband abgenommen zu werden. Daher wurde das Spiel abgesetzt und aufgrund einer fehlenden Spielstätte mit 2:0 für Preußen Münster gewertet. Düren verzichtete kurz vor dem entscheidenden Heimspiel des SC Preußen gegen die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf auf die letzte Klageinstanz, um dem SC Preußen einen Aufstieg im eigenen Stadion zu ermöglichen. Letztendlich waren die Punkte aus dem Dürenspiel dafür gar nicht notwendig, da der letzte Aufstiegskonkurrent aus Mönchengladbach nicht über ein Unentschieden hinauskam, während Münster einen 2:0-Sieg herausspielte und damit nach drei Jahren wieder in die 3. Liga aufsteigen konnte.

Wechsel in der Führungsebene des Vereins Bearbeiten

Am 13. Oktober 2016 wurde auf einer Pressekonferenz die neue Vereinsführung bekanntgegeben. Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Georg Krimphove wurde der ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, Christoph Strässer. Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Bäumer, der seinen Posten ebenfalls zur Verfügung gestellt hatte, wurde durch den Geschäftsführer der Coler GmbH, Fabian Roberg, ersetzt. Mitglieder des Aufsichtsrats wurden unter anderem die ehemaligen Spieler des SC Preußen Jochen Terhaar und Christoph Metzelder. Auch die Vorstandsposten im Bereich Sport und Finanzen wurden neu besetzt. Dabei konnte mit Walther Seinsch für den Bereich Sport ein Mitstreiter gewonnen werden, welcher bereits durch sein Engagement beim FC Augsburg im deutschen Fußball aufgefallen war. Martin Jostmeier wurde als Vorstand Finanzen eingesetzt. Des Weiteren wurde der Posten des Vorstands Nachwuchs neu geschaffen und von Bernhard Niewöhner übernommen.[36]

Am 28. Oktober gab der langjährige Vorstand Sport, Carsten Gockel, seinen sofortigen Abschied bekannt. Nach der Umstrukturierung in der Führungsebene des SCP wurden seine Aufgaben im sportlichen Bereich bereits von Walther Seinsch übernommen. Gockels Arbeitsbereich beschränkte sich daher auf die Leitung der Geschäftsstelle. Nach zehn Jahren sportlicher Verantwortung wechselte Gockel in die Privatwirtschaft.[37] Bereits am 20. November gab Fabian Roberg bekannt, dass er als Aufsichtsratsvorsitzender wieder ausscheidet. Als Gründe gab er fehlendes Grundvertrauen in den Gremien des Clubs an.[38] Anschließend trat der bisherige Aufsichtsrat geschlossen nicht mehr an. Bei der Jahreshauptversammlung am 5. Dezember 2016 wurde ein neuer sechsköpfiger Aufsichtsrat gewählt. In diesen wurde auch Walther Seinsch berufen, der seinen bisherigen Posten als Vorstand Sport damit aufgab. Erstmals wurde mit Friedrich Lukas ein Fanvertreter Mitglied des Aufsichtsrats.[39]

Im Februar 2017 wurde Ex-Profi Malte Metzelder als neuer sportlicher Leiter und Geschäftsstellenleiter bekannt gegeben. Ab dem 1. April 2017 übernahm er damit die Aufgaben, die vor seinem Abgang von Carsten Gockel ausgefüllt wurden.[40]

Nach dem Abstieg des SC Preußen aus der dritten Liga am Ende der Saison 2019/20 schied Metzelder als sportlicher Leiter aus und wurde durch den Ex-Profi Peter Niemeyer ersetzt, der einen Dreijahresvertrag unterschrieb.[44] Im Frühling 2022 wurde bekannt, dass sich der kaufmännische Geschäftsführer Bernhard Niewöhner, der mit Niemeyer seit 2020 als Duo die Geschäftsführung gebildet hatte und auch davor in diversen Funktionen im Verein tätig gewesen war, in den Ruhestand verabschieden will. Am 22. März meldete der SC Preußen, dass Niewöhner von einem weiteren Duo ersetzt werden wird. Albrecht Dörries übernimmt damit ab Sommer den Bereich Finanzen, während der Ex-Spieler Ole Kittner für den neu geschaffenen Bereich Marketing, Strategie und Kommunikation zuständig sein wird. Dörries und Kittner bilden somit zusammen mit Niemeyer ab Juli 2022 die Geschäftsführung des Vereins.[45] Im Dezember 2022 wurde öffentlich, dass Christoph Strässer nach über sechs Jahren an der Spitze des Vereines keine neue Amtszeit als Präsident anstreben wird.[46] Auf der Jahreshauptversammlung 2023 wurde vom Aufsichtsrat der Finanzberater Bernward Maasjost als neuer Präsident ins Amt gehoben.[47] Im Dezember 2023 gab Siegmund Höing bekannt, nach 17 Jahren als Präsidiumsmitglied aus diesem Amt auszuscheiden. Seinen Platz übernahm Dr. Ursula Paschke, womit erstmals in der Geschichte des Vereins eine Frau Vorstandsmitglied wurde. Dr. Paschke übernahm die Bereiche Netzwerken und Sponsorenbetreuung von ihrem Vorgänger.[48]

Änderung der Rechtsform Bearbeiten

Die im Oktober 2016 angetretene Vereinsführung um Strässer und Seinsch trat mit dem festen Ziel der Professionalisierung des SC Preußen Münster und seiner Strukturen ihre Ämter an. Neben einer erheblichen Verbesserung der infrastrukturellen Möglichkeiten und eines Stadionneubaus gehörte für die Führungsmannschaft dazu zwingend eine Ausgliederung des professionellen sportlichen Bereichs in eine Kapitalgesellschaft.[36] Mit Hilfe einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde über einen Zeitraum von Monaten an einem zukünftigen Konstrukt gearbeitet. Die favorisierte Gesellschaftsform der Verantwortlichen war schließlich die Gesellschaft mit beschränkter Haftung und Compagnie Kommanditgesellschaft auf Aktien (GmbH & Co. KGaA). Am 14. Januar 2018 wurde schließlich die mehrfach verschobene außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, um über die Änderung der Rechtsform vom eingetragenen Verein (e. V.) zu einer GmbH & Co. KGaA abzustimmen. Von über 850 anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern stimmten 84,21 Prozent für eine Ausgliederung. Damit wurde die erforderliche Mehrheit von 75 Prozent deutlich übertroffen.[49] Am 28. Februar 2018 wurde die Ausgliederung in die Sportclub Preußen Münster 06 GmbH & Co. KGaA vollzogen.[50] Zum Geschäftsführer der zur Geschäftsführung berechtigten und voll haftenden Komplementärin, die Sportclub Preußen Münster 06 Geschäftsführungs-GmbH, wurde Malte Metzelder bestellt, der in der e.-V.-Struktur Sportdirektor und Geschäftsstellenleiter gewesen war.[51] Mitte Mai wurde das bisherige Präsidiumsmitglied Bernhard Niewöhner als kommissarischer Geschäftsführer des kaufmännischen Bereichs der Gesellschaft bestimmt, wodurch Metzelder sich mehr auf seinen Aufgabenbereich als Geschäftsführer für den sportlichen Bereich konzentrieren konnte. Niewöhner schied durch das neue Amt automatisch aus dem Präsidium aus. Er wurde durch Burkhard Brüx ersetzt, welcher den Aufgabenbereich „Fans“ von Siggi Höing übernahm.[52]

Rückkehr in die 3. Liga Bearbeiten

In der Saison 2022/23 gewann der Verein den Titel in der Regionalliga West und stieg nach drei Jahren in der Viertklassigkeit wieder in die dritthöchste Spielklasse auf. Der Aufstieg stand rechnerisch nach dem 31. Spieltag fest.[53]

Teilnahme am DFB-Pokal Bearbeiten

Fans Bearbeiten

Der Großteil der aktiven Fanszene des Sportclubs ist in den Blöcken L, M und N beheimatet. Der Verein besitzt eine eigene Fanabteilung, die Fangemeinschaft Münster e. V., die sich als Dachverband für Fanbelange im Verein einsetzt.[55] Des Weiteren werden Busfahrten zu Auswärtsspielen, Aktionen für wohltätige Zwecke sowie Veranstaltungen für Fans organisiert und das Fanradio Radio Mottekstrehle betrieben.

 
Zuschauer im Preußenstadion, Oktober 2006

In der Saison 2014/15 verkaufte der SCP über 5000 Dauerkarten und stellte damit einen Vereinsrekord auf.[56]

Die Derbys gegen Arminia Bielefeld und den VfL Osnabrück besitzen für die Fans einen besonders hohen Stellenwert. Durch die in den letzten Jahren in der 3. Liga häufigen Aufeinandertreffen der Clubs, deren Stadien sich in einer Entfernung von 65 Kilometern befinden, wurde der Begriff des Bermuda-Dreiecks der Dritten Liga erfunden.[57] Im Jahre 2015 widmete Regisseur Milan Skrobanek den drei Vereinen und ihrem Umfeld den Dokumentarfilm Im Derby-Dreieck. Dabei begleitete Skrobanek unter anderem die Münsteraner Fanszene und das Fanradio in der Saison 2014/2015.[58] Eine weitere Rivalität besteht zu Rot-Weiss Essen.

Auf Ultraebene gibt es freundschaftliche Kontakte zu den Fanszenen von Heracles Almelo, Sporting Charleroi, Pescara Calcio, dem VfL Bochum und Girondins Bordeaux.

Personal Bearbeiten

Aktueller Kader 2023/24 Bearbeiten

Stand: 30. Januar 2024[59]

Nr. Nat. Spieler Geburtsdatum im Verein seit letzter Verein
Torwart
31 Deutschland  Roman Schabbing 6. Februar 2002 2022 MSV Duisburg
35 Deutschland  Maximilian Schulze Niehues 11. November 1988 2011 Fortuna Düsseldorf II
40 Deutschland  Johannes Schenk 13. Januar 2003 2023 FC Bayern München
Abwehr
03 Osterreich  Benjamin Böckle 17. Juni 2002 2023 Fortuna Düsseldorf
06 Niederlande  Thomas Kok 15. Mai 1998 2022 FK Jerv
15 Deutschland  Simon Scherder 2. April 1993 2006 SV Brukteria Dreierwalde [Jugend]
18 Deutschland  Marc Lorenz (C)  18. Juli 1988 2022 Karlsruher SC
22 Deutschland  Dominik Schad 4. März 1997 2023 1. FC Kaiserslautern
24 Deutschland  Niko Koulis 4. Mai 1999 2022 Holstein Kiel II
26 Polen  Sebastian Mrowca 16. Januar 1994 2023 SV Wehen Wiesbaden
27 Deutschland  Jano ter Horst 19. Juni 2002 2016 JSG Obergrafschaft [Jugend]
42 Deutschland  Alexander Hahn 20. Januar 1993 2022 FC Viktoria 1889 Berlin
Mittelfeld
05 Deutschland  Yassine Bouchama 28. Mai 1997 2022 VfB Homberg
07 Deutschland  Daniel Kyerewaa 5. Oktober 2001 2023 FC Schalke 04 II
08 Rumänien  Darius Ghindovean 1. November 2001 2022 MSV Duisburg
10 Deutschland  Shaibou Oubeyapwa 27. März 1993 2022 Rot-Weiß Oberhausen
11 Deutschland  Thorben Deters 20. August 1995 2021 VfB Lübeck
17 Deutschland  Ogechika Heil 27. November 2000 2023 Hamburger SV
20 Deutschland  Dennis Grote 9. August 1986 2022 FC Wacker Innsbruck
21 Deutschland  Rico Preißinger 21. Juli 1996 2023 FC Ingolstadt 04
32 Deutschland  Luca Bazzoli 1. November 2000 2023 VfB Stuttgart II
Sturm
09 Deutschland  Joel Grodowski 30. November 1997 2023 SC Verl
23 Turkei  Malik Batmaz 17. März 2000 2023 Karlsruher SC
25 Deutschland  Gerrit Wegkamp 13. April 1993 2021 FSV Zwickau
28 Polen  Dominik Steczyk 4. Mai 1999 2024 Ruch Chorzów

Transfers der Saison 2023/24 Bearbeiten

Stand: 26. Januar 2024

Zugänge Abgänge
Sommerpause 2023
nach Saisonbeginn
Januar 2024

Transfers der Saison 2024/25 Bearbeiten

Stand: 13. März 2024

Zugänge Abgänge
Sommerpause 2024

Trainerteam Bearbeiten

Stand: 17. Juni 2023[60]

Nat. Name Funktion
Trainerstab
Deutschland  Sascha Hildmann Cheftrainer
Deutschland  Louis Cordes Co-Trainer
Deutschland  Kieran Schulze-Marmeling Co-Trainer
Deutschland  André Poggenborg Torwarttrainer
Deutschland  Tim Geidies Athletiktrainer

Siege und Niederlagen Bearbeiten

Die 1. Bundesliga Bearbeiten

In der einzigen Bundesligasaison (Gründungssaison 1963/64) des SC Preußen kam es zu folgenden bemerkenswerten Ergebnissen:

Höchste Heimsiege in der Bundesliga:

Höchste Heimniederlagen in der Bundesliga:

Höchster Auswärtssieg in der Bundesliga:

Höchste Auswärtsniederlage in der Bundesliga:

In der „ewigen Bundesliga-Tabelle“ befindet sich der SC Preußen derzeit mit 30 Punkten und 34:52 Toren auf Rang 53.[61]

Die 2. Bundesliga Bearbeiten

In den neun Jahren der Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga (erstmals in der Gründungssaison 1974/75, zuletzt 1990/91) erzielte der SC Preußen folgende bemerkenswerte Ergebnisse:

Höchste Heimsiege in der 2. Bundesliga:

Höchste Heimniederlagen in der 2. Bundesliga:

Höchster Auswärtssieg in der 2. Bundesliga:

Höchste Auswärtsniederlagen in der 2. Bundesliga:

In der „Ewigen Zweitliga-Tabelle“ steht der SC Preußen mit 510 Punkten und einem Torverhältnis von 516:484 derzeit auf Rang 38.[62]

Saisonbilanzen Bearbeiten

Fußball-Oberliga WestfalenRegionalliga West3. Fußball-Liga2. Fußball-Bundesliga


Sportliche Erfolge Bearbeiten

Sportliche Misserfolge Bearbeiten

  • Abstieg in die Bezirksklasse 1928 (2. Liga)
  • Abstieg in die Bezirksklasse 1941 (2. Liga)
  • Verbleib in der Landesliga Westfalen Gruppe 2 1947 (d. h. nicht für die neue Oberliga West qualifiziert)
  • Abstieg in die Regionalliga West 1964 (2. Liga)
  • Abstieg in die Amateuroberliga Westfalen 1981 (3. Liga)
  • Abstieg in die Amateuroberliga Westfalen 1991 (3. Liga)
  • Abstieg in die Oberliga Westfalen 2006 (4. Liga)
  • Abstieg in die Regionalliga West 2020 (4. Liga)

Stadion Bearbeiten

 
Panorama-Aufnahme des Preußenstadions vor dem Umbau (2007)

Die Fußballspiele des Vereins werden im Preußenstadion an der Hammer Straße ausgetragen. Das Fassungsvermögen betrug nach dem Ausbau ab 1948 in den 1950er Jahren 40.000 Zuschauer, wurde später aufgrund der zunehmenden Baufälligkeit des Stadions jedoch immer weiter verkleinert. Die aktuelle Zuschauerkapazität beträgt 12.754 Zuschauer, die bei Risikospielen allerdings aus Sicherheitsgründen noch weiter reduziert werden muss.

Nachdem der SCP bereits seit 1926 an der Hammer Straße gespielt hatte, wurde das Stadion ab 1948 zu einer der modernsten Arenen im Westen Deutschlands mit einem Fassungsvermögen von 40.000 Zuschauern ausgebaut. Die Deutsche Bundesbahn richtete in der Nähe einen Haltepunkt „Preußenstadion“ ein, was zur damaligen Zeit einzigartig war.[63] In den folgenden Jahrzehnten verpasste man allerdings, das Stadion auf einem zeitgemäßen Stand zu halten.

Seit den 1980er Jahren wurde ein Um- oder Neubau des Preußenstadions diskutiert, insbesondere nach dem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga 1989. Ab 1994 wurde mit dem Projekt Preußen-Park ein Neubau an der Stelle des bisherigen Stadions geplant, das aber im Dezember 2000 endgültig scheiterte.

Von November 2008 bis Mai 2009 befand sich der größte Teil des Stadions im Umbau. Ein Tribünenumbau durch die Walter Hellmich Baugesellschaft scheiterte zunächst, da das Bauunternehmen mit der Begründung aus dem Projekt ausstieg, wegen gestiegener Rohstoffpreise die veranschlagte Bausumme nicht einhalten zu können. Kurz darauf erklärte sich die Paderborner Bremer AG bereit, das Projekt zu realisieren. Die Umbaukosten in Höhe von 4,8 Millionen Euro wurden von der Stadt Münster getragen. Während des Umbaus konnte die 1948 errichtete Haupttribüne nicht genutzt werden. Nach der Fertigstellung bietet die Tribüne 2.885 Sitzplätze, darunter knapp 800 Business-Seats, verschiedene Funktionsräume, Presseräume und zunächst zehn VIP-Logen. Zum Heimspiel gegen Eintracht Trier wurde erstmals ein Teil der neuen Tribüne für Zuschauer freigegeben. Die offizielle Einweihung fand am 21. August 2009 vor dem Meisterschaftsspiel gegen die zweite Mannschaft von Schalke 04 statt. Die Gegengerade wurde in einem von der Tribüne unabhängigen Bauvorhaben im November 2008 überdacht und bietet nun rund 5.000 Zuschauern Schutz. Im Zuge der beiden anderen Umbaumaßnahmen gab ein Münsteraner Spezialbau-Unternehmen bekannt, dass es die seit Jahren gesperrte Westkurve in Eigenregie und -finanzierung sanieren wolle. Zwar würde die Stadionkapazität durch dieses Vorhaben aufgrund einiger Lärmschutzrichtlinien nicht erhöht, jedoch böte die Westkurve dann mehr Platz für die Zuschauer der Gastvereine. Allerdings wurden die Arbeiten durch den Tod des Bauunternehmers unterbrochen, sodass die Westkurve erst zur Hälfte saniert und noch nicht für Zuschauer freigegeben ist. Im Auftaktspiel zur neuen Saison 2010/11 präsentierte der Verein erstmals eine elektronische und farbfähige Anzeigetafel für Spielstände. Die Tafel wurde von der Firma Hoesch gespendet und in der Saison 2013/14 durch ein moderneres Modell ersetzt. Auch diese Anzeigetafel wurde von einem Unternehmen, der BK Media, im Rahmen seiner Sponsorentätigkeit gespendet.

In der Sommerpause vor Beginn der Saison 2012/13 wurde der mehr als 60 Jahre alte Rasen, auf dem die Preußen 1963 auch ihr erstes Bundesliga-Heimspiel bestritten hatten, ersetzt und ein neuer Rollrasen verlegt. Im Zuge dessen wurde auch eine Rasenheizung eingebaut. Die Eröffnung des neuen Spielfeldes erfolgte am 28. Juli 2012 beim ersten Heimspiel der neuen Saison 2012/13 beim 1:0 gegen den Chemnitzer FC.

Im Dezember 2018 bewilligte der Rat der Stadt Münster 40 Millionen Euro für den Ausbau des Preußenstadions am bestehenden Standort. Zuvor war auch ein Neubau auf einem anderen Grundstück in der Stadt oder etwas außerhalb des Stadtgebietes im Sendener Ortsteil Bösensell an der A43 im Gespräch gewesen.[64] Im Dezember 2021 bewilligte die Stadt den Bau zweier neuer Trainingsplätze, einem Naturrasen und einem Kunstrasen, auf dem Gelände des Stadions. Zusätzlich dazu begann der Bau von Beachvolleyballfeldern für den benachbarten Volleyballclub USC Münster.[65] Nach Saisonende 2021/22 begann der Abriss der maroden Westkurve. Dies geschah vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten, um einen Überblick über mögliche Bodenbelastungen und die Entsorgungskosten zu erhalten. Anstelle der Westkurve wurde eine Lärmschutzwand errichtet, welche bis zum Start der eigentlichen Bauarbeiten bestehen bleiben wird. Der Gästeblock wurde bis zur Fertigstellung der Westkurve in den Bereich der Gegengerade verlegt. Das Fassungsvermögen sank dadurch auf 12.754 Zuschauer.[66] Im November 2022 verkündete die Rathaus-Koalition, dass das Budget für den Ausbau auf 60 Millionen Euro erhöht werde. So könne ein Stadionumbau von drei Tribünen finanziert und das „Problem Preußenstadion“ gelöst werden.[67] Neben dem Stadionausbau möchte der SC Preußen zusammen mit den benachbarten Sportvereinen Uni Baskets Münster und USC Münster den Sportpark Berg Fidel, in welchem die Halle Berg Fidel, das Preußenstadion und das Trainingsgelände des SCP liegt, weiterentwickeln. Daher wird der Bau zweier Eckgebäude neben der Haupttribüne geplant, welche neben Räumen für alle drei Vereine unter anderem auch eine Kita für den Stadtteil Berg Fidel vorsieht. Der Bau dieser Gebäude würde allerdings nicht vom städtischen Budget getragen und es wird derzeit nach Investoren gesucht.

Ausrüster und Sponsoren Bearbeiten

 
Mannschaftsbus, 2014

Die Ausrüster und Trikotsponsoren im Brustbereich seit Zulassung der Trikotwerbung:[68]

Ausrüster und Trikotsponsoren
Zeitraum Ausrüster Sponsor Branche
1973–1977 diverse diverse
1977-1980 Adidas COMPO Gartenprodukte, Düngemittel
1980-1997 Westfalen Gase, Energie, Tankstellen
1997–1998 Asics Maler Brück Malerhandwerk
1998–2000 Adidas GWB Finanzdienstleistung
2000–2002 Herforder Pils Brauerei
2002–2006 Jako
2006–2008 tuja Zeitarbeit Personaldienstleistung
2008–2018 Nike
2018–2019 Schauinsland-Reisen Touristik
2019–2020 Jako sunmaker Wettportal
2020– FIEGE Logistik

Persönlichkeiten Bearbeiten

Trainerhistorie Bearbeiten

Trainer von 1948–1999
Trainername von bis Bemerkung
Rudolf Prokoph 1948 1949
Willi Multhaup 1949 1950
Ferdinand Fabra 1950 1951 bis zur DM-Endrunde 1950/51
Willi Multhaup 1951 1953 ab der DM-Endrunde 1950/51
Ludwig Tretter 1953 1954
Paul Böhm 1954 1956
Günter Hentschke 1956 1958
Kuno Klötzer 1958 1961
Richard Schneider 1961 1966
Povoslav Mihailovic 1966 1967
Bert Trautmann 1967 1968
Rudolf Schnippe 1969 1968 ab 17.09.1968
Richard Schneider 1968 1971 ab 31.12.1968
Dagmar Drewes 1969 1970 Interim
Falk Dörr 1970 1971 Interim
Alfred Schmidt 1970 1972 ab 11.12.1970
Slobodan Čendić 1972 1974 bis 18.03.1974
Bernd Kipp 1974 1974 Spielertrainer / Interim
Günter Wellerdieck 1974 1974 1. Vorsitzender / Interim
Werner Olk 1974 1975 bis 05.04.1975
Hans-Werner Moors 1975 1975 Spielertrainer / Interim
Detlev Brüggemann 1975 1975 bis 21.08.1975
Günter Wellerdieck 1975 1975 1. Vorsitzender / Interim
Rudi Faßnacht 1975 1977 ab 08.09.1975, bis 22.02.1977
Günter Wellerdieck 1977 1977 1. Vorsitzender / Interim
Werner Biskup 1977 1980 ab 01.04.1977
Günter Exner 1980 1981
Rudi Faßnacht 1981 1981 ab 13.01.1981
Zoltán Varga 1981 1981 ab 07.12.1981
Horst Blankenburg 1981 1982 Interim
Ernst Mareczek 1982 1985
Günter Exner 1985 1986
Helmut Horsch 1986 1989
Elmar Müller 1989 1990
Ernst Mareczek 1990 1990 ab 08.03.1990
Gerd Roggensack 1990 1991
Siegfried Melzig 1991 1991 ab 24.04.1991, bis 17.06.1991
Hans-Werner Moors 1991 1994
Ernst Mareczek 1994 1994 ab 09.05.1994
Fritz Bischoff 1994 1995
Bernd Kipp 1995 1995 15. - 28.08.1995
Alfons Weusthof 1995 1996
Paul Linz 1996 1996 Trat nicht an
Peter Vollmann 1996 1998
Hans-Werner Moors 1998 2000
Trainer seit 1999
Trainername von bis Bemerkung
Hans-Werner Moors - 23.09.1999
Klaus Berge 23.09.1999 02.11.1999
Stefan Grädler 02.11.1999 16.12.2001
Neale Marmon 01.01.2002 20.11.2002
Peter Vollmann 20.11.2002 10.11.2003
Hans-Werner Moors 10.11.2003 04.06.2005
Colin Bell 01.07.20051 20.11.2005
Stefan Grädler 21.11.2005 19.12.2005 Interim
Hans-Werner Moors 19.12.2005 27.05.2006
Georg Kreß 01.07.20061 06.04.2007
Carsten Gockel 06.04.2007 02.06.2007 Interim
Roger Schmidt 01.07.20071 19.03.2010
Marc Fascher 21.03.2010 23.01.2012
Pavel Dotchev 24.01.2012 05.09.2013
Carsten Gockel 06.09.2013 15.09.2013 Interim
Ralf Loose 15.09.2013 19.12.2015
Horst Steffen 01.01.2016 03.10.2016
Cihan Tasdelen 04.10.2016 17.10.2016 Interim
Benno Möhlmann 18.10.2016 10.12.2017
Marco Antwerpen 12.12.2017 30.06.2019
Sven Hübscher 01.07.20191 30.11.2019
Arne Barez 01.12.2019 26.12.2019 Interim
Sascha Hildmann 27.12.2019 -
1 
Übernahme zum Saisonbeginn

Kader der Bundesligasaison 1963/64 Bearbeiten

Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf die Einsätze und Tore in der Saison 1963/64.[69]

Tor Abwehr Mittelfeld Sturm
Herbert Eiteljörge (26/0)
Dieter Feller (4/0)
Klaus Bockisch (30/3)
Heribert Kania (16/0)
Werner Lungwitz (29/2)
Helmut Tybussek (14/1)
Heinz-Rüdiger Voß (28/0)
Karl-Heinz Bente (21/0)
Falk Dörr (7/1)
Dagmar Drewes (30/0)
Walter Bensmann (4/0)
Karl-Heinz Kiß (24/3)
Hermann Lulka (28/9)
Helmut Menzel (16/0)
Bernhard Pohlschmidt (1/0)
Manfred Pohlschmidt (25/6)
Manfred Rummel (27/7)

Rekordspieler der 2. Bundesliga und ihrer Vorgängerligen Bearbeiten

Name Spiele Tore Jahre
Karl Heinz Krekeler 246 007 1970–1981
Werner Fuchs 193 019 1972–1980
Rolf Grünther 187 017 1972–1979
Benno Möhlmann 150 028 1972–1978
Horst Angel 139 010 1973–1980

Weitere bekannte ehemalige Spieler Bearbeiten

Zweite Mannschaft Bearbeiten

Die Reserve des SC Preußen Münster stieg im Jahr der Bundesligagründung (1963) in die damals viertklassige Landesliga auf. Nach dem Absturz Mitte der 80er Jahre bis in die Kreisliga A Münster gelang von 1986 bis 1988 die direkte Rückkehr über die Bezirksliga in die Landesliga, die zu diesem Zeitpunkt nur noch fünftklassig war. Nach 16 Spielzeiten gelang erstmals in der Saison 2002/03 wieder die Meisterschaft und der Sprung in die damals fünftklassige Verbandsliga. Nach einem erneuten Intermezzo in der Landesliga (2007–2009) gelang die Rückkehr in die Verbandsliga, die inzwischen offiziell Westfalenliga hieß und nur noch sechstklassig war. Dort spielte die heutige U23 ab der Saison 2009/10. Zur Spielzeit 2019/20 gelang als Meister der Staffel 1 der Aufstieg in die Oberliga Westfalen.[71]

Frauenfußball Bearbeiten

Seit 2023 kooperiert der Verein mit Borussia Münster im Damen- und Mädchenbereich.[72]

Auf der Jahreshauptversammlung am 14. Januar 2024 stimmten die Mitglieder für weitere Gespräche die zu einem Anschluss des UFC Münster führen sollen. Infolgedessen soll eine eigene Damen und Mädchensparte im Bereich Fußball aufgebaut werden.[73]

Weitere Abteilungen Bearbeiten

Auch wenn der Sportclub Preußen Münster überregional vor allem als Fußballverein bekannt ist, werden im Verein auch andere Sportarten wie Tennis, Leichtathletik, Handball und Faustball betrieben.[74]

Handball Bearbeiten

Die relativ kleine Handballabteilung mit derzeit drei Mannschaften tritt zusammen mit der DJK SV Borussia 07 Münster in einer Spielgemeinschaft als HSG Preußen Borussia Münster an. Die erste Herrenmannschaft war in der Saison 2016/17 in der Lage sich erstmals für die Bezirksliga Münsterland zu qualifizieren.[74]

Zu Beginn des Jahres 2024 konnte sich die Herrenmannschaft der HSG Preußen Borussia Münster den Titel des Stadtmeisters sichern.[75]

Leichtathletik Bearbeiten

 
Lena Malkus, Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften 2018

Seit Jahrzehnten gehört der SC Preußen Münster zu den größeren Leichtathletikvereinen in Münster. So gewann der Langstreckenläufer Harald Norpoth in den 1960er Jahren vier seiner deutschen Meistertitel im Trikot der Preußen und vier weitere als Athlet der LG Ratio Münster.[76] In den 1960er Jahren gab es im Preußenstadion auch Leichtathletiksportfeste mit mehr als 10.000 Zuschauern. Allerdings wurde die Aschenbahn nie durch eine Kunststoffbahn ersetzt und nach dem Neubau der Haupttribüne wäre dies auch von den Platzverhältnissen her nicht mehr möglich.[77]

Die Leichtathleten der Preußen traten von 1970 bis 2012 in einer Start- und Trainingsgemeinschaft mit anderen Vereinen aus Münster und Umgebung als LG Ratio Münster an. Seit dem 1. Januar 2013 war die Leichtathletikabteilung der Preußen durch Austritt aus der LG Ratio wieder selbständig. Mit Beginn des Jahres 2020 treten die Leichtathleten wieder der Leichtathletikgemeinschaft bei, welche nach Sponsorenwechsel mittlerweile LG Brillux Münster heißt.[78]

Bis heute (Stand: 2022) hält die 3-mal-1000-Meter-Staffel des SC Preußen mit Franz-Josef Kemper, Harald Norpoth und Wolf-Jochen Schulte-Hillen den bereits 1966 aufgestellten deutschen Rekord über diese Distanz mit der Zeit von handgestoppten 7:01,2 min. Damit handelt es sich um den langlebigsten deutschen Leichtathletikrekord überhaupt.

Zu den herausragenden Athletinnen des SC Preußen in jüngerer Zeit gehörte unter anderem die U20-Europameisterin 2011 und Deutsche Meisterin 2015 im Weitsprung, Lena Malkus[79], die bis zum Ende des Jahres 2018 für den Verein startete. Die Sprinterin Tatjana Pinto (Europameisterin 2012 in der 4-mal-100-Meter-Staffel) war bis zum 31. Dezember 2012 Mitglied des SC Preußen.

Tennis Bearbeiten

Schon kurz nach der Vereinsgründung entstand in den Jahren 1908/09 eine Tennisabteilung.[80] Die Plätze und das Klubhaus befinden sich unmittelbar neben dem Preußenstadion.[80]

Faustball Bearbeiten

Seit 1968 gibt es eine Faustballabteilung im Verein. Die Mannschaft spielt aktuell in der Landesliga.[81]

Darts Bearbeiten

Der ehemalige Dartclub Vikings Münster wirft mit Beginn der Saison 2023/2024 seine Pfeile unter schwarz-weiß-grüner Flagge und wird als Dartclub Preußen Münster in der 2. Bundesliga Nord an den Start gehen.

E-Sport Bearbeiten

Der Verein gründete 2021 eine neue E-Sports-Sparte. Hier wird aktuell Fußball der FIFA-Reihe gespielt. Spiele und Wettbewerbe werden in der Regel auf Twitch gestreamt.

Futsal Bearbeiten

Nach Anschluss des UFC Münster an den Verein wird künftig auch Futsal durch den Verein angeboten werden.[82] Die 1. Mannschaft des UFC Münster spielt aktuell in der Futsal-Regionalliga West.[83]

Weblinks Bearbeiten

Commons: Preußen Münster – Sammlung von Bildern und Videos

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. a b [1] auf scpreussen-muenster.de, abgerufen am 15. Januar 2024
  2. a b c d Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: 100 Jahre Preußen Münster. Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-519-3, S. 379–420.
  3. Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: 100 Jahre Preußen Münster. Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-519-3, S. 13–30.
  4. „Preußen Münster dreht das Ding“ – Geschichte des Fußballs im Radio (Memento vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.today) in Q History vom 8. April 2011.
  5. Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: 100 Jahre Preußen Münster. Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-519-3, S. 65–78.
  6. 1963 International Soccer League. In: soccerstats.us,. Abgerufen am 27. September 2019.
  7. Westfälische Nachrichten: Stadtmuseum zeigt Fotos: Münster vor 50 Jahren, Münster, 12. Mai 2016
  8. Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: 100 Jahre Preußen Münster. Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-519-3, S. 129–167
  9. [2]
  10. Regionalliga Nord 2005/2006 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  11. Oberliga Westfalen (1992–2008) 2006/2007 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  12. Oberliga Westfalen (1992–2008) 2007/2008 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  13. Regionalliga West 2008/2009 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  14. Regionalliga West 2009/2010 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  15. Hubert Dahlkamp, Dietrich Schulze-Marmeling: 100 Jahre Preußen Münster. Die Werkstatt GmbH, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-519-3, S. 299–324.
  16. DFB-Pokal: Hertha schrammt knapp an Blamage vorbei – 3:1 gegen Preußen. In: Westfälische Nachrichten. 1. August 2009, abgerufen am 26. September 2019.
  17. Uwe Peppenhorst: Verwirrende Zahlenspiele. In: Westfälische Nachrichten. 28. Juli 2009, abgerufen am 26. September 2019.
  18. Westfälische Nachrichten: Letzte Runde ist eingeläutet – Hochgeschwindigkeits-Endspurt: Viele Kandidaten geben im neuen Jahr schon wieder Vollgas, Münsters Sportler des Jahres 2012, 30. Januar 2013.
  19. Westfälische Nachrichten: Malkus, Taylor, Preußen Münster und Ditzel/Brummel Sieger bei Sportlerwahl, Titelseite, Münster, 20. Februar 2013.
  20. Westfälische Nachrichten: Tolle Wahl und große Sieger: Drei Mal die Preußen und zwei junge Ruderer, Münsters Sportler des Jahres 2012, 20. Februar 2013.
  21. Münsters Sportler des Jahres 2014: Preußen sind Spitze. In: Westfälische Nachrichten. 3. Februar 2015, abgerufen am 26. September 2019.
  22. Regionalliga West 2010/2011 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  23. 3. Liga 2011/2012 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  24. 3. Liga 2012/2013 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  25. 3. Liga 2013/2014 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  26. 3. Liga 2014/2015 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  27. 3. Liga 2015/2016 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  28. Zuschauer - 3. Liga 19/20. In: fupa.net. Abgerufen am 27. September 2019.
  29. 3. Liga 2017/2018 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  30. 3. Liga 2018/2019 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 27. September 2019.
  31. 3. Liga 2019/2020 » Zuschauer » Heimspiele. In: weltfussball.de. Abgerufen am 25. Juli 2020.
  32. a b c d Stellungnahme des Vereins zu neuen Sicherheitsmaßnahmen: Brisanter Start in die Saison. In: Westfälische Nachrichten. 24. Juli 2014, abgerufen am 26. September 2019.
  33. Maßnahmenkatalog: Preußen Münster hebt Verbote teilweise wieder auf. In: Westälische Nachrichten. 4. August 2014, abgerufen am 26. September 2019.
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