SV Sandhausen

Fußballverein aus Sandhausen, Baden-Württemberg

Der Sportverein 1916 Sandhausen e. V., kurz SV Sandhausen, ist ein Fußballverein mit 950 Mitgliedern (Stand: 10. Juni 2021)[1] aus dem kurpfälzischen Sandhausen in Baden-Württemberg. Die erste Mannschaft des Vereins spielt seit der Spielzeit 2012/13 in der 2. Fußball-Bundesliga, die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiß.

SV Sandhausen
Logo
Verein
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Name Sportverein 1916
Sandhausen e. V.
Sitz Sandhausen, Baden-Württemberg
Gründung 1. August 1916
Farben Schwarz/Weiß
Mitglieder 950 (10. Juni 2021)[1]
Vorstand Jürgen Machmeier (Vorstandsvsitzender)
Jürgen Rohm (Geschäftsführender Vorsitzender) [2]
Website svs1916.de
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Erste Mannschaft
Cheftrainer Gerhard Kleppinger & Stefan Kulovits
Spielstätte Hardtwaldstadion
Plätze 15.414
Liga 2. Bundesliga
2020/21 15. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

GeschichteBearbeiten

Erste ErfolgeBearbeiten

Der erste große Erfolg gelang dem am 1. August 1916 gegründeten SV Sandhausen in der Saison 1930/31 mit dem Aufstieg in die Bezirksliga Rhein/Saar, damals eine der höchsten deutschen Fußballklassen. In dieser Klasse hatte der SV schwere Spiele gegen damals namhafte Mannschaften wie den SV Waldhof, VfL Neckarau, VfR Mannheim, Phönix Ludwigshafen u. a. zu bestreiten. Die Zugehörigkeit zu dieser starken Klasse währte nicht lange. Nach einem Jahr erfolgte der Abstieg. In der Endphase des Zweiten Weltkriegs spielte der SV als Teil der Kriegssportgemeinschaft (KSG) Walldorf-Wiesloch eine Saison in der Gauliga Nordbaden, stieg jedoch ohne Punktgewinn wieder ab.

Zeit nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte sich der SV Sandhausen zunächst in der Landes- bzw. 2. Amateurliga, bevor in der Saison 1956/57 der Aufstieg in die 1. Amateurliga Nordbaden erspielt wurde. Diese Klasse hielt man bis zur Qualifikation zur neu gegründeten Oberliga Baden-Württemberg im Jahr 1978. Der Verein konnte sich in der Folge fast immer in der Spitzengruppe der Liga behaupten. In den Spielzeiten 1977/78 und 1992/93 feierte der SV Sandhausen mit dem Gewinn der deutschen Amateurmeisterschaft seine bis dahin größten Erfolge. Einen weiteren Erfolg konnte der SV Sandhausen im DFB-Pokal 1985/86 verbuchen, indem er erst im Viertelfinale im heimischen Hardtwaldstadion dem Bundesligisten Borussia Dortmund 1:3 unterlag. 1994 qualifizierte sich der SV Sandhausen als 9. der Oberliga nicht für die neu eingerichtete Regionalliga Süd. In der Saison 1994/95 wurde man Meister der Oberliga Baden-Württemberg und stieg in die Regionalliga Süd auf, stieg aber direkt wieder ab. In derselben Saison gelang dem SV Sandhausen eine Überraschung im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart. Das Spiel ging als längstes Elfmeterschießen (13:12) des Wettbewerbs in die Geschichte ein. 2000 scheiterte der SVS als Meister in der Relegation am SSV Jahn Regensburg, der in die Regionalliga aufstieg. Mit insgesamt 28 Jahren Ligazugehörigkeit zur Oberliga Baden-Württemberg führt der SV deutlich die „Ewige Tabelle“ der Liga an.

Zeit nach der JahrtausendwendeBearbeiten

2005/06 plante Dietmar Hopp, den Regionalligisten TSG Hoffenheim mit dem Oberligisten SV Sandhausen sowie dem Verbandsligisten FC-Astoria Walldorf zu fusionieren, um in seiner Heimatregion einen starken Klub aufzubauen, der in die Bundesliga aufsteigen sollte.[3] Der Deutsche Fußball-Bund begrüßte diese Fusionspläne und gab sein Einverständnis. Der Fusionsklub sollte demnach entweder als FC Kurpfalz Heidelberg oder HSW Heidelberg 06 firmieren.[4] Letztlich scheiterte diese Fusion jedoch (nicht zuletzt aufgrund von Vorbehalten des SV Sandhausen), und die Kooperation wurde beendet.[5] Am Ende der Saison 2006/07 stieg die erste Mannschaft des SV Sandhausen in die Regionalliga Süd auf. 2007/08 nahm der SV Sandhausen an der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals teil, wo er gegen den Zweitligisten Kickers Offenbach mit 0:4 unterlag. In der Regionalligasaison 2007/08 verfehlte die Mannschaft zwar mit Platz 5 den Aufstieg in die 2. Bundesliga, war aber für die neue 3. Liga qualifiziert. Die erste Saison 2008/09, die erste im Profifußball, beendete der SV Sandhausen mit einer ausgeglichenen Bilanz auf Platz 8. Im Februar 2010 trennte sich der SV Sandhausen nach viereinhalb erfolgreichen Jahren von Trainer Gerd Dais. Nachfolger von Dais wurde Frank Leicht, der zuvor Eintracht Frankfurt II trainiert hatte.

Am 11. Mai 2010 gewann die zweite Mannschaft des SV Sandhausen das Finale um den Pokal des Badischen Fußball-Verbandes gegen den FC Nöttingen im Elfmeterschießen mit 7:6. Der Verein war damit für die erste Runde des DFB-Pokals 2010/11 qualifiziert, in der er das Spiel gegen den FC Augsburg im Elfmeterschießen verlor.

Nach einem durchwachsenen Start in die Saison 2010/11 wurde am 12. September 2010 Trainer Frank Leicht beurlaubt. Sein Nachfolger wurde Pavel Dotchev[6], der wegen Erfolglosigkeit am 14. Februar 2011 ebenfalls beurlaubt und unmittelbar darauf durch seinen Vor-Vorgänger Gerd Dais ersetzt wurde.[7]

Aufstieg in die 2. Fußball-BundesligaBearbeiten

In der ersten Runde des DFB-Pokals 2011/12 unterlag der SVS dem damaligen Deutschen Meister und späteren Pokalsieger Borussia Dortmund mit 0:3. In der Drittliga-Saison 2011/12 wurde der SV Sandhausen Meister und stieg in die 2. Bundesliga auf. Im November 2012 trennte sich der SV Sandhausen als Tabellenletzter der 2. Liga von Trainer Gerd Dais. Sein Nachfolger wurde Hans-Jürgen Boysen. Der SV beendete die Saison zwar auf dem vorletzten Platz, was nach nur einem Jahr Zweitklassigkeit sportlich den direkten Abstieg in die 3. Liga bedeutet hätte, dennoch hielt man die Klasse: Der am 29. Mai 2013 gegenüber dem MSV Duisburg seitens der DFL ausgesprochene Lizenzentzug für die 2. Bundesliga[8] wurde durch eine Schiedsgerichtsentscheidung am 19. Juni 2013 rechtskräftig. Da sich auch Dynamo Dresden als Drittletzter in der Relegation durchgesetzt hatte, trat damit der SV Sandhausen auch in der Spielzeit 2013/14 in der 2. Bundesliga an.

Seit der Saison 2013/14 war Alois Schwartz Trainer beim SVS.[9] Durch einen 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg erreichte der Verein die zweite Runde des DFB-Pokals. Dort gab es einen erneuten Erfolg; mit 3:1 wurde gegen den SC Wiedenbrück 2000 gewonnen, und damit erreichte der SV Sandhausen zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte das Achtelfinale des DFB-Pokals. Doch im Achtelfinale mussten sich die Sandhäuser dem Bundesligisten Eintracht Frankfurt mit 2:4 geschlagen geben. Als Prämie erhielt der Verein für das Erreichen des Achtelfinales 500.000 Euro. Am Ende der Saison erreichte er in der Liga Tabellenplatz 12.

Am 32. Spieltag der Saison 2014/15 feierte der SVS in seinem 100. Zweitligaspiel durch einen 4:0-Auswärtssieg bei RB Leipzig vermeintlich den vorzeitigen Klassenerhalt.[10] Am 12. Mai 2015 teilte die DFL jedoch mit, dass dem Verein wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsordnung drei Punkte abgezogen würden, wodurch der Klassenerhalt wieder fraglich war.[11] Am letzten Spieltag konnte die Klasse jedoch endgültig gehalten werden. Wie schon in der Vorsaison belegte man schließlich den 12. Rang.

Am 31. Spieltag der Saison 2015/16 konnte mit einem 1:0 gegen den FSV Frankfurt der vorzeitige Klassenerhalt gesichert werden, nach dem letzten Spieltag stand man auf Tabellenplatz 13.

Am 3. Juli 2016 wurde Kenan Kocak als neuer Trainer präsentiert – er kam vom Regionalligisten SV Waldhof Mannheim und folgte auf Alois Schwartz, der zum 1. FC Nürnberg wechselte.[12] In der Saison 2016/17 konnte durch einen Auswärtssieg in Würzburg am 33. Spieltag der erneut der vorzeitige Klassenerhalt gefeiert werden, man schloss auf Tabellenplatz 10 ab.

Nach einer starken Hinrunde stand man zur Winterpause der Saison 2017/18 auf Platz 5. Am 33. Spieltag wurde trotz einer 0:2-Heimniederlage gegen den 1. FC Nürnberg, der gleichzeitig den Aufstieg in die Bundesliga feierte, der Klassenerhalt gesichert. Man beendete die Saison auf Tabellenplatz 11, wodurch der SVS 2018/19 in seine siebte Zweitliga-Saison startete.

Im Oktober 2018 trennte sich der SV Sandhausen nach einem schlechten Saisonstart am 9. Spieltag mit nur einem Sieg von Kenan Kocak. Als neuer Trainer übernahm Uwe Koschinat vom Drittligisten SC Fortuna Köln. Die Mannschaft stand über weite Teile der Saison auf einem Abstiegsplatz. Dank acht ungeschlagener Partien in Folge belegte Sandhausen ab dem 26. Spieltag den 15. Platz, den sie bis zum Saisonende nicht mehr verließen. Am letzten Spieltag sicherte sich der SVS mit einem 2:2-Unentschieden in Regensburg bei einer gleichzeitigen Niederlage des Konkurrenten FC Ingolstadt 04 den direkten Klassenerhalt.

In der Saison 2019/20 bewegte sich der Verein überwiegend im Tabellenmittelfeld. Nach acht sieglosen Spielen in Folge in der Rückrunde näherte man sich zunehmend den Abstiegsrängen, entkam aber nach sieben Punkten aus drei Spielen während einer englischen Woche dem Abstiegskampf.[13] Der Klassenerhalt stand am 32. Spieltag rechnerisch fest.[14] Am letzten Spieltag der Saison machte der SVS mit einem überraschenden 5:1-Auswärtssieg über den Hamburger SV, der dadurch die Teilnahme an die Relegation zur Bundesliga verpasste, auf sich aufmerksam.[15] Der SV Sandhausen beendete die Saison auf dem 10. Platz und konnte damit das beste Saisonresultat aus der Spielzeit 2016/17 egalisieren.

In der Saison 2020/21 peilte der Verein einen einstelligen Tabellenplatz an.[16] Nachdem die Mannschaft nach dem 8. Spieltag mit 8 Punkten auf dem 15. Platz stand, wurde der Cheftrainer Uwe Koschinat durch Michael Schiele ersetzt. Da sich Sandhausen auch zu Jahresbeginn 2021 noch im Abstiegskampf befand, wurde Schiele im Februar freigestellt und zunächst interimsweise durch den Co-Trainer Stefan Kulovits und Gerhard Kleppinger ersetzt, der erst Anfang Januar 2021 vom Profi-Trainerstab in das Nachwuchsleistungszentrum gewechselt war. Die Interimszeit wurde im März bis zum Saisonende verlängert.[17][18] Da nur Kleppinger über die nötige Fußballlehrer-Lizenz verfügte, wurde dieser von der DFL offiziell als Cheftrainer geführt. Obwohl Sandhausen in der Saison 2020/21 auswärts nur einen Sieg bei 16 Niederlagen holen konnte, hielt der Verein am Ende der Saison mit 34 Punkten und Platz 15 die Liga. Dabei wurde der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag trotz einer 1:3-Niederlage beim Zweitligameister VfL Bochum gesichert, da die Konkurrenten VfL Osnabrück und Eintracht Braunschweig ebenfalls verloren.[19]

Aufgrund des erfolgreichen Klassenerhalts erhielt das „Cheftrainer-Team“ Kleppinger/Kulovits einen Vertrag für die Saison 2021/22.[20]

Sportlicher VerlaufBearbeiten

ErfolgeBearbeiten

Meisterschaft

Pokal

* SV Sandhausen II

Saisonbilanzen seit 1957Bearbeiten

Saison Spielstufe Liga Platz Tore Punkte
1957/58 III 1. Amateurliga Nordbaden 13. 51:72 26:34
1958/59 III 1. Amateurliga Nordbaden 05. 54:53 33:27
1959/60 III 1. Amateurliga Nordbaden 12. 42:65 26:34
1960/61 III 1. Amateurliga Nordbaden 01. 71:41 44:16
1961/62 III 1. Amateurliga Nordbaden 10. 42:57 28:32
1962/63 III 1. Amateurliga Nordbaden 10. 40:53 30:30
1963/64 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 54:40 38:22
1964/65 III 1. Amateurliga Nordbaden 09. 45:50 29:31
1965/66 III 1. Amateurliga Nordbaden 11. 43:50 26:34
1966/67 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 61:41 39:21
1967/68 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 57:38 36:24
1968/69 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 46:45 37:23
1969/70 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 57:38 36:24
1970/71 III 1. Amateurliga Nordbaden 06. 31:28 34:26
1971/72 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 71:39 45:19
1972/73 III 1. Amateurliga Nordbaden 04. 55:55 33:27
1973/74 III 1. Amateurliga Nordbaden 04. 69:37 38:22
1974/75 III 1. Amateurliga Nordbaden 03. 60:34 40:20
1975/76 III 1. Amateurliga Nordbaden 02. 53:29 42:18
1976/77 III 1. Amateurliga Nordbaden 02. 78:43 45:15
1977/78 III Amateurliga Nordbaden 02. 68:42 40:20
1978/79 III Oberliga Baden-Württemberg 11. 60:61 39:37
1979/80 III Oberliga Baden-Württemberg 08. 52:58 33:35
1980/81 III Oberliga Baden-Württemberg 01. 83:36 49:19
1981/82 III Oberliga Baden-Württemberg 07. 59:34 41:27
1982/83 III Oberliga Baden-Württemberg 03. 87:45 49:23
1983/84 III Oberliga Baden-Württemberg 03. 75:47 44:24
1984/85 III Oberliga Baden-Württemberg 01. 67:35 47:21
1985/86 III Oberliga Baden-Württemberg 04. 67:48 41:31
1986/87 III Oberliga Baden-Württemberg 01. 56:36 44:24
1987/88 III Oberliga Baden-Württemberg 03. 60:38 41:27
1988/89 III Oberliga Baden-Württemberg 04. 55:41 40:28
1989/90 III Oberliga Baden-Württemberg 06. 66:52 41:27
1990/91 III Oberliga Baden-Württemberg 05. 53:44 40:28
1991/92 III Oberliga Baden-Württemberg 11. 45:46 32:36
1992/93 III Oberliga Baden-Württemberg 02. 57:35 45:23
1993/94 III Oberliga Baden-Württemberg 09. 52:39 33:35
1994/95 IV Oberliga Baden-Württemberg 01. 72:30 50:14
1995/96 III Regionalliga Süd 16. 42:59 34
1996/97 IV Oberliga Baden-Württemberg 04. 58:31 54
1997/98 IV Oberliga Baden-Württemberg 07. 52:45 44
1998/99 IV Oberliga Baden-Württemberg 02. 44:23 59
1999/2000 IV Oberliga Baden-Württemberg 01. 68:24 70
2000/01 IV Oberliga Baden-Württemberg 04. 69:44 57
2001/02 IV Oberliga Baden-Württemberg 02. 63:32 68
2002/03 IV Oberliga Baden-Württemberg 04. 59:46 56
2003/04 IV Oberliga Baden-Württemberg 07. 51:42 54
2004/05 IV Oberliga Baden-Württemberg 07. 64:39 50
2005/06 IV Oberliga Baden-Württemberg 05. 65:34 60
2006/07 IV Oberliga Baden-Württemberg 01. 91:36 77
2007/08 III Regionalliga Süd 05. 48:38 57
2008/09 III 3. Liga 08. 58:52 50
2009/10 III 3. Liga 14. 54:63 47
2010/11 III 3. Liga 12. 43:46 46
2011/12 III 3. Liga 01. 57:42 66
2012/13 II 2. Bundesliga 17. 38:66 26
2013/14 II 2. Bundesliga 12. 29:35 44
2014/15 II 2. Bundesliga 12. 32:37 39
2015/16 II 2. Bundesliga 13. 40:50 40
2016/17 II 2. Bundesliga 10. 41:36 42
2017/18 II 2. Bundesliga 11. 35:33 43
2018/19 II 2. Bundesliga 15. 45:52 38
2019/20 II 2. Bundesliga 10. 43:45 43
2020/21 II 2. Bundesliga 15. 41:60 34
  • Aufstieg
  • Abstieg
  • StadionBearbeiten

    Der SV Sandhausen trägt seine Heimspiele im am südlichen Ortsausgang direkt am Wald gelegenen Hardtwaldstadion (seit März 2017 aufgrund eines Namenssponsorings offiziell BWT-Stadion am Hardtwald) aus. Zur Saison 2008/09 wurde es aufgrund der Qualifikation für die 3. Liga umgebaut und die Sitzplatzkapazität erhöht. Das Stadion verfügte über 10.231 Plätze, davon 2.954 überdachte Sitzplätze. Im Sommer 2012 wurde das Stadion, nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga, auf ca. 12.000 Plätze erweitert. Zur Saison 2014/15 wurde das Stadion erneut ausgebaut und weist nunmehr eine Kapazität von 15.300 Plätzen auf. Seit 2017 wird das Stadion, nach einem Sponsor, als BWT Stadion bezeichnet.

    PersönlichkeitenBearbeiten

    Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

    TrainerBearbeiten

    Amtszeit Trainer
    1974–1977 Emil Kühnle
    1977–08/1979 Klaus Sinn
    08/1979–09/1979 Harald Meichelbeck (Interim)
    09/1979–1980 Heinz Baas
    1980–1981 Werner Ludwig
    1981–03/1982 Rudi Dielmann
    03/1982–05/1983 Werner Ludwig
    05/1983–06/1983 Raimund Lietzau (Interim)
    1983–1987 Slobodan Jovanić
    1987–11/1987 Harry Griesbeck
    11/1987–12/1987 Wolfgang Reinhardt (Interim)
    12/1987–01/1989 Heiner Ueberle
    Amtszeit Trainer
    09/1989–05/1991 Stephan Groß
    05/1991–06/1991 Wolfgang Reinhardt (Interim)
    1991–1994 Slobodan Jovanić
    1994–1996 Hans-Jürgen Boysen
    1996–1998 Rüdiger Menges
    1998–1999 Günther Birkle
    1999–2000 Willi Entenmann
    07/2000–11/2000 Werner Habiger
    11/2000–04/2001 Ralf Köhnlein
    04/2001–2002 Hans-Jürgen Boysen
    07/2002–10/2002 Willi Entenmann
    10/2002–09/2003 Rainer Scharinger
    Amtszeit Trainer
    09/2003–09/2005 Günter Sebert
    09/2005–02/2010 Gerd Dais
    02/2010–09/2010 Frank Leicht
    09/2010–02/2011 Pavel Dotchev
    02/2011–11/2012 Gerd Dais
    11/2012–2013 Hans-Jürgen Boysen
    2013–2016 Alois Schwartz
    2016–10/2018 Kenan Kocak
    10/2018–11/2020 Uwe Koschinat
    11/2020–02/2021 Michael Schiele
    02/2021– Gerhard Kleppinger & Stefan Kulovits

    ProfimannschaftBearbeiten

    Aktueller Kader 2021/22Bearbeiten

    Stand: 18. Juni 2021[21][22]
    Zu älteren Mannschaftsaufstellungen, siehe Namen und Zahlen

    Nr. Nat. Spieler Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
    Torhüter
    13 Deutschland  Rick Wulle 04.06.1994 01.07.2015 30.06.2021
    40 Deutschland  Benedikt Grawe 21.02.2000 01.07.2016
    Deutschland  Patrick Drewes 04.02.1993 01.07.2021
    Abwehr
    02 Russland  Alexander Schirow 24.01.1991 01.07.2018 30.06.2023
    14 Deutschland  Tim Kister 30.12.1986 01.07.2013 30.06.2021
    18 Deutschland  Dennis Diekmeier (C)  20.10.1989 03.01.2019 30.06.2022
    23 Deutschland  Nils Röseler 10.02.2002 01.07.2020 30.06.2022
    Deutschland  Immanuel Höhn 23.12.1991 01.07.2021
    Deutschland  Arne Sicker 17.04.1997 01.07.2021
    Mittelfeld
    05 Deutschland  Janik Bachmann 06.05.1996 28.01.2021 30.06.2023
    06 Deutschland  Denis Linsmayer 19.09.1991 01.07.2013 30.06.2022
    17 Deutschland  Erik Zenga 18.01.1993 01.07.2015 30.06.2022
    21 Venezuela  Enrique Peña Zauner 04.03.2000 01.07.2019 30.06.2022
    35 Deutschland  Alexander Esswein 25.03.1990 09.10.2020
    Deutschland  Gianluca Gaudino 11.11.1996 01.07.2021
    Deutschland  Carlo Sickinger 29.07.1997 01.07.2021
    Angriff
    09 Deutschland  Daniel Keita-Ruel 21.09.1989 31.07.2020 30.06.2022
    10 Deutschland  Julius Biada 03.11.1992 01.07.2019 30.06.2022
    16 Deutschland  Kevin Behrens 03.02.1991 01.07.2018 30.06.2021
    Deutschland  Christian Kinsombi 24.08.1999 01.07.2021
    Benin  Cebio Soukou 02.10.1992 01.07.2021

    Aktueller TrainerstabBearbeiten

    Name Funktion
    Gerhard Kleppinger Cheftrainer
    Stefan Kulovits Cheftrainer
    Daniel Ischdonat Torwarttrainer
    Dirk Stelly Athletiktrainer

    Transfers der Saison 2021/22Bearbeiten

    Stand: 21. Juni 2021

    Zugänge Abgänge
    Sommer 2020

    Zweite MannschaftBearbeiten

    Die zweite Mannschaft war in das Nachwuchsleistungszentrum integriert[23] und bildete als U23-Mannschaft mit Amateurstatus den Übergang vom Leistungsbereich (U16 bis U19) zur Profimannschaft. Seit 2003 war die Mannschaft überwiegend in der sechstklassigen Verbandsliga Nordbaden sowie in der Landesliga Rhein-Neckar (7. Liga) aktiv. Zwischen 2015/16 und 2017/18 war die U23 der fünftklassigen Oberliga Baden-Württemberg zugehörig, in die sie nach dem Abstieg im Frühjahr 2019 erneut aufsteigen konnte.[24] Zum Ende der Saison 2020/21 wurde die Mannschaft vom Spielbetrieb abgemeldet. Als Ursache für die Entscheidung wurden sowohl wirtschaftliche Gründe als auch fehlende Platzkapazitäten angegeben.[25]

    Trainiert wurde der SV Sandhausen II zwischen 2013 und 2019 vom ehemaligen Sandhausener Profi Kristjan Glibo, der in der Folge von Frank Löning, der selbst 112 Ligaspiele für den Verein absolviert hatte, abgelöst wurde.[26]

    WeblinksBearbeiten

    Commons: SV Sandhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. a b SVS1916.de: Aktueller Mitgliederstand
    2. Impressum. In: svs1916.de. Abgerufen am 16. Juni 2021.
    3. Hopp, Hopp in die Bundesliga. In: Spiegel Online. 28. Oktober 2005, abgerufen am 5. November 2019.
    4. DFB genehmigt Hoffenheimer Fußballfusion. In: Spiegel Online. 30. November 2005, abgerufen am 5. November 2019.
    5. Oliver Trust: Aus Hopps Schatten in die Zweite Liga. In: Der Tagesspiegel. 21. April 2012, abgerufen am 5. November 2019.
    6. Dotschew beerbt Leicht als Coach in Sandhausen. In: Focus Online. 13. September 2010, abgerufen am 5. November 2019.
    7. Sandhausen trennt sich von Trainer Dotschew. In: spox.com. 14. Februar 2011, abgerufen am 5. November 2019.
    8. MSV Duisburg muss in die 3. Fußball-Liga. In: n-tv. 19. Juni 2013, abgerufen am 5. November 2019.
    9. kicker.de: Schwartz soll den SVS wieder nach oben führen . Abgerufen am 5. November 2019.
    10. kicker.de: Henry sieht Leipzig-Blamage . Abgerufen am 5. November 2019.
    11. Verstöße gegen Lizenzierungsordnung: Punktabzug für den SV Sandhausen. In: dfl.de. DFL Deutsche Fußball Liga GmbH, 12. Mai 2015, abgerufen am 5. November 2019.
    12. kicker.de: „Ideallösung“ Kocak übernimmt Sandhausen . Abgerufen am 5. November 2019.
    13. SV Sandhausen ärgert Ex-Coach Kocak - Heimsieg gegen Hannover 96 auf heidelberg24.de 31. Mai 2020, abgerufen am 5. Juli 2020.
    14. "Wir sind natürlich erleichtert, dass wir den Klassenerhalt geschafft haben" auf der Website des SV Sandhausen. Abgerufen am 5. Juli 2020.
    15. Desolater HSV bleibt zweitklassig auf sport1.de. 28. Juni 2020, abgerufen am 5. Juli 2020.
    16. Transfer-Ticker SV Sandhausen: Zenga und Klingmann verlängern. In: Rhein-Neckar-Zeitung. 3. Juli 2020, abgerufen am 5. Juli 2020.
    17. Nach nicht mal drei Monaten: Sandhausen trennt sich von Trainer Schiele. Abgerufen am 23. März 2021 (deutsch).
    18. Kleppinger und Kulovits bleiben bis Saisonende. Abgerufen am 23. März 2021 (deutsch).
    19. SV Sandhausen feiert Happy End in Bochum - Rettung trotz Niederlage auf heidelberg24.de. 23. Mai 2021, abgerufen am 24. Mai 2021.
    20. Gerhard Kleppinger und Stefan Kulovits bleiben SVS-Trainer, svs1916.de, 27. Mai 2021, abgerufen am 27. Mai 2021.
    21. Kader. In: svs1916.de. SV Sandhausen 1916 e. V., abgerufen am 16. Februar 2021.
    22. SV Sandhausen in der Datenbank von transfermarkt.de. Abgerufen am 5. November 2019.
    23. Übergangsbereich (U23), svs1916.de, abgerufen am 10. Juni 2021
    24. Vereinsinfo, fupa.net, abgerufen am 18. November 2019
    25. Wer ist schuld am Aus des Nachwuchsteams? RNZ, 12. Mai 2021, abgerufen am selben Tage.
    26. Frank Löning ersetzt Kristjan Glibo als U23-Trainer, rnz.de, abgerufen am 18. November 2019