FK Chimki

russischer Fußballverein

Der FK Chimki (russisch футбольный клуб Химки, wiss. Transliteration Futbolny klub Chimki) ist ein russischer Fußballverein, der 1997 gegründet wurde. Der Sitz des Vereines ist in Chimki in der Oblast Moskau.

FK Chimki
Logo seit Dezember 2006
Basisdaten
Name Futbolniy Klub Chimki
Sitz Chimki
Gründung 1997
Farben rot–schwarz
Präsident RusslandRussland Wladimir Streltschenko
Website fckhimki.ru
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer RusslandRussland Andrei Talalajew
Spielstätte Arena Chimki
Plätze 18.636
Liga Premjer-Liga
2019/20   2. Platz, Perwenstwo FNL
Heim
Auswärts

GeschichteBearbeiten

 
Altes Logo von FC Chimki

Der Verein entstand 1996 durch den Zusammenschluss von Rodina Chimki und Nowator Chimki. Im Mai 1996 fand in Russland ein Amateurturnier mit über 150 Teams, darunter auch der FK Chimki, statt. Der Sieger dieses Turniers sollte in die 3. Liga aufsteigen. Der FK Chimki gewann das Turnier im Endspiel gegen Energia Uljanowsk im Elfmeterschießen. Dadurch waren sie 1997 Drittligist. 2000 stieg die Mannschaft in die zweite russische Liga (1. Division) auf. Nach sechs Spielzeiten in der Zweitklassigkeit feierte der FK Chimki den erneuten Aufstieg, diesmal in die Premjer-Liga.[1] 2007 folgte ihr erstes Jahr im russischen Fußballoberhaus, welches der Klub mit einem neunten Platz beendete. Während der Spielzeit 2008 wurde Sergei Juran als neuer Cheftrainer mit dem Ziel Verbleib in der Premjer-Liga verpflichtet. Dieses Ziel wurde mit dem 14. Tabellenplatz erreicht. Trotzdem wurde Juran am 30. November 2008 entlassen.[2]

Zu Beginn der Saison 2009 sollte der Verein mit dem Ligakonkurrenten FK Saturn Ramenskoje fusionieren. Der Zusammenschluss wurde aufgrund von der Finanzkrise ab 2007 aus finanziellen Gründen von der regionalen Politikspitze angeordnet. Die Heimspiele sollten abwechselnd in den beiden Heimstätten ausgetragen werden. Der Zusammenschluss wurde jedoch nicht realisiert, da der Partnerverein gerettet wurde, somit spielten beide Vereine weiter eigenständig in der Premjer-Liga.[3]

Die Saison 2009 beendete das Team auf dem letzten Tabellenplatz, wobei alle fünfzehn Rückrundenpartien verloren wurden, und musste deswegen in die zweitklassige 1. Division absteigen.[4] Nach der Spielzeit 2012/13 stieg der Verein sogar in das drittklassige Perwenstwo PFL ab. 2016 nach dem Gewinn der Staffelmeisterschaft West in der dritten Liga konnte der erneute Aufstieg in das zweitklassige Perwenstwo FNL gefeiert werden.[5]

StadionBearbeiten

Von 2008 bis 2009 war die Arena Chimki, die eine Kapazität von 18.636 Plätzen hat, die Heimspielstätte von FK Chimki. Seit dem Abstieg aus der Premjer-Liga trug der Verein seine Heimspiele im 10.033 Zuschauer fassenden Rodina-Stadion aus. Seit 2018 bestreitet der Verein seine Heimspiele wieder in der Arena Chimki.

ErfolgeBearbeiten

Aktueller Kader 2020/21Bearbeiten

Stand: März 2021

Nr. Position Name
1 Russland  TW Dmitri Chomitsch
22 Russland  TW Ilja Lantratow
35 Russland  TW Jegor Generalow
2 Russland  AB Arseni Logaschow
3 Schweden  AB Filip Dagerstål
4 Nigeria  AB Brian Idowu
6 Russland  AB Dmitri Tichij
15 Russland  AB Jegor Danilkin
25 Russland  AB Alexander Filin
Nr. Position Name
8 Russland  MF Denis Gluschakow
11 Russland  MF Resiuan Mirsow
17 Armenien  MF Arschak Korjan
28 Russland  MF Pawel Mogilewez
10 Aserbaidschan  ST Kamran Əliyev
19 Elfenbeinküste  ST Senin Sebai
45 Burkina Faso  ST Mohamed Konaté
47 Russland  ST Alexander Dolgow
88 Russland  ST Wladimir Djadjun

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

Russland

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Südamerika

TrainerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. wek.ru: "Кубань" и "Химки" будут играть в Премьер-лиге Artikel vom 3. November 2006 (russisch)
  2. ru.uefa.com: Юран покинул "Химки" Artikel vom 30. November 2008 (russisch)
  3. vz.ru: ФК «Химки» сохранит место в Премьер-лиге Artikel vom 11. Dezember 2008 (russisch)
  4. sovross.ru: «Химки» покидают лигу Artikel vom 27. Oktober 2010 (russisch)
  5. sovsport.ru: «Химки» досрочно вышли в ФНЛ Artikel vom 11. Mai 2016 (russisch)