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Fußball-Landesliga Baden
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Abkürzung LL
Verband Badischer Fußballverband
Hierarchie 7. Liga
Mannschaften 49 (16, 18 und 15 in drei Staffeln)
Meister FV Fortuna Kirchfeld (LL Mittelbaden)
VfR Gommersdorf (LL Odenwald)
SV Waldhof Mannheim 2 (LL Rhein‑Neckar)
Region Gebiet der Landesliga BadenVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
↓ Bezirksligen (VIII)

Die Fußball-Landesliga Baden (bestehend aus den drei Staffeln Mittelbaden, Odenwald und Rhein-Neckar) ist die zweithöchste Liga des Badischen Fußballverbandes und gemäß Landesligen nach DFB-Landesverbänden die siebthöchste Liga im deutschen Ligasystem. Sie ist neben der Landesliga Südbaden und der Landesliga Württemberg eine von drei Landesligen in Baden-Württemberg.

Die Meister der drei Staffeln der Landesliga Baden steigen automatisch in die Verbandsliga Baden auf. Die drei Vizemeister nehmen an der Relegationsrunde zur Verbandsliga teil, in der sie zunächst in zwei KO-Runden gegeneinander antreten. Der Vizemeister, der sich letztlich durchsetzt, muss in einem weiteren Relegationsspiel gegen den Verbandsligaverein antreten, der dort auf dem Relegationsplatz landete. Da sich die Normalzahl der Mannschaften in den drei Staffeln unterscheidet, gibt es unterschiedliche Abstiegsregelungen. Gibt es mehr Absteiger aus der Verbandsliga und Aufsteiger aus den Bezirksligen als Absteiger in die Bezirksliga und Aufsteiger in die Verbandsliga, so erhöht sich die Anzahl der Mannschaften, wodurch in der folgenden Spielzeit eine „verschärfte“ Abstiegsregelung zum Tragen kommen kann.[1]

GliederungBearbeiten

Landesliga MittelbadenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Die Landesliga Mittelbaden wurde mit der Saison 1977/78 ins Leben gerufen. Die erste Meisterschaft konnte der FC Germania Friedrichsfeld im Jahre 1978 erringen.[2]

Auf- und AbstiegsregelungBearbeiten

Der Meister der Landesliga Mittelbaden steigt direkt in die Verbandsliga Baden auf und der Vize-Meister der Landesliga Mittelbaden bestreitet Relegationsspiele gegen den Viertletzten der Verbandsliga Baden sowie die beiden Vizemeister der Landesligen Odenwald und Rhein-Neckar. Durch Abmeldung können Mannschaften vorzeitig als Absteiger feststehen. Die letzten zwei Mannschaften der Tabelle steigen direkt ab und der Drittletzte bestreitet Relegationsspiele gegen die Vizemeister der Kreisligen von Bruchsal, Karlsruhe und Pforzheim um einen freien Landesligaplatz.[1]

MeisterBearbeiten

Die folgenden Mannschaften wurden seit der Saison 1977/78 Meister in der Landesliga Mittelbaden:[2]

  • 1978 – FC Germania Friedrichsfeld
  • ...
  • 2012 – TSV 05 Reichenbach
  • 2013 – SV Kickers Pforzheim
  • 2014 – SpVgg Durlach-Aue
  • 2015 – ASV Durlach
  • 2016 – TuS Bilfingen
  • 2017 – FC Español Karlsruhe
  • 2018 – ATSV Mutschelbach
  • 2019 – FV Fortuna Kirchfeld

Landesliga OdenwaldBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Die Landesliga Odenwald wurde mit der Saison 1977/78 ins Leben gerufen. Sie war praktisch eine Fortsetzung der 2. Amateurliga Staffel Odenwald, die es seit den 1950er Jahren gab. Die erste Meisterschaft konnte der SV Osterburken im Jahre 1978 erringen. Rekordmeister ist Viktoria Wertheim mit sechs Meistertiteln (Stand: 2018/19).[3]

Auf- und AbstiegsregelungBearbeiten

Der Meister der Landesliga Odenwald steigt direkt in die Verbandsliga Baden auf und der Vize-Meister der Landesliga Odenwald bestreitet Relegationsspiele gegen den Viertletzten der Verbandsliga Baden, sowie die beiden Vizemeister der Landesligen Rhein-Neckar und Mittelbaden. Durch Abmeldung können Mannschaften vorzeitig als Absteiger feststehen. Die letzten vier Mannschaften der Tabelle steigen direkt ab und der Fünftletzte bestreitet Relegationsspiele gegen die Vizemeister der drei Kreisligen von Tauberbischofsheim, Buchen und Mosbach um einen freien Landesliga-Platz.[1]

MeisterBearbeiten

Die folgenden Mannschaften wurden seit der Saison 1977/78 Meister in der Landesliga Odenwald:[3]

RanglisteBearbeiten

Die nachfolgende Rangliste führt die Meister der Landesliga Odenwald seit der Saison 1977/78 anhand der Anzahl der Meistertitel:[3]

Platz Verein Anzahl Jahre
1. Viktoria Wertheim 6 1982, 1984, 1989, 1993, 1996, 2003
2. TV Hardheim 4 1995, 1997, 2001, 2009
SV Schollbrunn 1999, 2002, 2004, 2007
VfR Gommersdorf 2000, 2013, 2017, 2019
5. FV Lauda 3 1979, 2015, 2018
FV Mosbach 1985, 1990, 2010
SpVgg Neckarelz 1991, 1998, 2006
8. FV Laudenberg 2 1980, 1983
TSV Tauberbischofsheim 1986, 1992
TSV Buchen 2008, 2011
TSV Höpfingen 2012, 2014
12. SV Osterburken 1 1978
SV Distelhausen 1981
SV Waldhausen 1987
SV Königshofen 1988
VfR Uissigheim 1994
SV Schefflenz 2005
TSV Strümpfelbrunn 2016

Landesliga Rhein-NeckarBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Die Landesliga Rhein-Neckar wurde mit der Saison 1977/78 ins Leben gerufen. Die erste Meisterschaft konnte der SV Sinsheim im Jahre 1978 erringen.[6]

Auf- und AbstiegsregelungBearbeiten

Der Meister der Landesliga Rhein-Neckar steigt direkt in die Verbandsliga Baden auf und der Vize-Meister der Landesliga Rhein-Neckar bestreitet Relegationsspiele gegen den Viertletzten der Verbandsliga Baden, sowie die beiden Vizemeister der Landesligen Odenwald und Mittelbaden. Durch Abmeldung können Mannschaften vorzeitig als Absteiger feststehen. Die letzten drei Mannschaften der Tabelle steigen direkt ab und der Viertletzte bestreitet Relegationsspiele gegen die Vizemeister der Kreisligen von Sinsheim, Heidelberg und Mannheim um einen freien Landesliga-Platz.[1]

MeisterBearbeiten

Die folgenden Mannschaften wurden seit der Saison 1977/78 Meister in der Landesliga Rhein-Neckar:[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Badischer Fußballverband: Auf- und Abstiegsregelungen für OL / VL / LL + Kreisliga in der Saison 2017/18 (PDF; 5 Seiten). Online unter www.badfv.de. Abgerufen am 3. September 2018.
  2. a b Fandom: Landesliga Mittelbaden. Online unter daffs.fandom.com. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  3. a b c Fandom: Landesliga Odenwald. Online unter daffs.fandom.com. Abgerufen am 21. Juli 2019.
  4. a b Chronik 150 Jahre TSV 1863 Tauberbischofsheim e. V., TSV TBB, Tauberbischofsheim 2013.
  5. SV Schollbrunn: Vereinschronik. Online unter svschollbrunn1929.de. Abgerufen am 25. Juni 2019.
  6. a b Fandom: Landesliga Rhein-Neckar. Online unter daffs.fandom.com. Abgerufen am 21. Juli 2019.