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Dimitrios Moutas

griechischer Fußballspieler

Dimitrios Moutas (* 15. April 1968 in Stuttgart; Spitzname: Dimi) ist ein ehemaliger griechischer Fußballspieler. Er absolvierte 47 Spiele (15 Tore) in der Bundesliga für die Stuttgarter Kickers und den VfL Bochum sowie 132 Spiele (40 Tore) in der 2. Bundesliga für den SC Freiburg und die Stuttgarter Kickers. Er spielte auf der Position des Stürmers und wurde in der B-Nationalmannschaft Griechenlands eingesetzt.[1] Seit dem 29. August 2017 fungiert Moutas als Co-Trainer von Alois Schwartz beim Karlsruher SC.

Dimitrios Moutas
Dimitrios Moutas.jpg
Dimitrios Moutas 2011
Personalia
Geburtstag 15. April 1968
Geburtsort StuttgartDeutschland
Größe 176 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
TV Kemnat
SV Hoffeld
0000–1986 Stuttgarter Kickers
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1986–1988 1. FC Pforzheim 58 (20)
1988–1990 SC Freiburg 66 (19)
1990–1992 Stuttgarter Kickers 66 (25)
1992–1993 VfL Bochum 15 0(3)
1993–1994 Stuttgarter Kickers 32 0(7)
1994–1997 OFI Kreta 68 0(8)
1997–1998 Athinaikos Athen 13 0(1)
1998 AO Kavala 6 0(1)
1999 Panelefsiniakos Elefsinas 15 0(1)
2000–2001 Ethnikos Piräus 29 (21)
2002 Fostiras Tavrou Athen 2 0(1)
2003 Ethnikos Piräus 17 0(4)
2003–2004 Terpsithea Athen (10)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2000–2001 Ethnikos Piräus
2009 GS Kallithea
2015–2016 SV Sandhausen (Co-Trainer)
2017– Karlsruher SC (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

LaufbahnBearbeiten

Nach Stationen als Jugendspieler beim TV Kemnat, SV Hoffeld und der Jugend der Stuttgarter Kickers wechselte er zum 1. FC Pforzheim in die Oberliga Baden-Württemberg. Er erzielte dort in 58 Spielen 20 Tore.[1]

Nach seinem Wechsel zum SC Freiburg gab Dimitrios Moutas sein Debüt in der 2. Bundesliga beim 5:3-Heimsieg gegen Rot-Weiss Essen. Er wurde in der 74. Minute eingewechselt und erzielte das Tor zum 2:3.[2] Nach zwei Jahren und 66 Spielen (20 Tore) für den SC Freiburg wechselte er zum Ligakonkurrenten Stuttgarter Kickers. Er absolvierte in seiner ersten Saison 34 Spiele und schoss 13 Tore.[3] Nach dem Aufstieg in die Bundesliga absolvierte er weitere 32 Partien für die Kickers und schoss 12 Tore.[4] Nach dem Abstieg des Vereins wechselte er zum VfL Bochum, spielte jedoch nur 15 Spiele (3 Tore), davon nur eine Partei von Anfang bis Ende.[5] Daraufhin wechselte er zurück zu den Stuttgarter Kickers in die 2. Bundesliga, spielte 32 Partien und schoss sieben Tore. Beim 4:1-Sieg der Kickers gegen den FSV Mainz 05 kam er zu seinem letzten Einsatz, als er in der 82. Minute eingewechselt wurde.[6]

Nach seiner Profikarriere in Deutschland spielte er für die griechischen Vereine OFI Kreta, Athinaikos Athen und AO Kavala in der ersten griechischen Liga. In Griechenland wurde er als Abwehrspieler eingesetzt. Danach spielte er noch für niederklassige Vereine in Griechenland, unter anderem für Ethnikos Piräus als Spielertrainer.[7] Er beendete seine Karriere als Spieler im Jahr 2005.[1]

Als Trainer war er in der Rückrunde der Saison 2008/09 für den griechischen Verein GS Kallithea tätig.[8] Im Jahr 2010 absolvierte er im Rahmen seiner Trainerausbildung ein Praktikum beim VfL Wolfsburg. Ab Juli 2015 war Moutas Co-Trainer beim SV Sandhausen,[9][10] sein im Sommer 2016 ausgelaufener Vertrag wurde seitens des Vereins nicht verlängert.[11] Seit der Saison 2017/2018 arbeitet Moutas als Co-Trainer beim Karlsruher SC.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Das Kickersarchiv - Dimitrios Moutas. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  2. Dimitrios Moutas - Saison 1988/1989 auf www.fussballdaten.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  3. Dimitrios Moutas - Saison 1990/1991 auf www.fussballdaten.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  4. Dimitrios Moutas - Saison 1991/1992 auf www.fussballdaten.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  5. Dimitrios Moutas - Saison 1992/1993 auf www.fussballdaten.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  6. Dimitrios Moutas - Saison 1993/1994 auf www.fussballdaten.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  7. Dimitrios Moutas auf www.weltfussball.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  8. Trainerstationen von Dimitrios Moutas auf www.transfermarkt.de. Abgerufen am 5. Mai 2011.
  9. Wolfgang Brück: SV Sandhausen testet und siegt gegen Unterhaching. Rhein-Neckar-Zeitung, 8. Juli 2015, abgerufen am 20. Dezember 2015
  10. Sandhausen zeigt Moral. Weinheimer Nachrichten, 20. Juli 2015, abgerufen am 20. Dezember 2015
  11. Sandhausens neuer Trainer Kocak will „frechen“ Fußball spielen. Rhein-Neckar-Zeitung, 4. Juli 2016, abgerufen am 6. Juli 2016