FC Viktoria Köln

deutscher Fußballverein

Der FC Viktoria Köln 1904 e. V.[3] ist ein Fußballverein aus dem rechtsrheinischen Kölner Stadtteil Höhenberg. Der Verein wurde am 22. Juni 2010 als Nachfolger des insolventen SCB Viktoria Köln gegründet. Der ersten Männermannschaft gelang 2019 der Aufstieg in die 3. Liga. Spielstätte ist der Sportpark Höhenberg mit einer Kapazität von 8.343 Plätzen.

FC Viktoria Köln
Vereinswappen des FC Viktoria Köln
Verein
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Name FC Viktoria Köln 1904 e. V.
Sitz Köln, Nordrhein-Westfalen
Gründung 22. Juni 2010
Farben Schwarz-Weiß-Rot
Mitglieder 623 (1. Juli 2019)[1]
Präsident Holger Kirsch
VR-Nr. VR 16443 (AG Köln)
Fußballunternehmen
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Name FC Viktoria Köln 1904
Spielbetriebs GmbH
Gesellschafter 90,05 %: FC Viktoria Köln 1904 e. V.
09,95 %: Franz-Josef Wernze
Geschäftsführer Eric Bock
Axel Freisewinkel
HR-Nr. HRB 85681 (AG Köln)
Website viktoria1904.de
Erste Mannschaft
Cheftrainer Olaf Janßen
Spielstätte Sportpark Höhenberg
Plätze 8.343[2]
Liga 3. Liga
2023/24 13. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich

Die Wurzeln des Vereins reichen zurück ins Jahr 1904, als mit dem FC Germania Kalk der älteste Stammverein gegründet wurde. Es kam zu zahlreichen Fusionen – unter den Vereinsnamen Preußen Dellbrück und SC Viktoria Köln spielte man in der damals noch erstklassigen Oberliga West beziehungsweise zwischen 1978 und 1981 in der 2. Bundesliga Nord –, ehe der Anschluss an den höherklassigen Fußball verloren ging. Mittlerweile zählt der Verein nach dem 1. FC Köln und neben dem SC Fortuna Köln wieder zu den erfolgreichsten im Kölner Fußball.

Geschichte Bearbeiten

Wie alle größeren Kölner Fußballvereine ist auch die Viktoria das Ergebnis mehrerer Fusionen. Damalige Stadtteilmannschaften sollten zu großen Vereinen heranwachsen mit dem Anspruch, Vereine für die ganze Stadt zu werden. Die Viktoria und ihre Vorläufervereine blieben im Bewusstsein der Kölner immer auch Repräsentanten der rechten Rheinseite. Die linksrheinischen Fußballvereine sind bzw. waren der FC, die Fortuna und der VfL 1899 bzw. deren Vorläufer.

Strukturelle Entwicklung Bearbeiten

Am 1. Juli 1904 wurde mit dem FC Germania Kalk der älteste Stammverein der heutigen Viktoria gegründet.[4] Dieser fusionierte 1909 mit dem 1905 gegründeten FC Kalk zum SV Kalk 04. Zwei Jahre später folgte die Fusion mit dem 1906 gegründeten Mülheimer FC zum VfR 1904 Mülheim-Kalk. Nachdem 1910 bzw. 1914 die bisher selbständigen Städte Kalk und Mülheim nach Köln eingemeindet worden waren, erfolgte 1918 die Umbenennung in VfR Köln 04 rrh.[5]

Ein weiterer Stammverein ist der Mülheimer SV 06. Dieser wurde 1906 als Mülheimer Ballspiel-Club gegründet und fusionierte später mit dem FC Union Mülheim zum Mülheimer SV 06. Am 29. Juli 1949 fusionierten der Mülheimer SV 06 und der VfR Köln 04 rrh. zum SC Rapid Köln, der sich im heutigen Sportpark Höhenberg niederließ. Am 10. Juli 1957 fusionierte der SC Rapid dann mit Preußen Dellbrück zum SC Viktoria Köln. Preußen Dellbrück wurde am 6. April 1912 als FK Preußen Dellbrück gegründet. Im Januar 1919 erfolgte die Umbenennung in FV 1912 Dellbrück und 1926 die in SC Preußen Dellbrück.

Am 1. Juli 1994 fusionierte der SC Viktoria Köln mit dem 1930 gegründeten SC Brück zum SCB Preußen Köln. Der Name Preußen sollte dabei an den Stammverein Preußen Dellbrück erinnern. Am 11. Juni 2002 wurde die Umbenennung von SCB Preußen Köln in SCB Viktoria Köln wirksam. Der SCB Viktoria Köln musste am 1. August 2010 Insolvenz anmelden. Der heutige FC Viktoria Köln wurde gegründet, um die Jugendarbeit des SCB Viktoria Köln zu retten.

Sportliche Entwicklung Bearbeiten

Der VfR Köln 04 rrh. gewann 1926 die westdeutsche Meisterschaft und scheiterte in der ersten Runde der deutschen Meisterschaft mit 1:2 am Berliner Verein SV Norden-Nordwest.[6] In den Jahren 1935 und 1937 sicherte sich der VfR die Meisterschaft der erstklassigen Gauliga Mittelrhein, scheiterte auf Reichsebene aber jeweils bereits in der Gruppenphase. 1947 landete die Mannschaft in der Meisterschaftsrunde der Britischen Zone nach einem 4:1-Sieg über Rot-Weiß Oberhausen auf dem dritten Platz.[7] Die Rechtsrheinischen waren für die 1947 eingeführte Oberliga West qualifiziert. Als Tabellenvorletzter musste die Mannschaft absteigen, ein Jahr später verfehlte sie die Qualifikation für die neu eingeführte II. Division.

Ähnlich erfolgreich war der Mülheimer SV 06, der 1934 und 1940 die mittelrheinische Gaumeisterschaft gewinnen konnte. Bei den Ausscheidungsspielen zur deutschen Meisterschaft kam das Aus jeweils in der Gruppenphase. Nach dem Krieg qualifizierten sich die Mülheimer für die neu geschaffene II. Division, der Verein nahm nach der Fusion mit dem VfR 04 rrh. dort unter dem Namen SC Rapid Köln teil. Der als Hoffnungsträger gegründete SC Rapid konnte während seines knapp achtjährigen Bestehens die Erwartungen nicht erfüllen. Nach drei Jahren stieg die Mannschaft aus der II. Division ab und kehrte nicht mehr zurück.

Preußen Dellbrück, das vor dem Zweiten Weltkrieg sportlich unbedeutend war, preschte nach Kriegsende urplötzlich nach vorne. Erst nach dem vierten Entscheidungsspiel mussten die Preußen aus der Oberliga West absteigen. Nach dem direkten Wiederaufstieg wurden sie 1950 Sensations-Vizemeister. Bei der deutschen Meisterschaft verhinderte Kickers Offenbach durch einen 3:0-Sieg im Wiederholungsspiel den Dellbrücker Einzug ins Finale.[8]

Am 10. Juli 1957 fusionierten Preußen Dellbrück und der SC Rapid Köln zum SC Viktoria Köln, um der Dominanz des 1. FC Köln Einhalt zu gebieten. Doch auch die Viktoria rangierte nur im Mittelfeld der Oberliga. Ihr gelang es nicht, sportlich zum linksrheinischen FC aufzuschließen, obwohl sie in dieser Zeit so namhafte Trainer und Spieler wie Hennes Weisweiler, Erich Ribbeck, Gero Bisanz oder Jean Löring beschäftigte.[5] In der Saison 1962/63 nahm die Viktoria am Messepokal teil, scheiterte aber bereits in der ersten Runde an Ferencváros Budapest.[9]

Von 1963 bis 1972 sowie in der Saison 1973/74 spielte die Viktoria in der damals noch zweitklassigen Regionalliga West. In der Saison 1974/75 sorgte sie im DFB-Pokal für Furore, als sie nach Siegen über die Stuttgarter Kickers, die Usinger TSG und Eintracht Braunschweig das Achtelfinale erreichte, in dem sich Borussia Dortmund erst in einem Wiederholungsspiel durchsetzen konnte. Von 1978 bis 1981 spielte der SC Viktoria in der 2. Bundesliga, danach bis 1994 in der drittklassigen Oberliga Nordrhein.

In der Saison 1994/95 spielte der SCB Preußen Köln in der neu geschaffenen Regionalliga West/Südwest; qualifiziert hatte sich der SC Brück. Trotz sofortigem Abstieg stellte der Verein mit Jörg Beyel den Torschützenkönig. In den folgenden Jahren pendelte die Mannschaft zwischen der Oberliga Nordrhein und der Verbandsliga Mittelrhein. 2010 musste sie in die Landesliga absteigen, der inzwischen insolvente Verein trat dort jedoch nicht mehr an.

FC Viktoria Köln Bearbeiten

Bereits am 22. Juni 2010 wurde mit dem FC Viktoria Köln 1904 ein Nachfolgeverein gegründet. In der Spielzeit 2010/11 übernahm dieser sämtliche Jugendmannschaften des SCB Viktoria inklusive deren Ligazugehörigkeit.[10] Der neu gegründete Verein sollte eigentlich in der Landesliga starten, wurde vom Verband jedoch in die Kreisliga D zurückgestuft. Am 24. Februar 2011 beschlossen die Mitglieder des FC Viktoria einstimmig die Aufnahme der ausgegliederten Seniorenfußballabteilung des FC Junkersdorf in ihren Verein.[11] Da dieser in der Saison 2010/11 Meister der Mittelrheinliga geworden war, konnte der FC Viktoria ab der Spielzeit 2011/12 in der NRW-Liga antreten. Ab diesem Zeitpunkt engagierte sich der Unternehmer und Mäzen des TSV Germania Windeck, Franz-Josef Wernze (1948–2023), der den Verein von der Kreisliga C in die Regionalliga führte, zusätzlich bei der Viktoria.

Die mit zahlreichen Windecker Spielern verstärkte Mannschaft wurde mit einem Punkt Vorsprung auf die Sportfreunde Siegen Meister der NRW-Ligasaison 2011/12 und stellte mit Mike Wunderlich auch den Torschützenkönig. Im Saisonverlauf wurde z. B. Rot Weiss Ahlen mit 9:0 geschlagen. Die erste Saison in der Fußball-Regionalliga West (2012/13) beendete die Viktoria nach einer Startphase mit acht Siegen in Folge und nach zwei Trainerwechseln (Wolfgang Jerat für Heiko Scholz, Ralf Aussem für Jerat) auf dem 6. Tabellenplatz. In der zweiten Regionalliga-Saison 2013/14 unter dem neuen Trainer Claus-Dieter Wollitz[12] verbesserte sich der Verein und konnte die Saison auf dem 4. Tabellenplatz abschließen. Zudem konnte 2014 der Mittelrheinpokal mit einem Sieg im Finale gegen den FC Wegberg-Beeck gewonnen werden.[13] Somit qualifizierte sich der Verein für den DFB-Pokal 2014/15. Dort unterlag Viktoria Köln in der ersten Runde dem Erstligisten Hertha BSC.[14]

 
2015 verwendetes Logo anlässlich des 111-jährigen Jubiläums

Die Saison 2014/15 verlief zunächst durchwachsen, und im Dezember 2014 trennte sich der Verein von Wollitz und verpflichtete Tomasz Kaczmarek.[15] Dieser führte Viktoria Köln auf den dritten Tabellenplatz sowie mit einem erneuten Gewinn des Mittelrheinpokals im Finale gegen den Bonner SC zum zweiten Mal in Folge in den DFB-Pokal.[16] Im DFB-Pokal 2015/16 erreichte Viktoria Köln mit einem 2:1 (0:1)-Sieg über den Zweitligisten Union Berlin die 2. Runde.[17] Dort unterlag der Verein dem Erstligisten Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 0:6 (0:3).[18] In der Saison 2015/16 spielte die Viktoria wiederum nicht um den Aufstieg mit, sie beendete die Spielzeit erneut auf dem 3. Platz. Der Mittelrheinpokal konnte jedoch verteidigt werden. Im Finale setzte sich das Team gegen Fortuna Köln im Elfmeterschießen durch.[19] Kaczmareks Vertrag wurde am Saisonende nicht verlängert, da dieser einen Fußballlehrer-Lehrgang begonnen hat und der Verein ihm eine solche Doppelbelastung nicht zutrauen wollte.[20] Als Nachfolger wurde Marco Antwerpen vom Ligakonkurrenten Rot Weiss Ahlen verpflichtet.[21]

In der ersten Runde des DFB-Pokals 2016/17 unterlag Viktoria Köln erst im Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten 1. FC Nürnberg.[22] Am 29. April 2017 sicherte sich die Viktoria am 31. Spieltag der Saison 2016/17 mit einem 5:1-Heimsieg über Rot-Weiß Oberhausen vorzeitig die Meisterschaft der Regionalliga West. Das Heimspiel in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen den FC Carl Zeiss Jena verlor Köln mit 2:3, in Thüringen gelang dem Verein zwar ein 1:0-Sieg, doch wegen der Auswärtstorregel verpasste die Viktoria den Aufstieg.[23]

Im Dezember 2017 wurde Antwerpen als Trainer freigestellt, nachdem er Gespräche mit Preußen Münster geführt hatte, wohin er kurze Zeit später auch wechselte. Das Training übernahm zunächst Roland Koch, der Leiter des Nachwuchszentrums.[24] Als neuer Trainer wurde im Januar 2018 Olaf Janßen vorgestellt, der bis Dezember 2017 Cheftrainer beim FC St. Pauli in der Zweiten Liga gewesen war.[25] In der Meisterschaft 2017/18 belegte die Viktoria am Ende knapp hinter dem späteren Aufsteiger KFC Uerdingen 05 den zweiten Platz. Der Verein konnte aber zum vierten Mal den Mittelrheinpokal gewinnen. Viktoria gewann das Finale nach Verlängerung gegen Alemannia Aachen.[26]

Zur Saison 2018/19 wechselte Olaf Janßen als Co-Trainer von Bruno Labbadia zum Bundesligisten VfL Wolfsburg. Als Cheftrainer folgte ihm sein Assistent Patrick Glöckner.[27] Im DFB-Pokal 2018/19 verlor die Viktoria nach zwischenzeitlicher Führung 1:3 gegen den Erstligisten RB Leipzig.[28] Am 3. November 2018 sicherte sich der Verein vorzeitig die Herbstmeisterschaft.[29] Im Mai 2019 entließ der Verein Glöckner nach dem vorletzten Spieltag. Viktoria Köln stand zu diesem Zeitpunkt mit einem Punkt Vorsprung auf dem ersten Platz. Aufgrund der negativen Tendenz sah die sportliche Leitung das Ziel Aufstieg jedoch gefährdet und ersetzte Glöckner durch den bisherigen U-19-Trainer Jürgen Kohler, der zwei Tage zuvor mit der U-19 den Bundesliga-Aufstieg erreicht hatte. Auch Co-Trainer Markus Brzenska wurde beurlaubt, seine Position übernahm U-23-Trainer Özkan Turp. Beiden wurde der Leiter der Jugendabteilung, Roland Koch, beratend zur Seite gestellt.[30] Im letzten Heimspiel der Saison am 18. Mai schaffte Viktoria Köln mit einem 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach II den erstmaligen Aufstieg in die 3. Liga. Das entscheidende Tor erzielte Kapitän Mike Wunderlich per Elfmeter.[31]

Als neuer Trainer für die Saison 2019/20 wurde Pavel Dotchev vorgestellt[32], hinzu kamen elf überwiegend Drittliga-erfahrene Neuzugänge. Die erste Drittligasaison wurde auf dem 12. Platz abgeschlossen.

Mit dem ehemaligen FC-Profi Marcel Risse konnte die Viktoria in der Saison 2020/21 einen Spieler verpflichten, der 176 Spiele in der Bundesliga und 64 Spiele in der 2. Bundesliga absolvierte.[33] Nach einer Serie von 6 Spielen ohne Sieg trennte man sich von Pavel Dotchev, Chefscout Daniel Zillken fungierte für eine Partie als Interimstrainer. Olaf Janßen, der die Mannschaft bereits 2018 betreute, wurde Anfang Februar 2021 als neuer Cheftrainer vorgestellt.[34] Unter Janßen konnte die Mannschaft in den verbleibenden Partien noch 7 Siege einfahren, die Viktoria beendete auch die zweite Drittligasaison auf dem 12. Platz. Den Mittelrheinpokal gewann man ebenfalls.

Gegen den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim erreichte die Viktoria im DFB-Pokal 2021/22 die Verlängerung, musste sich dort aber mit 2:3 n. V. (1:1, 1:1) geschlagen geben. Die Liga beendete man auf Platz 13, den Mittelrheinpokal konnte man verteidigen.

In der Saison 2022/23 traf man am 31. August 2022 in der ersten Runde des DFB-Pokals im ausverkauften RheinEnergieSTADION auf den FC Bayern München, gegen den Rekordmeister unterlag man 0:5 (0:2).[35][36] In der Liga konnte man mit Platz 9. die beste Drittliga-Platzierung der Vereinsgeschichte erzielen. Im Finale des Mittelrheinpokal 2023 setzte man sich mit 2:0 (2:0) gegen den Regionalligisten 1. FC Düren durch. Marcel Risse und Viktoria-Rekordspieler Mike Wunderlich beendeten mit dem Sieg des Mittelrheinpokals, dem dritten in Folge, ihre Karrieren.[37]

Am 12. August 2023 besiegte der FC Viktoria Köln in der ersten Runde des DFB-Pokals 2023/24 Bundesligist Werder Bremen mit 3:2 (0:1).[38][39] In der zweiten Runde unterlag man Eintracht Frankfurt mit 0:2 (0:1).[40][41] Im Viertelfinale des Mittelrheinpokal scheiterte die Viktoria mit 0:2 (0:1) an Alemannia Aachen, die Liga beendete man auf Platz 13.

Statistiken Bearbeiten


Erfolge Bearbeiten

Titelgewinne der Vorgängervereine werden nicht aufgelistet.

  • Meister der Regionalliga West (2): 2016/17, 2018/19A
  • Mittelrheinpokal-Sieger (7): 2013/14, 2014/15, 2015/16, 2017/18, 2020/21, 2021/22, 2022/23
  • Meister der NRW-Liga: 2011/12

A 
Aufstieg in die 3. Liga

Die Viktoria in Ewigen Tabellen Bearbeiten

Stand: Saisonende 2023/24

Individuelle Auszeichnungen Bearbeiten

Torschützenkönige
Spieler Nat. Saison Tore Wettbewerb
Mike Wunderlich Deutschland  2011/12 32 NRW-Liga
Mike Wunderlich Deutschland  2015/16 041 Mittelrheinpokal
Mike Wunderlich Deutschland  2016/17 29 Regionalliga West
David Jansen Deutschland  2016/17 06 Mittelrheinpokal
Marc Brašnić Kroatien  2017/18 06 Mittelrheinpokal
André Becker Deutschland  Brasilien  2022/23 08 Mittelrheinpokal
DFB Fairplay-Medaille
Spieler Nat. Saison
Mike Wunderlich[42] Deutschland  2011/12

1 
Titel geteilt

Erste Mannschaft Bearbeiten

Kader der Saison 2023/24 Bearbeiten

Stand: 11. April 2024[43]

Nr. Nat. Spieler im Verein seit Vertrag bis letzter Verein
Tor
01 Deutschland  Ben Voll 2022 2024 Hansa Rostock
24 Deutschland  Kevin Rauhut 2022 2025 SGV Freiberg
25 Deutschland  Elias Bördner 2021 2024 Eintracht Frankfurt
Abwehr
02 Deutschland  Lars Dietz 2022 2024 Würzburger Kickers
03 Deutschland  Michael Schultz 2023 2025 Eintracht Braunschweig
05 Kap Verde  Sidny Lopes Cabral 2024 2025 FC Rot-Weiß Erfurt
15 Deutschland  Christoph Greger 2021 2025 SpVgg Unterhaching
20 Deutschland  Sisco Ngambia DzongaU19 2023 2024 VVV-Venlo [Jugend]
28 Deutschland  Patrick Koronkiewicz 2014 2024 Sportfreunde Siegen
33 Deutschland  Jonah Sticker 2022 2025 SC Fortuna Köln [Jugend]
34 Deutschland  Hassan AliU19 2022 2024 Bayer 04 Leverkusen [Jugend]
35 Deutschland  Zoumana KeitaU19 2020 2024 1. FC Köln [Jugend]
37 Deutschland  Niklas May 2019 2025 RB Leipzig [Jugend]
39 Deutschland  David Kubatta 2021 2025 FC Hennef 05 [Jugend]
Mittelfeld
04 Deutschland  Jeremias Lorch 2020 2024 SV Wehen Wiesbaden
06 Deutschland  Stefano Russo 2023 2025 SV Waldhof Mannheim
07 Deutschland  Simon Handle 2017 2025 SV Elversberg
08 Deutschland  Donny Bogićević 2023 2025 TSV Steinbach Haiger
14 Deutschland  Joel UdelhovenU19 2022 2024 1. FC Köln [Jugend]
16 Deutschland  Florian Engelhardt 2021 2024 SC Fortuna Köln [Jugend]
19 Deutschland  Bryan Henning 2023 2025 Eintracht Braunschweig
22 Deutschland  Saïd El MalaU19 2023 2026 TSV Meerbusch [Jugend]
23 Deutschland  Moritz Fritz (C)  2019 2025 SC Fortuna Köln
27 Deutschland  Kaan KaradumanU19 2018 2024 FV Wiehl [Jugend]
29 Deutschland  Thomas Idel 2024 2025 SV Bergisch Gladbach 09
Angriff
09 Deutschland  André Becker 2022 2024 SSV Jahn Regensburg
10 Deutschland  David Philipp 2021 2024 Werder Bremen II
13 Deutschland  Luca de Meester 2021 2025 1. FC Köln [Jugend]
18 Osterreich  Tobias Anselm 2024 2024 LASK
21 Deutschland  Suheyel Najar 2023 2025 SV Wehen Wiesbaden
30 Deutschland  Luca Marseiler 2021 2024 SC Paderborn 07
38 Korea Sud  Seok-ju Hong 2021 2024 SV Deutz 05 [Jugend]
U19 
auch für die A-Jugend spielberechtigt

Wechsel der Saison 2023/24 Bearbeiten

Stand: 2. Februar 2024

Zugänge
Spieler Abgebender Verein
Sommer 2023
Donny Bogićević TSV Steinbach Haiger
Florian Engelhardt FC Rot-Weiß Koblenz (Leihende)
Bryan Henning Eintracht Braunschweig
Valdrin Mustafa SV Elversberg
Suheyel Najar SV Wehen Wiesbaden
Stefano Russo SV Waldhof Mannheim
Winter 2023/24
Tobias Anselm LASK (Leihe)
Thomas Idel SV Bergisch Gladbach 09
Sidny Lopes Cabral FC Rot-Weiß Erfurt
Abgänge
Spieler Aufnehmender Verein
Sommer 2023
İlhan Altuntaş Wuppertaler SV
Daniel Buballa Eintracht Trier
Benjamin Hemcke SSVg Velbert (Leihe)
Kevin Lankford Orange County SC (Leihe)
Robin Meißner Hamburger SV (Leihende)
Federico Palacios FK Panevėžys
Marcel Risse Karriereende
Hamza Saghiri FC Politehnica Iași
Jamil Siebert Fortuna Düsseldorf (Leihende)
Patrick Sontheimer 1. FC Saarbrücken
Simon Stehle Hannover 96 (Leihende)
Mike Wunderlich Karriereende
nach Saisonbeginn
Kaden Amaniampong KSV Hessen Kassel (Leihe)
Winter 2023/24
Florian Heister Alemannia Aachen
Kevin Lankford Kickers Offenbach1
Valdrin Mustafa SSV Jahn Regensburg
1 
zuvor zurückgekehrt von der Leihe an den Orange County SC


Wechsel der Saison 2024/25 Bearbeiten

Stand: 6. Juni 2024

Zugänge
Spieler Abgebender Verein
Sommer 2024
Eduardo Dos Santos Haesler Werder Bremen
Benjamin Hemcke SSVg Velbert (Leihende)
Kevin Pytlik Wuppertaler SV
Robin Velasco VfB Lübeck
Abgänge
Spieler Aufnehmender Verein
Sommer 2024
Kaden Amaniampong VfB Stuttgart II1
André Becker Vertragsende; Ziel unbekannt
Elias Bördner Vertragsende; Ziel unbekannt
Seok-ju Hong FC Schalke 04 II
Jeremias Lorch SV Sandhausen
Luca Marseiler SV Darmstadt 98
David Philipp TSV 1860 München
Stefano Russo Arminia Bielefeld
Joel Udelhoven SC Wiedenbrück
Ben Voll FC St. Pauli
1 
zuvor zurückgekehrt von der Leihe an den KSV Hessen Kassel

Trainer- und Betreuerstab der Saison 2023/24 Bearbeiten

(Stand: 22. August 2023)[44][45]

Nat. Name Funktion
Trainerstab
Deutschland  Olaf Janßen Cheftrainer
Deutschland  Markus Brzenska Co-Trainer
Deutschland  Michael Kraft Torwarttrainer
Deutschland  Dean Woodburn Übergangskoordinator
Deutschland  Florian Braband Athletik- und Rehatrainer
Deutschland  Niko Janßen Videoanalyst
Medizinische Abteilung
Deutschland  Achim MünsterMPK Mannschaftsarzt
Deutschland  Max WittenbergMPK Mannschaftsarzt
Deutschland  Helmut Pottkämper Mannschaftsarzt
Deutschland  Oliver Pottkämper Mannschaftsarzt
Deutschland  Marc Horlitz Mannschaftsarzt Internist
Deutschland  Eduard Gorr Sportkardiologe
Deutschland  Tim Kruse Physiotherapeut
Deutschland  Ben Srenk Physiotherapeut
Betreuer
Deutschland  Hagen Papst Teammanager
Deutschland  Claudia Stier Zeugwärtin
Deutschland  Dieter Schick Zeugwart
Deutschland  Thomas Gürtler Zeugwart
Sportliche Leitung
Deutschland  Franz Wunderlich Sport-Vorstand
Deutschland  Stephan Küsters Sportlicher Leiter
Deutschland  Timo Röttger Chefscout
MPK 
Münster sowie Wittenberg arbeiten hauptberuflich in der „Orthopädie im MediaPark“. Von 2006 bis 2013 war Achim Münster Mannschaftsarzt des Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen[46][47]


Nachwuchsabteilung Bearbeiten

Zweite Mannschaft Bearbeiten

FC Viktoria Köln II, die zweite Herrenmannschaft, spielte in der Saison 2019/20 in der sechstklassigen Staffel 1 der Landesliga Mittelrhein. Als Meister der Staffel 1 der Bezirksliga Mittelrhein gelang 2017 der Aufstieg in die Landesliga, nach nur einer Saison der Ligazugehörigkeit.[48] Die zweite Mannschaft sollte nicht als „traditionelles“ Auffangbecken für die Profis angesehen werden, sondern als „perspektivische Alternative“ um Erfahrungen im Seniorenbereich zu sammeln.[49] Am 7. Juni 2020 gab der Verein bekannt, dass man die zweite Mannschaft zur Saison 2020/21 vom Spielbetrieb abmelden werde, der Schwerpunkt soll somit im Nachwuchsbereich in Richtung U19 und U17 verlagert werden.[50]

Nachwuchsleistungszentrum Bearbeiten

Am 14. Dezember 2013 wurde der Grundstein für die Generalsanierung und Erweiterung des Jugend- und Leistungszentrums „Hennes Weisweiler“ im Sportpark Höhenberg gelegt.[51] Der Namensgeber, Hennes Weisweiler, war von 1958 bis 1964 Trainer des SC Viktoria Köln. Der Verein konnte bereits am 26. Juli 2014 die Eröffnung des Jugend- und Leistungszentrum feiern. Am 1. Juli 2017 übernahm Roland Koch den Posten des Leiters des Jugend- und Leistungszentrums, unter seiner Leitung erfolgte die Anerkennung als Nachwuchsleistungszentrum durch den DFB. Seit dem 1. Juli 2019 ist das Jugend- und Leistungszentrum „Hennes Weisweiler“ offiziell eines von 56 lizenzierten Nachwuchsleistungszentren.[52] Zum Ende der Saison 2019/20 verließ Roland Koch den Verein um eine kreative Pause einzulegen.[53] Zum 1. Juli 2020 übernahmen Christoph John und Yannik Hohmann die Leitung des NLZ.

Mit Youssef Amyn wurde im September 2021 zum ersten Mal ein aktiver Spieler des FC Viktoria in eine DFB-Auswahl berufen.[54]

In der Saison 2021/22 kamen mit: İlhan Altuntaş, Youssef Amyn, Florian Heister, Benjamin Hemcke, Alexander Höck, Seok-ju Hong, Kai Klefisch, David Kubatta, Niklas May, Oualid Mhamdi, Tim Schirmer und Joel Vieting 12 Spieler zum Einsatz, die einer Viktoria-Jugendmannschaft angehörten.

(zu Saisonbeginn 2024/25)[55][56]

Leitung
Funktion Name seit
Organisatorischer Leiter Yannik Hohmann Juli 2020
Sportlicher Leiter Christoph John Juli 2020
Mannschaften
Altersklasse Trainer Liga (Stufe)
A-Junioren (U19) Pietro Schiavo U19-DFB-Nachwuchsliga (I)
B1-Junioren (U17) Dominik Idel U17-DFB-Nachwuchsliga (I)
B2-Junioren (U16) Sebastian Lohr B-Junioren Mittelrheinliga (II)
C1-Junioren (U15) Joris Wittkugel C-Junioren Regionalliga West (I)
C2-Junioren (U14) Leonard Meyer U 14-Junioren-Nachwuchs-Cup

Stadion Bearbeiten

 
Haupttribüne des Stadions

Spielstätte der Viktoria ist der Sportpark Höhenberg, der auch unter dem Namen „Flughafen-Stadion“ bekannt ist. Das Stadion wurde zwischen 1929 und 1931 komplett umgebaut. Das erste Spiel nach dem Umbau fand am 20. September 1931 statt, Gegner war der FC Schalke 04.[57] Die Haupttribüne bietet 3.014 überdachte Sitzplätze.

Für die Regionalliga-Saison 2012/13 wurden umfangreiche Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Von Mai bis August 2012 wurde der Sportpark Höhenberg für 1,1 Mio. Euro saniert.[58][59] Unter anderem wurde eine Flutlichtanlage installiert, die auch den Ansprüchen höherer Spielklassen genügen soll. Das Stadion bot nach dem Umbau Platz für 6.214 Zuschauer.

Im Rahmen von Konföderationenpokal 2005 und Weltmeisterschaft 2006 nutzten die Fußballnationalmannschaften von Tunesien, Japan und Frankreich den Sportpark für Trainingseinheiten. Neben dem Stadion befindet sich außerdem ein Kunstrasenplatz, auf dem die Nachwuchsmannschaften der Viktoria spielen und trainieren.

Im August 2014 machte Viktorias Mäzen Franz-Josef Wernze Pläne für ein neues Stadion bekannt, da der Sportpark Höhenberg im damaligen Zustand nicht drittligatauglich war. Wernze nannte dabei den GelreDome im niederländischen Arnheim als Vorbild und brachte eine gemeinsame Nutzung durch die Viktoria und Fortuna Köln ins Gespräch.[60] Die Stadt Köln befasste sich 2018 ebenfalls mit Plänen für einen Neubau, im Kölner Stadtteil Stammheim wolle man ein Stadion mit einer Kapazität von 10.000 Zuschauern errichten, welches durch die Viktoria und Fortuna Köln genutzt wird.[61]

Nach dem Aufstieg in die 3. Fußball-Liga 2019/20 musste der Sportpark Höhenberg den Anforderungen der Liga, u. a. mindestens 10.000 Zuschauerplätze, angepasst werden. Mitte Juni 2019 gab der DFB seine Zustimmung, unter der Bedingung, dass die Kölner Ämter ebenfalls grünes Licht für den Umbau geben. Als letztes stimmte das Umweltamt der Stadt zu und Viktoria darf seine Heimspiele der 3. Liga im Sportpark austragen.[62] In der Sommerpause 2021 wurde der Sportpark Höhenberg, wie es das Statut der 3. Liga vorsieht, mit einer Rasenheizung ausgestattet, dabei erneuerte man auch den Schichtaufbau, das Entwässerungssystem sowie 8.362 m² Rasen.[63] Zusätzlich wurde im Stadion eine LED-Bande mit einer Länge von 105 Metern installiert.[64]

Nach der Senkung der Mindestkapazität für Drittligastadien zur Saison 2022/23 durch den DFB entschied man sich für die Demontage eines Teils der 2019 errichteten Stahlrohrtribüne, dadurch verringerte sich die Gesamtkapazität auf 8.343 Plätze, davon 5.117 Steh- und 3.226 Sitzplätze.[65][2]

Persönlichkeiten Bearbeiten

Chronologische Übersicht seit 2011

Trainer seit 2011
Trainer Nat. Amtszeit
Heiko Scholz Deutschland  07/2011–11/2012
Wolfgang Jerat Deutschland  11/2012–01/2013
Ralf Aussem Deutschland  01/2013–05/2013
Franz Wunderlich (interim) Deutschland  25.05.2013
Claus-Dieter Wollitz Deutschland  06/2013–12/2014
Alexander Voigt (interim) Deutschland  13.12.2014
Tomasz Kaczmarek Polen  01/2015–06/2016
Marco Antwerpen Deutschland  07/2016–12/2017
Roland Koch (interim) Deutschland  12/2017
Olaf Janßen Deutschland  01/2018–06/2018
Patrick Glöckner Deutschland  07/2018–05/2019
Jürgen Kohler (interim) Deutschland  18.05.2019
Pavel Dotchev Bulgarien  06/2019–01/2021
Daniel Zillken (interim) Deutschland  26.01.2021
Olaf Janßen Deutschland  seit 02/2021
Präsidenten
Präsident Nat. Amtszeit
Tobias Kollmann Deutschland  2010–06/2012
Günter Pütz Deutschland  07/2012–11/2022
Holger Kirsch Deutschland  seit 12/2023

Ehrenmitglieder Bearbeiten

Bekannte Ehrenmitglieder der Viktoria sind unter anderem:

Ehemalige Spieler Bearbeiten

Spieler mit den meisten Einsätzen und Toren Bearbeiten

(Stand: Saisonende 2023/24)[66]

Einsätze
01 Deutschland  Mike Wunderlich 2011–2021
2023
347
02 Deutschland  Patrick Koronkiewicz 2014–2024 283
03 Deutschland  Simon Handle 2017–2025 240
04 Deutschland  Daniel Reiche 2013–2019 184
05 Deutschland  Kevin Holzweiler 2016–2021 168
fett = derzeit bei der Viktoria aktiv
Tore
01 Deutschland  Mike Wunderlich 2011–2021
2023
194
02 Deutschland  Fatih Candan 2012–2015
2016–2017
61
03 Kosovo  Albert Bunjaku 2018–2021 42
04 Deutschland  Simon Handle 2017–2025 40
05 Deutschland  Sven Kreyer 2015–2020 38
fett = derzeit bei der Viktoria aktiv

Weitere Abteilungen Bearbeiten

E-Sport Bearbeiten

Die ersten Gehversuche im E-Sport machte die Viktoria Anfang 2021, dafür hatten die Höhenberger eine Kooperation mit TF eSports GmbH, einem mittlerweile liquidierten Organisator von Online-Turnieren, geschlossen.[67] Im gleichen Jahr folgte auch die erstmalige Teilnahme am DFB-ePokal.

Im August 2022 stellte sich der Verein im Bereich E-Sport neu auf, gemeinsam mit der, von den ehemaligen eSportlern Marvin Hintz und Erhan Kayman gegründeten, "Academy of eSports" wurde ein Team aus drei Spielern zusammengestellt.[68] Die eSportler der Viktoria konnten im April 2024 den Gewinn der 3. Liga eMeisterschaft feiern.[69]

Team Bearbeiten

Stand: 19. Mai 2024

  • Hisham Badreddine
  • Yigit-Can Özagac
  • Onur Polat

Frauenfußball Bearbeiten

Im April 2023 wurde die erstmalige Meldung einer Frauenmannschaft für den Ligabetrieb angekündigt.

Die erste Damenmannschaft ging zur Saison 2023/24 in der Kreisliga A Köln, der niedrigsten Spielklasse des Fußball-Verband Mittelrhein, an den Start. Marina Buschinski, die 141 Regionalliga-Partien, unter anderem für die Sportfreunde Siegen und Fortuna Köln, absolvierte, wurde mit dem Aufbau des Teams betraut.[70] Die Olympiasiegerin und zweimalige Torschützenkönigin der Bundesliga Mandy Islacker unterstütze das Team als Spielerin und als Markenbotschafterin.[71] Islacker erzielte in 13 Partien 58 Tore und schloss sich im Januar 2024 dem Frauen-Team des VfB Stuttgart in der Oberliga Baden-Württemberg an.[72] Dem Team gelang in der ersten Saison der Aufstieg in die Bezirksliga.

Sponsoren Bearbeiten

Sponsoren und Ausrüster der Frauenmannschaft des FC Viktoria Köln
Zeitraum Ausrüster Hauptsponsor Ärmelsponsor Rücken
Name Branche Name Branche Name Branche
2023– Capelli Sport Wintec Autoglas Fahrzeugglas Volkswagen OTLG Fahrzeugteile, Logistik Vereint! Stiftung

Inklusion Bearbeiten

Eine U17- und eine Ü17-Inklusionsmannschaft wurden im Februar 2023 in den Verein integriert, diese nehmen am Spielbetrieb der FVM-Liga inklusiv teil.[73]

Ausrüster und Sponsoren Bearbeiten

Spielkleidung
Dauer Ausrüster
20112018 Jako
20182021 Puma[74]
20212026 Capelli Sport[75]
Trikot-Sponsor
Dauer Sponsor
20112015 Flughafen Köln/Bonn[76]
2015/16 Otto Conrad (Eisenbahnbau- u. Tiefbauges.)
FIDUM Bau AG (zur Rückrunde)
20162019 felix1.de (Steuerberatung)
20192023 ETL (Steuer- und Rechtsberatung etc.)
2023 Peynooş (Vertrieb mediterraner Käsevariationen)
Ärmel-Sponsor
Dauer Sponsor
20112016 ETL
2016/17 FIDUM Bau AG
20172019 keiner
2019–2020 Miscanthus Green Power[77]
2020 Wintec Autoglas
Rücken-Sponsor
Dauer Sponsor
20212023 Vereint![78]
(Stiftung der PSD Bank West)
2023 ETL
 
Mannschaftsbus des Vereins mit Abbildungen der Sponsoren in der Saison 2019/20
Aktions-Trikots
Datum Gegner Wettbewerb Sponsor
19. August 2018 RB Leipzig DFB-Pokal Die Wohnkompanie[79]
05. Mai 2021 KFC Uerdingen 3. Liga Aktion Mensch
(5. Mai für Inklusion)
[80]
09. August 2021 TSG 1899 Hoffenheim DFB-Pokal Solidarität
Auf und neben dem Platz
Impfen! Jetzt![81]
21. Mai 2022 SC Fortuna Köln Mittelrheinpokal-Finale Vereint!
(Stiftung der PSD Bank West)

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Vereinsdaten – FC Viktoria Köln. In: kicker.de. kicker, abgerufen am 5. April 2022.
  2. a b Stadionplan, Daten und Fakten. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 12. August 2023.
  3. Satzung des FC Viktoria Köln 1904 e. V. (PDF; 228,02 kB) In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln 1904 e. V., abgerufen am 5. April 2022. und Vereinsregister im Amtsgericht Köln, Nummer 16443.
  4. Reinhold Horz: Leben auf dem Höhenberg. Pfarrgemeinde St. Theodor und St. Elisabeth, Köln 2015, ISBN 978-3-00-049292-1.
  5. a b Hardy Grüne, Christian Karn: Das große Buch der deutschen Fußballvereine. AGON Sportverlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-89784-362-2, S. 275.
  6. Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 91.
  7. Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 276.
  8. Hardy Grüne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga. In: Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs. Band 1. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 301.
  9. Antonio Zea, Marcel Haisma: Fairs’ Cup 1962–63. In: rsssf.org. Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation, 9. April 2010, abgerufen am 15. August 2015.
  10. FC Viktoria Köln: Ligazugehörigkeit Jugendmannschaften. In: fvm.de. Fußball-Verband Mittelrhein, 6. Oktober 2010, archiviert vom Original; abgerufen am 15. August 2015.
  11. Klares Votum für Aufnahme des FC Junkersdorf. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln 1904 e. V., 25. Februar 2011, archiviert vom Original; abgerufen am 15. August 2015.
  12. Wollitz wird neuer Trainer von Viktoria Köln. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, 20. Juni 2013, abgerufen am 5. April 2022.
  13. Mittelrhein-Pokal: Viktoria zieht in den DFB-Pokal ein. In: reviersport.de. RevierSport, 28. Mai 2014, abgerufen am 5. April 2022.
  14. Christiane Mitatselis: 4:2 gegen Viktoria Köln: Hertha BSC übersteht die erste Runde im DFB-Pokal. In: tagesspiegel.de. Der Tagesspiegel, 16. August 2014, abgerufen am 5. April 2022.
  15. Oliver Löer: Tomasz Kaczmarek: Viktoria Köln hat einen neuen Trainer. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 21. Dezember 2014, abgerufen am 25. Juni 2023.
  16. 4:1-Sieg gegen Bonner SC: FC Viktoria Köln gewinnt den Mittelrheinpokal. In: rundschau-online.de. Kölnische Rundschau, 14. Mai 2015, abgerufen am 5. April 2022.
  17. Viktoria feiert Sensation gegen Union. In: sportschau.de. Sportschau, 8. August 2015, archiviert vom Original; abgerufen am 5. April 2022.
  18. Leverkusen lässt nichts anbrennen. In: sportschau.de. Sportschau, 28. Oktober 2015, archiviert vom Original; abgerufen am 5. April 2022.
  19. Oliver Löer: FVM-Pokalfinale: Fortuna geschlagen – Viktoria Köln mit Titel-Hattrick. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 28. Mai 2016, abgerufen am 5. April 2022.
  20. Kuriose Trennung: Coach muss gehen, weil er Trainer werden will. In: ran.de. ran, 18. April 2016, abgerufen am 12. August 2023.
  21. Frank Neusser: Marco Antwerpen wird neuer Trainer beim Regionalligisten Viktoria Köln. In: express.de. EXPRESS, 8. Mai 2016, archiviert vom Original; abgerufen am 5. April 2022.
  22. Elfer-Drama - Club dank Schäfer in Runde zwei. In: kicker.de. kicker, abgerufen am 5. April 2022.
  23. Aufstiegsrunde zur 3.Liga 16/17. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 28. Mai 2017.
  24. FC Viktoria Köln: Trainer Antwerpen freigestellt – Ablöse-Poker mit Münster. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 11. Dezember 2017, abgerufen am 19. März 2018.
  25. Oliver Löer: FC Viktoria Köln: Olaf Janßen wird neuer Trainer. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 1. Februar 2018, abgerufen am 19. März 2018.
  26. Joe Körbs: 2:0 nach Verlängerung: Viktoria Köln gewinnt Mittelrhein-Pokal im Sportpark Nord. In: ga.de. General-Anzeiger, 21. Mai 2018, abgerufen am 5. April 2022.
  27. Viktoria Köln: Trainer Olaf Janßen wechselt nach Wolfsburg. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 18. Juni 2018, abgerufen am 4. November 2018.
  28. Poulsen und Forsberg verhindern Überraschung am Höhenberg. In: kicker.de. kicker, abgerufen am 5. April 2022.
  29. Unentschieden im letzten Hinrunden-Heimspiel. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 11. April 2018, abgerufen am 5. April 2022.
  30. Viktoria Köln trennt sich von Cheftrainer Patrick Glöckner. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 13. Mai 2019, abgerufen am 13. Mai 2019.
  31. Tobias Carspecken: Heimsieg gegen Gladbach: FC Viktoria Köln steigt in Dritte Liga auf. In: rundschau-online.de. Kölnische Rundschau, 18. Mai 2019, abgerufen am 19. Mai 2019.
  32. Pavel Dotchev wird neuer Viktoria-Trainer. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 22. Mai 2019, abgerufen am 22. Mai 2019.
  33. Leihe zur Viktoria: Marcel Risse wechselt die Rheinseite. In: fc.de. 1. FC Köln, 18. August 2020, archiviert vom Original am 30. September 2020; abgerufen am 15. August 2023.
  34. Frank Neußer: Nachfolger für Pavel Dotchev gefunden: Viktoria holt FC-Legende als neuen Trainer. In: express.de. EXPRESS, 1. Februar 2021, abgerufen am 15. August 2023.
  35. Bayern lässt Viktoria Köln keine Chance. In: sportschau.de. Sportschau, 1. September 2022, abgerufen am 19. Mai 2024.
  36. FC Viktoria Köln – FC Bayern München Highlights | DFB-Pokal 2022/23 | sportstudio auf YouTube, 31. August 2022.
  37. Dennis Zaremba: Viktoria Köln verabschiedet Risse und Wunderlich mit Pokalsieg. In: reviersport.de. RevierSport, 3. Juni 2023, abgerufen am 15. August 2023.
  38. Robert Witt: Aus im DFB-Pokal: Werder Bremen patzt bei Viktoria Köln. In: ndr.de. Norddeutscher Rundfunk, 12. August 2023, abgerufen am 15. August 2023.
  39. FC Viktoria Köln – SV Werder Bremen Highlights | DFB-Pokal 2023/24 | sportstudio auf YouTube, 12. August 2023.
  40. Eintracht Frankfurt gegen Viktoria Köln: Glanzloser Sieg im DFB-Pokal. In: faz.net. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. November 2023, abgerufen am 19. Mai 2024.
  41. FC Viktoria Köln – Eintracht Frankfurt Highlights | DFB-Pokal 2023/24, 2. Runde | sportstudio auf YouTube, 1. November 2023.
  42. Fairplay-Medaille: Bundessieger 2011/2012. In: dfb.de. Deutscher Fußball-Bund, abgerufen am 12. März 2020.
  43. Das Team - Spieler. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 10. August 2023.
  44. Trainer. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 5. April 2022.
  45. Funktionsteam. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 5. April 2022.
  46. Orthopädie im MediaPark - Dr. med. Achim Münster. In: orthopaedie-mediapark.de. Abgerufen am 7. Mai 2020.
  47. Orthopädie im MediaPark - Dr. med. Max Wittenberg. In: orthopaedie-mediapark.de. Abgerufen am 7. Mai 2020.
  48. FC Viktoria Köln II - Chronik. In: fupa.net. FuPa, abgerufen am 19. April 2020.
  49. 2. Mannschaft. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, archiviert vom Original; abgerufen am 19. April 2020.
  50. Nachwuchs: Viktoria verlagert Schwerpunkte. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, archiviert vom Original; abgerufen am 7. Juni 2020.
  51. FC Viktoria Köln Jahresheft 2014/2015. (PDF; 16,6 MB) In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln 1904 e. V., abgerufen am 19. April 2020.
  52. FC Viktoria Köln mit durch den DFB anerkanntem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). In: fvm.de. Fußball-Verband Mittelrhein, 19. Juni 2019, abgerufen am 19. April 2020.
  53. Viktorias NLZ-Leiter Koch geht am Saisonende. In: liga3-online.de. SPM Sportplatz Media, 7. April 2020, abgerufen am 19. April 2020.
  54. Peter Haidinger: FC Viktoria Köln: Youssef Amyn für DFB-Auswahl nominiert. In: media-sportservice.de. Media-Sportservice West, 2. September 2021, abgerufen am 9. April 2022.
  55. Alle Infos zur Jugendabteilung und den Mannschaften. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 19. Mai 2024.
  56. Schiavo, Idel und Lohr übernehmen Cheftrainer-Posten bei A- und B-Junioren. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 3. Mai 2024, abgerufen am 19. Mai 2024.
  57. Quelle: Rapid Köln-Chronik von 1954, S. 23.
  58. Thorsten Moeck: Sanierung: Zwei Stadien steigen auf. In: rundschau-online.de. Kölnische Rundschau, 22. Juni 2012, abgerufen am 5. April 2022.
  59. Umbauten in Köln zu Saisonbeginn abgeschlossen. In: stadionwelt.de. Stadionwelt, 18. Juli 2012, archiviert vom Original; abgerufen am 5. April 2022.
  60. Krystian Wozniak: Viktoria Köln: Wernze plant eine neue Arena. In: reviersport.de. RevierSport, 14. August 2014, abgerufen am 14. August 2014.
  61. Thorsten Moeck: Gemeinsame Spielstätte: Stadt plant Stadion für Viktoria und Fortuna. In: rundschau-online.de. Kölnische Rundschau, 24. November 2018, abgerufen am 8. April 2022.
  62. Letzte Hürde genommen: Viktoria Köln bleibt in Höhenberg. In: stadionwelt.de. Stadionwelt, 14. Juni 2019, abgerufen am 14. Juni 2019.
  63. Viktoria Köln erhält eine Rasenheizung im Sportpark Höhenberg. In: stadionwelt.de. Stadionwelt, 17. August 2021, abgerufen am 8. April 2022.
  64. LED Bande, Green Office, Recycling-Offset Papier. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, abgerufen am 8. April 2022.
  65. Nach Task Force: Präsidium beschließt Maßnahmenpaket für 3. Liga. DFB, abgerufen am 13. Juli 2022.
  66. Rekordspieler FC Viktoria Köln. In: transfermarkt.de. Abgerufen am 19. Mai 2024.
  67. Frank Neußer: Viktoria Köln zockt jetzt mit im neuen DFB-E-Pokal. In: express.de. EXPRESS, 8. Dezember 2020, abgerufen am 19. Mai 2024.
  68. Matti Jansen: Drittligist Viktoria Köln steigt in FIFA-eSport ein. In: kicker.de. kicker, 1. August 2022, abgerufen am 19. Mai 2024.
  69. Viktoria Köln holt 3. Liga eMeisterschaft - doch steigt nicht auf. In: kicker.de. kicker, 15. April 2024, abgerufen am 19. Mai 2024.
  70. Viktori-JAAA! Frauen-Team geht ab Juli an den Start. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 28. April 2023, abgerufen am 23. Juni 2023.
  71. Mandy Islacker - als Aufbauhelferin zu Viktoria Köln. In: wdr.de. Westdeutscher Rundfunk, 22. Juni 2023, abgerufen am 23. Juni 2023.
  72. Krystian Wozniak: Mandy Islacker verlässt Köln und wechselt in den Süden der Republik. In: reviersport.de. RevierSport, 3. Januar 2024, abgerufen am 30. April 2024.
  73. Jens Wohlgemuth: Gesellschaftliche Verantwortung – Viktoria Köln gründet „Fußball-Familie“. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 23. Februar 2023, abgerufen am 19. Mai 2024.
  74. PUMA wird neuer Ausstatter! In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 4. April 2018, abgerufen am 7. März 2020.
  75. Viktoria Köln: Neuer Ausrüster bis 2026 gefunden. In: ksta.de. Kölner Stadt-Anzeiger, 24. März 2021, abgerufen am 6. April 2022.
  76. Hauptsponsor für Viktoria. In: koelnsport.de. Köln.Sport, 25. Juli 2011, abgerufen am 7. März 2020.
  77. Miscanthus neuer Ärmelsponsor der Viktoria. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 28. November 2019, abgerufen am 16. März 2020.
  78. VEREINT! Stiftung der PSD-Bank neu auf unserem Trikot. In: viktoria1904.de. FC Viktoria Köln, 21. Januar 2022, abgerufen am 6. April 2022.
  79. DIE WOHNKOMPANIE – Sondersponsor DFB-Pokal 2018/19. In: twitter.de. FC Viktoria Köln (@viktoria1904), 15. August 2018, abgerufen am 7. März 2020.
  80. Dominik Dittmar: FC Viktoria Köln: Im Sonder-Trikot gegen KFC Uerdingen 05. In: media-sportservice.de. Media-Sportservice West, 5. Mai 2021, abgerufen am 6. April 2022.
  81. "Jeder Pieks zählt": Viktoria Köln mit Impfaktion bei Spiel. In: sueddeutsche.de. Deutsche Presse-Agentur, 5. August 2021, abgerufen am 6. April 2022.