Bläck Fööss

deutsche Band

Die Bläck Fööss (Kölsch für nackte Füße) [ˈbɭæk ˌføːs] (Audio-Datei / Hörbeispiel hören?/i) sind eine der erfolgreichsten Kölner Mundart-Musikgruppen.

Bläck Fööss
Die Bläck Fööss 2020 vor dem Kölnischen Stadtmuseum (v. l. n. r.) Ralph Gusovius, Mirko Bäumer, Bömmel Lückerath, Erry Stoklosa, Pit Hupperten, Hanz Thodam
Die Bläck Fööss 2020 vor dem Kölnischen Stadtmuseum

(v. l. n. r.) Ralph Gusovius, Mirko Bäumer, Bömmel Lückerath, Erry Stoklosa, Pit Hupperten, Hanz Thodam

Allgemeine Informationen
Herkunft Köln
Genre(s) Rock, Pop
Gründung 1970
Website www.blaeckfoeoess.de
Gründungsmitglieder
Tommy Engel (bis 1994)
Gesang, Gitarre, Percussion
Ernst „Erry“ Josef Stoklosa
Gitarre, Banjo, Mandoline, Violine, Bouzouki, Gesang
Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath
Bass, Gitarre, Mandoline
Hartmut Priess (bis 2018)[1]
Gesang, Gitarre, Percussion
Franz Peter Schütten (bis 2017)
Piano, Akkordeon, Gesang
Dieter „Joko“ Jaenisch  (bis 1974, 1977–1980) († 1998)
Aktuelle Besetzung
Mirko Bäumer (seit 2017)
Gesang, Gitarre, Percussion
Ernst „Erry“ Josef Stoklosa
Gitarre, Banjo, Mandoline, Violine, Bouzouki, Gesang
Günther Antonius „Bömmel“ Lückerath
Hanz Thodam (seit 2019)
Gesang, Gitarre
Pit Hupperten (seit 2017)
Ralph „Gus“ Gusovius (seit 1994)
Piano, Synthesizer, Akkordeon, Gesang
Andreas Wegener (seit 2005)
Ehemalige Mitglieder
Wilhelm „Willy“ Schnitzler (1980–2005) († 2019)
Keyboard
Rolf Lammers (1974–1977)
Karl Friedrich „Kafi“ Biermann (1995–2016)

GeschichteBearbeiten

Vor 1970 spielten die Mitglieder der Bläck Fööss in diversen Kölner Beat-Gruppen. Vorläufer-Bands der Bläck Fööss waren Singing End, Stowaways und The Beat Stones. Tommy Engel spielte bei The Luckies und den Black Birds, danach Schlagzeug bei den Tony Hendrik Five, bevor er zu den Stowaways wechselte. Diese Bands traten im Vorprogramm berühmter Beatgruppen auf, so etwa die Beat Stones am 6. November 1966 bei The Who mit The Lords in Messehalle 8. Die Beat Stones stellten ihre erste Single What? Am I in Love? im Vorprogramm des Beach-Boys-Konzerts am 17. Mai 1967 in der Kölner Sporthalle vor.[2] Im September 1968 traten die Stowaways (mit Hartmut Priess, Peter Schütten und Ernst „Erry“ Stoklosa) bei einem Beatfestival in den Sartory-Sälen auf und gewannen den ersten Preis.

Auf Karnevalsbällen spielten diese Gruppen die Hits der Beatles, der Kinks oder der Hollies, jedoch gab es auch Nachfrage nach Karnevalsliedern. Daher entschloss man sich, auch auf Kölsch zu singen. Graham Bonney, mit dem die Band im Studio arbeitete, schlug ihnen vor, einen kölschen Titel aufzunehmen. Doch die Band wollte ihren guten Namen als Beat-Gruppe nicht riskieren und erfand den Namen De Bläck Fööss (Die nackten Füße) als Pseudonym, der zwar kölsch war, aber auch englisch klang. Die Kölner Plattenfirma Electrola veröffentlichte am 22. Oktober 1970 ihre erste Single Rievkooche-Walzer / Selverhuhzick. Da von der Platte nur 2000 Exemplare verkauft wurden,[3] produzierte Electrola vorerst keine weiteren mit der Band.[4]

Das im September 1971 in den Kölner Cornet-Studios aufgenommene Stück Drink doch eine met wurde von Heinz Gietz produziert und zunächst von den Plattenfirmen abgelehnt, weil diese englische Texte bevorzugten. Gietz, der Electrola 1966 verlassen und sein eigenes Plattenlabel Cornet Records gegründet hatte, besaß einen Vertriebsvertrag mit BASF und veröffentlichte 1972 den Titel, der sofort ein Publikumserfolg wurde. Cornet Records produzierte zwei Langspielplatten mit den Bläck Fööss, 1974 Op bläcke Fööss noh Kölle und 1975 Lück wie ich un du. Der Erfolg der Gruppe in den Sälen und beim regionalen Plattenverkauf ermutigte Electrola 1976, der Band erneut einen Plattenvertrag anzubieten. Bald war die Gruppe bei Karnevalssitzungen und -bällen sehr gefragt, nur die konservativen Karnevalsgesellschaften waren zunächst durch das Äußere der Gruppe irritiert: langhaarig, in Jeans und barfuß, um dem neuen Bandnamen gerecht zu werden (was man später wegen der Verletzungsgefahr durch Glasscherben wieder aufgab), tauchten die Bläck Fööss mit E-Gitarren und tragbaren Verstärkern auf den traditionellen Karnevalsveranstaltungen auf.

RepertoireBearbeiten

Ab den 1970er Jahren entwickelten sich die Bläck Fööss durch einfallsreiche und humorvolle Titel mit eingängigen Melodien zu musikalischen Superstars des Kölner Karnevals. Sie wurden mit über 100 Titeln zu den Hauptabnehmern der Lieder des Komponisten Hans Knipp über das kölsche Milieu, die rheinische Mentalität und Blicke hinter die Kulissen des kleinbürgerlichen Alltags. Zu Knipp entstand erstmals 1970 ein Kontakt, als die Gruppe noch unbekannt war. Er verfasste 1973 mit Mer losse d’r Dom en Kölle eine der Hymnen des kölschen Karnevals. Ursprünglich als Kritik an der Sanierungspolitik der Stadt Köln gedacht (Der Titel ist eine Anspielung auf die bekannte Redewendung Die Kirche im Dorf lassen), wird das Stück auch häufig als Hommage an den Kölner Dom interpretiert. In Lange Samstag en d’r City aus dem Jahr 1977 sang die Gruppe über das Erlebnis eines verkaufsoffenen Samstags mit Kleinkindern. Bei seinen Titeln für die Bläck Fööss wie Ming eetste Fründin (1976), Buuredanz (1977), Mer bruche keiner (1998) oder Unsere Stammbaum (2000) ließ Knipp sich von der künstlerischen Vielfalt der Band leiten. Die deutsche Hitparade erreichten sie erstmals mit Katrin über die angebetete Bedienung in einem Hamburger-Restaurant (Januar 1985; Platz 25), das nachfolgende Frankreich, Frankreich (Juli 1985; Platz 9) wurde ihr bislang größter Hitparadenerfolg mit 190.000 verkauften Tonträgern.[5] Fünf ihrer Langspielplatten konnten sich in den deutschen Top Ten platzieren.

Die Gruppe hat ein weit über die Karnevalslieder hinausgehendes, stilistisch vielseitiges Repertoire, eine Mischung aus Schlager, Popmusik, Jazz, Blues, Rockmusik, Rock & Roll, Disco, Funk oder Reggae ebenso wie Krätzchengesang. Zudem sind auf den älteren Platten auch einige Standardtänze vertreten, wie beispielsweise Samba (Wenn de Sonn schön schingk; 1974), Tango (Damenwahl em Stammlokal; 1976) oder Cha-Cha-Cha (Kaffeebud; 1978). Einige Songs der Bläck Fööss sind Coverversionen, deren Originale etwa von Ladysmith Black Mambazo, den Beatles, den Hollies, Neil Young, Willi Ostermann oder auch Herbert Grönemeyer stammen. Produzent der Gruppe war von 1973 bis zu seinem Tod 2003 Werner Dies.

Die Bläck Fööss behandeln auch ernste Themen wie beispielsweise im Lied Edelweißpiraten, das vom Schicksal der Kölner Edelweißpiraten im „Dritten Reich“ erzählt oder mit dem Lied Feschers Köbes über den Aufstand gegen die Willkürherrschaft des Erzbischofs Anno im Jahre 1074. Mit Titeln wie Sirtaki oder Unser Stammbaum bezieht die Gruppe immer wieder Position gegen Fremdenfeindlichkeit, was sie auch durch ihre Auftritte 1992 und 2012 beim Konzert gegen rechte Gewalt Arsch huh, Zäng ussenander unterstrich.

AutorenschaftBearbeiten

Neben Hans Knipp schrieb bis in die 1990er Jahre v. a. Reiner Hömig viele Lieder für die Bläck Fööss.[6][7] Bei Eigenkompositionen der Band wurde in den ersten Jahren jeweils Hartmut Priess als alleiniger Autor angegeben. Erst ab dem Album Links eröm – rächs eröm von 1977 wurden die jeweiligen Autoren auf den Schallplatten vollständig ausgewiesen.[8]

MitgliederBearbeiten

 
Tommy Engel (Frontmann von 1970 bis 1994)
 
„Kafi“ Biermann (Frontmann von 1995 bis 2016)

In den 50 Jahren ihres Bestehens (seit 1970) haben die Bläck Fööss einige personelle Veränderungen vorgenommen. So ersetzte zu Beginn der achtziger Jahre der Keyboarder Willy Schnitzler seinen Vorgänger Dieter „Joko“ Jaenisch, der mit einer Unterbrechung von 1974 bis 1977 seit Gründung der Gruppe dabei gewesen war. In dieser Zeit spielte Rolf Lammers die Keyboards, der später als Studiomusiker und Mitglied der Band L.S.E. bekannt wurde.

Der spektakulärste Wechsel erfolgte 1994, als sich der Frontmann Tommy Engel nach längeren, hauptsächlich künstlerischen Differenzen von der Gruppe trennte. Er tritt seitdem solo auf. Engels Nachfolger wurde „Kafi“ Biermann. Im Zuge der Umbesetzung wurden die Bläck Fööss um den Schlagzeuger und Sänger Ralph „Gus“ Gusovius erweitert, der zuvor schon lange als Studiomusiker mitgewirkt hatte. Nach der Session 2005 verließ Willy Schnitzler die Gruppe, weil er wegen Arthrose in den Händen nicht mehr Keyboard und Akkordeon spielen konnte. Er kam im Juni 2019 bei einem Autounfall in Ungarn ums Leben, wo er inzwischen wohnte.[9] Sein Nachfolger ist Andreas Wegener, der als Profimusiker bereits mit verschiedenen namhaften Musikern zusammengearbeitet hat.

Im Januar 2017 wurde Mirko Bäumer der Nachfolger des Sängers Kafi Biermann.[10] Ende Februar 2017 verließ auch das Gründungsmitglied Peter Schütten die Gruppe. Sein Nachfolger wurde Pit Hupperten.[11] Bassist Hartmut Priess wurde Silvester 2018 bei den Fööss verabschiedet; sein Nachfolger ist Hanz Thodam.[1][12]

Im Jahre 2019 erlitt der Gitarrist „Bömmel“ Lückerath nach einem Karnevalsauftritt einen Schlaganfall und musste mehrere Monate pausieren[13]; seitdem wird die Band vom Gitarristen Christoph Granderath unterstützt.

Zusammenarbeit mit anderen KünstlernBearbeiten

Die Band arbeitete im Laufe der Zeit mit vielen Studiomusikern zusammen und trat auch auf der Bühne gemeinsam mit anderen Kölner Künstlern auf.

  • 1973 spielte die Gruppe das Titellied zu der Zeichentrickserie Wickie und die starken Männer.
  • 1974 spielte die Gruppe das Schlusslied der Hobbythek ein.
  • 1981 sang der Kölner Rockmusiker, Roadie und Freund der Bläck Fööss King Size Dick auf der Platte Wenn et jöck… zwei Lieder, wie auch auf Morje, Morje
  • 1990 gab es einen Auftritt mit Ladysmith Black Mambazo.
  • In den 1990er Jahren holten die Bläck Fööss gelegentlich die Schäl Sick Brass Band mit auf die Bühne.
  • 2000 nahmen sie ihren ersten großen Hit Drink doch eine met zusammen mit dem Sänger Daddy Dee in einer Zick Zick eröm genannten Fassung neu auf.
  • 2002 wurden die Bläck Fööss bei dem Lied Du… (bes die Stadt), das auf dem Stück Highland Cathedral basiert, von der Cologne Caledonian Pipe Band begleitet.
  • Gelegentlich treten die Bläck Fööss mit anderen Kölner Bands auf, wie z. B. den Höhnern.

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[14][15]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE
1977 Links eröm – rächs eröm DE7
 
Gold

(9 Wo.)DE
1978 Mer han ’nen Deckel DE3
(8 Wo.)DE
1979 Uns Johreszigge DE10
(7 Wo.)DE
1980 D’r Rhing erop – D’r Rhing eraf DE12
(17 Wo.)DE
Live am Tanzbrunnen DE4
(5 Wo.)DE
1981 Wenn et jöck … dann weed et Zick … DE15
(7 Wo.)DE
1982 Morje, Morje DE35
(9 Wo.)DE
1983 Immer wigger DE25
(17 Wo.)DE
1984 Mir klääve am Lääve DE12
(17 Wo.)DE
1985 Schöne Bescherung DE16
(20 Wo.)DE
1986 Zweierlei Fööss DE65
(1 Wo.)DE
1989 Live im Millowitsch-Theater DE7
(15 Wo.)DE
1990 Et es 20 Johr jenau jetz her DE27
(13 Wo.)DE
1993 A Capella DE31
(8 Wo.)DE
1994 Rheinhotel DE71
(8 Wo.)DE
1998 Schönes Wochenende DE89
(2 Wo.)DE
2000 30 Jahre Bläck Fööss Live DE27
(10 Wo.)DE
2001 Best of Bläck Fööss … zum fiere DE54
(2 Wo.)DE
2002 K-BF 33 DE27
(6 Wo.)DE
2006 Do laach et Hätz, do jrins die Fott DE99
(1 Wo.)DE
2010 40 Jahre Bläck Fööss Live DE79
(2 Wo.)DE
2016 Freiheit Alaaf DE57
(1 Wo.)DE
2018 Su schön wie augenblecklich DE65
(1 Wo.)DE

Weitere Alben

  • 1974: Op bläcke Fööss noh Kölle
  • 1975: Lück wie ich un du
  • 1976: Bei uns doheim
  • 1985: Em richtije Veedel
  • 1987: Pänz, Pänz, Pänz
  • 1987: Endlich frei!
  • 1988: Mer losse d’r Dom in Kölle
  • 1988: Was habst du in die Sack?
  • 1990: Live
  • 1991: Nix es ömesöns
  • 1995: Heimweh nach Köln
  • 1996: Roxy
  • 1997: Lück wie ich un du[16]
  • 1998: En d’r Südstadt jeiht et Leech aan
  • 2000: Loss mer uns verdrare
  • 2003: Best of … zum dräume
  • 2003: Kölsche Weihnacht
  • 2004: Rut & Wiess
  • 2005: Usjebomb
  • 2007: Best of … zum danze!
  • 2008: Jommer noh Hus oder solle mer blieve?
  • 2009: Wie die Zick verjeiht …
  • 2011: Alles für die Liebe
  • 2014: Best of … für et Hätz

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[14]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE
1970 Drink doch eine met
DE79
(3 Wo.)DE
B-Seite: Mir drinken us einer Fläsch
Charteinstieg erst 2009
1973 Mer losse d’r Dom en Kölle
Op bläcke Fööss noh Kölle
DE95
(3 Wo.)DE
B-Seite: In unserem Veedel
Charteinstieg erst 2009
1985 Katrin
Mir klääve am Lääve
DE25
(13 Wo.)DE
B-Seite: Surfen am Fühlinger See
Frankreich Frankreich
Schöne Bescherung
DE9
(15 Wo.)DE
B-Seite: Le Mont St. Michel
Bye, Bye My Love
Schöne Bescherung
DE27
(15 Wo.)DE
B-Seite: S.D.I. (Mir hevven af)
1986 Party Service
Zweierlei Fööss
DE67
(2 Wo.)DE
B-Seite: Drachenfels
1989 Männer
1989 em Millowitsch-Theater
DE23
(17 Wo.)DE
B-Seite: Stellt üch vüür
1991 Moni hat geweint
Nix es ömesöns
DE93
(1 Wo.)DE
B-Seite: Moni hat geweint (Live)
2007 Ävver bitte bitte met jeföhl
Jommer noh Hus … oder solle mer blieve?
DE84
(1 Wo.)DE
2010 He deit et wih un do deit et wih
Alles für die Liebe
DE22
(8 Wo.)DE
2011 Mir han e Hätz für Kölle
Alles für die Liebe
DE81
(2 Wo.)DE

Weitere Singles

  • 1970: Rievkooche Walzer / Selverhuhzick
  • 1974: Leev Linda Lou / Whisky Double für Old Wabbel
  • 1975: Loss d’r Kopp nit hänge / De Mama kritt schon widder e Kind
  • 1975: Lück wie ich un du / Die 3 vun d’r Linie 2
  • 1975: Pänz, Pänz, Pänz / Einmol em Johr
  • 1976: Damenwahl em Stammlokal / Et Spanien-Leed
  • 1976: Ming eetste Fründin / Ich krij’e Bier un du kriß e Bier
  • 1977: Sirtaki / Rita Schnell
  • 1977: Loss mer jet schunkele / Lange Samstag en d’r City
  • 1978: Danz Mädche Danz / Et jitt kei jrößer Leid
  • 1978: Kaffeebud / Himmelfahrt
  • 1978: Weia Oweia / Ich han nen Deckel
  • 1979: Familijedaach / Treck noch ens dat Kleid ahn
  • 1980: Indianer kriesche nit / Anglerleed
  • 1980: Flipper / M.S.Monika
  • 1981: Schäle Schäng / Kölsche Bröck
  • 1982: Schötzefess / Heimweh en Kölle
  • 1983: Achterbahn / Polterovend
  • 1984: Huusmeister Kaczmarek / Sporthall
  • 1986: Neña / Herman The German
  • 1987: Du bes zu schön / Kölle am Rhing
  • 1987: Baby I Love You / Loss m’r jon
  • 1987: Wochenplan / Wochemaat en Kölle, Wochenplan (DKF Version)
  • 1990: Dovun dräum ich sulang (Tanzbrunnen) / Dä Wing vun Kölle am Rhing
  • 1990: Bläck Fööss Band / Dat Wasser vun Kölle
  • 1990: Danz Bläck Fööss Danz / Maiwiese (Instrumental)
  • 1992: Tarzan / Rentner
  • 1993: Sie liebt dich / Komm gib mir deine Hand / Liebe deine Feinde
  • 1994: Rheinhotel
  • 1994: Kumm widder heim
  • 1996: Wenn et Leech usjing em Roxy
  • 1996: Do han sen en d’r Ärm jenomme
  • 1998: Fastelovendstrumm
  • 1998: Ein Leben nach dem Tod
  • 2000: Zick zick eröm (Drink doch eine met 2000)
  • 2013: Kölner Leechter

VideoalbenBearbeiten

  • 2003: Best of … Silvesterparty (DVD)

AuszeichnungenBearbeiten

  • Die Bläck Fööss wurden 1981 mit der Willi-Ostermann-Medaille ausgezeichnet.
  • 1989 erhielten sie den Rheinlandtaler.
  • Die Bandmitglieder „Kafi“ Biermann, „Bömmel“ Lückerath und Hartmut Priess erhielten 2007 für ihr ehrenamtliches Engagement an Kölner Schulen, dortige Kinder an kölsche Musik heranzuführen, die „Kulturkamelle“ des Festkomitees Kölner Karneval.
  • 2015 erhielten die Bläck Fööss die Franz-Peter-Kürten-Auszeichnung[17]

LiteraturBearbeiten

  • Matthias Becker (Hrsg.): Bläck Fööss – schwatz op wiess: 124 Lieder in Wort und Bild; Texte, Hintergründe, Kommentare, Kölsch-Lexikon, Chronik, Diskografie. Gerig-Musikverlage, De Bläck-Fööss-Musikverlag, Bergisch Gladbach-Bensberg 2000; ISBN 3-87252-312-0.
  • Bläck Fööss: Et Wohrzeichen vun Kölle – Fans und prominente Kölner Persönlichkeiten beschreiben das Phänomen Bläck Fööss von „außen“ – aus der Sicht des Publikums, 176 Seiten, 400 Abbildungen, Feierabend Unique Books, Köln, ISBN 978-3-939214-01-4.

WeblinksBearbeiten

Commons: Bläck Fööss – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Der stille Fooss es fott
  2. Walter K. Schulz: Als die Fööss das Laufen lernten, 2010, S. 45
  3. Tommy Engel/Bernd Imgrund: Du bes Kölle. 2012, o. S.
  4. Walter K. Schulz: Als die Fööss das Laufen lernten, 2010, S. 113
  5. Sampler aus der Zweitverwertung hinzugerechnet, waren es sogar 2,8 Millionen; WDR-Interview mit Produzent Werner Dies, ausgestrahlt am 4. Februar 2012
  6. Tommy Engel: Du bes Kölle. Kiepenheuer & Witsch, 2012, ISBN 978-3-462-03827-9, S. 180: „Reiner [Hömig] war mein Freund und neben Hans Knipp ein ganz wichtiger Autor für die Fööss. Von ihm stammen unter anderem die »Kaffebud« und das »Schötzefess«.“
  7. Credits von Reiner Hömig bei den Bläck Fööss auf discogs.com
  8. Tommy Engel: Engel, Bengel, Botzestengel. Kiepenheuer & Witsch, 1991, ISBN 3-462-02128-1, S. 103: „Bleibt die Frage, warum Hartmut Priess auf den ersten Alben ständig als Autor auftauchte. Erklärung: Hartmut war damals als einziger bei der GEMA angemeldet. Das hat sich erst später geändert, als wir alle Mitglieder der GEMA wurden. Denn bis dahin war mir immer erzählt worden, es gäbe mehr Punkte bzw. eine größere Ausschüttung aus dem GEMA-Topf, wenn nur ein Bandmitglied als Autor gemeldet ist...“
  9. Carsten Heidböhmer: Der langjährige Keyboarder der Bläck Fööss stirbt bei Verkehrsunfall in Ungarn. In: stern.de. 1. Juli 2019, abgerufen am 1. Juli 2019.
  10. Norbert Ramme: Personalwechsel bei Kölner Band: Kafi Biermann hört bei den Bläck Fööss auf. In: ksta.de. 10. Februar 2016, abgerufen am 27. Juni 2017.
  11. Abschied mit Tränen 10.000 feierten Peter Schütten bei der Lachenden Kölnarena auf. express.de.
  12. siehe auch Thorsten Moeck: Nachfolger steht schon fest: Hartmut Priess verlässt die Kölner Band „Bläck Fööss“. In: Kölnische Rundschau. (rundschau-online.de [abgerufen am 1. August 2018]).
  13. Bastian Ebel, Daniela Decker: Kölner Karneval: Die Bömmel-Sensation! Fööss-Urgestein trifft spektakuläre Entscheidung. 7. Januar 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (deutsch).
  14. a b Chartquellen: DE
  15. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE
  16. diese Doppel-CD ist eine Neuauflage der bei Cornett erschienen Aufnahmen aus den Jahren 1971 bis 1975, plus zehn hochdeutsche Aufnahmen, die de Bläck Fööß als Blattschuß-Trio 1975 noch für Cornett machten.
  17. Franz-Peter-Kürten-Auszeichnung: Rhein-Kreis Neuss ehrte die Bläck Fööss. In: rhein-kreis-neuss.de. Abgerufen am 29. März 2017.